www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Sat, 19 Jun 2021 15:12:18 +0200Sat, 19 Jun 2021 15:12:18 +0200TYPO3 EXT:newsnews-10102Fri, 18 Jun 2021 09:12:33 +0200Altmaier: „Mittelständischer Innovationsgeist ist Wachstumsmotor“ https://www.aif.de/en/news/details/altmaier-mittelstaendischer-innovationsgeist-ist-wachstumsmotor.htmlAnlässlich des Innovationstags Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden am 17. Juni 2021 drei innovative Unternehmen und ein Innovationsnetzwerk für ihre besonders erfolgreichen ZIM-Projekte geehrt. Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi werden jährlich mehrere Tausend Innovationsprojekte angeschoben. Dazu sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Der Mittelstand ist das pulsierende Kraftzentrum unserer Volkswirtschaft und steter Quell unternehmerischer Kreativität. Aus der Vielfalt mittelständischer Ideen entstehen Zukunftsimpulse und Innovationserfolge für die gesamte Volkswirtschaft. Dieser Wachstumsmotor sichert Wohlstand und Arbeitsplätze im ganzen Land! Deshalb ist die Stärkung der mittelständischen Innovationskraft ein Kernelement unserer Wirtschaftspolitik.“

Die erste „digital edition“ des Innovationstags Mittelstand des BMWi beleuchtete außerdem innovationspolitische Maßnahmen wie die aktuelle Transfer-Initiative des BMWi und die themenoffenen Förderangebote aus dem verzahnten Konzept „Von der Idee zum Markterfolg“ – zu dem auch die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zählt, die unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird. Zum Programm gehörten mehrere Talkrunden mit erfolgreichen Innovatoren, 18 Webinare zu Unterstützungsangeboten für den Mittelstand, 15 virtuelle Beratungsstände zur Innovationsförderung sowie eine im Veranstaltungskontext organisierte Kooperationsbörse zur Partnersuche für gemeinsame Innovationsvorhaben. Auch der AiF e.V. war mit einem Beratungsstand und einem gut besuchten Webinar zur IGF dabei. (di)

Hier gibt´s nähere Informationen zu den geehrten ZIM-Projekten des Jahres 2021 .

 

Foto: © fotolia.de

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news-10082Mon, 14 Jun 2021 09:23:28 +0200AiF-Video-Podcast mit MdB Michael Theurerhttps://www.aif.de/en/news/details/aif-video-podcast-mit-mdb-michael-theurer.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages.
Michael Theurer, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, erklärte in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik am 9. Juni 2021 zum Thema Forschungsförderung: „Wir wollen, dass die Regulierung technologieoffen ist. Denn der Staat weiß nicht besser, welche Erfindungen von Entwicklern, von Entwicklungsabteilungen, Forschungseinrichtungen gemacht werden können, die am Ende einen Nutzen für die Menschen bringen.“ Weiter führte er aus: „Wir können uns eine deutsche Transfergemeinschaft vorstellen. Wir nehmen aber auch die gute Arbeit der AiF als eine Transferorganisation für kleine und mittlere Unternehmen wahr.“ (frd)

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ mit MdB Michael Theurer (FDP).

Alle Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

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news-10079Wed, 09 Jun 2021 15:43:00 +020025 Jahre Otto von Guericke-Preis: Die Erfolgsgeschichte der Akustischen Kamerahttps://www.aif.de/en/news/details/25-jahre-otto-von-guericke-preis-die-erfolgsgeschichte-der-akustischen-kamera.htmlVor genau 20 Jahren haben drei damalige Wissenschaftler  der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI) – Dr. Gerd Heinz, Dirk Döbler und Swen Tilgner – den Otto von Guericke-Preis der AiF 2001 für die Wei­terentwicklung akustischer Bildgebungsverfahren erhalten. Die Grundidee dabei: Geräusche sichtbar machen.

 „Der Otto von Guericke-Preis war für uns Anerkennung und Her­ausforderung zugleich, die Akustische Kamera für den industriellen Einsatz im Markt einzuführen“, sagt Dr. Frank Weckend, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds GFaI, rückblickend. „Die Akustische Kamera ist das weltweit erste modular und flexibel einsetzbare System zur orts-, zeit- und frequenzselektiven Lokalisierung und Analyse von Schall­quellen. Objekte von der Größe einer Grille bis hin zu ganzen Industrieanlagen kön­nen akustisch kartiert werden. Vergleichbar mit dem Schritt vom Thermometer zur Infrarotkamera erfand die GFaI damit ein neues Messinstrument zur Visualisierung von Schall“, erläutert Weckend die ausgezeichnete Entwicklung.

Von Beginn an erfolgreich

Bereits 2001 kaufte die Porsche AG die erste Akustische Kamera zur Optimierung und Lokalisierung von unerwünschten Schallquellen an ihren Fahrzeugen. Das Unternehmen war sofort überzeugt von der anwenderfreund­lichen Lösung und deren stetiger Weiterentwicklung. „Die vertrauensvolle Zusammen­arbeit besteht bis heute“, freut sich Frank Weckend.

Mittlerweile sind mehr als 400 Kamerasysteme der GFaI in unterschiedlichen Bauformen weltweit in Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Ein­satz. Seit 2006 wird die Akustische Kamera durch die gfai tech GmbH – eine 100%ige Tochter der GFaI – vermarktet. „Wir haben damit ein neues Marktsegment etabliert, in dem inzwischen auch internationale Wettbewerber ihre Produkte für unterschiedliche Anwendungen an­bieten“, erklärt der Geschäftsführer der GFaI. 

Vielfältige Einsatzgebiete

Lärmreduzierung, Sounddesign und Fehlererkennung sind die drei Hauptanwendungsgebiete für die Akustische Kamera. Wichtiger Anwender ist die Automotive-Industrie, da hier häufig alle drei relevant sind: Die weitere Außengeräuschreduzierung von Fahrzeugen ist aufgrund immer strengerer Vorgaben eine große Herausforderung für die Autoindustrie; Klapper- und Pfeifgeräusche sind uner­wünscht und Fehler lassen sich häufig an veränderter Geräuschentwicklung er­kennen. „Dazu wird die Akustische Kamera bei der Fahrzeug-Vorbeifahrt, im Fahr­zeuginnenraum, im Motoren- und Getriebeprüfstand und im Windkanal eingesetzt“, sagt Weckend.

Weitere Anwendungen ergeben sich bei der Lokalisierung von akustischen Stör­quellen in der Bau- und Umweltakustik, zur Bestimmung von Industrie- und Verkehrs­lärm und bei Schallmessungen an Maschinen und Anlagen. Aber auch die Optimierung von Haushaltsgeräten, Windkraftanlagen, Schienenfahr­zeugen und Flugzeugen wird mit der Akustischen Kamera durchgeführt.

Aufbau der Akustischen Kamera

Die Akustische Kamera der GFaI besteht aus einer Mikrofonanordnung, Mikrofon-Array genannt, welche das Schallfeld der Messszene erfasst. Eine integrierte optische Kamera zeichnet die korrespondierenden Fotos oder Videos auf. „Mit einer speziellen Software werden dann aus den Daten akustische Karten errechnet und mit op­tischen Bildern überlagert. Die Orte der Schallentstehung können so klar bestimmt werden“, erläutert Frank Weckend die Funktionsweise.

Der konkrete Messaufbau variiert jeweils nach Einsatzweck und -umgebung. „Die Akustische-Kamera-Familie umfasst mittlerweile ein ganzes Spektrum verschiedener Mikrofon-Arrays, vom Handheld-System ‚Mikado‘ über Laborsysteme bis hin zu stationären Großarrays mit über 800 Mikrofonen“, sagt Weckend. „Und natürlich wird das System ständig weiterent­wickelt.“ So wurde die optische Kamera im vergangenen Jahr beispielsweise um einen integrierten 3D-Scanner erwei­tert, der während des Messvorgangs ein 3D-Modell des Messobjektes erstellt. Damit können die akustischen Karten auf das 3D-Modell projiziert und noch anschaulicher dargestellt werden.

„Bereits vor 20 Jahren waren wir vom großen Nutzen der Ergebnisse dieses IGF-Projekts und der hervorragenden Arbeit unserer dafür ausgezeichneten Wissenschaftler überzeugt. Und der Otto von Guericke-Preis hatte uns in dieser Auffassung bestärkt. Heute wissen wir, dass wir damit Recht hatten und freuen uns sehr über den Erfolg“, resümiert GFaI-Geschäftsführer Weckend.

Weitere Informationen zur Akustischen Kamera, die 2005 auf Vorschlag der AiF zu den drei Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis zählte, finden Interessenten unter: www.gfai.de/entwicklungen/signalverarbeitung/akustische-kamera.

