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Crowdfunding für die Wissenschaft

Um kleinen Forschungsprojekten eine schnelle und unkomplizierte Finanzierungschance zu geben, startete Wissenschaft im Dialog (WiD) Ende November 2012 mit Unterstützung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft die erste deutschsprachige Crowdfunding-Plattform für die Wissenschaft: www.sciencestarter.de. Forscher, Studenten und Wissenschaftskommunikatoren können hier ihre Projekte durch viele einzelne Personen finanzieren lassen.

Supporter, zum Beispiel aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, Kollegen, aber auch Unternehmen und Einrichtungen, werden direkt in den Forschungsprozess mit einbezogen und erleben die Entstehung eines Projekts hautnah. Im Sinne von Open Science kann die Öffentlichkeit auf Sciencestarter Wissenschaft als Prozess erleben und diesen unmittelbar mitgestalten. Glückt die Finanzierung, erhalten die Supporter vom Projektstarter einzigartige Dankeschöns, ansonsten geht das Geld an die jeweiligen Unterstützer zurück.

42 erfolgreiche Projekte

Insgesamt wurden bislang 81 Projekte auf Sciencestarter freigeschaltet, 42 Projekte erfolgreich finanziert. Das durchschnittliche Projekt wird von 43 Nutzern mit jeweils 143,50 Euro unterstützt und erreicht einen Betrag von 7.440,94 Euro. Es hat 76 Fans, 13 Blogbeiträge und 8 Nutzerkommentare. Das Themenspektrum ist vielfältig: Gesunde Bienenvölker für Schleswig-Holstein, Spannende Fernsehunterhaltung für Gehörlose oder Schimmelpilze in Körper und Wohnumfeld.

Videoreihe gibt Tipps

Von der Entwicklung der ersten Idee über eine gute Projektbeschreibung bis zur erfolgreichen Pressearbeit erhalten Interessenten in einer SciencestarterLab-Videoreihe Tipps und Tricks zum Crowdfunding in der Wissenschaft. 

Die Initiative Wissenschaft im Dialog engagiert sich für die Diskussion und den Austausch über Forschung in Deutschland. Dazu organisiert WiD Ausstellungen, Dialogveranstaltungen oder Wettbewerbe und entwickelt neue Formate der Wissenschaftskommunikation. Gründer und Mitglieder von WiD sind führende deutsche Wissenschaftsorganisationen, Verbände und Wissenschaftsförderer – darunter auch die AiF.