www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Thu, 05 Aug 2021 15:44:30 +0200Thu, 05 Aug 2021 15:44:30 +0200TYPO3 EXT:newsnews-10184Thu, 05 Aug 2021 13:37:55 +0200Zwei herausragende Dissertationen im Rahmen der IGFhttps://www.aif.de/news/details/zwei-herausragende-dissertationen-im-rahmen-der-igf.htmlAm 9. September 2021 um 11:00 Uhr verleiht der Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) den Friedrich‐Meuser‐Forschungspreis. Das AiF-Mitglied zeichnet damit einmal im Jahr die beste Dissertation in seiner Branche aus, die im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) entstanden ist. Erstmalig wird der Preis 2021 zweifach vergeben: an Dr. Johannes Schäfer und Dr. Karin Sebald in Anerkennung ihrer besonderen wissenschaftlichen Leistungen. Der Lebensmitteltechnologe Schäfer hat 2019 an der Universität Hohenheim promoviert. Die Lebensmittelchemikerin Sebald hat ihre Dissertation 2020 an der Technischen Universität München verteidigt.

Anlässlich der virtuellen Preisverleihung werden die Preisträger gemeinsam einen Tandem-Vortrag halten, in dem sie ihre Arbeiten vorstellen: „Produktionsprozesse optimieren und Lebensmittelressourcen schonen dank IGF: Sauermolkefreies Herstellen von nicht-bitteren Frischkäse-Produkten aus konzentrierter Milch“ lautet der Titel des Web-Vortrags. Anmeldungen sind ab sofort über die Website des FEI möglich; die Teilnahme ist gebührenfrei.

Die Arbeiten der Preisträger beruhen auf einem gemeinsam durchgeführten IGF-Projekt. Beide Dissertationen ragten unter allen eingereichten Vorschlägen aufgrund der wissenschaftlichen Qualität und zugleich hohen Anwendungsrelevanz in besonderer Weise heraus. Mit der Auszeichnung will die Jury auch ein Zeichen setzen für den Wert und Mehrwert einer interdisziplinären Themenbearbeitung durch die Fachgebiete Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie.

Der Preis, der 2019 erstmalig vergeben wurde, ist nach Professor Friedrich Meuser benannt. Der langjährige frühere Leiter des Wissenschaftlichen Beirats des FEI hat sich gleichermaßen um die Förderung der IGF wie um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verdient gemacht.

Zu den Details und zur Anmeldung für den Web-Vortrag von Dr. Johannes Schäfer und Dr. Karin Sebald geht´s hier: www.fei-bonn.de/va-web-vortrag-2021-09-09-meuserpreis.
 

Foto: © FEI

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news-10180Fri, 30 Jul 2021 08:47:13 +0200Henrich-Funke-Pschorr-Preis: Mehr Nachhaltigkeit im Hopfenanbauhttps://www.aif.de/news/details/henrich-funke-pschorr-preis-mehr-nachhaltigkeit-im-hopfenanbau.htmlIm Juli 2021 hat das AiF-Mitglied Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. (Wifö) zum 9. Mal den Henrich-Funke-Pschorr-Stiftungspreis verliehen. Benannt ist die 1901 gegründete Stiftung nach drei Brauer-Persönlichkeiten: Karl Friedrich Henrich, Rudolf Funke und August Pschorr, alle drei verdiente Präsidenten des Deutschen Brauer-Bundes. Die nach ihnen benannte Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Brauwissenschaftlerinnen und Brauwissenschaftler auszuzeichnen, deren Arbeiten sich als besonders wertvoll für die Praxis erwiesen haben.

Der diesjährige Preisträger, Dr. Christoph Rupp, erarbeitete im Rahmen seiner Dissertation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Einsatzmöglichkeiten von natürlichen pflanzlichen Extrakten zur Bekämpfung von Falschem Mehltau im Hopfenanbau. Unbehandelt kann der Befall zu kompletten Ernteausfällen führen, weshalb ein erfolgreicher Anbau der betroffenen Kulturen nur durch Maßnahmen zum Pflanzenschutz garantiert werden kann. Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines umweltfreundlichen Pflanzenschutzmittels, denn ohne jegliche Verwendung von Pflanzenschutzmitteln kann selbst der ökologische Landbau nicht überleben. Bereits bekannt war, dass verschiedene Wirkstoffe pflanzlichen Ursprungs eine hohe Wirksamkeit gegen den Erreger des Falschen Mehltau aufweisen.

Pflanzlicher Schutz

Besonders erstaunlich ist, dass sogar ein Extrakt aus den Dolden des Hopfens die Erreger inaktivieren kann. Die wissenschaftlich-technische Herausforderung bestand darin, die Hopfenextrakte in ein anwendbares, hochwirksames Pflanzenschutzmittel zu verwandeln. Dies erfolgte durch eine Mikroverkapselung mittels Sprüherstarrung. Die Optimierung der Mikrokapseln geschah dabei durch die Auswahl geeigneter Prozessparameter während der Produktion sowie durch Variation der Zusammensetzung der Mikrokapseln. Anhand von Blattscheibenversuchen konnte die biologische Wirksamkeit gezeigt werden und auch erste Freilandversuche bestätigten die Anwendbarkeit der Hopfenextrakt-Kapseln. Mangelnder Befall aufgrund der trockenen Wetterbedingungen ließ jedoch keine weiteren Aussagen zu.

Sollten sich die Hopfenextrakt-Kapseln bei weiteren Versuchen auch im Freiland bewähren, könnte mit dem Zulassungsverfahren begonnen werden, um die Kapseln in Zukunft als nachhaltige Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Übrigens: Die Sorge, dass dabei zu wenig Hopfen für die Bierbereitung übrigbleibt, ist unbegründet. Die hierfür benötigte Menge entspricht nur einem Bruchteil des durchschnittlichen Ernteertrags.

Eigenmittelfinanziertes Vorhaben der Gemeinschaftsforschung

Das vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschungsprojekt wurde aus den Mitgliedsbeiträgen der Wissenschaftsförderung und mit finanzieller und materieller Unterstützung durch die Firma Hopsteiner HHV GmbH gefördert. Die Freilandversuche wurden ebenfalls mit Förderung der Wifö am Hopfenforschungszentrum der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) durchgeführt. Die Ergebnisse des Vorhabens stehen allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Henrich-Funke-Pschorr-Stiftungspreis und den bisher ausgezeichneten Preisträgern finden Interessenten auf der Website www.wifoe.org. (di)

 

Foto: © Wifö

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news-10162Thu, 22 Jul 2021 11:39:49 +0200Mehr Möglichkeiten für Innovationsakteure: Das AiF InnovatorsNet https://www.aif.de/news/details/mehr-moeglichkeiten-fuer-innovationsakteure-das-aif-innovatorsnet.htmlKleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die visionär in die Zukunft blicken und den Wunsch haben, sich mit interessanten Innovationsakteuren zu vernetzen, sind im AiF InnovatorsNet richtig. Seit Anfang 2021 bietet dieses „Netzwerk von Innovatoren für Innovatoren“, ein Produkt der AiF-Tochter AiF FTK GmbH, sein volles Programm. Dazu gehören neben Kontakten und Vernetzungsaktivitäten mit innovativen industrienahen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Start-ups auch Workshops und Events. Der AiF e.V. ist ein Mitglied+ im AiF InnovatorsNet. Durch diese Mitgliedschaft+ des AiF e.V. haben die Forschungsvereinigungen des AiF-Netzwerks kostenfreien Zugang zum AiF InnovatorsNet. Dies gilt auch für die ehrenamtlichen IGF-Gutachterinnen und Gutachter.

„Mission der AiF ist, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie industrienahen Start-ups zu stärken“, erklärt der AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. „Wir freuen uns daher, wenn sich Start-ups und besonders innovative KMU um geförderte Mitgliedschaften bewerben, die vom AiF e.V. ermöglicht werden“, so Kathöfer weiter.

Die Voraussetzungen für Sonderkonditionen und für die Fördermitgliedschaften „Innovative KMU“ und „Industrienahe Start-ups“ sind im Help Center des AiF-InnovatorsNet aufgeführt.

Grundsätzlich können alle Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Vereine und Verbände Teile des AiF InnovatorsNet werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein Antrag, der von einer Jury geprüft wird. Mit der Teilnahmeerklärung kann jederzeit ein Antrag auf Aufnahme im Netzwerk gestellt werden.

Digital dabei: Der AiF InnovatorsNet Hub

Das AiF InnovatorsNet erweitert die Möglichkeiten, die das Innovationsnetzwerk der AiF seinen Mitgliedern bietet, um viele interessante Perspektiven: So erhalten die Mitglieder regelmäßige News und Updates zu brancheübergreifenden Innovations- und Forschungstrends, Förderprogrammen, vorwettbewerblicher Forschung und Forschungsthemen. Teilnehmende Unternehmen erhalten eine qualitätsgesicherte, inhaltlich neutrale Einschätzung, beispielsweise zur Eignung bestimmter Förderprogramme für den unternehmerischen Kontext oder zum Einsatz von Zukunftstechnologien und Innovationen.

Mit dem InnovatorsNet Hub existiert eine digitale Plattform, auf der sich die Mitglieder zu Kooperationen austauschen und Angebote und Gesuche platzieren können. Zudem können sie sich in exklusiven Networking Events, Webtalks und Workshops informieren und präsentieren. Angestellte von Unternehmen haben die Möglichkeit, sich zu einem breiten Spektrum an Themen weiterzubilden. Dies ist möglich in 15-minütigen Vorträgen, den sogenannten MindSnacks, in ein- bis zweistündigen Webtalks und in Videos im Hub, die als Content-on-demand bereitgestellt werden. Pro Jahr stehen mindestens 100 Veranstaltungen an. Dabei geht die Themenspanne weit über Programme zur Innovations- und Forschungsförderung und best-practice Anwendungsszenarien hinaus. Auch Themen wie moderne Führung, erfolgreiches Innovationsmanagement, Technologie- und Innovationstrends, Kommunikation im Homeoffice, Start-up trifft Industrie oder Video Selling werden angeboten. Darüber hinaus haben alle Mitglieder Zugriff auf Online-Beratungen und Match-Making durch und mit Spezialisten im Netzwerk.

Mehr zum AiF InnovatorsNet gibt es im AiF Blog und auf der Website der AiF FTK GmbH. (brg)

 

Foto: © rodolfo/pexels

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news-10156Thu, 15 Jul 2021 19:42:00 +0200FDP-Vorsitzender Lindner: Vielleicht brauchen wir auch eine Innovations-Initiative Mittelstand?https://www.aif.de/news/details/fdp-vorsitzender-lindner-vielleicht-brauchen-wir-auch-eine-innovations-initiative-mittelstand.html„Wir setzen auf den Entwicklergeist von Firmen sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren. Deshalb müssen Gesetze und Verordnungen so formuliert sein, dass die Chancen neuer Technologien im Fokus sind, und deshalb müssen auch die Programme der Forschungsförderung technologieoffen sein. Dann bekommen wir auch Klima- und Umweltschutz durch Innovationen“, erklärte Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) und Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, am 14. Juli 2021 bei dem Zukunftsgespräch „Die industrielle Transformation - der Wandel als Chance für `made in Germany´“ mit Unternehmern der KI-Branche im hessischen Haiger. „Die heutigen Gespräche zeigen mir, dass insbesondere im Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft Zukunft entsteht. Hier wird klar, welchen Forschungsbedarf unsere Unternehmen haben und so entstehen Ergebnisse, Produkte oder Dienstleistungen mit Weltniveau. Es braucht eine echte Innovationsstrategie, bei der zum Beispiel Mittel der Bundesprogramme an Zielerreichungen gebunden sind. Vielleicht brauchen wir auch eine ‚Innovations-Initiative Mittelstand‘“, schlägt Lindner vor.

