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AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM)

Gesundheit und Pflege zählen gemäß der Hightech-Strategie 2025 der deutschen Bundesregierung zu den großen Herausforderungen der Zukunft. Die im November 2018 gegründete AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM) hat zum Ziel, die potenzialreichen Synergien seiner Forschungsvereinigungen für die Innovationsschöpfung im medizintechnischen Bereich zu heben sowie die Sichtbarkeit der IGF-geförderten Forschung zu erhöhen.

Mithilfe von Fördermitteln aus dem Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) forschen die FAM-Forschungsvereinigungen an Themen wie neue diagnostische Methoden und Testsysteme, die Anwendung von IT und internetbasierten Technologien für Digital Health, innovative Werkstoffe für die medizinische Therapie, die Weiterentwicklung von regenerativer Medizin und Tissue Engineering sowie sensorische und aktorische Systeme für gesundheitsrelevante Bereiche

Ihren Zweck verfolgt die FAM durch:

  • Schaffung von Transparenz und proaktive Informierung bezüglich Medizintechnik-relevanter Projekt- und Veranstaltungsaktivitäten der FAM-Trägervereinigungen untereinander
  • Kooperation der FAM-Forschungsvereinigungen im Rahmen gemeinsamer Aktivitäten (Forschungsprojekte, Fördermitteleinwerbung, Veranstaltungen)
  • Gemeinsame Vertretung der FAM im Außenverhältnis, beispielsweise gegenüber Wirtschaft und Gesellschaft und/oder bei Kooperationen mit externen Organisationen (z. B. der Fraunhofer Gesellschaft)
  • Sichtbarmachung von Kompetenzen im Technologiefeld Medizintechnik und in der Gesundheitswirtschaft im Netzwerk der AiF und gegenüber Dritten.

Themen

1: Analytik und Diagnostik

Forschungsinhalt

Analyseergebnisse sind häufig notwendig, um Erkenntnisse über den physiologischen Zustand von Patienten zu gewinnen, Krankheiten zu erkennen oder die Produktqualität zu bewerten. Die Bestimmung der Zusammensetzung komplexer Stoff-Gemische und der Nachweis spezifischer Stoffe (Analyte) in geringsten Konzentrationen sind in Medizintechnik, Hygiene und Pharmazie von höchster Bedeutung. Komplexe Laborabläufe aus Analytik und Diagnostik können heute bereits häufig auf kleinen Testträgern abgebildet werden, die direkt vor Ort, z. B. zum Nachweis von Krankheitserregern, eingesetzt werden können. Optische Sensorik, strukturierte Beleuchtung, hyperspektrale Abbildungssysteme erlauben zusammen mit softwareanalytischen Verfahren eine signifikante Erweiterung diagnostischer Verfahren.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FILK, FKT, F.O.M., FRT und Hahn-Schickard.

Auswahl Forschungsprojekte

NOCTOPOS – Detektion neurodegenerativer und neuroinflammatorischer Erkrankungen im Auge mittels polarisationssensitiver OCT (PDF)
ab 01.2021 | F.O.M. | Projektseite NOCTOPOS

AIxCell Cell – Culture Analysis Tool (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

Endosporen – Auf den Spuren der Sporen (PDF)
ab 10.2020 | FRT

HoloScope – Nadelförmiges linsenloses holografisches Endoskop (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

Metabox – Multimodale computergestützte optische Erfassung der beeinträchtigten Mitochondrienaktivität in komplexen Geweben (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

Volltreffer – Hygienekontrolle bei flexiblen Endoskopen (PDF)
ab 04.2020 | FRT

On-Chip kalibirierender Biosensor für kleine Analyten im Bereich POCT und Umweltanalytik (PDF)
ab 02.2020 | DECHEMA

iTEX-4-MoRe – Intelligente Textilien für Physiotherapie in der mobilen Rehabilitation (PDF)
01.2020 bis 12.2022 | DECHEMA

InfektResonator – Mikroresonatoren für die point-of-care Diagnostik pathogener Keime (PDF)
11.2019 bis 04.2022 | F.O.M. | Projektseite InfektResonator

Keiner kam durch – Hygienewächter (PDF)
ab 10.2019 | FKT

You gotta catch 'em all! – Neuer Sensor zur Kontrolle der Wasserqualität (PDF)
ab 10.2019 | FRT

CellPulse – Zellmanipulation im Hochdurchsatz mittels gepulster Laser (PDF)
04.2018 bis 09.2020 | F.O.M. und DECHEMA | Projektseite CellPulse

HSI-plus – Strukturierte Beleuchtung und hyperspektrale Bildgebung als neuartiger Ansatz zur Tumorerkennung in der Dermatologie (PDF)
08.2017 bis 04.2020 | F.O.M. | Projektseite HSI-plus

ISICOM – Entwicklung eines neuartigen, nicht invasiven in situ Kombi-Sensors zur Überwachung des metabolischen Zustands von Kultivierungsprozessen (PDF)
03.2017 bis 08.2020 | F.O.M. | Projektseite ISICOM

Mobi-E – Universelle Mediatorsonden Plattform mit elektrochemischer Detektion zur Point of Care DNA-Diagnostik (PDF)
03.2017 bis 02.2020 | Hahn-Schickard

Papierbasierte Low Cost Sensorik – Von der Mikrofabrikation bis zur Evaluation (PDF)
05.2015 bis 10.2017 | DECHEMA

Mitoskopie – Mitochondriales Monitoring von Stoffwechseländerungen bei neurologischen Erkrankungen mittels optischer Systeme (PDF)
06.2014 bis 09.2016 | F.O.M.

 

2: Sensorik, Monitoring, Positionserfassung und Tracking

Forschungsinhalt

Sensoren sind die „Sinnesorgane“ von Maschinen und Geräten. Ihre Informationen bilden die Grundlage für diagnostische Verfahren und weiterführende Anwendungen wie Monitoring, Positionserfassung oder Tracking. Beispiele beinhalten das Überwachen des Gesundheitszustandes von Personen, die Positionserfassung von Objekten, z. B. von chirurgischen Instrumenten während einer Operation, oder die Nachverfolgung von Objekten, z. B. des Instrumentenflusses im Krankenhaus. Darüber hinaus können Sensoren bzw. Monitoringsysteme zur Überwachung des hygienischen Zustands von Oberflächen und Objekten eingesetzt werden.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FILK, FKM, FKT, F.O.M., FRT und Hahn-Schickard.

