www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Wed, 21 Oct 2020 08:03:33 +0200Wed, 21 Oct 2020 08:03:33 +0200TYPO3 EXT:newsnews-9584Mon, 19 Oct 2020 10:14:19 +0200Otto von Guericke-Preis der AiF: Live-Online-Event am 28. Oktober 2020 https://www.aif.de/news/details/otto-von-guericke-preis-der-aif-live-online-event-am-28-oktober-2020.htmlSeit 1997 vergibt die AiF ihren Forschungspreis für herausragende Leistungen im Bereich der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Die Voraussetzung für eine Nominierung: Innovativ müssen die Technologien, Verfahren oder Produkte sein, mit denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Rennen um den mit 10.000 Euro dotierten Otto von Guericke-Preis gehen. In diesem Jahr sind drei Teams aus Dresden, Halle und Ulm nominiert.

Das Gewinnerteam wird am 28. Oktober 2020 ab 18:00 Uhr im Rahmen eines Live-Online-Events bekannt gegeben, anschließend findet die Preisverleihung im selben Event statt. Hier geht es zum Live-Event www.aif.de/ovg-2020.  Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Infos zu den Nominierten

Informationen zum Otto von Guericke-Preis und zu den nominierten Teams und ihren Projekten gibt es auf der Website der AiF unter https://www.aif.de/ueber-uns/auszeichnungen.html sowie in den sozialen Medien unter  https://twitter.com/AiF_ev und https://www.linkedin.com/company/aifev.

Auch der Beitrag „Otto wer?“ im Blog der AiF https://blog.aif.de/ handelt vom Otto von Guericke-Preis. Hier erklären die Nominierten in kurzen Video-Interviews ihre IGF-Projekte und beantworten auch die Frage, warum gerade ihr Team den Preis bekommen sollte.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Veranstaltung gibt folgender Trailer:  https://youtu.be/IQZNSMqQkv0. (brg)

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news-9583Thu, 15 Oct 2020 10:14:32 +0200Smarte Textilien aus Thüringenhttps://www.aif.de/news/details/smarte-textilien-aus-thueringen.html„Die Textilforschung ist seit Jahren Spitzenreiter in der Nutzung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“, stellte Johannes Diebel, Leiter des Forschungskuratoriums Textil e.V. aus der Bundeshauptstadt, fest. „Dabei spielen branchenübergreifende Produktion und Nutzung von Textilen nicht nur in der Bekleidung, sondern auch in vielen innovativen Bereichen beim Bauen, in der Medizin und im Gesundheitswesen, aber auch in der Umwelttechnik eine große Rolle.“

Die 1883 gegründete Thorey Gera Textilveredelung GmbH gehört zum forschungsaffinen Mittelstand in Deutschland und stellt heute hochinnovative, ökologische, smarte und technische Textilien her, die in die ganze Welt exportiert werden. Thorey-Geschäftsführer Andreas Ludwig und sein Entwicklungs- und Laborleiter Marcel Bäuml stellten am 14. Oktober 2020 vor, wie vier aktuelle IGF-Projekte und die Forschungsergebnisse bisheriger bespielhaft für die Thüringer Traditionsbranche nachhaltig wirken. Dabei geht es um eine Verhinderung von Pflanzenbewuchs auf Außentextilen auch mit Hilfe von Meer- und Regenwasser, Verbesserung von Giftstofftest in der Textilherstellungskette oder eine wesentlich ökologischere Herstellung von atmungsaktiver Sportbekleidung.

Um ihre Produkte weltmarktfähig und -führend zu halten, ist für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Forschung unbedingt nötig. Doch oft können sie sich keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsressourcen leisten. „Deshalb kooperieren sie unter anderem mit Forschungsvereinigungen ihrer und anderer Branchen und können ihren Bedarf über das AiF-Netzwerk adressieren und von den Ergebnissen profitieren. 2019 wurden für 3,7 Millionen Euro IGF-Vorhaben an thüringischen Forschungseinrichtungen umgesetzt“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik.

Mittelstand reagiert flexibel in Corona-Zeiten

„Unser Know-how wird ständig nach den Anforderungen unserer Auftraggeber aus Deutschland und anderen europäischen Ländern ausgerichtet und eingesetzt. Dabei nutzen wir Kooperationen in verschiedenen Mittelstands-Netzwerken. Insbesondere die Industrielle Gemeinschaftsforschung ermöglicht uns große innovative Schritte bei der Entwicklung neuer und die Verbesserung vorhandener Produkte und Produktionsverfahren“, erklärte Thorey-Geschäftsführer Andreas Ludwig.

Auch die Thorey Gera Textilveredelung GmbH veredelte bis vor einigen Jahren unter anderem noch Vliesstoffe für medizinische Einweg-Schutzkleidung in Thüringen. Doch der Auftraggeber von Thorey verlagerte die Produktion für den nötigen Fließstoff wegen der günstigeren Kosten nach Israel. Das Thüringer Unternehmen nahm die Einweg-Schutzkleidung daraufhin aus ihrem Sortiment. „Wir sind in Bezug darauf nur ein Beispiel vieler deutscher mittelständischer Unternehmen. Die Corona-Krise macht uns sehr deutlich, dass wir umdenken, danach handeln und die ehemals vorhandenen Kapazitäten in Deutschland schnell aufleben lassen müssen“, sagte Ludwig. Er hat umgedacht und produziert nunmehr in einem Firmenverbund zusätzlich Covid-19-Schutzmasken mit CPA-Zulassung.

Bundestagsabgeordnete beschreibt IGF als Katalysator für KMU-Weltmarktfähigkeit

Die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD) aus Gera, unter anderem Mitglied im Ausschuss für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, im Ausschuss Digitale Agenda und im Ausschuss für Inneres und Heimat, informierte sich am 14. Oktober 2020 über die Situation und Bedürfnisse der KMU in der Region. "Mittelständische Textilunternehmen haben die Region Ostthüringen großgemacht. Zu den wirksamsten Mitteln für eine Standort- und Strukturförderung gehört die weltweit einmalige Industrielle Gemeinschaftsforschung. Erfahrungen und Kompetenz der Unternehmer kombiniert mit wissenschaftlicher Expertise sind ein enormer Katalysator für die Weltmarktfähigkeit und Zukunftsstärke kleiner und mittlerer Unternehmen. Diese Forschungsförderung gibt den Mittelständlern nicht zuletzt auch eine Grundlage, auf Dauer ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig zu produzieren", erklärte Kaiser. Sie hat ihren Wahlkreis in Ostthüringen und ihren Betreuungswahlkreis im Raum Eisenach in Westthüringen.

„Die aktuelle CO2-Bespreisung ab 1. Januar 2021 ist eine besondere Herausforderung für die deutschen mittelständischen Textilunternehmen. Nach einer Umfrage des Gesamtverbandes der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V zum Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) erwarten die energieintensiven Textilproduzenten, wie Veredler oder Vliesstoffhersteller, bis zu 20 Prozent höhere Brennstoffkosten für Wärme und Trocknungsprozesse schon ab dem kommenden Jahr. Standortverlagerungen und Existenzbedrohung von deutschen Textil-KMU könnten die Folge sein, wenn nicht zügig eine Entlastungsregelung umgesetzt wird“, richtete sich Diebel an die Politik. Allein die Thorey GmbH befürchtet 2021 über 41.000 Euro Mehrausgaben durch die CO2-Steuer. (frd)

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news-9580Mon, 12 Oct 2020 12:29:08 +0200Video-Podcast der AiF mit MdB Sabine Poschmannhttps://www.aif.de/news/details/video-podcast-der-aif-mit-mdb-sabine-poschmann.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die im Sommer 2020 eröffnete Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages.

