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LASER.region.AACHEN

PStS Thomas Rachel (m.) überreichte die Urkunden im Beisein von Dr. Tim Grüttemeier (h. r.) und Christoph Von den Driesch (h. m.) an Dr. Christian Hinke, RWTH Aachen (1. v. l.), Prof. Markus Schleser, FH Aachen (2. v. l.) und Edwin Büchter (1. v. r.)

Der Parlamentarische Staatssekretär (PStS) bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bundestagsmitglied Thomas Rachel, überreichte am 19. August 2020 im Beisein von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und dem Herzogenrather Bürgermeister Christoph Von den Driesch die Urkunden zur Bewilligung des Bündnisses LASER.region.AACHEN im Förderprogramm WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Städteregion Aachen zu einem Zentrum neuer laserbasierter Produktionstechniken zu entwickeln. Staatssekretär Rachel erklärte anlässlich der Urkundenübergabe: „Die optische Technologie ist eine der Schlüsseltechnologien Deutschlands, die vor allem auch in der Laserregion Aachen auf fruchtbaren Boden trifft.“

Das Projekt umfasst derzeit 33 Partner, davon 21 Unternehmen, drei Forschungseinrichtungen sowie neun regionale Struktur-, Innovations- und Sozialpartner. Als Projektkoordinator wird die Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) gemeinsam mit den beiden Mitantragstellern, dem Lehrstuhl für Lasertechnik (LLT) der RWTH Aachen sowie dem Lehrgebiet Schweißen, Schneiden und Lasertechnologie der FH Aachen, die Konzeptphase ausgestalten. Dazu wurden zunächst 245.000 Euro Fördergelder bereitgestellt.

Geschäftsführender Gesellschafter der 2010 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichneten cleanLASER mit derzeit rund 130 Mitarbeitern ist AiF-Vizepräsident Edwin Büchter. Er sagte in seiner Ansprache: „Die Fördermittel des Bundesforschungsministeriums sind gut investiert: Wir schaffen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze, leben Inklusion und Nachhaltigkeit und geben der gesamten Region neue Perspektiven. Wir wollen die Menschen mitnehmen und Randbedingungen für Innovation schaffen, um die Region für die Menschen attraktiv zu gestalten.“ Außerdem wies er auf den in Deutschland existierenden erfolgreichen Mix von Forschungsfördermaßnahmen hin – darunter auch die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zugunsten mittelständischer Unternehmen, die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. „Die themen- und projektorientierte Forschungsförderung von BMWi und BMBF ergänzt sehr zielorientiert den ‚Universaldünger‘ Forschungszulage“, ist Büchter überzeugt. (di)

Weitere Informationen finden Interessenten unter: https://www.innovation-strukturwandel.de/de/2683.php.
 

Foto: © Clean-Lasersysteme GmbH