Auswahl Forschungsprojekte

NOCTOPOS – Detektion neurodegenerativer und neuroinflammatorischer Erkrankungen im Auge mittels polarisationssensitiver OCT (PDF)
ab 01.2021 | F.O.M. | Projektseite NOCTOPOS

Endosporen – Auf den Spuren der Sporen (PDF)
ab 10.2020 | FRT

HoloScope – Nadelförmiges linsenloses holografisches Endoskop (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

Metabox – Multimodale computergestützte optische Erfassung der beeinträchtigten Mitochondrienaktivität in komplexen Geweben (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

On-Chip kalibrierender Biosensor für kleine Analyten im Bereich POCT und Umweltanalytik (PDF)
ab 02.2020 | DECHEMA

XFloater – Mouches volantes: OCT-Erfassung und UKP-Laser Therapie (PDF)
02.2020 bis 07.2022 | F.O.M. | Projektseite XFloater

iTEX-4-MoRe - Intelligente Textilien für Physiotherapie in der mobilen Rehabilitation (PDF)
01.2020 bis 12.2022 | DECHEMA

InfektResonator – Mikroresonatoren für die point-of-care Diagnostik pathogener Keime (PDF)
11.2019 bis 04.2022 | F.O.M. | Projektseite InfektResonator

Keiner kam durch – Hygienewächter (PDF)
ab 10.2019 | FKT

AuSter – Autonomer mikroelektromechanischer Sterilisationszyklenzähler (PDF)
05.2019 bis 10.2021 | Hahn-Schickard

HSI-plus – Strukturierte Beleuchtung und hyperspektrale Bildgebung als neuartiger Ansatz zur Tumorerkennung in der Dermatologie (PDF)
08.2017 bis 04.2020 | F.O.M. | Projektseite HSI-plus

ISICOM – Entwicklung eines neuartigen, nicht invasiven in situ Kombi-Sensors zur Überwachung des metabolischen Zustands von Kultivierungsprozessen (PDF)
03.2017 bis 08.2020 | F.O.M. | Projektseite ISICOM

KiTS 2.0 – Kindgerechtes Therapiegerät und Simulationsplattform für Skoliosebehandlung (PDF)
10.2016 bis 09.2018 | DECHEMA

Papierbasierte Low Cost Sensorik – Von der Mikrofabrikation bis zur Evaluation (PDF)
05.2015 bis 10.2017 | DECHEMA

 

3: Aktorik, Robotik, Automatisierung in der Medizintechnik

Forschungsinhalt

Mit innovativen Automatisierungs- und Roboterlösungen können sowohl in der medizinischen Anwendung als auch im Herstellungsprozess von Medizintechnik die Produktivität und auch die Qualität gesteigert und gleichzeitig neuartige Produktlösungen realisiert werden. Mit einer Steigerung des Automatisierungsgrads und der Ressourceneffizienz ergeben sich neue Prozesse, die zum Beispiel durch die Reduktion von Arbeitsschritten konventionelle und personalintensive Abläufe im klinischen Bereich und Labor ersetzen können. Bei der Herstellung von Medizintechnik bewirkt die Automatisierung des Gesamtprozesses durch eine Reduzierung von Schnittstellen und Montageschritten eine Verringerung des manuellen Aufwands und der Fertigungszeit – und somit die Senkung von Kosten. Durch Automatisierungen in der medizinischen Anwendung lässt sich häufig auch die Sicherheit von Therapien für Patienten steigern.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FKM, FKT, F.O.M., Hahn-Schickard und IKV.

Auswahl Forschungsprojekte

RoboSim-Care – Robotische Simulationspatienten für Pflegeschulungen in der familialen Pflege (PDF)
ab 02.2021 | F.O.M

NOCTOPOS – Detektion neurodegenerativer und neuroinflammatorischer Erkrankungen im Auge mittels polarisationssensitiver OCT (PDF)
ab 01.2021 | F.O.M. | Projektseite NOCTOPOS

Metabox – Multimodale computergestützte optische Erfassung der beeinträchtigten Mitochondrienaktivität in komplexen Geweben (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

On-Chip kalibrierender Biosensor für kleine Analyten im Bereich POCT und Umweltanalytik (PDF)
ab 02.2020 | DECHEMA

XFloater – Mouches volantes: OCT-Erfassung und UKP-Laser Therapie (PDF)
02.2020 bis 07.2022 | F.O.M. | Projektseite XFloater

ValiData – Validierung von Spritzgießprozessen am Beispiel der Medizintechnik (PDF)
07.2019 bis 06.2020 | IKV

AuSter – Autonomer mikroelektromechanischer Sterilisationszyklenzähler (PDF)
05.2019 bis 10.2021 | Hahn-Schickard

HSI-plus – Strukturierte Beleuchtung und hyperspektrale Bildgebung als neuartiger Ansatz zur Tumorerkennung in der Dermatologie (PDF)
08.2017 bis 04.2020 | F.O.M. | Projektseite HSI-plus

EFORMIN – Einsatz von Formgedächtnisaktoren in minimalinvasiven chirurgischen Instrumenten (PDF)
02.2017 bis 11.2019 | F.O.M. | Projektseite EFORMIN

KiTS 2.0 – Kindgerechtes Therapiegerät und Simulationsplattform für Skoliosebehandlung (PDF)
10.2016 bis 09.2018| DECHEMA

Papierbasierte Low Cost Sensorik – Von der Mikrofabrikation bis zur Evaluation (PDF)
05.2015 bis 10.2017 | DECHEMA

4: Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, eHealth, Telemedizin

Forschungsinhalt

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ist Teil der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen um beispielsweise auf Basis (ggf. einer sehr großen Menge) digitaler Informationen Diagnosen zu stellen, Therapien vorzuschlagen oder die Funktionen von medizinischen Geräten anzupassen. eHealth ist dabei der Sammelbegriff für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Hierunter fällt auch das Themengebiet der Telemedizin, d. h. der Überbrückung insbesondere einer räumlichen Distanz zwischen Arzt und Patient bei Diagnostik und Therapie.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder FILK, FKM, F.O.M., FSKZ, Hahn-Schickard und IKV.

Auswahl Forschungsprojekte

RoboSim-Care – Robotische Simulationspatienten für Pflegeschulungen in der familialen Pflege (PDF)
ab 02.2021 | F.O.M.

