www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Thu, 09 Jul 2020 23:16:06 +0200Thu, 09 Jul 2020 23:16:06 +0200TYPO3 EXT:newsnews-9461Thu, 09 Jul 2020 09:54:30 +0200AiF-Präsident begrüßt 50-Millionen-Euro-Mittelaufwuchs für Projektförderung der angewandten Forschung im Nachtragshaushalt 2020https://www.aif.de/en/news/details/aif-praesident-begruesst-50-millionen-euro-mittelaufwuchs-fuer-projektfoerderung-der-angewandten-forschung-im-nachtragshaushalt-2020.htmlDie deutsche Wirtschaft muss sich aufgrund der in der Geschichte der Bundesrepublik bisher größten Krise umstellen und noch stärker und schneller auf zukunftsorientierte Technologien setzen. Forschungsaffine kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aller Branchen sind hier enorm flexibel, benötigen aber - erst recht in diesen herausfordernden Zeiten - dringend Unterstützung, um weltmarktfähig zu bleiben und ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Produkte entwickeln zu können. Die seit Jahrzehnten erfolgreiche und weltweit einmalige Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bietet beste Voraussetzungen, den Strukturwandel in mittelständisch geprägten Regionen zu beschleunigen und die Entwicklung, den Ausbau und den Einsatz neuer Technologien voranzubringen. Die aktuellen, besonders hohen Antragszahlen für IGF-Vorhaben zeigen den großen Bedarf an technologieoffener Forschungsförderung.

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass auf Grundlage einer ergänzenden Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses nun im zweiten Nachtragshaushalt 2020 ein Mittelaufwuchs für den Bereich ‘Industrieforschung für Unternehmen‘ beschlossen wurde. Mit diesen zusätzlichen 50 Millionen Euro können – unter anderem über die IGF – viele großartige Vorhaben, die noch in diesem Jahr starten, zusätzlich realisiert werden. Dies ist bedarfsgerecht und die Forschungsvereinigungen der AiF können damit kurzfristig einen wichtigen Beitrag zur konjunkturellen Belebung der Wirtschaft leisten“, erklärt der Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. Professor Sebastian Bauer.

Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg hält die Stärkung des forschenden deutschen Mittelstandes gerade in diesen Zeiten für absolut vorausschauend und bekräftigt die Beschlussempfehlung: „Die Mitglieder des Haushaltsauschusses waren sich, nahezu fraktionsübergreifend, einig, dass wir gerade jetzt die beiden mittelstandsorientierten Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit zusätzlichen Mitteln für 2020 ausstatten müssen. Viele Vorhaben, die Covid-19-bedingt nicht umgesetzt und auch grundsätzlich wegen begrenzter Budgets bisher keine Bewilligung bekommen konnten, können nun berücksichtigt werden und helfen insbesondere KMU Innovationen anzugehen bzw. durch die Vielzahl von Transferaktivitäten eigene Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft fit zu machen. Bei der IGF werden die zusätzlichen Mittel voraussichtlich zu einigen tausend mehr Unternehmensbeteiligungen führen, hunderte Nachwuchsingenieure und sonstige Fachkräfte in Projekten involvieren. Und: Jedes Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung ist natürlich auch immer Strukturförderung, da großartige Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland die Projekte realisieren.“

Kurz nach dem Bundestag hat am 3. Juli 2020 auch der Bundesrat den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Corona-Hilfsmaßnahmen gebilligt. Damit wurde das Konjunkturpaket der Koalition im Bundeshaushalt 2020 umgesetzt. Aus dem Nachtrag stehen im Einzelplan des Bundeswirtschaftsministeriums nun zusätzlich 50 Millionen Euro für den Haushaltstitel „Industrieforschung für Unternehmen“ zur Verfügung.

Nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten kann das Gesetz im Bundesgesetzblatt verkündet werden und rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, frauke.frodl@aif.de, Telefon: +49 30 64475 215

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news-9436Tue, 30 Jun 2020 14:38:29 +0200IraSME öffnet die 26. Internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/en/news/details/irasme-oeffnet-die-26-internationale-ausschreibungsrunde-1.htmlDas internationale Fördernetzwerk IraSME hat seine 26. Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 30. September 2020 können Anträge für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin betreut.

Im Rahmen von IraSME werden nationale Förderprogramme mehrerer Länder und Regionen miteinander verknüpft, um transnationale FuE-Kooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die AiF Projekt GmbH mit der Koordination beauftragt hat.

Neues IraSME-Mitglied ist seit Mai 2020 die staatliche brasilianische Forschungsgesellschaft EMBRAPII (Empresa Brasileira de Pesquisa e Inovação Industrial). Dadurch haben auch Antragsteller aus Brasilien die Möglichkeit, sich um Förderung von FuE-Vorhaben mit ihren jeweiligen Partnern aus den teilnehmenden IraSME-Ländern oder -Regionen zu bewerben.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Webseite und auf der ZIM-Webseite. (di)

Kontakt

Koordinierungsbüro „Internationale FuE-Kooperationen“
Georg Nagel | Christian Fichtner | Jenny Gudlat | Paula Schnippering
+49 (0)30 48163-589 | zim-international(at)aif-projekt-gmbh.de

Foto: pexels

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news-9388Mon, 08 Jun 2020 16:51:00 +0200ZIM-Antragsformulare verfügbarhttps://www.aif.de/en/news/details/zim-antragsformulare-verfuegbar.htmlEs ist soweit: Die neuen Antragsformulare nach der am 18. März 2020 in Kraft getretenen Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) stehen online zur Verfügung. Neue Einzel- und Kooperationsprojekte sowie Innovationsnetzwerke können damit bei den zuständigen Projektträgern zur Förderung beantragt werden. Mit der neuen Richtlinie wurde das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstandes an vielen Stellen optimiert.

Die AiF Projekt GmbH, eine hundertprozentige Tochter des AiF e.V., betreut die am stärksten nachgefragte Fördersäule des ZIM: FuE-Kooperationsprojekte. Bislang begleitete die AiF-Tochter im Zuge ihrer ZIM-Projektträgerschaft über 32.500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mittelständischen Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitenden Forschungseinrichtungen mit einem zugesagten Fördervolumen von mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Für 2020 stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen Euro für ZIM zur Verfügung. Die drei Fördersäulen des Programms werden von verschiedenen Projektträgern betreut. Neben der AiF Projekt GmbH, die für die FuE-Kooperationsprojekte verantwortlich zeichnet, ist die EURONORM GmbH für die FuE-Einzelprojekte zuständig, während die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Ansprechpartnerin für die Förderung von Innovationsnetzwerken ist.

Hier geht´s zu den Ansprechpartnern für Fragen rund um ZIM-Kooperationsprojekte. (di)

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news-9399Fri, 05 Jun 2020 16:51:00 +0200AiF und Zuse-Gemeinschaft plädieren für Nachbesserungen am Konjunkturprogramm im Interesse der Innovationsförderunghttps://www.aif.de/en/news/details/konjunkturpaket.htmlDie von der Koalition vorgelegten Pläne für ein großes Konjunkturprogramm betonen den Stellenwert von Forschung und Entwicklung für den benötigten Aufschwung. Die bislang im Konjunkturpaket erkennbare Stärkung der projektbezogenen Forschung ist jedoch noch nicht bedarfsgerecht.

Die Koalition hat den Fokus richtigerweise auf Zukunftsinvestitionen gelegt, für die Innovationen aus Deutschland benötigt werden. Wettbewerbsfähige Innovationen entstehen in deutschen Unternehmen häufig mit Hilfe bewährter Projektförderung des Bundes. Doch ausgerechnet die technologieoffene Projektförderung ist in den bisherigen Plänen der Koalition nur unzureichend berücksichtigt. Es ist erwiesen, dass die Projektförderung eine starke Hebelwirkung für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen aus Deutschland hat. AiF und Zuse-Gemeinschaft fordern daher mit Nachdruck, bewährte Programme wie die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), das Programm INNO-KOM und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) aufzustocken. Die im Koalitionspapier zwar erwähnte, aber thematisch eng begrenzte Aufstockung projektbezogener Forschung müsse auf breitere Füße gestellt werden, mahnen die beiden Organisationen. „Gerade die Stärkung der themenoffenen Projektförderung zugunsten des Mittelstands hat ihre unmittelbare und nachhaltige Wirkung auf das ‚Wieder-Hochlaufen‘ der Wirtschaft schon bei früheren Konjunkturpaketen unter Beweis gestellt“, ist AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer überzeugt.

Innovationsimpulse stärken

Während für die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen laut den Koalitionsplänen an eine „Ersatzfinanzierung“ für Erfolg versprechende Projekte gedacht ist, fehlt es für die mittelständisch geprägten außeruniversitären Forschungseinrichtungen komplett an einer solchen Unterstützung, kritisieren AiF und Zuse-Gemeinschaft. „Die Koalition muss hier dringend nachbessern, um den Fortbestand bewährter, effizienter Forschung zu sichern, die Deutschland für den Aufschwung von morgen nach vorne bringt“, fordert der Präsident der Zuse-Gemeinschaft, Professor Martin Bastian.

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news-9336Mon, 25 May 2020 10:55:00 +0200Gemeinsam gegen Coronahttps://www.aif.de/en/news/details/gemeinsam-gegen-corona.htmlDas Innovationsnetzwerk der AiF mit seinen 101 Forschungsvereinigungen, rund 1.200 eingebundenen Forschungseinrichtungen und 50.000 zumeist mittelständischen Unternehmen verfügt über vielfältige Kompetenzen. Es ist daher in der Lage, an unterschiedlichsten Stellen bei der Lösung der derzeit akuten Probleme zu helfen: Von der Herstellung von Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung über Logistik bis zum Virentest sind AiF-Forschungsvereinigungen und deren Partner in die Krisenbewältigung involviert. Machen Sie sich ein Bild von den vielfältigen Aktivitäten im AiF-Netzwerk im Kampf gegen das Covid-19-Virus. Auf unserer Corona-Sonderseite auf der AiF-Website finden Sie kurz und kompakt einige Schlaglichter. (di)

Foto: © Christina Bendigs / Magdeburger Volksstimme

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news-9362Wed, 20 May 2020 16:39:00 +0200Die AiF ist assoziierte Unterstützerin des DWIH São Paulohttps://www.aif.de/en/news/details/die-aif-ist-assoziierte-unterstuetzerin-des-dwih-sao-paulo.htmlDer AiF ist ein weiterer Schritt in ihrer Internationalisierung gelungen: Sie ist assoziierte Unterstützerin des  Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses São Paulo (DWIH São Paulo). Der Beirat des DWIH São Paulo hat einem entsprechenden Antrag auf seiner Sitzung im April 2020 zugestimmt.

