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63. Mitgliederversammlung der AiF

AiF-Präsidentin Karmann-Proppert berichtet der Mitgliederversammlung.

Der zukünftige Gesamtvorstand der AiF

Der zukünftige Gesamtvorstand der AiF

Der designierte Aufsichtsrat der AiF

Der designierte Aufsichtsrat der AiF

Am  27. September 2016 fand in Berlin die 63. Ordentliche Mitgliederversammlung der AiF statt. Yvonne Karmann-Proppert, Präsidentin der AiF und Geschäftsführende Gesellschafterin der Pharma-Labor Yvonne Proppert GmbH, berichtete ausführlich über die Schwerpunkte der Arbeit im vergangenen Jahr und gab einen Ausblick auf anstehende Aufgaben. Sie betonte, dass es in den letzten zwölf Monaten gelungen sei, die AiF als Akteur im Innovationsgeschehen deutlich sicht- und hörbarer zu machen. So wurden zum Beispiel die aktive Mitwirkung in forschungspolitischen Gremien wie dem Hightech-Forum der Bundesregierung, die Beteiligung an politischen Konsultationsprozessen und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit intensiviert. „Um diese politische und mediale Kontaktarbeit vor Ort noch weiter zu verstärken, ist es unerlässlich, dort zu sein, wo die Musik spielt. Daher wollen wir die AiF-Präsenz in Berlin in naher Zukunft durch die Etablierung eines Hauptstadtbüros mit einer kleinen Besetzung aus Forschungspolitik, Presse und Hauptgeschäftsführung weiter ausbauen.“ sagte Karmann Proppert. Die Gründung eines „Wirtschaftsrats“ parallel zum „Wissenschaftlichen Rat“ mit Unternehmern aus dem AiF-Netzwerk soll zusätzlich dazu beitragen, den Anliegen der AiF zur Stärkung des innovativen Mittelstands Gesicht und Gehör zu verleihen.

AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer informierte im Rahmen der Versammlung über die Positionierung der AiF in der Förderlandschaft und zu aktuellen innovationspolitischen Initiativen. Mit ihrer einzigartigen Netzwerkstruktur und Arbeitsweise steigere die AiF die Leistungsfähigkeit des gesamten Innovationssystems, indem sie die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes insbesondere durch die Förderung des Transfers von Forschungsergebnissen in die kommerzielle Verwertung und gezielte Beiträge zur Fachkräftesicherung stärke. Aus diesen Gründen sei es auch gerechtfertigt, für eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) einzutreten. Mit den zusätzlichen Mitteln könnten die Innovationsaktivitäten des forschungsaktiven Mittelstands bedarfsgerecht unterstützt und die außergewöhnliche Breiten- und Hebelwirkung der vorwettbewerblichen IGF verstärkt werden. Mit Blick auf das kommende Jahr wurden außerdem Vorschläge für eine geplante Satzungsänderung der AiF vorgestellt und diskutiert.

Wahlen zum Gesamtvorstand

Die Präsidentin Yvonne Karmann-Proppert und die beiden Vizepräsidenten, Dr. Eduard Neufeld und Professor Matthias Rehahn, bilden den vertretungsberechtigten Vorstand des AiF e.V. nach § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Gemäß der geltenden Satzung der AiF kann die Mitgliederversammlung des Vereins zusätzlich für die drei von ihnen vertretenen Gruppen jeweils ein weiteres Mitglied des Gesamtvorstands ohne Vertretungsbefugnis nach § 26 BGB bestellen. Von dieser Möglichkeit hat die 63. Mitgliederversammlung durch Zuwahl für eine Amtszeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2019 Gebrauch gemacht.

Als Vertreter der Industrie wurde Bernhard Göcking, Geschäftsführender Gesellschafter der Emsländer Baustoffwerke GmbH & Co. KG in Haren-Ems, in den Gesamtvorstand gewählt. Als Vertreter der Ordentlichen Mitglieder der AiF wurde Dr.-Ing. Andreas Zielonka, Geschäftsführer des Vereins für das Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (fem) und Leiter dieses Instituts, Schwäbisch Gmünd, gewählt und als Vertreter der Wissenschaft Professor Hans-Werner Zoch, Geschäftsführender Direktor der Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) und Direktor der Amtlichen Materialprüfungsanstalt (MPA) der Freien Hansestadt Bremen.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Außerdem waren in der Mitgliederversammlung Wahlen zum achtköpfigen Aufsichtsrat der AiF für eine Amtszeit vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2019 durchzuführen. Als Vertreter der Industrie wurden wiedergewählt Jan Wilhelm Arntz, Geschäftsführender Gesellschafter der ARNTZ GmbH + Co. KG in  Remscheid, sowie neu gewählt Professor Sebastian Bauer, Geschäftsführer der BAUER Maschinen GmbH, Schrobenhausen, und Bernd Rhiemeier, Geschäftsführender Gesellschafter der AUCOTEAM GmbH, Berlin.

Als Vertreter der Ordentlichen Mitglieder wurden gewählt Rolf Michael Blume, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsvereinigung Futtermitteltechnik (IFF), Braunschweig, Dr. Markus Safaricz, Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.), Berlin, Martin Seeliger, Mitglied der Geschäftsleitung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH  Aachen (IKV) und Professor Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, Frankfurt am Main.

Und als Vertreter der Wissenschaft wurde Professor Holger Hanselka, Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in Karlsruhe, in den Aufsichtsrat gewählt.

Erwin Flender erhält Otto von Guericke-Medaille der AiF

Dr. Erwin Flender, Vorsitzender des Aufsichtsrats der AiF und Gesellschafter der MAGMA Gießereitechnologie GmbH in Aachen, erhielt von AiF-Präsidentin Karmann-Proppert im Rahmen der Mitgliederversammlung die Otto von Guericke-Medaille der AiF. „Damit möchten wir Ihren ganz persönlichen Einsatz an der Spitze des Aufsichtsrats würdigen, aber auch unsere Anerkennung für die Arbeit des Aufsichtsrats insgesamt zum Ausdruck bringen.“, so die AiF-Präsidentin. „Parallel zur Arbeit in der AiF sind Sie unter anderem auch in unserem Innovationsnetzwerk als Präsident des Bundesverbands der Deutschen Gießerei-Industrie und Vorstandsvorsitzender der Forschungsvereinigung Gießereitechnik aktiv. Durch diese Ehrenämter zieht sich wie ein roter Faden Ihr nachhaltiges Engagement für die Industrielle Gemeinschaftsforschung, für die Sie stets mit großer Überzeugungskraft im Interesse des innovativen Mittelstands eintreten.“, würdigte Karmann-Proppert den Einsatz Flenders.