Sabine Poschmann, Mitglied des Deutschen Bundestages, Beauftragte der SPD-Bundestagsfraktion für den Mittelstand und das Handwerk sowie Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, gab am 12. Oktober 2020 ihr Statement zur Situation des forschungsaffinen deutschen Mittelstandes.
„In diesem Jahr haben wir für den Haushalt 2021 erstmalig in der Geschichte der IGF einen Aufwuchs auf 200 Millionen Euro. Und darüber freue ich mich natürlich als Mittelstandsbeauftragte sehr, weil gerade dieser Netzwerk-Charakter wichtig ist - vor allen Dingen, wenn wir aus der Krise herauskommen, um wieder Anschwung zu geben für Innovationen“, erklärt Poschmann in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd.)

Die Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik mit MdB Sabine Poschmann (SPD)"

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news-9573Fri, 09 Oct 2020 16:10:00 +0200BuFI interaktivhttps://www.aif.de/news/details/bufi-interaktiv.htmlDer am 13. Mai 2020 vom Kabinett beschlossene Bundesbericht Forschung und Innovation – kurz BuFI – liegt nun auch in gedruckter Form vor. Außerdem kann man sich auf einer neugestalteten interaktiven Website des Bundesberichts informieren sowie Download- und Bestellmöglichkeiten wahrnehmen. Unter www.bundesbericht-forschung-innovation.de stehen interaktive Diagramme, Daten und Fakten, Listen und Karten sowie Abbildungen und Tabellen zu vielfältigen Themenbereichen zur Verfügung.

Der BuFI informiert umfassend über die Forschungs- und Innovationspolitik des Bundes und der Länder und stellt die verschiedenen Elemente des deutschen Forschungs- und Innovationssystems mit aktuellen Daten und Fakten vor. (di)

 

Foto: © Sven Hoppe / fotolia.de

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news-9570Wed, 07 Oct 2020 11:41:01 +0200Food-Innovation-Wettbewerb TROPHELIA 2020https://www.aif.de/news/details/food-innovation-wettbewerb-trophelia-2020.htmlCorona zum Trotz: Für den Food-Innovation-Wettbewerb TROPHELIA Deutschland, der seit 2010 vom AiF-Mitglied Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) organisiert wird, konnte trotz Ausfall des Finales ein Gewinner-Team ermittelt werden. Die TROPHELIA-Jury nominierte ein Team der Technischen Universität Berlin, dessen Dossier mit großem Abstand die höchste Punktzahl erreicht hatte – mit seiner Produktidee „Insectastic“, der Hackfleisch-Alternative.

Das Team wird am 18. Oktober 2020 Deutschland beim Finale des europäischen Wettbewerbs ECOTROPHELIA vertreten: An der Online-Veranstaltung werden 13 Studierenden-Teams aus ganz Europa teilnehmen.

Mit der Idee aus Berlin haben die Studierenden sehr gute Gewinnchancen, denn Insekten genießen als Proteinquelle der Zukunft derzeit viel Aufmerksamkeit. Einige Lebensmittel auf Insektenbasis sind bereits auf dem Markt. „Insectastic“ sieht nicht nur aus wie Hackfleisch, sondern lässt sich auch genauso verwerten: Gerichte wie Bolognesesoße, Frikadellen oder Burger können wie gewohnt zubereitet werden. Neben dem Hauptbestandteil Buffalowürmern enthält es verschiedene pflanzliche Elemente, u.a. aus Erbsen und Roter Beete: eine klimafreundliche und nachhaltige Alternative zu Rinder- oder Schweinehackfleisch. (di)

 

Foto: © Team Insectastic

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news-9560Tue, 29 Sep 2020 10:10:00 +0200IKV-Wissenschaftlerin mit Reifenhäuser-Förderpreis ausgezeichnet https://www.aif.de/news/details/ikv-wissenschaftlerin-mit-reifenhaeuser-foerderpreis-ausgezeichnet-1.htmlMelanie Kostka ist erste Preisträgerin des Reifenhäuser-Förderpreises. Sie arbeitet als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist. Bernd Reifenhäuser und Professor Christian Hopmann, Leiter des IKV, verliehen den Preis am 25. August 2020 gemeinsam am Hauptsitz der Reifenhäuser Gruppe in Troisdorf. Die Übergabe wurde im September als Videoaufnahme beim Internationalen Kolloquium für Kunststofftechnik des IKV ausgestrahlt, das aufgrund der Covid-19-Pandemie als rein digitale Konferenz stattfand.

Die Preisträgerin beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit, die sie als Studentin am IKV verfasste, mit geschäumten cellulosebasierten Kunststoffen, die aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen gewonnen werden. Der Fokus der Masterarbeit lag dabei auf der Erforschung der noch weitgehend unbekannten Materialeigenschaften dieser Kunststoffe – mit einem Schwerpunkt auf der Analyse der Flammschutzeigenschaften, deren Kenntnis maßgeblich für eine Verwendung in der Gebäudedämmung ist.

Reifenhäuser hat den mit 3.000 Euro dotierten Förderpreis für Studierende in diesem Jahr ins Leben gerufen, um hervorragende Arbeiten im Bereich Kunststofftechnik auszuzeichnen. Bernd Reifenhäuser, CEO der Reifenhäuser Gruppe, erklärt: „Mit dieser Auszeichnung möchten wir junge Menschen mit Leidenschaft für Kunststofftechnik motivieren, weiter nach außergewöhnlichen Leistungen zu streben. Gerade für den nachhaltigen Einsatz von Kunststoff in der Praxis bedarf es kreativer Forschungsansätze, die Materialien und deren Anwendung völlig neu denken. Dies hat Melanie Kostka mit ihrer Arbeit in hervorragender Art und Weise getan.“ (di)


Foto: © IKV

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news-9557Mon, 28 Sep 2020 23:49:00 +0200Neuer Video-Podcast der AiF Forschungspolitik mit MdB Dr. Anna Christmannhttps://www.aif.de/news/details/video-podcast-der-aif-mit-mdb-dr-anna-christmann.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die neue Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages (MdB).

Dr. Anna Christmann, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, gab ihr Statement zum forschungsaffinen deutschen Mittelstandes am 28. September 2020. „…Der Mittelstand ist die Stütze unserer Innovationen in Deutschland. Das ist ganz entscheidend, um die Krisen, vor denen wir ja stehen, zu bewältigen. Sei es die Klimakrise, seien es jetzt auch die gesundheitlichen Herausforderungen. Deswegen setzen wir ganz klar auf einen starken Mittelstand und einen mit der Forschung eng vernetzten Mittelstand. Das ist, glaube ich, die entscheidende Komponente, die Brücke zwischen den Unternehmen und den Unis, den Hochschulen, da spannende Projekte zu entwickeln. Da ist es auch ganz entscheidend, dass wir Akteure haben, wie die AiF, die eben die Unternehmen und die Wissenschaft an der Stelle vernetzt…“, erklärt Christmann in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd)

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen Vodcast „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik mit MdB Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen)"

Hier finden Sie die weiteren Video-Podcasts.

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news-9556Fri, 25 Sep 2020 23:18:00 +0200Norddeutsches Familienunternehmen auf dem Weltmarkt erfolgreichhttps://www.aif.de/news/details/norddeutscher-weltmarktplayer-und-industrielle-gemeinschaftsforschung.htmlWie wird der Milch-Tankwagen nach seiner Entladung eigentlich gereinigt? Wie geht es, dass die Abfülldüsen für zuckerhaltige Getränke nicht verkleben und Keime ansetzen? Lebensmittelherstellung und Hygiene sind untrennbar miteinander verbunden. Höchste Qualität und die Nutzung moderner Technologien sind gerade in diesem Industriebereich Voraussetzung.

Die Jürgen Löhrke GmbH aus Lübeck bietet Hygienelösungen für die weltweite Lebensmittel- und Getränkeindustrie an und widerspiegelt, wie mittelständische Unternehmen mit Hilfe der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) höchsten Technologie-Standards gerecht werden können. „Durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die in Kooperation mit Branchenpartnern und Hochschulen durchgeführt werden, verfügen wir über innovative Methodenkenntnisse, um die steigenden Hygieneanforderungen in der Lebensmittelindustrie zukunftssicher zu erfüllen. Der Wissenstransfer durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist für die Weiterentwicklung unserer Produkte, aber auch für unsere tägliche Arbeit von grundsätzlicher Bedeutung“, erklärte Geschäftsführer Martin Löhrke.