Technologieoffenheit ist existenziell

Deutsche Industrieunternehmen in allen Branchen sind angesichts der angelaufenen Transformationsprozesse erneut herausgefordert, sich mit neuen Technologien, Produkten und Lösungen am Markt in Stellung zu bringen und entscheidende Wettbewerbsvorteile zu gewinnen. Der Ansatz der Technologieoffenheit ist hierfür existenziell. Hidden Champions und forschende Unternehmen in Deutschland waren Mittelpunkt des Dialoges zwischen Lindner, sechs weiteren Mitgliedern der FDP-Bundestagsfraktion und Vertretern der Friedhelm Loh Group, einem der wichtigsten Innovationsunternehmen Deutschlands, der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., des ZVEI Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. und der DFAM Deutschen Forschungsgesellschaft für Automatisierung und Mikroelektronik e.V. im Rittal Innovation Center in Hessen.

Die industrielle Transformation nimmt mit technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, wie Edge- und Cloud-Computing, 5G, Analytics und KI, Datenstandardisierung sowie dem europäischen Digital-Projekt Gaia-X, einer Initiative für eine europäische Cloudstruktur, an Fahrt auf, waren sich die Teilnehmenden einig. „Wir sind mit der Friedhelm Loh Group und German Edge Cloud Mitbegründer von Gaia-X und engagieren uns im Netzwerk Catena-X. Ein sicherer und unternehmensübergreifender Datenaustausch entlang der Wertschöpfungsketten in der Industrie ist für die internationale Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahren ganz entscheidend. Wir investieren in diese Zukunftstechnologien und bieten unseren Kunden Lösungen wie die ONCITE an, das erste datensouveräne und nahezu echtzeitfähige Edge-Cloud-Rechenzentrum für die Industrie. Es kommt bereits in unserem Rittal-Werk in Haiger, bei Kunden der Großindustrie oder beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik zum Einsatz. Davon profitiert der Mittelstand und damit auch unsere Kunden und Zulieferer“, betonte Professor Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Group, dessen größtes Unternehmen die Rittal GmbH & Co. KG ist.

Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft sucht seinesgleichen in der Welt

„Insbesondere bei Industrie 4.0 helfen die Ergebnisse aus der Forschung den Unternehmen entscheidend zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, erklärte Judith Binzer, DFAM-Geschäftsführerin und Referentin Forschung im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „Die Industrielle Gemeinschaftsforschung hat im deutschen Maschinenbau eine große Bedeutung. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung. Die Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft sucht seinesgleichen in der Welt! Das hat insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einen großen Nutzen.“

In der hochkarätigen Runde rückte ZVEI-Vorstandsmitglied Gunther Koschnick einen weiteren grundsätzlichen Aspekt ins Licht: „Die Elektroindustrie ist in einer Schlüsselposition für die Energiewende – sowohl in der eigenen Branche als auch darüber hinaus. Mit ihren Innovationen und Technologien bereitet die Branche den Weg zu einer All-Electric-Society und einer CO2-neutralen Industrie. Die Versorgungssicherheit aller Industriebranchen steht dabei an vorderster Stelle."

Wesentliche Erfolgsfaktoren für diese Transformationsprozesse seien die Vernetzung aller Akteure und der schnelle Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis, so AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. Als Forschungsnetzwerk Mittelstand mit großer Hebel- und Breitenwirkung stärke die AiF die Innovations- und damit auch die Weltmarktfähigkeit von deutschen KMU.

Konsequent in Digitalisierung investieren

Abschließend erklärte Sandra Weeser (FDP), Abgeordnete und Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages sowie ausgebildete Betriebswirtin und vormalige Managerin: "Unternehmen müssen konsequent in die Digitalisierung investieren, Automatisierungspotenziale nutzen und ihre Geschäftsmodelle neu ausrichten. Wie das geht, zeigt der innovative Mittelstand unserer Heimatregionen - und besonders eindrucksvoll das Beispiel im hiesigen Innovation Center. Doch neben der Privatwirtschaft müssen auch Bund und Länder in Zukunft stärker als bisher in die digitale Infrastruktur unserer Republik investieren, damit Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig bleiben können." Weeser ist darüber hinaus Vorsitzende der FDP-Landesgruppe Südwest im Deutschen Bundestag.

Im Anschluss besichtigten die Bundespolitiker das neue Rittal-Werk und das Rittal Innovation Center, das mit über 250 vernetzten Maschinen und Anlagen auf der Basis einer integrierten 4.0-Konzeption gebaut wurde.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2020 setzte die AiF über 548 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 13 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, presse(at)aif.de, Telefon: +49 30 64475 21

Hier können Sie die PDF der Presseinformation downloaden.

Das beigefügte Foto (© Rittal GmbH & Co. KG) finden Sie in druckfähiger Auflösung zum Download auf unserer Website.

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news-10147Fri, 09 Jul 2021 15:23:16 +0200Forschung zur Verpackung schützt vor Verschwendung frischer Lebensmittelhttps://www.aif.de/news/details/forschung-zur-verpackung-schuetzt-vor-verschwendung-frischer-lebensmittel.html„Ergebnisse von Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) sind in unserem Industriebereich im wahrsten Sinne lebenswichtig und tragen zu einer nachhaltigen, sicheren sowie hochwertigen Lebensmittelversorgung der Zukunft bei“, sagte Dr. Tobias Voigt, Geschäftsführer Industrievereinigung Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV), am 6. Juli 2021 in der Gemüsering Stuttgart GmbH.

Das 1991 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gegründete Unternehmen ist mit Eigenproduktion und Vermarktung an zahlreichen Standorten bundesweit vertreten. „Als Unternehmen hat sich der Gemüsering Stuttgart schon vor einiger Zeit dazu verpflichtet, den Weg zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit konsequent zu beschreiten. Neben vielen anderen Aspekten ist in diesem Zusammenhang auch das Thema Verpackungen sehr wichtig. Der Schutz des Produktes und damit die Reduzierung des Food-Waste stehen dem Bestreben nach einer Reduzierung des Verpackungsmülls gegenüber. Durch die Kooperation innerhalb der IGF-Projekte sind für uns dauerhafte F&E-Aktivitäten möglich, mit denen wir unsere Ziele deutlich schneller erreichen können. Die Ergebnisse sind greifbar: Seit 2018 konnten wir mehr als 20 Prozent der Plastikverpackungen beim Gemüsering Stuttgart einsparen, ohne dass dies zu steigenden Lebensmittelverlusten führte. Bis 2023 werden wir zudem für alle in Eigenregie abgepackten Produkte zu 100 Prozent recyclingfähige Materialien nutzen“, erklärte Geschäftsführer Thorsten Beckmann. Jochen Schloemer, ebenfalls Gemüsering-Geschäftsführer, und Beckmann kamen mit Vertretern der AiF, der IVLV und des Fraunhofer-Institutes für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) zu einem Fachgespräch mit dem Mitglied des Bundestages Dr. Anna Christmann in Stuttgart zusammen.

"Ich halte die angewandte Forschung für ein wichtiges Moment bei der Entwicklung klimaneutraler Produktionsverfahren. ,Aus der Praxis für die Praxis' wirkt einfach effektiv - auch hier, am Wirtschaftsstandort Stuttgart. Bedarfsgerechte Lösungen entstehen schneller und direkter, wenn die Impulse für die Forschungsvorhaben aus den Unternehmen kommen", betonte die Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Obfrau der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz" sowie Mitglied der Ausschüsse Digitale Agenda und Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages. Die Wissenschaftler und Stuttgarter Unternehmer stellten der Bundestagsabgeordneten Christmann unter anderem ein IGF-Projekt vor, bei dem es ursprünglich um den Frischerhalt von Fleisch ging. Mit seinem Einstieg in die Forschungskooperation konnte der Gemüsering ein Verpackungskonzept für den schnell verderblichen Rucola ebenfalls erfolgreich angehen.

Der Gemüsering kooperiert mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Optimierung von Verpackungsprodukten innerhalb aktueller IGF- und CORNET-Vorhaben. Dabei geht es um die Regulierung der Lebensmittelfeuchtigkeit bis hin zur Vermeidung von Eigengerüchen des Verpackungsmaterials. „Hier arbeiten Forschungseinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Niederlanden und Polen mit und für Unternehmen zusammen. Von den Ergebnissen profitieren Unternehmen, die sonst kaum Zugang zu Forschung haben oder diese sich nicht leisten können. Reduzierung von Verderb mit so wenig Verpackung wie möglich ist ein zentrales Umweltthema, gegenwärtig und in Zukunft“, erwähnte Professor Sven Sängerlaub vom IVV.

 „CORNET steht für Collective Research Networking und ermöglicht transnationale Vorhaben. Die Initiative vernetzt nationale und regionale Programme der Gemeinschaftsforschung verschiedener Länder, um Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen zu ermöglichen“, ergänzte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik. In Deutschland basiert CORNET auf der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung.

„Gerade zu Lebensmittelverpackungen ist die Gemeinschaftsforschung mit vielen Partnern aus der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette wichtig, um die aktuell großen Herausforderungen bezüglich Nachhaltigkeit bei gleichzeitig hoher Versorgungs- und Lebensmittelsicherheit zu meistern. Unsere Forschungsvereinigung, die eines von rund 100 AiF-Mitgliedern ist, engagiert sich derzeit gemeinsam mit über 250 Mitgliedsunternehmen und vielen weiteren Partnern in 40 IGF-Vorhaben“, sagte Voigt abschließend. (frd)

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news-10145Fri, 09 Jul 2021 09:08:29 +0200„Beispiel für notwendige Transformation der industriellen Produktion“https://www.aif.de/news/details/beispiel-fuer-notwendige-transformation-der-industriellen-produktion.htmlBohrer, Fräser oder Senker mit der Präzision von „made in Germany“ werden längst nicht mehr von Hand und mit scharfem Auge bearbeitet. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, smarter Verfahren, die von Anfang an Fertigungsprozesse verkürzen, beschleunigen und gleichzeitig die Produktqualität erhöhen, werden Standard. Die 1997 in Stuttgart gegründete ISBE GmbH Itterheim Softwaretechnik - Beratung und Entwicklung erarbeitet Softwarelösungen für die Werkzeugherstellung und ist auf Zerspanungswerkzeuge spezialisiert.

