www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Tue, 11 Aug 2020 09:45:38 +0200Tue, 11 Aug 2020 09:45:38 +0200TYPO3 EXT:newsnews-9506Tue, 11 Aug 2020 09:46:00 +0200Konsequent digital: das IKV-Jubiläumskolloquium 2020https://www.aif.de/news/details/konsequent-digital-das-ikv-jubilaeumskolloquium-2020.htmlVom 8. bis 11. September 2020 veranstaltet das Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen (IKV), dessen Fördervereinigung Mitglied der AiF ist, das 30. Kolloquium Kunststofftechnik in Aachen. Bedingt durch die Entwicklungen der COVID-19-Pandemie stellt das IKV seine traditionsreiche Konferenz dabei komplett auf ein digitales Format um.

Das Vortragsangebot wurde von zwei ganzen Tagen auf vier Nachmittage verteilt. Dadurch können Teilnehmer insgesamt mehr Vorträge hören. 15 Vortragssessions mit Impulsvorträgen von Industrievertretern und Forschungsberichten der IKV-Wissenschaftler bilden das Kernelement der Konferenz. Die Sessions werden per Live-Übertragung geteilt und die Inhalte zur Diskussion gestellt. Auch die etablierten Plenarvorträge zu aktuellen Schwerpunktthemen der Branche – Industrie 4.0 und Kreislaufwirtschaft – bleiben erhalten. Gelegenheit zum Netzwerken bieten Foren und Themenräume.

Ein wichtiger Bestandteil des Kolloquiums ist seit vielen Jahren der Blick hinter die Kulissen in die Labore und Technika des IKV. Der reale Besuch des Instituts im Rahmen von „IKV 360°“ wird 2020 zu einer virtuellen Besichtigungstour mit Demonstrationen zu innovativen Projekten und laufenden Prozessen an rund 60 Stationen aus sämtlichen Forschungsbereichen des IKV.

Im Jubiläumsjahr sei aber auch der Blick zurück erlaubt: 70 Jahre IKV und die Geschichte der deutschen Kunststofftechnik werden in verschiedenen digitalen Angeboten sichtbar gemacht. Außerdem wird der Georg-Menges-Preises an eine herausragende Persönlichkeit oder Institution aus dem Bereich der Kunststofftechnik verliehen.

Alle Informationen zum Programm und Tickets zur Konferenz und sind unter www.ikv-kolloquium.de erhältlich. (di)


Foto: © IKV

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news-9505Wed, 05 Aug 2020 09:43:00 +0200AiF FTK Loxonet – Das Social Intranet für den Mittelstandhttps://www.aif.de/news/details/aif-ftk-loxonet-das-social-intranet-fuer-den-mittelstand.htmlDie Digitalisierung schreitet voran, aber noch immer sind insbesondere zu wenige kleine und mittlere Unternehmen ausreichend für die Zukunft ausgerüstet. Die AiF FTK GmbH, eine einhundert-prozentige Tochter des AiF e.V., bietet nun Unterstützung bei den digitalen Herausforderungen. Gemeinsam mit der Loxonet GmbH hat die AiF FTK eine Business-Version des Social Intranets entwickelt, die optimal an die Bedürfnisse des Mittelstands angepasst ist.

AiFFTK Loxonet kombiniert Attribute eines klassischen Intranets und eines sozialen Netzwerks auf einem einzigen Medium. Dies führt zu einem produktiveren und transparenteren Arbeiten, da alle Mitarbeiter, Partner und Kunden eines Unternehmens oder einer Organisation auf einer Plattform effizient kooperieren und kommunizieren können.  Zu den Applikationen gehören beispielsweise Finanz- und Eventmanagement, Kalender und Newsletter, Chat- Messenger, User-Dashboard und noch viele mehr. Außerdem ist es möglich, das AiFFTK Loxonet zusätzlich als App-Version auf den Betriebssystemen iOS und Android zu verwenden.

Weitere Informationen und die Konditionen finden Interssenten auf den Webseiten der AiF FTK zu Loxonet – Das Social Intranet für innovative Institutionen. (di)


Foto: © AiF FTK

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news-9501Fri, 31 Jul 2020 09:57:48 +0200Neuauflage der BMWi-Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg" https://www.aif.de/news/details/neuauflage-der-bmwi-broschuere-von-der-idee-zum-markterfolg.htmlUm die Innovationsbereitschaft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu stärken, hilft das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit einer Reihe von passgenauen Förderprogrammen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und Herausforderungen zugeschnitten sind. Dazu gehören auch die unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) sowie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin als Projektträger führt.

Die neu aufgelegte Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg“ – Programme für einen innovativen Mittelstand gibt einen kompakten Überblick über die Förderprogramme und -initiativen des BMWi und informiert über Leistungen und Ansprechpartner.