Deutsche Wissenschaftsakteure und Innovationsträger bündeln Kompetenzen

Das DWIH São Paulo wurde 2012 auf Initiative des Auswärtigen Amtes gegründet und ist Teil eines globalen Netzwerks von fünf Häusern, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) verantwortet wird. Durch einen gemeinsamen Auftritt bündeln deutsche Wissenschaftsakteure und Innovationsträger unter dem Dach des DWIH São Paulo ihre Kompetenzen und weiten gemeinsam ihre Aktivitäten in Brasilien im Dienste der wissenschaftlichen Zusammenarbeit aus. Als wichtige Anlauf- und Vermittlerstelle für Personen und Institutionen aus Brasilien und Deutschland zu Themen in den Bereichen Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und wissenschaftsbasierte Innovation trägt das DWIH São Paulo durch seine Programmarbeit zur nachhaltigen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder bei.

Ziele der Zusammenarbeit

Ziel der Zusammenarbeit zwischen der AiF und dem DWIH São Paulo ist es, sowohl die bestehenden Kooperationen zu intensivieren als auch neue Kooperationen mit anderen brasilianischen Fördereinrichtungen zu etablieren. Dabei soll die Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in beiden Ländern durch öffentliche Förderung unterstützt werden. Damit kann auch die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen auf beiden Seiten gestärkt werden.

Reise nach Brasilien ebnete den Weg für neue Partnerschaft

Erste persönliche Kontakte zum DWIH São Paulo entstanden bei einer Reise der AiF im Oktober 2018 nach Brasilien mit dem Ziel, neue Partner für eine Beteiligung am internationalen Netzwerk CORNET zu gewinnen. CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Das DWIH São Paulo unterstützte die AiF dabei, Förderorganisationen zu identifizieren und zu kontaktieren, die für eine Beteiligung an CORNET infrage kommen. Das Ziel der Reise wurde durch den Beitritt der Förderorganisation EMBRAPII zu CORNET im November 2018 erreicht. Das erste aus dieser Kooperation entstandene Projek erhält in diesem Jahr eine Förderung. Eine weitere Kooperation besteht seit 2019 mit der Förderorganisation FAPESP im Bundesstaat São Paulo.

Weitere Schritte in Richtung Internationalisierung

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DWIH São Paulo wird die AiF nun als Anknüpfungspunkt nutzen, um Kontakte mit weiteren Wissenschafts- und Innovationshäusern zu knüpfen. Diese bestehen in New York, Moskau, Neu-Delhi und Tokyo. (mie/di)

Foto: © Astrid Götze-Happe/pixelio.de

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news-9372Tue, 19 May 2020 10:16:12 +0200Mit Investitionen in Forschung und Entwicklung durch die Krisehttps://www.aif.de/en/news/details/mit-investitionen-in-forschung-und-entwicklung-durch-die-krise.htmlExperten zufolge wird die Corona-Pandemie zur stärksten Rezession seit Ende des zweiten Weltkriegs führen: Für 2020 ist mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in Europa um rund 20 Prozent zu rechnen. Für Deutschland erwartet die Europäische Kommission einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 Prozent.

Gezielte Unterstützung des Mittelstands durch Projektförderung

„Der Mittelstand ist besonders heftig von den Auswirkungen der aktuellen Krise betroffen“, stellt AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer fest. „Zwar werden die Folgen der Pandemie für Unternehmen in Deutschland durch den billionenschweren Schutzschirm der Bundesregierung mit unterschiedlichsten Maßnahmen abgefedert. Doch aus vergangenen Krisen wissen wir, dass es jetzt darauf ankommt, die mittelständischen Unternehmen gezielt in ihrer Innovationsaktivität zu unterstützen“, erklärt Bauer. Einer gemeinsamen Analyse des Austrian Institute of Technology (AIT) und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zufolge kommen innovative Unternehmen besser durch Krisenzeiten. So konnten Unternehmen, die ihre Innovationsaktivitäten entgegen der konjunkturellen Entwicklung in der Finanzkrise 2008/2009 antizyklisch erhöht haben, die Auswirkungen der damaligen Rezession wesentlich besser überwinden.

Innovationskraft des Mittelstands jetzt erhalten

Mit den beiden mittelstandsorientierten Innovationsförderprogrammen „Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)“ und „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) stehen zwei höchsteffektive Instrumente zur Verfügung. Beide Programme sorgen erwiesenermaßen dafür, dass technologische Trends initiiert werden und sich schnell im gesamten Wirtschaftssystem ausbreiten. „Genau das brauchen wir jetzt“, betont Bauer. „Daher hoffen wir auf zusätzliche Mittel im Rahmen der Projektförderung, denn insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollten aufgrund ihrer Bedeutung für Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und die Wirtschaftsleistung finanziell unterstützt werden. Eine Erhöhung der IGF- und ZIM-Fördermittel wäre jetzt ein ermutigendes Signal für alle mittelständischen Unternehmen“, empfiehlt Bauer.

Steigende Antragszahlen in IGF und ZIM: Unternehmen wollen innovativ bleiben

Der Innovationswillen der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) scheint während der Corona-Krise ungebrochen. Dafür spricht die Antragslage in der IGF: Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres stiegen die Antragszahlen im März und April 2020 um 47 beziehungsweise 23 Prozent.

Eine Aufstockung des ZIM zur nachhaltigen Konjunkturbelebung in Krisensituationen wurde von unabhängiger Stelle explizit empfohlen: Als gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand bescheinigte das RKW Kompetenzzentrum dem ZIM eine nachhaltige Konjunkturbelebung in Krisensituationen. Im Zuge der Umsetzung der neuen Richtlinie werden neue ZIM-Anträge noch ab diesem Monat möglich sein.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

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news-9309Mon, 04 May 2020 13:03:00 +0200Deutsch-peruanisches CORNET-Projekt AMOR gestartethttps://www.aif.de/en/news/details/deutsch-peruanisches-cornet-projekt-amor-gestartet.htmlDas zweite deutsch-peruanische CORNET-Projekt AMOR ist am Start. Der Projekttitel AMOR steht für "AMarant als Quelle von Omega-Fettsäuren und glutenfreiem Getreide: Markerunterstützte Züchtung und Sortenauswahl zur Gewinnung funktioneller gesunder Öle und Rohstoffe für die Lebensmittelverarbeitung".

Amarant: Einzigartige Eigenschaften

Amarant ist eine Getreideart aus Südamerika, die in Europa immer beliebter wird. Die glutenfreien Körner enthalten die lebenswichtige Omega-3-Fettsäure DHA, die der Mensch über die Nahrungskette aufnehmen muss. DHA ist in Fisch, Pilzen und Algen enthalten. Für Menschen, die sich vegetarisch ernähren, kann Amarant deshalb als wertvoller Lieferant von DHA dienen. Zudem enthält das Getreide viele ungesättigte Fettsäuren sowie die Substanz Squalen, die laut neueren Studien dazu beiträgt, das Krebsrisiko zu senken. Diese einzigartigen Eigenschaften der Amarant-Körner eröffnen interessante Perspektiven als Quelle für Nahrungsergänzungsmittel oder Nutrazeutika für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

Derzeit wird Amarant in Deutschland kaum angebaut, sondern hauptsächlich aus Lateinamerika importiert. In Peru beispielsweise werden rund 3.000 Amarant-Sorten angebaut, die bisher allerdings nur hinsichtlich ihrer landwirtschaftlichen Eigenschaften wie Ertragspotenzial oder Wachstumsperiode untersucht wurden.

Züchtung neuer Sorten zur besseren Nutzung

Hier setzt das CORNET-Projekt AMOR an: Es soll das Potenzial von Amarant als kommerzielle Quelle für funktionelle Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel heben. Die genetische Vielfalt der in Peru verfügbaren Amarant-Sorten soll charakterisiert werden, um vielversprechende Genotypen zu identifizieren.

Ziel ist es, neue Sorten zu züchten, die eine kürzere Zeit bis zur Marktreife und verbesserte Eigenschaften als funktionelle Lebensmittel haben. Das Projektteam plant, verschiedene Sorten des Getreides hinsichtlich ihres Nährwerts, ihres Öl- und Proteingehalts sowie ihres Fettsäureprofils zu untersuchen. Es ist geplant, Amarantöl in der Lebensmittelindustrie als Gourmetöl und als wichtige Zutat in funktionellen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zu verwenden. Im Ergebnis des Projekts AMOR werden Produktionskettenmanager die Landwirte besser dazu beraten können, welche Eigenschaften von Amarantöl von der Industrie benötigt werden und welche Sorten sie dementsprechend anbauen sollten.

Neuland

Koordinator des CORNET-Projekts ist das AiF-Mitglied IVLV - Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. Forschungspartner auf deutscher Seite sind die UHOH - Universität Hohenheim und das KIT - Karlsruher Institut für Technologie.

CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Die deutschen Projektpartner werden im Rahmen der vorwettbewerblichen  Industriellen Gemeinschaftsforschung finanziell unterstützt, die im Innovationsnetzwerk der AiF organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert wird.

Die Förderorganisation Innóvate Perú wird den peruanischen Anteil der Forschung finanzieren, die von APRODES, der Peruanischen Vereinigung zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung mit Sitz in Cusco, und UNSAAC, der Nationalen Universität San Antonio Abad aus Cusco, durchgeführt wird.

Tobias Voigt, Geschäftsführer der IVLV, sagt über das Projekt: „Die Zusammenarbeit mit unseren peruanischen Projektpartnern APRODES und UNSAAC bedeutet für uns Neuland. Wir freuen uns darauf, gemeinsam neues Wissen zu erwerben, und sind gespannt, was die Zusammenarbeit über die Kontinente hinweg bringen wird. Ohne CORNET wäre dieses Projekt nicht möglich.“

Weitere Informationen zum Projekt unter : http://www.botanik.kit.edu/botzell/2760.php. (mie/di)

Kontakt

Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger
Universität Hohenheim
Telefon: +49 711 45922376
E-Mail: simone.graeff@uni-hohenheim.de

Foto: © Universität Hohenheim

Amarant als Quelle für Omega-Fettsäuren und glutenfreie Körner – Projektsteckbrief 267 E

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IGFCORNET DEProjekt-KollektionHomeNews
news-9323Wed, 22 Apr 2020 11:29:01 +0200Neues Förderprogramm zum Technologietransfer https://www.aif.de/en/news/details/neues-foerderprogramm-zum-technologietransfer.htmlEin neues Technologietransfer-Programm Leichtbau (TTP LB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) soll den branchen- und materialübergreifenden Wissens- und Technologietransfer insbesondere in marktnahen Industriebereichen verbessern. Das Programm soll den Leichtbau als Innovationstreiber für nachhaltiges Wirtschaften etablieren und einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten. Dafür stehen Fördermittel in Höhe von rund 280 Millionen Euro zur Verfügung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Leichtbau beruht auf einem einfachen Prinzip: Weniger Material – weniger Gewicht – weniger Energie – weniger Emissionen! Das bedeutet konkret: Kluge Konstruktionen mit weniger oder leichterem Material senken das Bauteilgewicht, sparen dadurch Energie und senken damit Emissionen.“

Auch Mitglieder der AiF-Forschungsallianz Leichtbau (FAL) werden beim TTP LB Projektskizzen einreichen, denn das branchen- und technologiefeldübergreifende AiF-Netzwerk von Forschungsvereinigungen und kleinen und mittelständischen Unternehmen erforscht aufgrund der ökonomischen und ökologischen Bedeutung des Leichtbaus bereits seit vielen Jahren in IGF-Vorhaben erfolgreich Fragestellungen des konstruktiven und materialspezifischen Leichtbaus.

