www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Thu, 20 Jan 2022 11:53:08 +0100Thu, 20 Jan 2022 11:53:08 +0100TYPO3 EXT:newsnews-10501Thu, 20 Jan 2022 09:28:14 +0100CORNET öffnet 33. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/cornet-oeffnet-33-internationale-ausschreibungsrunde.htmlNachdem in der vergangenen Ausschreibungsrunde wieder ein überdurchschnittlich hohes Niveau an Antragseingängen verzeichnet werden konnte, hat das internationale Fördernetzwerk CORNET (Collective Research Networking) zu Beginn des Jahres 2022 die nächste Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 30. März 2022 (12 Uhr) können internationale Projektkonsortien Anträge einreichen. An dem aktuellen, mittlerweile 33. Call sind bis auf die Tschechische Republik, die Niederlande und Japan alle CORNET-Partner mit an Bord.

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Auf deutscher Seite greift das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) finanzierte Programm der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig. Detaillierte Informationen unter anderem zur Antragstellung, zu den Richtlinien und der Timeline des aktuellen Calls sind auf der englischsprachigen CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals abrufbar. Der internationale Gesamtantrag wird online über das auf der Website eingebundene Submission Tool eingereicht.

Einen umfassenden Überblick zu CORNET in deutscher Sprache erhalten Interessenten zudem auf der AiF-Webseite im Bereich CORNET/IGF international. Bei Rückfragen helfen die CORNET-Expertinnen und Experten der AiF gerne weiter. (be) 

 

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CORNET DEHomeNews
news-10493Wed, 19 Jan 2022 09:03:37 +0100Industrielle Gemeinschaftsforschung: Effektives Förderinstrument mit Alleinstellungscharakter https://www.aif.de/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-effektives-foerderinstrument-mit-alleinstellungscharakter.htmlTrotz ihres Wissens- und Erfahrungsschatzes können sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft keine eigenen Forschungsaktivitäten leisten. Im deutschen Mittelstand liegt jedoch in der Produkt- und Technologieentwicklung großes Innovationspotenzial für wirtschaftliche und gleichzeitig nachhaltige Lösungen. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bietet seit 1954 in Deutschland eine Lösung: vorwettbewerbliche, branchenübergreifende und transferorientierte Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. Das bestätigt eine vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Evaluationsstudie der Kienbaum Consultants International GmbH, deren Ergebnisse Anfang Januar 2022 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) veröffentlicht wurden.

 

Erleichterter Zugang zu praxisorientierten Forschungsergebnissen

Zur Erreichung der Ziele des Förderprogramms IGF zugunsten mittelständischer Unternehmen wurde „insgesamt ein positives Fazit“ gezogen, heißt es in dem Abschlussbericht. Grundlage dieser Erfolgskontrolle sind quantitative Befragungen von und teilweise intensive Interviews mit 474 kleinen und mittleren Unternehmen, 564 Forschungseinrichtungen und 82 Forschungsvereinigungen. Zielerreichung, Wirkung und Wirtschaftlichkeit wurden für den Zeitraum vom 1. September 2017 bis 31. Dezember 2020 überprüft.

Etwa zwei Drittel der KMU in projektbegleitenden Ausschüssen der Industriellen Gemeinschaftsforschung gaben in Befragungen zum Netzwerkausbau an, im Jahr zu durchschnittlich drei Netzwerken oder Partnern Kontakte aufzubauen. Über 30 Prozent haben ein oder mehrere Forschungsergebnisse für die Weiterentwicklung und Optimierung ihrer eigenen Produkte (darunter 40 Prozent), Dienstleistungen (darunter 24 Prozent), Verfahren (darunter 24 Prozent) und auch für Patentanmeldungen (darunter 3 Prozent) direkt genutzt.

Nahezu alle befragten Unternehmen und Forschungseinrichtungen würdigten die Unterstützung durch den erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer und den erleichterten Zugang zu praxisorientierten Forschungsergebnissen durch die IGF. Über 80 Prozent der Forschungsvereinigungen und -einrichtungen betonten die Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern innerhalb des Förderprogramms als zusätzlichen positiven Effekt. Vier Prozent der befragten KMU rekrutierten akademische Nachwuchskräfte aus IGF-Projekten. Nicht zuletzt meldeten
15 Prozent der Forschungseinrichtungen Patente, Gebrauchsmuster und Marken im Zusammenhang von IGF-Projekten in dem Evaluierungszeitraum an.

Forschungsengagement und -bedarf von KMU stark gestiegen

Gleichzeitig verdeutlicht die Evaluation aber auch, dass im Gegensatz zum Budget die Zahl der IGF-Anträge in den beobachteten Jahren erheblich angestiegen ist. Zwangsläufig verstärkte sich die Diskrepanz zwischen eingereichten und geförderten Anträgen: 2017: 67 Prozent und 2020: 46 Prozent. „Das lag in keinem Fall an der Qualität der Anträge, die von unabhängigen Gutachtern geprüft werden, sondern an dem kontinuierlich gestiegenen Forschungsengagement und -bedarf von deutschen KMU“, erklärte der Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., Professor Sebastian Bauer. Die AiF begleitet und koordiniert die Industrielle Gemeinschaftsforschung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Das BMWK stellte im Jahr 2021 für die IGF rund 200 Millionen Euro für herausragende Forschungsprojekte und die Netzwerkbildung zwischen mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bereit.

Handlungsempfehlung: IGF fortsetzen

Die Studie gelangt zu der Handlungsempfehlung, das Förderprogramm Industrielle Gemeinschaftsforschung fortzusetzen. Wörtlich heißt es darin: „Die IGF hat sich als effektives Förderinstrument erwiesen. Die mit der Förderung erzielten Effekte zahlen maßgeblich auf die Erreichung der Programmziele ein. Dabei beweist die IGF seit vielen Jahrzehnten Alleinstellungscharakter in der deutschen (und europäischen) Förderlandschaft und stellt somit einen wichtigen Teil der Innovationsförderung im Bundesgebiet dar.“

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2021 setzte die AiF über 557 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 13,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.


Download als pdf-Datei: „Evaluation der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Förderzeitraum 1.9.2017 bis 31.12.2020 - Abschlussbericht zur Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie“

Pressekontakt

AiF e.V., Frauke Frodl, presse(at)aif(.)de, Telefon: +49 30 64475 215

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Das Foto (© AiF e.V.) des AiF-Präsidenten Prof. Dr. Sebastian Bauer in druckfähiger Auflösung können Sie auf unserer Website downloaden.

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PolitikHomePresseinformationen
news-10477Thu, 13 Jan 2022 08:04:21 +0100Futtermittel der Zukunfthttps://www.aif.de/news/details/futtermittel-der-zukunft.htmlMitte des 21. Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf knapp zehn Milliarden Menschen ansteigen. Die Lebensmittelproduktion müsste sich dazu um 70 Prozent erhöhen. Alternative Protein- und Fettträger für die Fütterung von Nutztieren werden überlebenswichtig.
Ein Forschungsprojekt zur Produktion von Insekten und deren Verarbeitung als zukünftige Futtermittel war Ende 2021 unter den Nominierten für den Otto von Guericke-Preis der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. Sie vergibt den mit 10.000 Euro dotierten Preis seit 1997 an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für besondere Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).


Insekten: Pellets für Schwein oder Huhn, Öle für die Kosmetik

„Um ausreichende Mengen an Insekten herstellen zu können, ist eine weitgehende Automatisierung der Aufzucht notwendig“, erklärte Professor Rainer Michael Benning von der Hochschule Bremerhaven. Benning forschte in den vergangenen Jahren dazu gemeinsam mit Dr.-Ing. Verena Böschen vom Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. (IFF) in Braunschweig, Andreas Baur und Tobias Beck von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Nina Kröncke, ebenfalls von der Hochschule Bremerhaven. Das Team untersuchte im Rahmen eines IGF-Projekts, wie diese Herausforderung gelöst werden kann. Die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Mitglieder organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Die Forschenden entwickelten eine kleinmaßstäbliche Anlage zur Produktion von Insekten, die den gesamten Weg der Aufzucht – vom Ei bis zur Larve – sowie die Weiterverarbeitung der Insekten zu Futtermitteln umfasst und optimiert. „Bei der Aufbereitung der Insekten haben wir uns an handelsüblichen Industrieprozessen orientiert, z.B. für die Erzeugung von Olivenöl über Seiherschneckenpressen. Das ist das sogenannte Trockenverfahren“, beschrieb Böschen die Forschungsergebnisse. Kröncke ergänzte: „Im Nassverfahren arbeitet man mit Zentrifugationstechnik. In beiden Fällen entstehen am Ende ein Proteinmehl und ein Öl.“ „Aus dem Proteinmehl stellen wir ein Futtermittel her: Pellets, die für die Schweine- oder Geflügelernährung eingesetzt werden können“, so Baur und Beck abschließend.