Hier geht´s zum Download der Broschüre „Von der Idee zum Markterfolg“. (di)
 

Foto: © BMWi

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news-9495Fri, 24 Jul 2020 09:48:45 +0200Umfrage: Digitalisierungsbedarfe bei KMUhttps://www.aif.de/news/details/umfrage-digitalisierungsbedarfe-bei-kmu.htmlDie Digitalisierung nimmt zunehmend an Fahrt auf. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehen sich immer häufiger mit Fragestellungen rund um relevante Technologien, benötigte Kompetenzen und nachhaltige Lösungen konfrontiert. Mit regionalen und thematischen Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren bietet die Initiative „Mittelstand-Digital“ des Bundeswirtschaftsministeriums im ganzen Bundesgebiet kompetente und anbieterneutrale Anlaufstellen zur Information und Qualifikation in diesem Themenbereich.

Das AiF-Mitglied FIR e.V. an der RWTH Aachen führt im Rahmen des „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums – Digital in NRW“ jetzt eine Umfrage durch, um das Angebot für KMU in Zukunft noch spezifischer zu gestalten und mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg Richtung Industrie 4.0 zu begleiten. Ziel ist, die Angebote des Kompetenzzentrums bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, um KMU in ihrem Digitalisierungsprozess noch effizienter unterstützen zu können. Seit 2016 hat das „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum – Digital in NRW“ KMU mit mehr als 900 unternehmensspezifischen Leistungen unterstützt.

Eine Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 31. August 2020 möglich. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt nur 5 Minuten in Anspruch. (di)

Hier geht´s zur Umfrage.
 

Foto: © istock / HAT-Pix

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news-9461Thu, 09 Jul 2020 09:54:30 +0200AiF-Präsident begrüßt 50-Millionen-Euro-Mittelaufwuchs für Projektförderung der angewandten Forschung im Nachtragshaushalt 2020https://www.aif.de/news/details/aif-praesident-begruesst-50-millionen-euro-mittelaufwuchs-fuer-projektfoerderung-der-angewandten-forschung-im-nachtragshaushalt-2020.htmlDie deutsche Wirtschaft muss sich aufgrund der in der Geschichte der Bundesrepublik bisher größten Krise umstellen und noch stärker und schneller auf zukunftsorientierte Technologien setzen. Forschungsaffine kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aller Branchen sind hier enorm flexibel, benötigen aber - erst recht in diesen herausfordernden Zeiten - dringend Unterstützung, um weltmarktfähig zu bleiben und ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Produkte entwickeln zu können. Die seit Jahrzehnten erfolgreiche und weltweit einmalige Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) bietet beste Voraussetzungen, den Strukturwandel in mittelständisch geprägten Regionen zu beschleunigen und die Entwicklung, den Ausbau und den Einsatz neuer Technologien voranzubringen. Die aktuellen, besonders hohen Antragszahlen für IGF-Vorhaben zeigen den großen Bedarf an technologieoffener Forschungsförderung.

„Wir freuen uns wirklich sehr, dass auf Grundlage einer ergänzenden Beschlussempfehlung des Haushaltsausschusses nun im zweiten Nachtragshaushalt 2020 ein Mittelaufwuchs für den Bereich ‘Industrieforschung für Unternehmen‘ beschlossen wurde. Mit diesen zusätzlichen 50 Millionen Euro können – unter anderem über die IGF – viele großartige Vorhaben, die noch in diesem Jahr starten, zusätzlich realisiert werden. Dies ist bedarfsgerecht und die Forschungsvereinigungen der AiF können damit kurzfristig einen wichtigen Beitrag zur konjunkturellen Belebung der Wirtschaft leisten“, erklärt der Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. Professor Sebastian Bauer.

Der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Eckhardt Rehberg hält die Stärkung des forschenden deutschen Mittelstandes gerade in diesen Zeiten für absolut vorausschauend und bekräftigt die Beschlussempfehlung: „Die Mitglieder des Haushaltsauschusses waren sich, nahezu fraktionsübergreifend, einig, dass wir gerade jetzt die beiden mittelstandsorientierten Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit zusätzlichen Mitteln für 2020 ausstatten müssen. Viele Vorhaben, die Covid-19-bedingt nicht umgesetzt und auch grundsätzlich wegen begrenzter Budgets bisher keine Bewilligung bekommen konnten, können nun berücksichtigt werden und helfen insbesondere KMU Innovationen anzugehen bzw. durch die Vielzahl von Transferaktivitäten eigene Produkte und Dienstleistungen für die Zukunft fit zu machen. Bei der IGF werden die zusätzlichen Mittel voraussichtlich zu einigen tausend mehr Unternehmensbeteiligungen führen, hunderte Nachwuchsingenieure und sonstige Fachkräfte in Projekten involvieren. Und: Jedes Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung ist natürlich auch immer Strukturförderung, da großartige Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland die Projekte realisieren.“

Kurz nach dem Bundestag hat am 3. Juli 2020 auch der Bundesrat den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Corona-Hilfsmaßnahmen gebilligt. Damit wurde das Konjunkturpaket der Koalition im Bundeshaushalt 2020 umgesetzt. Aus dem Nachtrag stehen im Einzelplan des Bundeswirtschaftsministeriums nun zusätzlich 50 Millionen Euro für den Haushaltstitel „Industrieforschung für Unternehmen“ zur Verfügung.

Nach Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten kann das Gesetz im Bundesgesetzblatt verkündet werden und rückwirkend zum 1. Januar 2020 in Kraft treten.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, frauke.frodl@aif.de, Telefon: +49 30 64475 215

Download der Presseinformation als pdf-Datei.

