25-jähriges Jubiläum des TIHD in neuem Konferenzzentrum

Blick in das neue IHD-Konferenzzentrum mit bogenförmigem Saaldach aus Holz

11.05.2017 |

Doppelten Grund zum Feiern gab es in der letzten Woche am Institut für Holztechnologie Dresden (IHD): Neben der feierlichen Eröffnung des neuen Konferenzzentrums wurde am 4. Mai 2017 auch das 25-jährige Bestehen des AiF-Mitglieds Trägerverein Institut für Holztechnologie Dresden e.V. (TIHD) begangen. Unter den knapp 100 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft waren auch Martin Dulig, Sächsischer Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Dr. Ole Janssen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Dresden, Detlef Sittel, und Dr. Ralf Bauer, Präsident der Zuse-Gemeinschaft.

Zur Begrüßung sprach IHD-Geschäftsführer Professor Steffen Tobisch zu seinen Gästen und zu den zahlreich anwesenden Institutsmitarbeitern: „Wir freuen uns, unsere Gäste und Partner zukünftig in einem so modernen und einzigartigen Bau zu begrüßen, die so geschaffene Kommunikationsplattform getreu dem Motto `Forschung, die ankommt´ für den wissenschaftlichen Austausch der Branche zu nutzen und damit wissenschaftliche Ergebnisse in wirtschaftliche Erfolge umzusetzen.“, so Tobisch.

Regelmäßig lädt das IHD zu Fachtagungen ein, um die in Forschungsprojekten gewonnen Erkenntnisse mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu teilen und zu diskutieren. Das bisherige Gebäude wurde dieser Aufgabe nicht mehr gerecht: Es bot zu wenig Platz für die gestiegene Anzahl der Teilnehmer, zudem war seine Ausstattung in die Jahre gekommen. Das neue, moderne Konferenzzentrum, dessen Bauzeit knapp zwei Jahre betrug, verfügt jetzt über 800 m2 nutzbare Grundfläche. Der Werkstoff Holz spielt in dem Neubau eine prominente Rolle: Die einzigartige Bogenform des Saaldaches, vom Architekten Reiter BDA aus Dresden entworfen, besteht aus gebogenen, kreuzweise verlaufenden Leimholzbindern – ein beeindruckender Beweis für die Leistungsfähigkeit des Werkstoffs Holz.

„Sachsen verfügt über eine exzellente Forschungslandschaft und setzt seit Jahren sehr erfolgreich auf den Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Gemeinnützige Forschungseinrichtungen wie das Institut für Holztechnologie Dresden sind gefragte Partner und Impulsgeber für innovative Unternehmen.“, betonte Staatsminister Martin Dulig in seiner Rede. Im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die über die AiF aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert wird, war das IHD seit 1995 an 70 IGF-Vorhaben beteiligt, darunter vier CORNET-Vorhaben mit internationaler Beteiligung. Alleiniger Gesellschafter des Forschungsinstituts ist seit 1992 der TIHD, AiF-Mitglied seit 2011. Dem TIHD gehören gegenwärtig 95 Unternehmen, Verbände und Institutionen aus der Holzwirtschaft, Möbelindustrie, Forschung, Lehre, Verbänden und verwandten Industriezweigen als Mitglieder an.  

Das IHD wurde 1952 als Institut für Holztechnologie und Faserbaustoffe gegründet und 1992 als unabhängiges und gemeinnütziges Institut privatisiert. Zentrales Betätigungsfeld des Instituts ist die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf nahezu allen Gebieten des Rohstoffs Holz. Ergänzend dazu bietet das IHD mit seiner Tochter, dem Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie Dresden (EPH), weltweit Leistungen zur Prüfung, Zertifizierung, Beratung, Begutachtung sowie Weiterbildung an. Das Institut mit seinen 120 Mitarbeitern versteht sich als Partner der mittelständischen Unternehmen der Holzwirtschaft, der Möbelindustrie sowie verwandter Industriezweige und pflegt Kontakte mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in mehr als 60 Ländern weltweit.

Foto: © IHD

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