Zum Otto von Guericke-Preis

Die AiF verleiht den Otto von Guericke-Preis einmal im Jahr für herausragende Leistungen im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Sie wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert. In diesem Jahr wird der Preis zum 25. Mal verliehen und die AiF nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, in loser Folge über interessante Projekte oder ehemalige Preisträger und deren Entwicklung zu berichten. (di)

 

Fotos: © GFaI

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news-10078Fri, 04 Jun 2021 12:26:28 +0200Digitaler Innovationstalk – Wie kann Deutschland innovationsfitter werden? https://www.aif.de/en/news/details/digitaler-innovationstalk-wie-kann-deutschland-innovationsfitter-werden.htmlDeutschland gehört auch 2021 zur Top 10 der innovativsten Länder: Auf dem diesjährigen Innovationsindex des Medienunternehmens Bloomberg, der über 100 Länder weltweit in sieben Innovations-Kategorien bewertet, belegt Deutschland mit einem Innovationswert von 86,45 (von 100 möglichen Punkten) den vierten Platz.

Zwar musste Deutschland seine Spitzenposition in diesem Jahr an Südkorea abtreten, doch es hat das Potenzial, in vielen zukunftsträchtigen Handlungsfeldern zum Innovationsführer zu werden. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Klimaschutz, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Leichtbau und Wasserstofftechnologien, um nur einige zu nennen.

Was dazu nötig ist, dass Deutschland sein vorhandenes Innovationspotential umsetzen kann, darüber sprechen Expertinnen und Experten im Rahmen eines gemeinsamen digitalen Innovationstalks der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und der AiF am 7. Juni 2021.

AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer begrüßt um 15:00 Uhr die Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt (MdL), Dr. Kathrin DiPaola vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) in New York, Dr. Harald Röckel, Vice President der BASF und Vorsitzender des VCI-Fachausschusses für Forschungs- und Bildungspolitik und Prof. Dr. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) und Inhaber des Lehrstuhls für Sicherheit in der Informationstechnik an der TU Darmstadt zum Webtalk.

Gäste sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos; zur Anmeldung geht es hier: https://t1p.de/fxmy

Den Zoom-Link erhalten Teilnehmende mit der Anmeldebestätigung. (brg)

Abbildung: © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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news-10072Wed, 02 Jun 2021 15:34:00 +0200Start-up IonKraft transferiert wissenschaftliche Erkenntnisse in industrielle Produktionstechnikhttps://www.aif.de/en/news/details/start-up-ionkraft-transferiert-wissenschaftliche-erkenntnisse-in-industrielle-produktionstechnik.htmlIm April 2021 haben Montgomery Jaritz und Benedikt Heuer das Start-up IonKraft gegründet, dessen Technologie im Anlagenbau zum Einsatz kommen soll: Mittels Plasmatechnologie will das Unternehmen Kunststoffverpackungen für Barriereanwendungen in der chemischen Industrie recycelbar machen und damit Multimateriallösungen ersetzen. Die Ausgründung hat seine Wurzeln am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist.

IonKraft fußt auf einer langjährigen Forschungslinie des IKV in der Plasmatechnologie. Inhaltlich begründet sich IonKraft einerseits auf den Arbeiten eines Sonderforschungsbereichs, in dessen Rahmen wichtige neuartige Grundlagen zur Abscheidung von Schichten aus dem Plasma und insbesondere zur Entwicklung von Korrosionsschutzschichten geschaffen wurden. Die zweite wichtige Säule sind Forschungsvorhaben im Bereich der Innen- und Außenbeschichtung von Hohlkörpern, die im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durchgeführt wurden. Die IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert.  

Die Ausgründung IonKraft führt beide Säulen konsequent zusammen.

Produktionstechnik für die Beschichtung von Kunststoffen mittels Plasma

Zentraler Kern der Unternehmung ist die Entwicklung und Produktion eines Reaktors, der Kunststoffverpackungen beschichtet und mit einer chemisch beständigen Barrierefunktion ausstattet. Für die erforderlichen Prozessanpassungen beim Endkunden steht eine diagnostikbasierte Entwicklungsroutine zur Verfügung. So kann IonKraft passgenau für die individuelle Verpackung die beste Funktionalität der Schichten garantieren.

Die enge Kooperation des Start-ups mit dem IKV und der RWTH Aachen setzt sich auch nach der Unternehmensgründung fort; Messtechnik, Labore und Anlagen des IKV stehen IonKraft weiterhin und dauerhaft zur Verfügung, um aufwendige Prüfungen und Analysen realisieren zu können. Darüber hinaus wurde das Geschäftsvorhaben bereits vor der Gründung durch eine externe Expertenjury geprüft und es wird durch das Programm EXIST-Forschungstransfer seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie weitreichend finanziell gefördert.

Technologie eröffnet ein breites Anwendungsspektrum

Die mittels des neu konzipierten Reaktors aufgebrachten Plasmaschichten erzeugen eine starke Migrationsbarriere, beispielsweise für Lösungsmittel. Mit dem ersten Reaktordesign sollen Verpackungsgrößen bis 20 Liter beschichtet werden können. Das entspricht beispielsweise dem Bedarf der Agrarindustrie für die Verpackung von Dünge- oder Pflanzenschutzprodukten. Der Vorteil der mit Plasmatechnologie applizierten Schichten ist, dass sie hauchdünn auf Monomaterialien aufgebracht werden können und die Recyclingfähigkeit der Verpackung nicht beeinträchtigen. Dieser Effekt kann in vielen Branchen und Anwendungen ausgenutzt werden. Beispielsweise in der Lebensmittelanwendung, für die das Verfahren bereits zugelassen ist, verhindert die Beschichtung als Sauerstoffbarriere das Oxidieren der Füllgüter.

Der von IonKraft entwickelte Plasmareaktor soll Behälter sowohl von innen als auch von außen beschichten können. Eine beidseitige Beschichtung kann damit beispielsweise als Geruchsbarriere dienen, die den schlechten Geruch von Rezyklaten einschließt. Wenn durch Plasmabeschichtung eine Geruchsbarriere herbeigeführt wird, lassen sich prinzipiell der Einsatzbereich von Rezyklaten erweitern und der Kunststoffkreislauf an einer weiteren Stelle schließen. (di)

 

Abbildung: © IonKraft

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news-10069Fri, 28 May 2021 09:29:46 +020011. Wilhelm-Klauditz-Preis für Holzforschung und Umweltschutzhttps://www.aif.de/en/news/details/11-wilhelm-klauditz-preis-fuer-holzforschung-und-umweltschutz.htmlDer mit 5.000 Euro dotierte Wilhelm-Klauditz-Preis wird im dreijährigen Turnus für herausragende wissenschaftliche oder anwendungsorientierte Arbeiten auf dem Gebiet der Holzforschung und des Umweltschutzes vergeben. In diesem Jahr soll der Preis des AiF-Mitglieds Internationaler Verein für Technische Holzfragen – iVTH bereits zum elften Mal verliehen werden.

Gesucht werden vor allem Arbeiten, die zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt beitragen. Über die Vergabe des Preises entscheidet ein hochrangiges Preiskomitee aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft sowie öffentlicher Institutionen. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2021.

Wilhelm Klauditz gilt als wichtiger Wegbereiter der Holzforschung nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und als Ideengeber für die Holzwissenschaft und -technik. Die genauen Anforderungen der Ausschreibungen und Regeln zur Vergabe des Preises gibt´s zum Download unter: Wilhelm-Klauditz-Preis Ausschreibung 2021. (di)

 

Foto: pexels

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news-10062Wed, 26 May 2021 12:28:23 +0200Leinen los für die MS Wissenschafthttps://www.aif.de/en/news/details/leinen-los-fuer-die-ms-wissenschaft.htmlAm 5. Juni 2021 geht die MS Wissenschaft wieder auf große Fahrt. In knapp fünf Monaten geht es von Hamburg über Oberhausen und Linz bis nach Nürnberg. Bis Ende Oktober dreht sich alles an Bord um das Thema Bioökonomie – das zentrale Thema des Wissenschaftsjahres 2020/21. Unter diesem Oberbegriff werden unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze gebündelt, die allesamt auf eine biobasierte Wirtschaftsweise abzielen. Ziel der Bioökonomie ist eine nachhaltige Nutzung nachwachsender und damit erneuerbarer, emissionsarmer und anpassungsfähiger Rohstoffe. Der Kreislaufgedanke ist dabei ein zentraler Baustein.

Die interaktive Mitmach-Ausstellung auf dem schwimmenden Science Center zeigt Besucherinnen und Besuchern, wie eine nachhaltige Wirtschaftsweise aussehen kann, dass fossile Rohstoffe für viele Produkte gar nicht notwendig sind und wie der Speiseplan der Zukunft aussehen könnte. Mehr zum Schiffsbesuch und wann die MS Wissenschaft in welcher Stadt anlegen wird, erfahren Sie auf www.ms-wissenschaft.de. Wer keine Gelegenheit hat, an Bord zu kommen, kann auch ein umfangreiches Onlineangebot erkunden.

