25 Jahre GFaI

06.07.2015 |

Am 3. Juli 2015 feierte das AiF-Mitglied Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik (GFaI) in Berlin ihr 25-jähriges Bestehen. Dabei ist der Name der Gesellschaft Programm: Die GFaI fördert Forschung und Entwicklung (FuE) in der angewandten Informatik und organisiert die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) auf diesem Gebiet unter dem Dach der AiF. Rund 100 vorwiegend mittelständische Firmen und Einrichtungen sowie ca. 100 Personen sind Mitglied der GFaI. Sie ist An-Institut der Beuth Hochschule für Technik Berlin und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Rund 100 Mitarbeiter bearbeiten in der GFaI wissenschaftliche Projekte und führen FuE-Aufträge und -Dienstleistungen durch.

Im Rahmen einer Jubiläumsfeier stellten Vertreter aus der GFaI und Unternehmen gemeinsam aktuelle Forschungsprojekte vor. Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeminister für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, sowie Dr. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer IGF der AiF, trugen – unter anderen – Grußworte bei.

AiF-Geschäftsführer Schmidt sagte dabei: „Die Digitalisierung der Wirtschaft, insbesondere des Mittelstands, ist ein Hauptanliegen auch des Bundeswirtschaftsministeriums. Neue Softwarelösungen, Internetanwendungen und standardisierte eBusiness-Prozesse bieten gerade kleinen und mittleren Unternehmen enorme Effizienzpotenziale und vielfältige neue Geschäftsfelder. Seit ihrem Eintritt in die AiF vor rund 25 Jahren hat die GFaI weit über 100 IGF-Projekte mit über 200 Forschungsstellen-Beteiligungen durchgeführt. Die GFaI ist daher im Forschungsnetzwerk der AiF ein Wegbereiter des digitalen Wandels im Mittelstand.“

Keimzelle für die IGF in den Neuen Ländern

Als die GFaI 1991 als Ordentliches Mitglied in die AiF aufgenommen wurde, war sie das erste Mitglied mit Sitz in den Neuen Ländern und damit eine wichtige Keimzelle für die IGF dort. Die in die Neuen Länder geflossenen IGF-Fördermittel sind in den letzten sechs Jahren von 26,6 auf 32,7 Millionen Euro beständig gewachsen. „Damit ist der Anteil Ostdeutschlands an den IGF-Fördermitteln im gleichen Zeitraum von 21 auf 24 Prozent gestiegen. Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahlen haben die Neuen Länder mit 2,06 Euro pro Einwohner die Alten Bundesländer mit 1,66 Euro pro Einwohner sogar bereits überholt.“, so Schmidt.

Preisgekrönte Forschung

Die GFaI hat den Otto von Guericke-Preis, den die AiF seit 1997 für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF verleiht, zweimal erhalten. 1998 wurde sie damit für ein Vorhaben zur multimedialen Produkt- und Dienstleistungspräsentation ausgezeichnet und 2001 für die berühmte akustische Kamera.

Foto: ©  GFaI

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