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Vergleichmäßigung der Betonqualität durch neue Prüfkonzepte und -methoden für eine zielsichere Bestimmung des Wassergehalts am Frischbeton

Laufzeit: 01.09.2020 - 28.02.2023
Vorhaben-Nr. 21322 N

Forschungsvereinigung:

Forschungsgemeinschaft Transportbeton e.V. - FTB
Kochstraße 6-7 Tel.: +49 30 2592292-0
D-10969 Berlin E-Mail: info(at)transportbeton(.)org
www.transportbeton.org

Forschungseinrichtung:

  • Technische Universität Kaiserslautern Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen

Vorhabenbeschreibung:

Logo Bundesministerium für Wirtschaft und EnergieDer Wasserzementwert von Beton stellt bei der Beurteilung der zu erwartenden Festigkeit und Dauerhaftigkeit eine wesentliche Steuer- und Kontrollgröße dar. Bei der Transportbetonherstellung erfordern Schwankungen der Frischbetonqualität einen Sicherheitspuffer – z.B. das Vorhaltemaß der Druckfestigkeit im Rahmen der Erstprüfung. Dies ist erforderlich, um die geforderten Festbeton- und Dauerhaftigkeitseigenschaften zielsicher zu erreichen. Bis heute existiert kein Prüfverfahren zur sofortigen Ermittlung des Wassergehaltes am Frischbeton und damit indirekt des Wasserzementwerts. Fortschritte in der Prüftechnik stellen jedoch Feuchtesonden zur Verfügung, die es ermöglichen sollen, den Wassergehalt von Frischbeton schnell zu messen, um so direkte Korrekturen an der Betonzusammensetzung vornehmen zu können. Zu diesen Technologien existieren aber keine gesicherten Erkenntnisse. Im Rahmen des Vorhabens soll ein praxistaugliches und abgesichertes Prüfkonzept entwickelt werden. Durch Versuche an Ausgangsstoffen und Betonen soll ermittelt werden, welche Kennwerte im Rahmen der Produktionskontrolle notwendig sind, um den Wassergehalt, und damit die späteren Festbetoneigenschaften, bereits während der Produktion zuverlässig vorhersagen zu können. Die Auswertung des Prüfkonzeptes soll zudem zeigen, ob die Prüftechniken auch unter Praxisbedingungen umsetzbar und zuverlässig sind. Das Forschungsvorhaben birgt ein hohes Innovationspotenzial für die KMU-geprägte Transportbetonindustrie, da eine zielgenauere Steuerung der geforderten Betoneigenschaften während der Frischbetonherstellung ermöglicht werden soll. Die daraus erzielte Vergleichmäßigung der Betonqualität soll weiterhin zu einer Reduzierung der Standardabweichung führen sowie die Vermeidung von Mängeln unterstützen. Dadurch soll der Einsatz von Ausgangsstoffen ressourceneffizienter werden, was eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit für KMU und Verringerung des CO2-Ausstoßes beim Massenbaustoff Beton mit sich bringt.


Weitere Informationen und den Schlussbericht zum Projekt erhalten Sie bei der AiF-Forschungsvereinigung: Forschungsgemeinschaft Transportbeton e.V. - FTB