Neue Marktsegmente erschließen

Der Unternehmer und Geschäftsführer der Maschinenfabrik Reinartz GmbH & Co. KG, Niklas Stadermann, lobte die Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und erklärte: „Dieses IGF-Projekt hat uns, als Anlagen- und Verfahrenstechniker, die Möglichkeit eröffnet, in neue Marktsegmente vorzustoßen. In Kooperation mit dem AiF-Mitglied haben wir unsere Technologie in einem neuen Industriezweig zur Entfettung von Insekten erproben und weiterentwickeln können.“

„Was Sie hier sehen, ist ein Paradebeispiel der Industriellen Gemeinschaftsforschung. Verschiedene Player aus dem Bereich der Industrie, kleine und mittlere Unternehmen, Maschinenbauunternehmen und Futtermittelhersteller haben sich zusammengefunden und beim Thema 'Insektenaufzucht' erstmalig zusammengearbeitet. Erste Ergebnisse wurden bereits in die Industrie transferiert“, fasste IFF-Geschäftsführer Rolf-Michael Blume zusammen.

Darüber hinaus können Insekten oder deren Bestandteile auch in der Produktion von Fleischersatz und Lebensmitteln oder bei der Herstellung von Kosmetika und Pharmazeutika eingesetzt werden. Die Ergebnisse dieser technologieoffenen Forschung kommen mittelständischen Unternehmen in Deutschland aus allen Branchen zugute. Das ist weltweit einzigartig.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie im Medienraum der AiF-Website.
Eine kurze Vorstellung aller 2021 für den Otto von Guericke-Preis nominierten IGF-Projekte gibt es ebenfalls auf der Website der AiF.

Ansprechpartner zum IGF-Projekt:

Dr.-Ing. Verena Böschen, Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF, Braunschweig, E-Mail: v.boeschen(at)iff-braunschweig(.)de, Tel.: +49 5307 92 22-17

Rolf-Michael Blume, Geschäftsführer der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. (IFF), E-Mail: rm.blume(at)iff-braunschweig(.)de, Tel.: +49 5307 92 22-12

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2020 setzte die AiF über 548 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 13 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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AiF e.V., Frauke Frodl, presse@aif.de, Telefon: +49 30 64475 215

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Projekt-KollektionHomePresseinformationen
news-10473Tue, 11 Jan 2022 13:05:03 +0100Gutachterwahl 2021https://www.aif.de/news/details/gutachterwahl-2021.htmlRund 200 ehrenamtliche Gutachterinnen und Gutachter sorgen in der AiF dafür, dass nur die besten Projekte der themenoffenen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert werden. Im Rahmen der Evaluation prüfen sie die IGF-Projektanträge insbesondere im Hinblick auf den Innovationsgrad und den wirtschaftlichen Nutzen für mittelständische Unternehmen. Anwendungsnähe und Praxisorientierung der Vorhaben sind von großer Bedeutung, denn die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere mittelständischer Unternehmen zu erhalten und zu steigern. Daher sind die Gutachtergremien paritätisch besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Industrie. Voraussetzungen für die Übernahme dieses Ehrenamtes sind eine umfangreiche wissenschaftliche Expertise sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der praxisorientierten Forschung.

Die in 24 Fachgebiete unterteilten Gutachter organisieren sich in sieben Gutachtergruppen (GAG) und verpflichten sich zur Einhaltung des Verhaltenskodex für Gutachter. Diese Regeln dienen der Sicherung der Neutralität des Gutachterwesens, welches das zentrale Element einer wirkungsvollen IGF ist.

Zwei Kandidierende pro Gutachterplatz

Alle drei Jahre finden in der AiF turnusmäßig Gutachter-Wahlen statt, so auch im Jahr 2021. Insgesamt 400 Kandidierende wurden nominiert, 238 aus der Wissenschaft, 162 aus der Wirtschaft. Statistisch gesehen kamen somit auf jeden der 206 zu besetzenden Gutachterplätze in der aktuellen Wahl knapp zwei Kandidierende. Das zeigt, wie attraktiv diese ehrenamtliche Aufgabe ist, da sie Experten einen tiefen Einblick in aktuelle Entwicklungstrends gibt.

Rund 35 Prozent Neueinsteiger

Es wurden 72 Mitglieder (32 Wissenschaft / 40 Wirtschaft) neu in die zukünftigen Gutachtergruppen gewählt, was einem Anteil von 35,0 Prozent entspricht. Hiervon wurden 48 Mitglieder (16 Wissenschaft / 32 Wirtschaft) erstmals nominiert. 13,1 Prozent der gewählten Fachgutachter sind Frauen. Bei der Wahl vor drei Jahren lag der Anteil der gewählten Frauen bei 11,6 Prozent.

Gutachterseminare zur Einführung

Die Kandidatinnen und Kandidaten, die nicht gewählt wurden, sind gebeten worden, sich als Sonderfachgutachter für gelegentliche schriftliche Stellungnahmen zur Verfügung zu stellen, um die Voten der Gutachtergruppen bei Bedarf in spezialisierten Fachbereichen zu ergänzen. So gehen im Innovationsnetzwerk der AiF keine Kompetenzen verloren.

Um sich ein umfassendes Bild über das Begutachtungsverfahren der IGF und ihrer Fördervarianten zu machen, haben alle Gutachterinnen und Gutachter die Möglichkeit, im Januar und Februar Seminare zu besuchen. (di)

Hier geht´s zum aktuellen Gutachterverzeichnis.

 

Foto: © thodonal / stock.adobe.com

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IGFHomeNews
news-10470Fri, 07 Jan 2022 09:32:29 +0100Wir gratulieren: Zehn Jahre AiF FTK GmbH!https://www.aif.de/news/details/wir-gratulieren-zehn-jahre-aif-ftk-gmbh.htmlForschung, Technik, Kommunikation: Dafür steht die AiF FTK GmbH nun seit bereits zehn Jahren. Die 100-prozentige Tochter des AiF e.V. bietet ein breites Portfolio an Dienstleistungen für innovative Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Ministerien.

Mit dem AiF InnovatorsNet verbindet die AiF FTK GmbH – digital und analog – innovative Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Institutionen und Personen. Mitglieder werden über aktuelle Themen informiert und haben die Möglichkeit zu niederschwelligem Austausch und zur Vernetzung. Die AiF-Tochter kuratiert das inhaltliche Angebot und entwickelt Werkzeuge, die den Zugang zueinander im Netzwerk ermöglichen und anregen.

Außerdem unterstützt die AiF FTK GmbH Fördermittelgeber bei der Koordinierung von Förderprogrammen und begleitet bei standardisierten Begutachtungs- und Evaluierungsverfahren. Sie steht Antragstellern zur Seite und berät Gutachter bei der zielführenden Formulierung von Expertisen.

Neugierig geworden? Auf der FTK-Website gibt´s weitere Informationen – auch zum Jubiläum. (di)

 

Foto: © jchizhe / adobe.stock.com

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news-10459Tue, 28 Dec 2021 12:26:00 +0100Aktualisierte Statistiken des IfMhttps://www.aif.de/news/details/aktualisierte-statistiken-des-ifm.htmlDas Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn hat in den vergangenen Wochen folgende Statistiken auf seiner Website aktualisiert:

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news-10449Fri, 17 Dec 2021 09:03:00 +0100Weihnachtsgrüßehttps://www.aif.de/news/details/weihnachtsgruesse-1.htmlDie AiF wünscht Ihnen schöne Feiertage, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr 2022! Wir bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und freuen uns darauf, den innovativen Mittelstand auch im nächsten Jahr wieder zusammen mit den Freunden und Förderern der AiF in den Blickpunkt zu rücken. Bleiben Sie gesund!]]>Newsnews-10448Wed, 15 Dec 2021 08:55:00 +0100Umwelt im Fokus: Neues Umweltlabor am SKZ gestartet https://www.aif.de/news/details/umwelt-im-fokus-neues-umweltlabor-am-skz-gestartet.htmlIst Bio-Kunststoff gleich Bio-Kunststoff? Gibt es Alternativen zu Einwegprodukten? Wie wird ein CO2-Fußabdruck bestimmt? Wo kann auf Kunststoff verzichtet werden und wo ist er auch ökologisch ein Teil der Lösung? All das erfahren Schülerinnen und Schüler im neuen Umweltlabor, das im November am Kunststoff-Zentrum SKZ – dessen Fördergemeinschaft Mitglied der AiF ist – gestartet ist.

