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Wissenschaftsbarometer 2016

Wie groß ist das Interesse an wissenschaftlichen Themen, wie stark ist das Vertrauen in die Wissenschaft und welche Forschungsbereiche sind am wichtigsten für die Zukunft? In einer repräsentativen Umfrage ermittelt die Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) einmal jährlich die Einstellungen der Bevölkerung zu Wissenschaft und Forschung. Wissenschaft im Dialog ist eine gemeinnützige Organisation und setzt sich für den öffentlichen Austausch über Wissenschaft und Forschung ein. Sie wurde 1999 von den großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet, darunter auch die AiF.

Wachsendes Interesse an Wissenschaft

Das Wissenschaftsbarometer 2016 bestätigt einige Trends der letzten Jahre: So ist der Wunsch nach mehr Einbindung in Entscheidungen zu Wissenschaft und Forschung im Vergleich zum Vorjahr nochmal gestiegen. Rund 40 Prozent der Befragten gaben an, dass es für sie wichtig sei, in solche Entscheidungsprozesse einbezogen zu werden. Auffällig ist auch, dass das allgemeine Interesse an wissenschaftlichen Themen zunimmt: 2014 äußerten sich 33 Prozent der Befragten entsprechend, im letzten Jahr 36 Prozent und in diesem Jahr waren es 41 Prozent.

Es scheint aber auch Bereiche zu geben, in der die Wissenschaft ihre Rolle und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft noch stärker ausfüllen könnte: So werden die Aussagen von Wissenschaftlern sehr unterschiedlich bewertet – nur 17 Prozent der Befragten vertrauen im Bereich Grüne Gentechnik der Wissenschaft, im Bereich Erneuerbare Energien sind es über 50 Prozent der Befragten. Insgesamt wird der Einfluss der Wissenschaft auf die Politik als zu gering erachtet, nur 18 Prozent finden diesen genau richtig.

Weitere Ergebnisse finden Interessenten im Wissenschaftsbarometer 2016.

Foto: © Wissenschaft im Dialog / TNS Emnid, CC BY-ND 4.0