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Koalition will Innovationskraft stärken

Nach Ansicht der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD hängt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft Deutschlands maßgeblich von der Verwirklichung innovativer Ideen ab. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie daher einen weiteren Ausbau der Hightech-Strategie sowie die Anhebung des Anteils der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt auf 3,5 Prozent bis zum Jahr 2025.

Die beiden Fraktionen setzen sich in diesem Rahmen für eine mittelfristige Erhöhung der Mittel für die im Innnovationsnetzwerk der AiF organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sowie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ein, dessen stärkste Fördersäule ZIM-Kooperationsprojekte von der AiF Projekt GmbH betreut wird. Mittelfristig sollen die Etats für diese Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf 200 Millionen Euro in der IGF und 700 Millionen Euro im ZIM steigen.

AiF-Präsidentin Yvonne Karmann-Proppert begrüßte den Antrag und betonte die Bedeutung beider Programme für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen: „Wir freuen uns sehr, dass die Politik die positiven Wirkungen von IGF und ZIM nicht nur auf den technologischen und gesellschaftlichen Fortschritt, sondern auch auf die Beschäftigungssicherung und das Steueraufkommen erkannt hat. Eine bedarfsgerechte Ausstattung der Programme unterstützt den Mittelstand dabei, seinen Beitrag zu den großen Herausforderungen unserer Zeit zu leisten.“

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