Das Wissenschaftsjahr ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD), zu deren Trägerorganisationen die AiF gehört. (di)

 

Foto: © Heiner Witte/Wissenschaft im Dialog

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news-10053Thu, 20 May 2021 14:11:00 +0200Innovationstag Mittelstand – Programm jetzt onlinehttps://www.aif.de/en/news/details/innovationstag-mittelstand-programm-jetzt-online.htmlDer Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet am 17. Juni 2021 erstmals als virtuelle Veranstaltung statt. Für dieses Schaufenster erfolgreicher Innovationen und die Kommunikationsplattform des innovativen Mittelstands stehen unter www.innovationstag-mittelstand-bmwi.de ab sofort das detaillierte Programm, verschiedene Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen online zur Verfügung. Die „digital edition“ der Veranstaltung, die das breite Spektrum der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi vorstellen wird, bietet den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten der Information und des Austauschs: So gibt es ein umfangreiches Webinar-Angebot und virtuelle Beratungsstände laden zum direkten Gespräch mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der jeweiligen Förderprogramme ein. Auch der AiF e.V. ist mit einem Beratungsstand und einem Webinar zur vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) dabei: Von 13:15 bis 13:45 Uhr stellt Volker Richstein, Leiter Sonderaufgaben der AiF, Beteiligungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen an der IGF vor. Ein Teilnahmelink dazu findet sich auf der Veranstaltungsseite; eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die IGF wird im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom BMWi mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Die Gelegenheit, sich mit potenziellen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu vernetzen, ermöglicht ein auf persönliche Profile gestütztes „Matchmaking-Tool“. Dort können sich Interessierte auf der Site des Innovationstags ebenfalls ab sofort registrieren.

Los geht´s um 10:00 Uhr

Thomas Jarzombek, Mitglied des deutschen Bundestages und Beauftragter der Bundesregierung für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, eröffnet den Innovationstag um 10:00 Uhr gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern des BMWi in einem Auftakt-Stream. Unternehmerinnen und Unternehmer berichten über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung geförderter Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Für die wirtschaftlich besonders erfolgreiche Nutzung der Ergebnisse von im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten Vorhaben erhalten auch in diesem Jahr drei Unternehmen und ein Netzwerk die Auszeichnung „ZIM-Projekt des Jahres“. Außerdem werden rund um den Innovationstag Ergebnisse erfolgreicher FuE-Projekte präsentiert, die im Rahmen der Initiativen des BMWi auf den Weg gebracht wurden. (di)

Der Besuch des Innovationstags Mittelstand ist kostenlos und setzt keine Anmeldung voraus. Hier geht´s zu allen Informationen: www.innovationstag-mittelstand-bmwi.de

 

Foto: © stock.adobe.com/Alex

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news-10052Tue, 18 May 2021 14:09:34 +0200Die Geschichte der AiF von Joachim Böttger onlinehttps://www.aif.de/en/news/details/die-geschichte-der-aif-von-joachim-boettger-online.htmlForschung für den Mittelstand“ ist der Titel der Geschichte der AiF, die Ministerialdirigent a.D. Joachim Böttger (1920 – 2002) 1993 veröffentlicht hat, acht Jahre nach seinem Eintritt in den Ruhestand und ein Jahr vor dem vierzigjährigen Jubiläum der AiF. Böttger war über 30 Jahre im Bundeswirtschaftsministerium tätig und hat dort als Unterabteilungsleiter maßgeblichen Einfluss auf die Entfaltung der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) ausgeübt, die auch heute noch die Kernaufgabe der AiF darstellt. Die Publikation ist nun als PDF-Dokument auf der Website der AiF verfügbar.

Seine Darstellung der ersten vier Jahrzehnte der AiF gliedert sich jeweils in zwei Teile. Die ersten Teile vermitteln einen allgemeinen Einblick in die politische Lage, die Situation der Wirtschaft und die Einstellung zur Forschung, welche direkt oder indirekt auch die IGF beeinflusst haben. Die zweiten Teile beschreiben institutionelle, verfahrensmäßige und personelle Vorgänge innerhalb der AiF, aber auch die Rolle der AiF im Außenverhältnis und in der deutschen Forschungslandschaft. Damit bettet Joachim Böttger die Entwicklung der AiF in den wirtschaftspolitischen Kontext ein.

Publiziert wurde diese Geschichte der AiF von der Deutscher Wirtschaftsdienst John von Freyend GmbH in Köln. Der Vater des Verlegers, Ernst John von Freyend, war von 1969 bis 1978 Hauptgeschäftsführer der AiF. (di)

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news-10047Tue, 11 May 2021 15:45:50 +0200Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2019 auf neuem Rekordniveauhttps://www.aif.de/en/news/details/ausgaben-fuer-forschung-und-entwicklung-2019-auf-neuem-rekordniveau.htmlDie deutsche Wirtschaft investierte im Jahr 2019 insgesamt knapp 76 Milliarden Euro in die eigene Forschung und Entwicklung (FuE). Das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das belegen die endgültigen Ergebnisse der FuE-Datenerhebung der Wissenschaftsstatistik im Stifterverband im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zusammen mit den FuE-Ausgaben von Hochschulen und Staat steigt der Anteil der gesamten Wirtschaftsleistung in Deutschland, der für Forschung und Entwicklung aufgewendet wird, damit auf das Rekordniveau von 3,18 Prozent.

Insgesamt arbeiteten im Jahr 2019 bundesweit fast 476.000 Forschende in den Forschungsabteilungen der Unternehmen, ein Zuwachs von 25.000 Stellen (+5,5 Prozent). Auch die Auftragsforschung konnte einen überdurchschnittlich starken Anstieg auf 22,7 Milliarden Euro (+9,7 Prozent) verzeichnen. Etwa zwei Drittel dieser Aufträge gehen an andere Unternehmen in Deutschland, ein Viertel an Unternehmen, Hochschulen und staatliche Forschungseinrichtungen im Ausland, der Rest an wissenschaftliche Einrichtungen im Inland. Außerordentlich viele Forschungsaufträge hat die Elektroindustrie vergeben.

Ein Blick auf die Branchen zeigt, dass es den größten Forschungszuwachs in den Bereichen digitaler Technologien und Kommunikationstechnologien gab. Am meisten investierte mit 28,3 Milliarden Euro die Automobilindustrie in Forschung und Entwicklung. In der Branche sind knapp 140.000 FuE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beschäftigt. Auch beim Maschinenbau, bei der Herstellung von elektronischen Erzeugnissen und in der chemischen Industrie blieben die Ausgaben auf hohem Niveau, verbunden mit positiven Wachstumsraten.

Kleine Unternehmen weiten ihre Aktivitäten aus

Bei der Kernzielgruppe der AiF, den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland, verzeichnet die Datenerhebung ebenfalls eine positive Entwicklung: Vor allem kleine Unternehmen haben ihre FuE-Aktivitäten seit 2017 überdurchschnittlich ausgeweitet. So ist besonders erfreulich, dass gerade die Gruppe der KMU mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre FuE-Aktivitäten um 17 Prozent gesteigert und somit stark ausgeweitet hat – und dies nach einer Stagnation in den Vorjahren.

Den Trend zu verstärktem Forschungsengagement mittelständischer Unternehmen stellt auch die AiF fest. Allein in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gingen im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 24,5 Prozent mehr Förderanträge ein. Die vorwettbewerbliche IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert. (di)

Auf der Website des Stifterverbandes geht´s zu weiteren Zahlen und Fakten aus der Wissenschaftsstatistik 2019.

 

Foto: pexels

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news-10023Mon, 26 Apr 2021 09:02:22 +0200CORNET: Neue Kooperationsmöglichkeit mit Forschungspartnern aus Taiwanhttps://www.aif.de/en/news/details/cornet-neue-kooperationsmoeglichkeit-mit-forschungspartnern-aus-taiwan.htmlDas internationale Forschungsförderungsnetzwerk CORNET hat erneut Zuwachs bekommen! Nach produktiven Gesprächen und engagierter Netzwerkarbeit ist das Ministry of Science and Technology (MOST) aus Taiwan dem Netzwerk beigetreten und wird in Zukunft internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) unterstützen. Damit sind in CORNET derzeit 15 Förderorganisationen und Ministerien aus Ländern und Regionen der ganzen Welt beteiligt.

Partner aus Taiwan ab sofort offen für Zusammenarbeit

Das Ministry of Science and Technology (MOST) ist ab sofort offen für eine Zusammenarbeit und Projektvorschläge. Die jeweiligen Ansprechpartner aus Taiwan sind in Kürze auf der CORNET-Website in der Rubrik Partners zu finden, in der ebenfalls die Ansprechpartner aller anderen Partnerorganisationen aufgeführt sind. Bei Fragen oder Interesse an einer Zusammenarbeit hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Weitere Informationen, unter anderem zur Zusammensetzung der internationalen Projektkonsortien, erhalten Interessenten in den Rubriken Calls for Proposals und CORNET project path.