Am Standort in Würzburg konnte dank der Förderung durch die Regierung Unterfranken im November 2021 ein weiteres Schülerlabor, das sogenannte Umweltlabor, starten. „Mit dem zweiten Schülerlabor möchten wir eine Nachhaltigkeitsdiskussion um den Werkstoff Kunststoff führen und das nachhaltige Denken einer Generation unterstützen, die ein Umweltbewusstsein lebt, wie kaum eine zuvor“, so Alexander Hefner, Bildungsmanager am SKZ. Die Teilnehmer des Schülerlabors müssen ihre Lösungen gemeinsam in vier Teams – Verbraucher, Wirtschaft, Umwelt und Politik – erarbeiten, was den Blickwinkel der einzelnen Schüler auf ein komplexes Gesamtgefüge ermöglicht. Eine 11. Klasse des Olympia Morata Gymnasiums in Schweinfurt machte im November den Anfang. „Die Resonanz nach dem ersten Durchlauf war durchweg positiv. Inzwischen haben schon zwei weitere Klassen das Umwelt-Lab besucht. Nun hoffen wir auf viele weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, sagt Hefner.

Schülerlabor bereits seit vielen Jahren am Standort Würzburg

Das Schülerlabor, in welchem Schulkassen Einblick in ein Kunststoffunternehmen bekommen können, gibt es bereits seit vielen Jahren am SKZ in Würzburg. Aufgrund der hervorragenden Resonanz sowie der Unterstützung des Landes Niedersachsen konnte das Konzept in diesem Jahr auch auf den SKZ-Standort Peine in Niedersachsen ausgedehnt werden. Mit dem Schülerlabor leistet das SKZ einen wichtigen Beitrag zur Förderung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Fachkräftesicherung in der Kunststoffbranche. (di)


Foto: © SKZ

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news-10427Tue, 07 Dec 2021 12:52:43 +010029. Ausschreibung IraSME geöffnethttps://www.aif.de/news/details/29-ausschreibung-irasme-geoeffnet.htmlAuch in diesem Jahr führt das internationale Fördernetzwerk IraSME zwei Ausschreibungsrunden für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch. Im Rahmen der Initiative werden nationale Förderprogramme mehrerer Länder und Regionen miteinander verknüpft, um transnationale FuE-Kooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die AiF Projekt GmbH mit der Koordination beauftragt hat.

Partnerländer der aktuellen 29. Ausschreibung sind Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Russland und die Türkei. In Deutschland erfolgt die Förderung von Projekten aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi. Anträge können bis zum 30. März 2022 eingereicht werden.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Webseite und auf der ZIM-Webseite. (di)

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news-10416Thu, 02 Dec 2021 15:53:00 +0100FORSCHER Mittelstand – Kooperation schafft Innovationhttps://www.aif.de/news/details/forscher-mittelstand-kooperation-schafft-innovation.htmlAm 1. Dezember war es wieder so weit: Die AiF verlieh ihren Otto von Guericke-Preis 2021 für das IGF-Projekt des Jahres. Damit angesichts der aktuellen Corona-Lage so viele Interessenten wie möglich an diesem Event teilhaben konnten, fand die Veranstaltung wie im vergangenen Jahr digital statt – live aus einem Kölner Fernsehstudio.

Drei Finalisten-Teams präsentierten ihre nominierten Projekte mit besonderen Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Die IGF wird von der AiF und ihren Forschungsvereinigungen organisiert, ihre Projekte werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln finanziert. Bereits seit 1997 vergibt die AiF den mit 10.000 Euro dotierten Otto von Guericke-Preis. Das heißt: Es galt in diesem Jahr nicht nur die aktuellen Finalisten zu feiern, sondern auch den 25. Geburtstag des AiF-Forschungspreises.

25 Jahre Otto von Guericke-Preis

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer hieß alle Gäste willkommen und erläuterte zum Auftakt der Veranstaltung, dass die Initiative zur Auslobung des AiF-Forschungspreises vom Wissenschaftlichen Rat der AiF ausging, der auch heute noch die Jury für die Auswahl der Finalisten und des Preisträgers stellt. Mit dem Preis werden herausragende IGF-Arbeiten ausgezeichnet, die jeweils die Transferkette von der Forschung bis zur Umsetzung der Ergebnisse in die praktische Anwendung umfassen. „Hier zeigt sich die Themen-, Branchen- und Technologieoffenheit der IGF an der großen Bandbreite der Themen, für die Forscherinnen und Forscher aus Wissenschaft und Wirtschaft bislang mit dem Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet wurden“, erklärte Bauer. „Das Spektrum reichte von akustischen Bildgebungsverfahren über den maritimen Leichtbau und die Hautkrebsfrüherkennung bis zum Einsatz der Feuerverzinkung im Brückenbau.“ Weitere Themen und Köpfe aus 25 Jahren Otto von Guericke-Preis finden Interessenten auf der Otto von Guericke-Preis-Seite der AiF-Website.

Einen interessanten Rückblick gab ein Interview mit dem ersten Träger des Otto von Guericke-Preises, Professor Andreas Michanickl von der Technischen Hochschule Rosenheim. Gemeinsam mit Christian Boehme, zum Zeitpunkt der Auszeichnung beide Mitarbeiter des damaligen Wilhelm-Klauditz-Instituts für Holzforschung, entwickelte Michanickl ein Verfahren zur sortenreinen Wiedergewinnung von Spänen und Fasern aus Altmöbeln und Produktionsresten. Die aufbereiteten Späne aus Altholz konnten bis zu 50 Prozent preiswerter am Markt angeboten werden als Späne aus Frischholz, schon vor 25 Jahren somit ein wertvoller Beitrag zur ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft!

Stärkung von KMU durch jährlichen Mittelaufwuchs für mittelstandsorientierte Förderprogramme

Mit Blick auf die neue Bundesregierung bekräftigte AiF-Präsident Bauer, dass er eine Nachbesserung des Bundeshaushaltsentwurfs 2022 erwarte. Die noch von der alten Bundesregierung für 2022 vorgesehenen Mittelkürzungen für die BMWi-Förderprogramme IGF und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) müssten von der Ampel-Koalition in höhere Budgets gegenüber den Ansätzen in 2021 gewandelt werden. „IGF und ZIM sind sehr nachgefragte Programme, die gezielt den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die praktische Anwendung stärken – und das ist in Zeiten einer anhaltend rückläufigen Innovatorenquote im Mittelstand ausnehmend positiv. Eine Erhöhung der jährlichen Budgets – gerade nachdem der Koalitionsvertrag sich ja zur Erreichung des 3,5%-Ziels für die Forschungsquote in Deutschland bekennt – drängt sich somit förmlich auf“, so Bauer. Im Übrigen stehe Deutschland aktuell vor gewaltigen ökonomischen, ökologischen und technologischen Herausforderungen, die nur mit zusätzlichen Erfolgen in Forschung und Innovation zu bewältigen seien. „Eine sinnvolle Unterstützung des innovativen Mittelstands wäre daher ein jährlich dynamisierter Mittelaufwuchs für die mittelstandsorientierten Forschungsförderprogramme analog dem ‚Pakt für Forschung und Innovation‘, also auch für die IGF und das ZIM“, ist der AiF-Präsident überzeugt. Das würde allen Beteiligten zu Planbarkeit und Kontinuität und damit einer höheren Effizienz in der Nutzung der Forschungsressourcen verhelfen.

IGF-Projekt des Jahres 2021: Stromverteiler aus der Papiermaschine

Die diesjährigen Finalisten für den Otto von Guericke-Preis hatten die Jury mit einem besonders hohen Erkenntnisgewinn, aber auch mit der großen wirtschaftlichen Bedeutung der Ergebnisse für mittelständische Unternehmen überzeugt. Die Finalisten und ihre IGF-Projekte wurden in Kurzfilmen und anschließenden Interviews mit Moderatorin Vivian Perkovic vorgestellt.

Die diesjährigen Preisträger leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Denn das von den AiF-Forschungsvereinigungen Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) und Papiertechnische Stiftung (PTS) koordinierte IGF-Projekt macht es möglich, den großen Hoffnungsträger „Grüner Wasserstoff“ zukünftig kostengünstiger und effizienter herzustellen. Fünf Forscherinnen und Forscher – Sebastian Stypka und Wladimir Phillippi vom Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, Dr. Ralf Hauser vom Fraunhofer-Institut IFAM in Dresden und Franziska Bauer sowie Dr. Stefan Knohl von der Papiertechnischen Stiftung (PTS) in Heidenau – haben ein innovatives papierbasiertes Material entwickelt, mit dem es möglich ist, funktionale Stromverteiler zukünftig auf Papiermaschinen zu erzeugen. Im Vergleich zu den bisher verwendeten Titansinterkörpern können mit dem neuen „Papier“ ein Fünftel der Kosten eingespart und der Wirkungsgrad des Elektrolyseprozesses erhöht werden. Der stellvertretende WR-Vorsitzende der AiF, Professor Christoph Broeckmann, unterstrich daher auch die große Bedeutung dieser IGF-Ergebnisse für die erfolgreiche Realisierung der Energiewende.

