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Forschung

Mittelstands­orientierte Forschung

Sie wollen im Forschungsnetzwerk der AiF mitarbeiten? Sie haben Ideen für mittelstandsorientierte Forschungsprojekte? Sie möchten sich an Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beteiligen? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Sie sind bereits in der IGF aktiv? Hier geht`s zum IGF-Direkteinstieg für Projektbeteiligte.

Professor Chokri Cherif

Direktor des Instituts für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik der Technischen Universität Dresden und Träger des Deutschen Zukunftspreises 2016

IGF-Projekte sind nicht selten die Keimzelle für zukunftweisende Innovationen. So auch beim `C3-Carbon Concrete Composite´- Projekt, für das ich gemeinsam mit zwei Kollegen vom Bundespräsidenten mit dem Zukunftspreis 2016 ausgezeichnet wurde. Die ganze Story begann vor über 20 Jahren mit einem IGF-Projekt, in dem die Weichen für die Vision vom textilen Bauen gestellt wurden.

Julian Krenge

Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der parcelLab GmbH, München

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter in IGF-Projekten bekommt man nicht nur durch die praxisnahen und anwendungsorientierten Themen Ideen für eine Unternehmensgründung. Der Schritt in die Selbstständigkeit wird auch dadurch einfacher, dass man durch die Zusammenarbeit mit Mittelständlern sehr schnell lernt, Verantwortung zu übernehmen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

 

Dr. Edelgard Bulmahn

Bundesforschungsministerin a. D. und Ehrensenatorin der AiF

Vorarbeiten des Instituts für Werkstofftechnik (IWT) Bremen in der Industriellen Gemeinschaftsforschung haben uns ermutigt, gemeinsam mit dem IWT in einem ZIM-Projekt ein neues Verfahren zur Steigerung der Lebensdauer von Zahnrädern anzugehen. Im Ergebnis können wir ein innovatives Festwalzbearbeitungssystem für Zahnflanken anbieten, das deren Oberfläche verfestigt und auf einer vorhandenen Schleifmaschine eingesetzt werden kann.

Professor Gerson Meschut
Leiter des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn

An meinem Institut werden derzeit knapp 30 IGF-Projekte durchgeführt. Die enge Zusammenarbeit von Experten der Industrie und Wissenschaftlern der Forschungsinstitute in der IGF ist dabei für beide Seiten ein Gewinn. Die zahlreichen wissenschaftlichen Mitarbeitenden und studentischen Hilfskräfte werden an praxisrelevanten Themen ausgebildet und die mittelständischen Unternehmen können durch ihre Mitarbeit in den Projektbegleitenden Ausschüssen Kontakte zu potenziellen Ingenieur-Nachwuchskräften knüpfen.

Professor Heinz Riesenhuber
Bundesforschungsminister a. D. und Ehrensenator der AiF

Die AiF schlägt eine wichtige Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Sie bindet eine große Zahl mittelständischer Unternehmen über die IGF ständig in das Innovationsgeschehen ein und motiviert sie zu eigenen Projekten in Forschung und Entwicklung. Das macht nicht nur die Unternehmen stark, sondern auch den Standort Deutschland als Ganzes.

Professor Hans-Werner Zoch

Geschäftsführender Direktor der Stiftung Institut für Werkstofftechnik, Bremen

IGF-Projekte haben eine enorme Breitenwirkung in den Branchen und bilden die gemeinsame technologische Absprungbasis, um weitere Innovationen in den Unternehmen entstehen zu lassen. Dass das für alle Beteiligten gut funktioniert, sieht man daran, dass sich immer mehr Unternehmen in IGF-Vorhaben engagieren – allein im vergangenen Jahr über 16.000 Firmen.

Meike Samtlebe

Postdoktorandin im Bereich Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie der Universität Hohenheim, Stuttgart

Ich bin Fan der IGF und nehme durch die Mitarbeit an Projekten viel für die Zukunft mit. Sie erleichtert es, Fragestellungen von wissenschaftlichem Interesse, die auch für mittelständische Unternehmen relevant sind, zu bearbeiten und damit auch Kommunikationsbarrieren abzubauen.

Industrielle Gemeinschaftsforschung

Vorwettbewerblich, anwendungsnah, themenoffen: Die Bearbeitung eines Vorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) ist für Wissenschaftler eine gute Möglichkeit, Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen zu sammeln und persönliche Netzwerke zu bilden.

Was ist Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)? Wie funktioniert sie?

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist angewendungsnahe, vorwettbewerbliche Forschung unter besonderer Berücksichtigung mittelständischer Unternehmen, die dabei gemeinsam kooperieren. Die Themenauswahl ist offen und industriegeleitet. Die Projekte werden von Forschungseinrichtungen bearbeitet und von Unternehmen begleitet. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht, da ganze Branchen profitieren sollen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert IGF-Projekte mit öffentlichen Mitteln.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder der AiF: 100 branchen- oder technologiefeldorientierte Forschungsvereinigungen.

Wie kann ich an der IGF mitwirken?

Forschungseinrichtungen können eigene Projektideen an eine thematisch passende Forschungsvereinigung der AiF herantragen. Dort werden die Vorschläge von deren Mitgliedsfirmen unter dem Gesichtspunkt der Anwendungs- und Branchenrelevanz diskutiert.

Wo kann ich eine Projektskizze einreichen?

Projektskizzen oder Ideen zu Forschungsvereinigungen können nur über die ordentlichen Mitglieder der AiF, 100 branchenorientierte Forschungsvereinigungen, eingereicht werden.

Welche Vorteile hat es für mich, an der IGF mitzuwirken?

Als Forschungseinrichtung bekomme ich Kontakt zu zahlreichen Firmen, die an meinen Forschungsideen Interesse haben könnten. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Projektbegleitenden Ausschüsse erfahre ich, wo es dort Handlungsbedarf für Forschung und Entwicklung gibt. Für Wissenschaftler ist die Bearbeitung eines IGF-Vorhabens eine gute Möglichkeit, Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen zu sammeln und persönliche Netzwerke zu bilden.

Wer entscheidet, welches Projekt gefördert wird?

In sieben Gutachtergruppen der AiF evaluieren erfahrene Gutachter aus Wissenschaft und Industrie alle Anträge in einem transparenten Prozess. Hauptkriterien sind dabei sowohl der Innovationsgrad als auch der wirtschaftliche Nutzen für mittelständische Unternehmen. Im Abgleich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln werden Vorhaben ab einer bestimmten Punktegrenze zur Förderung empfohlen. Über die endgültige Förderung entscheidet das Bundeswirtschaftsministerium.

CORNET / IGF International

CORNET steht für Collective Research Networking und ermöglicht transnationale Vorhaben der Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen.

 

Ansprechpartner / weitere Infos

ZIM-Kooperations­projekte

Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oder von KMU und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkungen auf bestimmte Technologien und Branchen.

ZIM-Kooperationsprojekte

Projektträger: AiF Projekt GmbH

Ansprechpartner

ZIM – Internationale Kooperations­projekte

ZIM-Kooperationsprojekte können jederzeit auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Und das sogar mit einem erhöhten Fördersatz.

ZIM-Förderangebote international

Projektträger: AiF Projekt GmbH

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