Nächste CORNET-Ausschreibungsrunde

Die nächste CORNET-Ausschreibungsrunde öffnet voraussichtlich Ende Juni und schließt am 29. September 2021. Die Förderung internationaler CORNET-Projekte erfolgt durch nationale Budgets. Auf deutscher Seite greift die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. (be)


Foto: © vege / AdobeStock

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news-10010Wed, 21 Apr 2021 14:39:00 +0200Schutz vor Bakterien und Viren durch innovative nanohybride Textilienhttps://www.aif.de/en/news/details/schutz-vor-bakterien-und-viren-durch-innovative-nanohybride-textilien.htmlNanofaserschichten eignen sich hervorragend als Barrierematerialien. Aufgrund ihrer besonders feinen Struktur bietet der Einsatz von Nanofasern eine bessere Barrierewirkung gegen Bakterien und Viren als reiner Vliesstoff, weshalb sie in Kombination mit Vliesstoffen als Filtermaterial in Mund-Nasen-Masken oder als Barrierematerial in Schutzanzügen von großem Nutzen sein können. Nanofasermembranen filtern auch dann zuverlässig, wenn das Material durch ausgeatmete Luft feucht wird – ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Masken, deren Filterfunktion teilweise auf Elektrostatik beruht, wodurch sie feuchtigkeitsempfindlich sind und ihre Schutzwirkung mit der Zeit nachlässt.

Alleine, als Einzelschichten, haben Nanofasern jedoch nur einen geringen mechanischen Widerstand und müssen daher mit anderen Materialien kombiniert werden. Hierin liegt eine besondere Herausforderung, denn zwischen den Nanofaserschichten und dem Trägermaterial muss eine ausreichende Haftung gewährleistet sein. Angesichts der aktuellen COVID-19-Pandemie hat dieses Thema eine besondere Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz erlangt.

Entwicklung innovativer Hybridtextilien aus Nanofasern und Meltblown-Vliesstoffen

Das im Juli 2020 gestartete internationale CORNET-Projekt NanoHyb arbeitet derzeit an der Entwicklung hybrider Textilstrukturen auf der Basis von Nanofasern. Diese Nanofaserschichten werden durch Elektrospinnen hergestellt und in einem Sandwichverbund zwischen zwei Vliesstoffe integriert. Letztere werden durch ein sogenanntes Meltblown-Verfahren hergestellt, wodurch ebenfalls sehr dünne und feine Filamente erzeugt werden können. Um die verschiedenen Lagen ohne Klebstoffe effektiv miteinander zu verbinden und eine besonders starke Haftung und damit zuverlässige Filterleistung zu erzielen, kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. So untersucht das internationale Forscherteam aus Deutschland und der Tschechischen Republik die Möglichkeit, einzelne Oberflächenschichten mittels Plasmabehandlung zu verändern, sowie das Fügen durch Laser- und Ultraschallschweißtechnik. Koordiniert wird das Projekt vom AiF-Mitglied Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT).

Forschungsergebnisse kommen kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute

Die Verwendung von Nanofaserfiltern gilt als State of the Art-Technologie. Die FuE-Ergebnisse von NanoHyb werden im Anschluss kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zur Verfügung gestellt, die sie an ihre Bedürfnisse anpassen und auf der Forschungsbasis neue Produkte und Methoden entwickeln können. Die potenziellen Anwendungsbereiche liegen vor allem im Pandemieschutz (Einwegschutz- und Bekleidungstextilien). Die sich hier ständig weiterentwickelnden Anforderungen an Barrierematerialien werden dabei kontinuierlich in die Forschungsarbeit miteinbezogen.

 

Projektteilnehmer aus Deutschland:

Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT) (Koordinierende Forschungsvereinigung)
Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) (Forschungseinrichtung)

 

Projektteilnehmer aus der Tschechischen Republik:

CLUTEX ‐ klastr technické textilie (Forschungsverband)
VÚB a.s. (Forschungspartner)
SVÚM a.s. (Forschungspartner)
 

CORNET ist die internationale Variante der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und ermöglicht grenzüberschreitende Projektvorhaben der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen. Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten auf der AiF-Webseite oder in englischer Sprache unter www.cornet.online. (be)
 

Foto: © LuckyStep / Shutterstock

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CORNET DEProjekt-KollektionHomeNews
news-10008Tue, 20 Apr 2021 08:25:23 +0200Video-Podcast der AiF mit MdB Dr. Petra Sittehttps://www.aif.de/en/news/details/video-podcast-der-aif-mit-mdb-dr-petra-sitte.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Dr. Petra Sitte, Mitglied des Deutschen Bundestages, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, Obfrau der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ sowie Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda und im Ausschuss Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, äußerte sich am 15. April 2021 zur Mittelsituation der Industriellen Gemeinschaftsforschung.

„Alle Forschungsallianzen, die bei der AiF bestehen, sind entlang der großen gesellschaftlichen Herausforderungen aufgestellt - also sowohl was Klimawandel, Ressourcenminimierung, Energieforschung etc. anbetrifft. Sie sind natürlich auch orientiert auf Beschäftigungssicherung und auf die sozioökonomische Transformation. Und deshalb bin ich dafür, dass auch unter diesem Blickwinkel eine verlässliche, eine planbare, zusätzliche Finanzierung jedes Jahr kommt. Ich finde auch, dass wir jedes Jahr ‚betteln‘ gehen oder dass die AiF und die Unternehmen jedes Jahr ‚betteln‘ gehen sollen beim Haushaltsgesetzgeber, ist nicht mehr angebracht“, erklärte Dr. Sitte in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd.)

Die Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ mit MdB Dr. Petra Sitte (Die Linke).

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news-10006Fri, 16 Apr 2021 08:32:08 +0200BDI-Faktencheck Mittelstand erschienenhttps://www.aif.de/en/news/details/bdi-faktencheck-mittelstand-erschienen.htmlEin aktueller Faktencheck des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI) zeigt anhand vieler Zahlen und Grafiken den besonderen Charakter von Mittelstand und Familienunternehmen sowie deren volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung. 24 Fragen zu Themenfeldern wie Steuern und Abgaben, Innovation und Digitalisierung und Energie, Klima, Umwelt beleuchten Charakteristika und Stellenwert des Mittelstands in Deutschland. (di)

Hier geht’s zum BDI-Faktencheck.

 

Foto: © fotolia.de

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news-9999Wed, 14 Apr 2021 14:11:09 +0200Innovationstag Mittelstand erstmals als „digital edition“https://www.aif.de/en/news/details/innovationstag-mittelstand-erstmals-als-digital-edition.htmlAm 17. Juni 2021 findet der jährliche Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstmals als digitale Veranstaltung statt. Pandemiebedingt wird das Schaufenster erfolgreicher Innovationen vom Garten der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow ins Internet verlegt. Die Informationsplattform für den innovativen Mittelstand präsentiert dabei auch in diesem Jahr das breite Spektrum der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi, das auf unterschiedliche Herausforderungen sowie die verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses zugeschnitten ist. Dazu gehören auch die im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, von der AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger gemanagt wird.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein kurzer Rückblick auf vergangene Innovationstage. Unternehmerinnen und Unternehmer berichten über ihre Erfahrungen in der Umsetzung geförderter Forschungs- und Entwicklungsprojekte. In Webinaren können sich Teilnehmende mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der verschiedenen Förderprogramme an virtuellen Beratungsständen austauschen und ein Matchmaking-Tool ermöglicht die Vernetzung mit potenziellen zukünftigen Partnern. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Verwaltung spannen den Bogen zu den Möglichkeiten der Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen und zur Transferinitiative, deren Ziel es ist, Forschungsergebnisse erfolgreich in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen. Außerdem erhalten auch in diesem Jahr drei Unternehmen und ein Netzwerk Urkunden für das „ZIM-Projekt des Jahres“, mit denen besonders erfolgreiche Umsetzungen von im ZIM geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten ausgezeichnet werden. (di)

Weitere Informationen zum Innovationstag Mittelstand des BMWi 2021 finden Interessenten unter www.zim.de.

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news-9974Wed, 07 Apr 2021 10:25:00 +0200Elektroofenschlacken im Stoffkreislaufhttps://www.aif.de/en/news/details/elektroofenschlacken-im-stoffkreislauf.htmlIn Deutschland wurden 2019 etwa 1,5 Millionen Tonnen Elektroofenschlacke (EOS) produziert. Die schmelzflüssige Schlacke ist ein metallurgisches Werkzeug, da es unmöglich ist, Eisen und Stahl ohne Schlacke herzustellen. Nach ihrer Erstarrung und Aufbereitung ist EOS ein vielseitiges Produkt. Hauptanwendungsbereich ist der Straßenbau, wo es immer häufiger für die Asphalt-Deckschicht eingesetzt wird, weil es unempfindlich gegenüber Wassergehaltsschwankungen ist, eine hohe Beständigkeit gegen Witterungsveränderungen aufweist und eine deutlich geringere Abnutzung der Deckschicht ermöglicht.