Weitere Informationen zum IGF-Projekt des Jahres 2021 finden Interessenten in einer ausführlichen Presseinformation und einem vierminütigen Film zum Projekt, der – ebenso wie die Filme zu den beiden weiteren Finalisten – im AiF-Medienraum verfügbar ist. Dort gibt es auch einen Mitschnitt der gesamten Veranstaltung und ein kurzes „Best of“ zum erstmaligen oder nochmaligen Anschauen. (di)

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AuszeichnungenVeranstaltungHomeNews
news-10417Wed, 01 Dec 2021 20:00:00 +010025. Otto von Guericke-Preis für Stromverteiler aus der Papiermaschine https://www.aif.de/news/details/25-otto-von-guericke-preis-fuer-stromverteiler-aus-der-papiermaschine.htmlDie Energieversorgung steht vor einer dramatischen Wende. Grüner Wasserstoff gilt dabei als großer Hoffnungsträger. Ein Forschungsprojekt, das mit papiertechnischen Stromverteilern die Kosten für die notwendige Wasser-Elektrolyse zur Herstellung dieses Wasserstoffs wirkungsvoll reduziert, wurde am 1. Dezember 2021 mit dem Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet. Die AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. vergibt den mit 10.000 Euro dotierten Preis seit 1997, in diesem Jahr zum 25. Mal, an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für besondere Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

Kostengünstige Herstellung von Grünem Wasserstoff

Zusätzlich zur Grundversorgung mit Elektrizität müssen auch alle anderen Sektoren, wie beispielsweise die Mobilität oder die chemische Industrie, Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umgestellt werden. „Hier empfiehlt sich Wasserstoff als Energieträger, der per Wasser-Elektrolyse bei einem Stromüberangebot erzeugt wird – sogenannter Grüner Wasserstoff“, erklärte Dr. Ralf Hauser vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Dresden im Rahmen der Preisverleihung. Die großtechnische Verbreitung dieser Technologie erfordert jedoch kostengünstige Elektrolysesysteme. „In den dafür notwendigen Proton Exchange Membrane (PEM)-Elektrolysezellen verursachen spezielle Stromverteiler, die aus feinen metallischen Vliesen, Geweben und Sinterkörpern aus Titan bestehen, den herausragenden Kostenanteil“, so Wladimir Philippi vom Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg weiter. Deshalb seien gerade an dieser Stelle alternative Materialien und technologische Konzepte notwendig.

In einem IGF-Projekt haben Hauser und Philippi gemeinsam mit Franziska Bauer und Dr. Stefan Knohl von der Papiertechnischen Stiftung (PTS) in Heidenau sowie mit Sebastian Stypka, ehemals ZBT Duisburg und heute bei der AIR LIQUIDE Deutschland GmbH, für diese Aufgabe ein innovatives papierbasiertes Material entwickelt. „Damit ist es möglich, funktionale Stromverteiler zukünftig auf hochproduktiven Papiermaschinen zu erzeugen. Im Vergleich zu den bisherigen Titansinterkörpern wird mit dem neuen ‘Papier‘ ein Fünftel der Kosten eingespart“, sagt Bauer. Dank einer erheblichen Wirkungsgraderhöhung auch im Elektrolyseprozess sei, laut Stypka, ein entscheidender Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung geleistet.

Grundlage für echten Innovationssprung

„Wir haben das IGF-Vorhaben im Projektbegleitenden Ausschuss mit großer Begeisterung begleitet. Die Projektergebnisse dienen uns zur Erweiterung unseres Portfolios“, resümiert Matthias Scharvogel von der Element 22 GmbH in Kiel. So könnten poröse Folien und Strukturen für die Gewinnung von Grünem Wasserstoff erzeugt werden. Eine Innovation, die nicht nur in dem Kieler Unternehmen künftig genutzt werden kann. Das vorwettbewerbliche IGF-Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert. Diese Forschungsförderung ist technologieoffen, transferorientiert, wirkt branchenübergreifend und – sie ist weltweit einzigartig.

„Drei Forschungseinrichtungen haben in diesem besonderen IGF-Projekt drei Fachbereiche zusammengeführt und damit die Grundlage für einen echten Innovationssprung in dem Bereich der Brennstoffzellen- und Elektrolysetechnik gelegt. Es wird in Zukunft möglich sein, Elektrolysezellen produktiver und kostengünstiger zu fertigen“, sagt Dr. Thorsten Voß, Vorstand der Papiertechnischen Stiftung (PTS) in Heidenau. Besonders hervorzuheben seien die intensiven Transferaktivitäten in dem Projekt, die die Technologie unmittelbar für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzbar machen, erklärt Dr.-Ing. Stefan Haep, Geschäftsführer des Instituts für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA) abschließend. Beide an dem ausgezeichneten IGF-Projekt beteiligten Forschungsvereinigungen sind AiF-Mitglieder.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie im Medienraum der AiF-Website.
Eine kurze Vorstellung aller 2021 für den Otto von Guericke-Preis nominierten IGF-Projekte gibt es ebenfalls auf der Website der AiF.

Ansprechpartner zum IGF-Projekt:

Dr. Martin Zahel, Papiertechnische Stiftung Heidenau, E-Mail: martin.zahel(at)ptspaper(.)de,
Tel.: +49 3529 551 674

Dr.-Ing. Stefan Haep, Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), E-Mail: haep(at)iuta(.)de,
Tel.: +49 2065 418 204

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit

mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2020 setzte die AiF über 548 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 13 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

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AiF e.V., Frauke Frodl, presse(at)aif(.)de, Telefon: +49 30 64475 21

Das beigefügte Foto (© AiF e.V.) finden Sie in druckfähiger Auflösung zum Download auf unserer Website.

Hier können Sie die Presseinformation als pdf-Datei downloaden.

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Projekt-KollektionHomePresseinformationen
news-10395Mon, 22 Nov 2021 09:29:08 +0100Online-Veranstaltung: FORSCHER Mittelstand – Kooperation schafft Innovationhttps://www.aif.de/news/details/online-veranstaltung-forscher-mittelstand-kooperation-schafft-innovation.htmlAm 1. Dezember um 18:00 Uhr ist es wieder soweit! Die AiF verleiht den Otto von Guericke-Preis 2021. Drei Finalisten-Teams präsentieren ihre nominierten Projekte mit besonderen Innovationsleistungen auf dem Gebiet der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Aber nicht nur das: Gleichzeitig feiern wir den 25. Geburtstag unseres Wissenschaftspreises – mit Musik und interessanten Rückblicken.

Damit angesichts der aktuellen Corona-Lage so viele Interessenten wie möglich an diesem Event teilhaben können, findet die Veranstaltung wie im vergangenen Jahr digital statt – live aus einem Kölner Fernsehstudio.

Das Programm und den Link zu der knapp einstündigen Veranstaltung finden Interessenten  auf der Landingpage. Oder klicken Sie einfach zum angegebenen Termin auf den folgenden Button („zum Live-Stream“). Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Zum Live-Stream am 1. Dezember 2021 um 18:00 Uhr

 

Informationen zum Otto von Guericke-Preis und zu den nominierten Teams und ihren Projekten gibt es auf der Website der AiF sowie in den sozialen Medien unter https://twitter.com/AiF_ev und https://www.linkedin.com/company/aifev.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Veranstaltung gibt unser Trailer.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! (di)  

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AuszeichnungenVeranstaltungHomeNews
news-10389Mon, 15 Nov 2021 09:20:50 +0100Werkzeug- und Formenbauer sind neues Mitglied im AiF e.V.https://www.aif.de/news/details/werkzeug-und-formenbauer-sind-neues-mitglied-im-aif-ev.htmlDie Forschungsgemeinschaft Deutscher Werkzeug- und Formenbauer e.V. (FDWF) mit Sitz in Schmalkalden ist seit 15. November 2021 neues Mitglied der AiF. Damit hat die AiF wieder genau 100 ordentliche Mitglieder.

Die FDWF wurde im Januar 2021 auf Initiative des Verbandes der Deutschen Werkzeug- und Formenbauer e.V. (VDWF) gegründet, dessen Netzwerk mit über 400 Mitgliedern und mit den Mitgliedern seiner Partner insgesamt rund 2.500 Unternehmen umfasst. Die Gründung erfolgte mit dem Ziel, die Initiierung wissenschaftlicher Forschung für die Branche des Werkzeug- und Formenbaus gezielt zu organisieren und die Forschungsaktivitäten in einem gemeinnützigen Verein zu bündeln. Der Werkzeug- und Formenbau zählt zu den Schlüsselindustrien in Deutschland. Rund 65 Prozent aller Werkzeug- und Formenbaubetriebe in Deutschland beschäftigen weniger als 50 Mitarbeiter, nur ein Prozent der Unternehmen mehr als 100 Mitarbeiter. Die wenigsten dieser kleinen und mittleren Unternehmen verfügen über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Genau hier kann die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird und deren Projekte vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die AiF aus öffentlichen Mitteln gefördert werden, wirksame Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Die IGF wirkt impulsgebend, weil sie die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit hauptsächlich mittelständischer Unternehmen unterstützt, technologische Trends initiiert und verbreitet sowie wissenschaftliche Nachwuchskräfte qualifiziert – strukturell in der gesamten Breite der Branche und auch über die Branchengrenzen hinweg.

