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IKV-Wissenschaftlerin mit Reifenhäuser-Förderpreis ausgezeichnet

Prof. Christian Hopmann, Melanie Kostka und Bernd Reifenhäuser (v.l.)

Melanie Kostka ist erste Preisträgerin des Reifenhäuser-Förderpreises. Sie arbeitet als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist. Bernd Reifenhäuser und Professor Christian Hopmann, Leiter des IKV, verliehen den Preis am 25. August 2020 gemeinsam am Hauptsitz der Reifenhäuser Gruppe in Troisdorf. Die Übergabe wurde im September als Videoaufnahme beim Internationalen Kolloquium für Kunststofftechnik des IKV ausgestrahlt, das aufgrund der Covid-19-Pandemie als rein digitale Konferenz stattfand.

Die Preisträgerin beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit, die sie als Studentin am IKV verfasste, mit geschäumten cellulosebasierten Kunststoffen, die aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden. Der Fokus der Masterarbeit lag dabei auf der Erforschung der noch weitgehend unbekannten Materialeigenschaften dieser Kunststoffe – mit einem Schwerpunkt auf der Analyse der Flammschutzeigenschaften, deren Kenntnis maßgeblich für eine Verwendung in der Gebäudedämmung ist.

Reifenhäuser hat den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für Studierende in diesem Jahr ins Leben gerufen, um hervorragende Arbeiten im Bereich Kunststofftechnik auszuzeichnen. Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Mit dieser Auszeichnung möchten wir junge Menschen mit Leidenschaft für Kunststofftechnik motivieren, weiter nach außergewöhnlichen Leistungen zu streben. Gerade für den nachhaltigen Einsatz von Kunststoff in der Praxis bedarf es kreativer Forschungsansätze, die Materialien und deren Anwendung völlig neu denken. Dies hat Melanie Kostka mit ihrer Arbeit in hervorragender Art und Weise getan.“ (di)


Foto: © IKV