„Neben der ständigen Weiterentwicklung unserer Produkte und der Erstellung individueller Lösungen für unsere Kunden sind Forschungsaktivitäten für uns von fundamentaler Bedeutung. Die ISBE GmbH ist ein innovatives Unternehmen. Das setzt kontinuierlich beträchtliche Entwicklungsinvestitionen voraus. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wirkt hier - wie auch andere Förderinstrumente - als nachhaltige und kooperative Unterstützung und ist ein wertvoller Bestandteil der Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich die ISBE GmbH in IGF- und anderen Projekten. Aktuell sind wir an einem Vorhaben beteiligt, Anfragen zur Teilnahme an weiteren Innovationsprojekten liegen vor“, erklärte Steffen Kluth, Mitglied der Geschäftsführung des mittelständischen Unternehmens. Immer wieder gehe es um Material- und Energieeinsparung bei der Herstellung und dem Einsatz von Werkzeugen. „Ressourcenreduzierung ist für kleine und mittlere Unternehmen vieler Branchen inzwischen ein Dauerthema. Das Gute ist: Die Forschungsergebnisse der jeweiligen IGF-Vorhaben werden von den Forschungsvereinigungen allen Unternehmen zur Verfügung gestellt“, beschrieb die AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik Andrea Weißig ein Prinzip dieser vorwettbewerblichen Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Über deren konkrete Vorgehensweise und Wirkung bei Unternehmen des baden-württembergischen Mittelstandes informierte sich Dr. Anna Christmann, Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Obfrau der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz" sowie Mitglied der Ausschüsse Digitale Agenda und Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, am 6. Juli 2021 in ihrem Wahlkreis: "Mich interessiert, wie wir den Transfer der Forschungsergebnisse noch besser hinbekommen und wie die bestehenden Programme funktionieren. Wir Grünen haben uns immer für die Industrielle Gemeinschaftsforschung eingesetzt und halten sie für ein insgesamt sehr erfolgreiches Programm. Das Besondere daran ist: Mittelständische Unternehmen können niederschwellig in ihren F&E-Aktivitäten unterstützt werden und es wirkt in die Breite." Christmann hält die gemeinsame Datennutzung - eine sichere Infrastruktur vorausgesetzt - für einen hocheffektiven Wissenstransfer zwischen den Partnern. Die IGF könne dafür ein "geniales Fundament" liefern, dachte die Bundestagsabgeordnete mit den forschenden Unternehmern und Wissenschaftlern gemeinsam in die Zukunft. In Bezug auf den Stuttgarter Softwareentwickler für die Werkzeugherstellung erklärte Christmann: "Ich erlebe hier ein wunderbares Beispiel, wie die notwendige Transformation der industriellen Produktion umgesetzt werden kann."

Über 400 mittelständische Unternehmen in der deutschen Werkzeugindustrie profitierten von den IGF-Ergebnissen und sicherten mit ihrer Innovationskraft die Vorreiterrolle Deutschlands in diesem Technologiefeld, so der Geschäftsführer der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW), eines von 99 AiF-Mitgliedern, Dr. Peter Dültgen. „Mit aktuell 29 laufenden Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung werden innerhalb unseres Netzwerkes wissenschaftliche Trends und moderne Technologien in neuartige Produktideen überführt“, sagte Dültgen.

Zu den Schlagworten der IGF gehören auch Wissenstransfer und Förderung den akademischen Nachwuchses. So rekrutiert die ISBE GmbH nicht selten neue Mitarbeiter nach einer vorherigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule für Technik in Stuttgart. (frd)

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news-10143Thu, 08 Jul 2021 13:01:47 +0200„Mr. Wasserstoff“: Unsere ganze Innovationskraft ist gefragthttps://www.aif.de/news/details/mr-wasserstoff-unsere-ganze-innovationskraft-ist-gefragt.htmlIn Stuttgart wurde das erste Auto Europas auf Wasserstoff umgerüstet – das war bereits Ende der 1970er Jahre. Das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS) in der baden-württembergischen Landeshauptstadt war damals schon seiner Zeit voraus und leistet auch heute Pionierarbeit in der Fahrzeugantriebsforschung.

Wasserstoff gilt als ein Baustein der Energiewende. In der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung von Juni 2020 heißt es: „Wasserstoff ist ein vielfältig einsetzbarer Energie­träger. Er kann zum Beispiel in Brennstoffzellen die wasserstoffbasierte Mobilität befördern und zukünftig als Basis für synthetische Kraft- und Brennstoffe genutzt werden.“

Nicht nur der Pkw, auch Nutzfahrzeuge, schwere Bau- und Landtechnikmaschinen oder Schiffe und Flugzeuge benötigten zur Senkung ihrer CO2-Emissionen dringend alternative Energieträger, wie Wasserstoff, E-Fuels oder auch Ammoniak. Dazu gäbe es erheblichen Forschungsbedarf, erklärte Dietmar Goericke, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), verantwortlich für die vorwettbewerbliche Forschung zwischen Industrie und Wissenschaft und die Forschungspolitik des Verbandes sowie Geschäftsführer des Forschungskuratoriums Maschinenbau e.V. (FKM), der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. (FVV) und der Forschungsvereinigung für Luft- und Trocknungstechnik (FLT) e.V. am 7. Juli 2021 in Stuttgart und führte fort: Unsere Forschungsvereinigungen haben aktuell mehr als 20 Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) laufen bzw. geplant, die diese Entwicklung grundlegend und branchenübergreifend voranbringen können. Hier wird unter anderem an leistungsfähigen Motoren bei einer erhöhten Wasserstoffkonzentration im Gasnetz und zu daraus folgenden Lösungen für die Gaswirtschaft und die Motorenindustrie geforscht. In einem anderen Projekt steht die Analyse der Leistungsfähigkeit von selbstgezündeten Wasserstoffmotoren im geschlossenen Arbeitsgas-Kreislauf im Vordergrund. Zur Verbesserung der Kooperation und Vernetzung in der Wasserstoffforschung im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung setzen wir auf die Forschungs- und Transferallianz Wasserstoff (FTAW) der AiF. Innerhalb FTAW kooperieren mindestens 15 Forschungsvereinigungen aus sehr unterschiedlichen Branchen, um Technologien zur Gewinnung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Fahrzeugindustrie, dem Maschinenbau, aber auch der Grundstoff- bis hin zur Stahl- und Zementindustrie, bedarfsorientiert zu steigern.“

Mit herausragender angewandter Forschung starker Industriestandort bleiben

Dr. Stefan Kaufmann, der Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages – auch bekannt als „Mr. Wasserstoff“ - kam mit dem Geschäftsführer mehrerer Forschungsvereinigungen Dietmar Goericke, dem FKFS-Vorstandsmitglied und Lehrstuhlinhaber Fahrzeugantriebe Professor Michael Bargende, der AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik Andrea Weißig sowie Unternehmensvertretern der Fahrzeugindustrie im FKFS in Stuttgart zu einem fachlichen Austausch zusammen und betonte: „Grüne Wasserstofftechnologien sind ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende. Damit der Hochlauf einer grünen Wasserstoffwirtschaft gelingt, brauchen wir alle: Wirtschaft und Wissenschaft, kleine, mittlere und große Unternehmen. Unsere ganze Innovationskraft ist gefragt. Entscheidend ist, dass sich die Unternehmen individuell mit ihren Chancen im Bereich Wasserstoff auseinandersetzen. Denn die Chancen sind vielfältig und die deutschen Potenziale groß, gerade zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau. Bei den Wasserstoff-Leitprojekten des Bundesforschungsministeriums sind rund ein Drittel der Unternehmenspartner aus dem Mittelstand. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass auch der Mittelstand die Chancen bei grünen Wasserstofftechnologien nutzen kann. Das Interesse bei den Unternehmen ist groß, das hat der heutige Dialog mit Vertretern aus Wirtschaft und Forschung erneut gezeigt. Deutschland muss auch in Zukunft ein starker Industriestandort bleiben. Das gelingt nur mit Innovationen und Technologieoffenheit sowie herausragender angewandter und transferorientierter Forschung.“

Innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kooperieren Unternehmen und andere Forschungseinrichtungen mit dem Institut für Fahrzeugtechnik Stuttgart (IFS) der Universität Stuttgart und bringen ihre Expertise in konkrete, bedarfsgerechte Forschungsvorhaben ein.  „Unser wichtigstes aktuelles IGF-Projekt in Sachen Wasserstofftechnologie ist das Forschungsvorhaben „DI-Wasserstoff-Brennverfahren“, das im Rahmen des CORNET-Programms zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Schweiz) bearbeitet wird. Die Herausforderungen bei der motorischen Verbrennung von Wasserstoff liegen in der geringen volumetrischen Energiedichte und der hohen Klopfneigung von Wasserstoff sowie der Entstehung von Stickoxiden bei dessen Verbrennung mit Umgebungsluft. Im Rahmen des Vorhabens sollen daher Lösungen für die genannten Punkte erarbeitet werden. Die erzielten Ergebnisse sollen wichtige Erkenntnisse über das Grenzpotenzial des Wasserstoffs für die motorische Verbrennung in mobilen Anwendungen liefern und dabei helfen die CO2-Emissionen im Verkehrssektor weiter zu reduzieren“, stellte Professor Bargende aktuelle Forschungsprojekte vor. Ein Grundprinzip dieser weltweit einmaligen Förderung ist, dass die Forschungsergebnisse dem Mittelstand branchenübergreifend zur Verfügung gestellt werden. (frd)

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news-10140Wed, 07 Jul 2021 12:05:00 +0200CORNET öffnet 32. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/cornet-oeffnet-32-internationale-ausschreibungsrunde.htmlNach erneut überdurchschnittlich hohen Antragszahlen in der vergangenen Ausschreibungsrunde hat das internationale Fördernetzwerk CORNET (Collective Research Networking) zum Sommer die nächste Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 29. September 2021 (12 Uhr) können internationale Projektkonsortien Anträge bei der AiF einreichen. An dem aktuellen, mittlerweile 32. Call sind bis auf die Tschechische Republik alle CORNET-Partner mit an Bord. Erstmals ist es auch möglich, Projektvorschläge in Kooperation mit Partnern aus Taiwan einzureichen.

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Auf deutscher Seite greift das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanzierte Programm der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig. Detaillierte Informationen u.a. zur Antragstellung, zu den Richtlinien und der Timeline des aktuellen Calls finden Interessenten auf der CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals. Anträge werden online über das auf der Website eingebundene Submission Tool eingereicht.

Bei weiteren Fragen hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Allgemeine Fragen zu CORNET werden zudem in den FAQs beantwortet. Um über aktuelle Ausschreibungen, Erfolgsprojekte der internationalen Gemeinschaftsforschung sowie geplante Partnering-Events auf dem Laufenden zu bleiben, können sich Interessenten auch für den CORNET-Newsletter anmelden. (be) 

 

Foto: © Corinna71 / istockphoto.com

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news-10139Thu, 01 Jul 2021 16:52:54 +0200Dünne Schichten überallhttps://www.aif.de/news/details/duenne-schichten-ueberall.htmlWas haben Brillengläser und isolierende Häuserfassaden gemeinsam? Sie funktionieren erst, wenn ihre Oberflächen perfekt bearbeitet - oder besser - beschichtet sind. Im Alltag begegnen uns überall Dinge, die nur aufgrund ihrer Oberfläche ihre eigentliche Bestimmung finden: Computerchips, Kochfelder oder auch der wasserdichte und atmungsaktive Wanderschuh. Ganz aktuell: Innovative Beschichtungen bieten auch in der Medizintechnik oder Verpackungsindustrie nachhaltige Möglichkeiten für sehr wirksame Hygiene.

In nahezu allen Produktbereichen der Wirtschaft spielen die sogenannten „Dünnen Schichten“ eine herausragende bis sogar existentielle Rolle. Daraus ergibt sich ein dauerhaft intensiver Forschungsbedarf, insbesondere für zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Sachsen. „KMU können sich oft keine eigenen Forschungsabteilungen leisten. Dank der weltweit einzigartigen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kooperieren sie technologieoffen und branchenübergreifend mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Forschungsvereinigungen und anderen Unternehmen und betreiben angewandte Forschung, Wissenstransfer und nicht zuletzt die Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchs. Die ‚fassbaren‘ Ergebnisse dieser vorwettbewerblichen F&E-Aktivitäten kommen über die Netzwerkaktivitäten der AiF-Mitglieder dem Mittelstand zugute“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik, bei einem Austausch mit dem Mitglied des Deutschen Bundestages Susann Rüthrich (SPD) und Vertretern der ASMEC Advanced Surface Mechanics GmbH und EFDS Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. am 30. Juni 2021 in der sächsischen Landeshauptstadt. Rüthrich hat ihren Wahlkreis in der Region Dresden-Meißen.

