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Große Familienunternehmen haben die Nase vorn

Große Familienunternehmen erzielen in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten bessere Ergebnisse als vergleichbare managergeführte. Zu diesem Fazit kommt eine Bilanzdatenanalyse des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) für die Jahre 2008 bis 2012. Demnach weisen die untersuchten großen Familienunternehmen sowohl über den gesamten Zeitraum hinweg als auch in den einzelnen Jahren höhere Gesamt- und Eigenkapital­renditen auf als die Nicht-Familienunternehmen.

Große Familienunternehmen erweisen sich als „Jobmotor“

Von 2008 auf 2012 erhöhten sie ihren Personalbestand stärker als die großen managergeführten Unternehmen. Nur in den Jahren 2009 und 2010 zeigte sich bei der Beschäftigung kein Unterschied. Dies belegt, dass die großen Familienunternehmen durch den Verzicht auf Personalabbau ganz entscheidend zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes in den konjunkturell schwierigen Jahren beigetragen haben.

Foto: ©  opolja / fotolia