Firmenspezifische Innovationen mit ZIM

26.01.2016 |

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit 2008 die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen. Das bundesweite und themenoffene Programm fördert drei unterschiedliche Wege, auf denen Mittelständler durch Forschung und Entwicklung (FuE) zu Innovationen gelangen können: im Alleingang (FuE-Einzelprojekte), in FuE-Kooperationsprojekten und in Kooperationsnetzwerken. Dabei kann sich die Förderung von der Idee bis zum Prototyp erstrecken.

Die AiF Projekt GmbH, eine einhundertprozentige Tochter des AiF e.V., ist seit 2008 beliehener Projektträger für FuE-Kooperationsprojekte, die am stärksten frequentierte Fördersäule des ZIM. In solchen Projekten kann ein Unternehmen fehlende Ressourcen ergänzen sowie technische und wirtschaftliche Risiken auf mehrere Schultern verteilen. Dabei sind unterschiedliche Konstellationen denkbar: Neben Kooperationen mit anderen Unternehmen gibt es auch die Möglichkeit, mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen zu forschen. Hier können Forschungsinstitute entweder selbst einen Zuschuss beantragen oder im Auftrag der Unternehmen arbeiten. Bis zum 31.12.2017 wurden fast 27.700 ZIM-Kooperationsprojekte mit einem zugesagten Fördervolumen von rund 3,9 Milliarden Euro auf den Weg gebracht.

Für 2018 sieht der Regierungsentwurf des Haushaltsgesetzes für das gesamte ZIM ein Budget von rund 543,5 Millionen Euro vor.

 

Weitere Informationen unter: www.zim-bmwi.de

Über die AiF

Die AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. – ist ein 1954 gegründetes, industriegetragenes Innovationsnetzwerk zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Mittelstand. Es verknüpft die Interessen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Aufgabe ist es, als Dachverband von rund 100 branchenspezifischen Forschungsvereinigungen die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein ist Träger der Industriellen Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2016 setzte die AiF rund 533 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein.

Pressekontakt

Evelyn Bargs-Stahl, Telefon: +49 221 37680-114, presse(at)aif.de

Presseinformation zum Download (PDF, 126 KB)

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