Forschungsförderung Garant für "made in Germany"

In enger Zusammenarbeit mit der Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e. V. (IVLV), die eines von über 100 AiF-Mitgliedern ist, zieht auch Löhrkes Familienunternehmen, das seit über 30 Jahren national und international erfolgreich ist, Nutzen aus den technologieoffenen und vorwettbewerblichen IGF-Projekten. Das Unternehmen ist derzeit an drei Forschungsvorhaben beteiligt. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung von Reinigungsverfahren nach bionischen Vorbildern. Diese Projekte und Ergebnisse aus vorherigen wurden am 24. September 2020 vorgestellt.

Die Forschungsförderung sei, laut IVLV-Geschäftsführer Dr.-Ing. Tobias Voigt, ein Garant für den Werterhalt von "made in Germany". “Der gesamte deutsche Mittelstand profitiert von den technologieoffenen, branchenübergreifenden und vorwettbewerblichen Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung. Allein in unserer Forschungsvereinigung sind 245 Mitgliedsunternehmen engagiert, davon 156 klein oder mittelständisch. Aktuell haben wir 33 laufende Vorhaben, an denen 326 Industrievertreter in projektbegleitenden Ausschüssen involviert sind. Ergänzt wird dies durch sieben direkt von der IVLV geförderte Gemeinschaftsforschungsprojekte. Über unser Netzwerk kommen die Ergebnisse etwa 1600 Unternehmen zugute. Die öffentliche Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung entfaltet somit über die IVLV große Hebelwirkung und leistet einen großen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen und zur nachhaltigen, hochwertigen und sicheren Lebensmittelversorgung der Zukunft. Auch am Beispiel der Jürgen Löhrke GmbH wird sichtbar, dass der Forschungsbedarf bei KMU, insbesondere in unserer Branche, ständig steigt. Innovationen sind, erst recht in Zeiten von Covid-19, existenziell für den Fortbestand der Unternehmen“, so Voigt weiter.

Bundestagsabgeordnete: Geld für angewandte Forschung gut angelegt

Das Mitglied des Deutschen Bundestages Professorin Claudia Schmidtke (CDU) informierte sich vor Ort über das Innovationsengagement des norddeutschen Mittelstandes und die Umsetzung des Forschungsförderprogramms IGF in ihrer Region. Ihr Wahlkreis liegt in der Hansestadt an der Trave und im nordwestlichen Herzogtum Lauenburg. "Der große Vorteil der Industriellen Gemeinschaftsforschung liegt darin, dass die Forschungsideen direkt aus der Anwendung, aus den Unternehmen, kommen. Bei meinem Besuch konnte ich sehen, wie in meinem Wahlkreis Lösungen für eine saubere Zukunft entstehen. Auch an diesen konkreten Beispielen aus dem weltweit agierenden mittelständischen Familienunternehmen Jürgen Löhrke GmbH wird deutlich, dass das Geld für die Projektförderungen der angewandten Forschung gut angelegt ist", sagte die Bundestagsabgeordnete.
Schmidtke ist unter anderem Mitglied in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages. (frd)

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news-9533Thu, 17 Sep 2020 08:16:00 +0200AiF Projekt GmbH ist Teil der Bescheinigungsstelle Forschungszulage https://www.aif.de/news/details/aif-projekt-gmbh-ist-teil-der-bescheinigungsstelle-forschungszulage.htmlEin aus der AiF Projekt GmbH, dem DLR Projektträger und der VDI Technologiezentrum GmbH bestehendes Konsortium hat mit Wirkung vom 15. Juli 2020 den Zuschlag für die Einrichtung und den Betrieb einer Bescheinigungsstelle für die steuerliche Förderung von FuE-Vorhaben erhalten.

Als Bescheinigungsstelle wird die hundertprozentige Tochter des AiF e.V. gemeinsam mit ihren Partnern im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Anträge auf die Förderfähigkeit von FuE-Projekten im Sinne des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FZulG) (BGBl I S. 2763) prüfen, bearbeiten und die Bescheinigungen ausstellen. 

Mit der Forschungszulage werden Forschungsausgaben von Unternehmen steuerlich begünstigt und Anreize geschaffen, in Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren. Förderfähig sind Vorhaben im Bereich der Grundlagenforschung, der industriellen Forschung sowie der experimentellen Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bescheinigung-forschungszulage.de. (brg)

Foto: © fotolia

 

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news-9545Wed, 16 Sep 2020 11:35:00 +0200ACHEMA-Gründerpreis 2021 geht in die letzte Phasehttps://www.aif.de/news/details/achema-gruenderpreis-2021-geht-in-die-letzte-phase-1.htmlDer ACHEMA-Gründerpreis ist in die dritte, finale Bewerbungsphase gestartet. Inhaber von Start-ups, zukünftige Gründer sowie Wissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Verfahrenstechnik und Biotechnologie können sich nun – bis zum 30. November 2020 – mit ihren Businessplänen bewerben. Bis zu zehn aussichtsreiche Gründungen oder Gründungsideen erhalten die Möglichkeit, sich auf der ACHEMA 2021 im Rahmen eines Gründerpreisstandes sowie einer speziellen Pitchsession vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Drei Gesamtsieger erhalten darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro.

Träger des ACHEMA-Gründerpreises sind das AiF-Mitglied DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., die Dechema Ausstellungs-GmbH, die Business Angels Frankfurt-Rhein-Main und der High-Tech Gründerfonds. Unterstützt wird der ACHEMA-Gründerpreis zudem von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), dem Verband der Chemischen Industrie (VCI), der AiF  sowie dem Business Angels Netzwerk Deutschland und dem Forum Startup Chemie.

Alle weiteren Informationen finden Interessenten unter www.achema.de/gruenderpreis. (di)
 

Foto: © DECHEMA / Helmut Stettin

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news-9516Fri, 11 Sep 2020 08:53:00 +0200AiF-Publikation Daten – Fakten – Köpfe aktualisierthttps://www.aif.de/news/details/aif-publikation-daten-fakten-koepfe-aktualisiert-1.htmlOb über die AiF geflossene Fördermittel, die Zusammensetzung ihrer wichtigsten Gremien oder ein Verzeichnis aller AiF-Forschungsvereinigungen: Die Publikation Daten – Fakten – Köpfe stellt Wissenswertes über die AiF in kompakter Form vor. (di)

 

Schauen Sie doch mal `rein!

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news-9536Tue, 08 Sep 2020 13:07:23 +0200Online-Event „Fokus Circular Economy"https://www.aif.de/news/details/circular-economy-ressourcenschonend-zukunftsorientiert-und-rentabel.htmlDas Konzept der Kreislaufwirtschaft ist nicht neu, doch es ist hochaktuell. Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht einen hohen Stellenwert hat, stehen auch viele Unternehmen vor der Frage, wie sie ihr Verhalten in Bezug auf das richtige Wirtschaften trendgerecht anpassen können.

Einen Einblick in das fortschrittliche Konzept der Circular Economy erhalten Teilnehmende des Online-Events „Fokus Circular Economy: Neue Märkte erschließen – mit Normen und Standards hoch hinaus“. Gemeinsam mit ihrer Tochter, der AiF FTK GmbH, und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) bietet der AiF e.V. am 17.09.2020 von 09:30 bis 11:30 Uhr die digitale Veranstaltung an. Interessierte erfahren, wie man den Einstieg in die Circular Economy findet, warum Normen und Standards unerlässlich sind, um eine Circular Economy im eigenen Unternehmen erfolgreich umzusetzen und neue Märkte zu erschließen und welche Finanzierungsmöglichkeiten es für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Normung gibt.

Zu den Vortragenden gehören unter anderem Jan-Frederik Kremer, Geschäftsführer der AiF FTK GmbH, und Alexandra Horn, Leiterin der Mittelstandsförderung für den DIN e.V. und Ambassador im AiF FTK InnovatorsNet.

