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AiF zu Gast im Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages

Yvonne Karmann-Proppert, Präsidentin der AiF und Geschäftsführende Gesellschafterin der Pharma-Labor Yvonne Proppert GmbH, war am 27. Januar 2016 zum einem Gespräch in den Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus in Berlin eingeladen. Karmann-Proppert bedankte sich beim Vorsitzenden des Ausschusses, Peter Ramsauer, für die Einladung und die Möglichkeit, Struktur, Funktionsweise und Aktivitäten der AiF vorstellen zu können. Als Träger der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und Projektträger für die stärkste Fördersäule des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), ZIM-Kooperationsprojekte, seien die AiF und ihre Töchter wichtige Partner des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der mittelstandsorientierten Innovationsförderung. Angesichts diverser aktueller Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass die Innovationsaktivitäten des Mittelstandes nachließen, zeigte sich die AiF-Präsidentin erfreut, dass die Politik beabsichtige, mit gezielten Maßnahmen die Innovationskraft des Mittelstandes zu stärken.

IGF und ZIM steigern die Innovationkraft von KMU nachweislich

Karmann-Proppert erläuterte im Rahmen der Sitzung die Struktur des transferfördernden Innovationsnetzwerks der AiF sowie die Funktionsweise der in diesem Rahmen organisierten IGF: „Die IGF ist offen für alle kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). KMU müssen selbst keine aufwendigen Anträge stellen, um an der IGF teilnehmen zu können. Interesse reicht aus. Jedes interessierte Unternehmen kann in den Projektbegleitenden Ausschüssen mitwirken und profitiert von den Kontakten in das AiF-Netzwerk und den angestrebten und erzielten Forschungsergebnissen.“

Sie betonte, dass IGF und ZIM die Innovationskraft der involvierten Unternehmen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit nachweislich stärkten. Hinzu komme, dass IGF- und ZIM-Projekte eine ganze Reihe von erwünschten Sekundäreffekten entfalteten. „Sie fördern nicht nur die Innovationskraft der Unternehmen, sondern auch die Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die kommerzielle Verwertung. Dem wissenschaftlichen Nachwuchs eröffnen sie Karrierewege im Mittelstand und tragen damit zur Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung bei.“, so Karmann-Proppert. Zudem würden Ausgründungen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert.

„Aus diesen Gründen wünschen wir uns quasi als Soforttherapie gegen zurückgehende Innovationsaktivitäten im Mittelstand eine deutliche Aufstockung der IGF- und ZIM-Mittel.“, schloss die AiF-Präsidentin. „Und das wollen auch die mittelständischen Unternehmen selbst, denn in beiden von der AiF betreuten Programmen erleben wir nach wie vor einen Antragsboom und damit das Gegenteil nachlassender Innovationsfreude.“