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„go-cluster” Jahrestagung 2018

Mitte März 2018 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die „go-cluster“ Jahrestagung statt. Sie stand unter dem Motto „Clusterinitiativen als Partner der Regionalentwicklung“. Gerade in der Regionalentwicklung setzen Clusterinitiativen entscheidende Impulse. Im Schulterschluss mit Kommunen, Hubs und Akteuren der Wirtschafts- und Regionalentwicklung bündeln sie die Stärken einer Region und entwickeln sie weiter. Aus gemeinsamen Ideen werden so tragfähige Innovationen. Hiervon profitieren besonders stark kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups, die in Innovationsclustern gezielt mit Großunternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten können.

Die Cluster-Community lebt von Vernetzung und dem Austausch untereinander. Die diesjährige Tagung bot den rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in interaktiven Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen detaillierte Einblicke in zukünftige Entwicklungen und Innovationen der Clusterpolitik. Erfolgsbeispiele zeigten, wie Clusterinitiativen Regionen stärken. Weitere Themenschwerpunkte waren die bessere Einbindung von Start-ups und die Wissenssicherung in Clusterinitiativen. Michael Krause, Geschäftsführer der AiF F∙T∙K GmbH, stellte in diesem Rahmen die vom BMWi unterstützte Initiative „Start-up trifft Mittelstand vor“, die etablierte Unternehmen und Start-ups zugunsten eines regen und kreativen Austauschs zusammenführt.

Mit dem Exzellenzprogramm „go-cluster“ fördert das BMWi die Weiterentwicklung besonders leistungsstarker, technologieübergreifender Innovationscluster. Denn besonders an den Schnittstellen von Technologiefeldern entsteht kreatives Innovationspotenzial. Innovationscluster tragen so dazu bei, Zukunftsaufgaben zu lösen. Die aktuell rund 90 Innovationscluster aus allen Regionen Deutschlands stehen für die Bandbreite der deutschen Clusterlandschaft. Sie vereinen mehr als 15.500 aktive Clusterakteure, darunter fast 10.500 KMU sowie rund 2.000 Großunternehmen.