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Neuer Industrieausschuss für IGF-Anträge zu „Smart Materials“

Smart Materials ist nicht nur ein Modebegriff, sondern ein Schlüsselfaktor für Produkte, Maschinen, Anlagen und Kleinantriebe von Morgen. Ob Piezotechnologien, Formgedächtniswerkstoffe, Elektroaktive Polymere, Thermobimetalle oder viele weitere intelligente Materialien: Diese Werkstoffe können dazu beitragen, Produkte zu verbessern, neuartige Lösungen in Produkten und Prozessen zu ermöglichen oder vollkommen neue Anwendungsszenarien und Geschäftsmodelle zu erschließen. Der flächendeckenden Durchsetzung dieser Smart Materials stehen jedoch noch viele technische Hinderungsgründe entgegen. Durch industrienahe Forschungsprojekte im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen ist es möglich, viele der wichtigen Faktoren nachhaltig zu optimieren und neue Anwendungen dieser smarten Werkstoffe zu erschließen.

Prüfung auf Umsetzbarkeit und Potenziale

Das AiF-Mitglied Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe (FGW) wird vor diesem Hintergrund einen neuen Industrieausschuss „Funktionswerkstoffe in Industrieapplikationen“ gründen. Der Ausschuss dient als bewertende Instanz vor der Einreichung von Projektanträgen zur IGF bei der AiF. Die vorwettbewerblichen Ideen zu den Themen rund um Funktionswerkstoffe sollen aus Sicht der Industrie auf Umsetzbarkeit und Potenziale hin bewertet werden. Nur bei einem positiven Votum des Industrieausschusses kann eine Idee zum Antrag ausgearbeitet und bei der AiF eingereicht werden.

Bewerbung um Mitgliedschaft bis 13. November

Bislang sind Unternehmen aus Kreisen der Funktionswerkstoffhersteller, aber auch Anwender im Industrieausschuss vertreten. Eine Bewerbung um die Mitgliedschaft im Industrieausschuss können Unternehmen noch bis zum 13. November 2015 einreichen. Eine erste Sitzung des Industrieausschusses Funktionswerkstoffe ist für Anfang 2016 geplant. Projektskizzen für IGF-Anträge mit dem Schwerpunkt der Anwendung von Funktionswerkstoffen können bis zum 18. Dezember 2015 ebenfalls bei der FGW eingereicht werden. Eine Vorlage für die Skizzeneinreichung kann nach Absprache mit dem Ansprechpartner abgestimmt werden.

Ansprechpartner bei der FGW ist Dr.-Ing. Alexander Czechowicz, E-Mail: czechowicz@fgw.de, Telefon: 02191 5921125.