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Neue ZIM-Richtlinie veröffentlicht

Am 15. April 2015 ist die neue Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kraft getreten. Sie ist ab sofort unter folgendem Link abrufbar: http://www.zim-bmwi.de/download/infomaterial/zim-richtlinie-2015. Das themenoffene Programm fördert Forschung und Entwicklung (FuE) durch mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammen arbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Gegenstand der Förderung sind FuE-Kooperationsprojekte, FuE-Einzelprojekte und Kooperationsnetzwerke. Das ZIM hat zum Ziel, die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen nachhaltig zu stärken und dadurch einen Beitrag zum Wachstum der Unternehmen verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen zu leisten.

Mit der neuen ZIM-Richtlinie bleiben die grundsätzliche Ausrichtung und die strukturellen Stärken des Programms erhalten. Gleichzeitig optimiert sie das ZIM mit zielgerichteten Neuerungen, etwa der Ausdehnung auf Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten, der Verdopplung des Zuschlags für Auslandskooperationen und der Erhöhung der förderfähigen Kosten.

Die neue ZIM-Richtlinie enthält zudem eine klare Regelung für die weitere kontinuierliche Bearbeitung von Altanträgen: Projekte, die unter der Vorgängerrichtlinie beantragt und noch nicht rechtskräftig beschieden wurden, werden nach den im Anhang 3 der neuen Richtlinie gespiegelten Bedingungen der Vorgängerrichtlinie beurteilt.

Neue Anträge ab 15. Mai 2015

Zur neuen ZIM-Richtlinie können ab 15. Mai 2015 Anträge gestellt werden. Bis dahin wird das Bundeswirtschaftsministerium auf www.zim-bmwi.de bekannt geben, an wen neue Anträge gerichtet werden können. Das Projektträger-Ausschreibungsverfahren für die neue Richtlinie läuft aktuell. Auch die AiF Projekt GmbH, eine Tochtergesellschaft des AiF e.V., hat sich beworben. Derzeit ist die AiF Projekt GmbH für das Ende 2014 ausgelaufene ZIM als Projektträger für ZIM-Kooperationsprojekte tätig. Diese Fördersäule, in der die Zusammenarbeit von Unternehmen und von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen unterstützt wird, ist die am meisten beanspruchte. Zwischen 2008 und 2014 wurden über 20.500 ZIM-Kooperationsprojekte mit einem zugesagten Fördervolumen von rund 2,8 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Für das Jahr 2015 ist eine Erhöhung der ZIM-Fördermittel um 30 Millionen auf rund 543 Millionen Euro vorgesehen, damit möglichst viele anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützt werden können.

Auch internationale Kooperationen werden fortgesetzt

Viele transnationale Ausschreibungen werden mit Inkrafttreten der neuen ZIM-Richtlinie gestartet. Als ausländische Kooperationspartner sind Alberta/Kanada, Finnland, Israel, Südkorea und das Netzwerk IraSME (Belgien, Nord-Pas de Calais, Österreich, Russland und Tschechische Republik) dabei. Mit weiteren Ländern werden derzeit Gespräche über eine Partnerschaft geführt.