Projektskizzen für die erste Antragsrunde sollen bis zum 1. Mai 2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Wegen der Einschränkungen durch das Coronavirus ist dies eine weiche Frist: Auch Skizzen, die nach dem Stichtag eingehen, werden bearbeitet und können das weitere Antragsverfahren durchlaufen. Um möglichst noch in diesem Jahr mit innovativen Leichtbau-Projekten starten zu können, werden Antragsteller gleichwohl ermutigt, ihre Projektskizzen schnellstmöglich einzureichen. Weitere Informationen finden Interessenten auf der TTP LB-Programmseite auf der BMWi-Website. (di)

Foto: © istock / Elosoblues

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ForschungsallianzenHomeNews
news-9312Tue, 14 Apr 2020 08:12:00 +0200Im AiF-Netzwerk gegen Corona https://www.aif.de/en/news/details/im-aif-netzwerk-gegen-corona.htmlViele Mittelständer sind besonders hart von der Corona-Krise betroffen. Die Bundesregierung hilft mit Schnellkrediten und stellt Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen zur Verfügung. Doch auch der Mittelstand packt an: Mitglieder des AiF-Forschungsnetzes reagieren auf die gesundheitliche und wirtschaftliche Krise, indem sie ihre Erfahrungen und ihr anwendungsorientiertes Wissen nutzen und anderen zur Verfügung stellen.

„Das AiF-Netzwerk aus Forschungsvereinigungen, Unternehmen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen verfügt über vielfältige Kompetenzen. Wir sind ad hoc dazu in der Lage, an unterschiedlichsten Stellen bei der Lösung der derzeit akuten Probleme zu helfen“, erklärt AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. „Von der Herstellung von Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung über Logistik bis zum Virentest sind AiF-Forschungsvereinigungen und deren Partner in die Krisenbewältigung involviert“, so Kathöfer. „Mittlerweile gibt es so viele Aktionen innerhalb des Netzwerks, dass wir mit der Auflistung gar nicht nachkommen. Das freut uns, denn hier gilt: Viel hilft viel.“

Im Netzwerk gegen Corona - #AiFhilft

Unter der Überschrift „FIR hilft“ bietet das AiF-Mitglied FIR e. V. an der RWTH Aachen einen kostenlosen und unbürokratischen Service für Unternehmen an: Die Digitalisierungsexperten analysieren die individuelle, aktuelle Situation von Unternehmen mithilfe eines Remote-Assessments und schlagen daraufhin konkrete digitale Verbesserungsmaßnahmen vor. „Wir müssen unsere Arbeitsweisen umstellen, das ist allen klar“, betont Kathöfer. Für diejenigen Unternehmen, die wenig oder keine Erfahrung mit Homeoffice-Plätzen haben, denen Software- oder Hardwarelösungen fehlen, kann dieses Angebot Hilfe in der Not bieten.

Neuer Corona-Schnelltest spätestens im Sommer 2020

AiF-Mitglied Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. forscht und entwickelt im Bereich Mikrosystemtechnik. Gemeinsam mit der Spindiag GmbH aus Freiburg erhält das AiF-Mitglied jetzt sechs Millionen Euro, um einen Corona-Schnelltest auf ihrer Diagnostik-Plattform zu etablieren. Das System soll spätestens im Sommer 2020 auf den Markt kommen und als so genanntes Vor-Ort-Testsystem überall dort eingesetzt werden, wo ein Testergebnis binnen kürzester Zeit nötig ist.

Testsystem aus künstlicher Haut hilft bei Desinfektionsprozessen

Das AiF-Mitglied Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT) und seine Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten unter anderem an der Entwicklung neuer antibakterieller und antiviraler Textilien. Einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten stellt das FKT unter der Überschrift „Textil kann viel“ vor. Neben der Produktion von Schutzausrüstungen und Mundschutzmasken arbeitet die Branche an zahlreichen Virenschutz-Lösungen. Darunter ist auch ein innovatives Testsystem aus künstlicher Haut. Damit können verschiedene Händedesinfektionsmittel ohne Probanden auf ihre Wirksamkeit gegen Viren überprüft und auch die Virenabgabe von verschiedenen Oberflächen an die Haut nachvollzogen werden. Das Testsystem hilft dabei, Desinfektionsprozesse zu verbessern, um künftig Infektionsketten wie bei Corona besser durchbrechen zu können, so das FKT.

Aus Forschung wird Produktion

Vereinzelt stellen Forschungseinrichtungen im Netzwerk der AiF derzeit ihren Forschungsbetrieb auf einen reinen Produktionsbetrieb um: So werden da, wo normalerweise Forschung und Entwicklung betrieben werden, nun im Drei-Schichten-Betrieb die notwendigen Komponenten für dringend benötigte Schutzvisiere für den Klinikbetrieb hergestellt. Dabei hilft auch der wissenschaftliche Nachwuchs: Studierende beteiligen sich rund um die Uhr an allen Arbeiten im Schichtbetrieb.

Forschungsförderprogramme laufen weiter

„Forschung und Entwicklung spielen eine existenzielle Rolle bei der Bekämpfung der aktuellen Krise. Da ist es gut zu wissen, dass Forschungsnetzwerke funktionieren und die Förderprogramme des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) trotz Corona-Virus-Pandemie weiterlaufen“, erklärt Kathöfer. Anträge und Nachfragen zur Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) können wie gewohnt an die AiF gerichtet werden.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, evelyn.bargs-stahl@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Website: https://www.aif.de Twitter: https://twitter.com/aif_ev  LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/aifev

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AiF e.V.IGFProjekt-KollektionPolitikHomePresseinformationen
news-9306Tue, 07 Apr 2020 14:47:00 +0200CORNET und IraSME: Ausschreibungen geschlossenhttps://www.aif.de/en/news/details/cornet-und-irasme-ausschreibungen-geschlossen.htmlAm 25. März 2020 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME. Bis um 12 Uhr (MEZ) hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Das Themenspektrum der eingereichten Projektvorschläge ist vielfältig.

CORNET – die internationale Variante der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET steht für „Collective Research Networking“ und ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann.

In der 29. CORNET-Ausschreibungsrunde wurden insgesamt 21 Anträge eingereicht – ein leichter Rückgang der Einreichungen, der vermutlich auf die weltweite Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen zurückzuführen ist. Die Bandbreite der beantragten Forschungsprojekte reicht von der Metallerzeugung über die Abfallbehandlung bis zur Energieeffizienz. Auch in Bezug auf die teilnehmenden Länder und Regionen weisen die eingereichten Projektvorschläge eine große Vielfalt auf: Die Schweiz und Brasilien sind an je zwei Projekten beteiligt, sechs Vorschläge beziehen polnische Partner ein und Projektkonsortien aus der belgischen Region Wallonien beteiligen sich an acht geplanten Projekten. In Deutschland kann CORNET zwei Organisationen begrüßen, die zum ersten Mal Anträge einreichen: die AiF-Mitglieder Carbon Composites Leichtbau gGmbH und Forschungsvereinigung Programmiersprachen für Fertigungseinrichtungen e.V.

Die eingereichten Anträge werden nun auf Vollständigkeit und Regelkonformität überprüft, anschließend beginnt die Evaluierung durch internationale Experten. Ob ein Projektantrag bewilligt wird, erfahren Antragsteller im November 2020. Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten auf der AiF-Website oder in englischer Sprache auf der CORNET-Website.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern, aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus ZIM-Mitteln gefördert werden.

In der 25. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, gingen zehn gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien, Luxemburg, Russland, der Türkei, Tschechien und Deutschland ein. Die bi- und trinationalen Konsortien decken die Technologiegebiete Bautechnik, Recycling, Kraftfahrzeugtechnik, Sensorik, Energie- und Abwassermanagement, Radiographie, erneuerbare Energien, Optik, maschinelles Lernen sowie Prüftechnik ab. Die Partner aus Österreich werden voraussichtlich in der nächsten Ausschreibung wieder vertreten sein.

Nach einer avisierten viermonatigen Begutachtungszeit soll im Sommer 2020 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen. Weitere Informationen zu IraSME finden Sie auf der ZIM-Website oder in englischer Sprache auf der IraSME-Website.

Nächste Ausschreibungsrunden im Juni

CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr. Die nächste Ausschreibung für IraSME-Projekte öffnet voraussichtlich Anfang Juni 2020, für CORNET-Projekte kurz danach Mitte Juni. Die gemeinsame Deadline bei beiden Netzwerken ist der 30. September 2020.

Ausblick: CORNET und IraSME beim Innovationstag Mittelstand in Berlin am 10. Juni 2021

Schon jetzt können sich Interessierte den Termin im Kalender notieren: Am 10. Juni 2021 wird das BMWi zum Innovationstag Mittelstand einladen – eine traditionelle Innovationsschau im Grünen auf der Freifläche der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow. Die Netzwerke IraSME und CORNET werden wieder Gastgeber der „International Area“ sein und Interessierten ein gesondertes Programm bieten. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), KMU-Vereinigungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, die transnationale Kooperationsprojekte und Projekte der Gemeinschaftsforschung mit ausländischen Partnern einreichen wollen. (di)

Foto: © pixelio.de

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ZIMIGFCORNET DEHomeNews
news-9305Fri, 03 Apr 2020 11:07:08 +0200AiF Projekt GmbH bleibt ZIM-Projektträger https://www.aif.de/en/news/details/aif-projekt-gmbh-bleibt-zim-projekttraeger.htmlDie AiF Projekt GmbH, eine hundertprozentige Tochter des AiF e.V., wird auch in den nächsten Jahren im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mit der Projektträgerschaft der FuE-Kooperationsprojektebetraut sein, der am stärksten nachgefragten Fördersäule im gesamten ZIM. Das gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt bekannt.

