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Gedankenaustausch im Bundespräsidialamt

Am 26. Januar 2015 besuchte die Präsidentin der AiF, Yvonne Karmann-Proppert, das Bundespräsidialamt, um dort über die Ziele der AiF und ihre aktuelle Situation zu diskutieren. Sie traf mit dem Leiter der „Abteilung 1 – Inland“, Dr. Christoph Braß, und dem neuen Leiter des „Referates 12 – Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales, Umwelt und Verkehr“, Dr. Johannes Scheube, zusammen, die beide großes Interesse an der Forschung für den Mittelstand im weltweit einzigartigen Innovationsnetzwerk der AiF zeigten.

Braß ist seit 1. Januar 2014 Chef der Inlandsabteilung im Bundespräsidialamt und war dort zuvor bereits von 2006 bis 2009 als Leiter des Grundsatzreferates tätig. Sein beruflicher Werdegang führte ihn unter anderem in die baden-württembergische Staatskanzlei in Stuttgart und später in das Bundesministerium für Bildung und Forschung, wo er sich mit strategischen Grundsatzfragen beschäftigte. Er ist gewählter Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Scheube ist seit 1. Januar 2015 als Referatsleiter im Bundespräsidialamt tätig und war zuvor Leiter des Generalreferates für Finanzpolitik im Bundesministerium der Finanzen, in das Torsten Arnswald, sein Amtsvorgänger im Bundespräsidialamt, gewechselt ist.

Regelmäßiger Kontakt

Die AiF steht in regelmäßigem Kontakt zum Bundespräsidialamt. So ist sie eine der vorschlagsberechtigten Institutionen des Deutschen Zukunftspreises, des Preises des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Der Deutsche Zukunftspreis ist ein Aushängeschild für exzellente Erfindungen und Entwicklungen und zugleich auch ein Ansporn, auf diesem Gebiet noch mehr zu leisten. Er ist mit einem Preisgeld von 250.000 Euro dotiert und wird jährlich in Berlin vergeben. Die Präsidentin der AiF ist Mitglied im Kuratorium dieses Preises und zählt traditionell auch zu den geladenen Gästen der Neujahrsempfänge des Bundespräsidenten. Im September 2014 hat sie darüber hinaus den Bundespräsidenten als Mitglied einer Wirtschaftsdelegation bei seinem Staatsbesuch in Kanada begleitet.

Der Besuch der Präsidentin der AiF im Bundespräsidialamt diente einer Vertiefung des Gedankenaustauschs, welche bei ihren jüngsten Begegnungen mit Vertretern dieses Amtes verabredet wurde. Besonders beeindruckt zeigten sich Braß und Scheube von der großen Bandbreite des Innovationsnetzwerkes der AiF, das vor sechzig Jahren mit 20 industriellen Forschungsvereinigungen gestartet ist und mittlerweile 100 solcher Vereinigungen zu seinen ordentlichen Mitgliedern zählt. Damit deckt das Netzwerk heute alle mittelständisch geprägten Branchen und Technologiefelder ab.

Foto: ©  Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de