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IGFPolitikHomePresseinformationen
news-9435Tue, 07 Jul 2020 08:17:00 +0200Wundauflagen aus Cellulose und Chitin – eine tierische Verbindunghttps://www.aif.de/news/details/wundauflagen-aus-cellulose-und-chitin.htmlWer hätte gedacht, dass Chitin, bekannt als der harte Panzer von Insekten und Krustentieren, für die Herstellung von luftdurchlässigen Vliesstoffen oder medizinischen Wundauflagen zum Einsatz kommen kann. Doch was wenig bekannt ist: In der Natur spinnen verschiedene Insekten ihren Kokonfaden aus der hornigen Substanz. Chitin besteht aus vielen miteinander verbundenen stickstoffhaltigen Zuckerbausteinen. Ähnlich wie das Biopolymer Cellulose bei Pflanzen, besitzt es für viele wirbellose Tiere eine Stützfunktion.

Im Rahmen eines IGF-Vorhabens des AiF-Mitglieds Forschungskuratoriums Textil e.V. gelang es Wissenschaftlern der Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) Denkendorf, Cellulose mit Chitin zu einer Mischfaser zu verbinden.

Während es für Fasern aus Cellulose bereits etablierte Verarbeitungsprozesse (Lyocell- und Viskoseverfahren) gibt, ist Chitin nur schwer löslich, da seine Struktur deutlich komplexer ist. Üblicherweise wird Chitin bei hohen Temperaturen unter Verwendung starker mineralischer Säuren und Laugen gelöst und von Protein und Kalziumkarbonat getrennt.

Für jedes Problem eine Lösung

Ionische Flüssigkeiten stellen eine umweltfreundliche Alternative zur Herstellung von Biopolymerfasern aus Cellulose und Chitin dar. Sie bestehen aus Salzen, die bereits bei Temperaturen unter 100 Grad Celsius flüssig sind und können viele Polymere lösen. Mithilfe solcher nicht toxischen, rezyklierbaren Lösungsmittel können Cellulose und Chitin erstmals in einem Prozessschritt miteinander verbunden werden.

Krabbenschalen als wertvolle Ressource

Gewonnen wird das Chitin aus Krabbenschalen. Statt der Entsorgung von jährlich mehreren tausend Tonnen weltweit, haben die Textilforscher einen Weg gefunden, einen Teil als wertvollen Rohstoff umweltfreundlich weiterzuverarbeiten. 

Entstanden ist eine biologisch abbaubare Mischfaser, die zu annähernd gleichen Teilen aus Chitin und Cellulose besteht. Im Vergleich zu reinen Cellulosefasern ist ihr Wasserrückhaltevermögen um 20 bis 60 Prozent höher. Das gespeicherte Wasser kann zu einer schnelleren Wundheilung beitragen. Dazu ist die Faser gleichzeitig luftdurchlässig und eignet sich daher ideal für medizinische Anwendung wie die Herstellung von Wundauflagen.

Im Vergleich zu den Produkten aus Chitosan, die bisher auf dem Markt erhältlich sind, entfällt bei Chitin der chemische Umwandlungsprozess und damit ein wesentlicher Kostenfaktor.

Die innovative Mischfaser ermöglicht eine problemlose Weiterverarbeitung über Web-, Strick- und Vliesstoffe. Der wirtschaftliche Produktionsprozess und die Eigenschaften des Materials verschaffen vor allem mittelständischen Unternehmen einen großen Vorteil im Bereich der Medizintextilien und technischen Textilien. 

Forschungsvereinigung

Forschungskuratorium Textil e.V.

Forschungseinrichtung

Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF), Institut für Textilchemie und Chemiefasern

Foto Krabbe: © später/pixelio, Foto Fasern und Textilien aus Cellulose-Chitin-Mischfasern“: © DITF

Herstellung von Cellulose/Chitin-Fasern für die Verarbeitung zu Spezialvliesstoffen und Textilien > Projektsteckbrief 19285 N

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Projekt-KollektionHomeNews
news-9439Thu, 02 Jul 2020 13:26:55 +0200AiF Forschungspolitik startet mit MdB Dr. Carsten Linnemann neues Video-Podcast-Format https://www.aif.de/news/details/aif-forschungspolitik-startet-mit-mdb-dr-carsten-linnemann-neues-video-podcast-format.html„AiF mittendrin – 180 Sekunden Forschungspolitik“ heißt die neue Video-Podcast-Reihe der AiF mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages.

Dr. Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestages, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Bereich Wirtschaft, Mittelstand und Tourismus sowie Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, gibt mit seinem Statement zur Situation des forschungsaffinen deutschen Mittelstandes am 1. Juli 2020 den Auftakt. „Der Umstand, dass die Wissenschaft auch vor Ort gepaart mit der Politik und der Wirtschaft zusammenarbeitet, führt dazu, dass Deutschland weltweit führend ist im Bereich Automobil, Elektro, Chemie, Maschinenbau, Anlagenbau – im industriellen Mittelstand vor allem. Es gibt auch andere Bereiche. Aber entscheidend ist jetzt: Wenn wir auf der einen Seite das ZIM-Programm und IGF fördern, sind wir nicht irgendwo in einer abstrakten wissenschaftlichen Welt unterwegs, sondern konkret am Praxisproblem. Und deswegen sind diese beiden Förderprogramme für mich entscheidend, dass wir die Zukunft in Deutschland gewinnen und nicht der Vergangenheit hinterherlaufen“, erklärt Linnemann in dem Video-Podcast der AiF-Forschungspolitik. (frd.)

