www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Sun, 29 Nov 2020 00:08:31 +0100Sun, 29 Nov 2020 00:08:31 +0100TYPO3 EXT:newsnews-9642Fri, 27 Nov 2020 10:37:00 +0100IGF-Nachwuchswissenschaftler mit Innovation Award der Schaeffler FAG Stiftung ausgezeichnethttps://www.aif.de/en/news/details/igf-nachwuchswissenschaftler-mit-innovation-award-der-schaeffler-fag-stiftung-ausgezeichnet.htmlAcht Nachwuchswissenschaftler erhielten Ende Oktober 2020 für ihre zukunftsweisenden Arbeiten den Innovation Award 2019 der Schaeffler FAG Stiftung. Der Industriepreis zählt zu den bestdotierten Preisen in Deutschland und wird von der Schaeffler FAG Stiftung für Produkt- und Prozessinnovationen nach Begutachtung durch eine hochkarätige Jury verliehen. Der Preis wurde in den Kategorien „Promotion“ sowie „Bachelor- und Masterarbeiten“ verliehen. „Die Stiftung ist Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist ein Ausdruck von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung. Gefördert werden Wissenschaft, Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitäten auf dem Gebiet der Lagerungstechnik“, erläutert Andreas Hamann, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, den Zweck der Stiftung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die Schaeffler FAG Stiftung mehr als eine Million Euro an Fördergeldern eingesetzt. Diesmal war der Innovation Award mit insgesamt 22.000 Euro dotiert.

Die Preisträger

Der 1. Preis für eine Promotion in Höhe von 6.000 Euro ging an Dr.-Ing. Marian Skalecki, der in seiner Arbeit ein Simulationsmodell zur Vorausberechnung des Carbonitrierens – einer besonderen Art des Einsatzhärtens von Werkstoffen – erarbeitete. Seine Dissertation baut auf zwei Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) auf, die im Netzwerk der AiF organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Beide Projekte wurden vom AiF-Mitglied Arbeitsgemeinschaft Wärmebehandlung und Werkstofftechnik e.V. (AWT) betreut. Der systemische Nutzen aus beiden Vorhaben kommt insbesondere mittelständischen Unternehmen in den Bereichen Ofenbau sowie Mess- und Regeltechnik zugute. Der Doktorand hat inzwischen eine aussichtsreiche Stelle in einem norddeutschen Ofenbauunternehmen angetreten und ist damit ein Paradebeispiel für einen erfolgreichen „Transfer über Köpfe“.

Weitere Preise für ihre Promotionsarbeiten erhielten Dr.-Ing. Sascha Pörsch, Dr.-Ing. Marcel Tiffe und Dr.-Ing. Katrin Heider.

In der Kategorie „Bachelor- und Masterarbeiten“ wurden M.Sc. Yong Wang, B.Sc. Benno Sommer, M.Sc. Guilherme Carvalho Gaspar de Barros Bello und M.Sc. Axel Brenzinger ausgezeichnet. (di)

 

Foto: © Schaeffler

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news-9668Tue, 24 Nov 2020 13:02:53 +01004. Innovationskongress 2020https://www.aif.de/en/news/details/4-innovationskongress-2020.htmlAm 3. Dezember 2020 findet von 10:00 bis 11:00 Uhr der 4. Innovationskongress statt, eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Fraunhofer-Gesellschaft, des Verbandes der Chemischen Industrie sowie der AiF, pandemiebedingt erstmals digital und in verkürzter Form.

Die Reduktion von Treibhausgas-Emissionen ist unerlässlich, um den Klimawandel aufzuhalten. Innovationen sind der Schlüssel dazu: Nur mit dem Einsatz neuer Technologien wird die Umstellung auf eine klimaneutrale Produktion gelingen. Dazu gehören der Einsatz von grünem Wasserstoff und die wirtschaftliche Weiterverwendung von CO2. Auch die Kreislaufwirtschaft wird immer mehr an Bedeutung gewinnen. Viele Wirtschaftszweige stehen jetzt vor der großen Herausforderung, ihre Beiträge zur Erreichung der vereinbarten Klimaschutzziele zu leisten. Hier setzt der 4. Innovationskongress mit folgenden Fragen an: Wie kann die Wirtschaft klimaneutral werden? Welche Innovationen tragen zu klimafreundlichen Prozessen bei? Was sind die Schlüsseltechnologien und welche Rahmenbedingungen sind nötig, damit das 21. Jahrhundert in Deutschland ökonomisch und ökologisch erfolgreich wird? Dr. Thomas Kathöfer, Hauptgeschäftsführer de AiF, wird die Veranstaltung eröffnen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Die Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.freiheit.org/teilnahmebedingungen. Hier geht´s zu Programm und Anmeldung. Der Link zur Veranstaltung wird im Zuge der Anmeldebestätigung verschickt. (di)

 

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news-9641Fri, 20 Nov 2020 08:37:00 +0100Transnationale FuE-Kooperationenhttps://www.aif.de/en/news/details/transnationale-fue-kooperationen-1.htmlDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gegenseitigen Öffnung der Förderprogramme getroffen, um die Kooperation deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit ausländischen Partnern bei gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu erleichtern. Im Rahmen von Ausschreibungen können die Projektpartner nach den Bestimmungen der jeweiligen nationalen Programme gefördert werden. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Für die deutschen Antragsteller gelten die Bedingungen der Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).

Eine Übersicht der aktuell geöffneten sowie der geplanten Ausschreibungen finden Interessenten unter www.zim.de/internationale-ausschreibungen. Davon unabhängig können deutsche Unternehmen jederzeit eigeninitiativ mit Partnern in anderen Ländern kooperieren. Im Rahmen des ZIM werden dabei nur deutsche Projektpartner gemäß den Bestimmungen der ZIM-Richtlinie gefördert. (di)

Fragen beantwortet das Team International der AiF Projekt GmbH.

 

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news-9652Tue, 17 Nov 2020 08:29:00 +0100Grüne Energie: Ertragreiche Aussichten für Windparks https://www.aif.de/en/news/details/gruene-energiegewinnung-ertragreiche-aussichten-fuer-windparks.htmlDie Windkraft leistet in Deutschland den größten Beitrag zur Stromerzeugung: Über 21 Prozent des deutschen Stroms stammt aus Windenergie. Dafür sorgen derzeit landesweit rund 30.000 Windkraftanlagen; Tendenz steigend. Die Rotorblätter sind die am stärksten belasteten Bauteile einer Windenergieanlage, denn sie sind Niederschlägen und anderen Witterungseinflüssen wie beispielsweise UV-Licht ausgesetzt. Regentropfen oder Hagel, die mit hoher Geschwindigkeit auf die Rotorblätter auftreffen, hinterlassen häufig deutliche Spuren. Schäden am Rotorblatt sind im Regelbetrieb an der Tagesordnung.

Neuer Reparaturmechanismus erlaubt maximale Energieausbeute

Nach den bisherigen Richtlinien waren Reparaturen am Rotorblatt nur unter bestimmten Wetterbedingungen und ab einer Mindesttemperatur von 16°C möglich. Damit blieben bislang durchschnittlich nur 100 Tage im Jahr, an denen schadhafte Stellen ausgebessert werden konnten. Im ungünstigsten Fall führten die Rahmenbedingungen in der Vergangenheit zu ausgedehnten Stillständen von Anlagen und damit zu enormen Ausfällen bei der Energiegewinnung.

Eine Lösung für dieses Problem haben jetzt drei Wissenschaftler:innen im Rahmen eines vom AiF-Mitglied Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e.V. (FSKZ) koordinierten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gefunden: Dr.-Ing. Jana Fiedler vom SKZ – Das Kunststoff-Zentrum in Halle und ihre Kollegen Dr.-Ing. Ralf Schlimper und Dipl.-Ing. Thomas Wagner, beide vom Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) in Halle, haben ein zertifiziertes Verfahren entwickelt, das Reparaturen bei deutlich niedrigeren Temperaturen als bisher und damit fast das ganze Jahr über möglich macht. Mit dem IGF-Projekt war das Hallenser Team im Oktober 2020 unter den drei Finalisten für den Otto von Guericke-Preis der AiF. Der Forschungspreis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 101 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Hitze im Vakuum hilft

„Unter der von uns entwickelten Heiz-Vakuumhaube können schadhafte Stellen auf den Rotorblättern jetzt schon ab 6°C Außentemperatur nahezu ganzjährig und weitestgehend witterungsunabhängig instand gesetzt werden“, erklärt Fiedler. „Die schadhafte Stelle wird mit der Haube einfach von der Außenwelt und den herrschenden Witterungsbedingungen abgeschirmt“, so die Ingenieurin weiter. „Das ist ein enormer Fortschritt, denn gerade die kälteren Monate sind besonders ertragreich für Windparks“.