Arbeitsgebiete der FDWF sind der Werkzeug-, Formen- und Schnittebau, insbesondere Hightech-Produktionswerkzeuge für Urform- und Umformprozesse, neue Technologien in der Fertigung von Produktionswerkzeugen und deren Bewertung, digital vernetzte Strukturen kollaborativer Wertschöpfungsketten bei der Fertigung von Produktionswerkzeugen im industriellen Werkzeugbau und die nachhaltige Ressourcennutzung in der industriellen Herstellung von Produktionswerkzeugen. (Hui)

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IGFHomeNews
news-10386Fri, 12 Nov 2021 08:40:16 +0100Wissenschaftsbarometer 2021: Vertrauen in Wissenschaft und Forschung weiterhin hochhttps://www.aif.de/news/details/wissenschaftsbarometer-2021-vertrauen-in-wissenschaft-und-forschung-weiterhin-hoch.htmlDas Vertrauen der Deutschen in Wissenschaft und Forschung ist weiterhin hoch. 61 Prozent der Befragten geben im Wissenschaftsbarometer 2021 an, eher oder voll und ganz in Wissenschaft und Forschung zu vertrauen. Das sind ähnlich viele wie bei der vorherigen Erhebung im November 2020 (60 %) und mehr als vor Beginn der Corona-Pandemie (2019: 46 %, 2018: 54 %, 2017: 50 %). Nur in den Corona-Spezial-Erhebungen im April und Mai 2020 war die Zustimmung mit 73 respektive 66 Prozent höher. 32 Prozent der Befragten sind aktuell unentschieden. Das geht aus bevölkerungsrepräsentativen Daten des Wissenschaftsbarometers hervor, mit dem die gemeinnützige Organisation Wissenschaft im Dialog (WiD) die öffentliche Meinung zu Wissenschaft und Forschung in Deutschland erhebt. Förderer und Unterstützer des Projekts sind die Robert Bosch Stiftung und die Fraunhofer-Gesellschaft.

Wunsch nach wissenschaftlicher Politikberatung

Das hohe Vertrauen in Wissenschaft und Forschung zeigt sich auch im Wunsch nach wissenschaftlicher Politikberatung. So sind über zwei Drittel der Befragten (69 %) der Ansicht, dass politische Entscheidungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollten. 75 Prozent finden, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich öffentlich äußern sollten, wenn politische Entscheidungen wissenschaftliche Erkenntnisse nicht berücksichtigen. Die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Politik im konkreten Kontext der Corona-Pandemie bestimmte Entscheidungen empfehlen sollten. 31 Prozent meinen hingegen, sie sollten Entscheidungsmöglichkeiten und deren Konsequenzen erläutern, aber keine Empfehlungen geben. 18 Prozent finden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten die Politik lediglich über wissenschaftliche Erkenntnisse zu Corona informieren.

Corona: Wissenschaft und Medizin genießen hohes Vertrauen

Das grundsätzlich hohe Vertrauen in Wissenschaft und Forschung spiegelt sich auch in einem hohen Vertrauen in die Aussagen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Kontext der Corona-Pandemie wider. (2021: 73 %, November 2020: 73 %, April 2020: 71 %). Einzig das Vertrauen in Aussagen von Ärztinnen und Ärzten und medizinischem Personal zu Corona ist höher (2021: 79 %, November 2020: 80 %, April 2020: 78 %). Den Aussagen der Vertreterinnen und Vertreter von Behörden und Ämtern sowie von Journalistinnen und Journalisten und von Politikerinnen und Politikern wird im Vergleich wesentlich weniger Vertrauen entgegengebracht (2021: 34 %, 21 % und 18 %).

Internet und Fernsehen wichtigste Informationskanäle

Eine Veränderung gibt es bei den Informationskanälen, mit denen sich die Befragten über Wissenschaft und Forschung informieren. 2018 führte noch das Fernsehen die Liste mit 37 Prozent an (Internet: 35 %). Heute zieht das Internet knapp am Fernsehen vorbei und ist nun die Informationsquelle, die von den meisten Befragten (40 %) häufig oder sehr häufig genutzt wird, um sich über Wissenschaft und Forschung zu informieren. Für das Fernsehen machen weiterhin 37 Prozent entsprechende Angaben.

Im Internet bleiben Websites und Mediatheken von Nachrichtenmedien mit 48 Prozent die von den meisten häufig oder sehr häufig genutzten Informationskanäle zu Wissenschaft und Forschung (2020: 57 %, 2018: 41 %). Seit 2018 sind besonders YouTube und andere Videoplattformen (2021: 33 %, 2020: 29 %, 2018: 23 %), sowie Podcasts (2021: 16 %, 2020: 9 %, 2018: 6 %) relevanter geworden.

Repräsentative Bevölkerungsumfrage

Das Wissenschaftsbarometer ist eine bevölkerungsrepräsentative Meinungsumfrage. Es betrachtet seit 2014 die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung. Die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers 2021 basieren auf 1.002 Telefoninterviews, die im Rahmen einer Mehrthemenumfrage von Kantar – im Auftrag von WiD – geführt wurden. Die AiF gehört zu den Trägerorganisationen von WiD. (di)

Weitere Informationen finden Interessenten unter www.wissenschaftsbarometer.de.

 

Foto: © Wissenschaftsbarometer

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news-10378Thu, 11 Nov 2021 17:05:00 +0100Innovationspreis Reallabore des BMWi ausgeschriebenhttps://www.aif.de/news/details/innovationspreis-reallabore-des-bmwi-ausgeschrieben.htmlDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat vor zwei Jahren den Innovationspreis Reallabore ins Leben gerufen, um herausragende Reallabore zu würdigen und mutigen Vordenkern die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die sie verdienen. Reallabore sind zeitlich begrenzte Testräume, in denen Innovationen unter realen Bedingungen erprobt werden, die mit dem bestehenden Rechtsrahmen oft nur bedingt vereinbar sind. So kann auch der Gesetzgeber schon im frühen Stadium über die Wirkungen der Innovationen lernen, um die Gesetze so weiterzuentwickeln, dass Zukunft in Deutschland nicht nur gedacht, sondern auch gemacht wird.

Nach der ersten Verleihung im Mai 2020 an Labore in vielfältigen Bereichen, so etwa für autonomes Fahren auf der Straße oder der Schiene, Drohnenanwendungen, neue Lösungen für die Telemedizin oder öffentliche Verwaltungen, sucht das BMWi nun Bewerber für den zweiten Innovationspreis.

Der Preis wird technologie- und innovationsübergreifend vergeben und gliedert sich in drei Kategorien:

  • Kategorie „Ausblicke“: Ideen für Reallabore
  • Kategorie „Einblicke“: Reallabore in der Umsetzung
  • Kategorie „Rückblicke“: Abgeschlossene Reallabore

Eine hochkarätige Fachjury wählt für jede Kategorie drei Sieger aus, die voraussichtlich Ende Mai 2022 in einer festlichen Preisverleihung ausgezeichnet und der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Bewerbungsfrist bis zum 26. Januar 2022

Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verwaltungen können mit geplanten, laufenden und abgeschlossenen Reallaboren am Innovationspreis teilnehmen und sich bis zum 26. Januar 2022 unter folgendem Link bewerben: www.innovationspreis-reallabore.de. Dort findet sich auch ein Rückblick auf den ersten Innovationspreis Reallabore und dessen Sieger.

Weiterführende Informationen zur Reallabore-Strategie und den aktuellen Maßnahmen des BMWi zur Stärkung von Reallaboren finden Interessenten unter www.reallabore-bmwi.de. (di)

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news-10368Tue, 02 Nov 2021 15:28:00 +0100Dörrenberg StudienAWARD ausgeschriebenhttps://www.aif.de/news/details/doerrenberg-studienaward-ausgeschrieben.htmlZum mittlerweile 14. Mal schreibt die Dörrenberg Edelstahl GmbH, ein im AiF-Netzwerk aktives mittelständisches Stahlwerk mit Sitz in Engelskirchen-Ründeroth und über 150-jähriger Tradition, ihren Förderpreis für den Fachkräftenachwuchs aus. Er ist die bundesweit wichtigste Auszeichnung für Bachelorarbeiten zum Thema Stahl. Angesprochen sind Studierende technischer Fachrichtungen mit werkstofftechnischem Schwerpunkt.