Weitere Informationen und den Link zum Anmeldeformular finden Sie im Kalender auf der Website der AiF FTK GmbH. (brg)

Foto: © DIN

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news-9518Wed, 02 Sep 2020 09:17:00 +0200Web-Vorträge „FEI-Highlights“ starten am 10. September 2020https://www.aif.de/news/details/web-vortraege-fei-highlights-starten-am-10-september-2020.htmlNachdem die für den 8. bis 10. September 2020 in Berlin geplante Jahrestagung des AiF-Mitglieds Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) abgesagt wurde, bietet der FEI nun eine attraktive Alternative. Bislang drei Referentinnen und Referenten haben jeweils einen einstündigen Web-Vortrag zugesagt und präsentieren online jeweils ein Highlight-Projekt der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.
Los geht's am 10. September 2020 um 11:00 Uhr mit Professor Katharina Scherf vom Institut für Angewandte Biowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie: Sie beleuchtet in ihrem Vortrag die Ursachen von Weizenunverträglichkeiten als Grundlage für die Herstellung besser verträglicher Backwaren.

Am 15. Oktober folgt ein Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) der Technischen Universität München. Er berichtet über die gezielte Anreicherung spezifischer Proteinfraktionen für den medizinischen und ernährungstherapeutischen Einsatz auf Basis eines neuen Mikrofiltrationsmembrankonzepts.

Professor Eckhard Flöter vom Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der Technischen Universität Berlin referiert am 12. November über das vielversprechende IGF-Projekt „Oleoboost“. Das Vorhaben hat zum Ziel, verbesserte Fettsäureprofile von Lebensmitteln durch Strukturierung von Rapsöl zu erreichen.

Details zum verwendeten Online-Tool der virtuellen Vortragsreihe werden rechtzeitig unter www.fei-bonn.de/web-vortraege  bekanntgegeben. (di)
 

Foto: pexels

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news-9515Fri, 28 Aug 2020 08:18:00 +0200AiF-Jahresmagazin ZOOM 2019/2020 erschienenhttps://www.aif.de/news/details/aif-jahresmagazin-zoom-2019-2020-erschienen.htmlDie Corona-Krise hat wie durch ein Brennglas gezeigt, welche Bedeutung Forschung und Entwicklung haben. ZOOM 2019/2020, das druckfrische Jahresmagazin der AiF, lädt Sie ein, sich exemplarisch ein Bild davon zu machen, welche Beiträge die verschiedenen Netzwerkpartner der AiF aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden leisten, um die Covid-19-Pandemie zu meistern und tatkräftig die Zukunft zu gestalten. Außerdem erfahren Sie in kurzen Geschichten Aktuelles und Wissenswertes aus dem Forschungsnetzwerk der AiF und ihrer Mitgliedsvereinigungen sowie den von der AiF betreuten Förderprogrammen.

Die von der AiF organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützen die Forschungs- und Innovationsaktivitäten des Mittelstandes, sie stimulieren die Kooperation zwischen den Akteuren des Innovationssystems und befördern den Transfer, so dass wissenschaftlich gewonnene Forschungsergebnisse schnell in innovative Produkte und Verfahren einfließen können. Die seit Jahren hohen Antragszahlen in beiden Programmen belegen sowohl die Passgenauigkeit als auch die Wirksamkeit dieser Förderinstrumente für den Mittelstand.

Die AiF wünscht viel Spaß beim Blättern.

Hier geht´s zum AiF-Jahresmagazin ZOOM 2019/2020 als PDF (6 MB) zum Herunterladen und Ausdrucken. Im Medienraum der AiF-Website finden Sie zusätzlich eine Blätterversion der Publikation. (di)
 

Foto: © imago images / Jan Huebner

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news-9529Thu, 27 Aug 2020 12:58:01 +0200Mittelstand aus dem Westerwald weltweit erfolgreich und mit der Region verbundenhttps://www.aif.de/news/details/mittelstand-aus-dem-westerwald-weltweit-erfolgreich-und-mit-der-region-verbunden.htmlDie Produkte und vor allem die Innovationen von mittelständischen Familienunternehmen aus Deutschland genießen internationale Anerkennung. Insbesondere Zulieferer des deutschen und internationalen Fahrzeugbaus sind in ihrer Produktweiterentwickung sehr beweglich und erfolgreich.

Zu diesen Unternehmen gehört die NIMAK GmbH aus Wissen in Rheinland-Pfalz. Seit Mitte der 1960er werden hier Roboter-Schweißzangen, Hand-Schweißzangen, Automationslösungen und Sonderanlagen sowie Klebe- und Dosiertechnologien entwickelt, produziert und verkauft. Es ist das einzige deutsche Unternehmen, das Produkte dieser Art und Qualität herstellt sowie national und international mittels Produktfreigaben an alle Erstausrüster vertreibt. „Forschung und Entwicklung gehörten immer zum Unternehmens-Portfolio. Das Familienunternehmen hat die Gewinne stets im Unternehmen belassen. Unsere Investitionsquote ist überdurchschnittlich hoch“, erklärte NIMAK-Geschäftsführer Dr. Niels Hammer. Nur durch die dauerhafte Innovationstätigkeit – hier entstand in den vergangenen Jahrzehnten auch eine Vielzahl von Patenten - könne sich NIMAK an der Weltspitze halten. Die Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung neuer Produkte innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) sei eine der Grundlagen für den Unternehmenserfolg. Die IGF ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die sich keine eigene Forschungsabteilung leisten können, eine gemeinsame und vor allem anwendungsorientierte Forschung. Hammer würdigte in diesem Zusammenhang auch die effektiven Austauschmöglichkeiten auf den vergangenen Innovationstagen des BMWi.

Aktuell beteiligt sich die NIMAK GmbH, die ein klassischer Hidden Champion ist, an vier IGF-Projekten. Gerade im Fahrzeugbereich ist eine Gewichtsreduzierung der Karosserie und anderer Bauteile und damit auch eine Emissionsreduzierung eine ständige Herausforderung. Die Forschungsvorhaben zielen auf in der Produktion zeitnah anwendbare Lösungen. Dazu kooperiert das Unternehmen unter anderem mit der FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V., die eines von 101 Mitgliedern der AiF ist. „Die Forschungsvereinigungen der AiF sind Kooperations- und Transferplattformen für KMU. Sie bündeln den vorwettbewerblichen Forschungsbedarf einer Branche und auch branchenübergreifend. Dabei vernetzen wir Wirtschaft und Wissenschaft und stärken so die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands in der Region und bundesweit“, betonte FOSTA-Geschäftsführer Rainer Salomon.

Die Abgeordnete sowie Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages Sandra Weeser (FDP) tauschte sich am 26. August 2020 über die Umsetzung und nachhaltige Wirkung der Industriellen Gemeinschaftsforschung in Wissen mit Vertretern der AiF, FOSTA und NIMAK GmbH aus. Die ausgebildete Betriebswirtin und vormalige Managerin hat in der Region ihren Wahlkreis (Neuwied-Altenkirchen). „Der Mittelstand ist das Rückgrat für Wirtschaft und Wohlstand in Deutschland. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie schnell dieser auf Veränderungen, wie beispielsweise in der Corona-Krise, reagiert und wie anpassungsfähig er ist. Die mittelständischen Unternehmen in Rheinland-Pfalz sind sehr innovativ. Das zeigt sich daran, dass gerade auch hier im Westerwald eine Vielzahl von Hidden Champions, wie die NIMAK GmbH, zu finden sind. Damit deutsche Unternehmen Weltmarktführer bleiben können, darf bei den Investitionen und Fördermitteln für Forschung und Entwicklung nicht gespart werden. Im Gegenteil: Wir müssen smart investieren, dass sich technologieoffen Zukunftsfelder entwickeln können“, sagte Weeser. (frd)

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news-9523Thu, 20 Aug 2020 13:44:05 +0200LASER.region.AACHENhttps://www.aif.de/news/details/laserregionaachen.htmlDer Parlamentarische Staatssekretär (PStS) bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bundestagsmitglied Thomas Rachel, überreichte am 19. August 2020 im Beisein von Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und dem Herzogenrather Bürgermeister Christoph Von den Driesch die Urkunden zur Bewilligung des Bündnisses LASER.region.AACHEN im Förderprogramm WIR! – Wandel durch Innovationen in der Region. Das Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, die Städteregion Aachen zu einem Zentrum neuer laserbasierter Produktionstechniken zu entwickeln. Staatssekretär Rachel erklärte anlässlich der Urkundenübergabe: „Die optische Technologie ist eine der Schlüsseltechnologien Deutschlands, die vor allem auch in der Laserregion Aachen auf fruchtbaren Boden trifft.“

Das Projekt umfasst derzeit 33 Partner, davon 21 Unternehmen, drei Forschungseinrichtungen sowie neun regionale Struktur-, Innovations- und Sozialpartner. Als Projektkoordinator wird die Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER) gemeinsam mit den beiden Mitantragstellern, dem Lehrstuhl für Lasertechnik (LLT) der RWTH Aachen sowie dem Lehrgebiet Schweißen, Schneiden und Lasertechnologie der FH Aachen, die Konzeptphase ausgestalten. Dazu wurden zunächst 245.000 Euro Fördergelder bereitgestellt.

