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FAQ CFC

Nach Punkt 9 des CFC sind erhaltene Zuwendungsmittel ohne Abzug an die Forschungsstellen weiterzuleiten.

Wie ist dies im Zusammenhang mit Vorhaben zu verstehen, die an eigenen Forschungseinrichtungen der Forschungsvereinigung durchgeführt werden sollen?

Die Regelung in Punkt 9 des CFC gilt ausschließlich für Zuwendungsmittel, die laut Zuwendungsbescheid an eine Forschungseinrichtung weiterzuleiten sind. Somit betrifft dies nicht die Zuwendungsmittel, die Forschungsvereinigungen erhalten, um Vorhaben an eigenen, rechtlich unselbständigen Forschungseinrichtungen durchzuführen.

Inwieweit betrifft dies die Koordinierungspauschalen in den Fördervarianten CORNET und Leittechnologien?

Die Regelung in Punkt 9 des CFC gilt ausschließlich für Zuwendungsmittel, die laut Zuwendungsbescheid an eine Forschungseinrichtung weiterzuleiten sind. Somit betrifft dies nicht die Pauschalen, die zur Kompensierung von erhöhten Aufwendungen der Forschungsvereinigung dienen, die im Zusammenhang mit der Koordinierung der CORNET- bzw. Leittechnologie-Gesamtprojekte entstehen.

In Nr. 10 CFC steht, dass Zwangsmitgliedschaften, als Voraussetzung für eine Beteiligung an der IGF, ausgeschlossen sind.

Trifft dies auch auf die Projektbegleitenden Ausschüsse zu?

Ja, die Mitarbeit in den Projektbegleitenden Ausschüssen muss unabhängig von einer Mitgliedschaft in der antragstellenden AiF-Forschungsvereinigung möglich sein (vgl. Abschnitt 1.6 des IGF-Leitfadens)

Bestandteil jedes einzelnen Antrags auf Begutachtung ist eine CFC-Erklärung (vgl. Abschnitt 2 des IGF-Leitfadens).

Warum müssen wir die CFC-Erklärungen projektgebunden statt lediglich jährlich vorlegen?

Zu jedem Projektantrag, der unter Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungseinrichtungen erfolgen kann, ist zu erklären, dass genau dieser Antrag hinsichtlich der spezifischen Forschungseinrichtung(en) die jeweiligen Anforderungen erfüllt.

Es ist auf der CFC-Erklärung zu versichern, dass die Forschungseinrichtungen ihren Mitgliedsbeitrag nicht aus öffentlichen Fördermitteln bestreiten.

Welche Forschungseinrichtungen betrifft dies?

Die CFC-Erklärung ist Bestandteil eines Antrags auf Begutachtung eines IGF-Vorhabens. Sie betrifft die Forschungsstellen, die laut Antrag am Vorhaben beteiligt sein werden und Mitglied der antragstellenden Forschungsvereinigung sind. Der in einem solchen Fall ggf. an die Forschungsvereinigung zu zahlende Mitgliedsbeitrag darf nicht aus öffentlichen Fördermitteln bestritten werden.

Was ist in diesem Zusammenhang unter "öffentliche Fördermittel" zu verstehen?

Die Erklärung bezieht sich auf öffentliche Mittel aus der Projektförderung (z.B. im Rahmen der IGF), nicht jedoch auf öffentliche Mittel aus der institutionellen Förderung.

Welche Maßnahmen können wir zur Absicherung dieser Erklärung ergreifen?

Idealerweise wird jeweils eine schriftliche Rückversicherung [Muster öffnen] bei den Forschungseinrichtungen eingeholt, die laut Antrag am Vorhaben beteiligt sein werden und Mitglied der antragstellenden Forschungsvereinigung sind. Für Institute der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) erübrigt sich eine Rückversicherung, da der AiF eine Erklärung der FhG vorliegt, nach der dieser Punkt der CFC-Erklärung für Institute der FhG grundsätzlich erfüllt ist.

Eine Rückversicherung bei den Forschungseinrichtungen wird seitens der AiF nicht gefordert und ist der AiF nicht vorzulegen.

Jährlich ist der AiF bis Ende Februar u. a. die Beitragsordnung einzureichen.

Wie verfahren wir, wenn keine Beitragsordnung besteht?

In derartigen Fällen sind ersatzweise Unterlagen einzureichen, aus denen die Beitragsfestsetzung hervorgeht (z.B. Beschlüsse einer Mitgliederversammlung).