Die Video-Podcasts sind auf der AiF-Website abrufbar.

Hier kommen Sie direkt zum aktuellen "AiF mittendrin - 180 Sekunden Forschungspolitik" mit MdB Dr. Carsten Linnemann (CDU)

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news-9436Tue, 30 Jun 2020 14:38:29 +0200IraSME öffnet die 26. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/irasme-oeffnet-die-26-internationale-ausschreibungsrunde-1.htmlDas internationale Fördernetzwerk IraSME hat seine 26. Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 30. September 2020 können Anträge für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin betreut.

Im Rahmen von IraSME werden nationale Förderprogramme mehrerer Länder und Regionen miteinander verknüpft, um transnationale FuE-Kooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die AiF Projekt GmbH mit der Koordination beauftragt hat.

Neues IraSME-Mitglied ist seit Mai 2020 die staatliche brasilianische Forschungsgesellschaft EMBRAPII (Empresa Brasileira de Pesquisa e Inovação Industrial). Dadurch haben auch Antragsteller aus Brasilien die Möglichkeit, sich um Förderung von FuE-Vorhaben mit ihren jeweiligen Partnern aus den teilnehmenden IraSME-Ländern oder -Regionen zu bewerben.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Webseite und auf der ZIM-Webseite. (di)

Kontakt

Koordinierungsbüro „Internationale FuE-Kooperationen“
Georg Nagel | Christian Fichtner | Jenny Gudlat | Paula Schnippering
+49 (0)30 48163-589 | zim-international(at)aif-projekt-gmbh.de

Foto: pexels

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news-9434Thu, 25 Jun 2020 13:21:10 +0200„Mr. Wasserstoff“ Dr. Stefan Kaufmann zu Besuch im AiF-Netzwerk https://www.aif.de/news/details/mr-wasserstoff-dr-stefan-kaufmann-zu-besuch-im-aif-netzwerk.htmlDr. Stefan Kaufmann, Mitglied des Bundestages (MdB), Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) neu ernannter Innovationsbeauftragter „Grüner Wasserstoff“, war am 23. Juni 2020 zu Gast im AiF-Netzwerk.

MdB Kaufmann, der in den Medien seit Bekanntwerden seiner neuen Aufgabe auch als „Mr. Wasserstoff“ bezeichnet wird, besuchte das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie der Universität Hohenheim in Stuttgart, einen langjährigen Forschungspartner des AiF-Mitglieds Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI). Als stellvertretendes Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages nahm er die Botschaft mit, dass es einer Aufstockung der Fördermittel in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) von derzeit 177 Millionen Euro auf mindestens 200 Millionen Euro bedarf, um die hohe volkswirtschaftliche Hebelwirkung des Programms zu gewährleisten. Prof. Jörg Hinrichs, Leiter des Fachgebiets für Milchwissenschaft und –technologie an der Universität Hohenheim und stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des FEI, konnte zudem die Notwendigkeit aufzeigen, die für 2020 verhängte globale Minderausgabe von ungefähr sechs Millionen Euro für die IGF auszusetzen. Dies sei umso dringlicher, da durch die Schließung der Forschungseinrichtungen im Zuge der Corona-Pandemie viele Forschungsaktivitäten stillgelegt werden mussten und dadurch ein zusätzlicher Fehlbedarf entstanden sei, so Hinrichs. (brg)

Hier geht es zur Pressemitteilung des FEI.

Foto: © Jan Winkler Fotografie

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news-9426Wed, 24 Jun 2020 14:23:00 +0200Baustart für die Modellfabrik des SKZhttps://www.aif.de/news/details/baustart-fuer-die-modellfabrik-des-skz.htmlDie Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoffzentrum e.V. (SKZ), die seit 50 Jahren zu den Mitgliedern der AiF zählt, hat Großes vor: Am 25. Mai 2020 begannen die Bauarbeiten für die SKZ Modellfabrik. Innerhalb des neuen Zentrums, das in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Verarbeitungstechnika und dem Technologie-Zentrum des SKZ in Würzburg gebaut wird, werden auf über 4.600 Quadratmetern Nutzfläche unterschiedliche Sektoren entstehen. Dort werden Forschungsbereiche wie die Additive Fertigung, das Spritzgießen, Fügen und Oberflächentechnik oder Messen und Prüfen 4.0 (Prozessmesstechnik, Zerstörungsfreie Prüfung, Bauteileigenschaften) vorangetrieben. Aber auch Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, die gerade hochaktuell sind und die das SKZ bereits seit vielen Jahren forciert, können weiter ausgebaut werden. Clusteraktivitäten für den Technologietransfer in Form von Tagungen, Workshops oder Expertenkreisen sowie das Marketing sollen ebenfalls in der Modellfabrik beheimatet werden und so die Umsetzung innovativer Ideen in vermarktbare Innovationen ermöglichen.

