Die AiF fördert Deutschlands wertvollsten "Rohstoff": den innovativen Mittelstand

26.01.2016 |

Ob neue Werkstoffe, ressourcenschonende Produktionsprozesse oder innovative Dienstleistungen – diesen und vielen anderen Aufgaben stellt sich das industriegetragene Innovationsnetzwerk der AiF, Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., in mehreren Tausend Forschungsprojekten jährlich. Sie ist die führende nationale Organisation zur Förderung angewandter Forschung und Entwicklung für den deutschen Mittelstand. Im Jahr 2016 setzte die AiF dafür rund 533 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein.

In der AiF begegnen sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik als Partner, mit dem gemeinsamen Ziel, Deutschlands wertvollsten „Rohstoff“, den innovativen Mittelstand, zu fördern. Zu den Mitgliedern zählen aktuell 100 branchenorientierte Forschungsvereinigungen, die mit über 1.200 Forschungsstellen sowie etwa 50.000 angegliederten Unternehmen zusammenarbeiten. In diesem Verbund findet die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) statt, die aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gefördert wird und ganze Branchen technologisch voranbringt.

  • Die AiF Projekt GmbH in Berlin koordiniert als beliehener Projektträger des Bundeswirtschaftsministeriums Maßnahmen zur mittelstandsorientierten Technologieförderung, wie die FuE-Kooperationsprojekte im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).
  • Die AiF Forschung · Technik · Kommunikation GmbH (AiF F·T·K GmbH) berät Ministerien auf Bundes- und Landesebene, Hochschulen sowie forschungsaffine Unternehmen und Verbände in allen Fragen der Forschungsförderung und Forschungskommunikation.

In der Vielfalt der Förderinstrumente spiegelt sich das zentrale Anliegen der AiF: Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu fördern. Die Unternehmen selbst können Forschungsprojekte initiieren, indem sie eigene Ideen für Forschungsprojekte entwickeln und sich an der Umsetzung der Vorhaben beteiligen. Da die Unternehmen kontinuierlich in den Projektprozess eingebunden sind, profitieren kleine und mittelständische Unternehmen sofort von allen Erkenntnissen der beteiligten Forschungsstellen. Durch die Förderung solcher Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft ermöglicht die AiF den Transfer von Forschungsergebnissen aus den Forschungsstellen in die Praxis der mittelständischen Betriebe. Dafür engagiert sich die AiF – in der Wirtschaft, in der Wissenschaft und in der Politik.

Die AiF in Zahlen

  • Rund 11 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel lenkte die AiF seit ihrer Gründung 1954 in neue Entwicklungen und Innovationen.
  • Mehr als 220.000 Forschungsprojekte brachte sie auf den Weg.
  • 1.200 Forschungseinrichtungen arbeiteten in den letzten fünf Jahren allein an Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung mit.
  • Rund 50.000 mittelständische Unternehmen sind Teil des AiF-Innovationsnetzwerks und profitieren von den Forschungsergebnissen.

Pressekontakt

Evelyn Bargs-Stahl, Telefon: +49 221 37680-114, presse(at)aif.de

Presseinformation zum Download (PDF, 143 KB)

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