Dr. Ole Janssen zu Gast in der Mitgliederversammlung der AiF

Dr. Ole Janssen

06.06.2018 |

Dr. Ole Janssen, Leiter der Unterabteilung Innovations- und Technologiepolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), berichtete im Rahmen der 65. Ordentlichen Mitgliederversammlung der AiF am 6. Juni 2018 in Berlin über die Ziele seines Hauses bei der Forschungsförderung für den Mittelstand in der 19. Legislaturperiode. In diesem Rahmen erklärte er: „Mittelständische Unternehmen verfügen häufig nicht über eigene Forschungskapazitäten und Netzwerke. Daher unterstützt das Wirtschaftsministerium sie auch mit seinem Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung dabei, unternehmensübergreifend gemeinsam an neuen Technologien zu arbeiten. Dieser branchenübergreifende Ansatz ist typisch für die IGF: Über alle Technologien hinweg können mittelständische Unternehmen eigene innovative Akzente setzen und so im internationalen Wettbewerb besser bestehen. Die im Koalitionsvertrag geforderte Technologieoffenheit wird durch die BMWi-Programme ZIM und IGF bereits erfüllt. Beide Programme werden auch wichtige Bausteine der Transferinitiative sein."

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer hieß Ole Janssen willkommen und sagte, dass das Forschungsnetzwerk der AiF mit seinen 50.000 Unternehmen, 1.200 Forschungseinrichtungen und 100 Forschungsvereinigungen einen wichtigen Beitrag zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes leiste, denn der Schlüssel zum Erfolg liege in der Vernetzung und Kooperation mittelständischer Unternehmen und der Wissenschaft. Bauer: „Daher sind wir zuversichtlich, dass die neue Bundesregierung den eingeschlagenen Kurs fortführt und die Budgets von IGF und ZIM schrittweise erhöhen wird. Denn die beiden sich ergänzenden Förderprogramme für die Forschung im Mittelstand haben nachgewiesenermaßen durch die Förderung von Kooperation und über den Transfer von Grundlagenerkenntnissen der Wissenschaft eine exzellente Hebelwirkung zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständisch geprägten Wirtschaft.“

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