Termine Mitglieder

27.09.2018 -
28.09.2018

Rheometrie für Kunststoffe – Fließeigenschaften von Schmelzen messen

Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Seffenter Weg 201, 52074 Aachen

Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.

Ansprechpartner:  Nina Mührer

Tel.: +49 241 80-93828
E-Mail: akademie(at)ikv.rwth-aachen.de

Über dieses Seminar:

Die Viskosität eines Kunststoffs ist eine wichtige Kenngröße zur Auslegung von Prozessen in der Kunststoffverarbeitung. Sie kann mithilfe verschiedenster Messmethoden charakterisiert werden. Diese Messmethoden unterscheiden sich deutlich voneinander, jedoch hat jede dieser Methoden ihre Vorzüge und spezifischen Einsatzgebiete.

 

Das Seminar geht auf zahlreiche Parameter ein, die die Fließeigenschaften von Kunststoffschmelzen beeinflussen. Zum Beispiel haben Temperatur oder Additive und Hilfsmittel, wie beispielsweise Weichmacher, Fette und Gleitmittel, einen Einfluss auf die Fließeigenschaften. Ebenso werden diese durch unterschiedliche Polymereigenschaften wie Molmasse und Verzweigungsgrad definiert.

 

Im Seminar lernen die Teilnehmer zudem, wie sich Fehlerquellen bei der Präparation auf das Messergebnis auswirken können. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, werden praxisrelevante Beispiele betrachtet und praktische Übungen durchgeführt. In den mit modernen Geräten ausgestatteten Laboren des Zentrums für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP) werden im praktischen Teil des Seminars Proben präpariert und untersucht.

 

Lernziele des Seminars

- Erwerb von Kenntnissen der Rheometrie in der Kunststofftechnik

- Zuordnen von Messmethoden zu Werkstoffen und Verarbeitungsmöglichkeiten

- Viskosität von Kunststoffschmelzen ermitteln

- Bestimmen von Gelpunkt bzw. Topfzeit eines Harzsystems

 

Praxisteil

- Anwendung des Torsions- (Rotations-) Rheometers

- Anwendung des Hochdruckkapillarrheometers

- Anwendung des MFR (Melt Flow Rate)- Wertes

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ikv-aachen.de.

 

27.09.2018

Kunststoffgerechte Fertigung optischer Komponenten

Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Pontstr. 55, 52062 Aachen

Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.

Ansprechpartner:  Nina Mührer

Tel.: +49 241 80-93828
E-Mail: akademie(at)ikv.rwth-aachen.de

Über dieses Seminar:

In vielen optischen Anwendungsbereichen, beispielsweise im Automobilbereich als Vorsatzoptiken oder Streuscheiben, in Handykameras, Displays oder bei Lifestyle-Produkten haben sich Kunststoffe gegenüber dem klassischen Werkstoff Glas durchgesetzt. Neben einer deutlichen Gewichtsreduktion zählen vor allem die große Designfreiheit, die geringen Herstellungskosten sowie die wenigen Nachbearbeitungsschritte zu ihren Stärken. Im Vergleich zum Werkstoff Glas müssen jedoch bei der Auslegung die geringere thermische und chemische Beständigkeit sowie die geringere Stabilität gegen ultraviolette Strahlung berücksichtigt werden.

 

Kunststoffoptiken lassen sich sehr präzise im Spritzgießen oder –prägen abformen. Eine wirtschaftliche Herstellung ist aber nur bei einer kunststoffgerechten Auslegung der Optiken möglich. Da eine fertigungsgerechte Auslegung oft nicht mit den optischen Anforderungen zu vereinbaren ist, wurden Sonderfahren wie das Multilayer- Spritzgießen oder neue Werkstoffklassen wie die hochtransparenten Flüssigsilikonkautschuke (LSR) entwickelt. So können neue Anwendungsgebiete für Kunststoffoptiken erschlossen werden.

 

Lernziele des Seminars

- Grundlegende Kenntnisse der kunststoffgerechten Auslegung und Replikation von Optiken

- Vorgehen bei der Materialauswahl

- Einführung in die Werkzeugtechnik und Sonderverfahren für die Herstellung optischer Formteile

- Analyse und Auswertung der Bauteilqualität in der Fertigung

 

Praxisteil

- Exemplarische Herstellung dickwandiger Kunststoffoptiken im Multilayer-Verfahren

- Demonstration der Anforderungen an die Anlagentechnik, Formteilgestaltung und Prozessführung

- Aufzeigen von Problemen und Lösungsmöglichkeiten an der Spritzgießmaschine

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ikv-aachen.de.

 

20.11.2018 -
21.11.2018

Folienextrusion Trends bei Rohstoffen, Verarbeitung und Anwendungen

forum M, Buchkremerstrasse 1-7, 52062 Aachen

Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.

Ansprechpartner:  Nina Mührer

Tel.: +49 241 80-93828
E-Mail: akademie(at)ikv.rwth-aachen.de

Über diese Konferenz

Die Anforderungen an Kunststofffolien sind komplex und werden ständig erweitert. Über allem stehen die wesentlichen Forderungen des Marktes: wirtschaftliche Produktion leistungsfähiger Folien bei gleichzeitig hoher Produktqualität. Daraus ergeben sich hohe Ansprüche an die Rohstoffe, die Verarbeitung und das Design. Die Herstellung, Verarbeitung und Anwendung dieser flexiblen und vielseitigen Produkte erfordern ein fundiertes technisches Wissen aus den unterschiedlichsten Disziplinen.