NOCTOPOS – Detektion neurodegenerativer und neuroinflammatorischer Erkrankungen im Auge mittels polarisationssensitiver OCT (PDF)
ab 01.2021 | F.O.M. | Projektseite NOCTOPOS

AIxCell Cell – Culture Analysis Tool (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

Metabox – Multimodale computergestützte optische Erfassung der beeinträchtigten Mitochondrienaktivität in komplexen Geweben (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

XFloater – Mouches volantes: OCT-Erfassung und UKP-Laser Therapie (PDF)
02.2020 bis 07.2022 | F.O.M. | Projektseite XFloater

HSI-plus – Strukturierte Beleuchtung und hyperspektrale Bildgebung als neuartiger Ansatz zur Tumorerkennung in der Dermatologie (PDF)
08.2017 bis 04.2020 | F.O.M. | Projektseite HSI-plus

Mitoskopie – Mitochondriales Monitoring von Stoffwechseländerungen bei neurologischen Erkrankungen mittels optischer Systeme (PDF)
06.2014 bis 09.2016 | F.O.M. | Projektseite Mitoskopie

 

5: Personalisierte Medizintechnik und Pflege, Unterstützungssysteme

Forschungsinhalt

Durch nachhaltige Forschung gelingt es zunehmend, Untersuchungsmethoden, Medizinprodukte und Therapien auf individuelle Merkmale und Bedürfnisse der einzelnen Patientinnen und Patienten zuzuschneiden. Dies wird häufig durch die Heranziehung und automatisierte Verschneidung großer und diverser Datenmengen unterstützt. Telemedizinisches Monitoring von individuellen Gesundheitsdaten in Echtzeit erlaubt die Vereinbarkeit maximaler Sicherheit mit größtmöglichen Freiheitsspielräumen für Patienten und in der Pflege. Mithilfe der Entwicklung von automatisierten oder robotischen Unterstützungssystemen werden sich die Errungenschaften der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz nutzen lassen, um ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder FKT, F.O.M. und Hahn-Schickard.

Auswahl Forschungsprojekte

RoboSim-Care – Robotische Simulationspatienten für Pflegeschulungen in der familialen Pflege (PDF)
ab 02.2021 | F.O.M

NOCTOPOS – Detektion neurodegenerativer und neuroinflammatorischer Erkrankungen im Auge mittels polarisationssensitiver OCT (PDF)
ab 01.2021 | F.O.M. | Projektseite NOCTOPOS

XFloater – Mouches volantes: OCT-Erfassung und UKP-Laser Therapie (PDF)
02.2020 bis 07.2022 | F.O.M. | Projektseite XFloater

 

6: Zellkultur-Technologie, Gewebezüchtung, Regenerative Medizin

Forschungsinhalt

Die Kultivierung von unterschiedlichsten Zelllinien nach standardisierten Techniken findet in der Medizintechnik einerseits im Zulassungsverfahren für neue Materialien Anwendung, andererseits werden immer neue Lab-on-a-Chip-Testsysteme auf der Basis von Zellkulturen entwickelt, um Materialien und Wirkstoffe für den Einsatz im menschlichen Körper im Hochdurchsatzscreening zu untersuchen. Die Entwicklung solcher Zellkulturmodelle umfasst auch die Züchtung neuer Gewebe als realitätsnahes Testsystem zur Vermeidung von Tierversuchen. Die Bereitstellung besiedelter Implantatmaterialien und mit unterschiedlichen Zelltypen wieder besiedelter zellfreier Gewebe als therapeutische Maßnahme stellt höchste Anforderungen an Material, Prozess und regulatorische Einstufung. Die Forschung auf diesem Gebiet ist hoch innovativ und erfordert die interdisziplinäre Kooperation von verschiedensten Spezialisten, wie Ingenieuren, Naturwissenschaftlern und Medizinern.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FILK, FKT, F.O.M., FRT und Hahn-Schickard.

Auswahl Forschungsprojekte

Endosporen – Auf den Spuren der Sporen (PDF)
ab 10.2020 | FRT

Biokeramik – Erzeugung von anisotropen Knochenersatzmaterialien unter Verwendung von calciumphosphathaltigen Hohlfasern (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

CellPulse – Zellmanipulation im Hochdurchsatz mittels gepulster Laser (PDF)
04.2018 bis 09.2020 | F.O.M. und DECHEMA | Projektseite CellPulse

ISICOM – Entwicklung eines neuartigen, nicht invasiven in situ Kombi-Sensors zur Überwachung des metabolischen Zustands von Kultivierungsprozessen (PDF)
03.2017 bis 08.2020 | F.O.M. | Projektseite ISICOM

7: Material- und Biomaterialentwicklung

Forschungsinhalt

Biomaterialien sind implantierbare Werkstoffe auf Basis von Metallen, natürlichen und synthetischen Polymeren und auch anorganischen Stoffen, wie Keramiken oder Gläsern. Immer sind höchste Anforderungen an die Biokompatibilität zu stellen, die Degradierbarkeit dagegen ist vom Anwendungsfall abhängig. Die Herstellung, Verarbeitung und Modifizierung von Biomaterialien ist daher ein wichtiger Schwerpunkt der medizintechnischen Forschung und Entwicklung. Werkstoffforschung ist aber ebenso wichtig für die Entwicklung medizinischer Geräte, insbesondere dann, wenn diese mit Medien wie Luft für die Beatmung oder Blut in Kontakt kommen, bei der Entwicklung innovativer Aktoren, z. B. unter Verwendung von Formgedächtnislegierungen, oder bei der Entwicklung hochwertiger Materialien für den 3D-Druck.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FILK, FKM, FKT, F.O.M., FRT, FSKZ, Hahn-Schickard und IKV.

