10 Millionen Euro zusätzlich für die Industrielle Gemeinschaftsforschung

Foto: Dr. Sven Halldorn, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
16.06.2011 |

Das bedeutet grünes Licht für weitere Forschungsprojekte. Denn der Ideenreichtum im Mittelstand ist größer als die zu Verfügung stehenden finanziellen Mittel: 2010 konnten von über 500 von AiF-Gutachtern befürworteten IGF-Vorhaben 200 nicht realisiert werden. Mit der zusätzlichen finanziellen Spritze des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), dem Fördermittelgeber der IGF, kann der Innovationsstau in diesem Jahr verkleinert werden.

Diese guten Nachrichten für den innovativen Mittelstand überbrachte am 8. Juni 2011 der Leiter der Abteilung Technologiepolitik des BMWi, Dr. Sven Halldorn. Im Rahmen einer Dinner Lecture im Anschluss an die 58. Ordentliche Mitgliederversammlung der AiF in Berlin teilte er mit, dass die Fördermittel für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) im laufenden Haushaltsjahr um 10 Millionen Euro auf rund 135 Millionen Euro erhöht werden.

Halldorn bezeichnete die IGF als „ideale Unterstützung für mittelständische Unternehmen auf dem Weg in eine leistungsfähige Zukunft“ und betonte ihre Bedeutung für die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft, die Sicherung zukunftsfähiger Arbeitsplätze sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen.

AiF-Präsident Dr. Thomas Gräbener zeigte sich hoch erfreut über so viel Lob. Als Unternehmer hat er die Vorteile und den Nutzen der IGF durch langjährige Mitarbeit im Innovationsnetzwerk der AiF persönlich erfahren. Eines seiner Ziele als ehrenamtlicher Spitzenrepräsentant der AiF und „Überzeugungstäter“ ist es, möglichst viele Unternehmen für eine aktive Mitarbeit in der IGF zu gewinnen.

Bei der IGF kooperieren Unternehmen entlang einer Wertschöpfungskette, um ein branchenspezifisches oder -übergreifendes Problem gemeinsam zu lösen. Nach dem Prinzip der Open Source sind die Ergebnisse für alle interessierten Unternehmen zugänglich.

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