Thomas Heinecke, Projektingenieur bei der mittelständischen cp.max Rotortechnik GmbH & Co. KG in Dresden, ist überzeugt: „Von dem neuen einfachen und zeitsparenden Verfahren profitieren wir als Dienstleister genauso wie die Betreiber. Wir verzeichnen weniger Stillstand, benötigen kürzere Reparaturzeiten und erreichen im Endeffekt sogar eine längere Lebensdauer der Anlagen“. Das Unternehmen war als Industriepartner an der Entwicklung der neuen Heiz-Vakuumhaube beteiligt und hat das innovative Reparaturverfahren mittlerweile zertifizieren lassen.

Musterbeispiel für die IGF

„Wir sehen hier ein echtes Musterbeispiel für die IGF“, betont SKZ-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Hochrein, selbst ehemaliger Otto von Guericke-Preisträger von 2009. „Die Ergebnisse sind eine solide Grundlage für neue technische Richtlinien und Reparaturanweisungen, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Außerdem können sie auf weitere Branchen, wie beispielsweise den Automobil- und Schiffsbau, übertragen werden. Da die Erkenntnisse des ausgezeichneten IGF-Projekts in einem Projekt des anwendungsnäheren Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) weitergeführt wurden, konnten wir innerhalb von nur fünf Jahren ein marktreifes Produkt liefern“, freut sich Hochrein.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie im Medienraum der AiF. Eine kurze Vorstellung aller nominierten IGF-Projekte gibt es ebenfalls auf der AiF-Website.

Ansprechpartner zum Projekt

Dr.-Ing. Jana Fiedler, SKZ – Das Kunststoff-Zentrum,
E-Mail: j.fiedler@skz.de, Telefon: +49 (0)345 53045 - 84 

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian, Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e.V. - FSKZ e.V.,
E-Mail: m.bastian@skz.de, Telefon: +49 (0)931 4104-235

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Das beigefügte Foto (© Petra Bork/pixelio) finden Sie in druckfähiger Auflösung zum Download auf unserer Website.

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Nachhaltiges Wirtschaften und EnergieEnergiewendeProjekt-KollektionAuszeichnungenHomePresseinformationen
news-9640Thu, 12 Nov 2020 08:32:49 +0100DFG schreibt Communicator-Preis 2021 aushttps://www.aif.de/en/news/details/dfg-schreibt-communicator-preis-2021-aus.htmlDie Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Oktober den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ 2021 ausgeschrieben. Der Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen in der Wissenschaftskommunikation vergeben und ist mit einem Preisgeld von 50.000 Euro dotiert. DFG und Stifterverband zeichnen damit Forscherinnen und Forscher aller Fachgebiete dafür aus, dass sie ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf besonders kreative, vielfältige und nachhaltige Weise zugänglich machen und sich so für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft engagieren.

Der Preis kann an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie an kleine Forschungsteams verliehen werden. Dabei sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich. Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland tätig sind. Detaillierte Informationen und Hinweise zum Bewerbungsverfahren und zum Preis sind abrufbar auf der Website der DFG unter www.dfg.de/communicator-preis.

Bewerbungen und Vorschläge können bis spätestens 7. Januar 2021 eingereicht werden.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Kommunikationsexperten und Wissenschaftsjournalisten unter Vorsitz einer DFG-Vizepräsidentin oder eines DFG-Vizepräsidenten. Die Auswahl und Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt im Frühjahr 2021. Die Preisverleihung findet am 6. Juli 2021 im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Berlin statt. (di)

 

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news-9614Tue, 10 Nov 2020 09:10:00 +0100AiF-Forschungsallianz Medizintechnik hat neues Mitgliedhttps://www.aif.de/en/news/details/aif-forschungsallianz-medizintechnik-hat-neues-mitglied.htmlDas AiF-Mitglied Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens e.V. (PFI) ist neues und damit elftes Mitglied der AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM). Die im November 2018 gegründete FAM hat zum Ziel, Synergien der beteiligten AiF-Forschungsvereinigungen für die Innovationsschöpfung im medizintechnischen Bereich zu heben.

Mithilfe von Fördermitteln aus dem Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) arbeiten die FAM-Forschungsvereinigungen mit gebündelter Fachkompetenz und interdisziplinären Ansätzen an der Untersuchung der industriellen Machbarkeit von Innovationsideen zu medizintechnischen Themen, auch um die Sichtbarkeit der IGF-geförderten Forschung in diesem Bereich zu erhöhen.

Dazu trägt auch der Ende Oktober vergebene Otto von Guericke-Preis 2020 der AiF bei. Die diesjährigen Preisträger, Dr. Karl Stock und Steffen Nothelfer vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm, haben ein neuartiges Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung entwickelt. Das vom AiF- und FAM-Mitglied Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e.V.  (F.O.M.) koordinierte IGF-Projekt macht es möglich, die Diagnostik nicht nur präziser, sondern auch kostengünstiger und einfacher durchzuführen. Ein Gewinn für alle Seiten: Patienten, Ärzte, Medizintechnikunternehmen und die Volkswirtschaft. (di)

 

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ForschungsallianzIGFHomeNews
news-9609Thu, 05 Nov 2020 08:45:41 +0100BMBF-Broschüre: Bildung und Forschung in Zahlen 2020https://www.aif.de/en/news/details/bmbf-broschuere-bildung-und-forschung-in-zahlen-2020.htmlIm Oktober 2020 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die  Broschüre „Bildung und Forschung in Zahlen“ veröffentlicht. Die darin zusammengestellten Daten und Fakten weisen bildungs- und forschungspolitische Basisinformationen für einen schnellen Überblick aus. Hierzu zählen neben konkreten Fakten zu den unterschiedlichen Bildungs- und Forschungsbereichen auch Angaben zu den Ausgaben von Bund und den Ländern sowie dem Stand Deutschlands im internationalen Vergleich. (di)

Hier geht´s zu Download und Bestellung der Broschüre.

 

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news-9604Fri, 30 Oct 2020 15:18:00 +0100MdB Dr. Christmann: IGF und ZIM müssen besser ausgestattet werdenhttps://www.aif.de/en/news/details/mdb-dr-christmann-igf-und-zim-muessen-besser-ausgestattet-werden.htmlDie Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Dr. Anna Christmann, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB), hielt am 29. Oktober 2020 auf der AiF-Mitgliederversammlung die Keynote mit dem Titel „Mit und für den Mittelstand – Grüne Perspektiven für die zukünftige Innovationspolitik“.
 
Bezugnehmend auf den aktuellen Gesetzentwurf zum Bundeshaushalt für das kommende Jahr betonte sie darin: „Es ist erfreulich, dass für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) im Haushalt 2021 ein Mittelaufwuchs auf 200 Millionen Euro geplant ist. Wir haben das schon lange gefordert und uns dafür eingesetzt.“ Für ihre Fraktion im Deutschen Bundestag sprechend führte Christmann, die unter anderem ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ist, fort: „Für ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) werden wir seitens der Fraktion einen Antrag stellen, die Fördermittel in 2021 auf 600 Millionen Euro zu erhöhen.“ Mit Blick auf die nächsten Jahre sähen Bündnis 90/Die Grünen den Auf- und Ausbau regionaler Innovations-Ökosysteme als besonders wichtig an, um Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere, noch besser zu unterstützen und Forschungsaktivitäten im und für den Mittelstand zu forcieren. (frd)

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news-9586Thu, 29 Oct 2020 10:18:00 +0100FORSCHER Mittelstand – Zukunft gemeinsam gestaltenhttps://www.aif.de/en/news/details/forscher-mittelstand-zukunft-gemeinsam-gestalten.htmlIn diesem Jahr ist alles anders. Coronabedingt fand auch die Verleihung des Otto von Guericke-Preises 2020 der AiF am 28. Oktober als Online-Event statt. Live und in Farbe aus dem Kölner Schokoladenmuseum und sogar von zu Hause oder überall, wo es sonst einen Internetzugang gibt, konnte die Preisverleihung verfolgt und auf die Gewinner angestoßen werden.

Die AiF vergibt den mit 10.000 Euro dotierten Otto von Guericke-Preis seit 1997 einmal im Jahr für besondere Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Die IGF wird von der AiF und ihren Forschungsvereinigungen organisiert und Projekte der IGF werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln finanziert.