Auswahl Forschungsprojekte

CellWund – Wundauflagen mit smartem Feuchtigkeitshaushalt (PDF)
ab 03.2021 | F.O.M.

iTEX-4-MoRe – Intelligente Textilien für Physiotherapie in der mobilen Rehabilitation (PDF)
01.2020 bis 12.2022 | DECHEMA

Keiner kam durch – Hygienewächter (PDF)
ab 10.2019 | FKT

Ink-Eye – 3D-Polymerdruck von Brillengläsern
07.2019 bis 06.2021 | F.O.M. | Projektseite Ink-Eye

Biokeramik – Erzeugung von anisotropen Knochenersatzmaterialien unter Verwendung von calciumphosphathaltigen Hohlfasern (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

EBIN – Elektrochemische Bearbeitung für Implantatkomponenten aus Nickel-Titan-Legierungen (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

MyringoSeal – Biomimetische, langzeitresorbierbare und funktionale Trommelfellimplantate (PDF)
02.2019 bis 04.2021 | DECHEMA

CP-Titan Grad 4+ – Biokompatible, Aluminium-und Vanadium-freie Titanlegierung auf Basis technisch reinen Titans (PDF)
01.2018 bis 04.2021 | DECHEMA

I3-Graft – Integrale Fertigung von maßgeschneiderten Implantaten für Aneurysmen (PDF)
04.2017 bis 09.2019 | FKT

Zahnfee – Kleben von zweiteiligen Abutmentsin der Zahnimplantologie (PDF)
09.2016 bis 12.2018 | DECHEMA

Graded Ti-13-13 – Titanlegierung mit gradierten Eigenschaften für den Einsatz als Implantatwerkstoff (PDF)
04.2014 bis 09.2017 | DECHEMA

8: Produktions-, Werkstoff- und Verfahrenstechnik, Additive Fertigung

Forschungsinhalt

Aufgrund gesetzlicher Vorschriften, zunehmender Endproduktkomplexität und Qualitätsansprüchen wachsen auch die Anforderungen an die Produktionstechnik zur Herstellung von Medizinprodukten. Das erfordert die Entwicklung neuer Produktionsprozesse und -anlagen für Medizinprodukte, die prozesssichere Ergebnisse gewährleisten sowie höchsten technischen und hygienischen Anforderungen im Produktionsumfeld gerecht werden.

Die Additive Fertigung hat das Potenzial, die Medizintechnik zukünftig maßgeblich zu prägen. Sie ermöglicht neue funktionsintegrierende Konstruktionen, patientenindividuelle Medizinprodukte, Leichtbaustrukturen bei gleichzeitiger Erfüllung hoher mechanischer Anforderungen sowie eine deutliche Werkstoff- und Kostenersparnis. Eine der großen Herausforderung in der Additiven Fertigung von Medizinprodukten besteht darin, reproduzierbare Prozesse zur Verarbeitung unterschiedlicher Materialien, unter Beachtung der Funktionalität der Bauteile, Reinheit und Oberflächengüte, zu entwickeln.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FILK, FKM, FKT, F.O.M., FRT, FSKZ, FQS, Hahn-Schickard und IKV.

Auswahl Forschungsprojekte

SAViour – Sensorik- und App-basierte Validierung der Prozess- und Produktqualität für die aufwandsreduzierte Zulassung personalisierter Medizinprodukte (PDF)
ab 08.2021 | FQS

DesiJet – Design Guidelines für die Fertigung von Metall-Bauteilen mittels Binder Jetting (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

iTEX-4-MoRe – Intelligente Textilien für Physiotherapie in der mobilen Rehabilitation (PDF)
01.2020 bis 12.2022 | DECHEMA

LightTraum – Entwicklung der LightPLAS Schichtchemie zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten (PDF)
11.2019 bis 10.2021 | F.O.M. | Projektseite LightTraum

TPE Schäumen – Physikalisch geschäumtes TPE zur Erhöhung der Bauteilqualität mit medizinischem Flair (PDF)
ab 10.2019 | IKV

Ink-Eye – 3D-Polymerdruck von Brillengläsern (PDF)
07.2019 bis 06.2021 | F.O.M. | Projektseite Ink-Eye

ValiData – Validierung von Spritzgießprozessen am Beispiel der Medizintechnik (PDF)
07.2019 bis 06.2020 | IKV

Biokeramik – Erzeugung von anisotropen Knochenersatzmaterialien unter Verwendung von calciumphosphathaltigen Hohlfasern (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

EBIN – Elektrochemische Bearbeitung für Implantatkomponenten aus Nickel-Titan-Legierungen (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

MyringoSeal – Biomimetische, langzeitresorbierbare und funktionale Trommelfellimplantate (PDF)
02.2019 bis 04.2021 | DECHEMA

ODIN – Osseodisintegration enossaler Implantate mit biophysikalischen Methoden (PDF)
09.2018 bis 02.2021 | F.O.M. | Projektseite ODIN

CP-Titan Grad 4+ – Biokompatible, Aluminium-und Vanadium-freie Titanlegierung auf Basis technisch reinen Titans (PDF)
01.2018 bis 04.2021 | DECHEMA

Mini-ProFoam – Reduzierung der Verarbeitungstemperatur und Verbesserung der Fließfähigkeit von biodegradierbaren Kunststoffen bei der Verarbeitung im Mikrospritzgießen (PDF)
07.2017 bis 08.2019 | IKV

I3-Graft – Integrale Fertigung von maßgeschneiderten Implantaten für Aneurysmen (PDF)
04.2017 bis 09.2019 | FKT

Mobi-E – Universelle Mediatorsonden Plattform mit elektrochemischer Detektion zur Point of Care DNA-Diagnostik (PDF)
03.2017 bis 02.2020 | Hahn-Schickard

EFORMIN – Einsatz von Formgedächtnisaktoren in minimalinvasiven chirurgischen Instrumenten (PDF)
02.2017 bis 11.2019 | F.O.M. | Projektseite EFORMIN

Zahnfee – Kleben von zweiteiligen Abutmentsin der Zahnimplantologie (PDF)
09.2016 bis 12.2018 | DECHEMA

Graded Ti-13-13 – Titanlegierung mit gradierten Eigenschaften für den Einsatz als Implantatwerkstoff (PDF)
04.2014 bis 09.2017 | DECHEMA

Licht als Werkzeug – Oberflächenfunktionalisierung zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten (PDF)
12.2013 bis 09.2016 | F.O.M.

9: Oberflächenfunktionalisierung

Forschungsinhalt

Den kontinuierlich steigenden Produktanforderungen können viele Werkstoffe im Bereich medizinischer Anwendungen oft nicht mehr gerecht werden. Einen Lösungsansatz bietet die Erweiterung des Eigenschaftenspektrums durch eine Modifikation der Materialoberfläche. Mithilfe von innovativen Beschichtungen oder dreidimensionaler Mikro- oder Nanostrukturierung lassen sich die Oberflächen relevanter Materialien zielgerichtet funktionalisieren. So können beispielsweise die optischen und tribologischen Eigenschaften sowie die Biokompatibilität je nach Produktanforderung variiert und eingestellt werden. Die Forschung in diesem Bereich eröffnet neue Möglichkeiten in der Entwicklung innovativer Medizinprodukte, in der medizinischen Diagnostik und Therapie.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FILK, FKM, FKT, F.O.M., FRT, FSKZ, Hahn-Schickard und IKV.

