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BMWi veröffentlicht neue Richtlinie für das ZIM

Am 20. Januar 2020 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) (PDF, 335 KB) veröffentlicht. Das neue ZIM optimiert das bewährte Programm an zahlreichen Stellen: Junge und Kleinstunternehmen sowie Erstinnovatoren erhalten zukünftig bessere Unterstützungsmöglichkeiten, um ihnen den Weg zu anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu ebnen. Kleine Unternehmen aus allen strukturschwachen Regionen profitieren zudem zukünftig von erhöhten Fördersätzen. Auch der nationale und internationale Wissenstransfer sowie der Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis werden intensiviert. Das neue ZIM ist damit auch ein konkreter Beitrag zur Transferinitiative des BMWi.

555 Millionen Euro Fördermittel in 2020

Das ZIM ist mit jährlich über 3.000 neuen Technologieentwicklungs-Projekten das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstands. 2020 stehen hierfür Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 555 Millionen Euro zur Verfügung.

Das neue ZIM ersetzt die bisherige Förderrichtlinie, die am 31. Dezember 2019 ausgelaufen ist. Auch die ZIM-Projektträgerschaft wird neu ausgeschrieben. Dies wird voraussichtlich im ersten Quartal 2020 abgeschlossen und erlaubt dann eine Antragstellung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen. Förderanträge auf Grundlage der alten ZIM-Richtlinie, die bis 31. Dezember 2019 eingegangen sind, werden weiter von den bisherigen Projektträgern bearbeitet. Die AiF Projekt GmbH betreut in diesem Rahmen als beliehener Projektträger die stärkste Fördersäule des Programms, ZIM-Kooperationsprojekte.(di)

Hier geht´s zu den Kerninhalten der neuen ZIM-Richtlinie (PDF, 47 KB).