ZIM-gefördertes Unternehmen mit Sächsischem Umweltpreis geehrt

Dr. Jana Pinka (MdL), Dr. Ingo Röver und Dr. Wolfram Palitzsch (Geschäftsführer Loser Chemie GmbH in Freiberg), Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbnecht (Rektor der TU Bergakademie Freiberg) v.l.n.r.

07.08.2019 |

Für ihr Projekt „AquaLux – Umweltfreundliches Recycling von siliziumbasierten Photovoltaik-Modulen durch Wasser“ wurde die Loser Chemie GmbH aus Freiberg im Juli 2019 in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien und Produktionsverfahren“ mit dem Sächsischen Umweltpreis geehrt.

Das neue Verfahren, mit dem die vollständige Wertstoffrückgewinnung aus Photovoltaik-Altmodulen möglich wird, baut auf Ergebnissen eines internationalen ZIM-Kooperationsprojekts auf. Dabei werden Wertstoffe wie Glas und Aluminium, aber auch die wertvollen Rohstoffe Silber und Silizium sorten- und verlustrein voneinander getrennt. Dieser wirtschaftliche Recyclingprozess steht für eine umweltfreundliche, maximale Wertschöpfung entlang der gesamten Recyclingprozesskette für siliziumbasierten Photovoltaik-Abfall. Die zentrale Frage, wie mit „Alt“-Silizium umgegangen werden soll, kann durch die Entwicklung der speziellen Plasmatechnologie positiv beantwortet werden. Die Loser Chemie GmbH erhielt die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal.

Die AiF Projekt GmbH berät als beliehener Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für die Fördersäule ZIM-Kooperationsprojekte innovationswillige kleine und mittlere Unternehmen und ihre Forschungspartner über die Fördermöglichkeiten im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand des BMWi. Die ZIM-Richtlinie sieht für transnationale FuE-Kooperationen einen um bis zu 10 Prozent erhöhten Fördersatz vor.

Foto: © Jana Pinka (MdL)

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