2. Innovationskongress 2018

Professor Andreas Pinkwart (r.) und Dr. Eduard Neufeld

11.12.2018 |

Innovation ist die Antwort auf die drängenden Fragen der Zukunft. Die globalen Megatrends geben die Richtung vor: Digitalisierung, demographische Entwicklung, Klimawandel und Ressourcenknappheit, Globalisierung und Migration, um nur einige zu nennen. Vor diesem Hintergrund fand am 5. Dezember 2018 im Fraunhofer-Forum in Berlin der 2. Innovationskongress 2018 statt, eine gemeinsame Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Fraunhofer-Gesellschaft, des Verbandes der Chemischen Industrie sowie der AiF.

Die Veranstaltung brachte Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik zusammen, um zu zeigen, wie Deutschland richtig auf die großen Herausforderungen reagieren kann: auf neue Produktionstechniken von Robotik bis 3-D-Druck; auf eine Welt von „augmented reality“, in der die Produktion echter Waren überflüssig erscheint; auf den Wandel der Arbeitswelten und veränderte Prioritäten von Unternehmen und Beschäftigten; auf die disruptiven Entwicklungen, die sich im Zusammenspiel von Digitalisierung und Globalisierung abzeichnen; auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die darauf folgen, oder auf begrenzte Ressourcenreserven und das steigende Nachhaltigkeitsbedürfnis der Verbraucher. Und um zu zeigen, welche neue Rolle dabei auf Unternehmen, auf Forschungseinrichtungen an Hochschulen und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen, auf Politik in Bund, Ländern und Gemeinden, auf Wissenschaft und Wirtschaft insgesamt zukommt.

Nach einer Keynote von Professor Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, gab es unter der Überschrift „Wie innovationsfit ist Deutschland?“ eine Talkrunde unter anderem mit Dr. Eduard Neufeld, Geschäftsführer und Institutsleiter des AiF-Mitglieds Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien.

Danach folgten Panels mit anschließender Diskussion zu den Themen „Zirkuläre Wirtschaft: Innovationen für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“, an dem unter anderen Professor Kurt Wagemann, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, teilnahm, sowie „Die Zukunft der Produktion: Robotik, Künstliche Intelligenz, Blockchain“, unter anderen mit Professor Volker Stich, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds FIR an der RWTH Aachen.

Eine Dokumentation der gesamten Veranstaltung ist auf youtube abrufbar: Teil 1 und Teil 2.

Foto: © Andreas Schoelzel

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