Bislang begleitete die AiF-Tochter im Zuge ihrer ZIM-Projektträgerschaft über 32.500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mittelständischen Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitenden Forschungseinrichtungen mit einem zugesagten Fördervolumen von mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Effektives, themenoffenes Programm mit unkomplizierter Antragstellung

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer zeigte sich hocherfreut über die Fortführung der Projektträgerschaft: „Das ZIM ist ein überaus effektives Mittelstandförderprogramm. Gleichzeitig sind sowohl die Antragstellung als auch die administrative Projektabwicklung sehr unkompliziert. Das ist gerade für kleinere Unternehmen sehr wichtig“, betonte Bauer und dankte dem BMWi für das entgegengebrachte Vertrauen. „Der Zuschlag beweist auch, dass die Qualität unserer Arbeit am ZIM-Programm, die wir in der Vergangenheit geleistet haben, überzeugen konnte. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft viele tolle Kooperationsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen begleiten zu dürfen.“

ZIM 2020: 555 Millionen zur Förderung des innovativen Mittelstandes

Das ZIM ist das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstands. Mit der neuen ZIM-Richtlinie, die am 18. März 2020 in Kraft getreten ist, sollen Mittelständler jetzt noch besser gefördert werden: Für 2020 stellt das Bundeswirtschaftsministerium im ZIM Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen Euro zur Verfügung. Die drei Fördersäulen des ZIM werden von verschiedenen Projektträgern betreut. Neben der AiF Projekt GmbH, die für die FuE-Kooperationsprojekte verantwortlich zeichnet, ist die EURONORM GmbH für die FuE-Einzelprojekte zuständig, während die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Ansprechpartnerin für die Förderung von Innovationsnetzwerken ist.

Neue Einzel- und Kooperationsprojekte sowie Innovationsnetzwerke können bei den zuständigen Projektträgern zur Förderung beantragt werden. Die Antragsformulare werden in Kürze verfügbar sein. (brg)

Foto: © stock.adobe.com/EkaterinaGr / AiF Projekt GmbH

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news-9301Wed, 01 Apr 2020 09:14:00 +0200Ausschreibung: Leittechnologien für die Energiewendehttps://www.aif.de/en/news/details/ausschreibung-leittechnologien-fuer-die-energiewende.htmlDie Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und erfordert die Umsetzung technologischer Innovationen in allen Bereichen des Energiesystems. Mit dem Voranschreiten der Energiewende werden die auftretenden Forschungsaspekte komplexer und eine themenübergreifende Zusammenarbeit immer wichtiger. Denn nur durch systemische Lösungsansätze und branchenübergreifende Synergien sind die Herausforderungen eines tiefgreifenden Umbaus des Energiesystems effizient zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund wurde 2016 eine Programmkooperation zwischen dem Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit der AiF realisiert, die mit ihrem branchen- und technologiefeldübergreifenden Netzwerk von Forschungsvereinigungen und mittelständischen Unternehmen wichtige Forschungsbeiträge zur Realisierung der Energiewende für die Praxis leisten kann. Als Dialogplattform zur Umsetzung der Programmkooperation hat sich in diesem Zuge auch die AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet, deren Forschungsbeirat die Aufgabe hat, Empfehlungen zur finanziellen Förderung von IGF-Forschungsvorhaben mit Energiewende-Bezug auszusprechen.

Einreichungsfrist bis 15. Juli 2020

Die 2016 etablierte Programmkooperation mit dem Energieforschungsprogramm wird nun auf eine neue Basis gestellt. Ab dem Jahr 2020 wird das BMWi IGF-Vorhaben im Bereich der Energiewende regelmäßig über die in der IGF-Richtlinie vorgesehene Variante „Leittechnologien für KMU" fördern. Eine erste Ausschreibung wurde nun vom BMWi veröffentlicht und ermöglicht die Einreichung von Anträgen bei der AiF bis zum 15. Juli 2020. Über die Fördermodalitäten der aktuellen Ausschreibung informiert die erste Bekanntmachung „Leittechnologien für die Energiewende". Weitere Bekanntmachungen werden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel in regelmäßigen Abständen folgen. (di)

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ForschungsallianzenIGFHomeNews
news-9298Mon, 30 Mar 2020 09:24:22 +0200Aktuelle Zahlen und Daten in neuem Designhttps://www.aif.de/en/news/details/aktuelle-zahlen-und-daten-in-neuem-design.htmlOb über die AiF geflossene Fördermittel, Kennzahlen zu den von der AiF und ihren Töchtern betreuten Förderprogrammen Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) oder die Zusammensetzung ihrer wichtigsten Gremien: Die beiden Publikationen Zahlen – Daten – Fakten sowie Daten – Fakten – Köpfe stellen Aktuelles und Wissenswertes über die AiF in kompakter Form vor. Sie sind nun in neuem Design verfügbar. Diese und weitere Informationsangebote finden Sie ab sofort im neuen Medienraum der AiF. (di)

Schauen Sie doch mal `rein!

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news-9294Mon, 23 Mar 2020 09:33:56 +0100Trotz Corona: Wir bleiben dran!https://www.aif.de/en/news/details/trotz-corona-wir-bleiben-dran.htmlDie Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) – darunter die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) – laufen trotz Corona-Virus-Epidemie weiter. Die AiF steht an der Seite des BMWi und ist als Ansprechpartner zu den Programmen für Sie da.

Anträge und Nachfragen zur IGF, die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird, können Sie unter den bekannten Kontakten wie gewohnt an die AiF richten.

Um eine weiterhin möglichst zügige Bearbeitung der bis zum 31. Dezember 2019 eingegangenen ZIM-Projektanträge im Rahmen der ausgelaufenen Richtlinie zu gewährleisten und die Mittel für laufende Projekte bereitstellen zu können, steht die AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger für die Fördersäule ZIM-Kooperationsprojekte telefonisch und per E-Mail unter den bekannten Nummern und Anschriften zur Verfügung. Nähere Informationen zur neuen ZIM-Richtlinie und zur aktuellen Situation finden Interessenten auch auf zim.de. (di)

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news-9245Mon, 09 Mar 2020 13:24:59 +0100Effiziente Biogaserzeugung auf Basis alternativer Substratehttps://www.aif.de/en/news/details/effiziente-biogaserzeugung-auf-basis-alternativer-substrate.htmlDie derzeit 9.300 Biogasanlagen in Deutschland haben einen Anteil von 13 Prozent an der Gesamtenergieerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die hierdurch erzielte CO2-Einsparung summierte sich 2016 auf rund 20 Millionen Tonnen. Ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlagen ist allerdings nur bei deutlicher Reduktion der Substratkosten möglich. Für eine nachhaltige und wirtschaftliche Erzeugung von Biogas ist daher eine verstärkte Substitution von Energiepflanzen wie Mais durch alternative Einsatzstoffe unabdingbar. Cellulosereiche Substrate wie mehrjährige Gräser, Reststoffe aus der Landschaftspflege und strohhaltige Wirtschaftsdünger stehen dabei besonders im Fokus, zeichnen sich aber im Vergleich zum Mais durch ein deutlich reduziertes Biogaspotenzial aus.

Die Entwicklung von Vorbehandlungsmethoden zur Steigerung des Abbaugrades ist eine wesentliche Voraussetzung für eine effiziente Biogaserzeugung auf Basis alternativer Substrate. Ziel dieses IGF-Projektes ist es, den Abbaugrad und die Abbaugeschwindigkeit von cellulosereichen Substraten durch eine spezielle thermophile Vorhydrolyse signifikant zu steigern.

Die positiven Impulse des Projektes können die Wettbewerbsfähigkeit von KMU auf der Anwender- und der Technologieebene steigern. Dies betrifft sowohl die Erzeuger von Biogas und Biomethan durch die Senkung der Betriebskosten als auch die Firmen aus den Bereichen Anlagen-/ Komponentenbau und Prozesskontrolle durch die verfahrenstechnische Umsetzung von Hydrolysestufen bei Neu- und Bestandsanlagen.

Forschungsvereinigung

Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V.

Forschungseinrichtung

Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V.

Foto: © istock.com

Effiziente Biogaserzeugung auf Basis alternativer Substrate – Projektsteckbrief 43 EW

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IGFProjekt-Kollektion
news-9279Mon, 09 Mar 2020 07:33:00 +010020. Kolloquium: Gemeinsame Forschung in der Klebtechnikhttps://www.aif.de/en/news/details/20-kolloquium-gemeinsame-forschung-in-der-klebtechnik.htmlAm 3. und 4. März 2020 fand in Würzburg das 20. Kolloquium „Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik“ statt. Die Veranstaltung ist seit zwei Jahrzehnten das Forum für Klebstoffentwickler, -hersteller und Anwender, um die fachlichen Kenntnisse und Kompetenzen nicht nur im eigenen Bereich zu vertiefen, sondern auch den Blick über den Tellerrand in angrenzende Gebiete der Klebtechnik zu werfen.

Übersichtsvorträge, Präsentationen von Klebstoffherstellern und Ergebnisse aus der gesamten Bandbreite der klebtechnischen Gemeinschaftsforschung vermitteln ein umfassendes Bild vom aktuellen Stand in Forschung und Anwendung. Die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Veranstalter des Kolloquiums, das als AiF-Anwenderforum durchgeführt wird, sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, die Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren des DVS, die Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) und der Internationale Verein für Technische Holzfragen (iVTH). Alle Veranstalter sind Mitglieder der AiF und bilden seit 2005 den Gemeinschaftsausschuss Klebtechnik (GAK), dessen Industriemitglieder branchenübergreifend über Forschungsanträge insbesondere im Rahmen der IGF beraten.

Wachsende Herausforderungen

Gegenüber anderen Fügeverfahren hat sich das Kleben in den letzten zwei Jahrzehnten sehr schnell und mit einem enormen Spektrum hinsichtlich der Materialien, Prozesse und Anwendungen entwickelt. Die Relevanz gemeinsamer Forschung bleibt aber auch zukünftig ungebrochen, da die Herausforderungen in der klebtechnischen Anwendung weiter ansteigen. Trendthemen, die die Zukunft des Klebens mitbestimmen, sind beispielsweise nachhaltige Klebstoffe mit geringem CO2-Fußabdruck, Recycling und der Einzug von Industrie 4.0 für gesteigerte Prozesssicherheit, intelligente Automation und systemübergreifende Simulation.

Um diese wachsenden technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu erfüllen, bedarf es einer praxisnahen Forschung, die von einer starken klebtechnischen Gemeinschaft aus Unternehmen, Forschungsvereinigungen und Forschungseinrichtungen getragen wird. Es ist notwendig, dass alle Beteiligten in der industriellen Wertschöpfungskette kontinuierlich Know-how zusammen mit kompetenten Partnern auf Seiten der Wissenschaft aufbauen, vertiefen und umsetzen. Dazu bietet der GAK die besten Voraussetzungen. (di)

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news-9240Mon, 02 Mar 2020 15:54:00 +0100CORNET feiert 15-jähriges Jubiläumhttps://www.aif.de/en/news/details/cornet-feiert-15-jaehriges-jubilaeum.htmlDas internationale Netzwerk CORNET, das Programme der Gemeinschaftsforschung miteinander verknüpft, feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Es startete am 1. März 2005 als eines von ca. 70 Projekten der ERA-NET-Initiative (European Research Area Network) und wurde während einer Laufzeit von drei Jahren durch das Sechste Rahmenprogramm der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

Ziele des ERA-NET CORNET

Projektziel war es, eine Plattform für den Austausch zwischen nationalen und regionalen Förderprogrammen im Bereich der Gemeinschaftsforschung zu schaffen, die zur Erreichung eines Europäischen Forschungsraums beitragen sollte. Forscher sollten in die Lage versetzt werden, zum Nutzen europäischer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) grenzüberschreitend zu arbeiten, wodurch die Duplizierung von Forschungstätigkeiten in Europa vermieden werden sollte. Die neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sollten in ihren Bemühungen unterstützt werden, Förderprogramme für Kollektivforschung einzuführen. Ein weiteres Ziel war es, eine Entscheidung über eine gemeinsame Finanzierung von Projekten zu treffen.