Stärkung der IGF = Stärkung des Mittelstands

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer hieß die Gäste an ihren Bildschirmen willkommen und zeigte sich gespannt, wie die erste Online-Preisverleihung der AiF verlaufen werde. In einem Gespräch, das Moderator Sven Preger gemeinsam mit Thomas Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus und für Mittelstand, und ihm führte, unterstrich der AiF-Präsident, dass es derzeit einen Antragsanstieg bei der IGF von rund 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gebe. Das sei sehr erfreulich, „weil wir wissen, dass innovierende Unternehmen stabiler aus einer Krise hervorgehen“. Bauer weiter: „Indem der Mittelstand innovativ bleibt, kann er zur schnelleren Überwindung der Corona-Krise beitragen. Innovationen entstehen häufig mithilfe der Forschungsförderung des Bundes. Der Forschungsbedarf mittelständischer Unternehmen spiegelt sich in den Forschungsprojekten der IGF wider, und der Bedarf ist erfreulicherweise da, wie die steigenden Antragszahlen zeigen. Stärkt man die IGF, stärkt man also den Mittelstand und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Aus diesem Grund wünsche ich mir für die kommenden Jahre kontinuierliche und damit planbare Aufwüchse für die mittelstandsorientierte, themenoffene Forschung und Entwicklung ähnlich dem Pakt für Forschung und Innovation für das Wissenschaftssystem.“

IGF-Projekt des Jahres 2020 erhält Otto von Guericke-Preis der AiF

Im Rahmen der Verleihung des Otto von Guericke-Preises präsentierten drei Finalisten ihre besonders innovativen IGF-Forschungsarbeiten. Sie waren vom Wissenschaftlichen Rat (WR) der AiF ausgewählt worden und hatten die Jury mit einem besonders hohen Erkenntnisgewinn, aber auch mit der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Ergebnisse für mittelständische Unternehmen überzeugt. Die Finalisten und ihre IGF-Projekte wurden in Kurzfilmen und anschließenden Interviews vorgestellt.

Die diesjährigen Preisträger, Dr. Karl Stock und Steffen Nothelfer vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm, haben ein neuartiges Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung entwickelt. Mithilfe eines multifokalen hyperspektralen Kamerasystems können Vorstufen bösartiger Melanome und kleinste Unterschiede in der Mikrostruktur des Gewebes zuverlässig detektiert werden. Das vom AiF-Mitglied Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e.V.  (F.O.M.) koordinierte IGF-Projekt macht es möglich, die Diagnostik nicht nur präziser, sondern auch kostengünstiger und einfacher durchzuführen. Der WR-Vorsitzende der AiF, Professor Bernd Sauer, betonte die hohe wissenschaftliche aber auch volkswirtschaftliche Relevanz des IGF-Projekts.

PStS Bareiß gratulierte den Gewinnern

PStS Thomas Bareiß gratulierte den Gewinnern und Finalisten in einer Live-Schaltung aus dem Bundeswirtschaftsministerium und sagte: „Deutschland steckt voller neuer Ideen. Das beweist auch der diesjährige Otto von Guericke-Wettbewerb mit seinen vielfältigen Bewerbungen. Von der Hautkrebserkennung über passgenaue Implantate bis hin zu Heizhauben für Windkrafträder: Unterschiedlicher könnten die Innovationen kaum sein. Ich freue mich, den Preisträgern ganz herzlich zu gratulieren! Die IGF ist eine Erfolgsgeschichte. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement!“

Weitere Gratulanten waren Professorin Antje Boetius und der Vorjahresgewinner des Otto von Guericke-Preises, Dr. Lars Molter. Antje Boetius ist Wissenschaftliche Direktorin des Alfred Wegener Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung sowie Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD), zu deren Gründungsmitgliedern die AiF gehört. Sie hob hervor, dass die industrienahe Forschung und technische Innovationen wichtige Beiträge zur Gestaltung unserer Zukunft leisten.

Lars Molter sandte ebenfalls Grüße an die Finalisten. Er hat auf der Basis der Ergebnisse des im vergangenen Jahr ausgezeichneten IGF-Projekts das Unternehmen Hyconnect GmbH in Hamburg gegründet. Die Firma bietet innovative Verbindungselemente für Faserverbundwerkstoffe und Metall an und hat vor wenigen Tagen einen Deal in der „Höhle der Löwen“, einer Gründershow des Fernsehsenders Vox, abschließen können, um den nächsten Wachstumsschritt einzuleiten.

Weitere Informationen zum IGF-Projekt des Jahres 2020 finden Interessenten in einer ausführlichen Presseinformation und einem vierminütigen Film zum Projekt, der – ebenso wie die Filme zu den beiden weiteren Finalisten – im AiF-Medienraum verfügbar ist.

Die gesamte Veranstaltung gibt´s als Videomitschnitt im Medienraum der AiF-Website. (di)

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news-9590Wed, 28 Oct 2020 19:30:00 +0100Hautkrebs frühzeitig erkennen – Otto von Guericke-Preis 2020 geht nach Ulmhttps://www.aif.de/en/news/details/hautkrebs-fruehzeitig-erkennen-otto-von-guericke-preis-2020-geht-nach-ulm.htmlEtwa 23.000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Hautkrebs, rund 3.000 Menschen sterben jährlich daran. Bislang sind Untersuchungen zur Hautkrebsfrüherkennung in hohem Maße von der Erfahrung des untersuchenden Arztes abhängig: So erfolgen Biopsien, also die chirurgischen Entnahmen von tumorverdächtigem Gewebe, bisher meist ausschließlich auf Basis visueller Kontrollen. Manche bösartigen Melanome werden dabei übersehen oder nicht frühzeitig genug erkannt.

Ulmer Wissenschaftler haben jetzt ein neuartiges Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung entwickelt, das die Diagnostik präziser, kostengünstiger und einfacher macht. Mithilfe eines hyperspektralen Kamerasystems, kombiniert mit strukturierter Beleuchtung, können Vorstufen bösartiger Melanome und kleinste Unterschiede in der Mikrostruktur des Gewebes zuverlässig detektiert werden. Für ihre Leistungen sind Dr. Karl Stock und M. Sc. Physik Steffen Nothelfer vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik an der Universität Ulm heute in Köln mit dem Otto von Guericke-Preis der AiF ausgezeichnet worden. Durchgeführt wurde das Projekt vom AiF-Mitglied Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. (F. O. M.). Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 101 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Unsichtbares sichtbar machen

„Wir haben ein Gerät entwickelt, das den Arzt bei der Erkennung von schwarzem Hautkrebs unterstützen soll“, erklärt Stock das Ergebnis der Forschungsarbeiten. „Damit können wir die optischen Eigenschaften eines Gewebes in jedem Punkt exakt bestimmen und daraus auf Gewebeveränderungen schließen.“ Sein Kollege Nothelfer beschreibt das Vorgehen: „Zunächst beleuchten wir die Haut bei der Untersuchung in unterschiedlichen Farben und mit unterschiedlichen Streifenmustern. Einfach gesagt projizieren wir bestimmte Muster auf die Haut und erfassen dann das zurückgestreute Licht mit einer empfindlichen Kamera.“ Aus Abweichungen oder Verzerrungen des ursprünglichen Musters lassen sich mithilfe von Auswertealgorithmen sehr genau Änderungen der optischen Gewebeeigenschaften, auch in der Tiefe, ableiten. Diese können erste Hinweise einer krankhaften Gewebestörung sein. „In erster Linie kommt das Gerät den Patienten zugute, denn je früher das Melanom entdeckt wird, desto höher sind die Überlebenschancen des Patienten“, resümiert Stock.

Große Marktpotentiale

Jean-Michel Asfour, Geschäftsführer der DIOPTIC GmbH, sieht in dem heute ausgezeichneten Projekt einen Initiator für die Entwicklung neuer und innovativer Messsysteme in weiteren Bereichen, beispielsweise in der Lebensmittelkontrolle oder der Papier- und Textilindustrie. „Gerade auch in Kombination mit künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen eröffnet es Unternehmen wie uns große Marktpotentiale“, ist Asfour überzeugt. Die DIOPTIC GmbH war als Industriepartner am Projektbegleitenden Ausschuss des heute ausgezeichneten Projekts beteiligt.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei minimalem Investitionsaufwand

Der Geschäftsführer der F.O.M., Dr. Markus Safaricz, zeigt sich beeindruckt von den Leistungen des Ulmer Teams. „Die Forscher haben es geschafft, ein Messsystem zu entwickeln, das bereits zum Projektende den Weg in die Klinik geschafft hat. Auch über die Krebsbekämpfung hinaus sind die Einsatzmöglichkeiten mit nur minimalem Investitionsaufwand extrem vielfältig. Beispielsweise führten Teilergebnisse zur Entwicklung einer LED-Strahlungseinheit zur Keimabtötung, andere sollen künftig bei 3D-Druckverfahren eingesetzt werden.“ Laut Safaricz eignet sich das Messsystem besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und eröffnet ihnen neue, innovative Geschäftsmodelle.

Einen vierminütigen Film zum ausgezeichneten Projekt finden Sie im Medienraum der AiF; eine kurze Vorstellung aller nominierten IGF-Projekte gibt es ebenfalls auf der AiF-Website.

Ansprechpartner zum Projekt

Dr. Karl Stock, Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm, E-Mail: karl.stock@ilm-ulm.de, Telefon: +49 (0) 731 1429-220

Dr. Markus Safaricz, Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. (F.O.M.), E-Mail: info@forschung-fom.de, Telefon: +49 (0) 30 414021-39

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Hier geht es zum PDF der Presseinformation.

