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Die AiF auf der Hannover Messe 2015

Themenlounge des BMWi-Standes

Auch in diesem Jahr war die AiF wieder mit der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf der weltweit wichtigsten Industriemesse in Hannover vertreten. Unter dem Motto „Industrie 4.0 – Wirtschaft mit Zukunft“ präsentierte das BMWi  Exponate aus über das Ministerium geförderten Forschungsprojekten und bot Beratungsmöglichkeiten zu seinen Förderprogrammen. Die AiF Projekt GmbH, eine 100-prozentige Tochter des AiF e.V., informierte in diesem Rahmen über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, das Ende 2014 für neue Anträge geschlossen wurde und zu dessen kürzlich veröffentlichter neuen Richtlinie voraussichtlich ab 15. Mai 2015 Anträge gestellt werden können. Für die am meisten beanspruchte Fördersäule „ZIM-Kooperationsprojekte“ des Ende 2014 ausgelaufenen Programms fungiert die AiF Projekt GmbH als Projektträger.

Rotorblatt mit Senorennetzwerk

Das AiF-Mitglied Forschungskuratorium Textil stellte auf dem BMWi-Stand das Rotorblatt einer Kleinwindanlage aus, das im Rahmen eines IGF-Vorhabens vom Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der Technischen Universität (TU) Dresden entwickelt wurde. Das Rotorblatt enthält in die Struktur integrierte Carbonfasern, die Dehnungen und Beanspruchungen messbar machen. Dieses textile Sensorennetzwerk ermöglicht eine Überwachung schwer zugänglicher Teile von Kleinwindanlagen im laufenden Betrieb. Dr. Andreas Nocke von der TU Dresden und der Geschäftsführer des Forschungskuratoriums Textil, Dr. Klaus Jansen, erläuterten die Entwicklung und Funktionsweise der Sensorik im Rotorblatt auch in einem Fachvortrag in der „Themenlounge“ des BMWi-Standes. Im anschließenden Interview beschrieb Jansen das Prinzip und den Nutzen der IGF und zeigte einen „Erklärfilm“ der AiF, der seine Ausführungen in unterhaltsamer Weise in knapp drei Minuten ergänzte.

Vielfältige Themenbereiche

Die Hannover Messe (HMI) hatte in diesem Jahr mit dem Themenschwerpunkt „Industrie 4.0“ mehr als 220.000 Fachbesucher und knapp 6.500 Aussteller. Dazu gehörte unter anderen auch das AiF-Mitglied Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA). Auf dem Stand des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) informierte der stellvertretende Geschäftsführer der FVA, Bernhard Hagemann, über IGF-Projekte im Bereich der Elektromobilität. Die vorgestellten Projekte umfassten ein breites Themenspektrum und reichten von Effizienz- und Temperaturmanagement und Simulationsmodellen über die Ausdehnung von Lithiumionenzellen in Batterien bis hin zu Powermagneten.

Auch im Bereich der Oberflächentechnik zeigte die AiF Profil. Auf der Leitmesse „SurfaceTechnology“ im Rahmen der HMI hielt der Geschäftsführer der AiF-Tochter AiF F·T·K GmbH, Michael Krause, einen Vortrag zu den Möglichkeiten der Innovationsförderung  für mittelständische Unternehmen. Dabei kündigte er eine bald beginnende „Roadshow“ für solche Unternehmen zu diesem Thema an.