Erwartungen der EU-Kommission

Den offiziellen Startschuss für das ERA-NET Projekt CORNET gaben die Vertreter von 23 europäischen Ministerien und Fördereinrichtungen, die das Entscheidungsgremium „Council“ bildeten, am 21. Juni 2005 in Köln. Der Projektverantwortliche seitens der Europäischen Kommission, Wolfgang Wittke, der an dem Treffen teilnahm, erinnert sich an die Erwartungen, die er damals hatte: „Bei der Initiierung der ERA-NETs war es unser klares Ziel, Netzwerke zu etablieren, die über die Dauer der EU-Förderung hinaus tragfähig werden.“

Finanzierung der Pilotprojekte von Anfang an

Die aus heutiger Sicht wichtigste Entscheidung des Council war die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Kick-Start Projects“ (Pilotprojekte). Diese hatte die Aufgabe, fünf handverlesene grenzüberschreitende Pilotprojekte gemeinsam zu evaluieren und die positiv evaluierten Projekte zu finanzieren. Mitglieder dieser Task Force waren nicht nur die beteiligten Förderorganisationen, sondern auch die Koordinatoren der geförderten Projekte, wodurch ein direktes Feedback der Projektdurchführenden an die Förderorganisationen gewährleistet wurde.

Förderorganisationen haben viel gelernt

Drei der fünf beantragten Pilotprojekte wurden positiv evaluiert und gefördert. In diesem Prozess lernten die CORNET-Partner viel über ihre jeweiligen nationalen Förderprogramme und deren Gemeinsamkeiten, aber auch über die Unterschiede. Es stellte sich heraus, dass Selbstverständlichkeiten der Begutachtung und Förderung von Forschungsprojekten wie „Antrag“, „Förderfähigkeit“, „Evaluierung“ oder „Förderquote“ in jedem Land eine andere Ausprägung haben, dass jedes Förderprogramm über eigene Zeitpläne und Entscheidungsprozesse verfügt und die Schwierigkeit darin besteht, diese Aspekte in grenzüberschreitenden Projekten inhaltlich und zeitlich zu synchronisieren.

Nutzen bis heute

Von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe „Kick-Start Projects“, die über die Jahre weiterentwickelt wurden, profitieren Antragsteller in CORNET bis heute: Es gibt ein einheitliches englischsprachiges Antragsformular für das gesamte CORNET-Projekt, feste Fristen für die Antragseinreichung sowie einheitliche Begutachtungskriterien.

Präsident Johann Wilhelm Arntz: KMU im Blick behalten

Der damalige Präsident der AiF, Johann Wilhelm Arntz, der das Familienunternehmen ARNTZ GmbH + Co. KG in Remscheid leitete, gab den Teilnehmern des Kick-Off Meetings einen Ratschlag mit auf den Weg: „Bei all unseren Diskussionen und Aktivitäten sollten Sie immer daran denken, dass Gemeinschaftsforschung zum Nutzen kleiner und mittelständischer Unternehmen durchgeführt wird. Als Vertreter eines solchen Unternehmens fordere ich Sie dringend auf, dies als oberste Leitlinie immer im Blick zu behalten.“

Weichen für die Zukunft gestellt

Die Teilnehmer am Kick-off Meeting wussten damals noch nicht, dass dieses Treffen die Weichen für den Aufbau eines Netzwerkes stellen würde, das auch 15 Jahre später noch existiert. Wolfgang Wittke: „Ich freue mich zu sehen, dass unser Ziel, mit CORNET eine nachhaltige Struktur zu etablieren, erreicht wurde.“ Heute ist CORNET ein Netzwerk, das allen Ländern weltweit offensteht und sich auf seine Kerntätigkeit konzentriert: die Organisation von gemeinsamen Ausschreibungen für internationale Projekte der Gemeinschaftsforschung. (di)

Foto: pexels

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news-9233Thu, 27 Feb 2020 09:40:00 +0100Grünes Gold der Zukunft - Innovativer Anbau von Mikroalgenhttps://www.aif.de/en/news/details/gruenes-gold-der-zukunft-innovativer-anbau-von-mikroalgen-2.htmlMikroalgen – nachhaltige Alleskönner

Unter den nachwachsenden Rohstoffen gelten Mikroalgen als große Hoffnungsträger. Mittels Photosynthese können sie CO2 in Biomasse umwandeln, die als alternative Energiequelle für die Produktion von Biogas genutzt werden kann. Auch im Ernährungs- und Futtermittelbereich ist ihr Potenzial enorm: Mikroalgen enthalten wertvolle Proteine, die bis zu 70 Prozent der Trockensubstanz ausmachen, zudem mehrfach ungesättigte Fettsäuren, natürliche Farbstoffe, Vitamine und viele weitere bioaktive Inhaltsstoffe.

Effizientere Abläufe notwendig

Die Zucht, Ernte und Weiternutzung der Algen erforderte bisher jedoch zu viel Energie, Wasser und Kapazitäten. Um die Algen in Zukunft vermehrt ökonomisch einsetzen zu können, muss der gesamte Prozess wesentlich effizienter gestaltet werden. Dieser Herausforderung widmete sich ein industriegeleitetes Forscherteam aus Deutschland und Flandern im Rahmen eines CORNET-Projekts unter Federführung des AiF-Mitglieds Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI). Das Projekt zielte auf eine neuartige Algenprozessierung ab, die eine höhere Kultivierungseffizienz ermöglicht und die Prozessbedingungen unter Berücksichtigung des Nährstoffgehalts deutlich verbessert.

Kombination innovativer Methoden

Durch die Entwicklung und Kombination mehrerer innovativer Methoden konnte die Wertschöpfungskette von Mikroalgen vom Anbau bis zur Ernte und Extraktion signifikant verbessert werden. Für den Anbau wurde ein Behälter mit extrem dünnen Maschen entwickelt. Im Vergleich zur herkömmlichen Methode im Glasröhrensystem konnten mithilfe dieser neuartigen „Mesh-Ultra-Thin-Layer“-Technologie der Algenanbau erfolgreich optimiert und eine durchgängig höhere Effizienz in der Biomasseproduktion erreicht werden. Während des Wachstums wurden die Algen zudem mittels sogenannter Hochspannungsimpulstechnologie elektrisch stimuliert. Die Forscher fanden durch ein Screening unterschiedlicher Energielevel heraus, dass die Entwicklung der Zellkulturen bei geringeren Energien positiv beeinflusst werden kann. So konnten Proteine und andere Inhaltsstoffe wie Enzyme und natürliche Farbstoffe effektiver freigesetzt, die antioxidative Kapazität der Zellen erhöht und die Zusammensetzung der Fettsäuren erheblich verbessert werden. Darüber hinaus wurden innovative Ernte- und Extraktionstechniken angewandt. Die Separation und Entwässerung der Biomasse muss schonend erfolgen und ist energetisch aufwendig; die „Zentrifugen-Bürsten-Technologie“ erwies sich hierbei am vielversprechendsten und sparte rund 70 Prozent Energie ein.

Vielfältiger Einsatz möglich

Das Projektteam entwickelte nach einer eigens durchgeführten Verbraucherstudie mehrere neue Produkte wie Algenflips, Algenpasta, Algenschokolade und Algencracker – mit wesentlich höherem Nährwertgehalt gegenüber den Referenzprodukten. Ein weiteres hohes Marktpotenzial liegt in der Erzeugung von Biodiesel und Bioethanol. Generell wird erwartet, dass die Nachfrage nach Mikroalgen-Biomasse weiter deutlich steigen wird. Derzeit größtenteils in Asien produziert, wird sie getrocknet und zur weiteren Behandlung nach Europa verschifft – ein extrem energie- und kostenintensiver Ansatz. Die Entwicklung effizienterer Lösungen wird in Zukunft wesentlich mehr kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Europa den Einstieg in den wachsenden Markt dieser aussichtsreichen Rohstoffquelle ermöglichen.

CORNET – internationale Variante der IGF

Als etabliertes transnationales Fördernetzwerk ermöglicht CORNET (Collective Research Networking) Projekte der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) auf internationaler Ebene. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem attraktiven Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner stark profitiert.

Ihr Ansprechpartner zum Projekt

Dr. Jan Jacobi (EU-Büro)
Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI)
Tel. +32 2 2820840
gfpi-fei@bdp-online.de

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://www.fei-bonn.de/cornet-aif-129-ebg.projekt

Projekttitel: Innovative Algenprozessierung für Nutraceuticals in Lebensmitteln und Futtermitteln (iAlgaePro)

Förderkennzeichen: 129 BG
Laufzeit: 12/2014 – 03/2017
Fördersumme: 493.460 € (Anteil Deutschland), 887.000 € (Gesamtprojekt)
Programm: IGF-Fördervariante Collective Research Networking (CORNET)
Fördermittelgeber (auf deutscher Seite): Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

www.cornet.online

Forschungsvereinigung

Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI)

Eingebundene Unternehmen

  • Elea Vertiebs- und Vermarktungsgesellschaft mbH, Quakenbrück
  • REW Regenerative Energie Wirtschaftssysteme GmbH, Quakenbrück
  • IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, Nuthetal
  • Optima Immobilien- und Projektvermittlung GmbH, Cloppenburg
  • fermtec GmbH, Berlin
  • Speaking Products GmbH, Berlin
  • SanderStrothmann GmbH, Georgsmarienhütte
  • Rudolf Wild GmbH & Co. KG, Berlin
  • Ehrfeld Mikrotechnik BTS GmbH, Wendelsheim
  • SÜDZUCKER AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim

Forschungseinrichtungen

Teilnehmer aus Flandern/Belgien

  • VLAIO – Flanders Innovation & Entrepreneurship (Förderorganisation)
  • FISCH – Flanders Innovation Hub for Sustainable Chemistry (Forschungsvereinigung)
  • 11 Unternehmen, 7 davon KMU
  • BB – Boerenbond Projecten vzw (Forschungseinrichtung)
  • VITO – Vlaamse Instelling voor Technologisch Onderzoek (Forschungseinrichtung)

Foto:  © shutterstock.com

Grünes Gold der Zukunft – Flyer

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IGFProjekt-Kollektion
news-9227Wed, 26 Feb 2020 11:14:00 +0100Green Deal Textil: Perspektiven 2035https://www.aif.de/en/news/details/green-deal-textil-perspektiven-2035.htmlDie deutsche Textilindustrie und ihre Forschungseinrichtungen schaffen die Innovationen und Zukunftslösungen, um dem Klimawandel aktiv zu begegnen und den CO2-Ausstoß zu mindern. Zahlreiche Forschungsvorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung ermöglichen die Entwicklung von innovativen und umweltfreundlichen Produkten und Herstellungsprozessen unter anderem in der Textilbranche. Dabei heißt Textil nicht nur Mode und Kleidung; Textilien finden auch in der Medizintechnik, im Baugewerbe oder Fahrzeugbau Anwendung. So werden dank des Engagements des Forschungskuratoriums Textil e.V. – FKT zahlreiche weitere Branchen ökologisch positiv beeinflusst.

