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FVV stellt erfolgreiche IGF-Projekte in Japan vor

Mitglieder des AICE- & FVV-Innovationsnetzwerkes in Yokohama

Es ist inzwischen fast schon zur Tradition geworden, dass die AiF-Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) und ihr japanischer Partnerverband, die Forschungsvereinigung Fahrzeugmotoren (Research Association of Automotive Internal Combustion Engines - AICE), sich auf ihren jeweiligen Technologiekongressen zum Stand der Forschung im Bereich Motorentechnik austauschen.

In diesem Jahr reiste eine FVV-Delegation zur Frühjahrstagung der japanischen Automobilingenieure nach Japan, dem JSAE-Kongress, der vom 23. bis 25. Mai 2018 in Yokohama tagte. Sie hatte die neuesten Ergebnisse aus drei innovativen Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) im Gepäck, die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird. Die vorgestellten Projekte behandelten folgende Themen: „Abgaskraftstoffeinspritzung –­ Abgleich der Simulations- und Messmethoden zur Vorhersage der HC-Konzentrationsverteilung am Katalysatoreintritt“, „Untersuchung und Modellierung des Einflusses von Abgasrückführung (AGR) auf motorisches Klopfen“ sowie  „Systemische Analyse der Partikelbildung an direkteinspritzenden Fremdzündungsmotoren“.

Außerdem vermittelte Professor Thomas Koch Einblicke in die aktuelle Forschung zu synthetischen Kraftstoffen in Deutschland und die derzeitige politische Diskussion zu deren Markteinführung und -akzeptanz. Koch ist einer der führenden Experten in Deutschland zum Thema Brennverfahrensanalyse.

Um Optionen für eine klimaneutrale Mobilität des Verkehrssektors im Jahr 2050 aufzuzeigen, wird die FVV in Kürze ein Informationspapier mit Expertenwissen aus ihrem Arbeitskreis Kraftstoffe vorlegen, das Handlungsmöglichkeiten zur Defossilisierung des Transportsektors skizziert und den damit verbundenen vorwettbewerblichen Forschungsbedarf zu Energieträgern, Antriebstechnik und Motoren darlegt.

Foto: © FVV e.V.