Auswahl Forschungsprojekte

iTEX-4-MoRe – Intelligente Textilien für Physiotherapie in der mobilen Rehabilitation (PDF)
01.2020 bis 12.2022 | DECHEMA

LightTraum – Entwicklung der LightPLAS Schichtchemie zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten (PDF)
11.2019 bis 10.2021 | F.O.M. | Projektseite LightTraum

EBIN – Elektrochemische Bearbeitung für Implantatkomponenten aus Nickel-Titan-Legierungen (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

CP-Titan Grad 4+ – Biokompatible, Aluminium-und Vanadium-freie Titanlegierung auf Basis technisch reinen Titans (PDF)
01.2018 bis 04.2021 | DECHEMA

Mobi-E – Universelle Mediatorsonden Plattform mit elektrochemischer Detektion zur Point of Care DNA-Diagnostik (PDF)
03.2017 bis 02.2020 | Hahn-Schickard

Zahnfee – Kleben von zweiteiligen Abutmentsin der Zahnimplantologie (PDF)
09.2016 bis 12.2018 | DECHEMA

Antimikrobielle Kunststoffe – Entwicklung selbst-desinfizierender und beständiger Kunststoffoberflächen für Hygieneanwendungen (PDF)
04.2016 bis 03.2018 | FSKZ

Graded Ti-13-13 – Titanlegierung mit gradierten Eigenschaften für den Einsatz als Implantatwerkstoff (PDF)
04.2014 bis 09.2017 | DECHEMA

Licht als Werkzeug – Oberflächenfunktionalisierung zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten (PDF)
12.2013 bis 09.2016 | F.O.M.

10: Implantate, Prothetik, Rehabilitationstechnik

Forschungsinhalt

Implantate und Prothesen werden angewendet, um vorhandene Körperfunktionen zu unterstützen oder verlorengegangene zu ersetzen, während die Rehabilitationstechnik die Wiedereingliederung ins familiäre und berufliche Umfeld adressiert. Durch innovative Produkte in diesen Bereichen können immer mehr Menschen mit Handicap ihr Leben bis ins hohe Alter individuell gestalten. So kann beispielsweise eine Hightech-Prothese oder ein resorbierbares Implantatmaterial zu deutlich größerer Lebensqualität führen. Im Fokus der Forschung der beteiligten Forschungseinrichtungen stehen (neue) Werkstoffe und ihre Eigenschaften, moderne Herstellungsverfahren, intelligente Implantate und Prothesen sowie digitale Technologien. Ziel all dieser Forschungsaktivitäten ist es, Leben zu verlängern und dem Menschen größtmögliche Mobilität und Selbstbestimmtheit zu bieten.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder DECHEMA, FKM, FKT, F.O.M., FRT, FSKZ, Hahn-Schickard und IKV.

Auswahl Forschungsprojekte

DesiJet – Design Guidelines für die Fertigung von Metall-Bauteilen mittels Binder Jetting (PDF)
ab 10.2020 | F.O.M.

iTEX-4-MoRe – Intelligente Textilien für Physiotherapie in der mobilen Rehabilitation (PDF)
01.2020 bis 12.2022 | DECHEMA

LightTraum – Entwicklung der LightPLAS Schichtchemie zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten (PDF)
11.2019 bis 10.2021 | F.O.M. | Projektseite LightTraum

EBIN – Elektrochemische Bearbeitung für Implantatkomponenten aus Nickel-Titan-Legierungen (PDF)
03.2019 bis 08.2021 | DECHEMA

MyringoSeal – Biomimetische, langzeitresorbierbare und funktionale Trommelfellimplantate (PDF)
02.2019 bis 04.2021 | DECHEMA

ODIN – Osseodisintegration enossaler Implantate mit biophysikalischen Methoden (PDF)
09.2018 bis 02.2021 | F.O.M. | Projektseite ODIN

CP-Titan Grad 4+ – Biokompatible, Aluminium-und Vanadium-freie Titanlegierung auf Basis technisch reinen Titans (PDF)
01.2018 bis 04.2021 | DECHEMA

Mini-ProFoam – Reduzierung der Verarbeitungstemperatur und Verbesserung der Fließfähigkeit von biodegradierbaren Kunststoffen bei der Verarbeitung im Mikrospritzgießen (PDF)
07.2017 bis 08.2019 | IKV

I3-Graft – Integrale Fertigung von maßgeschneiderten Implantaten für Aneurysmen (PDF)
04.2017 bis 09.2019 | FKT

KiTS 2.0 – Kindgerechtes Therapiegerät und Simulationsplattform für Skoliosebehandlung (PDF)
10.2016 bis 09.2018| DECHEMA

Zahnfee – Kleben von zweiteiligen Abutmentsin der Zahnimplantologie (PDF)
09.2016 bis 12.2018 | DECHEMA

Graded Ti-13-13 – Titanlegierung mit gradierten Eigenschaften für den Einsatz als Implantatwerkstoff (PDF)
04.2014 bis 09.2017 | DECHEMA

11: Hygiene- und Hygienenachweis-Systeme, Sterilisationsverfahren, Reinraumtechnik

Forschungsinhalt

Um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern, müssen Medizinprodukte, Geräte und Instrumente mit Patientenkontakt, aber auch Oberflächen und Textilien in medizinischen Einrichtungen, regelmäßig desinfiziert werden. Hierfür werden spezielle Reinigungs- und Desinfektionsverfahren eingesetzt; deren Wirksamkeit muss zur Gewährleistung der Hygiene-Sicherheit kontinuierlich überprüft werden. Invasiv eingesetzte Medizinprodukte (z.B. chirurgische und diagnostische Instrumente, Implantate) müssen vor Anwendung am Patienten sterilisiert werden, wofür häufig spezielle Niedertemperatursterilisationsverfahren eingesetzt werden müssen. Höchste Anforderungen an die Hygiene von Arbeitsbereichen gelten für OP-Säle und Reinräume, in denen z.B. Medizinprodukte hergestellt, bzw. zusammengesetzt werden.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder FILK, FKM, FKT, F.O.M., FRT, FSKZ und Hahn-Schickard.