Durch ein in Kürze in Kraft tretendes Regelwerk besteht die Gefahr, dass der bewährte Baustoff nicht mehr genutzt werden kann, obwohl seine technischen und umweltrelevanten Merkmale nicht verändert wurden. In einem Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit dem Titel „PROEOS“ wurden daher metallurgische und nachgeschaltete Maßnahmen untersucht, um die EOS so zu verbessern, dass auch in Zukunft eine nachhaltige Nutzung gesichert ist und kein Bruch in der Kreislaufwirtschaft durch eine Deponierung entsteht.

Der gesamte Prozess im Blick

Da die physikalischen, mineralischen und chemischen Eigenschaften der EOS von verschiedenen Einflussfaktoren vor, während und nach dem Stahlherstellungsprozess abhängig sind, untersuchten Wissenschaftler des FEhS-Instituts für Baustoff-Forschung und des VDEh-Betriebsforschungsinstituts Optionen zur Qualitätsverbesserung der Schlacke über den gesamten Prozess hinweg. Dies umfasste beispielsweise Maßnahmen zur Auswahl der Schlackenbildner, die Konditionierung zur Veränderung der chemischen und mineralischen Zusammensetzung der schmelzflüssigen EOS, die gezielte Auf- und Weiterverarbeitung der EOS sowie ein innovatives Waschverfahren der erstarrten Schlacke. Durch das vorwettbewerbliche IGF-Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde, konnten die Kenntnisse zur Steuerung der Schlackenqualität signifikant erweitert werden.

Das Verfahren ist von sehr hoher Relevanz für einen großen Nutzerkreis. Dazu zählen die mit der Aufbereitung und Vermarktung befassten insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen des Anlagenbaus, für die sich mit dem Bau und Vertrieb von Anlagen für den neu entwickelten Waschprozess ein neues Marktsegment eröffnet oder die Erweiterung bestehender Geschäftsfelder möglich wird. (di)

Forschungsvereinigung

VDEh-Gesellschaft zur Förderung der Eisenforschung mbH

Forschungseinrichtungen

FEhS-Institut für Baustoff-Forschung e.V.

VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH

 

Foto: © Zhao jiankang / Adobestock.com

 

Nachhaltige Produktion, Aufbereitung und Nutzung von Elektroofenschlacken – IGF-Projektsteckbrief 18812 N

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IGFProjekt-KollektionHomeNews
news-9978Thu, 01 Apr 2021 13:38:53 +0200CORNET und IraSME: Antragszahlen der internationalen Fördernetzwerke weiterhin auf Rekordniveauhttps://www.aif.de/en/news/details/cornet-und-irasme-antragszahlen-der-internationalen-foerdernetzwerke-weiterhin-auf-rekordniveau.htmlAm 31. März 2021 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME. Bis zu diesem Stichtag hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Auch in der aktuellen Ausschreibungsrunde bewegten sich die Antragszahlen auf einem weiterhin überdurchschnittlich hohen Niveau.

CORNET – die internationale Variante der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann.

In der 31. CORNET-Ausschreibungsrunde wurden 36 Anträge eingereicht. Die Projektvorschläge sind thematisch vielfältig und reichen unter anderem von der Luftfahrttechnik über „Smarte Textilien“ sowie die Lebensmittel- und nachhaltige Verpackungstechnologie bis hin zur Cyber-Sicherheit für kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Industrie 4.0. Unter den Antragseingängen befinden sich viele Kollaborationsprojekte mit deutschen, flämischen, wallonischen, österreichischen, polnischen und türkischen Partnern. Weitere an der Ausschreibung beteiligte Länder sind die Schweiz, Schweden und Großbritannien. Bei fünf Projektvorschlägen sind jeweils drei Länder und Regionen beteiligt.

Neben Kooperationen aus dem eher europäischen Raum sind auch ein Projekt mit Partnern aus Québec sowie zwei Projektvorhaben mit Partnern aus Brasilien eingereicht worden, das Ende 2018 nach Peru als zweites Land aus Südamerika dem Netzwerk beigetreten ist. Projektvorschläge mit Japan, Südkorea und Mexiko sind ebenfalls vertreten. Ob ein Projektantrag infolge der Evaluierung durch internationale Experten bewilligt wird, erfahren Antragsteller im November 2021.

Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten bei den Förderangeboten auf der AiF-Webseite oder in englischer Sprache auf der CORNET-Webseite.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen und regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern, aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus ZIM-Mitteln gefördert werden.

Mit der 27. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, konnten 43 gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien, Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Russland und der Türkei registriert werden. Die bi- und multinationalen Konsortien decken vielfältige Technologiegebiete ab, darunter Photonik, Robotik, Biomedizin, „Smarte Textilien“, additive Fertigung, technische Chemie, Geodesign, Baustoffentwicklung, Mess- und Sensortechnik und 3D-Druck.

Die Projekte wurden umgehend an die entsprechenden Förderagenturen übergeben. Nach einer avisierten viermonatigen Begutachtungszeit soll im Sommer 2021 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen.

Weitere Informationen zu IraSME finden Interessenten auf der ZIM-Webseite oder in englischer Sprache auf der IraSME-Webseite.

Weitere Ausschreibungen der Netzwerke

Die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr, immer mit gemeinsamer Deadline Ende März und Ende September. Die nächste Ausschreibungsrunde für CORNET- und IraSME-Projekte endet am 29. September 2021.

Wie genau sich beide Netzwerke unterscheiden und worin ihre Gemeinsamkeiten liegen, lässt sich übersichtlich auf der englischsprachigen CORNET-Seite nachlesen.

Foto: © Cozine / AdobeStock

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news-9975Tue, 30 Mar 2021 10:40:44 +0200Jan Wörner ist neuer Präsident von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaftenhttps://www.aif.de/en/news/details/jan-woerner-ist-neuer-praesident-von-acatech-deutsche-akademie-der-technikwissenschaften.htmlJohann-Dietrich (Jan) Wörner ist neuer Präsident der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. An der Seite von Karl-Heinz Streibich repräsentiert er ab sofort die Akademie in einer Doppelspitze. Zuvor leitete der Ingenieurwissenschaftler die European Space Agency ESA, das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt DLR und die TU Darmstadt. Anlässlich seines Amtsantritts sagte Wörner: „Immer mehr geht es darum, Möglichkeiten nicht nur zu schaffen, sondern sie auch zu ergreifen. Dafür braucht es förderliche politische Rahmenbedingungen, eine nahtlose Innovationskette hin zu den Märkten von heute und morgen und eine offene Gesellschaft, die neue Technologien nach ihren Werten nutzt und gestaltet. Diese Offenheit und Veränderungsfähigkeit möchte ich als acatech Präsident fördern.“

acatech-Präsident Karl-Heinz Streibich begrüßt Jan Wörner an seiner Seite und dankt dem scheidenden Ko-Präsidenten Dieter Spath: „Jan Wörner verkörpert als Bauingenieur und Wissenschaftsmanager die Technikwissenschaften und ihre fundamentale Bedeutung für unser Land. Er hat die Technische Universität Darmstadt als Ort der Exzellenz und Innovation ausgebaut, der Luft- und Raumfahrt in Deutschland und Europa neuen Schub gebracht und sich als Stimme der Wissenschaft in die öffentliche Diskussion eingebracht. Ich danke Dieter Spath für sein herausragendes Engagement als acatech-Präsident und nun als Mitglied unseres Kuratoriums: ganz persönlich, im Namen des acatech-Präsidiums und der Akademie. Dieter Spath hat acatech inhaltlich, strukturell und als Persönlichkeit entwickelt, geführt und geprägt.“

acatech ist die von Bund und Ländern geförderte nationale Akademie und Stimme der Technikwissenschaften im In- und Ausland. Sie berät Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. (di)


Foto: © Czechinvest

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news-9972Fri, 26 Mar 2021 09:35:43 +0100Kurz, kompakt, aktuellhttps://www.aif.de/en/news/details/kurz-kompakt-aktuell.htmlWissenswertes zur AiF und zur vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) finden Interessenten im AiF-Flyer, im IGF-Flyer und in der Publikation Daten/Fakten/Köpfe. Alle drei Publikationen liegen nun in aktualisierter Form vor und informieren über das Selbstverständnis und die Aktivitäten der AiF, die von ihr betreuten Fördermaßnahmen, ihre Gremien, ihre Töchter und vieles mehr.

