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Neues Förderprogramm: KMU-NetC

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann es schwierig sein, im Zuge der Digitalisierung notwendige Innovationen aus eigener Kraft zu stemmen: Um neue Marktpotenziale zu erschließen, sind KMU besonders herausgefordert, ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen und auch ihre Geschäftsmodelle zu erneuern. Hilfreich ist dabei die enge Verzahnung mit anderen Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen in Netzwerken oder regionalen Clustern, die bereits Innovationsstrategien entwickelt haben und ihre Erfahrungen und Kompetenzen teilen. Diese Einbindung von KMU in neue anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) in Netzwerken und Clustern wird jetzt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms KMU-NetC gefördert.

Mit KMU-NetC unterstützt das BMBF FuE-Verbundprojekte. Die Förderung ist themenoffen angelegt und Projekte können technologieübergreifend gestaltet werden. Die Vorhaben sollen von einer Netzwerk- oder Clusterorganisation koordiniert werden und mindestens zwei KMU beteiligen. Die neue Fördermaßnahme läuft zunächst in einer zweijährigen Pilotphase. Bestehende Netzwerke und Cluster  – darunter auch die Forschungsvereinigungen der AiF – können erste Projektskizzen bis zum 15. November dieses Jahres einreichen.

„Wir wollen, dass kleine und mittlere Unternehmen mehr Forschung und Innovation wagen. Unsere Förderung richtet sich deshalb besonders auch an KMU, die bisher noch keine Profis im Fördergeschäft waren. Im Verbund mit regionalen Partnern können sie neue Innovationspotenziale erschließen und gemeinsam forschungsbasierte Lösungen entwickeln. Unser Ziel ist es, die Basis des forschenden Mittelstandes in Deutschland zu verbreitern.“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bei der Vorstellung des Programms.

Nähere Informationen zum neuen Förderprogramm erteilt Michael Krause, Geschäftsführer der AiF F∙T∙K GmbH, unter der Durchwahl  0221 716101-30.

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