Auswahl Forschungsprojekte

CellWund – Wundauflagen mit smartem Feuchtigkeitshaushalt (PDF)
ab 03.2021 | F.O.M.

Endosporen – Auf den Spuren der Sporen (PDF)
ab 10.2020 | FRT

Volltreffer – Hygienekontrolle bei flexiblen Endoskopen (PDF)
ab 04.2020 | FRT

Keiner kam durch – Hygienewächter (PDF)
ab 10.2019 | FKT

AuSter – Autonomer mikroelektromechanischer Sterilisationszyklenzähler (PDF)
05.2019 bis 10.2021 | Hahn-Schickard

Antimikrobielle Kunststoffe – Entwicklung selbst-desinfizierender und beständiger Kunststoffoberflächen für Hygieneanwendungen (PDF)
04.2016 bis 03.2018 | FSKZ

12: Qualität in Medizintechnik und Pflege

Forschungsinhalt

Qualität ist einer der zentralen Begriffe des Gesundheitswesens – und neben der Funktionalität die Hauptanforderung sowohl von Seiten der Kunden bzw. Patienten als auch durch den Gesetzgeber und den Aufsichtsbehörden. Wie Arzneimittel unterliegen auch Medizinprodukte – von Herzschrittmachern und -kathetern bis zu chirurgischen Instrumenten und Verbandstoffe – strengen Anforderungen an die Qualitätssicherung. Das betrifft sowohl die Verfahren zur Zertifizierung und Zulassung als auch das Qualitätsmanagement der Produktion und Prozesse. Auch fällt bis Mai 2020 im Zuge der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung „Medical Device Regulation“ (MDR) die Re-Zertifizierung sämtlicher Medizinprodukte an, wobei Qualitätsanforderungen eine zentrale Rolle spielen. Von den regulatorischen Anforderungen abgesehen, spielen Qualitätsfragen aber auch in ganz anderen Zusammenhängen eine wichtige Rolle, z.B. bei der Qualität von Daten aus diagnostischen Verfahren und/oder von historischen Daten, wenn man die Möglichkeiten der Big-Data-Analytics in der Medizintechnik nutzen möchte.

Die Forschung in diesem Bereich ist insbesondere für KMU, die durch die regulatorischen Anforderungen besonders herausgefordert werden, von großer Bedeutung. Für viele neue Verfahren und Technologien ist die sichere Gewährleistung von Qualität der Schlüssel zum Erfolg.

IGF-Forschung in diesem Themenfeld betreiben die FAM-Mitglieder FKT, F.O.M., FQS und FRT.

Auswahl Forschungsprojekte

SAViour – Sensorik- und App-basierte Validierung der Prozess- und Produktqualität für die aufwandsreduzierte Zulassung personalisierter Medizinprodukte (PDF)
ab 08.2021 | FQS

RoboSim-Care – Robotische Simulationspatienten für Pflegeschulungen in der familialen Pflege (PDF)
ab 02.2021 | F.O.M

Keiner kam durch – Hygienewächter (PDF)
ab 10.2019 | FKT

You gotta catch 'em all! – Neuer Sensor zur Kontrolle der Wasserqualität
ab 10.2019 | FRT

LightTraum – Entwicklung der LightPLAS Schichtchemie zur Adhäsionsreduzierung von humanen Zellen auf Traumaimplantaten (PDF)
11.2019 bis 10.2021 | F.O.M. | Projektseite LightTraum

ValiData – Validierung von Spritzgießprozessen am Beispiel der Medizintechnik (PDF)
07.2019 bis 06.2020 | IKV

ODIN – Osseodisintegration enossaler Implantate mit biophysikalischen Methoden (PDF)
09.2018 bis 02.2021 | F.O.M. | Projektseite ODIN

EFORMIN – Einsatz von Formgedächtnisaktoren in minimalinvasiven chirurgischen Instrumenten (PDF)
02.2017 bis 11.2019 | F.O.M. | Projektseite EFORMIN

Mitglieder

DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Die DECHEMA fördert und begleitet Forschung und Entwicklung in Chemischer Technik und Biotechnologie. Sie versteht sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Staat und Öffentlichkeit. Sie ermöglicht insbesondere KMU der chemischen Industrie und Biotechnologie den Zugang zu innovativen Forschungsergebnissen.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • Sensorik/Analytik/Diagnostik: Point-of-Care-Diagnostik, Biosensoren, miniaturisierte Sensoren
  • Zellkulturtechnologie/Regenerative Medizin: Automatisierung von Testsystemen, Zellbasierte Testsysteme/Modellsysteme
  • Biokompatible Materialien
  • Implantate / Prothetik / Rehabilitationstechnik

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Chemische Verfahrenstechnik, Anlagenbau, Biotechnologie, Materialwissenschaft, Reaktionstechnik, Sicherheitstechnik, Umwelttechnik, Katalyse, Energie, Rohstoffe, Konstruktion und Werkstoffe, Mess- und Regeltechnik, Medizintechnik, Sensortechnik, Pharmazeutische Technologie

Branchen

Chemie, Pharma, Biotechnologie, Anlagenbau, Umwelt, Energie, Medizin

Kontakt

Dr. Andreas Förster, Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main,
Tel. +49 (0)69 7564-0, info(at)dechema.de,
https://dechema.de

 

Europäische Forschungsgemeinschaft Reinigungs- und Hygienetechnologie e.V. – FRT

Zweck der FRT ist die Förderung branchenübergreifender Forschungsvorhaben im Bereich der Reinigung und Hygiene.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • Analyse und Optimierung der Verfahrenstechnik von Reinigungs- und Pflegeprozessen
  • Entwicklung von Messtechniken zur Ermittlung geeigneter Kenngrößen
  • Qualitätssicherung Erarbeitung von Reinigungs- und Pflegeempfehlungen
  • Reinigungstechnologie
  • Hygiene
  • Pflege

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Oberflächenfunktionalisierung, Wiederaufbereitung, Nachhaltigkeit

Branchen

Reinigungs- und Hygienedienstleister, hygienisch anspruchsvolle Bereiche, Medizintechnik, Rein- und Sauberraumbereiche