Wie der Green Deal Textil gestaltet werden kann, zeigt die Zukunftsstudie Perspektive 2035, die nun der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Dazu findet am 12. März 2020 ein Fachworkshop mit Entscheidern aus der Bundes- und Landespolitik und der deutschen Textil- und Modeindustrie in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin statt. (frd)

Grafik: © FKT

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Nachhaltiges Wirtschaften und EnergieIGFHomeNews
news-9219Thu, 13 Feb 2020 10:45:00 +0100Verkehr, Klimaschutz und Nachhaltigkeit heute untrennbarhttps://www.aif.de/en/news/details/verkehr-klimaschutz-und-nachhaltigkeit-heute-untrennbar.html„Wir wollen, dass Klimaschutz zum Konjunkturprogramm wird und dies mit mehr Innovationen und Anreizen ermöglichen, nicht mit Verboten. Ökonomie und Ökologie müssen im 21. Jahrhundert zusammen gedacht werden. Die Fähigkeiten und die Innovationskraft unserer Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringen effiziente Wirtschaftskreisläufe, wirkungsvolles Energiesparen und neue Antriebstechnologien hervor“, erklärte Karl Holmeier, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft und Energie, Verkehr und digitale Infrastruktur, Bildung und Forschung, Tourismus der CSU-Landesgruppe.

Die Mitglieder der Landesgruppe luden am 12. Februar 2020 den Präsidenten der AiF und Unternehmer aus dem bayerischen Schrobenhausen, Professor Sebastian Bauer, und weitere Experten des AiF- Forschungsnetzwerkes Mittelstand zu einem umwelt- und verkehrspolitischen Austausch ein. Dazu gehörten Professorin Claudia Langowsky, Geschäftsführerin der Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. und AiF-Vizepräsidentin, Professor Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA -Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V., Dietmar Goericke, Geschäftsführer der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. (FVV) im Maschinenbauverband VDMA, und Dr. Rolf Bulander, Leiter der Fokusgruppe „Wertschöpfung“ der AG 4 der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität.

Über 23.000 Unternehmensbeteiligungen an IGF-Vorhaben

Bauer verwies zunächst auf die Erfolge des jahrzehntelangen AiF-Engagements zugunsten des deutschen Mittelstandes, den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vor einigen Monaten nochmals als „Rückgrat der deutschen Wirtschaft“ würdigte. Mit der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die die AiF in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) betreut, werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu innovationsgerichteten Kooperationen mit Forschungseinrichtungen angeregt.

Der AiF-Präsident erklärte: „Inzwischen beteiligen sich jährlich über 23.000 Unternehmen direkt an den laufenden IGF-Vorhaben. Das ist ein Wachstum von fast 50 Prozent im Vergleich zu 2016. Im vergangenen Jahr sind von den rund 180 Millionen Euro IGF-Fördermitteln mehr als 21 Millionen Euro nach Bayern geflossen. Auch im Freistaat werden mit vielen Vorhaben wertvolle Impulse für industrielle Anwendungen im Klimaschutz, zur Energieeffizienz und zu neuen Technologien generiert.“
Bauer dankte den Bundestagsabgeordneten, die mit dem aktuellen Bundeshaushalt 180 Millionen Euro für die IGF sowie zusätzliche Mittel aus dem Energie- und Klimafonds für bereits laufende Projekte der AiF-Forschungsallianz Energiewende befürworteten. Viele KMU aus Deutschland sorgten international für ökologisch vorbildliche Produkte und Prozesse - auch im Bereich Verkehr und Energie. Sie seien dank der vorwettbewerblichen angewandten Forschung weltmarktfähig oder sogar -führend.

Das Jurymitglied des EXIST-Programms des BMWi und der Lehrbeauftragte verschiedener deutscher Universitäten Wagemann machte auf die vielen Widersprüche in der vergleichenden Bewertung von batteriegetriebener, brennstoffzellengetriebener E-Mobilität und der Nutzung von synthetischen, klimaneutralen Kraftstoffen für „herkömmliche“ Verbrennungsmotoren aufmerksam: „Bisher wurden nur Teile der Vorketten für die Bereitstellung der Energieträger und der Speichersysteme hinsichtlich des Klimaschutzes betrachtet. Für eine vollständige und seriöse Begutachtung müssen zusätzlich die dazugehörigen Infrastrukturen miteinbezogen werden.“

Goericke ergänzt: „Aus der FVV-CO2-Lebenszyklusanalyse von zukünftigen Pkw mit Batterie, Brennstoffzelle oder Verbrennungsmotor mit E-Fuels leitet sich ganz klar die Notwendigkeit einer technologieoffenen und besonnenen Politik ab. Die frühzeitige Festlegung auf eine der Antriebstechnologien ist mit zu großer Unsicherheit bezüglich der wirklichen CO2-Vermeidung behaftet, als dass Politik und Gesellschaft Fehlentscheidungen riskieren könnten.“

Austausch mit AiF und Forschungsvereinigungen von besonderer Bedeutung

„Die Herausforderungen der neuen Energieträger werden gleich in doppelter Hinsicht zu einem Mangel an Fachkräften führen: Zusätzlich zu den neuen Technologien der Elektromobilität und der alternativen Energieträger müssen dringend Verbrennungsmotoren weiterentwickelt werden. Hier bricht die Basis an Spezialisten weg, wenn die ‚Baby-Boomer‘ in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen“, wies Bulander auf eine weitere Zukunftsaufgabe hin.

Die Expertin für Automobiltechnik Langowsky adressierte eine klare Botschaft nicht nur an die CSU-Politiker im Bundestag: “Das Thema ‚Nachhaltigkeit in Lieferketten‘ ist nicht nur ein Umwelt- und soziales Thema, sondern auch ein wirtschaftliches und rechtliches: Neben der Politik können Auftraggeber, Investoren und Endkunden Verpflichtungen und/oder Garantien für nachhaltige Lieferketten von den Unternehmen einfordern. Können die Unternehmen diese nicht gewährleisten, drohen Beschränkung des Zugangs zu Beschaffungs- und Absatzmärkten, juristische Probleme und Kundenboykott. Daher brauchen Unternehmen Unterstützung bei der Umsetzung der Anforderungen in die betriebliche Praxis."

Vor der Politik stünden enorme Aufgaben, um die für die Zukunft richtigen Technologien in ihrer Entwicklung und Umsetzung zu unterstützen und vor allem eindeutig zu regeln, sagte der Bundestagsabgeordnete Holmeier abschließend. So sei dieser Austausch mit den Forschungsvereinigungen für ihn und seine Kollegen von der CSU-Landesgruppe von besonderer Bedeutung. (frd.)

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IGFPolitikHomeNews
news-9221Wed, 12 Feb 2020 11:52:00 +0100Flächendeckende Mittelstandsförderung in der IGFhttps://www.aif.de/en/news/details/flaechendeckende-mittelstandsfoerderung-in-der-igf.htmlDer umfassende Erfolg der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) im Forschungsnetzwerk der AiF ist jetzt auf einen Blick sichtbar: Mit Stand vom 31. Dezember 2019 weist die Landkarte, die anzeigt, an welchen Orten Unternehmen an IGF-Projekten beteiligt sind, keine weißen Flecken mehr auf. Das bedeutet, dass sich in jeder Stadt und jedem Landkreis Deutschlands Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam um die Lösung anwendungsorientierter Fragestellungen in Forschung und Entwicklung kümmern. Zum Jahresende 2019 gab es insgesamt mehr als 23.000 Unternehmens-beteiligungen an laufenden IGF-Projekten.

„Die flächendeckende Beteiligung mittelständischer Unternehmen an der IGF ist für uns ein echter Grund zur Freude. Nachdem dieses weltweit einzigartige Förderinstrument für den Mittelstand endlich in jedem noch so kleinen Landstrich Deutschlands angekommen ist, haben nun noch mehr mittelständische Unternehmen Zugang zu aktueller Spitzenforschung“, erklärt AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer. Die IGF ist erwiesenermaßen ein wichtiger Katalysator für das Innovationsgeschehen in Deutschland. Sie verteilt nicht nur die wirtschaftlichen Risiken der Forschung auf viele Schultern und vernetzt die Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft, sondern sie stellt auch die Forschungsergebnisse nach Projektende der ganzen Branche zur Verfügung. „Dadurch nehmen weit mehr mittelständische Unternehmen am Innovationsgeschehen teil, als dies ohne IGF der Fall wäre“, so Bauer.

Finanziert aus den Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), sind IGF-Projekte stets Kooperationen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ein projektbegleitender Ausschuss aus Wirtschaftsvertretern ist Bestandteil jedes IGF-Projekts. Er sichert während der gesamten Laufzeit die praxisnahe Ausrichtung der Forschungsarbeiten und beschleunigt den Wissenstransfer in die Wirtschaft.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.
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AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse(at)aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

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news-7948Wed, 05 Feb 2020 16:22:00 +0100Innovationstag Mittelstand des BMWi am 18. Juni 2020https://www.aif.de/en/news/details/innovationstag-mittelstand-des-bmwi-am-18-juni-2020.htmlAuch in diesem Jahr ist die AiF Projekt GmbH wieder Gastgeber der traditionellen Leistungsschau „im Grünen“. Auf ihrem Freigelände in Berlin-Pankow werden rund 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kooperationsnetzwerke aus ganz Deutschland neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen unterschiedlichster Technologiebereiche und Branchen vorstellen, deren Entwicklung durch die technologieoffene Innovationsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt wurde.

Ein umfassendes Informationsangebot adressiert unter anderem die Neugestaltung der Förderkonditionen im ZIM, ein abwechslungsreiches Bühnen- und Vortragsprogramm wird topaktuelle Innovationsthemen aufgreifen und die „International Area“ den Blick über die nationalen Grenzen weiten, insbesondere zum Nachbarland Frankreich. 

Die eintägige Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich zu den Programmen der Innovationsförderung des BMWi aus erster Hand zu informieren, Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu knüpfen und in entspannter Atmosphäre mit Vertretern von Politik und Regierung ins Gespräch zu kommen. Auf dem Programm stehen u. a. thematische Speed Pitch Sessions, geführte Rundgänge, Informationen zur Unterstützung transnationaler Kooperationen, innovationspolitische Statements, ein Vortragsprogramm, eine Job-und Praktikumsbörse sowie ein Get-Together zum Ausklang des Tages.

