DECHEMAX-Wettbewerb: Alles Bioökonomie, oder was?

21.10.2019 |

Bereits zum 20. Mal hat das AiF-Mitglied DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie den DECHEMAX-Wettbewerb ausgeschrieben. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernommen. Unter der Überschrift „Alles Bioökonomie, oder was? – Dasselbe in Grün“ können Schüler, die in der Klasse 7 bis 11 sind, in Teams von drei bis fünf Personen antreten. Die Bewerbungsfrist endet am 20. November 2019.

Kohleausstieg, Klimawandel und knappe Ressourcen – das alles sind Stichworte, die man quasi täglich hört. Sie machen deutlich, dass wir umdenken müssen. Produkte auf Erdölbasis sind ein Auslaufmodell. Es ist aber nicht einfach, sie zu ersetzen. Man liest von Reifen aus Löwenzahnmilch und Dübeln aus Rizinusöl. Das klingt erst einmal kreativ. Aber haben solche Produkte auch die Eigenschaften, die sie haben müssen? Ist ihre Herstellung wirtschaftlich? Oder ist die Massenproduktion solcher Produkte nicht sogar die Quelle für neue Probleme? Werden wir in Zukunft alle Vegetarier oder essen wir Insekten und Fleisch aus dem Reagenzglas? All das sind Fragen, mit denen sich die Bioökonomie befasst. Und in diesem Wettbewerb sollen sich auch die Schüler damit beschäftigen, ob die Bioökonomie „dasselbe in Grün“ liefern kann.

Der Wettbewerb findet in zwei Runden statt. Auf die Gewinner der zweiten Runde warten zahlreiche Preise: darunter Buchpreise, Abonnements von Wissenschaftsjournalen, 250 Euro je Teammitglied und eine Ehrenurkunde.

DECHEMAX hat zum Ziel, bei Jugendlichen Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik zu wecken und die Dinge auch einmal ein wenig anders zu erklären, als das in der Schule manchmal der Fall ist: möglichst lebendig, aktuell und praxisnah. (di)

Weitere Informationen unter dechemax.de

Foto: pexels

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