Das beigefügte Foto (Quelle: ©AiF) finden Sie in druckfähiger Auflösung zum Download auf unserer Website.

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Gesundes LebenForschungsallianzenFAMProjekt-KollektionAuszeichnungenHomePresseinformationen
news-9589Mon, 26 Oct 2020 17:05:00 +0100Industrielle Gemeinschaftsforschung vernetzt Global Player und Mittelstandhttps://www.aif.de/en/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-vernetzt-global-player-und-mittelstand.htmlForschung und Entwicklung sind für Unternehmen existenziell, um ihre Produkte weltmarktfähig zu halten. Aber gerade mittelständische Unternehmen aus Bayern und bundesweit können sich häufig keine eigenen Forschungsabteilungen leisten. Deshalb kooperieren sie unter anderem mit Forschungsvereinigungen ihrer und anderer Branchen, können ihren Bedarf mit Hilfe der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundeswirtschaftsmininsteriums adressieren und von den Ergebnissen profitieren. Systemisch abgestimmt werden hier kleine, mittlere und große Unternehmen in Deutschland in ihrem forschenden Engagement unterstützt. Etwa 21,4 Millionen Euro wurden 2019 für IGF-Vorhaben an bayerischen Forschungseinrichtungen umgesetzt.

Die Sun Chemical Group GmbH aus Karlstein am Main, im Norden Bayerns, ist der weltweit führende Hersteller von Druckfarben und Pigmenten. Mit über 20.000 Beschäftigten an 176 Standorten in 63 Ländern gehört die Unternehmensgruppe zu den Global Playern und natürlich nicht zum Mittelstand. Trotzdem engagiert sich der bayerische Konzernbereich innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung in Deutschland für mittelständische Unternehmen. „Zu unseren Support-Leistungen für unsere Kunden gehören heute selbstverständlich auch Forschung und Entwicklung, deren Ergebnisse schnell in die Produktion einfließen. Gerade in unserem Industriebereich sind die Produkte und Produktionsverfahren durch die Digitalisierung der Medien stark steigenden ökonomischen Herausforderungen sowie hohen ökologischen Standards unterworfen. In der Kooperation mit den AiF-Forschungsvereinigungen leisten wir als international agierendes Unternehmen in den Projektbegleitenden Ausschüssen einen wirkungsvollen Beitrag. Davon profitiert der deutsche Mittelstand und somit unterstützen wir auch die Innovationsfähigkeit unserer mittelständischen Auftragnehmer“, betonte Dr. Michael Hirthammer, Vice President Printing Ink Technologies der Sun Chemical Group GmbH.
Sun Chemical bietet vom Entwurf bis zur Auslage im Regal einen Rundum-Service in Fragen von Druckvorstufe, Farbmanagement, Markenschutz, Druckplatten, Druckfarben, Lacken und Verbrauchsmaterialien.

„Der technologische Wandel der Druck- und Medienbranche ist infolge der fortschreitenden Digitalisierung der Prozesse unter Einbeziehung von Methoden der künstlichen Intelligenz von einem hohen Tempo geprägt. So entwickeln sich unsere Forschungsgegenstände aus dem kontinuierlichen Dialog mit den Unternehmen und orientieren sich an ihren Anforderungen. Für uns ist selbstverständlich, dass unsere Forschung immer den Anwendungstransfer einschließt“, erklärte Dr. Eduard Neufeld, Geschäftsführer des Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. aus Aschheim bei München, das eines von über 100 Mitgliedern der AiF ist. „Innerhalb der IGF arbeiten wir derzeit an 20 laufenden Forschungsprojekten. In den vergangenen sieben Jahrzehnten konnten wir über 560 Forschungsvorhaben umsetzen,“ so Neufeld weiter.

Dr. Eduard Neufeld und Dr. Michael Hirthammer sowie Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian, Institutsdirektor Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum e.V. in Würzburg, Dr. Peter Wülfert, Technical Director Global Sheetfed Technologies, und Detlef Trautewein, Customer Technical Service Manager Sheetfed Systems der Sun Chemical Group GmbH, stellten am 22. Oktober 2020 vor, wie die gemeinsamen Projekte im Netzwerk der AiF umgesetzt werden. Die Ergebnisse der angewandten, technologieoffenen Forschung stehen am Ende kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Branchen zur Verfügung.

Der Bundestagsabgeordnete Karsten Klein (FDP), unter anderem Mitglied im Haushaltsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages, informierte sich über die Bedingungen und Wirkung der Industriellen Gemeinschaftsforschung in seiner Heimatregion in Bayern. "Es hat sich immer wieder gezeigt: Innovationen führen zu Gewinnen und schaffen Wohlstand. Für den flexibel agierenden deutschen Mittestand ist jetzt ein Zeitpunkt, Zukunftstechnologien selbstverständlicher einzusetzen. Dass Unternehmen, die im Alltag Konkurrenten sind, sich zusammenschließen und gemeinsam mit Forschungsinstituten Lösungen entwickeln, muss der Staat unbedingt weiterhin unterstützen. Die Bundesregierung muss einen stärkeren Fokus auf die Förderung von Forschungsvorhaben, die auf eine konkrete Anwendung ausgerichtet sind, legen", erklärte Klein. Er hat seinen Wahlkreis in Aschaffenburg und wurde von Peter Kreß (FDP), Erster Bürgermeister von Karlstein am Main, begleitet. (frd)

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news-9584Mon, 19 Oct 2020 10:14:19 +0200Otto von Guericke-Preis der AiF: Live-Online-Event am 28. Oktober 2020 https://www.aif.de/en/news/details/otto-von-guericke-preis-der-aif-live-online-event-am-28-oktober-2020.htmlSeit 1997 vergibt die AiF ihren Forschungspreis für herausragende Leistungen im Bereich der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Die Voraussetzung für eine Nominierung: Innovativ müssen die Technologien, Verfahren oder Produkte sein, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Otto von Guericke-Preis gehen. In diesem Jahr sind drei Teams aus Dresden, Halle und Ulm nominiert.

Das Gewinnerteam wird am 28. Oktober 2020 ab 18:00 Uhr im Rahmen eines Live-Online-Events bekannt gegeben, anschließend findet die Preisverleihung im selben Event statt. Hier geht es zum Live-Event www.aif.de/ovg-2020.  Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Infos zu den Nominierten

Informationen zum Otto von Guericke-Preis und zu den nominierten Teams und ihren Projekten gibt es auf der Website der AiF unter https://www.aif.de/ueber-uns/auszeichnungen.html sowie in den sozialen Medien unter  https://twitter.com/AiF_ev und https://www.linkedin.com/company/aifev.

Auch der Beitrag „Otto wer?“ im Blog der AiF https://blog.aif.de/ handelt vom Otto von Guericke-Preis. Hier erklären die Nominierten in kurzen Video-Interviews ihre IGF-Projekte und beantworten auch die Frage, warum gerade ihr Team den Preis bekommen sollte.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Veranstaltung gibt folgender Trailer:  https://youtu.be/IQZNSMqQkv0. (brg)

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news-9583Thu, 15 Oct 2020 10:14:32 +0200Smarte Textilien aus Thüringenhttps://www.aif.de/en/news/details/smarte-textilien-aus-thueringen.html„Die Textilforschung ist seit Jahren Spitzenreiter in der Nutzung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“, stellte Johannes Diebel, Leiter des Forschungskuratoriums Textil e.V. aus der Bundeshauptstadt, fest. „Dabei spielen branchenübergreifende Produktion und Nutzung von Textilen nicht nur in der Bekleidung, sondern auch in vielen innovativen Bereichen beim Bauen, in der Medizin und im Gesundheitswesen, aber auch in der Umwelttechnik eine große Rolle.“

Die 1883 gegründete Thorey Gera Textilveredelung GmbH gehört zum forschungsaffinen Mittelstand in Deutschland und stellt heute hochinnovative, ökologische, smarte und technische Textilien her, die in die ganze Welt exportiert werden. Thorey-Geschäftsführer Andreas Ludwig und sein Entwicklungs- und Laborleiter Marcel Bäuml stellten am 14. Oktober 2020 vor, wie vier aktuelle IGF-Projekte und die Forschungsergebnisse bisheriger bespielhaft für die Thüringer Traditionsbranche nachhaltig wirken. Dabei geht es um eine Verhinderung von Pflanzenbewuchs auf Außentextilen auch mit Hilfe von Meer- und Regenwasser, Verbesserung von Giftstofftest in der Textilherstellungskette oder eine wesentlich ökologischere Herstellung von atmungsaktiver Sportbekleidung.

Um ihre Produkte weltmarktfähig und -führend zu halten, ist für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Forschung unbedingt nötig. Doch oft können sie sich keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsressourcen leisten. „Deshalb kooperieren sie unter anderem mit Forschungsvereinigungen ihrer und anderer Branchen und können ihren Bedarf über das AiF-Netzwerk adressieren und von den Ergebnissen profitieren. 2019 wurden für 3,7 Millionen Euro IGF-Vorhaben an thüringischen Forschungseinrichtungen umgesetzt“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik.