Diese und weitere Informationsangebote finden Sie im Medienraum der AiF-Website. (di)

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news-9962Tue, 23 Mar 2021 15:52:00 +0100Fester Bestandteil der Elektrizitätsbranche seit 1921https://www.aif.de/en/news/details/fester-bestandteil-der-elektrizitaetsbranche-seit-1921.htmlDas AiF-Mitglied Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V. (FGH) feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Mit fast 50 Mitgliedern ist die FGH heute eine der führenden deutschen Einrichtungen beim Thema Versorgungssicherheit der elektrischen Netze sowie für die Netzintegration Erneuerbarer Energien. In diesem Rahmen widmet sich die FGH der Forschung zu energietechnischen und -wirtschaftlichen Themen, die sich aus den jeweiligen aktuellen und drängenden Fragestellungen der Praxis ergeben. In ihrem Gründungsjahr dachte allerdings noch niemand an breit eingesetzte Höchstspannungsnetze oder gar grüne Stromerzeugung durch Windkraft-, Biogas- und Photovoltaikanlagen.

Die heutige FGH wurde am 11. Juni 1921 als Studiengesellschaft für Hochspannungsanlagen e.V. (SfH) mit neun ordentlichen und 17 außerordentlichen Mitgliedern im noch heute existierenden Hotel „Schwarzer Bär“ in Jena gegründet. Zu den ersten Mitgliedern gehörten die Elektrizitätswerke Westfalen, Gröba und Siegerland. Hauptziele der Forschungs- und Prüfstätte waren es, Netzstörungen an den ersten 110 kV-Leitungen zentral aufzuklären und Erfahrungen auszutauschen. Als weitere Aufgaben sah die Satzung vor, die Leistungsfähigkeit und Sicherheit der Elektrizitätsversorgung zu steigern, den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern zu pflegen und zusammen mit ihnen neue Fragestellungen anzugehen. „Der Verein agierte als Kommunikationsplattform zwischen Netzbetreibern und Geräteherstellern“, erklärt FGH-Vorstand Dr. Andreas Olbrich. „All das verfolgen und repräsentieren wir als FGH auch noch heute, 100 Jahre später.“

Die FGH wird ihr Jubiläum im Rahmen verschiedener Veranstaltungen feiern – von einer virtuellen interaktiven Jubiläumsfachtagung unter der zukunftweisenden Überschrift „Energiesysteme 2050“ im März bis zu einer Feier für ehemalige und aktuelle Mitarbeiter, die im Herbst dieses Jahres geplant ist. (di)

 

Foto: © pepifoto / istock.com

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news-9951Thu, 18 Mar 2021 11:58:44 +010025 Jahre Otto von Guericke-Preis in 60 Sekundenhttps://www.aif.de/en/news/details/25-jahre-otto-von-guericke-preis-in-60-sekunden.htmlIn diesem Jahr hat der Otto von Guericke-Preis der AiF Jubiläum. Eine Minute lang gibt ein Trailer eine kleine Rückschau, wirft Schlaglichter auf Menschen und Themen und zeigt die große Bandbreite der anwendungsnahen Forschung unter dem Dach der AiF – heute wie gestern.

Mit dem mit 10.000 Euro dotierten Otto von Guericke-Preis würdigt die AiF einmal im Jahr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Sie wird im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert. (di)

Trailer bei YouTube ansehen: https://youtu.be/1ebEsQs1EcY

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news-9889Wed, 10 Mar 2021 07:32:55 +0100Die FAM präsentiert ihre Forschungen am 23. und 25. März 2021https://www.aif.de/en/news/details/die-fam-praesentiert-ihre-forschungen-am-23-und-25-maerz-2021.htmlDie AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM) lädt an zwei Nachmittagen jeweils von 15:00 bis 17:00 Uhr zu einem digitalen Austausch ein. Am 23. März 2021 präsentieren Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk der AiF ihre Forschungen zu den Themen Bioanalytik und Biotechnologie im Medizinbereich und am 25. März stehen die Werkstoff- und die Produktionstechnik für Medizinprodukte im Mittelpunkt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die im November 2018 gegründete FAM hat zum Ziel, die potenzialreichen Synergien ihrer Forschungsvereinigungen für die Entwicklung zukunftsweisender medizintechnischer Lösungen zu bündeln. Ihr gehören mittlerweile elf Forschungsvereinigungen der AiF an, die sich den Herausforderungen in der Medizintechnik durch intensives Zusammenwirken stellen wollen.

Hier geht´s zum Programm und hier geht´s zur Anmeldung. (di)

 

Foto: © pixtumz88 / AdobeStock.com

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ForschungsallianzenVeranstaltungHomeNews
news-9871Mon, 08 Mar 2021 14:09:00 +0100CORNET bietet wichtigen Mehrwert durch internationale Zusammenarbeithttps://www.aif.de/en/news/details/cornet-bietet-wichtigen-mehrwert-durch-internationale-zusammenarbeit.htmlAnlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2021 stellt die AiF eine Wissenschaftlerin aus ihrem Netzwerk vor, stellvertretend für alle Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen, die jeden Tag einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Innovationskraft des industriegetragenen AiF-Netzwerks und damit kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) maßgeblich zu steigern.

Dr. rer. nat. Anna Große ist seit 2014 am Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) in der Abteilung „Internationale Zusammenarbeit/Transfer“ tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Akquise und Bearbeitung von internationalen und nationalen Forschungsprojekten im Bereich technischer Textilien. Mit CORNET, der internationalen Variante der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), kennt sie sich sehr gut aus.

Frau Dr. Große, Sie haben bereits zahlreiche CORNET-Projekte mit auf den Weg gebracht und sind mit viel Engagement bei der Sache. Was lieben Sie besonders an Ihrer Arbeit?

„Die Initiierung und Bearbeitung von CORNET-Projekten ist eine sehr abwechslungsreiche Aufgabe für mich als Wissenschaftlerin am STFI. Ich beschäftige mich seit 2014 mit dieser Projektform, und es ist nach wie vor spannend und nicht bloß Routine. Jedes Projekt ist anders und eine neue Herausforderung mit individuellem Forschungsthema und neuen Projektpartnern. Man lernt stetig dazu, sowohl in der praktischen Durchführung als auch im wissenschaftlichen Arbeiten. Das finde ich großartig und gibt mir die Möglichkeit, mich ständig weiterzuentwickeln.“

Was schätzen Sie an CORNET und der Möglichkeit, auf Basis der IGF auch internationale Projekte umzusetzen?

„Die IGF ist ein themenoffenes Förderprogramm und gibt Antragstellern den Freiraum, ihre Projektidee weiterzuentwickeln und umzusetzen. Man muss den wissenschaftlichen Anspruch der grundlagenorientierten Projekte erfüllen, hat aber gleichzeitig einen engen Austausch mit Unternehmen des Projektbegleitenden Ausschusses. Das gibt uns die Chance, die Entwicklungsergebnisse der Projekte mit Vertretern der Industrie (insbesondere KMU) zu diskutieren und an ihre Bedürfnisse anzupassen. So hat die Forschung einen direkten praktischen Bezug, und es entstehen auch neue Ideen und fortführende Forschungsansätze.

Die durch CORNET mögliche Zusammenarbeit mit internationalen Forschungspartnern, Unternehmen und Verbänden ist dabei ein wichtiger Mehrwert für uns. Interdisziplinäre Zusammenarbeit länderübergreifend zu realisieren, ist ein besonderes Anliegen unseres Institutes. Durch CORNET konnten wir bereits langjährige Partnerschaften aufbauen, aber auch unser internationales Netzwerk stetig erweitern.“

Welches CORNET-Projekt hat Sie besonders begeistert?

„Jedes Projekt hat seinen eigenen Charme. Ich denke aber, dass Projekte wie ProGeo und ProGeo2 eine breite Interessensgruppe auch außerhalb der Forschungslandschaft ansprechen. Wir haben darin gemeinsam mit unserem polnischen Partner, der Technischen und Humanistischen Akademie (ATH) in Bielsko-Biała, seilartige und gitterförmige Geotextilien aus regional anfallenden Rohstoffen wie Schafwolle, Heu, Stroh und Textilabfällen entwickelt. Die Geotextilien können an steilen Böschungen installiert werden, um dort einen wirksamen Schutz gegen witterungsbedingte Bodenerosion zu gewährleisten.

Aktuell beschäftigen wir uns im laufenden CORNET-Vorhaben NanoHyb mit der Entwicklung von hybriden Textilstrukturen auf Basis von Nanofasern mit Barrierewirkung gegen Bakterien und Viren. Im Hinblick auf die aktuelle COVID-19-Pandemie hat dieses Thema natürlich eine ganz besondere Bedeutung gewonnen. Die sich aktuell stetig weiterentwickelnden Anforderungen an Barrierematerialien, die im Pandemieschutz zum Einsatz kommen, fließen in unsere laufenden Forschungsarbeiten mit ein.“

Das STFI ist ein aktiver Partner im AiF-Netzwerk und stärkt mit seinem Forschungs-Know-how Unternehmen der regionalen Textilindustrie. Neben klassischen Textiltechnologien zielen die FuE-Aktivitäten des Instituts auf innovative und unkonventionelle Lösungen für verschiedenste Anwendungsgebiete ab.