Präsentiert werden auf dem Innovationstag Ergebnisse erfolgreicher Projekte überwiegend aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), der vorwettbewerblichen  Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird, und dem Programm Innovationskompetenz (INNO-KOM). Die AiF Projekt GmbH ist Projektträger der stärksten Fördersäule des ZIM, ZIM-Kooperationsprojekte, und organisiert den Innovationstag im Auftrag des BMWi.

Aktuelle Informationen finden Interessenten auf der ZIM-Website. (di)

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news-9121Mon, 27 Jan 2020 08:47:00 +0100Bioreaktor Kuh – Antikörper aus der Kuh ersetzen Antibiotika https://www.aif.de/en/news/details/bioreaktor-kuh-antikoerper-aus-der-kuh-ersetzen-antibiotika.htmlKomplexe Lebensmittel wie Milch enthalten zahlreiche Einzelkomponenten, die für medizinische, ernährungstherapeutische oder technologische Zwecke genutzt werden können und damit die Wertschöpfung im Vergleich zum herkömmlichen Produkt signifikant steigern. So können mithilfe der sogenannten Milchproteinfraktionierung, einer speziellen Membrantechnik, aus der Milch gezielt geimpfter Kühe Antikörper gewonnen werden, die im Falle von Antibiotika-Resistenzen Anwendung finden. Antikörper spielen bei der Infektionsabwehr eine zentrale Rolle. Sie erkennen und markieren in den Körper eingedrungene Krankheitserreger und aktivieren daraufhin das Immunsystem.

Im Rahmen eines Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) haben Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht und Prof. Dr. Ulrich Kulozik vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) an der Technischen Universität (TU) München diese Fraktionierungsmethode jetzt wesentlich verbessert. Mithilfe der von ihnen entwickelten neuartigen Mikrofiltrationsmembranen ist es möglich, spezifische Antikörper aus der Milch abzutrennen und soweit anzureichern, dass sie unter anderem als Ersatz für Antibiotika eingesetzt werden können. Das Projekt war im November 2019 unter den drei Finalisten bei der Wahl zum Otto von Guericke-Preis der AiF. Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Medikamente auf Milchbasis

Durch die Ergebnisse des IGF-Projekts, das vom AiF-Mitglied Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) koordiniert wurde, ist der gesamte Prozess der Milchproteinfraktionierung deutlich effizienter geworden und eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten. So kann dieser innovative Ansatz perspektivisch zur Entwicklung von Medikamenten auf Milchbasis überall dort eingesetzt werden, wo es ein empfindliches Mikrobiom-Gleichgewicht gibt und dieses Gleichgewicht nicht mit unspezifischen Antibiotika zerstört werden soll.

Deutliche Verbesserung

„Bei der Mikrofiltration wird Milch mit Druck durch Membranen gepresst und dadurch in verschiedene Komponenten unterteilt“, erklärt Kulozik das Verfahren. „Die Methode war nicht neu. Damit aber die Antikörper im Filtrat landen und zudem von hoher Funktionalität und Reinheit waren, mussten wir die Membranen deutlich verbessern. Das ist uns gelungen“, freut sich der Forscher. Heidebrecht beschreibt die Gewinnung der Antikörper. „Im Prinzip setzen wir die Kuh als Bioreaktor ein und machen uns ihr Immunsystem zunutze. Indem wir die Kuh mit inaktiven menschlichen Krankheitserregern immunisieren, erzeugen wir ganz bestimmte Antikörper in der Kuhmilch. Die reichern wir dann entsprechend an und nutzen sie für die orale passive Immunisierung von Menschen.“ In einer Pilotanwendung wurden auf diese Art schon Antikörper gegen Krankenhauskeime erzeugt. Weitere mögliche Anwendungen sind die Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, bakteriellen Hauterkrankungen oder Karies. Derzeit ist eine große Studie in Vorbereitung, um ein neues Medikament auf den Markt zu bringen.

Hohe wirtschaftliche Relevanz

Mittlerweile sind die neuen Membranen auch kommerziell verfügbar. Für Dr. Wolfgang Holzmüller von der Allgäuer Milei GmbH bedeuten diese einen massiven Technologievorsprung für das Unternehmen. „Die beiden Wissenschaftler haben eine Schlüsseltechnologie weiterentwickelt, die wegweisend für die Milchindustrie ist. Die Projektergebnisse eröffnen uns völlig neue Anwendungsgebiete“, betont Holzmüller. Die Milei GmbH war als einer von 19 Industriepartnern am Projektbegleitenden Ausschuss des IGF-Projekts beteiligt.

Dr. Volker Häusser, Geschäftsführer des FEI, weist auf die hohe Zahl der beteiligten Industriepartner bei diesem Projekt hin: „19 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen haben dieses Projekt begleitet. Allein diese Zahl zeigt, wie relevant das Projektthema für die mittelständische Wirtschaft ist.“ Die Ergebnisse des Projekts werden perspektivisch gesehen milliardenschwere Märkte beeinflussen, ist sich Häusser sicher. „Vor allem aber werden die Ergebnisse positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen haben“, so sein Resümee.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie in der AiF-Mediathek.

Ansprechpartner zum Projekt

Prof. Dr. Ulrich Kulozik, Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) an der Technischen Universität (TU) München,
E-Mail: ulrich.kulozik@tum.de, Telefon: +49 8161 71-4205

Dr. Volker Häusser, Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI),
E-Mail: fei@fei-bonn.de, Telefon: +49 228 3079699- 0

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF rund 475 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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Gesundes LebenIGFProjekt-KollektionHomePresseinformationen
news-7953Wed, 22 Jan 2020 11:38:00 +0100BMWi veröffentlicht neue Richtlinie für das ZIM https://www.aif.de/en/news/details/bmwi-veroeffentlicht-neue-richtlinie-fuer-das-zim.htmlAm 20. Januar 2020 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) (PDF, 335 KB) veröffentlicht. Das neue ZIM optimiert das bewährte Programm an zahlreichen Stellen: Junge und Kleinstunternehmen sowie Erstinnovatoren erhalten zukünftig bessere Unterstützungsmöglichkeiten, um ihnen den Weg zu anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu ebnen. Kleine Unternehmen aus allen strukturschwachen Regionen profitieren zudem zukünftig von erhöhten Fördersätzen. Auch der nationale und internationale Wissenstransfer sowie der Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis werden intensiviert. Das neue ZIM ist damit auch ein konkreter Beitrag zur Transferinitiative des BMWi.

555 Millionen Euro Fördermittel in 2020

Das ZIM ist mit jährlich über 3.000 neuen Technologieentwicklungs-Projekten das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstands. 2020 stehen hierfür Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 555 Millionen Euro zur Verfügung.

Das neue ZIM ersetzt die bisherige Förderrichtlinie, die am 31. Dezember 2019 ausgelaufen ist. Auch die ZIM-Projektträgerschaft wird neu ausgeschrieben. Dies wird voraussichtlich im ersten Quartal 2020 abgeschlossen und erlaubt dann eine Antragstellung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen. Förderanträge auf Grundlage der alten ZIM-Richtlinie, die bis 31. Dezember 2019 eingegangen sind, werden weiter von den bisherigen Projektträgern bearbeitet. Die AiF Projekt GmbH betreut in diesem Rahmen als beliehener Projektträger die stärkste Fördersäule des Programms, ZIM-Kooperationsprojekte.(di)

Hier geht´s zu den Kerninhalten der neuen ZIM-Richtlinie (PDF, 47 KB).

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news-7973Mon, 20 Jan 2020 16:56:00 +0100Erfolgreiche Frauen aus Wirtschaft und Forschung im Austausch mit Abgeordneten des Deutschen Bundestageshttps://www.aif.de/en/news/details/erfolgreiche-frauen-aus-wirtschaft-und-forschung-im-austausch-mit-abgeordneten-des-deutschen-bundestages.htmlIndustrieforschung in Deutschland ist in entscheidenden Positionen noch viel zu selten von Frauen besetzt. Und doch gibt es sie: die Frauen, die sehr erfolgreich als Ingenieurinnen, Gutachterinnen, Institutsleiterinnen, Unternehmerinnen, in Forschungseinrichtungen, in der Industrie und in der Ausbildung arbeiten. Sie leisten einen entscheidenden Beitrag für „made in Germany“.

Insgesamt zwölf weibliche Bundestagsabgeordnete der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kamen am 15. Januar 2020 mit acht erfolgreichen Unternehmerinnen und Geschäftsführerinnen von Forschungsvereinigungen, die Mitglieder der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. sind, sowie von Forschungseinrichtungen in Berlin zu einem Netzwerkaustausch zusammen.

„Die Gruppe der Frauen versteht Frauenpolitik als eine Querschnittsaufgabe, die alle Politikfelder betrifft. Daher ist es wichtig, sich mit Frauen aus der Praxis auszutauschen“, erklärte Yvonne Magwas, Mitglied des Bundestages und Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Wir waren uns mit den Frauen aus der Praxis einig: Es fehlt immer noch an weiblichen Führungskräften im Forschungsbereich. Denn viele Studien zeigen, gemischte Teams arbeiten am effektivsten“, betonte Magwas.

Die Ingenieurinnen sowie promovierten und habilitierten Naturwissenschaftlerinnen sehen einen dringenden Bedarf nicht nur an Frauen in technischen Berufen und in leitenden Positionen des deutschen Mittelstandes. Nur 25 Prozent der Studierenden sind Studentinnen, die in Ingenieur-Fachbereichen abschließen. „Doch wir haben inzwischen Probleme, überhaupt ausreichend junge Menschen für unsere Studienrichtungen zu finden“, betonte die Geschäftsführerin der Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V., AiF-Präsidiumsmitglied und leidenschaftliche Ingenieurin, Professorin Claudia Langowsky. Sie behauptet sich seit Jahrzehnten in einer Männerdomäne. Gleichzeitig betonte Langowsky die nachhaltige Wirkung der Nachwuchsförderung innerhalb der Forschungsvorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Viele junge Wissenschaftler, die an Forschungsprojekten mitarbeiteten, würden dadurch zu einem Engagement im forschenden Mittelstand und für die mittelständische Industrie geführt.

Das Thema Bildung war auch für Professorin Maike Rabe, Leiterin des Forschungsinstitutes für Textil und Bekleidung FTB an der Hochschule Niederrhein, von besonderer Bedeutung. Eine persönlichkeitsentwickelnde Schulbildung, die auch eine größere Offenheit für technische Berufe initiieren müsse, war unter anderem ihre Botschaft an die Politikerinnen. Sie mahnte eine Gesellschaft an, die sich aktuell „nicht freundlich gegenüber dem mittelständischen Gewerbe“ zeige. Gleichzeitig erwähnte Rabe in Einklang mit den innerhalb der AiF engagierten Unternehmerinnen und Forscherinnen, dass sie gern die Vorbildfunktion übernähmen, um junge Menschen für diese vielschichtigen und zukunftsträchtigen MINT-Berufsrichtungen zu begeistern.