Mittelstand reagiert flexibel in Corona-Zeiten

„Unser Know-how wird ständig nach den Anforderungen unserer Auftraggeber aus Deutschland und anderen europäischen Ländern ausgerichtet und eingesetzt. Dabei nutzen wir Kooperationen in verschiedenen Mittelstands-Netzwerken. Insbesondere die Industrielle Gemeinschaftsforschung ermöglicht uns große innovative Schritte bei der Entwicklung neuer und die Verbesserung vorhandener Produkte und Produktionsverfahren“, erklärte Thorey-Geschäftsführer Andreas Ludwig.

Auch die Thorey Gera Textilveredelung GmbH veredelte bis vor einigen Jahren unter anderem noch Vliesstoffe für medizinische Einweg-Schutzkleidung in Thüringen. Doch der Auftraggeber von Thorey verlagerte die Produktion für den nötigen Fließstoff wegen der günstigeren Kosten nach Israel. Das Thüringer Unternehmen nahm die Einweg-Schutzkleidung daraufhin aus ihrem Sortiment. „Wir sind in Bezug darauf nur ein Beispiel vieler deutscher mittelständischer Unternehmen. Die Corona-Krise macht uns sehr deutlich, dass wir umdenken, danach handeln und die ehemals vorhandenen Kapazitäten in Deutschland schnell aufleben lassen müssen“, sagte Ludwig. Er hat umgedacht und produziert nunmehr in einem Firmenverbund zusätzlich Covid-19-Schutzmasken mit CPA-Zulassung.

Bundestagsabgeordnete beschreibt IGF als Katalysator für KMU-Weltmarktfähigkeit

Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD) aus Gera, unter anderem Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, im Ausschuss Digitale Agenda und im Ausschuss für Inneres und Heimat, informierte sich am 14. Oktober 2020 über die Situation und Bedürfnisse der KMU in der Region. "Mittelständische Textilunternehmen haben die Region Ostthüringen großgemacht. Zu den wirksamsten Mitteln für eine Standort- und Strukturförderung gehört die weltweit einmalige Industrielle Gemeinschaftsforschung. Erfahrungen und Kompetenz der Unternehmer kombiniert mit wissenschaftlicher Expertise sind ein enormer Katalysator für die Weltmarktfähigkeit und Zukunftsstärke kleiner und mittlerer Unternehmen. Diese Forschungsförderung gibt den Mittelständlern nicht zuletzt auch eine Grundlage, auf Dauer ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig zu produzieren", erklärte Kaiser. Sie hat ihren Wahlkreis in Ostthüringen und ihren Betreuungswahlkreis im Raum Eisenach in Westthüringen.

„Die aktuelle CO2-Bespreisung ab 1. Januar 2021 ist eine besondere Herausforderung für die deutschen mittelständischen Textilunternehmen. Nach einer Umfrage des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V zum Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) erwarten die energieintensiven Textilproduzenten, wie Veredler oder Vliesstoffhersteller, bis zu 20 Prozent höhere Brennstoffkosten für Wärme und Trocknungsprozesse schon ab dem kommenden Jahr. Standortverlagerungen und Existenzbedrohung von deutschen Textil-KMU könnten die Folge sein, wenn nicht zügig eine Entlastungsregelung umgesetzt wird“, richtete sich Diebel an die Politik. Allein die Thorey GmbH befürchtet 2021 über 41.000 Euro Mehrausgaben durch die CO2-Steuer. (frd)

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news-9580Mon, 12 Oct 2020 12:29:08 +0200Video-Podcast der AiF mit MdB Sabine Poschmannhttps://www.aif.de/en/news/details/video-podcast-der-aif-mit-mdb-sabine-poschmann.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die im Sommer 2020 eröffnete Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages.

Sabine Poschmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für den Mittelstand und das Handwerk sowie Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, gab am 12. Oktober 2020 ihr Statement zur Situation des forschungsaffinen deutschen Mittelstandes.
„In diesem Jahr haben wir für den Haushalt 2021 erstmalig in der Geschichte der IGF einen Aufwuchs auf 200 Millionen Euro. Und darüber freue ich mich natürlich als Mittelstandsbeauftragte sehr, weil gerade dieser Netzwerk-Charakter wichtig ist - vor allen Dingen, wenn wir aus der Krise herauskommen, um wieder Anschwung zu geben für Innovationen“, erklärt Poschmann in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd.)

Die Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik mit MdB Sabine Poschmann (SPD)"

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news-9573Fri, 09 Oct 2020 16:10:00 +0200BuFI interaktivhttps://www.aif.de/en/news/details/bufi-interaktiv.htmlDer am 13. Mai 2020 vom Kabinett beschlossene Bundesbericht Forschung und Innovation – kurz BuFI – liegt nun auch in gedruckter Form vor. Außerdem kann man sich auf einer neugestalteten interaktiven Website des Bundesberichts informieren sowie Download- und Bestellmöglichkeiten wahrnehmen. Unter www.bundesbericht-forschung-innovation.de stehen interaktive Diagramme, Daten und Fakten, Listen und Karten sowie Abbildungen und Tabellen zu vielfältigen Themenbereichen zur Verfügung.

Der BuFI informiert umfassend über die Forschungs- und Innovationspolitik des Bundes und der Länder und stellt die verschiedenen Elemente des deutschen Forschungs- und Innovationssystems mit aktuellen Daten und Fakten vor. (di)

 

Foto: © Sven Hoppe / fotolia.de

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news-9570Wed, 07 Oct 2020 11:41:01 +0200Food-Innovation-Wettbewerb TROPHELIA 2020https://www.aif.de/en/news/details/food-innovation-wettbewerb-trophelia-2020.htmlCorona zum Trotz: Für den Food-Innovation-Wettbewerb TROPHELIA Deutschland, der seit 2010 vom AiF-Mitglied Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) organisiert wird, konnte trotz Ausfall des Finales ein Gewinner-Team ermittelt werden. Die TROPHELIA-Jury nominierte ein Team der Technischen Universität Berlin, dessen Dossier mit großem Abstand die höchste Punktzahl erreicht hatte – mit seiner Produktidee „Insectastic“, der Hackfleisch-Alternative.

Das Team wird am 18. Oktober 2020 Deutschland beim Finale des europäischen Wettbewerbs ECOTROPHELIA vertreten: An der Online-Veranstaltung werden 13 Studierenden-Teams aus ganz Europa teilnehmen.

Mit der Idee aus Berlin haben die Studierenden sehr gute Gewinnchancen, denn Insekten genießen als Proteinquelle der Zukunft derzeit viel Aufmerksamkeit. Einige Lebensmittel auf Insektenbasis sind bereits auf dem Markt. „Insectastic“ sieht nicht nur aus wie Hackfleisch, sondern lässt sich auch genauso verwerten: Gerichte wie Bolognesesoße, Frikadellen oder Burger können wie gewohnt zubereitet werden. Neben dem Hauptbestandteil Buffalowürmern enthält es verschiedene pflanzliche Elemente, u.a. aus Erbsen und Roter Beete: eine klimafreundliche und nachhaltige Alternative zu Rinder- oder Schweinehackfleisch. (di)

 

Foto: © Team Insectastic

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news-9560Tue, 29 Sep 2020 10:10:00 +0200IKV-Wissenschaftlerin mit Reifenhäuser-Förderpreis ausgezeichnet https://www.aif.de/en/news/details/ikv-wissenschaftlerin-mit-reifenhaeuser-foerderpreis-ausgezeichnet-1.htmlMelanie Kostka ist erste Preisträgerin des Reifenhäuser-Förderpreises. Sie arbeitet als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist. Bernd Reifenhäuser und Professor Christian Hopmann, Leiter des IKV, verliehen den Preis am 25. August 2020 gemeinsam am Hauptsitz der Reifenhäuser Gruppe in Troisdorf. Die Übergabe wurde im September als Videoaufnahme beim Internationalen Kolloquium für Kunststofftechnik des IKV ausgestrahlt, das aufgrund der Covid-19-Pandemie als rein digitale Konferenz stattfand.

Die Preisträgerin beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit, die sie als Studentin am IKV verfasste, mit geschäumten cellulosebasierten Kunststoffen, die aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden. Der Fokus der Masterarbeit lag dabei auf der Erforschung der noch weitgehend unbekannten Materialeigenschaften dieser Kunststoffe – mit einem Schwerpunkt auf der Analyse der Flammschutzeigenschaften, deren Kenntnis maßgeblich für eine Verwendung in der Gebäudedämmung ist.