Expertise in Projektbegleitenden Ausschüssen

In der Elbmetropole engagiert sich die ASMEC GmbH im Rahmen der Projektbegleitenden Ausschüsse der IGF. Das 2003 von dem sächsischen Wissenschaftler und Unternehmer Dr. Thomas Chudoba gegründete Unternehmen entwickelt Messtechnik und Software, mit der mechanische Eigenschaften von Oberflächen und Schichten bestimmt und verbessert werden können. „Für uns sind ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit nicht nur Unternehmensleitbild, sondern ökonomische Basis. Umso wertvoller ist die direkte Zusammenarbeit im AiF-Netzwerk, insbesondere mit der EFDS - eine Kompetenz-Plattform für Entwickler und Anwender von Dünnschicht‑, Vakuum- und Plasmaoberflächen-Technologien. Wir arbeiten derzeit innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung an drei Projekten mit“, sagte der Experte für Oberflächenmechanik und Nanoindentation. Dabei gehe es unter anderem um die Entwicklung keramischer Schichten, die künftig hitze- und korrosionsbeständiger sind. Ziel sei unter anderem die Reduktion von Stickoxid- und Kohlendioxid-Emissionen durch effizientere Prozesse und hartbarere Komponenten.

„Wir schätzen die Expertise der ASMEC in den IGF-Vorhaben sehr“, erklärte Professor Andreas Leson, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des EFDS und Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden. Deren Messtechnik leiste einen bedeutenden Anteil für den Forschungserfolg. „Dank der Kooperation mit rund 100 Forschungsvereinigungen von Automobiltechnik bis Zellstoff- und Papierindustrie hat hier der mittelständische Unternehmer die Möglichkeit, dringend nötige Forschungsprojekte umzusetzen. Als AiF-Mitglied konnte die EFDS in den vergangenen drei Jahrzehnten Ergebnisse von insgesamt 114 IGF-Forschungsvorhaben zur Verfügung stellen; aktuell arbeiten wir an neun Projekten gemeinsam mit wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern bundesweit“, ergänzte EFDS-Geschäftsführerin Grit Köckritz.

Industrie und Forschung Hand in Hand innerhalb der IGF

Die Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich (SPD) informierte sich über das Engagement und die Bedürfnisse der forschungsaffinen mittelständischen Unternehmen in Dresden und darüber hinaus. Rüthrich erklärte dazu: "Die Dünnschichttechnologie hat eine große Tradition in Sachsen und deshalb freut es mich sehr, dass insbesondere hier in Dresden so viel zum Thema geforscht wird. Ich habe heute sehr anschaulich erfahren, dass der Bund auch in Zukunft Mittel für die transferorientierten Förderprogramme zugunsten des Mittelstands zur Verfügung stellen muss. Am Beispiel der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung wird deutlich, wie Industrie und Forschung erfolgreich Hand in Hand arbeiten, Arbeitsplätze entstehen, Fachkräfte ausgebildet und gebunden werden können." (frd)

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news-10134Wed, 30 Jun 2021 11:55:00 +0200MikroPuls: innovatives Laserstrahlschweißverfahren zur produktiveren Herstellung von Batteriezellenhttps://www.aif.de/news/details/mikropuls-innovatives-laserstrahlschweissverfahren-zur-produktiveren-herstellung-von-batteriezellen.htmlElektromotoren sind zum großen Teil verantwortlich für unser „bewegtes“ Leben – von Gebläsen, Kompressoren, Pumpen und Elektrogeräten bis hin zu Pkw- und Lkw-Motoren und vielleicht sogar bald Verkehrsflugzeugen. Der Aufbau leistungsfähiger Produktionszentren für Batteriezellen, die solche Motoren antreiben, steht daher weit oben auf der aktuellen Agenda der Industrie für Elektromobilität.

Um diesen Aufbau voranzutreiben, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT das Laserstrahlschweißen mit Kurzpuls-Strahlquellen erprobt (MikroPuls). Denn bei der Optimierung von Batteriezellen besteht eine besondere Herausforderung in der Verbindungstechnik, da Batteriezellen thermisch und mechanisch sehr empfindlich sind und ungleiche Materialien miteinander verbunden werden müssen. Eine präzise Steuerung der Einschweißtiefe und des Energieeintrags mit minimaler Bauteilbelastung ist dabei unerlässlich. Durch die Verwendung von Nanosekunden-gepulsten Strahlquellen bietet sich hier ein neuartiger Lösungsansatz zur besseren Kontrolle des Energieeinsatzes und zur Verbindung artungleicher Werkstoffe an.

Vorteile des Laserstrahlschweißens mit Kurzpuls-Strahlquellen

Eine Kurzpuls-Strahlquelle wie der Nanosekunden-gepulste Faserlaser wird normalerweise hauptsächlich für Anwendungen eingesetzt, bei denen Materialabtrag gewünscht ist, beispielsweise beim Laserbohren und Laserstrukturieren. Zur Kontaktierung von Kupfer- und Aluminium-Verbindungen hingegen werden in der Regel Faserlaser eingesetzt, die kontinuierlich betrieben werden (sogenanntes CW-Schweißen: Continuous Wave).

Versuche, unter anderem mit Kupfer-Aluminium-Verbindungen an Pouch-Zellen (die zum Beispiel für Smartphones und Tablets genutzt werden) und Kupfer-Stahl-Verbindungen an zylindrischen Zellen, haben ergeben, dass mit der MikroPuls-Fügung genauso stabile Verbindungen wie beim CW-Schweißen zustande kommen. Der Vorteil: Niedrigerer Energieaufwand, höhere Wiederholgenauigkeit und geringere intermetallische Phasen, bei denen chemisch unerwünschte Verbindungen in Form mikroskopisch kleiner Bestandteile auftreten könnten.

Flexibilität für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Eine Anlage des Fraunhofer ILT, die sowohl einen CW-Faserlaser als auch einen Nanosekunden-gepulsten Faserlaser integriert hat, ist bereits in Betrieb. Dabei lassen sich die Strahlquellen individuell ansteuern. Die Anlage ermöglicht neben dem Fügen auch den Materialabtrag, etwa, um Oberflächen zu strukturieren. Solch eine Anlage ist besonders für KMU interessant, denn es entstehen keine Mehrkosten durch eine Neuanschaffung: Bei bereits bestehender Anlagentechnik (beispielsweise für das Laserbohren oder Laserstrukturieren) lässt sich die Anlage mit überschaubarem finanziellen und zeitlichen Aufwand für einen Schweißprozess umrüsten. Außerdem verschafft der Nanosekundenlaser eine hohe Flexibilität insbesondere dort, wo mehrere Verfahren (unter anderem Strukturieren und Schweißen) parallel laufen sollen.

Die Inovan GmbH & Co. KG, Hersteller von stanztechnisch hergestellten Verbindungselementen für Anwendungen in der Elektronik und Elektrotechnik, ist einer der Industriepartner des Forschungsprojekts MikroPuls. Arno Marto, Leiter Forschung & Entwicklung bei der Inovan GmbH, erkennt in der Zusammenarbeit eine zukunftsweisende Relevanz: „Für uns als Hersteller der Verbindungselemente ist es wichtig, neue Technologien frühzeitig zu erkennen und in unseren Produkten zu berücksichtigen. So hat sich aus einem anderen Projekt für Inovan ein neues Produkt ergeben, das mittlerweile in Serie eingeführt ist. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Mitarbeit bei Forschungsprojekten ist auch der Transfer technologischer Kompetenz in unser Unternehmen – ein Alleinstellungsmerkmal der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Dieser Vorteil kommt uns in der Diskussion mit Kunden sehr zugute.“

Das vorwettbewerbliche IGF-Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Forschungsvereinigung

Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS

Forschungseinrichtungen

Fraunhofer-Gesellschaft e.V., Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

 

Foto: © Fraunhofer ILT, Aachen
 

Feinkontaktierung thermisch empfindlicher Werkstoffe der Elektrotechnik mittels kurzen Laserpulsen– IGF-Projektsteckbrief 20895 N

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news-10120Fri, 25 Jun 2021 07:07:26 +0200AiF-Präsident: Industrielle Gemeinschaftsforschung braucht Perspektive für dynamischen Budgetaufwuchs statt einer Kürzung der Mittel!https://www.aif.de/news/details/aif-praesident-industrielle-gemeinschaftsforschung-braucht-perspektive-fuer-dynamischen-budgetaufwuchs-statt-einer-kuerzung-der-mittel.html„Wir stehen aktuell vor gewaltigen ökonomischen, ökologischen und technologischen Herausforderungen, die nur mit zusätzlichen Erfolgen in Forschung und Innovation zu bewältigen sein werden“, betont Prof. Dr. Sebastian Bauer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.

„Die angestoßenen Transformationsprozesse, beispielsweise beim Klimaschutz und bei der Digitalisierung, sowie die anstehende Tilgung der Neuverschuldung im Kontext der Corona-Pandemie erfordern jetzt Impulse, die zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit zu größeren Wachstumsraten und höherem Steueraufkommen führen müssen“, erklärt Bauer. Vor diesem Hintergrund sei es begrüßenswert, dass mehrere Parteien in ihren Wahlprogrammen für die Bundestagswahl 2021 eine Stärkung der technologieoffenen Forschungsförderung vorsähen.

„Nicht nachvollziehbar ist deswegen, dass gemäß Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 gerade bei den Programmen der themen-, branchen- und technologieoffenen Projektförderung mit Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen, wie insbesondere der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), sogar eine Mittelkürzung geplant ist. Hier ist im Zuge der Beratungen des Bundeshaushaltsgesetzes für 2022 dringend nachzubessern“, fordert Bauer. Das Bundeskabinett hat am 23. Juni 2021 den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 beschlossen. Die darin für die IGF und das ZIM bislang vorgesehenen Budgets in Höhe von 180 Millionen Euro (200 Millionen Euro in 2021) beziehungsweise 560 Millionen Euro (635,5 Millionen Euro in 2021) müssten doch auf Werte oberhalb des aktuellen Niveaus angehoben werden, um die erforderlichen Impulse zur Sicherung von Wertschöpfung, Wachstum, Beschäftigung und Steueraufkommen generieren. Beide Programme werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Gleichzeitig wiederholte der AiF-Präsident seinen Vorschlag für eine „Innovationsoffensive Mittelstand“, die die Wertschätzung für die Leistungen des Mittelstandes unterstreichen und seine Innovationsfitness stärken soll. Analog zum „Pakt für Forschung und Innovation“ soll dabei ein jährlich dynamisierter Mittelaufwuchs für die mittelstandsorientierten Forschungsförderprogramme wie IGF und ZIM zugesagt werden, der allen Beteiligten im System Planbarkeit und Kontinuität gibt.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2020 setzte die AiF über 548 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 13 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, presse(at)aif(.)de, Telefon: +49 30 64475 215

Hier können Sie die Presseinformation als PDF downloaden.

Das Foto des AiF-Präsidenten Prof. Dr. Sebastian Bauer in druckfähiger Auflösung können Sie auf unserer Website downloaden.

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PolitikHomePresseinformationen
news-10103Thu, 24 Jun 2021 08:31:00 +0200IraSME öffnet die 28. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/irasme-oeffnet-die-28-internationale-ausschreibungsrunde-1.htmlDas internationale Fördernetzwerk IraSME hat seine 28. Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 29. September 2021 können Anträge für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin betreut.

Im Rahmen von IraSME werden nationale Förderprogramme mehrerer Länder und Regionen miteinander verknüpft, um transnationale FuE-Kooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die AiF Projekt GmbH mit der Koordination beauftragt hat.

