Smarter - Leichter - Schneller

- Bild: s.u.
Automobiler Leichtbau zur Sicherung nachhaltiger Mobilität stand im Mittelpunkt des diesjährigen Parlamentarischen Abends der AiF am 26. Oktober 2011 in Berlin. Innovative Leichtbaustrukturen sind nicht nur für die Elektromobilität entscheidend, sondern greifen sofort. Sie ersparen der Umwelt Emissionen und senken den Energieverbrauch bereits in den zurzeit realisierbaren Antriebskonzepten. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) unter dem Dach der AiF leistet dazu substanzielle Beiträge. Dies dokumentierten in einem Tandemvortrag Professor Dr. Gerson Meschut, Leiter des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn, und Robert Heggemann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Heggemann AG, eines mittelständischen Entwicklungs- und Fertigungsunternehmens für maßgeschneiderte Leichtbau-Lösungen.
Schlüsselrolle für die Fügetechnik
Die Referenten stellten die Schlüsselrolle der Werkstoff- und Fügetechnik für Leichtbaustrukturen im Automobilbau der Zukunft dar, denn für innovative Mischbauweisen aus Hochleistungswerkstoffen wie Stahl, Leichtmetalle und faserverstärkte Kunststoffe ist die sichere und kosteneffiziente Fügbarkeit von zentraler Bedeutung. Außerdem skizzierten sie die im Rahmen der IGF geleistete „Pionierarbeit“ auf diesem Gebiet. Beide Referenten betonten die passgenaue Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen der IGF, durch die tragfähige und nachhaltige Innovationsnetzwerke geschaffen werden.
Bild: Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, AiF-Hauptgeschäftsführerin Prof. Dr. Stefanie Heiden, AiF-Präsident Dr. Thomas Gräbener und AiF-Altpräsident Johann Wilhelm Arntz (v.r.) auf dem Parlamentarischen Abend