Reifenhäuser hat den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für Studierende in diesem Jahr ins Leben gerufen, um hervorragende Arbeiten im Bereich Kunststofftechnik auszuzeichnen. Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Mit dieser Auszeichnung möchten wir junge Menschen mit Leidenschaft für Kunststofftechnik motivieren, weiter nach außergewöhnlichen Leistungen zu streben. Gerade für den nachhaltigen Einsatz von Kunststoff in der Praxis bedarf es kreativer Forschungsansätze, die Materialien und deren Anwendung völlig neu denken. Dies hat Melanie Kostka mit ihrer Arbeit in hervorragender Art und Weise getan.“ (di)


Foto: © IKV

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news-9557Mon, 28 Sep 2020 23:49:00 +0200Neuer Video-Podcast der AiF Forschungspolitik mit MdB Dr. Anna Christmannhttps://www.aif.de/en/news/details/video-podcast-der-aif-mit-mdb-dr-anna-christmann.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die neue Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdB).

Dr. Anna Christmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, gab ihr Statement zum forschungsaffinen deutschen Mittelstandes am 28. September 2020. „…Der Mittelstand ist die Stütze unserer Innovationen in Deutschland. Das ist ganz entscheidend, um die Krisen, vor denen wir ja stehen, zu bewältigen. Sei es die Klimakrise, seien es jetzt auch die gesundheitlichen Herausforderungen. Deswegen setzen wir ganz klar auf einen starken Mittelstand und einen mit der Forschung eng vernetzten Mittelstand. Das ist, glaube ich, die entscheidende Komponente, die Brücke zwischen den Unternehmen und den Unis, den Hochschulen, da spannende Projekte zu entwickeln. Da ist es auch ganz entscheidend, dass wir Akteure haben, wie die AiF, die eben die Unternehmen und die Wissenschaft an der Stelle vernetzt…“, erklärt Christmann in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd)

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen Vodcast „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik mit MdB Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen)"

Hier finden Sie die weiteren Video-Podcasts.

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news-9556Fri, 25 Sep 2020 23:18:00 +0200Norddeutsches Familienunternehmen auf dem Weltmarkt erfolgreichhttps://www.aif.de/en/news/details/norddeutscher-weltmarktplayer-und-industrielle-gemeinschaftsforschung.htmlWie wird der Milch-Tankwagen nach seiner Entladung eigentlich gereinigt? Wie geht es, dass die Abfülldüsen für zuckerhaltige Getränke nicht verkleben und Keime ansetzen? Lebensmittelherstellung und Hygiene sind untrennbar miteinander verbunden. Höchste Qualität und die Nutzung moderner Technologien sind gerade in diesem Industriebereich Voraussetzung.

Die Jürgen Löhrke GmbH aus Lübeck bietet Hygienelösungen für die weltweite Lebensmittel- und Getränkeindustrie an und widerspiegelt, wie mittelständische Unternehmen mit Hilfe der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) höchsten Technologie-Standards gerecht werden können. „Durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die in Kooperation mit Branchenpartnern und Hochschulen durchgeführt werden, verfügen wir über innovative Methodenkenntnisse, um die steigenden Hygieneanforderungen in der Lebensmittelindustrie zukunftssicher zu erfüllen. Der Wissenstransfer durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist für die Weiterentwicklung unserer Produkte, aber auch für unsere tägliche Arbeit von grundsätzlicher Bedeutung“, erklärte Geschäftsführer Martin Löhrke.

Forschungsförderung Garant für "made in Germany"

In enger Zusammenarbeit mit der Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e. V. (IVLV), die eines von über 100 AiF-Mitgliedern ist, zieht auch Löhrkes Familienunternehmen, das seit über 30 Jahren national und international erfolgreich ist, Nutzen aus den technologieoffenen und vorwettbewerblichen IGF-Projekten. Das Unternehmen ist derzeit an drei Forschungsvorhaben beteiligt. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung von Reinigungsverfahren nach bionischen Vorbildern. Diese Projekte und Ergebnisse aus vorherigen wurden am 24. September 2020 vorgestellt.

Die Forschungsförderung sei, laut IVLV-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tobias Voigt, ein Garant für den Werterhalt von "made in Germany". “Der gesamte deutsche Mittelstand profitiert von den technologieoffenen, branchenübergreifenden und vorwettbewerblichen Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung. Allein in unserer Forschungsvereinigung sind 245 Mitgliedsunternehmen engagiert, davon 156 klein oder mittelständisch. Aktuell haben wir 33 laufende Vorhaben, an denen 326 Industrievertreter in projektbegleitenden Ausschüssen involviert sind. Ergänzt wird dies durch sieben direkt von der IVLV geförderte Gemeinschaftsforschungsprojekte. Über unser Netzwerk kommen die Ergebnisse etwa 1600 Unternehmen zugute. Die öffentliche Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung entfaltet somit über die IVLV große Hebelwirkung und leistet einen großen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen und zur nachhaltigen, hochwertigen und sicheren Lebensmittelversorgung der Zukunft. Auch am Beispiel der Jürgen Löhrke GmbH wird sichtbar, dass der Forschungsbedarf bei KMU, insbesondere in unserer Branche, ständig steigt. Innovationen sind, erst recht in Zeiten von Covid-19, existenziell für den Fortbestand der Unternehmen“, so Voigt weiter.

Bundestagsabgeordnete: Geld für angewandte Forschung gut angelegt

Das Mitglied des Deutschen Bundestages Professorin Claudia Schmidtke (CDU) informierte sich vor Ort über das Innovationsengagement des norddeutschen Mittelstandes und die Umsetzung des Forschungsförderprogramms IGF in ihrer Region. Ihr Wahlkreis liegt in der Hansestadt an der Trave und im nordwestlichen Herzogtum Lauenburg. "Der große Vorteil der Industriellen Gemeinschaftsforschung liegt darin, dass die Forschungsideen direkt aus der Anwendung, aus den Unternehmen, kommen. Bei meinem Besuch konnte ich sehen, wie in meinem Wahlkreis Lösungen für eine saubere Zukunft entstehen. Auch an diesen konkreten Beispielen aus dem weltweit agierenden mittelständischen Familienunternehmen Jürgen Löhrke GmbH wird deutlich, dass das Geld für die Projektförderungen der angewandten Forschung gut angelegt ist", sagte die Bundestagsabgeordnete.
Schmidtke ist unter anderem Mitglied in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages. (frd)

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news-9533Thu, 17 Sep 2020 08:16:00 +0200AiF Projekt GmbH ist Teil der Bescheinigungsstelle Forschungszulage https://www.aif.de/en/news/details/aif-projekt-gmbh-ist-teil-der-bescheinigungsstelle-forschungszulage.htmlEin aus der AiF Projekt GmbH, dem DLR Projektträger und der VDI Technologiezentrum GmbH bestehendes Konsortium hat mit Wirkung vom 15. Juli 2020 den Zuschlag für die Einrichtung und den Betrieb einer Bescheinigungsstelle für die steuerliche Förderung von FuE-Vorhaben erhalten.

Als Bescheinigungsstelle wird die hundertprozentige Tochter des AiF e.V. gemeinsam mit ihren Partnern im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Anträge auf die Förderfähigkeit von FuE-Projekten im Sinne des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FZulG) (BGBl I S. 2763) prüfen, bearbeiten und die Bescheinigungen ausstellen. 

Mit der Forschungszulage werden Forschungsausgaben von Unternehmen steuerlich begünstigt und Anreize geschaffen, in Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren. Förderfähig sind Vorhaben im Bereich der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung sowie der experimentellen Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bescheinigung-forschungszulage.de. (brg)

Foto: © fotolia

 

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news-9545Wed, 16 Sep 2020 11:35:00 +0200ACHEMA-Gründerpreis 2021 geht in die letzte Phasehttps://www.aif.de/en/news/details/achema-gruenderpreis-2021-geht-in-die-letzte-phase-1.htmlDer ACHEMA-Gründerpreis ist in die dritte, finale Bewerbungsphase gestartet. Inhaber von Start-ups, zukünftige Gründer sowie Wissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie können sich nun – bis zum 30. November 2020 – mit ihren Businessplänen bewerben. Bis zu zehn aussichtsreiche Gründungen oder Gründungsideen erhalten die Möglichkeit, sich auf der ACHEMA 2021 im Rahmen eines Gründerpreisstandes sowie einer speziellen Pitchsession vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Drei Gesamtsieger erhalten darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro.

Träger des ACHEMA-Gründerpreises sind das AiF-Mitglied DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., die Dechema Ausstellungs-GmbH, die Business Angels Frankfurt-Rhein-Main und der High-Tech Gründerfonds. Unterstützt wird der ACHEMA-Gründerpreis zudem von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Verband der Chemischen Industrie (VCI), der AiF  sowie dem Business Angels Netzwerk Deutschland und dem Forum Startup Chemie.