Geschäftsführender Gesellschafter der 2010 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichneten cleanLASER mit derzeit rund 130 Mitarbeitern ist AiF-Vizepräsident Edwin Büchter. Er sagte in seiner Ansprache: „Die Fördermittel des Bundesforschungsministeriums sind gut investiert: Wir schaffen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze, leben Inklusion und Nachhaltigkeit und geben der gesamten Region neue Perspektiven. Wir wollen die Menschen mitnehmen und Randbedingungen für Innovation schaffen, um die Region für die Menschen attraktiv zu gestalten.“ Außerdem wies er auf den in Deutschland existierenden erfolgreichen Mix von Forschungsfördermaßnahmen hin – darunter auch die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zugunsten mittelständischer Unternehmen, die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. „Die themen- und projektorientierte Forschungsförderung von BMWi und BMBF ergänzt sehr zielorientiert den ‚Universaldünger‘ Forschungszulage“, ist Büchter überzeugt. (di)

Weitere Informationen finden Interessenten unter: https://www.innovation-strukturwandel.de/de/2683.php.
 

Foto: © Clean-Lasersysteme GmbH

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news-9520Wed, 19 Aug 2020 14:39:55 +0200Tradition plus Industrielle Gemeinschaftsforschung: Recycelter Kalksandstein aus Niedersachsenhttps://www.aif.de/news/details/tradition-plus-industrielle-gemeinschaftsforschung-recycelter-kalksandstein-aus-niedersachsen.htmlÜber 100 Jahre niedersächsische Unternehmererfahrung der Höltinghauser Industriewerke GmbH aus Emstek fließen in die industrielle Forschung zum Baumaterial Kalksandstein. Das Unternehmen arbeitet unter dem Dach der Forschungsvereinigung Kalk-Sand e.V. (FVKS), die Mitglied der AiF ist, eng mit Wissenschaftlern und anderen mittelständischen Baumaterialherstellern zusammen, um den anerkannten Mauerstein weiter zu verbessern. „Innerhalb mehrerer aktueller Forschungsvorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) sind mehr Schallschutz, erheblich weniger Energieverbrauch und CO2-Ausstoß bei der Produktion sowie wirkungsvolle Materialeinsparung durch Recycling die greifbaren Ziele“, erklärte Dr.-Ing. Wolfgang Eden, Leiter der FVKS.  Der Geschäftsführer der Höltinghauser Industriewerke GmbH Edmund Brinkmann ergänzte: „Wir können dank dieser weltweit einmaligen Kooperationsmöglichkeit über die IGF-Projekte den Haus- und Wohnungsbau immer ökologischer und ökonomischer gestalten.“

Die Höltinghauser Industriewerke GmbH produziert seit 1904 den weißen Mauerwerksbaustoff Kalksandstein und gehört zum forschungsaffinen Mittelstand in Deutschland. „Neben“ der Produktion von Kalksand-Plansteinen und großformatigen Planelementen engagiert sich das Unternehmen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen aus der gesamten Bundesrepublik aktuell in mindestens drei Forschungsvorhaben innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Silvia Breher machte sich am 18. August 2020 ein persönliches Bild von der Umsetzung der IGF-Forschungsvorhaben in ihrem Wahlkreis (WK 32: Cloppenburg-Vechta) und besuchte das forschungsaffine mittelständische Unternehmen in Emstek. „Der effektive Wissenstransfer und die Förderung und Entwicklung von jungen Fachkräften innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung sowie die angewandte Produkt- und Verfahrensforschung sind eine anfassbare Zukunftsinvestition - vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen, die sich eine eigene Forschungsabteilung nicht leisten können. Meine Unterstützung für Ihre wichtige Arbeit und ein Bekanntermachen der IGF haben Sie", sagte Breher, die vom Emsteker Bürgermeister Michael Fischer (CDU) begleitet wurde.

An niedersächsischen Forschungseinrichtungen wurden 2019 IGF-Vorhaben für 17,4 Millionen Euro umgesetzt. „Das macht etwa zehn Prozent der bundesweiten IGF-Mittel aus“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik abschließend. (frd.)

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news-9514Tue, 18 Aug 2020 08:14:21 +0200MS Wissenschaft 2020: Bioökonomie auf Tourhttps://www.aif.de/news/details/ms-wissenschaft-2020-biooekonomie-auf-tour.htmlDie Tour der MS Wissenschaft ist ­– in diesem Jahr coronabedingt verspätet – am 30. Juli 2020 in Münster gestartet. Zum 17. Mal ist das schwimmende Science Center in Deutschland unterwegs. Bis Mitte Oktober dreht sich alles an Bord um das Thema Bioökonomie – das zentrale Thema des Wissenschaftsjahres 2020. Unter diesem Oberbegriff werden unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze gebündelt, die allesamt auf eine biobasierte Wirtschaftsweise abzielen. Die Ressourcen kommen dabei aus der Natur. Beispiele sind Treibstoff aus Algen oder Kunststoff aus Pflanzenstärke. Ziel der Bioökonomie ist eine nachhaltige Nutzung nachwachsender und damit erneuerbarer, emissionsarmer und anpassungsfähiger Rohstoffe. Der Kreislaufgedanke ist dabei ein zentraler Baustein.

Mehr zum lehrreichen und unterhaltsamen Schiffsbesuch und wann die MS Wissenschaft in welcher Stadt anlegen wird, erfahren Sie auf www.ms-wissenschaft.de. Das Wissenschaftsjahr ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD), zu deren Trägerorganisationen die AiF gehört. (di)
 

Foto: © Heiner Witte/Wissenschaft im Dialog

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news-9507Fri, 14 Aug 2020 09:49:00 +0200IfM Bonn: Podcasts und aktualisierte Statistikenhttps://www.aif.de/news/details/ifm-bonn-podcasts-und-aktualisierte-statistiken.htmlDas Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn weist jährlich Daten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen im Hinblick auf deren Anzahl, Umsätze, Beschäftigte (inkl. Auszubildende in KMU), Eigenkapitalquote sowie Forschungs-, Innovations- und Auslandsaktivitäten aus, die unter „Mittelstand im Einzelnen“ auf der IFM-Webseite abrufbar sind. Folgende Daten wurden in den vergangenen Wochen aktualisiert:

Außerdem bietet das IfM Bonn zwei neue Podcasts auf seiner Website. Darin analysiert IfM-Präsidentin Professorin Friederike Welter, mit welchen ökonomischen Folgen mittelständische Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemiekrise zu kämpfen haben und wie die wirtschaftspolitischen Unterstützungsmaßnahmen zu bewerten sind. Hier geht´s zu den IfM-Podcasts. (di)
 

Foto: pexels

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news-9506Tue, 11 Aug 2020 09:46:00 +0200Konsequent digital: das IKV-Jubiläumskolloquium 2020https://www.aif.de/news/details/konsequent-digital-das-ikv-jubilaeumskolloquium-2020.htmlVom 8. bis 11. September 2020 veranstaltet das Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen (IKV), dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist, das 30. Kolloquium Kunststofftechnik in Aachen. Bedingt durch die Entwicklungen der COVID-19-Pandemie stellt das IKV seine traditionsreiche Konferenz dabei komplett auf ein digitales Format um.