Partnerländer der aktuellen Ausschreibung sind Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Kanada (Provinz Alberta), Luxemburg, Russland und die Türkei. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi.

Die 27. Ausschreibungsrunde endete am 31. März 2021 mit einem Eingang von 44 transnationalen Projektanträgen – einem Rekord seit der Gründung des Netzwerks. Die bi- und multinationalen Konsortien deckten vielfältige Technologiegebiete ab, darunter Photonik, Robotik, Biomedizin, „Smarte Textilien“, additive Fertigung, technische Chemie, Geodesign, Baustoffentwicklung, Mess- und Sensortechnik und 3-D-Druck.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Webseite und auf der ZIM-Webseite. (di)

Kontakt

Koordinierungsbüro „Internationale FuE-Kooperationen“
Georg Nagel | Christian Fichtner | Jenny Gudlat | Paula Schnippering
Tel.: +49 (0)30 48163-589 | E-Mail: zim-international(at)aif-projekt-gmbh.de

 

Foto: pexels

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news-10105Sun, 20 Jun 2021 21:37:42 +0200NRW ganz vorn bei der Industriellen Gemeinschaftsforschung https://www.aif.de/news/details/nrw-ganz-vorn-bei-der-industriellen-gemeinschaftsforschung.html„Wir brauchen mehr volkswirtschaftliche Debatten, auch in Sachen Klima- und Umweltschutz. Die AiF als Schnittstelle zwischen Forschungsergebnissen und technischen Entwicklungen und eben der Transfer dieser Themen zu den Unternehmen und auch den Menschen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wie zum Beispiel heutige Herausforderungen im Bereich Luft- und Wasseraufbereitung durch Forschungsförderung angegangen werden können und warum das die industrielle, aber ökologische Zukunft ist, habe ich heute eindrucksvoll erfahren“, erklärte Dr. Georg Kippels, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Parlamentskreis Mittelstand der Bundestagsfraktion CDU/CSU, am 17. Juni 2021 bei der Boll & Kirch Filterbau GmbH in Kerpen. Er informierte sich über die Umsetzung von aktuellen Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) in Nordrhein-Westfalen (NRW) und tauschte sich mit Unternehmensvertretern, einer Forschungsvereinigung und der AiF aus.

Seit über 70 Jahren werden bei der Boll & Kirch Filterbau GmbH Spezial- und Industriefilter entwickelt und hergestellt. Die Anwendungsgebiete umfassen den Schutz von Wasser- und Reinigungssystemen, Motoren, Kompressoren und Turbinen. Dazu gehören beispielsweise die Reinigung von Abgasen, die Wasseraufbereitung zum Schutz des Meerwassers sowie das weite Feld der erneuerbaren Energien. „Wir sind ein global agierender Hersteller und Spezialist für maßgeschneiderte Filtrationslösungen. In der Filtration von Flüssigkeiten und Gasen setzen wir Maßstäbe zum Schutz von Umwelt und Leben; dabei liefern wir den maximalen Mehrwert für unsere Kunden. Um unsere Technologieführerschaft dauerhaft zu sichern und auszubauen, unterhalten wir eine große Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Dort arbeitet ein vielköpfiges Ingenieur-Team an neuen Filtern und Filterelementen. Zahlreiche durch Patente und Gebrauchsmuster geschützte Eigenentwicklungen belegen den Erfolg unserer Bemühungen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Unternehmenserfolges ist aber auch die Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung neuer Produkte innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung", sagte Stefan Starke, Geschäftsführer der Boll & Kirch GmbH.

In drei ganz aktuellen IGF-Projekten, an denen das Unternehmen mitarbeitet, sollen unter anderem die Drainageeigenschaften von Filtern optimiert oder ein Werkzeug zur verbesserten Herstellung von Druckluftfiltern entwickelt werden. Das Unternehmen kooperiert dabei mit dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) mit Sitz in Duisburg. Als AiF-Mitglied initiiert und organisiert die Forschungsvereinigung IGF-Projekte auf dem Gebiet der Energie- und Umwelttechnik. „Die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten, die in unterschiedlichster Form von den Ergebnissen der vorwettbewerblichen Forschung, beispielsweise durch aktive Einbringung bei der Projektgenese, durch projektspezifische Transfermaßnahmen und Mitwirkung in den projektbegleitenden Ausschüssen, profitieren. Wir sehen uns als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Derzeit arbeiten wir an 46 laufenden IGF-Projekten. In den vergangenen drei Jahrzehnten konnten wir über 260 Forschungsvorhaben innerhalb der IGF umsetzen“, erklärte Dr.- Ing. Stefan Haep, Geschäftsführer des Instituts.

In dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland werden die meisten IGF-Forschungsvorhaben realisiert. „Im vergangenen Jahr wurden dafür 56,4 Millionen Euro, mehr als ein Viertel des Gesamtbudgets der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, eingesetzt. Damit ist Nordrhein-Westfalen traditionell klarer Favorit bundesweit“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik. Der weiter steigende Bedarf an dieser Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen in ganz Deutschland zeige sich auch an der hohen Anzahl der eingereichten und von den unabhängigen Gutachtern der AiF als „sehr gut“ bewerteten Vorhaben, die aber aus Budgetgründen noch nicht bewilligt werden konnten. (frd)

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news-10102Fri, 18 Jun 2021 09:12:33 +0200Altmaier: „Mittelständischer Innovationsgeist ist Wachstumsmotor“ https://www.aif.de/news/details/altmaier-mittelstaendischer-innovationsgeist-ist-wachstumsmotor.htmlAnlässlich des Innovationstags Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden am 17. Juni 2021 drei innovative Unternehmen und ein Innovationsnetzwerk für ihre besonders erfolgreichen ZIM-Projekte geehrt. Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi werden jährlich mehrere Tausend Innovationsprojekte angeschoben. Dazu sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Der Mittelstand ist das pulsierende Kraftzentrum unserer Volkswirtschaft und steter Quell unternehmerischer Kreativität. Aus der Vielfalt mittelständischer Ideen entstehen Zukunftsimpulse und Innovationserfolge für die gesamte Volkswirtschaft. Dieser Wachstumsmotor sichert Wohlstand und Arbeitsplätze im ganzen Land! Deshalb ist die Stärkung der mittelständischen Innovationskraft ein Kernelement unserer Wirtschaftspolitik.“

Die erste „digital edition“ des Innovationstags Mittelstand des BMWi beleuchtete außerdem innovationspolitische Maßnahmen wie die aktuelle Transfer-Initiative des BMWi und die themenoffenen Förderangebote aus dem verzahnten Konzept „Von der Idee zum Markterfolg“ – zu dem auch die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zählt, die unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird. Zum Programm gehörten mehrere Talkrunden mit erfolgreichen Innovatoren, 18 Webinare zu Unterstützungsangeboten für den Mittelstand, 15 virtuelle Beratungsstände zur Innovationsförderung sowie eine im Veranstaltungskontext organisierte Kooperationsbörse zur Partnersuche für gemeinsame Innovationsvorhaben. Auch der AiF e.V. war mit einem Beratungsstand und einem gut besuchten Webinar zur IGF dabei. (di)

Hier gibt´s nähere Informationen zu den geehrten ZIM-Projekten des Jahres 2021 .

 

Foto: © fotolia.de

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news-10082Mon, 14 Jun 2021 09:23:28 +0200AiF-Video-Podcast mit MdB Michael Theurerhttps://www.aif.de/news/details/aif-video-podcast-mit-mdb-michael-theurer.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages.
Michael Theurer, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, erklärte in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik am 9. Juni 2021 zum Thema Forschungsförderung: „Wir wollen, dass die Regulierung technologieoffen ist. Denn der Staat weiß nicht besser, welche Erfindungen von Entwicklern, von Entwicklungsabteilungen, Forschungseinrichtungen gemacht werden können, die am Ende einen Nutzen für die Menschen bringen.“ Weiter führte er aus: „Wir können uns eine deutsche Transfergemeinschaft vorstellen. Wir nehmen aber auch die gute Arbeit der AiF als eine Transferorganisation für kleine und mittlere Unternehmen wahr.“ (frd)

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ mit MdB Michael Theurer (FDP).

Alle Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

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news-10079Wed, 09 Jun 2021 15:43:00 +020025 Jahre Otto von Guericke-Preis: Die Erfolgsgeschichte der Akustischen Kamerahttps://www.aif.de/news/details/25-jahre-otto-von-guericke-preis-die-erfolgsgeschichte-der-akustischen-kamera.htmlVor genau 20 Jahren haben drei damalige Wissenschaftler  der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI) – Dr. Gerd Heinz, Dirk Döbler und Swen Tilgner – den Otto von Guericke-Preis der AiF 2001 für die Wei­terentwicklung akustischer Bildgebungsverfahren erhalten. Die Grundidee dabei: Geräusche sichtbar machen.

 „Der Otto von Guericke-Preis war für uns Anerkennung und Her­ausforderung zugleich, die Akustische Kamera für den industriellen Einsatz im Markt einzuführen“, sagt Dr. Frank Weckend, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds GFaI, rückblickend. „Die Akustische Kamera ist das weltweit erste modular und flexibel einsetzbare System zur orts-, zeit- und frequenzselektiven Lokalisierung und Analyse von Schall­quellen. Objekte von der Größe einer Grille bis hin zu ganzen Industrieanlagen kön­nen akustisch kartiert werden. Vergleichbar mit dem Schritt vom Thermometer zur Infrarotkamera erfand die GFaI damit ein neues Messinstrument zur Visualisierung von Schall“, erläutert Weckend die ausgezeichnete Entwicklung.

Von Beginn an erfolgreich

Bereits 2001 kaufte die Porsche AG die erste Akustische Kamera zur Optimierung und Lokalisierung von unerwünschten Schallquellen an ihren Fahrzeugen. Das Unternehmen war sofort überzeugt von der anwenderfreund­lichen Lösung und deren stetiger Weiterentwicklung. „Die vertrauensvolle Zusammen­arbeit besteht bis heute“, freut sich Frank Weckend.

Mittlerweile sind mehr als 400 Kamerasysteme der GFaI in unterschiedlichen Bauformen weltweit in Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Ein­satz. Seit 2006 wird die Akustische Kamera durch die gfai tech GmbH – eine 100%ige Tochter der GFaI – vermarktet. „Wir haben damit ein neues Marktsegment etabliert, in dem inzwischen auch internationale Wettbewerber ihre Produkte für unterschiedliche Anwendungen an­bieten“, erklärt der Geschäftsführer der GFaI. 

Vielfältige Einsatzgebiete

Lärmreduzierung, Sounddesign und Fehlererkennung sind die drei Hauptanwendungsgebiete für die Akustische Kamera. Wichtiger Anwender ist die Automotive-Industrie, da hier häufig alle drei relevant sind: Die weitere Außengeräuschreduzierung von Fahrzeugen ist aufgrund immer strengerer Vorgaben eine große Herausforderung für die Autoindustrie; Klapper- und Pfeifgeräusche sind uner­wünscht und Fehler lassen sich häufig an veränderter Geräuschentwicklung er­kennen. „Dazu wird die Akustische Kamera bei der Fahrzeug-Vorbeifahrt, im Fahr­zeuginnenraum, im Motoren- und Getriebeprüfstand und im Windkanal eingesetzt“, sagt Weckend.

Weitere Anwendungen ergeben sich bei der Lokalisierung von akustischen Stör­quellen in der Bau- und Umweltakustik, zur Bestimmung von Industrie- und Verkehrs­lärm und bei Schallmessungen an Maschinen und Anlagen. Aber auch die Optimierung von Haushaltsgeräten, Windkraftanlagen, Schienenfahr­zeugen und Flugzeugen wird mit der Akustischen Kamera durchgeführt.