Alle weiteren Informationen finden Interessenten unter www.achema.de/gruenderpreis. (di)
 

Foto: © DECHEMA / Helmut Stettin

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news-9516Fri, 11 Sep 2020 08:53:00 +0200AiF-Publikation Daten – Fakten – Köpfe aktualisierthttps://www.aif.de/en/news/details/aif-publikation-daten-fakten-koepfe-aktualisiert-1.htmlOb über die AiF geflossene Fördermittel, die Zusammensetzung ihrer wichtigsten Gremien oder ein Verzeichnis aller AiF-Forschungsvereinigungen: Die Publikation Daten – Fakten – Köpfe stellt Wissenswertes über die AiF in kompakter Form vor. (di)

 

Schauen Sie doch mal `rein!

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news-9536Tue, 08 Sep 2020 13:07:23 +0200Online-Event „Fokus Circular Economy"https://www.aif.de/en/news/details/circular-economy-ressourcenschonend-zukunftsorientiert-und-rentabel.htmlDas Konzept der Kreislaufwirtschaft ist nicht neu, doch es ist hochaktuell. Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht einen hohen Stellenwert hat, stehen auch viele Unternehmen vor der Frage, wie sie ihr Verhalten in Bezug auf das richtige Wirtschaften trendgerecht anpassen können.

Einen Einblick in das fortschrittliche Konzept der Circular Economy erhalten Teilnehmende des Online-Events „Fokus Circular Economy: Neue Märkte erschließen – mit Normen und Standards hoch hinaus“. Gemeinsam mit ihrer Tochter, der AiF FTK GmbH, und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) bietet der AiF e.V. am 17.09.2020 von 09:30 bis 11:30 Uhr die digitale Veranstaltung an. Interessierte erfahren, wie man den Einstieg in die Circular Economy findet, warum Normen und Standards unerlässlich sind, um eine Circular Economy im eigenen Unternehmen erfolgreich umzusetzen und neue Märkte zu erschließen und welche Finanzierungsmöglichkeiten es für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Normung gibt.

Zu den Vortragenden gehören unter anderem Jan-Frederik Kremer, Geschäftsführer der AiF FTK GmbH, und Alexandra Horn, Leiterin der Mittelstandsförderung für den DIN e.V. und Ambassador im AiF FTK InnovatorsNet.

Weitere Informationen und den Link zum Anmeldeformular finden Sie im Kalender auf der Website der AiF FTK GmbH. (brg)

Foto: © DIN

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news-9518Wed, 02 Sep 2020 09:17:00 +0200Web-Vorträge „FEI-Highlights“ starten am 10. September 2020https://www.aif.de/en/news/details/web-vortraege-fei-highlights-starten-am-10-september-2020.htmlNachdem die für den 8. bis 10. September 2020 in Berlin geplante Jahrestagung des AiF-Mitglieds Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) abgesagt wurde, bietet der FEI nun eine attraktive Alternative. Bislang drei Referentinnen und Referenten haben jeweils einen einstündigen Web-Vortrag zugesagt und präsentieren online jeweils ein Highlight-Projekt der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.
Los geht's am 10. September 2020 um 11:00 Uhr mit Professor Katharina Scherf vom Institut für Angewandte Biowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie: Sie beleuchtet in ihrem Vortrag die Ursachen von Weizenunverträglichkeiten als Grundlage für die Herstellung besser verträglicher Backwaren.

Am 15. Oktober folgt ein Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) der Technischen Universität München. Er berichtet über die gezielte Anreicherung spezifischer Proteinfraktionen für den medizinischen und ernährungstherapeutischen Einsatz auf Basis eines neuen Mikrofiltrationsmembrankonzepts.

Professor Eckhard Flöter vom Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der Technischen Universität Berlin referiert am 12. November über das vielversprechende IGF-Projekt „Oleoboost“. Das Vorhaben hat zum Ziel, verbesserte Fettsäureprofile von Lebensmitteln durch Strukturierung von Rapsöl zu erreichen.

Details zum verwendeten Online-Tool der virtuellen Vortragsreihe werden rechtzeitig unter www.fei-bonn.de/web-vortraege  bekanntgegeben. (di)
 

Foto: pexels

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news-9515Fri, 28 Aug 2020 08:18:00 +0200AiF-Jahresmagazin ZOOM 2019/2020 erschienenhttps://www.aif.de/en/news/details/aif-jahresmagazin-zoom-2019-2020-erschienen.htmlDie Corona-Krise hat wie durch ein Brennglas gezeigt, welche Bedeutung Forschung und Entwicklung haben. ZOOM 2019/2020, das druckfrische Jahresmagazin der AiF, lädt Sie ein, sich exemplarisch ein Bild davon zu machen, welche Beiträge die verschiedenen Netzwerkpartner der AiF aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden leisten, um die Covid-19-Pandemie zu meistern und tatkräftig die Zukunft zu gestalten. Außerdem erfahren Sie in kurzen Geschichten Aktuelles und Wissenswertes aus dem Forschungsnetzwerk der AiF und ihrer Mitgliedsvereinigungen sowie den von der AiF betreuten Förderprogrammen.

Die von der AiF organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützen die Forschungs- und Innovationsaktivitäten des Mittelstandes, sie stimulieren die Kooperation zwischen den Akteuren des Innovationssystems und befördern den Transfer, so dass wissenschaftlich gewonnene Forschungsergebnisse schnell in innovative Produkte und Verfahren einfließen können. Die seit Jahren hohen Antragszahlen in beiden Programmen belegen sowohl die Passgenauigkeit als auch die Wirksamkeit dieser Förderinstrumente für den Mittelstand.

Die AiF wünscht viel Spaß beim Blättern.

Hier geht´s zum AiF-Jahresmagazin ZOOM 2019/2020 als PDF (6 MB) zum Herunterladen und Ausdrucken. Im Medienraum der AiF-Website finden Sie zusätzlich eine Blätterversion der Publikation. (di)
 

Foto: © imago images / Jan Huebner

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news-9529Thu, 27 Aug 2020 12:58:01 +0200Mittelstand aus dem Westerwald weltweit erfolgreich und mit der Region verbundenhttps://www.aif.de/en/news/details/mittelstand-aus-dem-westerwald-weltweit-erfolgreich-und-mit-der-region-verbunden.htmlDie Produkte und vor allem die Innovationen von mittelständischen Familienunternehmen aus Deutschland genießen internationale Anerkennung. Insbesondere Zulieferer des deutschen und internationalen Fahrzeugbaus sind in ihrer Produktweiterentwickung sehr beweglich und erfolgreich.

Zu diesen Unternehmen gehört die NIMAK GmbH aus Wissen in Rheinland-Pfalz. Seit Mitte der 1960er werden hier Roboter-Schweißzangen, Hand-Schweißzangen, Automationslösungen und Sonderanlagen sowie Klebe- und Dosiertechnologien entwickelt, produziert und verkauft. Es ist das einzige deutsche Unternehmen, das Produkte dieser Art und Qualität herstellt sowie national und international mittels Produktfreigaben an alle Erstausrüster vertreibt. „Forschung und Entwicklung gehörten immer zum Unternehmens-Portfolio. Das Familienunternehmen hat die Gewinne stets im Unternehmen belassen. Unsere Investitionsquote ist überdurchschnittlich hoch“, erklärte NIMAK-Geschäftsführer Dr. Niels Hammer. Nur durch die dauerhafte Innovationstätigkeit – hier entstand in den vergangenen Jahrzehnten auch eine Vielzahl von Patenten - könne sich NIMAK an der Weltspitze halten. Die Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung neuer Produkte innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) sei eine der Grundlagen für den Unternehmenserfolg. Die IGF ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die sich keine eigene Forschungsabteilung leisten können, eine gemeinsame und vor allem anwendungsorientierte Forschung. Hammer würdigte in diesem Zusammenhang auch die effektiven Austauschmöglichkeiten auf den vergangenen Innovationstagen des BMWi.

Aktuell beteiligt sich die NIMAK GmbH, die ein klassischer Hidden Champion ist, an vier IGF-Projekten. Gerade im Fahrzeugbereich ist eine Gewichtsreduzierung der Karosserie und anderer Bauteile und damit auch eine Emissionsreduzierung eine ständige Herausforderung. Die Forschungsvorhaben zielen auf in der Produktion zeitnah anwendbare Lösungen. Dazu kooperiert das Unternehmen unter anderem mit der FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V., die eines von 101 Mitgliedern der AiF ist. „Die Forschungsvereinigungen der AiF sind Kooperations- und Transferplattformen für KMU. Sie bündeln den vorwettbewerblichen Forschungsbedarf einer Branche und auch branchenübergreifend. Dabei vernetzen wir Wirtschaft und Wissenschaft und stärken so die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands in der Region und bundesweit“, betonte FOSTA-Geschäftsführer Rainer Salomon.