Teilnehmen können Studierende mit einer schriftlichen Ausarbeitung zu den folgenden Themenkomplexen:

•    Stahlherstellung / -weiterverarbeitung
•    Gießen / Feingießen von Eisen und Stahl
•    Wärmebehandlung von Stahl und Stahlguss
•    Randschichtbehandlungen von Werkzeugen
•    Werkzeugbeschichtungen
•    Stahl- / Stahlgusseigenschaften
•    AM / Additive Manufacturing 3D-Druck

Die Teilnahmebedingungen finden Interessenten unter www.doerrenberg.de Einsendeschluss für Studien-, Seminar- und Bachelorarbeiten o.ä. ist der 31. Dezember 2021. Diplom- und Masterarbeiten sind nicht zugelassen. (di)

Foto: pexels

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news-10360Fri, 29 Oct 2021 15:53:00 +0200AiF-Publikation Daten – Fakten – Köpfe aktualisierthttps://www.aif.de/news/details/aif-publikation-daten-fakten-koepfe-aktualisiert-2.htmlOb über die AiF geflossene Fördermittel, die Zusammensetzung ihrer wichtigsten Gremien oder ein Verzeichnis aller AiF-Forschungsvereinigungen: Die Publikation Daten – Fakten – Köpfe stellt Wissenswertes über die AiF in kompakter Form vor – frisch aktualisert. (di)

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news-10358Tue, 26 Oct 2021 08:38:25 +0200Save the Date: Live-Online-Event am 1. Dezember 2021https://www.aif.de/news/details/save-the-date-live-online-event-am-1-dezember-2021.htmlAm 1. Dezember 2021 verleiht die AiF ihren Otto von Guericke-Preis für herausragende Leistungen im Bereich der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zum 25. Mal. Das Gewinnerteam wird ab 18:00 Uhr im Rahmen eines Live-Online-Events bekannt gegeben und ausgezeichnet. Drei Finalistenteams stellen ihre Forschungsarbeiten vor, die nicht nur wissenschaftlich exzellent, sondern auch von großer wirtschaftlicher Bedeutung für mittelständische Unternehmen sein müssen.

Das Programm und ein Teilnahmelink zur Veranstaltung werden in Kürze auf unserer Website veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Informationen zu den Nominierten

Informationen zum Otto von Guericke-Preis und zu den nominierten Teams und ihren Projekten gibt es auf der Website der AiF unter https://www.aif.de/ueber-uns/auszeichnungen/otto-von-guericke-preis.html sowie in den sozialen Medien unter https://twitter.com/AiF_ev und https://www.linkedin.com/company/aifev.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Veranstaltung gibt folgender Trailer. (di)

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Veranstaltungen/Termine_TermineAuszeichnungenHomeNews
news-10342Wed, 20 Oct 2021 14:10:40 +0200AiF-Jahresmagazin ZOOM 2020/2021 erschienenhttps://www.aif.de/news/details/aif-jahresmagazin-zoom-2020-2021-erschienen.htmlWie haben mittelständische Unternehmen die Corona-Krise bewältigt? Wie unterstützt die AiF den Mittelstand dabei, Beiträge zur Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit zu leisten? Welche Ideen hat die Politik, um den forschungsaffinen Mittelstand zu stärken? Diese und andere Fragen beantwortet schlaglichtartig das druckfrische AiF-Jahresmagazin ZOOM 2020/2021. Außerdem erfahren Sie in kurzen Geschichten Aktuelles und Wissenswertes aus dem Forschungsnetzwerk der AiF und ihrer Mitgliedsvereinigungen sowie den von der AiF betreuten Förderprogrammen.

Die von der AiF organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützen die Forschungs- und Innovationsaktivitäten des Mittelstandes, sie stimulieren die Kooperation zwischen den Akteuren des Innovationssystems und befördern den Transfer, so dass wissenschaftlich gewonnene Forschungsergebnisse schnell in innovative Produkte und Verfahren einfließen können. Die seit Jahren hohen Antragszahlen in beiden Programmen belegen sowohl die Passgenauigkeit als auch die Wirksamkeit dieser Förderinstrumente für den Mittelstand.

Die AiF wünscht viel Spaß beim Blättern.

Hier geht´s zum AiF-Jahresmagazin ZOOM 2020/2021 (PDF). (di)

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news-10332Thu, 14 Oct 2021 08:50:52 +0200Wissenschafts- und Innovationssystem: Die nächste Ausbaustufe zündenhttps://www.aif.de/news/details/wissenschafts-und-innovationssystem-die-naechste-ausbaustufe-zuenden.htmlFührende Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbände appellieren anlässlich der bevorstehenden Regierungsbildung auf Bundesebene, den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland weiter zu stärken und die erforderlichen Veränderungen rasch und mutig anzugehen. Angesichts enormer Herausforderungen wie Klimawandel und Covid-19-Pandemie muss nun die „nächste Ausbaustufe des Wissenschafts- und Innovationssystems gezündet werden“, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme.

Das Berliner Forschungsnetzwerk, zu dem auch die AiF gehört, fasst seine Forderungen und Empfehlungen für die Forschungs- und Innovationspolitik der 20. Legislaturperiode in sechs Handlungsfeldern zusammen: „Forschung und Innovation prioritär behandeln“, „Schneller, entschlossener und vernetzter handeln“, „Talente gewinnen und exzellente Ausstattung sicherstellen“, „Start-up-Förderung und Transfer vorantreiben“, „Digitale Transformation voranbringen“, „Forschung und Innovation zu Kernthemen der EU machen“.

Ganz konkret wird u.a. gefordert: Forschung und Innovation müssen höchste Priorität für die künftige Bundesregierung haben und damit zur „Chefsache“ werden. Deutschland muss das 3,5-Prozent-Ziel für Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2025 erreichen. Der Erkenntnistransfer ist wesentliche Voraussetzung zur Lösung der ökologischen und ökonomischen Probleme und muss durch eine intensiviere Vernetzung der Innovationskräfte in der Grundlagenforschung, der anwendungsnahen und industriellen Forschung unbedingt ausgeweitet werden. Für den Mittelstand sind breitenwirksame Bottom-up-Ansätze wie die Industrielle Gemeinschaftsforschung zentral. (frd)

Hier finden Sie die gesamte Stellungnahme "Wissenschafts- und Innovationssystem: Die nächste Ausbaustufe zünden" (pdf-Datei).


Foto: © fotolia

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PolitikHomeNews
news-10329Tue, 12 Oct 2021 12:03:27 +0200AiF trauert um Altpräsident Johann Wilhelm Arntzhttps://www.aif.de/news/details/aif-trauert-um-altpraesident-johann-wilhelm-arntz.htmlIm Alter von 82 Jahren ist am 6. Oktober 2021 AiF-Altpräsident Dipl.-Wirtsch.-Ing. Johann Wilhelm Arntz in Remscheid verstorben. Johann Wilhelm Arntz hat sich im Innovationsnetzwerk der AiF besondere Verdienste um die Forschung für den Mittelstand erworben. Von 2002 bis 2007 war er Präsident der AiF und von 1973 bis 1995 Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW). 2008 hat ihm die AiF für sein ehrenamtliches Engagement die Otto von Guericke-Medaille verliehen. Mit Johann Wilhelm Arntz verliert die AiF eine herausragende Persönlichkeit, die ihr eigenes mittelständisches Familienunternehmen in sechster Generation mehr als dreißig Jahre lang erfolgreich geprägt hat.

Der amtierende Präsident der AiF, Professor Sebastian Bauer, sagt über seinen verstorbenen Amtsvorgänger: „In den Reihen der AiF hat Johann Wilhelm Arntz durch seine Aufgeschlossenheit, seine Begeisterungsfähigkeit und seine Empathie unverwechselbare Spuren hinterlassen. Höhepunkte seiner Amtszeit waren der Empfang der AiF mit Bundeswirtschaftsminister Werner Müller im Neubau des Kölner Wallraf-Richartz-Museums im Jahr 2002 und das fünfzigjährige Jubiläum der AiF im Jahr 2004, das mit einem Festakt im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin gefeiert wurde. Unter den zahlreichen Gästen konnte Johann Wilhelm Arntz den Bundespräsidenten, Johannes Rau, und den Bundeswirtschaftsminister, Wolfgang Clement, begrüßen. Wir sind Johann Wilhelm Arntz für seinen Einsatz in den Reihen der AiF zu größtem Dank verpflichtet und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Johann Wilhelm Arntz gehörte dem Präsidium der AiF bereits seit 1983 an und war von 1998 bis 2001 zunächst einer ihrer beiden Vizepräsidenten. Er hatte den stellvertretenden Vorsitz im Kuratorium der Stiftung Industrieforschung inne und war Mitglied des Vorstands des Deutschen Verbandes Technisch-Wissenschaftlicher Vereine e.V. (DVT). Darüber hinaus war er Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid und ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Im Jahr 1989 wurde Johann Wilhelm Arntz das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen und im Jahr 1995 das Verdienstkreuz 1. Klasse. (Hui)

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news-10309Thu, 07 Oct 2021 14:12:04 +0200Aussetzung der ZIM-Antragsannahme ab 7. Oktober 2021, 20:00 Uhrhttps://www.aif.de/news/details/aussetzung-zim-antragsannahme-ab-07-oktober-2021-2000-uhr-1.htmlIn den letzten Monaten ist die Nachfrage nach Förderung aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erheblich gestiegen.