Kontakt

Dr. Markus Wehrl, Cam­pus Fich­ten­hain 11, 47807 Kre­feld,
Tel. +49 (0)2151 778042 , info(at)frt.de,
https://frt.de

Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e.V. – FSKZ

Als eines der weltweit größten Kunststoff-Institute bietet die FSKZ praxisgerechte Lösungen als Partner der Industrie und führt für verschiedenste Branchen Forschung und Entwicklung rund um das Thema Kunststoff durch. Sie bietet zudem ein weites Feld von Dienstleistungen an.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • Materialentwicklung
  • Bauteileigenschaften
  • Compoundieren
  • Extrudieren
  • Spritzgießen
  • Additive Fertigung
  • Fügen von Kunststoffen
  • Ökonomie und Ökologie
  • Messtechnik
  • Dispergieren
  • Composites
  • Farbe

Eigene Forschungseinrichtung

SKZ – Das Kunststoff-Zentrum

Weitere Aktivitäten

Begleitung von Normungen, Standardisierungsprozessen und Zertifizierungen, verschiedene Dienstleistungsangebote mit den Schwerpunkten Prüfung, Überwachung (Gütesicherung), Zertifizierung von Produkten, Aus- und Weiterbildung, Zertifizierung von Managementsystemen

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Additive Fertigung, Bauteileigenschaften, Biopolymere, Composites Compoundieren und Extrudieren, Dispergieren, Kleben, Materialentwicklung, Nachhaltigkeit, Oberflächentechnik, Prozessmesstechnik, Schweißen, Spritzgießen, Wood Polymer Composites, Zerstörungsfreie Prüfung, Industrie 4.0

Branchen

Automotive, Bau, Freizeit, Medizintechnik,
Kunststofferzeuger und -verarbeiter

Kontakt

Dr.-Ing. Marieluise Lang, Frankfurter Straße 15-17, 97082 Würzburg,
Tel. +49 (0)931 4104-235, m.lang(at)skz.de,
www.skz.de

Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. – FQS

Die Forschungsgemeinschaft Qualität e. V. unterstützt seit 1989 die anwendungsorientierte Forschung rund um das Thema Qualität in Deutschland. Sie versteht sich selbst als Forschungsbereich der Deutschen Gesellschaft für Qualität e. V. (DGQ) und wird von ihr getragen.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • Werkstoffentwicklung
  • Fertigung
  • Qualitätssicherung
  • Managementsysteme
  • Prozessmanagement
  • Digitale Medizin
  • Compliance
  • Additive Fertigung
  • Diagnostik
  • Sicherheit

Weitere Aktivitäten

Über die Deutsche Gesellschaft für Qualität: Qualität in der Pflege, Weiterbildung und Nachwuchsförderung bspw. im Labormanagement, Ärztlichem Qualitätsmanagement u. a.

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Schwerpunkte in Managementsystemen, Fertigungsverfahren, Digitalisierung und Industrie 4.0, Datenmanagement, Weiterbildung, Produktentwicklung, Prozesse u. a.

Branchen

Branchenübergreifend mit Fokus auf alle Aspekte der Qualität

Kontakt

Dr. Christian Kellermann-Langhagen, August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main,
Tel. +49 (0)69 95424-197, christian.kellermann-langhagen(at)dgq.de,
www.fqs.de

Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen gGmbH – FILK

Das FILK steuert und koordiniert als interdisziplinäre wissenschaftliche Forschungseinrichtung Forschungsprojekte für die beiden Branchen Leder und Kunststoffbahnen, um wissenschaftliche Ergebnisse und Innovationen insbesondere für KMU zugänglich beziehungsweise nutzbar zu machen.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • Werkstoffentwicklung
  • Technologieentwicklung
  • Prüfmethodenentwicklung
  • Materialcharakterisierung
  • Eigene Forschungseinrichtung
  • Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen

Weitere Aktivitäten

Engagement im Bereich Schulung und Weiterbildung, Zurverfügungstellung von Expertise für Schadensanalysen für natürliche und synthetische Polymerwerkstoffe wie Leder, Kollagen, Kunstleder, beschichtete Textilen und ähnliche Verbundmaterialien

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Werkstoffentwicklung, Technologieentwicklung, Prüfmethodenentwicklung, Materialcharakterisierung für natürliche und synthetische Polymerwerkstoffe wie Leder, Kollagen, Kunstleder, beschichtete Textilen und ähnliche Verbundmaterialien

Branchen

Hersteller von Technischen Textilien und flexiblen Verbundwerkstoffen, Beschichtungsindustrie, Lederindustrie, Automobil- und Möbelindustrie und deren Zulieferer, Rohstoffhersteller, Medizintechnik und Biomedizintechnik, Nahrungsmittelindustrie, Kosmetische Industrie

Kontakt

Dr. Michael Meyer, Meißner Ring 1-5, 09599 Freiberg,
Tel. +49 (0)3731 366-0, mailbox(at)filkfreiberg.de,
www.filkfreiberg.de

Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. – FKM

Unter dem Dach des Forschungskuratoriums Maschinenbau e.V. sind 21 Fachverbände und 8 weitere branchenspezifische Forschungsvereinigungen des Maschinenbaus zusammengeschlossen. Bei der Mehrheit dieser Forschungvereinigungen fungiert das FKM als Dachverband sowohl innerhalb des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) als auch innerhalb der AiF.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

Querschnittsforschung für den Maschinenbau, z.B. Berechnungsverfahren, Werkstoffe

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Dichtungstechnik, neue Technologien

Branchen

Maschinenbau und verwandte Bereiche

Kontakt

Diethelm Carius, Corneliustraße 4, 60325 Frankfurt am Main,
Tel. +49 (0) 69 756081-47, d.carius(at)vdw.de,www.fkm-net.de

Forschungskuratorium Textil e.V. – FKT

Das FKT fördert und koordiniert die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Industrielle Gemeinschaftsforschung der Textil- und Bekleidungsbranche, sorgt für die strategische Weiterentwicklung der Forschung für faserbasierte Werkstoffe und unterstützt den Transfer der Ergebnisse in den Mittelstand.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • medizinische Textilien, z. B. antibiotischer Wundverband, medizinischer Strampelanzug für Säuglinge

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Architektur, Bekleidung, Energie, Ernährung, Gesundheit, Mobilität, Produktion/Logistik, Wohnen, Zukunftsstadt, weitere Zukunftsthemen wie Klimawandel, Ressourceneffizienz und Demographie

Branchen

Textil, Bekleidung, Maschinenbau, chemische Industrie, Textilservice, Werkstoffwissenschaften

Kontakt

Johannes Diebel, Reinhardtstraße 14-16, 10117 Berlin,
Tel. +49 30 726220-40, jdiebel(at)textil-mode.de,
www.textilforschung.de

Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. – F.O.M.

