„International Area“ auf dem Innovationstag 2019

AiF-Präsident Bauer, Staatssekretär Hirte und Generalsekretär Esterl (v.r.) in der „International Area“

27.05.2019 |

Auf dem diesjährigen Innovationstag Mittelstand am 9. Mai 2019 präsentierten mehr als 300 Unternehmen, Forschungsinstitute und Kooperationsnetzwerke auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin neueste Entwicklungen unterschiedlichster Technologiebereiche und Branchen, die über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurden. Die transnationalen Forschungsförderungsnetzwerke CORNET und IraSME richteten in diesem Rahmen wie in den Vorjahren auch eine „International Area“ aus, die den Besuchern neben der Präsentation grenzüberschreitender Forschungsprojekte auch Führungen und ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm zu den Förderlandschaften beteiligter Länder bot.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem offiziellen Gastland Österreich. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und  Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, Michael Esterl, Generalsekretär des österreichischen Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer besuchten gemeinsam die „International Area“ und würdigten die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen, die durch die internationalen Kooperationsprojekte gefördert wird.

Ein besonders feierlicher Moment war die Unterzeichnung und Übergabe eines „Memorandum of Understanding“ an Carlos Eduardo Pereira, Direktor des jüngsten CORNET-Netzwerkpartners EMBRAPII (Empresa Brasileira de Pesquisa e Inovação Industrial) aus Brasilien – Symbol für die neue und starke Partnerschaft. Dr. Ole Janssen, Leiter der Unterabteilung Innovations- und Technologiepolitik des BMWi, und die CORNET-Vertreter Felix Rotter und Viktoria Cvetković übergaben das Dokument.

Success Stories

Die österreichische Beteiligung an internationalen Kooperationsprojekten ist in den CORNET- und IraSME-Netzwerken besonders hoch. Auf dem diesjährigen Innovationstag wurden insgesamt vier erfolgreich laufende Projekte ausgestellt, die die Effektivität der internationalen Gemeinschaftsforschung anschaulich demonstrierten.

Dr. Gerhard Grüll, HFA – Holzforschung Austria, vom CORNET-Projekt „SurfParquet“, das sich mit einer optimierten Beständigkeit von Holzböden gegen Bauchemikalien beschäftigt, erklärte: „CORNET fördert die aktive Zusammenarbeit mit der Industrie und bietet gleichzeitig eine sehr interessante und aktive Zusammenarbeit zwischen deutschen und österreichischen Forschungsinstituten.“ Weiter sagte er: „In einem CORNET-Projekt arbeiten sie an praktischen Problemen, sind am Zahn der Zeit und können der Industrie konkrete Lösungen anbieten.“

Nina Krempl, Montan-Universität Leoben, Lehrstuhl für Spritzgiessen von Kunststoffen, aus dem CORNET-Projekt „CARACOAT“, das sich mit innovativen Beschichtungen für Formen und Werkzeuge in der kunststoffverarbeitenden Industrie befasst, empfand den Innovationstag Mittelstand als eine „großartige Chance, eine Übersicht über andere erfolgreich finanzierte Projekte zu erhalten“. Aus ihrer Sicht bietet CORNET „eine ideale Plattform für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern“.

Alle CORNET-Aussteller kamen zu dem positiven Ergebnis, dass der Innovationstag für sie sehr erfolgreich war, da sie auf gut besuchte Stände und interessante Kontakte zurückblicken konnten.

Save the Date: Nächstes Partnering-Event in Namur

Das nächste Partnering-Event der beiden internationalen Netzwerke CORNET und IraSME findet am 27. November 2019 im belgischen Namur statt. Detaillierte Informationen hierzu werden rechtzeitig auf cornet.online veröffentlicht.

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