Firmenspezifische Innovationen mit ZIM

30.01.2019 |

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit 2008 die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen. Das bundesweite und themenoffene Programm fördert drei unterschiedliche Wege, auf denen Mittelständler durch Forschung und Entwicklung (FuE) zu Innovationen gelangen können: im Alleingang (FuE-Einzelprojekte), in FuE-Kooperationsprojekten und in Kooperationsnetzwerken. Dabei kann sich die Förderung von der Idee bis zum Prototyp erstrecken.

Im themenoffenen ZIM wird Forschung und Entwicklung durch mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen im Rahmen von FuE-Einzelprojekten als auch FuE-Kooperationsprojekten und Kooperationsnetzwerken gefördert. Die AiF Projekt GmbH, eine einhundertprozentige Tochter des AiF e.V., ist seit 2008 beliehener Projektträger für FuE-Kooperationsprojekte, die am stärksten frequentierte Fördersäule des ZIM. In solchen Projekten kann ein Unternehmen fehlende Ressourcen ergänzen sowie technische und wirtschaftliche Risiken auf mehrere Schultern verteilen. Dabei sind unterschiedliche Konstellationen denkbar: Neben Kooperationen mit anderen Unternehmen gibt es auch die Möglichkeit, mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen zu forschen. Hier können Forschungsinstitute entweder selbst einen Zuschuss beantragen oder im Auftrag der Unternehmen arbeiten. Bis zum 31.12.2018 wurden 30.000 ZIM-Kooperationsprojekte mit einem zugesagten Fördervolumen von rund 4,2 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Für 2019 sieht der Regierungsentwurf des Haushaltsgesetzes für das gesamte ZIM ein Budget von rund 559 Millionen Euro vor.

Weitere Informationen unter: www.zim-bmwi.de

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungsstellen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2018 setzte die AiF rund 475 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954  lenkte sie rund 12 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

Evelyn Bargs-Stahl, Telefon: +49 221 37680-114, presse(at)aif.de

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