Das Vortragsangebot wurde von zwei ganzen Tagen auf vier Nachmittage verteilt. Dadurch können Teilnehmer insgesamt mehr Vorträge hören. 15 Vortragssessions mit Impulsvorträgen von Industrievertretern und Forschungsberichten der IKV-Wissenschaftler bilden das Kernelement der Konferenz. Die Sessions werden per Live-Übertragung geteilt und die Inhalte zur Diskussion gestellt. Auch die etablierten Plenarvorträge zu aktuellen Schwerpunktthemen der Branche – Industrie 4.0 und Kreislaufwirtschaft – bleiben erhalten. Gelegenheit zum Netzwerken bieten Foren und Themenräume.

Ein wichtiger Bestandteil des Kolloquiums ist seit vielen Jahren der Blick hinter die Kulissen in die Labore und Technika des IKV. Der reale Besuch des Instituts im Rahmen von „IKV 360°“ wird 2020 zu einer virtuellen Besichtigungstour mit Demonstrationen zu innovativen Projekten und laufenden Prozessen an rund 60 Stationen aus sämtlichen Forschungsbereichen des IKV.

Im Jubiläumsjahr sei aber auch der Blick zurück erlaubt: 70 Jahre IKV und die Geschichte der deutschen Kunststofftechnik werden in verschiedenen digitalen Angeboten sichtbar gemacht. Außerdem wird der Georg-Menges-Preises an eine herausragende Persönlichkeit oder Institution aus dem Bereich der Kunststofftechnik verliehen.

Alle Informationen zum Programm und Tickets zur Konferenz und sind unter www.ikv-kolloquium.de erhältlich. (di)


Foto: © IKV

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news-9505Wed, 05 Aug 2020 09:43:00 +0200AiF FTK Loxonet – Das Social Intranet für den Mittelstandhttps://www.aif.de/news/details/aif-ftk-loxonet-das-social-intranet-fuer-den-mittelstand.htmlDie Digitalisierung schreitet voran, aber noch immer sind insbesondere zu wenige kleine und mittlere Unternehmen ausreichend für die Zukunft ausgerüstet. Die AiF FTK GmbH, eine einhundert-prozentige Tochter des AiF e.V., bietet nun Unterstützung bei den digitalen Herausforderungen. Gemeinsam mit der Loxonet GmbH hat die AiF FTK eine Business-Version des Social Intranets entwickelt, die optimal an die Bedürfnisse des Mittelstands angepasst ist.

AiFFTK Loxonet kombiniert Attribute eines klassischen Intranets und eines sozialen Netzwerks auf einem einzigen Medium. Dies führt zu einem produktiveren und transparenteren Arbeiten, da alle Mitarbeiter, Partner und Kunden eines Unternehmens oder einer Organisation auf einer Plattform effizient kooperieren und kommunizieren können.  Zu den Applikationen gehören beispielsweise Finanz- und Eventmanagement, Kalender und Newsletter, Chat- Messenger, User-Dashboard und noch viele mehr. Außerdem ist es möglich, das AiFFTK Loxonet zusätzlich als App-Version auf den Betriebssystemen iOS und Android zu verwenden.

Weitere Informationen und die Konditionen finden Interssenten auf den Webseiten der AiF FTK zu Loxonet – Das Social Intranet für innovative Institutionen. (di)


Foto: © AiF FTK

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news-9501Fri, 31 Jul 2020 09:57:48 +0200Neuauflage der BMWi-Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg" https://www.aif.de/news/details/neuauflage-der-bmwi-broschuere-von-der-idee-zum-markterfolg.htmlUm die Innovationsbereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken, hilft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Reihe von passgenauen Förderprogrammen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Dazu gehören auch die unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sowie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin als Projektträger führt.

Die neu aufgelegte Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg“ – Programme für einen innovativen Mittelstand gibt einen kompakten Überblick über die Förderprogramme und -initiativen des BMWi und informiert über Leistungen und Ansprechpartner.

Hier geht´s zum Download der Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg“. (di)
 

Foto: © BMWi

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news-9495Fri, 24 Jul 2020 09:48:45 +0200Umfrage: Digitalisierungsbedarfe bei KMUhttps://www.aif.de/news/details/umfrage-digitalisierungsbedarfe-bei-kmu.htmlDie Digitalisierung nimmt zunehmend an Fahrt auf. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehen sich immer häufiger mit Fragestellungen rund um relevante Technologien, benötigte Kompetenzen und nachhaltige Lösungen konfrontiert. Mit regionalen und thematischen Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren bietet die Initiative „Mittelstand-Digital“ des Bundeswirtschaftsministeriums im ganzen Bundesgebiet kompetente und anbieterneutrale Anlaufstellen zur Information und Qualifikation in diesem Themenbereich.

Das AiF-Mitglied FIR e.V. an der RWTH Aachen führt im Rahmen des „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums – Digital in NRW“ jetzt eine Umfrage durch, um das Angebot für KMU in Zukunft noch spezifischer zu gestalten und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg Richtung Industrie 4.0 zu begleiten. Ziel ist, die Angebote des Kompetenzzentrums bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, um KMU in ihrem Digitalisierungsprozess noch effizienter unterstützen zu können. Seit 2016 hat das „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum – Digital in NRW“ KMU mit mehr als 900 unternehmensspezifischen Leistungen unterstützt.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 31. August 2020 möglich. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt nur 5 Minuten in Anspruch. (di)

Hier geht´s zur Umfrage.
 

Foto: © istock / HAT-Pix

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news-9461Thu, 09 Jul 2020 09:54:30 +0200AiF-Präsident begrüßt 50-Millionen-Euro-Mittelaufwuchs für Projektförderung der angewandten Forschung im Nachtragshaushalt 2020https://www.aif.de/news/details/aif-praesident-begruesst-50-millionen-euro-mittelaufwuchs-fuer-projektfoerderung-der-angewandten-forschung-im-nachtragshaushalt-2020.htmlDie deutsche Wirtschaft muss sich aufgrund der in der Geschichte der Bundesrepublik bisher größten Krise umstellen und noch stärker und schneller auf zukunftsorientierte Technologien setzen. Forschungsaffine kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aller Branchen sind hier enorm flexibel, benötigen aber - erst recht in diesen herausfordernden Zeiten - dringend Unterstützung, um weltmarktfähig zu bleiben und ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Produkte entwickeln zu können. Die seit Jahrzehnten erfolgreiche und weltweit einmalige Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bietet beste Voraussetzungen, den Strukturwandel in mittelständisch geprägten Regionen zu beschleunigen und die Entwicklung, den Ausbau und den Einsatz neuer Technologien voranzubringen. Die aktuellen, besonders hohen Antragszahlen für IGF-Vorhaben zeigen den großen Bedarf an technologieoffener Forschungsförderung.

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass auf Grundlage einer ergänzenden Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses nun im zweiten Nachtragshaushalt 2020 ein Mittelaufwuchs für den Bereich ‘Industrieforschung für Unternehmen‘ beschlossen wurde. Mit diesen zusätzlichen 50 Millionen Euro können – unter anderem über die IGF – viele großartige Vorhaben, die noch in diesem Jahr starten, zusätzlich realisiert werden. Dies ist bedarfsgerecht und die Forschungsvereinigungen der AiF können damit kurzfristig einen wichtigen Beitrag zur konjunkturellen Belebung der Wirtschaft leisten“, erklärt der Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. Professor Sebastian Bauer.

Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg hält die Stärkung des forschenden deutschen Mittelstandes gerade in diesen Zeiten für absolut vorausschauend und bekräftigt die Beschlussempfehlung: „Die Mitglieder des Haushaltsauschusses waren sich, nahezu fraktionsübergreifend, einig, dass wir gerade jetzt die beiden mittelstandsorientierten Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit zusätzlichen Mitteln für 2020 ausstatten müssen. Viele Vorhaben, die Covid-19-bedingt nicht umgesetzt und auch grundsätzlich wegen begrenzter Budgets bisher keine Bewilligung bekommen konnten, können nun berücksichtigt werden und helfen insbesondere KMU Innovationen anzugehen bzw. durch die Vielzahl von Transferaktivitäten eigene Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft fit zu machen. Bei der IGF werden die zusätzlichen Mittel voraussichtlich zu einigen tausend mehr Unternehmensbeteiligungen führen, hunderte Nachwuchsingenieure und sonstige Fachkräfte in Projekten involvieren. Und: Jedes Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung ist natürlich auch immer Strukturförderung, da großartige Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland die Projekte realisieren.“

Kurz nach dem Bundestag hat am 3. Juli 2020 auch der Bundesrat den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Corona-Hilfsmaßnahmen gebilligt. Damit wurde das Konjunkturpaket der Koalition im Bundeshaushalt 2020 umgesetzt. Aus dem Nachtrag stehen im Einzelplan des Bundeswirtschaftsministeriums nun zusätzlich 50 Millionen Euro für den Haushaltstitel „Industrieforschung für Unternehmen“ zur Verfügung.

Nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten kann das Gesetz im Bundesgesetzblatt verkündet werden und rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, frauke.frodl@aif.de, Telefon: +49 30 64475 215

Download der Presseinformation als pdf-Datei.

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IGFPolitikHomePresseinformationen
news-9435Tue, 07 Jul 2020 08:17:00 +0200Wundauflagen aus Cellulose und Chitin – eine tierische Verbindunghttps://www.aif.de/news/details/wundauflagen-aus-cellulose-und-chitin.htmlWer hätte gedacht, dass Chitin, bekannt als der harte Panzer von Insekten und Krustentieren, für die Herstellung von luftdurchlässigen Vliesstoffen oder medizinischen Wundauflagen zum Einsatz kommen kann. Doch was wenig bekannt ist: In der Natur spinnen verschiedene Insekten ihren Kokonfaden aus der hornigen Substanz. Chitin besteht aus vielen miteinander verbundenen stickstoffhaltigen Zuckerbausteinen. Ähnlich wie das Biopolymer Cellulose bei Pflanzen, besitzt es für viele wirbellose Tiere eine Stützfunktion.

Im Rahmen eines IGF-Vorhabens des AiF-Mitglieds Forschungskuratoriums Textil e.V. gelang es Wissenschaftlern der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) Denkendorf, Cellulose mit Chitin zu einer Mischfaser zu verbinden.

Während es für Fasern aus Cellulose bereits etablierte Verarbeitungsprozesse (Lyocell- und Viskoseverfahren) gibt, ist Chitin nur schwer löslich, da seine Struktur deutlich komplexer ist. Üblicherweise wird Chitin bei hohen Temperaturen unter Verwendung starker mineralischer Säuren und Laugen gelöst und von Protein und Kalziumkarbonat getrennt.

Für jedes Problem eine Lösung

Ionische Flüssigkeiten stellen eine umweltfreundliche Alternative zur Herstellung von Biopolymerfasern aus Cellulose und Chitin dar. Sie bestehen aus Salzen, die bereits bei Temperaturen unter 100 Grad Celsius flüssig sind und können viele Polymere lösen. Mithilfe solcher nicht toxischen, rezyklierbaren Lösungsmittel können Cellulose und Chitin erstmals in einem Prozessschritt miteinander verbunden werden.

Krabbenschalen als wertvolle Ressource

Gewonnen wird das Chitin aus Krabbenschalen. Statt der Entsorgung von jährlich mehreren tausend Tonnen weltweit, haben die Textilforscher einen Weg gefunden, einen Teil als wertvollen Rohstoff umweltfreundlich weiterzuverarbeiten. 

Entstanden ist eine biologisch abbaubare Mischfaser, die zu annähernd gleichen Teilen aus Chitin und Cellulose besteht. Im Vergleich zu reinen Cellulosefasern ist ihr Wasserrückhaltevermögen um 20 bis 60 Prozent höher. Das gespeicherte Wasser kann zu einer schnelleren Wundheilung beitragen. Dazu ist die Faser gleichzeitig luftdurchlässig und eignet sich daher ideal für medizinische Anwendung wie die Herstellung von Wundauflagen.

Im Vergleich zu den Produkten aus Chitosan, die bisher auf dem Markt erhältlich sind, entfällt bei Chitin der chemische Umwandlungsprozess und damit ein wesentlicher Kostenfaktor.

Die innovative Mischfaser ermöglicht eine problemlose Weiterverarbeitung über Web-, Strick- und Vliesstoffe. Der wirtschaftliche Produktionsprozess und die Eigenschaften des Materials verschaffen vor allem mittelständischen Unternehmen einen großen Vorteil im Bereich der Medizintextilien und technischen Textilien. 

Forschungsvereinigung

Forschungskuratorium Textil e.V.

Forschungseinrichtung

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Institut für Textilchemie und Chemiefasern

Foto Krabbe: © später/pixelio, Foto Fasern und Textilien aus Cellulose-Chitin-Mischfasern“: © DITF

Herstellung von Cellulose/Chitin-Fasern für die Verarbeitung zu Spezialvliesstoffen und Textilien > Projektsteckbrief 19285 N

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Projekt-KollektionHomeNews
news-9439Thu, 02 Jul 2020 13:26:55 +0200AiF Forschungspolitik startet mit MdB Dr. Carsten Linnemann neues Video-Podcast-Format https://www.aif.de/news/details/aif-forschungspolitik-startet-mit-mdb-dr-carsten-linnemann-neues-video-podcast-format.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die neue Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages.

Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestages, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Wirtschaft, Mittelstand und Tourismus sowie Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, gibt mit seinem Statement zur Situation des forschungsaffinen deutschen Mittelstandes am 1. Juli 2020 den Auftakt. „Der Umstand, dass die Wissenschaft auch vor Ort gepaart mit der Politik und der Wirtschaft zusammenarbeitet, führt dazu, dass Deutschland weltweit führend ist im Bereich Automobil, Elektro, Chemie, Maschinenbau, Anlagenbau – im industriellen Mittelstand vor allem. Es gibt auch andere Bereiche. Aber entscheidend ist jetzt: Wenn wir auf der einen Seite das ZIM-Programm und IGF fördern, sind wir nicht irgendwo in einer abstrakten wissenschaftlichen Welt unterwegs, sondern konkret am Praxisproblem. Und deswegen sind diese beiden Förderprogramme für mich entscheidend, dass wir die Zukunft in Deutschland gewinnen und nicht der Vergangenheit hinterherlaufen“, erklärt Linnemann in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd.)

Die Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen "AiF mittendrin - 180 Sekunden Forschungspolitik" mit MdB Dr. Carsten Linnemann (CDU)

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PolitikHomeNews
news-9436Tue, 30 Jun 2020 14:38:29 +0200IraSME öffnet die 26. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/irasme-oeffnet-die-26-internationale-ausschreibungsrunde-1.htmlDas internationale Fördernetzwerk IraSME hat seine 26. Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 30. September 2020 können Anträge für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin betreut.

Im Rahmen von IraSME werden nationale Förderprogramme mehrerer Länder und Regionen miteinander verknüpft, um transnationale FuE-Kooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die AiF Projekt GmbH mit der Koordination beauftragt hat.