Eine Übersicht über die aktuellen CORNET-Vorhaben des STFI finden Interessenten auf der Website des STFI: https://www.stfi.de/forschung/internationale-zusammenarbeit/transfer/cornet.

Detaillierte Informationen zu CORNET sind unter www.cornet.online abrufbar. (be)

 

Foto: © Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI)

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CORNET DEHomeNews
news-9880Thu, 04 Mar 2021 10:11:00 +010021. Kolloquium: Gemeinsame Forschung in der Klebtechnikhttps://www.aif.de/en/news/details/21-kolloquium-gemeinsame-forschung-in-der-klebtechnik-1.htmlAm 2. und 3. März 2021 fand das 21. Kolloquium „Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik“ statt – coronabedingt erstmals als Online-Event. Die Veranstaltung ist seit zwei Jahrzehnten das Forum für Klebstoffentwickler, -hersteller und -anwender, um die fachlichen Kenntnisse und Kompetenzen nicht nur im eigenen Bereich zu vertiefen, sondern auch den Blick über den Tellerrand in angrenzende Gebiete der Klebtechnik zu werfen.

Übersichtsvorträge, Präsentationen von Klebstoffherstellern und Ergebnisse aus der gesamten Bandbreite der klebtechnischen Gemeinschaftsforschung vermitteln ein umfassendes Bild vom aktuellen Stand in Forschung und Anwendung. Die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Veranstalter des Kolloquiums, das als AiF-Anwenderforum durchgeführt wird, sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., die Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS,

die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) und der Internationale Verein für Technische Holzfragen e.V. (iVTH). Alle Veranstalter sind Mitglieder der AiF und bilden seit 2005 den Gemeinschaftsausschuss Klebtechnik (GAK), dessen Industriemitglieder branchenübergreifend über Forschungsanträge insbesondere im Rahmen der IGF beraten.

Das Vortragsprogramm bot ein breit aufgestelltes Themenspektrum aus den Bereichen der Fertigung, dem Stahl- und Holzbau, der Simulation und der Qualitätssicherung. Der Eröffnungsteil umfasste Praxisvorträge zu ausgewählten aktuellen Fragestellungen der klebtechnischen Kreislaufwirtschaft, der Evolution der Klebtechnik durch Anwendungen in der Windkraftindustrie und in technischen Groß­strukturen sowie der Qualitätsnormung. AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer trug eine Grußnote bei. (di)

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news-9865Tue, 02 Mar 2021 10:03:00 +0100Bundestagsabgeordnete in den AiF-Senat berufenhttps://www.aif.de/en/news/details/bundestagsabgeordnete-in-den-aif-senat-berufen.htmlDie AiF beruft zum Mai 2021 die Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen) und René Röspel (SPD) in den Senat der AiF.

Christmann, Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Obfrau der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“, Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda und im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, ist erstmals in den Senat berufen worden und folgt auf MdB Antje Hajduk. Röspel, ebenfalls Obmann der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, engagiert sich hier seit Dezember 2017.

Für die Fraktion der CDU/CDU ist MdB Stefan Rouenhoff im AiF-Senat, MdB Petra Sitte für Die Linke und für die FDP die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Nicola Beer.

Der Senat berät das Präsidium der AiF in strategischen und forschungspolitischen Fragen und bringt sich in die Diskussion zu langfristigen Zielen und Leitsätzen für die Arbeit der AiF ein. Insbesondere setzt er sich mit dem Stellenwert der Industriellen Gemeinschaftsforschung auseinander und erarbeitet Vorschläge für deren Stärkung. Dem satzungsgemäßen Gremium gehören ehrenamtlich aktuell 30 Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaftsverbänden, Staat und Politik an. (frd)

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PolitikHomeNews
news-9873Thu, 25 Feb 2021 14:19:00 +0100Neues Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovationhttps://www.aif.de/en/news/details/efi-gutachten.htmlAm 24. Februar hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) ihr Gutachten 2021 zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.

In ihrem aktuellen Gutachten geht die EFI-Kommission im Kapitel A mit Blick auf die Corona-Pandemie auf aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen ein. In diesem Rahmen werden die Auswirkungen der Corona-Krise auf Forschung und Innovation (F&I) beleuchtet, die aktuelle F&I-Politik kommentiert und Empfehlungen für die Prioritäten der F&I-Politik der kommenden Legislaturperiode gegeben.

Nach Meinung der Expertenkommission „kann die Krise auch als Katalysator für den Übergang zu neuen Technologien wirken und auf diese Weise die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands verbessern. Hierzu sollten weitere Konjunkturprogramme und wachstumspolitische Maßnahmen so F&I-orientiert wie möglich ausgestaltet werden.“ Die Expertenkommission begrüße vor diesem Hintergrund ausdrücklich die Absicht der Bundesregierung, 60 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket investiv und innovationsorientiert einzusetzen.

Fünf Prioritäten für die kommende Legislatur

Die EFI-Kommission hebt hervor, dass die neue Bundesregierung weiterhin einen kohärenten Politikansatz benötige, der den gesamten Innovationsprozess – von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung – in den Blick nehme, und nennt fünf Prioritäten, an denen sich die F&I-Politik in der nächsten Legislaturperiode ausrichten sollte.

Eine hohe Priorität müssten die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und dabei insbesondere die Nachhaltigkeitsziele haben. Energiewende und Mobilitätswende seien weiterzuführen, neue Missionen aufzusetzen.

Ebenso wichtig für die Wohlstandsentwicklung sei es, dass Deutschland bestehende technologische Rückstände aufhole und sie bei potenziellen Schlüsseltechnologien von Beginn an vermeide, etwa bei den jüngsten Entwicklungen wie Wasserstoff- und Quantentechnologien, aber auch bei den CRISPR/Cas-Technologien.

Damit diese Ziele erreicht werden könnten, müsse ein rohstoffarmes Land wie Deutschland über eine starke Fachkräftebasis verfügen. Daher seien Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen auf hohem Niveau vorzusehen.

Im Hinblick auf F&I-Investitionen bei privaten Unternehmen sei es darüber hinaus notwendig, die Innovationsbeteiligung zu erhöhen. Gründungsförderung und die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, neue Transferformate, aber auch das Potenzial der öffentlichen Beschaffung sollten hier angeschoben und noch intensiver betrieben werden.

Schließlich sei die Agilität der F&I-Politik eine wichtige Voraussetzung, um den gesellschaftlich erwünschten transformativen Wandel erfolgreich umzusetzen. Mit der Diskussion der neuen Missionsorientierung habe die Expertenkommission hier Vorschläge erarbeitet.

Drei weitere Kernthemen

Das Kapitel B vertieft die drei Kernthemen: eine neue Missionsorientierung und Agilität in der Forschungs- und Innovationspolitik mit Blick auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, die Anpassungen der beruflichen Aus- und Weiterbildung an die agile Transformation und den Einsatz der Gen-Schere CRISPR/Cas.

Hier geht´s zum EFI-Jahresgutachten 2021.

Zur EFI

Die EFI leistet wissenschaftliche Politikberatung für die Bundesregierung und legt seit 2008 einmal im Jahr Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vor. Ein zentraler Bestandteil der Gutachten sind Handlungsempfehlungen für die nationale Forschungs- und Innovationspolitik. (di)

 

Foto: © fotolia.de

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news-9869Wed, 24 Feb 2021 11:39:00 +0100Zahlen / Daten / Fakten aktualisierthttps://www.aif.de/en/news/details/zahlen-daten-fakten-aktualisiert.htmlIm Jahr 2020 flossen über die AiF insgesamt 548 Millionen Euro öffentliche Fördermittel des Bundeswirtschaftsministeriums in rund 10.000 Forschungs- und Entwicklungsprojekte zugunsten mittelständischer Unternehmen. Diese und viele weitere Kennzahlen zu den von der AiF und ihren Töchtern betreuten Förderprogrammen Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) sowie Wissenswertes rund um die Aktivitäten der AiF finden Sie in kompakter Form in den Zahlen – Daten – Fakten. Ein aktuelle Ausgabe ist nun in neuem Design verfügbar. (di)

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news-9870Tue, 23 Feb 2021 11:40:00 +0100Roadshow der Bescheinigungsstelle Forschungszulage wird fortgesetzthttps://www.aif.de/en/news/details/roadshow-der-bescheinigungsstelle-forschungszulage-wird-fortgesetzt-2.htmlMit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung wird die steuerliche Begünstigung von Forschungsausgaben ermöglicht. Das Gesetz soll Anreize setzen, in Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren, und die Forschungsaktivitäten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen anregen.