Aufbau der Akustischen Kamera

Die Akustische Kamera der GFaI besteht aus einer Mikrofonanordnung, Mikrofon-Array genannt, welche das Schallfeld der Messszene erfasst. Eine integrierte optische Kamera zeichnet die korrespondierenden Fotos oder Videos auf. „Mit einer speziellen Software werden dann aus den Daten akustische Karten errechnet und mit op­tischen Bildern überlagert. Die Orte der Schallentstehung können so klar bestimmt werden“, erläutert Frank Weckend die Funktionsweise.

Der konkrete Messaufbau variiert jeweils nach Einsatzweck und -umgebung. „Die Akustische-Kamera-Familie umfasst mittlerweile ein ganzes Spektrum verschiedener Mikrofon-Arrays, vom Handheld-System ‚Mikado‘ über Laborsysteme bis hin zu stationären Großarrays mit über 800 Mikrofonen“, sagt Weckend. „Und natürlich wird das System ständig weiterent­wickelt.“ So wurde die optische Kamera im vergangenen Jahr beispielsweise um einen integrierten 3D-Scanner erwei­tert, der während des Messvorgangs ein 3D-Modell des Messobjektes erstellt. Damit können die akustischen Karten auf das 3D-Modell projiziert und noch anschaulicher dargestellt werden.

„Bereits vor 20 Jahren waren wir vom großen Nutzen der Ergebnisse dieses IGF-Projekts und der hervorragenden Arbeit unserer dafür ausgezeichneten Wissenschaftler überzeugt. Und der Otto von Guericke-Preis hatte uns in dieser Auffassung bestärkt. Heute wissen wir, dass wir damit Recht hatten und freuen uns sehr über den Erfolg“, resümiert GFaI-Geschäftsführer Weckend.

Weitere Informationen zur Akustischen Kamera, die 2005 auf Vorschlag der AiF zu den drei Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis zählte, finden Interessenten unter: www.gfai.de/entwicklungen/signalverarbeitung/akustische-kamera.

Zum Otto von Guericke-Preis

Die AiF verleiht den Otto von Guericke-Preis einmal im Jahr für herausragende Leistungen im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Sie wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert. In diesem Jahr wird der Preis zum 25. Mal verliehen und die AiF nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, in loser Folge über interessante Projekte oder ehemalige Preisträger und deren Entwicklung zu berichten. (di)

 

Fotos: © GFaI

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IGFProjekt-KollektionAuszeichnungenHomeNews
news-10078Fri, 04 Jun 2021 12:26:28 +0200Digitaler Innovationstalk – Wie kann Deutschland innovationsfitter werden? https://www.aif.de/news/details/digitaler-innovationstalk-wie-kann-deutschland-innovationsfitter-werden.htmlDeutschland gehört auch 2021 zur Top 10 der innovativsten Länder: Auf dem diesjährigen Innovationsindex des Medienunternehmens Bloomberg, der über 100 Länder weltweit in sieben Innovations-Kategorien bewertet, belegt Deutschland mit einem Innovationswert von 86,45 (von 100 möglichen Punkten) den vierten Platz.

Zwar musste Deutschland seine Spitzenposition in diesem Jahr an Südkorea abtreten, doch es hat das Potenzial, in vielen zukunftsträchtigen Handlungsfeldern zum Innovationsführer zu werden. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Klimaschutz, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Leichtbau und Wasserstofftechnologien, um nur einige zu nennen.

Was dazu nötig ist, dass Deutschland sein vorhandenes Innovationspotential umsetzen kann, darüber sprechen Expertinnen und Experten im Rahmen eines gemeinsamen digitalen Innovationstalks der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und der AiF am 7. Juni 2021.

AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer begrüßt um 15:00 Uhr die Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt (MdL), Dr. Kathrin DiPaola vom Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) in New York, Dr. Harald Röckel, Vice President der BASF und Vorsitzender des VCI-Fachausschusses für Forschungs- und Bildungspolitik und Prof. Dr. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) und Inhaber des Lehrstuhls für Sicherheit in der Informationstechnik an der TU Darmstadt zum Webtalk.

Gäste sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos; zur Anmeldung geht es hier: https://t1p.de/fxmy

Den Zoom-Link erhalten Teilnehmende mit der Anmeldebestätigung. (brg)

Abbildung: © Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

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VeranstaltungHomeNews
news-10072Wed, 02 Jun 2021 15:34:00 +0200Start-up IonKraft transferiert wissenschaftliche Erkenntnisse in industrielle Produktionstechnikhttps://www.aif.de/news/details/start-up-ionkraft-transferiert-wissenschaftliche-erkenntnisse-in-industrielle-produktionstechnik.htmlIm April 2021 haben Montgomery Jaritz und Benedikt Heuer das Start-up IonKraft gegründet, dessen Technologie im Anlagenbau zum Einsatz kommen soll: Mittels Plasmatechnologie will das Unternehmen Kunststoffverpackungen für Barriereanwendungen in der chemischen Industrie recycelbar machen und damit Multimateriallösungen ersetzen. Die Ausgründung hat seine Wurzeln am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen, dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist.

IonKraft fußt auf einer langjährigen Forschungslinie des IKV in der Plasmatechnologie. Inhaltlich begründet sich IonKraft einerseits auf den Arbeiten eines Sonderforschungsbereichs, in dessen Rahmen wichtige neuartige Grundlagen zur Abscheidung von Schichten aus dem Plasma und insbesondere zur Entwicklung von Korrosionsschutzschichten geschaffen wurden. Die zweite wichtige Säule sind Forschungsvorhaben im Bereich der Innen- und Außenbeschichtung von Hohlkörpern, die im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durchgeführt wurden. Die IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundeswirtschaftsministerium mit öffentlichen Mitteln gefördert.  

Die Ausgründung IonKraft führt beide Säulen konsequent zusammen.

Produktionstechnik für die Beschichtung von Kunststoffen mittels Plasma

Zentraler Kern der Unternehmung ist die Entwicklung und Produktion eines Reaktors, der Kunststoffverpackungen beschichtet und mit einer chemisch beständigen Barrierefunktion ausstattet. Für die erforderlichen Prozessanpassungen beim Endkunden steht eine diagnostikbasierte Entwicklungsroutine zur Verfügung. So kann IonKraft passgenau für die individuelle Verpackung die beste Funktionalität der Schichten garantieren.

Die enge Kooperation des Start-ups mit dem IKV und der RWTH Aachen setzt sich auch nach der Unternehmensgründung fort; Messtechnik, Labore und Anlagen des IKV stehen IonKraft weiterhin und dauerhaft zur Verfügung, um aufwendige Prüfungen und Analysen realisieren zu können. Darüber hinaus wurde das Geschäftsvorhaben bereits vor der Gründung durch eine externe Expertenjury geprüft und es wird durch das Programm EXIST-Forschungstransfer seitens des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie weitreichend finanziell gefördert.

Technologie eröffnet ein breites Anwendungsspektrum

Die mittels des neu konzipierten Reaktors aufgebrachten Plasmaschichten erzeugen eine starke Migrationsbarriere, beispielsweise für Lösungsmittel. Mit dem ersten Reaktordesign sollen Verpackungsgrößen bis 20 Liter beschichtet werden können. Das entspricht beispielsweise dem Bedarf der Agrarindustrie für die Verpackung von Dünge- oder Pflanzenschutzprodukten. Der Vorteil der mit Plasmatechnologie applizierten Schichten ist, dass sie hauchdünn auf Monomaterialien aufgebracht werden können und die Recyclingfähigkeit der Verpackung nicht beeinträchtigen. Dieser Effekt kann in vielen Branchen und Anwendungen ausgenutzt werden. Beispielsweise in der Lebensmittelanwendung, für die das Verfahren bereits zugelassen ist, verhindert die Beschichtung als Sauerstoffbarriere das Oxidieren der Füllgüter.

Der von IonKraft entwickelte Plasmareaktor soll Behälter sowohl von innen als auch von außen beschichten können. Eine beidseitige Beschichtung kann damit beispielsweise als Geruchsbarriere dienen, die den schlechten Geruch von Rezyklaten einschließt. Wenn durch Plasmabeschichtung eine Geruchsbarriere herbeigeführt wird, lassen sich prinzipiell der Einsatzbereich von Rezyklaten erweitern und der Kunststoffkreislauf an einer weiteren Stelle schließen. (di)

 

Abbildung: © IonKraft

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news-10069Fri, 28 May 2021 09:29:46 +020011. Wilhelm-Klauditz-Preis für Holzforschung und Umweltschutzhttps://www.aif.de/news/details/11-wilhelm-klauditz-preis-fuer-holzforschung-und-umweltschutz.htmlDer mit 5.000 Euro dotierte Wilhelm-Klauditz-Preis wird im dreijährigen Turnus für herausragende wissenschaftliche oder anwendungsorientierte Arbeiten auf dem Gebiet der Holzforschung und des Umweltschutzes vergeben. In diesem Jahr soll der Preis des AiF-Mitglieds Internationaler Verein für Technische Holzfragen – iVTH bereits zum elften Mal verliehen werden.

Gesucht werden vor allem Arbeiten, die zum Schutz und Erhalt unserer Umwelt beitragen. Über die Vergabe des Preises entscheidet ein hochrangiges Preiskomitee aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft sowie öffentlicher Institutionen. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2021.

Wilhelm Klauditz gilt als wichtiger Wegbereiter der Holzforschung nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und als Ideengeber für die Holzwissenschaft und -technik. Die genauen Anforderungen der Ausschreibungen und Regeln zur Vergabe des Preises gibt´s zum Download unter: Wilhelm-Klauditz-Preis Ausschreibung 2021. (di)

 

Foto: pexels

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news-10062Wed, 26 May 2021 12:28:23 +0200Leinen los für die MS Wissenschafthttps://www.aif.de/news/details/leinen-los-fuer-die-ms-wissenschaft.htmlAm 5. Juni 2021 geht die MS Wissenschaft wieder auf große Fahrt. In knapp fünf Monaten geht es von Hamburg über Oberhausen und Linz bis nach Nürnberg. Bis Ende Oktober dreht sich alles an Bord um das Thema Bioökonomie – das zentrale Thema des Wissenschaftsjahres 2020/21. Unter diesem Oberbegriff werden unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze gebündelt, die allesamt auf eine biobasierte Wirtschaftsweise abzielen. Ziel der Bioökonomie ist eine nachhaltige Nutzung nachwachsender und damit erneuerbarer, emissionsarmer und anpassungsfähiger Rohstoffe. Der Kreislaufgedanke ist dabei ein zentraler Baustein.

Die interaktive Mitmach-Ausstellung auf dem schwimmenden Science Center zeigt Besucherinnen und Besuchern, wie eine nachhaltige Wirtschaftsweise aussehen kann, dass fossile Rohstoffe für viele Produkte gar nicht notwendig sind und wie der Speiseplan der Zukunft aussehen könnte. Mehr zum Schiffsbesuch und wann die MS Wissenschaft in welcher Stadt anlegen wird, erfahren Sie auf www.ms-wissenschaft.de. Wer keine Gelegenheit hat, an Bord zu kommen, kann auch ein umfangreiches Onlineangebot erkunden.

