Gemeinschaftskolloquium Mechanische Fügetechnik

Die Fügetechnik entwickelt sich zunehmend zu einer industriellen Schlüsseltechnologie. Alle Anforderungen an die Produkte der Blech verarbeitenden Investitions- und Konsumgüterbereiche, wie Automobile, Transport und Schiene, Weiße Ware, Medizin und Haustechnik, zielen in die gleiche Richtung: Hochwertiges Design und nachhaltige Qualität sind Grundvoraussetzungen für die Produktion. Dabei werden Funktionalität und Leichtbau durch eine breite Palette verschiedener Materialien erreicht, die jedoch weitgehend neuartige mechanische Fügeverfahren benötigen.

Mit der Entwicklung neuer Werkstoffqualitäten und dem zunehmenden Einsatz hybrider Verbindungen ist die Fügetechnik gefordert, für diese Herausforderungen neue Lösungen zu erarbeiten. Einerseits gilt es, Bauteile aus hoch- und höchstfesten Stählen miteinander oder mit hochfesten Aluminiumlegierungen, Gusswerkstoffen, Magnesium zu verbinden. Andererseits müssen die unterschiedlichen Eigenschaften hybrider Verbindungen wie beispielsweise Metall und Kunststoff berücksichtigt werden, die sich in ihren Festigkeiten, Duktilitäten, ihrem Korrosionsverhalten und anderen Eigenschaften wesentlich voneinander unterscheiden, um und diese zu qualitativ hochwertigen und sicheren Verbindungen zu fügen.

Zum konzentrierten und effizienten Transfer aktueller Forschungsergebnisse, aber auch um Trends und neue Anwendungen in der mechanischen Fügetechnik vorzustellen, organisieren drei AiF-Forschungsvereinigungen seit 2011 daher das Kolloquium „Gemeinsame Forschung in der Mechanischen Fügetechnik“. Dabei werden neue Lösungen aus der Verfahrensentwicklung und zur numerischen Simulation sowohl der mechanischen Fügeprozesse als auch der Beanspruchbarkeit der Verbindungen aufgezeigt.

Beteiligte AiF-Forschungsvereinigungen:

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