Vor dem Hintergrund der begrenzten verfügbaren Mittel und der bereits sehr deutlich verlängerten Bearbeitungszeiten sind gemäß Nr. 1.2 der ZIM-Richtlinie steuernde Maßnahmen notwendig.

Die ausführliche Meldung finden Sie auf der ZIM-Website.

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ZIMHomeNews
news-10303Tue, 05 Oct 2021 09:42:46 +0200DFG-Förderatlas 2021https://www.aif.de/news/details/dfg-foerderatlas-2021.htmlAm 5. Oktober 2021 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in einer virtuellen Veranstaltung die neue Ausgabe des DFG-Förderatlas vorgestellt. Der Bericht präsentiert umfassende Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Analysen, die in nach Fächern und Fördergebieten differenzierter Form über den Drittmittelerfolg von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bei der DFG, im Rahmen der direkten FuE-Förderung des Bundes sowie im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 informieren. Ergänzend werden im aktuellen Förderatlas zwei historische Ereignisse als Schwerpunktthemen aufgegriffen: das 100-jährige Bestehen der DFG sowie die deutsche Wiedervereinigung, die sich 2020 zum 30. Mal jährte.

Kennzahlen aus dem AiF-Netzwerk

Die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird in Kapitel 2.3.4 dargestellt und an mehreren Stellen der Publikation berücksichtigt. Dabei liegen Daten zu laufenden oder abgeschlossenen Vorhaben im Zeitraum 2017 bis 2019 zugrunde. In diesem Zeitraum wurden über die AiF Vorhaben der IGF mit einem Gesamtvolumen von rund 532 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. An diesen Vorhaben waren Hochschulen mit 53,5 Prozent und außeruniversitäre Einrichtungen mit 46,3 Prozent beteiligt (Tabelle 3-1). Unter den beteiligten Hochschulen steht die RWTH Aachen mit 49,1 Millionen Euro an der Spitze, gefolgt von der TU Dresden mit 26,2 Millionen Euro und der TU München mit 24,6 Millionen Euro (Tabelle 4-21).

Die Förderlinie Kooperationsprojekte des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), die von der AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger des BMWi betreut wird, wird im Förderatlas mit allen anderen Förderlinien von ZIM in die Darstellung der direkten FuE-Förderung des Bundes einbezogen.

Unter www.dfg.de/foerderatlas finden Interessenten die Online-Fassung der Publikation mit zusätzlichen Downloadmöglichkeiten, thematischen Kurzeinführungen und interaktiv bedienbaren Karten. (di)

 

Foto: © istock.com

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news-10300Thu, 30 Sep 2021 11:53:54 +0200CORNET und IraSME: Internationale Fördernetzwerke verzeichnen weiterhin hohe Antragszahlenhttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-internationale-foerdernetzwerke-verzeichnen-weiterhin-hohe-antragszahlen.htmlAm 29. September 2021 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME. Bis zu diesem Stichtag hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Auch in der aktuellen Ausschreibungsrunde bewegten sich die Antragszahlen auf einem weiterhin hohen Niveau.

CORNET – die internationale Variante der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann.

In der 32. CORNET-Ausschreibungsrunde wurden 30 Anträge eingereicht. Die Projektvorschläge sind thematisch vielfältig und reichen unter anderem von der Entwicklung nachhaltiger, nährstoffreicher Süßigkeiten sowie antimikrobieller Verpackungen im Lebensmittelsektor bis hin zur effizienten Energieumwandlung im Automobilbereich. Unter den Antragseingängen befinden sich Kollaborationsprojekte mit deutschen, flämischen, wallonischen, österreichischen, polnischen, schweizerischen, türkischen und französischen Partnern. Neben bilateralen Kooperationsprojekten wurden vier Projektvorschläge eingereicht, bei denen sich jeweils drei Länder und Regionen zusammengeschlossen haben.Zusätzlich zu Kooperationen aus dem europäischen Raum sind auch zwei Projekte mit Partnern aus Japan sowie drei Projektvorhaben mit Partnern aus Brasilien eingereicht worden, das Ende 2018 nach Peru als zweites Land aus Südamerika dem Netzwerk beigetreten und mittlerweile mit zwei Förderorganisationen in CORNET vertreten ist. Ob ein Projektantrag infolge der Evaluierung durch internationale Experten bewilligt wird, erfahren Antragsteller im April 2022.

Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten bei den Förderangeboten auf der AiF-Webseite oder in englischer Sprache auf der CORNET-Webseite.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen und regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern, aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus ZIM-Mitteln gefördert werden.

In der 28. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, konnten 13 gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien,  Deutschland, Russland und der Türkei registriert werden. Die binationalen Konsortien decken vielfältige Technologiegebiete ab, darunter, „Smarte Textilien“, Abfallrecycling, Agrartechnologie, Elektrokatalyse, Biobrennstoffe, Kommunikationstechnologien, molekulare Diagnostik und Veterinärmedizin.

Die Projekte werden umgehend an die entsprechenden Förderagenturen übergeben. Nach einer avisierten vier- bis fünfmonatigen Begutachtungszeit soll im Februar 2022 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen. Weitere Informationen zu IraSME finden Interessenten auf der ZIM-Webseite oder in englischer Sprache auf der IraSME-Webseite.

Weitere Ausschreibungen der Netzwerke

Die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr, immer mit gemeinsamer Deadline Ende März und Ende September. Die nächste Ausschreibungsrunde für CORNET- und IraSME-Projekte endet am 30. März 2022.

Wie genau sich beide Netzwerke unterscheiden und worin ihre Gemeinsamkeiten liegen, lässt sich übersichtlich auf der englischsprachigen CORNET-Seite nachlesen. (be)
 

Foto: © fotolia.de

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CORNET DEHomeNews
news-10294Tue, 28 Sep 2021 13:08:42 +0200Paneldiskussion zur Forschungszulagehttps://www.aif.de/news/details/paneldiskussion-zur-forschungszulage.htmlAm 27. Oktober 2021 veranstaltet das AiF InnovatorsNet von 15:00 bis 16:30 Uhr eine online-Paneldiskussion zur Forschungszulage. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulagengesetz, FZulG) ermöglicht die steuerliche Begünstigung von Forschungsausgaben. Die Forschungszulage ist als Breitenförderung konzipiert und soll möglichst vielen Unternehmen in Deutschland zugutekommen. Mit dem Betrieb der Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein aus der VDI Technologiezentrum GmbH, dem DLR Projektträger und der AiF Projekt GmbH bestehendes Konsortium beauftragt.

Um die Popularität der Forschungszulage zu steigern und Hemmschwellen abzubauen, bietet die 1 ½-stündige Diskussionsveranstaltung einen Überblick über das Förderinstrument und beleuchtet es aus unterschiedlichen Perspektiven. Diskussionsteilnehmende sind Dr. Peter Dültgen, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V., Jens Hansen, Geschäftsführer der Airstier Technologie GmbH, Dr. Thomas Kathöfer, Hauptgeschäftsführer des AiF e.V., Paulina Osiak, Bereichsleiterin Forschungszulage der AiF Projekt GmbH und Jörg Zylla, Leitender Entwickler der Werner & Mertz GmbH.

Hier geht´s zur Anmeldung „Paneldiskussion Forschungszulage“

Das AiF InnovatorsNet ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbänden, die nach Innovation streben. Es fördert den Austausch untereinander und bietet Informationsangebote zu Forschungsthemen, Branchentrends und praxisrelevanten Skills rund um das Thema Innovation und Förderung und wird von der AiF FTK GmbH koordiniert. (di) |

 

Foto: pexels

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news-10229Thu, 23 Sep 2021 11:58:00 +0200Mauerwerksbruch zur Dachbegrünunghttps://www.aif.de/news/details/mauerwerksbruch-zur-dachbegruenung.htmlVegetationssubstrate bilden die Grundlage für Dachbegrünungen, die einen wichtigen Beitrag zur positiven Beeinflussung des urbanen Mikroklimas leisten, indem sie beispielsweise die Umgebung durch Wasserverdunstung kühlen und Feinstaub binden. Vegetationssubstrate bestehen aus porösen Gesteinskörnungen wie Bims oder Lava und organischen Zuschlägen wie Torf. Auch sortenreiner Ziegelbruch hat sich hier bewährt.

Mauerwerksbruch aus porosierten Hochlochziegeln mit Putz- und Mörtelanhaftungen wird durch die Düngemittelverordnung bislang jedoch ausgeschlossen. Hier zeichnet sich großes Potenzial ab, da der hohe Porosierungsgrad eine höhere Wasserkapazität sowie einen größeren Einfluss auf die Reduktion der Transmissionswärmeverluste, die bei beheizten Gebäuden durch Energieabgabe an die Umgebung entstehen, erwarten lässt.