Das Wissenschaftsjahr ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und von Wissenschaft im Dialog (WiD), zu deren Trägerorganisationen die AiF gehört. (di)

 

Foto: © Heiner Witte/Wissenschaft im Dialog

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news-10053Thu, 20 May 2021 14:11:00 +0200Innovationstag Mittelstand – Programm jetzt onlinehttps://www.aif.de/news/details/innovationstag-mittelstand-programm-jetzt-online.htmlDer Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet am 17. Juni 2021 erstmals als virtuelle Veranstaltung statt. Für dieses Schaufenster erfolgreicher Innovationen und die Kommunikationsplattform des innovativen Mittelstands stehen unter www.innovationstag-mittelstand-bmwi.de ab sofort das detaillierte Programm, verschiedene Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen online zur Verfügung. Die „digital edition“ der Veranstaltung, die das breite Spektrum der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi vorstellen wird, bietet den Teilnehmenden vielfältige Möglichkeiten der Information und des Austauschs: So gibt es ein umfangreiches Webinar-Angebot und virtuelle Beratungsstände laden zum direkten Gespräch mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der jeweiligen Förderprogramme ein. Auch der AiF e.V. ist mit einem Beratungsstand und einem Webinar zur vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) dabei: Von 13:15 bis 13:45 Uhr stellt Volker Richstein, Leiter Sonderaufgaben der AiF, Beteiligungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen an der IGF vor. Ein Teilnahmelink dazu findet sich auf der Veranstaltungsseite; eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Die IGF wird im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom BMWi mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Die Gelegenheit, sich mit potenziellen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu vernetzen, ermöglicht ein auf persönliche Profile gestütztes „Matchmaking-Tool“. Dort können sich Interessierte auf der Site des Innovationstags ebenfalls ab sofort registrieren.

Los geht´s um 10:00 Uhr

Thomas Jarzombek, Mitglied des deutschen Bundestages und Beauftragter der Bundesregierung für die Digitale Wirtschaft und Start-ups, eröffnet den Innovationstag um 10:00 Uhr gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern des BMWi in einem Auftakt-Stream. Unternehmerinnen und Unternehmer berichten über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung geförderter Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Für die wirtschaftlich besonders erfolgreiche Nutzung der Ergebnisse von im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten Vorhaben erhalten auch in diesem Jahr drei Unternehmen und ein Netzwerk die Auszeichnung „ZIM-Projekt des Jahres“. Außerdem werden rund um den Innovationstag Ergebnisse erfolgreicher FuE-Projekte präsentiert, die im Rahmen der Initiativen des BMWi auf den Weg gebracht wurden. (di)

Der Besuch des Innovationstags Mittelstand ist kostenlos und setzt keine Anmeldung voraus. Hier geht´s zu allen Informationen: www.innovationstag-mittelstand-bmwi.de

 

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news-10052Tue, 18 May 2021 14:09:34 +0200Die Geschichte der AiF von Joachim Böttger onlinehttps://www.aif.de/news/details/die-geschichte-der-aif-von-joachim-boettger-online.htmlForschung für den Mittelstand“ ist der Titel der Geschichte der AiF, die Ministerialdirigent a.D. Joachim Böttger (1920 – 2002) 1993 veröffentlicht hat, acht Jahre nach seinem Eintritt in den Ruhestand und ein Jahr vor dem vierzigjährigen Jubiläum der AiF. Böttger war über 30 Jahre im Bundeswirtschaftsministerium tätig und hat dort als Unterabteilungsleiter maßgeblichen Einfluss auf die Entfaltung der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) ausgeübt, die auch heute noch die Kernaufgabe der AiF darstellt. Die Publikation ist nun als PDF-Dokument auf der Website der AiF verfügbar.

Seine Darstellung der ersten vier Jahrzehnte der AiF gliedert sich jeweils in zwei Teile. Die ersten Teile vermitteln einen allgemeinen Einblick in die politische Lage, die Situation der Wirtschaft und die Einstellung zur Forschung, welche direkt oder indirekt auch die IGF beeinflusst haben. Die zweiten Teile beschreiben institutionelle, verfahrensmäßige und personelle Vorgänge innerhalb der AiF, aber auch die Rolle der AiF im Außenverhältnis und in der deutschen Forschungslandschaft. Damit bettet Joachim Böttger die Entwicklung der AiF in den wirtschaftspolitischen Kontext ein.

Publiziert wurde diese Geschichte der AiF von der Deutscher Wirtschaftsdienst John von Freyend GmbH in Köln. Der Vater des Verlegers, Ernst John von Freyend, war von 1969 bis 1978 Hauptgeschäftsführer der AiF. (di)

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news-10047Tue, 11 May 2021 15:45:50 +0200Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2019 auf neuem Rekordniveauhttps://www.aif.de/news/details/ausgaben-fuer-forschung-und-entwicklung-2019-auf-neuem-rekordniveau.htmlDie deutsche Wirtschaft investierte im Jahr 2019 insgesamt knapp 76 Milliarden Euro in die eigene Forschung und Entwicklung (FuE). Das sind 5,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Das belegen die endgültigen Ergebnisse der FuE-Datenerhebung der Wissenschaftsstatistik im Stifterverband im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zusammen mit den FuE-Ausgaben von Hochschulen und Staat steigt der Anteil der gesamten Wirtschaftsleistung in Deutschland, der für Forschung und Entwicklung aufgewendet wird, damit auf das Rekordniveau von 3,18 Prozent.

Insgesamt arbeiteten im Jahr 2019 bundesweit fast 476.000 Forschende in den Forschungsabteilungen der Unternehmen, ein Zuwachs von 25.000 Stellen (+5,5 Prozent). Auch die Auftragsforschung konnte einen überdurchschnittlich starken Anstieg auf 22,7 Milliarden Euro (+9,7 Prozent) verzeichnen. Etwa zwei Drittel dieser Aufträge gehen an andere Unternehmen in Deutschland, ein Viertel an Unternehmen, Hochschulen und staatliche Forschungseinrichtungen im Ausland, der Rest an wissenschaftliche Einrichtungen im Inland. Außerordentlich viele Forschungsaufträge hat die Elektroindustrie vergeben.

Ein Blick auf die Branchen zeigt, dass es den größten Forschungszuwachs in den Bereichen digitaler Technologien und Kommunikationstechnologien gab. Am meisten investierte mit 28,3 Milliarden Euro die Automobilindustrie in Forschung und Entwicklung. In der Branche sind knapp 140.000 FuE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beschäftigt. Auch beim Maschinenbau, bei der Herstellung von elektronischen Erzeugnissen und in der chemischen Industrie blieben die Ausgaben auf hohem Niveau, verbunden mit positiven Wachstumsraten.

Kleine Unternehmen weiten ihre Aktivitäten aus

Bei der Kernzielgruppe der AiF, den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland, verzeichnet die Datenerhebung ebenfalls eine positive Entwicklung: Vor allem kleine Unternehmen haben ihre FuE-Aktivitäten seit 2017 überdurchschnittlich ausgeweitet. So ist besonders erfreulich, dass gerade die Gruppe der KMU mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre FuE-Aktivitäten um 17 Prozent gesteigert und somit stark ausgeweitet hat – und dies nach einer Stagnation in den Vorjahren.

Den Trend zu verstärktem Forschungsengagement mittelständischer Unternehmen stellt auch die AiF fest. Allein in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gingen im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 24,5 Prozent mehr Förderanträge ein. Die vorwettbewerbliche IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert. (di)

Auf der Website des Stifterverbandes geht´s zu weiteren Zahlen und Fakten aus der Wissenschaftsstatistik 2019.

 

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news-10023Mon, 26 Apr 2021 09:02:22 +0200CORNET: Neue Kooperationsmöglichkeit mit Forschungspartnern aus Taiwanhttps://www.aif.de/news/details/cornet-neue-kooperationsmoeglichkeit-mit-forschungspartnern-aus-taiwan.htmlDas internationale Forschungsförderungsnetzwerk CORNET hat erneut Zuwachs bekommen! Nach produktiven Gesprächen und engagierter Netzwerkarbeit ist das Ministry of Science and Technology (MOST) aus Taiwan dem Netzwerk beigetreten und wird in Zukunft internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) unterstützen. Damit sind in CORNET derzeit 15 Förderorganisationen und Ministerien aus Ländern und Regionen der ganzen Welt beteiligt.

Partner aus Taiwan ab sofort offen für Zusammenarbeit

Das Ministry of Science and Technology (MOST) ist ab sofort offen für eine Zusammenarbeit und Projektvorschläge. Die jeweiligen Ansprechpartner aus Taiwan sind in Kürze auf der CORNET-Website in der Rubrik Partners zu finden, in der ebenfalls die Ansprechpartner aller anderen Partnerorganisationen aufgeführt sind. Bei Fragen oder Interesse an einer Zusammenarbeit hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Weitere Informationen, unter anderem zur Zusammensetzung der internationalen Projektkonsortien, erhalten Interessenten in den Rubriken Calls for Proposals und CORNET project path.

Nächste CORNET-Ausschreibungsrunde

Die nächste CORNET-Ausschreibungsrunde öffnet voraussichtlich Ende Juni und schließt am 29. September 2021. Die Förderung internationaler CORNET-Projekte erfolgt durch nationale Budgets. Auf deutscher Seite greift die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. (be)


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news-10010Wed, 21 Apr 2021 14:39:00 +0200Schutz vor Bakterien und Viren durch innovative nanohybride Textilienhttps://www.aif.de/news/details/schutz-vor-bakterien-und-viren-durch-innovative-nanohybride-textilien.htmlNanofaserschichten eignen sich hervorragend als Barrierematerialien. Aufgrund ihrer besonders feinen Struktur bietet der Einsatz von Nanofasern eine bessere Barrierewirkung gegen Bakterien und Viren als reiner Vliesstoff, weshalb sie in Kombination mit Vliesstoffen als Filtermaterial in Mund-Nasen-Masken oder als Barrierematerial in Schutzanzügen von großem Nutzen sein können. Nanofasermembranen filtern auch dann zuverlässig, wenn das Material durch ausgeatmete Luft feucht wird – ein großer Vorteil gegenüber herkömmlichen Masken, deren Filterfunktion teilweise auf Elektrostatik beruht, wodurch sie feuchtigkeitsempfindlich sind und ihre Schutzwirkung mit der Zeit nachlässt.

Alleine, als Einzelschichten, haben Nanofasern jedoch nur einen geringen mechanischen Widerstand und müssen daher mit anderen Materialien kombiniert werden. Hierin liegt eine besondere Herausforderung, denn zwischen den Nanofaserschichten und dem Trägermaterial muss eine ausreichende Haftung gewährleistet sein. Angesichts der aktuellen COVID-19-Pandemie hat dieses Thema eine besondere Bedeutung und gesellschaftliche Relevanz erlangt.

Entwicklung innovativer Hybridtextilien aus Nanofasern und Meltblown-Vliesstoffen

Das im Juli 2020 gestartete internationale CORNET-Projekt NanoHyb arbeitet derzeit an der Entwicklung hybrider Textilstrukturen auf der Basis von Nanofasern. Diese Nanofaserschichten werden durch Elektrospinnen hergestellt und in einem Sandwichverbund zwischen zwei Vliesstoffe integriert. Letztere werden durch ein sogenanntes Meltblown-Verfahren hergestellt, wodurch ebenfalls sehr dünne und feine Filamente erzeugt werden können. Um die verschiedenen Lagen ohne Klebstoffe effektiv miteinander zu verbinden und eine besonders starke Haftung und damit zuverlässige Filterleistung zu erzielen, kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz. So untersucht das internationale Forscherteam aus Deutschland und der Tschechischen Republik die Möglichkeit, einzelne Oberflächenschichten mittels Plasmabehandlung zu verändern, sowie das Fügen durch Laser- und Ultraschallschweißtechnik. Koordiniert wird das Projekt vom AiF-Mitglied Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT).