„Ich finde Technik faszinierend“, beschrieb die Geschäftsführende Gesellschafterin der PROFILMETALL GmbH, Dr. Daniela Eberspächer-Roth, eine Grundlage ihres erfolgreichen Unternehmertums. „Um diese deutsche Technik wettbewerbsfähig zu halten, ist der Ausbau der Gemeinschaftsforschung nötig“, so die international erfahrene CEO weiter. Darüber hätten viele Mittelständler die Chance, Teil eines branchenrelevanten Forschungsnetzwerkes zu sein und für eigene Produktentwicklungen wichtige Impulse und Know-how zu erhalten.

An die anwesenden Bundestagsabgeordneten gerichtet, sagte Andrea Weißig, Geschäftsführerin Forschungspolitik der AiF: “Hier sitzen viele Unternehmerinnen und Forscherinnen, deren Erfolg im direkten Zusammenhang mit der Forschungsförderung über die Programme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stehen“. Die Politikerinnen erhielten in diesem Netzwerkaustausch konkrete Ergebnisse dieser Forschungsförderung von ihrem Gegenüber aus der Wirtschaft. „Die Erhöhung der IGF-Mittel im Bundeshaushalt 2020 zeigt, dass die Politik die Bedeutung und Wirkung der angewandten Forschung zugunsten des Mittelstands schätzt“, so Weißig.

Ein konkreter Ausbau dieses befruchtenden Netzwerkes zwischen Politik, Wirtschaft und Forschung wurde von allen Frauen mehr als befürwortet.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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news-8391Mon, 20 Jan 2020 10:04:00 +0100CORNET und IraSME öffnen internationale Ausschreibungsrundenhttps://www.aif.de/en/news/details/cornet-und-irasme-oeffnen-internationale-ausschreibungsrunden.htmlDie internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME haben ihre nächsten Ausschreibungsrunden geöffnet. Die Initiativen verknüpfen Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Die Koordinierung beider Netzwerke wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. 

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

Bis zum 25. März 2020 können Anträge im Rahmen des internationalen Fördernetzwerks CORNET (Collective Research Networking) bei der AiF eingereicht werden. In der aktuellen 29. Ausschreibungsrunde sind elf CORNET-Partner mit an Bord. CORNET basiert in Deutschland auf der vom BMWi finanzierten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Diese bietet Projektkonsortien bestehend aus Unternehmensverbänden und Forschungseinrichtungen aus mindestens zwei beteiligten Ländern die Möglichkeit, Anträge für gemeinsame Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung einzureichen.

CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig. Detaillierte Informationen zur Antragstellung, zu den Richtlinien und zu den Budgets der beteiligten Länder finden Interessenten auf der CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals. Anträge werden online über das Submission Tool eingereicht.

Bei weiteren Fragen oder der Suche nach Projektpartnern hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Allgemeine Fragen zu CORNET werden zudem in den FAQs beantwortet.

IraSME für angewandte FuE-Projekte

Deadline für die Projektvorschläge internationaler Partner des Netzwerks IraSME (International Research Activities by SMEs) ist der 26. März 2020. Kooperationsprojekte mit deutschen Partnern sind in diesem Call jedoch nur förderfähig, wenn die deutschen Partner ihre Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bis 31. Dezember 2019 (Ende der Richtlinie ZIM) gestellt haben, da die Förderung aus den Mitteln des BMWi nach den Bedingungen des ZIM erfolgt.

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Die Koordination erfolgt durch die AiF Projekt GmbH.

Weitere Informationen zu Ausschreibungen und Partnerländern finden sich immer aktuell unter www.ira-sme.net. Bei Fragen zur Antragstellung steht das IraSME-Koordinierungsbüro gerne zur Verfügung. (di)

Foto: pexels

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news-8427Mon, 13 Jan 2020 15:52:00 +0100Neujahrsempfang des Bundespräsidentenhttps://www.aif.de/en/news/details/neujahrsempfang-des-bundespraesidenten.htmlAm 9. Januar 2020 begrüßten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender beim alljährlichen Neujahrsempfang im Berliner Schloss Bellevue Bürgerinnen und Bürger, die sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht haben, sowie Repräsentanten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens– darunter auch der Präsident der AiF, Professor Sebastian Bauer.

Bauer erläuterte die Bedeutung der AiF als führende nationale Organisation zur Förderung angewandter Forschung und Entwicklung für den Mittelstand. Insbesondere im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) fungiere sie dabei als zentrale transferfördernde Kooperationsplattform für Wirtschaft und Wissenschaft. Er hob hervor, dass die IGF impulsgebend für den Mittelstand sei und einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Standorts Deutschland leiste. Denn sie schaffe einen echten volkswirtschaftlichen Nutzen, indem sie Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Steueraufkommen – und damit die gesellschaftliche Entwicklung – sichere. (di)

Foto: © Bildschön Berlin

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news-8376Wed, 08 Jan 2020 13:10:00 +0100FEhS-Institut für Baustoff-Forschung wieder ordentliches Mitglied der AiFhttps://www.aif.de/en/news/details/fehs-institut-fuer-baustoff-forschung-wieder-ordentliches-mitglied-der-aif.htmlDas FEhS-Institut für Baustoff-Forschung e.V. ist seit 1. Januar 2020 wieder ordentliches Mitglied der AiF. Seit 1999 zählte das FEhS zu den außerordentlichen Mitgliedern der AiF, nachdem es unter dem vormaligen Namen Forschungsvereinigung Eisenhüttenschlacken e.V. (FEhS) bis 1998 bereits ordentliches Mitglied der AiF gewesen war.

Eisenhüttenschlacke, ein Nebenprodukt bei der Erzeugung von Roheisen und Stahl, ist ein qualitativ wertvoller, wirtschaftlicher und vielseitig verwendbarer Rohstoff, der beispielsweise in der Baubranche und der Landwirtschaft Verwendung findet. Das FEhS in Duisburg bietet als moderner Dienstleister Forschung, Prüfung und Beratung zu Eisenhüttenschlacken, Baustoffen und Düngemitteln und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit von Produkten. (di)

Foto: © istock.com

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IGFHomeNews
news-7993Thu, 12 Dec 2019 10:21:00 +0100Innovatives Leichtbaukonzept im Fahrzeugbau für weniger Emissionenhttps://www.aif.de/en/news/details/innovatives-leichtbaukonzept-im-fahrzeugbau-fuer-weniger-emissionen-1.htmlAutos sollen sicherer, komfortabler und leistungsfähiger werden. Mit diesen Ansprüchen steigen auch die Fahrzeuggewichte und der damit verbundene Kraftstoffverbrauch stetig an. Weniger Fahrzeuggewicht ist nicht nur im Hinblick auf steigende Kraftstoffverbrauche, sondern auch mit Blick auf die elektrisch betriebenen Fahrzeuge mit ihren schweren Akkus, eine effektive Maßnahme für mehr Effizienz. Bislang wird der Leichtbau vorwiegend im Karosseriebau umgesetzt. Im Bereich des Antriebsstranges kam es zu keiner vergleichbaren Gewichtseinsparung. Insbesondere Leichtbauideen, die mit einer Veränderung der Werkstoffe einhergehen, haben Konsequenzen für die Konstruktion und Fertigung. Dieser erhöhte Aufwand in der gesamten Prozesskette hielt die Konstrukteure bislang von der Umsetzung der Leichtbauansätze im Antriebsstrang ab.

Eine Lösung für das Problem haben jetzt drei Wissenschaftler im Rahmen eines vom AiF-Mitglied Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. - FOSTA koordinierten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gefunden: Wirtschaftsingenieur M. Sc. Clemens Neipp von der RWTH Aachen University, Dr. Holger Surm vom Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien – IWT Bremen und Maschinenbauingenieur M. Sc. Christian Weber von der Technischen Universität (TU) München haben ein neues Werkstoffkonzept entwickelt, das für Bauteile im Antriebsstrang eingesetzt werden kann und dort zu einer Gewichtsreduzierung von bis zu 26 Prozent führt. Die Entwicklung birgt aber noch mehr Potenzial: Neben der so genannten primären Gewichtsreduktion ist zusätzlich das Potenzial für eine sekundäre Gewichtsreduktion vorhanden, denn das neue Werkstoffkonzept eignet sich auch für weitere Komponenten im Antriebsstrang. Das Projekt war im November 2019 unter den letzten drei Finalisten bei der Wahl zum Otto von Guericke-Preis der AiF. Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Leichtbaupotenzial erkannt

„Studien zeigen, dass mehr als drei viertel der Bauteile des Antriebsstrangs ein deutliches Leichtbaupotenzial besitzen. Mithilfe unseres neuen Werkstoffkonzeptes konnten wir dieses hohe Leichtbaupotenzial an einem konkreten Beispiel aufzeigen“, freut sich Surm. Neipp beschreibt das Vorgehen der Wissenschaftler: „Bei der Werkstoffentwicklung haben wir auf existierende Einsatz- und Vergütungsstähle aufgebaut, denn diese sind bereits in der Industrie bekannt. Das erleichtert den Firmen den Transfer der Ergebnisse in ihre industriellen Produktionsketten.“ Die Forscher haben die Stähle hinsichtlich ihrer Legierungszusammensetzung und ihrer thermochemischen Wärmebehandlung zielgerichtet verändert, erklärt Teammitglied Weber und betont, dass „der veränderte Einsatzstahl schon während der Projektphase ohne Modifikationen an den bestehenden Anlagen industriell hergestellt werden konnte.“

Neue Marktpotentiale durch die IGF

Für Dr. Winfried Gräfen von der Hannoveraner Hanomag Lohnhärterei liegt klar auf der Hand, wie wichtig die IGF für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ist: „Die Projektergebnisse eröffnen uns ganz neue Markt- und Kundenpotenziale. Als mittelständisches Unternehmen hätten wir uns derartige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten ohne die Mitarbeit in der IGF weder personell noch finanziell leisten können“, fährt Gräfen fort; das Projekt zeige sehr anschaulich, „wie wichtig die IGF für KMU ist“. Die Hanomag Lohnhärterei war als Industriepartner im Projektbegleitenden Ausschuss an dem Projekt beteiligt.

Rainer Salomon, Geschäftsführer der FOSTA, stellt fest, dass die Ergebnisse des IGF-Projekts weit über die Entwicklung eines optimierten Einsatzstahles hinausgehen. „In Verbindung mit dem Innovationsnetzwerk Massiver Leichtbau konnten wir sehr gute Ansatzpunkte finden, um Innovationshemmnisse zu überwinden. Für mich ist dieses Projekt ein herausragendes Beispiel für anwendungsorientierte Forschung im vorwettbewerblichen Bereich für KMU“, so der Ingenieur.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie im Medienraum der AiF.

Ansprechpartner zum Projekt

Dr. Holger Surm, Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien - IWT Bremen,  
E-Mail: iwt@iwt-bremen.de, Telefon: +49 421 218 - 51400

Rainer Salomon, Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. – FOSTA,
E-Mail: fosta@stahlforschung.de, Telefon: +49 211 6707-856

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungsstellen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2018 setzte die AiF rund 475 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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