Die Abgeordnete sowie Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages Sandra Weeser (FDP) tauschte sich am 26. August 2020 über die Umsetzung und nachhaltige Wirkung der Industriellen Gemeinschaftsforschung in Wissen mit Vertretern der AiF, FOSTA und NIMAK GmbH aus. Die ausgebildete Betriebswirtin und vormalige Managerin hat in der Region ihren Wahlkreis (Neuwied-Altenkirchen). „Der Mittelstand ist das Rückgrat für Wirtschaft und Wohlstand in Deutschland. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie schnell dieser auf Veränderungen, wie beispielsweise in der Corona-Krise, reagiert und wie anpassungsfähig er ist. Die mittelständischen Unternehmen in Rheinland-Pfalz sind sehr innovativ. Das zeigt sich daran, dass gerade auch hier im Westerwald eine Vielzahl von Hidden Champions, wie die NIMAK GmbH, zu finden sind. Damit deutsche Unternehmen Weltmarktführer bleiben können, darf bei den Investitionen und Fördermitteln für Forschung und Entwicklung nicht gespart werden. Im Gegenteil: Wir müssen smart investieren, dass sich technologieoffen Zukunftsfelder entwickeln können“, sagte Weeser. (frd)

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news-9523Thu, 20 Aug 2020 13:44:05 +0200LASER.region.AACHENhttps://www.aif.de/en/news/details/laserregionaachen.htmlDer Parlamentarische Staatssekretär (PStS) bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bundestagsmitglied Thomas Rachel, überreichte am 19. August 2020 im Beisein von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und dem Herzogenrather Bürgermeister Christoph Von den Driesch die Urkunden zur Bewilligung des Bündnisses LASER.region.AACHEN im Förderprogramm WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Städteregion Aachen zu einem Zentrum neuer laserbasierter Produktionstechniken zu entwickeln. Staatssekretär Rachel erklärte anlässlich der Urkundenübergabe: „Die optische Technologie ist eine der Schlüsseltechnologien Deutschlands, die vor allem auch in der Laserregion Aachen auf fruchtbaren Boden trifft.“

Das Projekt umfasst derzeit 33 Partner, davon 21 Unternehmen, drei Forschungseinrichtungen sowie neun regionale Struktur-, Innovations- und Sozialpartner. Als Projektkoordinator wird die Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) gemeinsam mit den beiden Mitantragstellern, dem Lehrstuhl für Lasertechnik (LLT) der RWTH Aachen sowie dem Lehrgebiet Schweißen, Schneiden und Lasertechnologie der FH Aachen, die Konzeptphase ausgestalten. Dazu wurden zunächst 245.000 Euro Fördergelder bereitgestellt.

Geschäftsführender Gesellschafter der 2010 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichneten cleanLASER mit derzeit rund 130 Mitarbeitern ist AiF-Vizepräsident Edwin Büchter. Er sagte in seiner Ansprache: „Die Fördermittel des Bundesforschungsministeriums sind gut investiert: Wir schaffen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze, leben Inklusion und Nachhaltigkeit und geben der gesamten Region neue Perspektiven. Wir wollen die Menschen mitnehmen und Randbedingungen für Innovation schaffen, um die Region für die Menschen attraktiv zu gestalten.“ Außerdem wies er auf den in Deutschland existierenden erfolgreichen Mix von Forschungsfördermaßnahmen hin – darunter auch die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zugunsten mittelständischer Unternehmen, die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. „Die themen- und projektorientierte Forschungsförderung von BMWi und BMBF ergänzt sehr zielorientiert den ‚Universaldünger‘ Forschungszulage“, ist Büchter überzeugt. (di)

Weitere Informationen finden Interessenten unter: https://www.innovation-strukturwandel.de/de/2683.php.
 

Foto: © Clean-Lasersysteme GmbH

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news-9520Wed, 19 Aug 2020 14:39:55 +0200Tradition plus Industrielle Gemeinschaftsforschung: Recycelter Kalksandstein aus Niedersachsenhttps://www.aif.de/en/news/details/tradition-plus-industrielle-gemeinschaftsforschung-recycelter-kalksandstein-aus-niedersachsen.htmlÜber 100 Jahre niedersächsische Unternehmererfahrung der Höltinghauser Industriewerke GmbH aus Emstek fließen in die industrielle Forschung zum Baumaterial Kalksandstein. Das Unternehmen arbeitet unter dem Dach der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. (FVKS), die Mitglied der AiF ist, eng mit Wissenschaftlern und anderen mittelständischen Baumaterialherstellern zusammen, um den anerkannten Mauerstein weiter zu verbessern. „Innerhalb mehrerer aktueller Forschungsvorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) sind mehr Schallschutz, erheblich weniger Energieverbrauch und CO2-Ausstoß bei der Produktion sowie wirkungsvolle Materialeinsparung durch Recycling die greifbaren Ziele“, erklärte Dr.-Ing. Wolfgang Eden, Leiter der FVKS.  Der Geschäftsführer der Höltinghauser Industriewerke GmbH Edmund Brinkmann ergänzte: „Wir können dank dieser weltweit einmaligen Kooperationsmöglichkeit über die IGF-Projekte den Haus- und Wohnungsbau immer ökologischer und ökonomischer gestalten.“

Die Höltinghauser Industriewerke GmbH produziert seit 1904 den weißen Mauerwerksbaustoff Kalksandstein und gehört zum forschungsaffinen Mittelstand in Deutschland. „Neben“ der Produktion von Kalksand-Plansteinen und großformatigen Planelementen engagiert sich das Unternehmen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen aus der gesamten Bundesrepublik aktuell in mindestens drei Forschungsvorhaben innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Silvia Breher machte sich am 18. August 2020 ein persönliches Bild von der Umsetzung der IGF-Forschungsvorhaben in ihrem Wahlkreis (WK 32: Cloppenburg-Vechta) und besuchte das forschungsaffine mittelständische Unternehmen in Emstek. „Der effektive Wissenstransfer und die Förderung und Entwicklung von jungen Fachkräften innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung sowie die angewandte Produkt- und Verfahrensforschung sind eine anfassbare Zukunftsinvestition - vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich eine eigene Forschungsabteilung nicht leisten können. Meine Unterstützung für Ihre wichtige Arbeit und ein Bekanntermachen der IGF haben Sie", sagte Breher, die vom Emsteker Bürgermeister Michael Fischer (CDU) begleitet wurde.

An niedersächsischen Forschungseinrichtungen wurden 2019 IGF-Vorhaben für 17,4 Millionen Euro umgesetzt. „Das macht etwa zehn Prozent der bundesweiten IGF-Mittel aus“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik abschließend. (frd.)

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news-9514Tue, 18 Aug 2020 08:14:21 +0200MS Wissenschaft 2020: Bioökonomie auf Tourhttps://www.aif.de/en/news/details/ms-wissenschaft-2020-biooekonomie-auf-tour.htmlDie Tour der MS Wissenschaft ist ­– in diesem Jahr coronabedingt verspätet – am 30. Juli 2020 in Münster gestartet. Zum 17. Mal ist das schwimmende Science Center in Deutschland unterwegs. Bis Mitte Oktober dreht sich alles an Bord um das Thema Bioökonomie – das zentrale Thema des Wissenschaftsjahres 2020. Unter diesem Oberbegriff werden unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze gebündelt, die allesamt auf eine biobasierte Wirtschaftsweise abzielen. Die Ressourcen kommen dabei aus der Natur. Beispiele sind Treibstoff aus Algen oder Kunststoff aus Pflanzenstärke. Ziel der Bioökonomie ist eine nachhaltige Nutzung nachwachsender und damit erneuerbarer, emissionsarmer und anpassungsfähiger Rohstoffe. Der Kreislaufgedanke ist dabei ein zentraler Baustein.

Mehr zum lehrreichen und unterhaltsamen Schiffsbesuch und wann die MS Wissenschaft in welcher Stadt anlegen wird, erfahren Sie auf www.ms-wissenschaft.de. Das Wissenschaftsjahr ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD), zu deren Trägerorganisationen die AiF gehört. (di)
 

Foto: © Heiner Witte/Wissenschaft im Dialog

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news-9507Fri, 14 Aug 2020 09:49:00 +0200IfM Bonn: Podcasts und aktualisierte Statistikenhttps://www.aif.de/en/news/details/ifm-bonn-podcasts-und-aktualisierte-statistiken.htmlDas Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn weist jährlich Daten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen im Hinblick auf deren Anzahl, Umsätze, Beschäftigte (inkl. Auszubildende in KMU), Eigenkapitalquote sowie Forschungs-, Innovations- und Auslandsaktivitäten aus, die unter „Mittelstand im Einzelnen“ auf der IFM-Webseite abrufbar sind. Folgende Daten wurden in den vergangenen Wochen aktualisiert:

Außerdem bietet das IfM Bonn zwei neue Podcasts auf seiner Website. Darin analysiert IfM-Präsidentin Professorin Friederike Welter, mit welchen ökonomischen Folgen mittelständische Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemiekrise zu kämpfen haben und wie die wirtschaftspolitischen Unterstützungsmaßnahmen zu bewerten sind. Hier geht´s zu den IfM-Podcasts. (di)
 

Foto: pexels

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