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DFG-Förderatlas 2015

Am 3. September 2015 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die neue Ausgabe des DFG-Förderatlas vorgestellt. Der Bericht präsentiert in umfassender und fachlich differenzierter Form Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Zusätzlich leistet der Förderatlas 2015 mit einem Themenschwerpunkt zur Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder einen Beitrag zu einer Art Zwischenbilanz dieser für die deutsche Wissenschaft so wichtigen Maßnahme. Erstmals in den Blick genommen wurde außerdem die Frage der Interdisziplinarität von Forschung. 

Kennzahlen aus dem AiF-Netzwerk

Im Kapitel 2 gibt die Publikation einen Überblick über die öffentlich geförderte Forschung in Deutschland. In diesem Rahmen wird auch das Innovationsnetzwerk der AiF mit seinen 100 Forschungsvereinigungen, 50.000 eingebundenen Unternehmen sowie rund 1.200 beteiligten Forschungsstellen dargestellt (S. 45/46). Das Augenmerk bezüglich der AiF legt der Förderatlas dabei auf die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft.

Die von der AiF und ihrer Tochter AiF Projekt GmbH betreuten Förderprogramme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Kooperationsmodul des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) werden ebenfalls aufgeführt und die wesentlichen Grundzüge kurz beschrieben.

Im Kapitel 3 stellt die Publikation einrichtungsbezogene Kennzahlen vor. Die Förderung von IGF und ZIM-Kooperation werden in Summe und differenziert nach Hochschulen, Außeruniversitären Einrichtungen sowie Industrie und Wirtschaft ausgewiesen (S.55/56).

Ähnliches Ranking bei AiF und DFG

Im Kapitel 4 arbeitet der Förderatlas die fachlichen Profile der Forschungseinrichtungen heraus. Im Bereich der Ingenieurwissenschaften zeigt ein Hochschul-Ranking, „dass acht von zehn Hochschulen mit dem höchsten Bewilligungsvolumen im Rahmen der von der AiF betreuten Förderlinien auch die Rangfolge in der DFG-Förderung in den Ingenieurwissenschaften anführen“ (S. 154 - 156).

Unter www.dfg.de/foerderatlas finden Interessenten die Publikation mit zusätzlichen Downloadmöglichkeiten von Tabellen und Abbildungen sowie Kurzdarstellungen der einzelnen Hochschulen.

Foto: ©  DFG