 

Nur bei optimaler Ausgestaltung der gesamten Wertschöpfungskette ist eine wirtschaftliche und nachhaltige Produktion in europäischen Hochlohnländern möglich. Unter dem Druck der Globalisierung muss sich die Folienbranche stetig weiterentwickeln und Innovationen anstoßen, um langfristig eine wirtschaftliche Produktion zu sichern. Renommierte Referenten aus der folienverarbeitenden Industrie geben einen Einblick in die neuesten Trends der Folienherstellung. Fachbeiträge aus der Forschung und Anwendungstechnik des IKV vermitteln theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen zur Ergänzung des eigenen verfahrenstechnischen Know-hows.

 

Die Konferenz bietet Maschinenherstellern, Folienproduzenten, Weiterverarbeitern und Unternehmen der Verpackungsindustrie einen umfassenden Einblick in die Folienextrusion und ihre aktuellsten technischen Entwicklungen. Als etablierter Branchentreff vermittelt sie neues Wissen aus Forschung, Entwicklung und industrieller Praxis und dient insbesondere auch als Netzwerk-Plattform für die Folienbranche.

 

Themenschwerpunkte

- Rohstoffe: Kostenbewusste Materialauswahl, Eigenschaftsmodifizierung durch Additive

- Kunststofffolien: Standortbestimmung, innovative Verpackungslösungen, Branchenprognose und Entwicklungstendenzen

- Verfahrenstechnik: Neuerungen in der Blas- und Flachfolie

- Industrie 4.0

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ikv-aachen.de.

 

21.11.2018 -
22.11.2018

Das Beste aus zwei Welten - Kunststoff und Metall im hybriden Verbund

Handwerkskammer Aachen, Sandkaulbach 21, 52062 Aachen

Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.

Ansprechpartner:  Nina Mührer

Tel.: +49 241 80-93828
E-Mail: akademie(at)ikv.rwth-aachen.de

Über diese Fachtagung:

Traditionell treten Kunststoff und Metall als Werkstoffe für industrielle Anwendungen in Konkurrenz zueinander. Während Kunststoffe sich besonders für die Herstellung leichter, chemisch beständiger oder elektrisch isolierender Bauteile eignen, überzeugen Metalle durch ihr duktiles Materialverhalten, elektrische und thermische Leitfähigkeit und die hohe Oberflächenhärte.

 

Die zunehmenden Forderungen nach Energie und Ressourceneffizienz, wirtschaftlichem Leichtbau und erhöhter Funktionsintegration führen jedoch immer häufiger auch zu einer Kombination der beiden Werkstoffklassen. Ob für strukturelle

Anwendungen im Automotive-Bereich, Applikationen in Elektrotechnik und Elektronik oder bei der Erzeugung verschleißfester Oberflächen: Durch die hybride Verbindung von Kunststoff und Metall lassen sich Produkte mit neuen Eigenschaftsprofilen gestalten, die durch den Einsatz eines einzigen Werkstoffs nicht erreicht werden.

 

Vor diesem Hintergrund stellen Experten aus Industrie und Forschung die wichtigsten Entwicklungen im Bereich hybrider Kunststoff/Metall- Bauteile vor. Neben dem Austausch innerhalb der Branche bietet die Tagung die Vermittlung neuesten Wissens und aktueller Impulse aus der Praxis. Es werden Grundlagen zur Verbindungstechnik von Kunststoff und Metall thematisiert und neueste Verfahrensentwicklungen zur hybriden Verbindung von Kunststoff und Metall in flüssiger und fester Phase präsentiert. Auch die dazu notwendige Werkzeug- und Anlagentechnologie steht im Fokus der Veranstaltung.

 

Themenschwerpunkte

- Konzepte zur Auslegung hybrider Bauteile

- Prozesse, Werkzeug- und Anlagentechnologien für die hybride Produktion

- Multi-Material-Simulation für Prozess- und Strukturanalysen

- Aktuelle Entwicklungsaktivitäten aus Industrie und Forschung

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ikv-aachen.de.

 

28.11.2018

Plasmatechnik in der Praxis

Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV), Seffenter Weg 201, 52074 Aachen

Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.

Ansprechpartner:  Nina Mührer

Tel.: +49 241 80-93828
E-Mail: akademie(at)ikv.rwth-aachen.de

Über dieses Seminar:

Das Einsatzspektrum von Kunststoffen lässt sich durch die Modifizierung der Oberflächeneigenschaften erweitern. Hierfür bietet die plasmagestützte Oberflächenfunktionalisierung eine umweltverträgliche und elegante Lösung.

 

Um das Potential der Plasmatechnologie in der Kunststoffverarbeitung ausschöpfen zu können, ist die Kenntnis der Materialeigenschaften, der Plasmaeigenschaften sowie ein Verständnis der Präparations- und Verarbeitungsprozesse hilfreich. Diese Kenntnisse werden im Seminar vermittelt. Darüber hinaus gelangen die Teilnehmer zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge zwischen Prozess, Plasma und Kunststoff, die die Prozessoptimierung und Fehleranalyse erleichtern. Auch die Optimierung von Anlagen für komplexe Substratgeometrien (3D) oder andere Funktionalitäten wird durch eine genaue Charakterisierung des Prozesses vereinfacht. Plasmadiagnostische Methoden können zur Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle während des Prozesses, aber auch entscheidend zur Diagnose bestehender Probleme beitragen.

 

Lernziele des Seminars

- Überblicken der Einsatzmöglichkeiten von Plasmen in der Kunststoffverarbeitung

- Kennenlernen von Prozessführung und Einstellgrößen

- Probenpräparation, Aktivierung und Beschichtung

- Plasmadiagnostik, -analytik und Qualitätssicherung

 

Praxisteil

- Praxisversuche zum Beschichten und Behandeln von Kunststoffen

- Versuche im Atmosphären- und Niederdruck an der Plasmaanlagentechnik durchführen

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ikv-aachen.de.