In der industriellen Realität sind produzierende Unternehmen mehrheitlich darauf ausgerichtet, Qualität zu geringen Kosten sowie hohe Stückzahlen zu liefern. Die Prozesse sind meist präzise organisiert und äußerst stabil. Innovationen bleiben im Tagesgeschäft häufig auf der Strecke und für Experimente bleibt wenig Spielraum. Das betrifft vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die die Kunststoffbranche stark prägen. Dennoch sind Innovationen als elementarer Bestandteil des Wirtschaftswachstums für ihre zukünftige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit zwingend notwendig.

„An diesem Punkt kommt die Modellfabrik des SKZ ins Spiel: Sie verbindet die industrielle und die digitale Welt, um unter anderem Innovationen in der Produktion zu ermöglichen. Konkrete industrielle Aufgabenstellungen können hier nachgestellt und abseits der Serienfertigung in einer industrienahen Umgebung mit hoher Expertise angegangen werden“, erläutert SKZ-Geschäftsführer Dr. Thomas Hochrein.

Arbeitswelt von morgen

Flexible OpenSpace-Bürowelten werden eine abteilungsübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit verbessern. Kurze Wege durch das gesamte Gebäude erhöhen den gegenseitigen Austausch und die Effizienz des SKZ als Dienstleister für den Mittelstand. Im Erdgeschoss werden außerdem eine Kinderkrippe für zwölf Kinder sowie ein Eltern-Kind-Zimmer entstehen, um der flexiblen Arbeitswelt von morgen und den steigenden Anforderungen an eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht zu werden.

„Mit der Modellfabrik wird bis 2022 das notwendige Know-how geschaffen, damit Bayern und Deutschland weiterhin einen Spitzenplatz auf dem Gebiet der Industrie 4.0-Produktion einnehmen. Gerade die aktuelle Corona-Krise zeigt, wie wichtig Kunststoffe in vielerlei Hinsicht sind – sei es als Hygieneschutz im Lebensmittelbereich oder als unverzichtbarer Bestandteil von Atemschutzmasken und Medizingeräten“, fasst SKZ-Institutsdirektor Professor Martin Bastian zusammen. „Die Fertigstellung der Modellfabrik wird diesen Aktivitäten noch einmal einen immensen Schub verleihen.“

Wer den Baufortschritt live mitverfolgen möchte, kann dies über die auf der SKZ-Homepage verlinkte WebCam tun: www.skz.de/modellfabrik. (di)

Foto: © SKZ

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news-9409Mon, 15 Jun 2020 10:09:00 +0200Industrielle Gemeinschaftsforschung: Sachsen Nummer eins im Ostenhttps://www.aif.de/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-sachsen-nummer-eins-im-osten.htmlNahezu 80 Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) wurden seit Mitte der 1990er Jahre allein im Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) verwirklicht. „Wir arbeiten dazu sehr erfolgreich mit Mitgliedern der AiF zusammen und wollen als Forschungseinrichtung attraktiver Partner für den Mittelstand sein“, erklärte Professorin Brigitte Voit, Wissenschaftliche Direktorin und Leiterin des IPF-Institutes Makromolekulare Chemie.

Gemeinsam mit weiteren IPF-Leitern und der AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik, Andrea Weißig, stellte sie am 9. Juni 2020 Andreas Lämmel (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, Obmann im Ausschuss für Wirtschaft und Energie sowie stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Tourismus, die angewandte und technologieoffene Forschung an konkreten Beispielen vor. Forscher arbeiten hier in Kooperation mit kleinen und mittleren Unternehmen aus allen Bundesländern beispielsweise an multifunktionalen Lacken, die unter anderem die Vereisung von Oberflächen verhindern, oder daran, wie Flüsse mit Bierreststoffen von Schwermetallen gereinigt werden können.

Mittelstandsorientierte Forschungsprogramme auch des Bundes stärkten die Position von Sachsen als führenden Wirtschaftsstandort im Osten, sagte der Bundestagsabgeordnete Andreas Lämmel, der seinen Wahlkreis im Umfeld des IPF Dresden hat. Er betonte: „Um Produkte weiter weltmarktfähig und nachhaltig gestalten zu können, besitzt die Industrielle Gemeinschaftsforschung für den gesamten deutschen Mittelstand eine grundlegende Bedeutung. Bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen müssen wir dafür sorgen, dass das Budget für IGF-Forschungsprojekte nicht verringert, sondern eher aufgestockt wird.“

Vorhaben im Umfang von 26,3 Millionen Euro aus dem Förderprogramm IGF des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden 2019 an Forschungseinrichtungen in Sachsen realisiert. Damit ist Sachsen Nummer eins in Ostdeutschland. Die Ergebnisse der IGF-Projekte kommen dem Mittelstand im Freistaat und bundesweit zugute und fördern den Strukturwandel in der Region. (frd)

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news-9388Mon, 08 Jun 2020 16:51:00 +0200ZIM-Antragsformulare verfügbarhttps://www.aif.de/news/details/zim-antragsformulare-verfuegbar.htmlEs ist soweit: Die neuen Antragsformulare nach der am 18. März 2020 in Kraft getretenen Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) stehen online zur Verfügung. Neue Einzel- und Kooperationsprojekte sowie Innovationsnetzwerke können damit bei den zuständigen Projektträgern zur Förderung beantragt werden. Mit der neuen Richtlinie wurde das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstandes an vielen Stellen optimiert.