Eine virtuelle Roadshow der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) wird in den kommenden Wochen fortgesetzt, um über die Forschungszulage zu informieren. Los geht´s am 4. März 2021. Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen werden dabei in mehreren Online-Seminaren Informationen und hilfreiche Tipps zur Anspruchsberechtigung, zum Antragsverfahren und zu den inhaltlichen Antragsdetails vermittelt.

Unternehmen sind dazu eingeladen, an einem von vier „Regionalterminen“ im März und April teilzunehmen. Für Start-ups sowie Steuer-, Unternehmens- und Fördermittelberater wird je eine spezielle Veranstaltung angeboten, in der einige der Informationen zielgruppenspezifisch aufbereitet sind. Interessierte können sich für einen für sie passenden Termin registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier gibt´s alle Termine und Informationen.  

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) wird von der AiF Projekt GmbH und zwei weiteren Konsortialpartnern im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betrieben. Sie prüft, ob es sich bei privatwirtschaftlichen FuE-Projekten um förderfähige Vorhaben im Sinne des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulagengesetz) handelt. (di)

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news-9868Mon, 22 Feb 2021 15:30:30 +0100Neue Ausschreibung: Leittechnologien für die Energiewendehttps://www.aif.de/en/news/details/neue-ausschreibung-leittechnologien-fuer-die-energiewende.htmlDie Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und erfordert die Umsetzung technologischer Innovationen in allen Bereichen des Energiesystems. Mit dem Voranschreiten der Energiewende werden die auftretenden Forschungsaspekte komplexer und eine themenübergreifende Zusammenarbeit immer wichtiger. Denn nur durch systemische Lösungsansätze und branchenübergreifende Synergien sind die Herausforderungen eines tiefgreifenden Umbaus des Energiesystems effizient zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund wurde 2016 eine Programmkooperation zwischen dem Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit der AiF realisiert, die mit ihrem branchen- und technologiefeldübergreifenden Netzwerk von Forschungsvereinigungen und mittelständischen Unternehmen wichtige Forschungsbeiträge zur Realisierung der Energiewende für die Praxis leisten kann. Als Dialogplattform zur Umsetzung der Programmkooperation hat sich in diesem Zuge auch die AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet, deren Forschungsbeirat die Aufgabe hat, Empfehlungen zur finanziellen Förderung von IGF-Forschungsvorhaben mit Energiewende-Bezug auszusprechen.

Einreichungsfrist bis 15. Mai 2021

Seit 2020 fördert das BMWi IGF-Vorhaben im Bereich der Energiewende über die in der IGF-Richtlinie vorgesehene Variante „Leittechnologien für KMU" im Rahmen regelmäßiger Ausschreibungen. Die zweite Ausschreibungsrunde wurde nun vom BMWi veröffentlicht und ermöglicht die Einreichung von Anträgen bei der AiF bis zum 15. Mai 2021. Über die Fördermodalitäten der aktuellen Ausschreibung informiert die Bekanntmachung „Leittechnologien für die Energiewende“. (di)

 

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news-9854Fri, 19 Feb 2021 11:49:00 +0100Otto von Guericke-Preis der AiF hat Geburtstaghttps://www.aif.de/en/news/details/otto-von-guericke-preis-der-aif-hat-geburtstag.html1997: Die Briten geben Hongkong an China zurück, Überschwemmungen der Oder verursachen schwere Schäden in Tschechien, Polen und Deutschland, die Königin der Herzen, Prinzessin Diana, verunglückt tödlich und Klonschaf Dolly erblickt das Licht der Welt. Was sonst noch geschah? Der Otto von Guericke-Preis der AiF wird erstmals verliehen!

IGF-Forschungsvorhaben mit erkennbarem Erfolg

Die Initiative für die Auslobung eines AiF-Wissenschaftspreises ging vom Wissenschaftlichen Rat (WR) der AiF und seinem damaligen Vorsitzenden, Professor Karl Heinz Mommertz, aus. Er schlug vor, einen jährlichen Preis für herausragende Arbeiten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zu verleihen, die sowohl die Forschung als auch die Umsetzung der Ergebnisse bis zur praktischen Anwendung umfassen.

Die vorwettbewerbliche IGF ist das Herzstück der AiF-Aktivitäten seit ihrer Gründung 1954 und wird vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert. Vor diesem Hintergrund war auch das AiF-Präsidium der Überzeugung, dass „die Vergabe eines eigenen Forschungspreises der AiF einen wertvollen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit für die Industrielle Gemeinschaftsforschung leisten wird“.

Der mit 10.000 DM dotierte Preis wurde daraufhin am 17. Dezember 1996 erstmalig ausgeschrieben. 18 Preisvorschläge gingen in dieser ersten Runde bei der AiF ein.

Von Anfang an: Zukunftsthemen im Blick

Am 10. Juni 1997 war es dann soweit. Im Ersatzplenarsaal des Deutschen Bundestages, dem „Bonner Wasserwerk“, erhielten Dr. Andreas Michanickl und Christian Boehme vom damaligen Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung den ersten Otto von Guericke-Preis. Die beiden Wissenschaftler entwickelten im Sinne einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft ein Verfahren zur Wiedergewinnung von Spänen und Fasern aus Altmöbeln und Produktionsresten, das nicht zu einer Degradierung des Rohstoffes Holz führte, sondern eine sortenreine Wiedergewinnung ermöglichte. Die aufbereiteten Späne aus Altholz konnten bis zu 50 Prozent preiswerter am Markt angeboten werden als Späne aus Frischholz. Ein Jahr nach Abschluss des Projektes waren bereits zwei Produktionsanlagen in der Spanplattenindustrie in Betrieb, eine dritte befand sich im Bau und zwei weitere in Planung.

Alles anders, aber nicht neu

Im Corona-Jahr 2020 wurde der 24. Otto von Guericke-Preis verliehen. Das Preisgeld liegt mittlerweile bei 10.000 Euro. Und coronabedingt fand die Verleihung des Preises im vergangenen Jahr erstmals als Online-Event statt – live und in Farbe aus dem Kölner Schokoladenmuseum.

Aber auch nach einem Vierteljahrhundert stehen anwendungsorientierte Forschungsarbeiten mit erkennbarem Erfolg noch immer im Mittelpunkt des AiF-Forschungspreises. So hatte das IGF-Projekt 2020 die Jury sowohl mit einem besonders hohen Erkenntnisgewinn als auch mit der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Ergebnisse für mittelständische Unternehmen überzeugt.

Die Preisträger, Dr. Karl Stock und Steffen Nothelfer vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm, haben ein neuartiges Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung entwickelt. Es macht die Diagnostik nicht nur präziser, sondern auch kostengünstiger und einfacher durchzuführen. Dr. Markus Safaricz, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e.V.  (F.O.M.), welche das Projekt koordiniert hat, zeigte sich beeindruckt, weil das Messsystem bereits zum Projektende den Weg in die Klinik geschafft hat und die Einsatzmöglichkeiten mit nur minimalem Investitionsaufwand extrem vielfältig sind. Davon ist auch Jean-Michel Asfour, Geschäftsführer der DIOPTIC GmbH, die als Industriepartner am Projektbegleitenden Ausschuss beteiligt war, überzeugt. Er sieht in dem ausgezeichneten Projekt einen Initiator für die Entwicklung neuer und innovativer Messsysteme in weiteren Bereichen, beispielsweise in der Lebensmittelkontrolle oder der Papier- und Textilindustrie. „Gerade auch in Kombination mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen eröffnet es Unternehmen wie uns große Marktpozentiale“, so Asfour.

Beiträge zur Gestaltung unserer Zukunft

Die Preisträger von 1997 und 2020 zeigen, dass die anwendungsorientierte IGF damals wie heute ebenso von wissenschaftlicher wie von volkswirtschaftlicher Relevanz ist und nicht selten auch Einfluss auf das persönliche Leben hat. Oder, wie Professorin Antje Boetius, Wissenschaftliche Direktorin des Alfred Wegener Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in einer Grußnote zur Otto von Guericke-Preisverleihung 2020 hervorhob, dass „die industrienahe Forschung und technische Innovationen wichtige Beiträge zur Gestaltung unserer Zukunft leisten“. Der Otto von Guericke-Preis der AiF macht dies schlaglichtartig einmal im Jahr sichtbar.

Die AiF wird im Jubiläumsjahr in loser Folge einige Otto von Guericke-Preisträger aus 25 Jahren vorstellen und sehen, wie es ihnen heute geht.

Alle Informationen zum Otto von Guericke-Preis finden Interessenten auf der AiF-Website unter https://www.aif.de/ueber-uns/auszeichnungen/otto-von-guericke-preis.html. (di)

 

Foto Aufmacher: © Fayethequeen / istock.de; Foto 1997: © Michael Bender, Atelier Henke, Köln

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