Evaluation bestätigt Erfolg des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand

31.07.2019 |

Erfreut hat AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer den am 29. Juli 2019 auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums veröffentlichten Evaluationsbericht zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Kenntnis genommen. „Die Studie belegt in vielen Aspekten die positive Rolle des größten deutschen Förderprogramms für innovative Mittelständler als themenoffenes Transferinstrument. Hiervon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch die kooperierenden Forschungseinrichtungen nachhaltig. Die AiF ist stolz darauf, dass ihre Tochter AiF Projekt GmbH als Projektträger der Fördersäule ZIM-Kooperationsprojekte zum Erfolg des Programms und zur positiv bewerteten Effizienz der ZIM-Administration beigetragen hat.“

Die umfassende Analyse zeichnet ein differenziertes Bild der Wirkungsweise des größten deutschen Förderprogramms für innovative Mittelständler. Sie kommt zum Ergebnis, dass geförderte Unternehmensprojekte Impulse für den Technologielevel in der gesamten Wertschöpfungskette liefern. Für den Transfer wichtig sind Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft – sie stärken Know-How-Flüsse in beide Richtungen und sind der größte ZIM-Förderbereich mit wachsendem Gewicht. Kernzielgruppe des ZIM bleiben kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten, darunter viele Erstfördernehmer. Die im Rahmen der Evaluation durchgeführten ökonometrischen Analysen schätzen, dass die geförderten Unternehmen ihre Forschungsintensität durch das ZIM verdoppeln.

Positiv werden auch die Effizienz der Administration und die Positionierung des ZIM in der Förderlandschaft bewertet. Ein Pluspunkt ist dabei der klare, themenoffene Bottom-Up-Förderansatz, bei dem die Unternehmen und ihre Partner aus der Wissenschaft die Richtung der Innovation selbst bestimmen. Als internationales Alleinstellungsmerkmal wird dabei die gelungene Verbindung von Netzwerk- und Projektförderung hervorgehoben.

Angesichts der positiven Ergebnisse ist die wichtigste Handlungsempfehlung der Evaluation, das ZIM unter Beibehaltung seiner Erfolgsfaktoren als breites, themenoffenes Programm weiterzuführen. Darüber hinaus empfehlen die Evaluatoren unter anderem die gezielte Stärkung des ZIM in Einzelbereichen wie die Ansprache junger und wenig forschungserfahrener Unternehmen.

Die externe Analyse wurde federführend von KMU Forschung Austria aus Wien durchgeführt. Hier geht´s zum Gesamtbericht.

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