Die AiF Projekt GmbH, eine hundertprozentige Tochter des AiF e.V., betreut die am stärksten nachgefragte Fördersäule des ZIM: FuE-Kooperationsprojekte. Bislang begleitete die AiF-Tochter im Zuge ihrer ZIM-Projektträgerschaft über 32.500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mittelständischen Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitenden Forschungseinrichtungen mit einem zugesagten Fördervolumen von mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Für 2020 stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen Euro für ZIM zur Verfügung. Die drei Fördersäulen des Programms werden von verschiedenen Projektträgern betreut. Neben der AiF Projekt GmbH, die für die FuE-Kooperationsprojekte verantwortlich zeichnet, ist die EURONORM GmbH für die FuE-Einzelprojekte zuständig, während die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Ansprechpartnerin für die Förderung von Innovationsnetzwerken ist.

Hier geht´s zu den Ansprechpartnern für Fragen rund um ZIM-Kooperationsprojekte. (di)

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news-9399Fri, 05 Jun 2020 16:51:00 +0200AiF und Zuse-Gemeinschaft plädieren für Nachbesserungen am Konjunkturprogramm im Interesse der Innovationsförderunghttps://www.aif.de/news/details/konjunkturpaket.htmlDie von der Koalition vorgelegten Pläne für ein großes Konjunkturprogramm betonen den Stellenwert von Forschung und Entwicklung für den benötigten Aufschwung. Die bislang im Konjunkturpaket erkennbare Stärkung der projektbezogenen Forschung ist jedoch noch nicht bedarfsgerecht.

Die Koalition hat den Fokus richtigerweise auf Zukunftsinvestitionen gelegt, für die Innovationen aus Deutschland benötigt werden. Wettbewerbsfähige Innovationen entstehen in deutschen Unternehmen häufig mit Hilfe bewährter Projektförderung des Bundes. Doch ausgerechnet die technologieoffene Projektförderung ist in den bisherigen Plänen der Koalition nur unzureichend berücksichtigt. Es ist erwiesen, dass die Projektförderung eine starke Hebelwirkung für Wettbewerbsfähigkeit und Innovationen aus Deutschland hat. AiF und Zuse-Gemeinschaft fordern daher mit Nachdruck, bewährte Programme wie die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), das Programm INNO-KOM und das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) aufzustocken. Die im Koalitionspapier zwar erwähnte, aber thematisch eng begrenzte Aufstockung projektbezogener Forschung müsse auf breitere Füße gestellt werden, mahnen die beiden Organisationen. „Gerade die Stärkung der themenoffenen Projektförderung zugunsten des Mittelstands hat ihre unmittelbare und nachhaltige Wirkung auf das ‚Wieder-Hochlaufen‘ der Wirtschaft schon bei früheren Konjunkturpaketen unter Beweis gestellt“, ist AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer überzeugt.

Innovationsimpulse stärken

Während für die großen außeruniversitären Forschungsorganisationen laut den Koalitionsplänen an eine „Ersatzfinanzierung“ für Erfolg versprechende Projekte gedacht ist, fehlt es für die mittelständisch geprägten außeruniversitären Forschungseinrichtungen komplett an einer solchen Unterstützung, kritisieren AiF und Zuse-Gemeinschaft. „Die Koalition muss hier dringend nachbessern, um den Fortbestand bewährter, effizienter Forschung zu sichern, die Deutschland für den Aufschwung von morgen nach vorne bringt“, fordert der Präsident der Zuse-Gemeinschaft, Professor Martin Bastian.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Hier geht´s zum PDF der Presseinformation.

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IGFPolitikHomePresseinformationen
news-9385Wed, 03 Jun 2020 13:38:00 +0200Unternehmen passen Forschung und Entwicklung in der Krise anhttps://www.aif.de/news/details/unternehmen-passen-forschung-und-entwicklung-in-der-krise-an.htmlDie Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten (FuEuI) deutscher Unternehmen aus. Das zeigen die Ergebnisse einer Online-Befragung vor allem von innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zwischen dem 9. und 30 April 2020 durchgeführt hat.

Rund 1.800 innovative Unternehmen haben an der Online-Befragung teilgenommen, 86 Prozent davon KMU. Der Großteil der Unternehmen wird die Laufzeit seiner FuEuI-Projekte verschieben oder verlängern (75 Prozent), 54 Prozent unterbrechen Projekte. Während 24 Prozent der Unternehmen angeben, Projekte abzubrechen, wollen 21 Prozent in der Krise neue FuEuI-Aktivitäten starten. Großunternehmen passen Umfang und Fortführung ihrer Planungen dabei insgesamt stärker an als KMU. Diese und weitere Ergebnisse, unter anderem zu strategischen Schlussfolgerungen der Unternehmen und Forderungen an die Politik, sind nun online veröffentlicht.

