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Hightex für die Medizin

Ein Therapiehandschuh für Schlaganfallpatienten, eine textile Gebärmutter für Frühchen und die erste textile Herzklappe: Diese und weitere Beispiele faserbasierter Neuentwicklungen rund um Implantate, Therapiehilfen und Wundversorgung präsentiert die aktuelle Broschüre „Hightex für die Medizin“ des AiF-Mitglieds Forschungskuratoriums Textil (FKT) und des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m).

Die Publikation gibt erstmals einen umfassenden Überblick über aktuelle und perspektivische Anwendungsfälle textiler Produkte für Prophylaxe, Therapie und Pflege. Neben innovativen Klassikern wie Wundauflagen, Mullbinden und Nähfäden werden in der Broschüre auch neuartige textile Gefäßprothesen, Implantate und Therapiehilfen vorgestellt. Nach thematischen Schwerpunkten wie Haut, Knochen und Knorpel oder Monitoring wird ein Querschnitt der textilen Forschung zu künftigen Medizinanwendungen präsentiert, darunter die gezielte Wirkstofffreigabe im Körper des Patienten (Drug Delivery) durch textile Implantate, die intelligente Überwachung und Beschleunigung des Heilungsverlaufs von Wunden mittels Sensoren, der Knochenersatz durch Keramikfasern oder die körpernahe Erfassung von Vitalparametern. Viele der Themen wurden auch im Rahmen von Projekten der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) unter dem Dach der AiF bearbeitet und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

In der Broschüre kommen Textilforscher zu ihren Innovationen ebenso zu Wort wie Mediziner zu den Chancen, Zulassungsexperten zu den Markeintrittsrisiken und Nachwuchswissenschaftler zu den Potenzialen künftiger faserbasierter Medizinprodukte.

Link zum Blätter-PDF der Broschüre: http://www.textilforschung.de/publikation?id=8