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DFMRS feiert Jubiläum

AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer

Im März 2017 feierte das AiF-Mitglied Deutsche Forschungsvereinigung für Meß-, Regelungs- und Systemtechnik (DFMRS) im Rahmen seiner Windenergietagung in Bremen das 25-jährige Bestehen. Die DFMRS wurde 1992 als industriegetragener gemeinnütziger Verein mit dem Ziel gegründet, Forschung für den Mittelstand zu initiieren, den wissenschaftlichen Nachwuchs und Fachkräfte auf innovativen Gebieten zu qualifizieren sowie den Austausch über die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu organisieren.

AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer gratulierte im Rahmen der Veranstaltung und hob die Bedeutung der Aktivitäten der DFMRS für die weitere Profilbildung der AiF hervor. Seit ihrem Beitritt zur AiF hat die Vereinigung 26 Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit einem Fördervolumen von rund 10 Millionen Euro durchgeführt. Aktuell laufen vier IGF-Vorhaben, zum Beispiel zur modellbasierten Regelung von Windenergieanlagen unter Nutzung einer Windfeldprädiktion. In dem Projekt geht es darum, die Effizienz solcher Anlagen durch regelungstechnische Eingriffe zu steigern. Denn Windenergieanlagen sind naturgemäß stark schwankenden Windfeldern ausgesetzt, was sich negativ auf die Effizienz und Verfügbarkeit der Anlage auswirkt.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sind mit ihren innovativen Lösungen wesentlich am Erfolg der Windenergie als wichtige Säule der Energiewende beteiligt. AiF-Hauptgeschäftsführer Kathöfer betonte dabei die Bedeutung der IGF, die es vielen mittelständischen Unternehmen erst ermöglicht, sich an Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu beteiligen. „Außerdem engagiert sich die DFMRS aktiv in der AiF-Forschungsallianz Energiewende, die im vergangenen Jahr gegründet wurde. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird in den nächsten Jahren insgesamt 30 Millionen Euro aus dem Budget der Energieforschung zusätzlich zur Förderung von IGF-Vorhaben zur Energiewende zur Verfügung stellen.“, sagte Kathöfer. „Das schafft zusätzliche Möglichkeiten der Partizipation und liefert wertvolle Beiträge zur Realisierung der Energiewende, da alle Vorhaben von vornherein auf den breitenwirksamen Transfer der Ergebnisse aus der Forschung in die Praxis gerichtet sind.“

Foto: © DFMRS