Bundesminister Peter Altmaier: „Innovationen sind zentral für Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Wachstum – das gilt für einzelne Unternehmen ebenso wie für unsere Volkswirtschaft als Ganzes. Das Konjunkturprogramm für unseren Neustart nach der Krise muss daher neben Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit vor allem auch Innovationen fördern. Mit Lösungen „made in Europe“ in Bereichen wie Cloud-Infrastruktur, Wasserstoff und Energieeffizienz können wir uns nicht nur als Wirtschaftsstandort zukunftsfest aufstellen, sondern auch zur Erreichung der Klimaziele maßgeblich beitragen. Vor allem KMU werden wir deshalb weiterhin nach Kräften bei Forschung und Entwicklung unterstützen.“

Die Ergebnisse der Befragung will das BMWi nutzen, um seine innovations- und digitalpolitischen Förderprogramme und -initiativen weiter zu optimieren. Sie gehen in die Transferinitiative des BMWi ein, deren Ziel es ist, den Übergang von Forschungsergebnissen in neue, marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Zuletzt hat das BMWi im Lichte der Corona-Krise bereits zahlreiche Maßnahmen (PDF, 145 KB) in seinen Förderprogrammen umgesetzt, die Verfahren entbürokratisieren, die Digitalisierung unterstützen und die Teilnahme für den innovativen Mittelstand erleichtern. (di)

Hier geht´s zu den Ergebnissen der BMWi-Befragung (PDF, 592 KB).

Foto: pexels

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news-9368Tue, 26 May 2020 14:22:00 +0200Bundeskabinett beschließt Bundesbericht Forschung und Innovation https://www.aif.de/news/details/bundeskabinett-beschliesst-bundesbericht-forschung-und-innovation.htmlDie Bundesregierung hat Mitte Mai 2020 den neuen Bundesbericht Forschung und Innovation – kurz BuFI – 2020 beschlossen. Der alle zwei Jahre erscheinende Bericht stellt die aktuellen Strukturen, Prioritäten und Ziele der Forschungs- und Innovationspolitik in Deutschland dar. Dazu erklärte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

„Wir sind in Deutschland auch dank der staatlichen Forschungsförderung in vielen Innovationsbereichen weltweit an der Spitze. Allerdings ist Erfolg in der Vergangenheit kein Garant für die Zukunft. Deutschland ist Innovationsland. Und wir wollen Innovationsland bleiben. Wir werden intensiv daran arbeiten müssen, dass wir die Innovationskraft unseres Landes erhalten können. Gerade weil wir mitten in der Pandemie stecken, müssen wir jetzt den Blick nach vorn richten. Wir wollen stärker aus der Krise herauskommen als wir reingegangen sind. Das können wir nur mit guter Bildung, intensiver Forschung und genügend Innovationskraft leisten.

Der aktuelle BuFI zeigt, dass wir dazu gut aufgestellt sind. Deutschland ist auf einem guten Weg zu dem Ziel, im Jahr 2025 rund 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Forschung und Innovation zu investieren. Die Zahlen zum Jahr 2018 zeigen: Die Forschungsausgaben konnten bereits auf 3,13 Prozent des BIP gesteigert werden. In 2018 investierten Staat und Wirtschaft 105 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung – so viel wie nie zuvor! Und: Wir können eine Steigerung der Anzahl der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung verzeichnen – auf fast 708.000 Personen im Jahr 2018. Das ist eine Steigerung um 45 Prozent in nur zwölf Jahren.

Wir müssen aus der Krise heraus schon jetzt den Blick in die Zukunft richten. Es gilt, die richtigen Impulse zu setzen, um die Wirtschaft wieder in Fahrt zu bringen. Dazu wird schon jetzt über ein Konjunktur- und Investitionsprogramm diskutiert. Dieses Programm muss so gestaltet sein, dass es in die Zukunft weist und Lust auf Zukunft macht. Der Bund gibt Jahr für Jahr rund 40 Milliarden Euro für Investitionen aus – in Infrastruktur und Bildung und Forschung. Ich stelle mir vor, dass wir in den Jahren 2021 bis 2023 noch einmal die Hälfte drauflegen. Damit setzen wir national und europäisch einen starken Impuls.

Modernisierung, Digitalisierung und nachhaltiges Wirtschaften sind die Gebote der kommenden Wochen und Monate. Der BuFI 2020 zeigt uns, dass unsere Richtung stimmt. Deswegen müssen wir noch klarer als bisher auf Innovationen setzen. Das gilt für mein Haus, aber die Diskussionen um den richtigen Weg werden genauso in der Bundesregierung geführt.“

Die Rolle der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen ist im Kapitel „Industrieforschung“ (Seite 60) des BuFI 2020 erläutert und die von ihr betreuten Förderprogramme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) werden im Kapitel III-3.2 „Innovativer Mittelstand“ (Seiten 230-236) dargestellt.