Neues IraSME-Mitglied ist seit Mai 2020 die staatliche brasilianische Forschungsgesellschaft EMBRAPII (Empresa Brasileira de Pesquisa e Inovação Industrial). Dadurch haben auch Antragsteller aus Brasilien die Möglichkeit, sich um Förderung von FuE-Vorhaben mit ihren jeweiligen Partnern aus den teilnehmenden IraSME-Ländern oder -Regionen zu bewerben.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Webseite und auf der ZIM-Webseite. (di)

Kontakt

Koordinierungsbüro „Internationale FuE-Kooperationen“
Georg Nagel | Christian Fichtner | Jenny Gudlat | Paula Schnippering
+49 (0)30 48163-589 | zim-international(at)aif-projekt-gmbh.de

Foto: pexels

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news-9434Thu, 25 Jun 2020 13:21:10 +0200„Mr. Wasserstoff“ Dr. Stefan Kaufmann zu Besuch im AiF-Netzwerk https://www.aif.de/news/details/mr-wasserstoff-dr-stefan-kaufmann-zu-besuch-im-aif-netzwerk.htmlDr. Stefan Kaufmann, Mitglied des Bundestages (MdB), Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neu ernannter Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“, war am 23. Juni 2020 zu Gast im AiF-Netzwerk.

MdB Kaufmann, der in den Medien seit Bekanntwerden seiner neuen Aufgabe auch als „Mr. Wasserstoff“ bezeichnet wird, besuchte das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie der Universität Hohenheim in Stuttgart, einen langjährigen Forschungspartner des AiF-Mitglieds Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI). Als stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nahm er die Botschaft mit, dass es einer Aufstockung der Fördermittel in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) von derzeit 177 Millionen Euro auf mindestens 200 Millionen Euro bedarf, um die hohe volkswirtschaftliche Hebelwirkung des Programms zu gewährleisten. Prof. Jörg Hinrichs, Leiter des Fachgebiets für Milchwissenschaft und –technologie an der Universität Hohenheim und stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des FEI, konnte zudem die Notwendigkeit aufzeigen, die für 2020 verhängte globale Minderausgabe von ungefähr sechs Millionen Euro für die IGF auszusetzen. Dies sei umso dringlicher, da durch die Schließung der Forschungseinrichtungen im Zuge der Corona-Pandemie viele Forschungsaktivitäten stillgelegt werden mussten und dadurch ein zusätzlicher Fehlbedarf entstanden sei, so Hinrichs. (brg)

Hier geht es zur Pressemitteilung des FEI.

Foto: © Jan Winkler Fotografie

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news-9426Wed, 24 Jun 2020 14:23:00 +0200Baustart für die Modellfabrik des SKZhttps://www.aif.de/news/details/baustart-fuer-die-modellfabrik-des-skz.htmlDie Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoffzentrum e.V. (SKZ), die seit 50 Jahren zu den Mitgliedern der AiF zählt, hat Großes vor: Am 25. Mai 2020 begannen die Bauarbeiten für die SKZ Modellfabrik. Innerhalb des neuen Zentrums, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Verarbeitungstechnika und dem Technologie-Zentrum des SKZ in Würzburg gebaut wird, werden auf über 4.600 Quadratmetern Nutzfläche unterschiedliche Sektoren entstehen. Dort werden Forschungsbereiche wie die Additive Fertigung, das Spritzgießen, Fügen und Oberflächentechnik oder Messen und Prüfen 4.0 (Prozessmesstechnik, Zerstörungsfreie Prüfung, Bauteileigenschaften) vorangetrieben. Aber auch Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, die gerade hochaktuell sind und die das SKZ bereits seit vielen Jahren forciert, können weiter ausgebaut werden. Clusteraktivitäten für den Technologietransfer in Form von Tagungen, Workshops oder Expertenkreisen sowie das Marketing sollen ebenfalls in der Modellfabrik beheimatet werden und so die Umsetzung innovativer Ideen in vermarktbare Innovationen ermöglichen.

In der industriellen Realität sind produzierende Unternehmen mehrheitlich darauf ausgerichtet, Qualität zu geringen Kosten sowie hohe Stückzahlen zu liefern. Die Prozesse sind meist präzise organisiert und äußerst stabil. Innovationen bleiben im Tagesgeschäft häufig auf der Strecke und für Experimente bleibt wenig Spielraum. Das betrifft vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die die Kunststoffbranche stark prägen. Dennoch sind Innovationen als elementarer Bestandteil des Wirtschaftswachstums für ihre zukünftige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit zwingend notwendig.

„An diesem Punkt kommt die Modellfabrik des SKZ ins Spiel: Sie verbindet die industrielle und die digitale Welt, um unter anderem Innovationen in der Produktion zu ermöglichen. Konkrete industrielle Aufgabenstellungen können hier nachgestellt und abseits der Serienfertigung in einer industrienahen Umgebung mit hoher Expertise angegangen werden“, erläutert SKZ-Geschäftsführer Dr. Thomas Hochrein.

Arbeitswelt von morgen

Flexible OpenSpace-Bürowelten werden eine abteilungsübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessern. Kurze Wege durch das gesamte Gebäude erhöhen den gegenseitigen Austausch und die Effizienz des SKZ als Dienstleister für den Mittelstand. Im Erdgeschoss werden außerdem eine Kinderkrippe für zwölf Kinder sowie ein Eltern-Kind-Zimmer entstehen, um der flexiblen Arbeitswelt von morgen und den steigenden Anforderungen an eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht zu werden.

„Mit der Modellfabrik wird bis 2022 das notwendige Know-how geschaffen, damit Bayern und Deutschland weiterhin einen Spitzenplatz auf dem Gebiet der Industrie 4.0-Produktion einnehmen. Gerade die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie wichtig Kunststoffe in vielerlei Hinsicht sind – sei es als Hygieneschutz im Lebensmittelbereich oder als unverzichtbarer Bestandteil von Atemschutzmasken und Medizingeräten“, fasst SKZ-Institutsdirektor Professor Martin Bastian zusammen. „Die Fertigstellung der Modellfabrik wird diesen Aktivitäten noch einmal einen immensen Schub verleihen.“

Wer den Baufortschritt live mitverfolgen möchte, kann dies über die auf der SKZ-Homepage verlinkte WebCam tun: www.skz.de/modellfabrik. (di)

Foto: © SKZ

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news-9409Mon, 15 Jun 2020 10:09:00 +0200Industrielle Gemeinschaftsforschung: Sachsen Nummer eins im Ostenhttps://www.aif.de/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-sachsen-nummer-eins-im-osten.htmlNahezu 80 Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) wurden seit Mitte der 1990er Jahre allein im Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) verwirklicht. „Wir arbeiten dazu sehr erfolgreich mit Mitgliedern der AiF zusammen und wollen als Forschungseinrichtung attraktiver Partner für den Mittelstand sein“, erklärte Professorin Brigitte Voit, Wissenschaftliche Direktorin und Leiterin des IPF-Institutes Makromolekulare Chemie.

Gemeinsam mit weiteren IPF-Leitern und der AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik, Andrea Weißig, stellte sie am 9. Juni 2020 Andreas Lämmel (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, Obmann im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Tourismus, die angewandte und technologieoffene Forschung an konkreten Beispielen vor. Forscher arbeiten hier in Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Bundesländern beispielsweise an multifunktionalen Lacken, die unter anderem die Vereisung von Oberflächen verhindern, oder daran, wie Flüsse mit Bierreststoffen von Schwermetallen gereinigt werden können.

Mittelstandsorientierte Forschungsprogramme auch des Bundes stärkten die Position von Sachsen als führenden Wirtschaftsstandort im Osten, sagte der Bundestagsabgeordnete Andreas Lämmel, der seinen Wahlkreis im Umfeld des IPF Dresden hat. Er betonte: „Um Produkte weiter weltmarktfähig und nachhaltig gestalten zu können, besitzt die Industrielle Gemeinschaftsforschung für den gesamten deutschen Mittelstand eine grundlegende Bedeutung. Bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen müssen wir dafür sorgen, dass das Budget für IGF-Forschungsprojekte nicht verringert, sondern eher aufgestockt wird.“

Vorhaben im Umfang von 26,3 Millionen Euro aus dem Förderprogramm IGF des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden 2019 an Forschungseinrichtungen in Sachsen realisiert. Damit ist Sachsen Nummer eins in Ostdeutschland. Die Ergebnisse der IGF-Projekte kommen dem Mittelstand im Freistaat und bundesweit zugute und fördern den Strukturwandel in der Region. (frd)

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