MdB Schulze informiert sich im Wahlkreis über IGF-Projekte

MdB Dr. Klaus Peter Schulze (m.) auf einem Sanierungsschiff, das am Partwitzer See eingesetzt wird, außerdem v.l.: Heiko Zillig, Dirk Heinrich und Martin Verfürden von der Fels-Werke GmbH und Frank Ohnemüller von der AiF-Forschungsgemeinschaft Kalk und Mörtel.

06.08.2018 |

Dr. Klaus-Peter Schulze, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für den Wahlkreis Cottbus und Spree-Neiße, informierte sich am 31. Juli 2018 am Partwitzer See in der Nähe des sächsischen Elsterheide über Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die zur Sanierung und Renaturierung versauerter Seen auch in der Lausitz beitragen können. Dazu traf er unter anderen mit Vertretern des AiF-Mitglieds Forschungsgemeinschaft Kalk und Mörtel sowie an den IGF-Vorhaben beteiligten Unternehmen zusammen. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

MdB Schulze begrüßte die Teilnehmer in seinem Spremberger Wahlkreisbüro, wo zunächst die Projektideen und -ergebnisse vorgestellt und ihre Einsatzmöglichkeiten für die Seensanierung vor Ort  diskutiert wurden. „Aufbauend auf zwei erfolgreichen IGF-Projekten, in deren Rahmen Maßnahmen und Verfahren entwickelt wurden, die sich mit dem Einsatz von Kalksteinsuspension zur Abscheidung von CO2 befassen, ist nun ein Anschlussprojekt geplant, das sich der Behandlung der versauerten Seen annehmen soll.“, erklärte Dr. Frank Ohnemüller, Wissenschaftlicher Leiter der Forschungsgemeinschaft Kalk und Mörtel.

Im Anschluss besichtigten die Teilnehmer ein Sanierungsschiff, das am Partwitzer See eingesetzt wird, um sich ein Bild von der praktischen Umsetzung zu machen. „Da ich aus dieser Region stamme, waren die heutigen Informationen und Diskussionen besonders interessant für mich. Es freut mich zu sehen, wie gut die öffentlichen Mittel in der Industriellen Gemeinschaftsforschung angelegt sind. Die Sanierung der Seen ist im Hinblick auf die Attraktivität als Tourismusregion nicht nur für Spremberg, sondern für das gesamte Lausitzer Seenland wichtig. Das jetzt geplante Projekt hat eine hohe sozio-ökonomische Relevanz für die gesamte Region.“, betonte Schulze.

Foto: © E. Brünsch

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