Die F.O.M. ist ein Pfeiler deutscher Spitzentechnologie-Forschung im Schnittbereich von Optischen Technologien, Präzisionsmechanik und Medizintechnik, sowie verwandter Disziplinen. Sie vergibt Forschungsaufträge für Studien der industriellen Machbarkeit von Innovationsideen an über 30 innovationsforschungsstarke Wissenschaftseinrichtungen.

Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizintechnik

  • Pflege-unterstützende Technologien, Robotik und Digitalisierung in der Pflege
  • Laseroptische Medizintechnik
  • Laser-Bearbeitung und -Funktionalisierung medizinischer Oberflächen
  • Optische Messtechnik und Sensorik
  • Mikrospektroskopie, Detektion, Sensorik, Diagnostik mit optischen Systemen
  • 3D-Visualisierung, Monitoring

Weitere Aktivitäten

Begleitung externer vorwettbewerbliche BMBF-Verbundprojekte in der Rolle eines Innovationsmentors, Engagement im Bereich der Nachwuchsförderung für die Industrie

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Präzisionsmechanik, Laser-Materialbearbeitung und -Fügetechnik, Ultrakurzpulslasertechnik, Optische Messtechnik, Prozessketten- und Fehleranalyse, Sensorik, Datenverarbeitung, 3D-Druck, Hochtechnologiematerialien, Plasma-Beschichtungstechnologien

Branchen

Analysen-, Bio-, Labor- und Medizintechnik, Optik, Photonik

Kontakt

Dr. Markus Safaricz, Werderscher Markt 15, 10117 Berlin,
Tel. +49 30 4140 21-39, info(at)forschung-fom.de,
www.forschung-fom.de

 

Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. – Hahn-Schickard

Hahn-Schickard steht für industrienahe, anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Fertigung in der Mikrosystemtechnik und entwickelt in Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg für diese Lösungen – von der ersten Idee bis hin zur Produktion. Hahn-Schickard ist regional verwurzelt und zugleich global gefragter Partner.

Forschungsschwerpunkte in der Medizintechnik

  • Sensorentwicklung und -integration
  • Aktorik
  • Laborautomatisierung
  • Bioanalytik
  • Räumliche Elektronik und spritzgegossene Schaltungsträger (MID)
  • Mikrofluidik und Mikrodosierung
  • Micro Energy Harvesting
  • Informationstechnik (Sensorfusion, Low-Power Elektronik)
  • Wireless-Kommunikation
  • Mess- und Analyselabor
  • Modellierung und Simulation

Eigene Forschungseinrichtung

  • Institut für Mikro- und Informationstechnik
  • Institut für Mikroaufbautechnik
  • Institut für Mikroanalysesysteme

Weitere Aktivitäten

Realisierung innovativer Produkte und Technologien in den Bereichen Sensorik und Aktorik, Systemintegration, Cyber-physische Systeme, Lab-on-a-Chip und Analytik, Mikroelektronik, Aufbau- und Verbindungstechnik, Mikromontage und Zuverlässigkeit

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik, Mikroaufbautechnik, Entwicklung und Fertigung von Sensoren, Sensoren und Aktoren auf Basis der MID-Technologie, Kunststofftechnik für miniaturisierte Systeme, Systemintegration und Systemfertigung, Diagnostische Plattformen, Mikropräzisionsbearbeitung, Bauteil- und Systemprüfungen, Aufbau und Verbindungstechnik, Mikroelektronik, Schadensanalyse, Mikrodosiertechnik

Branchen

Kraftfahrzeugindustrie, Feinwerktechnik, Medizintechnik, MSR-Technik, Prozess- und Automatisierungstechnik, Umwelttechnik, Elektrotechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Haushaltstechnik, Klimatechnik

Kontakt

Clemens Pecha, Wilhelm-Schickard-Str. 10, 78052 Villingen-Schwenningen,
Tel. +49 7721 943-100, info(at)hahn-schickard.de,
www.hahn-schickard.de

Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V. – IKV

Die Fördervereinigung IKV ist eine Einrichtung der RWTH Aachen und führt Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der Kunststofftechnik durch. Dieses umfasst die technologischen, betriebswirtschaftlichen, werkstoffkundlichen, prüf- und anwendungstechnischen Fragen auf dem Thermoplast-, Duroplast- und Elastomersektor.

Forschungsschwerpunkte in der Medizintechnik

  • Werkstofftechnik
  • Kautschuktechnologie
  • Extrusion
  • Spritzgießen
  • Oberflächen- und Fügetechnik
  • Produktentwicklung und Simulation

Eigene Forschungseinrichtung

Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen

Weitere Aktivitäten

Veröffentlichung von Forschungsergebnissen für den Technologietransfer, Ausbildung Studierender an der RWTH Aachen, Durchführung von Lehrgängen für Dozenten, Techniker und Studierende technischer Lehranstalten in der Handwerkswirtschaft

Weitere Technologie- und Anwendungsfelder

Spritzgießen, Extrusion, Faserverstärkte Kunststoffe, Kautschuktechnologie, Polyurethan-technologie, Produktgestaltung, Werkstofftechnik, Simulation

Branchen

Automobilbau (einschl. Zulieferindustrie), Bautechnik und Haushalt, Elektro und Elektronik, Luftfahrt, Maschinenbau, Medizintechnik und Life Science, Mikrotechnik und Sensorik, Oberflächentechnik, Optik und Präzisionstechnik, Sport und Freizeit, Verpackung, Werkzeugbau, Formenbau

Kontakt

Martin Facklam, Seffenter Weg 201, 52074 Aachen,
Tel. +49 (0)241 80-93806, zentrale(at)ikv.rwth-aachen.de,
www.ikv-aachen.de

2. FAM-Fachkolloquium

Das für den 16. Juni 2020 in Berlin geplante 2. Fachkolloquium der AiF-Forschungsallianz Medizintechnik wird auf den 23. März 2021 verschoben.