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Startschuss für neues Leittechnologie-Projekt

Am 26. August 2015 fand am Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, dessen Förderverein Mitglied der AiF ist, das Kick-Off-Meeting für ein neues Leittechnologie-Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) statt. Im Rahmen dieser IGF-Fördervariante werden unter dem Dach der AiF besonders wichtige, systemrelevante Projekte gefördert, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen der jeweiligen Branche nachhaltig stärken.

Das Vorhaben „Interaktive Reparaturwerkstatt der Zukunft für Elektromobile in CFK-Bauweise“ hat zum Ziel, neue Technologien zur Schadenserkennung und -bewertung, zur individualisierten Fertigung von Reparaturmaterialien – so genannten Patches – sowie zur Durchführung und Qualitätssicherung der Reparatur im Allgemeinen zu entwickeln. Dazu werden sieben Forschungsinstitute unter Beteiligung eines Projektbegleitenden Ausschusses mit mehr als 50 Industrieunternehmen interdisziplinär zusammenarbeiten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das Leittechnologie-Projekt, das einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der prioritären Zukunftsausgaben im Sinne der Hightech-Strategie des Bundes leistet, mit rund einer Million Euro.

Aktive Industriebeteiligung

Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Gesamtprojekt detailliert vorgestellt. Um die Praxisrelevanz sicherzustellen, konnten die beteiligten Industriepartner aktiv in verschiedenen Arbeitskreisen mitarbeiten. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, existierende Reparatur-Lösungen wie zum Beispiel Produkte und Verfahren vorzustellen sowie Erwartungen an das Projekt zu formulieren und zu diskutieren. Dazu hielten Unternehmen, die im Bereich Reparatur tätig sind, Impulsvorträge.

AiF-Gruppenleiter Volker Richstein trug ein Grußwort bei.

Foto: © IKV