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Mennään! Auf geht’s! - 6. Gemeinsame Ausschreibung mit Finnland

Zum 6. Mal sind aktuell deutsche mittelständische Unternehmen eingeladen, mit finnischen Kooperationspartnern Anträge für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte einzureichen. Der Startschuss für die neue gemeinsame Ausschreibung Finnland – Deutschland ist am 24. Februar 2016 gefallen. Die Fördermittel werden jeweils aus nationalen Programmen bereitgestellt – in Deutschland durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule FuE-Kooperationsprojekte die AiF Projekt GmbH in Berlin betreut. Abgabefrist für die Anträge ist der 31. Mai 2016.

Es gibt viele gute Gründe, die Zusammenarbeit mit finnischen Partnern zu fördern und zu pflegen. Deutschland ist Finnlands wichtigster Handelspartner und das Wirtschaftsklima ist günstig. Die bedeutendsten Industriezweige des Landes sind die Metall- und Elektroindustrie, gefolgt von der Forst- und Papierindustrie, sowie die Chemische und die Nahrungsmittelindustrie. Laut Germany Trade & Invest (GTAI), der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland, gehört Finnland zu den renommiertesten Forschungsstandorten weltweit und innerhalb Europas zu den drei besten Innovationsnationen. Nähere Informationen zum Wirtschaftsstandort Finnland und den deutsch-finnischen Handelsbeziehungen können auch auf den Webseiten der GTAI und der Deutsch-Finnischen Handelskammer abgerufen werden.

Die Bekanntmachung und das gemeinsame Antragsformular zur aktuellen Ausschreibung können auf der ZIM-Website abgerufen werden. Interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollten frühzeitig Kontakt zu den ausgewiesenen Ansprechpartnern beim Projektträger AiF Projekt GmbH aufnehmen.

Um die Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gegenseitigen Öffnung der Förderprogramme getroffen. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Projektpartner werden nach den Förderrichtlinien des jeweiligen Landes unterstützt – die deutschen Unternehmen nach der aktuellen ZIM-Richtlinie, die für transnationale Kooperationen einen um bis zu 10 Prozent erhöhten Fördersatz vorsieht.

Kontakt: Christian Fichtner | c.fichtner@aif-projekt-gmbh.de | Tel.: +49 30 48163-590

Foto: © Andreas Hermsdorf / pixelio.de