DFG-Förderatlas 2018

05.07.2018 |

Am 5. Juli 2018 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihren DFG-Förderatlas 2018 vorgestellt. Die Publikation präsentiert Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Mit dem Sonderthema „Forschungsförderung im europäischen Kontext und weltweit“ wird die Aufmerksamkeit ergänzend auf einige zentrale Aspekte des internationalen Förder- und Forschungshandelns gerichtet. „50 Jahre Sonderforschungsbereiche“ bilden den Anlass für ein weiteres Sonderkapitel.

Im Mittelpunkt des Berichts stehen Analysen, die in nach Fächern und Fördergebieten differenzierender Form über den Drittmittelerfolg von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bei der DFG, im Rahmen der direkten FuE-Förderung des Bundes sowie im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 informieren.

Die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird in Kapitel 2.3.4 gesondert dargestellt und an mehreren Stellen der Publikation berücksichtigt. Dabei liegen Daten zu laufenden oder abgeschlossenen Vorhaben im Zeitraum 2014 bis 2016 zugrunde. In diesem Zeitraum wurden über die AiF Vorhaben der IGF mit einem Gesamtvolumen von rund 419 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. An diesen Vorhaben waren Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen etwa je zur Hälfte beteiligt (Tabelle 3-1). Unter den beteiligten Hochschulen steht die RWTH Aachen mit 33,9 Millionen Euro an der Spitze, gefolgt von der TU München mit 24,2 Millionen Euro und der TU Dresden mit 21,1 Millionen Euro (Tabelle 4-25).

Die in der Vorgängerausgabe des Förderatlas noch gemeinsam mit der IGF betrachtete Förderlinie Kooperationsprojekte des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), die von der AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger des BMWi betreut wird, wird im Förderatlas 2018 mit allen anderen Förderlinien von ZIM in die Darstellung der direkten FuE-Förderung des Bundes einbezogen. Im Zeitraum 2014 bis 2016 belief sich das Volumen der Fördermittel des BMWi für ZIM insgesamt auf 1,6 Milliarden Euro.

Unter www.dfg.de/foerderatlas finden Interessenten die Online-Fassung der Publikation. Das von der Vorgängerfassung bekannte Web-Angebot aus thematischen Kurzeinführungen und umfangreichen Download-Möglichkeiten wurde weiter ausgebaut. Neu sind unter anderem interaktiv bedienbare Karten, die individuelle Sichten auf das Forschungsprofil von Bundesländern und Regionen ermöglichen.

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