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Hohe Investitionen in Forschung und Innovation bedingen wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands - AiF-Präsident Prof. Sebastian Bauer zum EFI-Gutachten 2018

AiF-Präsident Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bauer

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat am 28. Februar 2018 ihr elftes, jährliches Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands vorgestellt. Darin bezeichnen die Mitglieder der Kommission die deutsche Wirtschaft als Stabilitätsanker der Eurozone. Eine Ursache für diesen Erfolg sieht die EFI in den hohen Investitionen in Forschung und Innovation, die in den letzten Jahren von staatlicher und privater Seite geleistet wurden. Auch zeigt die Expertenkommission in ihrem Gutachten Handlungsfelder auf, um den Innovationsstandort Deutschland weiter voranzubringen. Sie empfiehlt der Bundesregierung, ihre Maßnahmen unter anderem in den Bereichen Grundlagenforschung und Transfer, europäische Forschungs- und Innovationspolitik und digitaler Wandel weiterhin zu verstärken und die Vorschläge der EFI konkret umzusetzen. Gleichzeitig sollen stärkere Innovationsanreize für Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen gesetzt werden, unter anderem durch die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung.

„Wir freuen uns darüber, dass die hohen Investitionen in Forschung und Innovation, zu denen das Netzwerk der AiF mit seinen 100 Forschungsvereinigungen und rund 50.000 beteiligten Unternehmen einen wesentlichen Teil beiträgt, im diesjährigen EFI-Gutachten als Ursache für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands benannt werden.“, sagt AiF-Präsident Prof. Sebastian Bauer. „Von der Einführung der im EFI-Gutachten empfohlenen steuerlichen Forschungsförderung werden mit Sicherheit viele mittelständische Unternehmen profitieren, vorausgesetzt, sie ist hinreichend bemessen, bietet den Unternehmern die nötige Planungssicherheit und findet in Ergänzung zur Projektförderung und nicht als Ersatz von bewährten und netzwerkbildenden Programmen wie der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) statt.“

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungsstellen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2017 setzte die AiF rund 535 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954  lenkte sie rund 11,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 230.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Pressemitteilung zum Download (135 KB)

Foto zum Download (15 MB):  AiF-Präsident Prof. Dr.-Ing. Sebastian Bauer

Foto: ©AiF