Forschungsergebnisse kommen kleinen und mittelständischen Unternehmen zugute

Die Verwendung von Nanofaserfiltern gilt als State of the Art-Technologie. Die FuE-Ergebnisse von NanoHyb werden im Anschluss kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zur Verfügung gestellt, die sie an ihre Bedürfnisse anpassen und auf der Forschungsbasis neue Produkte und Methoden entwickeln können. Die potenziellen Anwendungsbereiche liegen vor allem im Pandemieschutz (Einwegschutz- und Bekleidungstextilien). Die sich hier ständig weiterentwickelnden Anforderungen an Barrierematerialien werden dabei kontinuierlich in die Forschungsarbeit miteinbezogen.

 

Projektteilnehmer aus Deutschland:

Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT) (Koordinierende Forschungsvereinigung)
Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI) (Forschungseinrichtung)

 

Projektteilnehmer aus der Tschechischen Republik:

CLUTEX ‐ klastr technické textilie (Forschungsverband)
VÚB a.s. (Forschungspartner)
SVÚM a.s. (Forschungspartner)
 

CORNET ist die internationale Variante der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und ermöglicht grenzüberschreitende Projektvorhaben der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen. Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten auf der AiF-Webseite oder in englischer Sprache unter www.cornet.online. (be)
 

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CORNET DEProjekt-KollektionHomeNews
news-10008Tue, 20 Apr 2021 08:25:23 +0200Video-Podcast der AiF mit MdB Dr. Petra Sittehttps://www.aif.de/news/details/video-podcast-der-aif-mit-mdb-dr-petra-sitte.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages. Dr. Petra Sitte, Mitglied des Deutschen Bundestages, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Die Linke, Obfrau der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ sowie Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda und im Ausschuss Bildung, Forschung und Technologiefolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, äußerte sich am 15. April 2021 zur Mittelsituation der Industriellen Gemeinschaftsforschung.

„Alle Forschungsallianzen, die bei der AiF bestehen, sind entlang der großen gesellschaftlichen Herausforderungen aufgestellt - also sowohl was Klimawandel, Ressourcenminimierung, Energieforschung etc. anbetrifft. Sie sind natürlich auch orientiert auf Beschäftigungssicherung und auf die sozioökonomische Transformation. Und deshalb bin ich dafür, dass auch unter diesem Blickwinkel eine verlässliche, eine planbare, zusätzliche Finanzierung jedes Jahr kommt. Ich finde auch, dass wir jedes Jahr ‚betteln‘ gehen oder dass die AiF und die Unternehmen jedes Jahr ‚betteln‘ gehen sollen beim Haushaltsgesetzgeber, ist nicht mehr angebracht“, erklärte Dr. Sitte in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd.)

Die Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen „AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ mit MdB Dr. Petra Sitte (Die Linke).

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news-10006Fri, 16 Apr 2021 08:32:08 +0200BDI-Faktencheck Mittelstand erschienenhttps://www.aif.de/news/details/bdi-faktencheck-mittelstand-erschienen.htmlEin aktueller Faktencheck des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI) zeigt anhand vieler Zahlen und Grafiken den besonderen Charakter von Mittelstand und Familienunternehmen sowie deren volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung. 24 Fragen zu Themenfeldern wie Steuern und Abgaben, Innovation und Digitalisierung und Energie, Klima, Umwelt beleuchten Charakteristika und Stellenwert des Mittelstands in Deutschland. (di)

Hier geht’s zum BDI-Faktencheck.

 

Foto: © fotolia.de

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news-9999Wed, 14 Apr 2021 14:11:09 +0200Innovationstag Mittelstand erstmals als „digital edition“https://www.aif.de/news/details/innovationstag-mittelstand-erstmals-als-digital-edition.htmlAm 17. Juni 2021 findet der jährliche Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erstmals als digitale Veranstaltung statt. Pandemiebedingt wird das Schaufenster erfolgreicher Innovationen vom Garten der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow ins Internet verlegt. Die Informationsplattform für den innovativen Mittelstand präsentiert dabei auch in diesem Jahr das breite Spektrum der mittelstandsorientierten Innovationsförderung des BMWi, das auf unterschiedliche Herausforderungen sowie die verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses zugeschnitten ist. Dazu gehören auch die im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, von der AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger gemanagt wird.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein kurzer Rückblick auf vergangene Innovationstage. Unternehmerinnen und Unternehmer berichten über ihre Erfahrungen in der Umsetzung geförderter Forschungs- und Entwicklungsprojekte. In Webinaren können sich Teilnehmende mit Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der verschiedenen Förderprogramme an virtuellen Beratungsständen austauschen und ein Matchmaking-Tool ermöglicht die Vernetzung mit potenziellen zukünftigen Partnern. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Verwaltung spannen den Bogen zu den Möglichkeiten der Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen und zur Transferinitiative, deren Ziel es ist, Forschungsergebnisse erfolgreich in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu überführen. Außerdem erhalten auch in diesem Jahr drei Unternehmen und ein Netzwerk Urkunden für das „ZIM-Projekt des Jahres“, mit denen besonders erfolgreiche Umsetzungen von im ZIM geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten ausgezeichnet werden. (di)

Weitere Informationen zum Innovationstag Mittelstand des BMWi 2021 finden Interessenten unter www.zim.de.

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news-9974Wed, 07 Apr 2021 10:25:00 +0200Elektroofenschlacken im Stoffkreislaufhttps://www.aif.de/news/details/elektroofenschlacken-im-stoffkreislauf.htmlIn Deutschland wurden 2019 etwa 1,5 Millionen Tonnen Elektroofenschlacke (EOS) produziert. Die schmelzflüssige Schlacke ist ein metallurgisches Werkzeug, da es unmöglich ist, Eisen und Stahl ohne Schlacke herzustellen. Nach ihrer Erstarrung und Aufbereitung ist EOS ein vielseitiges Produkt. Hauptanwendungsbereich ist der Straßenbau, wo es immer häufiger für die Asphalt-Deckschicht eingesetzt wird, weil es unempfindlich gegenüber Wassergehaltsschwankungen ist, eine hohe Beständigkeit gegen Witterungsveränderungen aufweist und eine deutlich geringere Abnutzung der Deckschicht ermöglicht.

Durch ein in Kürze in Kraft tretendes Regelwerk besteht die Gefahr, dass der bewährte Baustoff nicht mehr genutzt werden kann, obwohl seine technischen und umweltrelevanten Merkmale nicht verändert wurden. In einem Vorhaben der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit dem Titel „PROEOS“ wurden daher metallurgische und nachgeschaltete Maßnahmen untersucht, um die EOS so zu verbessern, dass auch in Zukunft eine nachhaltige Nutzung gesichert ist und kein Bruch in der Kreislaufwirtschaft durch eine Deponierung entsteht.

Der gesamte Prozess im Blick

Da die physikalischen, mineralischen und chemischen Eigenschaften der EOS von verschiedenen Einflussfaktoren vor, während und nach dem Stahlherstellungsprozess abhängig sind, untersuchten Wissenschaftler des FEhS-Instituts für Baustoff-Forschung und des VDEh-Betriebsforschungsinstituts Optionen zur Qualitätsverbesserung der Schlacke über den gesamten Prozess hinweg. Dies umfasste beispielsweise Maßnahmen zur Auswahl der Schlackenbildner, die Konditionierung zur Veränderung der chemischen und mineralischen Zusammensetzung der schmelzflüssigen EOS, die gezielte Auf- und Weiterverarbeitung der EOS sowie ein innovatives Waschverfahren der erstarrten Schlacke. Durch das vorwettbewerbliche IGF-Projekt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde, konnten die Kenntnisse zur Steuerung der Schlackenqualität signifikant erweitert werden.

Das Verfahren ist von sehr hoher Relevanz für einen großen Nutzerkreis. Dazu zählen die mit der Aufbereitung und Vermarktung befassten insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen des Anlagenbaus, für die sich mit dem Bau und Vertrieb von Anlagen für den neu entwickelten Waschprozess ein neues Marktsegment eröffnet oder die Erweiterung bestehender Geschäftsfelder möglich wird. (di)

Forschungsvereinigung

VDEh-Gesellschaft zur Förderung der Eisenforschung mbH

Forschungseinrichtungen

FEhS-Institut für Baustoff-Forschung e.V.

VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH

 

Foto: © Zhao jiankang / Adobestock.com

 

Nachhaltige Produktion, Aufbereitung und Nutzung von Elektroofenschlacken – IGF-Projektsteckbrief 18812 N

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news-9978Thu, 01 Apr 2021 13:38:53 +0200CORNET und IraSME: Antragszahlen der internationalen Fördernetzwerke weiterhin auf Rekordniveauhttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-antragszahlen-der-internationalen-foerdernetzwerke-weiterhin-auf-rekordniveau.htmlAm 31. März 2021 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME. Bis zu diesem Stichtag hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Auch in der aktuellen Ausschreibungsrunde bewegten sich die Antragszahlen auf einem weiterhin überdurchschnittlich hohen Niveau.

CORNET – die internationale Variante der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann.

In der 31. CORNET-Ausschreibungsrunde wurden 36 Anträge eingereicht. Die Projektvorschläge sind thematisch vielfältig und reichen unter anderem von der Luftfahrttechnik über „Smarte Textilien“ sowie die Lebensmittel- und nachhaltige Verpackungstechnologie bis hin zur Cyber-Sicherheit für kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Industrie 4.0. Unter den Antragseingängen befinden sich viele Kollaborationsprojekte mit deutschen, flämischen, wallonischen, österreichischen, polnischen und türkischen Partnern. Weitere an der Ausschreibung beteiligte Länder sind die Schweiz, Schweden und Großbritannien. Bei fünf Projektvorschlägen sind jeweils drei Länder und Regionen beteiligt.

Neben Kooperationen aus dem eher europäischen Raum sind auch ein Projekt mit Partnern aus Québec sowie zwei Projektvorhaben mit Partnern aus Brasilien eingereicht worden, das Ende 2018 nach Peru als zweites Land aus Südamerika dem Netzwerk beigetreten ist. Projektvorschläge mit Japan, Südkorea und Mexiko sind ebenfalls vertreten. Ob ein Projektantrag infolge der Evaluierung durch internationale Experten bewilligt wird, erfahren Antragsteller im November 2021.

Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten bei den Förderangeboten auf der AiF-Webseite oder in englischer Sprache auf der CORNET-Webseite.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen und regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern, aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus ZIM-Mitteln gefördert werden.

Mit der 27. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, konnten 43 gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien, Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Russland und der Türkei registriert werden. Die bi- und multinationalen Konsortien decken vielfältige Technologiegebiete ab, darunter Photonik, Robotik, Biomedizin, „Smarte Textilien“, additive Fertigung, technische Chemie, Geodesign, Baustoffentwicklung, Mess- und Sensortechnik und 3D-Druck.

Die Projekte wurden umgehend an die entsprechenden Förderagenturen übergeben. Nach einer avisierten viermonatigen Begutachtungszeit soll im Sommer 2021 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen.

Weitere Informationen zu IraSME finden Interessenten auf der ZIM-Webseite oder in englischer Sprache auf der IraSME-Webseite.

Weitere Ausschreibungen der Netzwerke

Die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr, immer mit gemeinsamer Deadline Ende März und Ende September. Die nächste Ausschreibungsrunde für CORNET- und IraSME-Projekte endet am 29. September 2021.

Wie genau sich beide Netzwerke unterscheiden und worin ihre Gemeinsamkeiten liegen, lässt sich übersichtlich auf der englischsprachigen CORNET-Seite nachlesen.

Foto: © Cozine / AdobeStock

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