Im Rahmen eines aktuellen Vorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) soll daher die Eignung von Mauerwerksbruch aus porosierten Hochlochziegeln mit einem Massenanteil von bis zu fünf Prozent Putz- und Mörtelanhaftungen als Vegetationssubstrat untersucht werden. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Auswirkungen auf das hygrothermische Verhalten der Dachkonstruktion, die Reduktion der Transmissionswärmeverluste im Winter sowie der sommerliche Wärmeschutz. Ziel des Projektes ist es, eine valide Datengrundlage zu schaffen, die eine Aufnahme dieser Substrate in die Düngemittelverordnung und die Dachbegrünungsrichtlinien sowie die Nachweise zum sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz ermöglicht.

Durch die Entwicklung eines solchen Vegetationssubstrates kann die Rohstoffbereitstellung für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Substrathersteller gesichert werden, da eine neue Sekundärrohstoffquelle zur Verfügung steht. Weiterhin kann die Akzeptanz von Gründächern durch die positiven bauphysikalischen und ökologischen Eigenschaften gesteigert werden. Das vorwettbewerbliche IGF-Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert. (di)

Forschungsvereinigung

AiF-Forschungsvereinigung Ziegelindustrie e.V.

Forschungseinrichtung

Institut für Ziegelforschung Essen e.V.

 

Foto: © sunflowerey / stock.adobe.com

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news-10275Fri, 17 Sep 2021 13:15:23 +0200Industrielle Gemeinschaftsforschung: Richtlinie verlängerthttps://www.aif.de/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-richtlinie-verlaengert.htmlDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Richtlinie über die Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die in der jüngsten Fassung von August 2017 in Kraft ist und zunächst bis Ende 2021 befristet war, unverändert bis Ende 2022 verlängert.

Das BMWi fördert Projekte der IGF in partnerschaftlicher Kooperation mit der AiF und ihren rund 100 industriellen Forschungsvereinigungen seit der Gründung der AiF, die 1954 zu diesem Zweck erfolgt ist. Die IGF ist die breitenwirksamste Maßnahme zur Förderung des innovativen Mittelstands in Deutschland. 2020 wurden rund 25.000 Unternehmensbeteiligungen an Projekten der IGF registriert, die das BMWi in diesem Jahr mit rund 200 Millionen Euro über die AiF gefördert hat.

Mit der Verlängerung der Richtlinie über die Förderung der IGF setzt das BMWi die erfolgreiche Kooperation mit der AiF und ihren Forschungsvereinigungen im Interesse des innovativen Mittelstandes in Deutschland fort. (Hui)

 

Hier geht’s zur Pressemitteilung, die das BMWi aus diesem Anlass veröffentlicht hat.

 

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news-10270Wed, 15 Sep 2021 12:00:12 +0200Bundestagskandidat erlebt Mittelstandsforschung bei der Fogra hautnahhttps://www.aif.de/news/details/bundestagskandidat-erlebt-mittelstandforschung-bei-der-fogra-hautnah.htmlDr. Korbinian Rüger, SPD-Direktkandidat für die Bundestagswahl im Landkreis München-Land, besuchte das Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. und informierte sich über Forschungsaktivitäten des Mittelstandes. Das Institut mit Sitz in Aschheim bei München ist eines von rund 100 Mitgliedern der AiF. Es betreibt anwendungsorientierte Forschung und schafft Standards für Prozesse und Qualitätsprüfungen auf dem Gebiet der Druck- und Medientechnologien.

Der Fogra-Institutsleiter Dr. Eduard Neufeld stellte dem Politiker, der von der Aschheimer Gemeinderätin Ingrid Lenz-Aktas begleitet wurde, bei einem Rundgang das über sieben Jahrzehnte lange Forschungsengagement der Fogra vor. Wirkung und Ergebnisse der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und INNO-KOM waren vor allem Inhalt des ausführlichen Austausches zwischen den Vertretern der angewandten Forschung und der Politik. Die vorwettbewerbliche IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert.

Gemeinschaftsforschung durch den Zusammenschluss von hauptsächlich kleinen und mittelständischen Betrieben, die sich keine eigene wissenschaftlich arbeitende Forschungsabteilung leisten können, ist seit 1951 leitende Gründungsidee der Fogra. Deren Technischen Beiräte, die sich aus ihren über 900 Mitgliedern zusammensetzen, verbinden innovative Unternehmen der Branche und identifizieren neue Forschungsthemen. So wird sichergestellt, dass bei öffentlich geförderten Projekten genau die Themen bearbeitet werden, die für die Praxis von Bedeutung sind, und dass die Ergebnisse branchenübergreifend nutzbar sind. (frd)

Foto: © Fogra

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news-10230Tue, 14 Sep 2021 12:07:00 +0200Veranstaltungen und Terminehttps://www.aif.de/news/details/veranstaltungen-und-termine.htmlDie Sommerzeit neigt sich dem Ende zu und das zeigt auch ein Blick in den Veranstaltungskalender der AiF. Dieser ist seit September wieder gut mit Terminen der AiF-Forschungsvereinigungen gefüllt. Online und in allen Teilen des Landes gibt es Expertenforen, Jahrestagungen oder Schulungen zu den verschiedensten Themen. (di)

Interessiert? Hier geht´s zum filterbaren AiF-Veranstaltungskalender.

 

Foto: © PheelingsMedia / stock.adobe.com

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news-10228Thu, 09 Sep 2021 12:04:00 +0200Wasserstoff-Leitprojekt geht an den Starthttps://www.aif.de/news/details/wasserstoff-leitprojekt-h2giga-geht-an-den-start.htmlH2Giga, eines der drei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wasserstoff-Leitprojekte, ist Ende August 2021 an den Start gegangen. Mit über 130 beteiligten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft, organisiert in fast 30 eigenständig arbeitenden Verbünden, wird H2Giga die Herstellung von Grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab entwickeln. Das AiF-Mitglied DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. koordiniert im Leitprojekt H2Giga den Austausch der Partner aus Wissenschaft und Industrie. Er soll der „Booster“ für die Entwicklungs- und Innovationsgeschwindigkeit bei der Implementierung von Grünem Wasserstoff sein, Synergien heben und Entwicklungshürden überwinden. Das Ziel von H2Giga ist die Grundsteinlegung für eine wettbewerbsfähige Herstellung von Grünem Wasserstoff im Gigawatt-Maßstab, damit dieser Schlüssel der Energiewende verfügbar und bezahlbar werden kann. Insgesamt ist für diese Aktivitäten eine Fördersumme von etwa 500 Millionen Euro vorgesehen. 

Mit Grünem Wasserstoff kann erneuerbare elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt und damit speicherbar gemacht werden. Die Speicherung elektrischer Energie wiederum ist eine wesentliche Voraussetzung, um Deutschlands Energiewirtschaft auf regenerative Quellen umstellen zu können.

Industrialisierung der Wasserelektrolyse

Die Herstellung von Wasserstoff aus Wasser und Strom, die „Elektrolyse“, ist ein seit langem bekannter Prozess, der mittlerweile eine beachtliche technische Reife errungen hat. Aktuell ist diese Technologie jedoch noch nicht in großen, für das gesamte Energiesystem relevanten Maßstäben vorhanden. Die Elektrolyseure werden derzeit noch weitgehend in Handarbeit aufgebaut, mit entsprechend hohem Kostenaufwand und geringer Fertigungskapazität. Hier greift das Leitprojekt H2Giga, indem es die Industrialisierung der Wasserelektrolyse zur Herstellung von Grünem Wasserstoff vorbereitet und vorantreibt. Die Partner von H2Giga entwickeln für die Herstellung von Elektrolyseuren Fertigungstechnologien, Automatisierung, Digitalisierung und Methoden zur Qualitätskontrolle, so dass die heute noch überwiegende Fertigung mit geringer Automatisierungstiefe auf eine industrielle Serienproduktion für den entsprechenden Markthochlauf umgestellt werden kann.

Über die Wasserstoff-Leitprojekte

Mit einem vorgesehenen Fördervolumen von insgesamt etwa 740 Millionen Euro unterstützt das BMBF Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft. Die Wasserstoff-Leitprojekte bilden einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie und ermöglichen einen großen Schritt in Richtung eines nachhaltigen Energiesystems. In kürzester Zeit soll Deutschland eine führende Rolle in den Wasserstofftechnologien einnehmen und weiter ausbauen. Damit können Klimaschutz und Wirtschaft zunehmend in Einklang gebracht werden. Die Leitprojekte werden über eine Laufzeit von vier Jahren gefördert. Weitere Informationen unter www.wasserstoff-leitprojekte.de. (di)

 

Foto: © Corona Borealis / stock.adobe.com

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