Der insgesamt 374-seitige Bericht in neuem, modernen Design ist abrufbar unter www.bundesbericht-forschung-innovation.de. (di)

Foto: © Sven Hoppe/fotolia.de

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news-9336Mon, 25 May 2020 10:55:00 +0200Gemeinsam gegen Coronahttps://www.aif.de/news/details/gemeinsam-gegen-corona.htmlDas Innovationsnetzwerk der AiF mit seinen 101 Forschungsvereinigungen, rund 1.200 eingebundenen Forschungseinrichtungen und 50.000 zumeist mittelständischen Unternehmen verfügt über vielfältige Kompetenzen. Es ist daher in der Lage, an unterschiedlichsten Stellen bei der Lösung der derzeit akuten Probleme zu helfen: Von der Herstellung von Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung über Logistik bis zum Virentest sind AiF-Forschungsvereinigungen und deren Partner in die Krisenbewältigung involviert. Machen Sie sich ein Bild von den vielfältigen Aktivitäten im AiF-Netzwerk im Kampf gegen das Covid-19-Virus. Auf unserer Corona-Sonderseite auf der AiF-Website finden Sie kurz und kompakt einige Schlaglichter. (di)

Foto: © Christina Bendigs / Magdeburger Volksstimme

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news-9362Wed, 20 May 2020 16:39:00 +0200Die AiF ist assoziierte Unterstützerin des DWIH São Paulohttps://www.aif.de/news/details/die-aif-ist-assoziierte-unterstuetzerin-des-dwih-sao-paulo.htmlDer AiF ist ein weiterer Schritt in ihrer Internationalisierung gelungen: Sie ist assoziierte Unterstützerin des  Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses São Paulo (DWIH São Paulo). Der Beirat des DWIH São Paulo hat einem entsprechenden Antrag auf seiner Sitzung im April 2020 zugestimmt.

Deutsche Wissenschaftsakteure und Innovationsträger bündeln Kompetenzen

Das DWIH São Paulo wurde 2012 auf Initiative des Auswärtigen Amtes gegründet und ist Teil eines globalen Netzwerks von fünf Häusern, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) verantwortet wird. Durch einen gemeinsamen Auftritt bündeln deutsche Wissenschaftsakteure und Innovationsträger unter dem Dach des DWIH São Paulo ihre Kompetenzen und weiten gemeinsam ihre Aktivitäten in Brasilien im Dienste der wissenschaftlichen Zusammenarbeit aus. Als wichtige Anlauf- und Vermittlerstelle für Personen und Institutionen aus Brasilien und Deutschland zu Themen in den Bereichen Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und wissenschaftsbasierte Innovation trägt das DWIH São Paulo durch seine Programmarbeit zur nachhaltigen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung beider Länder bei.

Ziele der Zusammenarbeit

Ziel der Zusammenarbeit zwischen der AiF und dem DWIH São Paulo ist es, sowohl die bestehenden Kooperationen zu intensivieren als auch neue Kooperationen mit anderen brasilianischen Fördereinrichtungen zu etablieren. Dabei soll die Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in beiden Ländern durch öffentliche Förderung unterstützt werden. Damit kann auch die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen auf beiden Seiten gestärkt werden.

Reise nach Brasilien ebnete den Weg für neue Partnerschaft

Erste persönliche Kontakte zum DWIH São Paulo entstanden bei einer Reise der AiF im Oktober 2018 nach Brasilien mit dem Ziel, neue Partner für eine Beteiligung am internationalen Netzwerk CORNET zu gewinnen. CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Das DWIH São Paulo unterstützte die AiF dabei, Förderorganisationen zu identifizieren und zu kontaktieren, die für eine Beteiligung an CORNET infrage kommen. Das Ziel der Reise wurde durch den Beitritt der Förderorganisation EMBRAPII zu CORNET im November 2018 erreicht. Das erste aus dieser Kooperation entstandene Projek erhält in diesem Jahr eine Förderung. Eine weitere Kooperation besteht seit 2019 mit der Förderorganisation FAPESP im Bundesstaat São Paulo.

Weitere Schritte in Richtung Internationalisierung

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem DWIH São Paulo wird die AiF nun als Anknüpfungspunkt nutzen, um Kontakte mit weiteren Wissenschafts- und Innovationshäusern zu knüpfen. Diese bestehen in New York, Moskau, Neu-Delhi und Tokyo. (mie/di)

Foto: © Astrid Götze-Happe/pixelio.de

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news-9372Tue, 19 May 2020 10:16:12 +0200Mit Investitionen in Forschung und Entwicklung durch die Krisehttps://www.aif.de/news/details/mit-investitionen-in-forschung-und-entwicklung-durch-die-krise.htmlExperten zufolge wird die Corona-Pandemie zur stärksten Rezession seit Ende des zweiten Weltkriegs führen: Für 2020 ist mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in Europa um rund 20 Prozent zu rechnen. Für Deutschland erwartet die Europäische Kommission einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 Prozent.

Gezielte Unterstützung des Mittelstands durch Projektförderung

„Der Mittelstand ist besonders heftig von den Auswirkungen der aktuellen Krise betroffen“, stellt AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer fest. „Zwar werden die Folgen der Pandemie für Unternehmen in Deutschland durch den billionenschweren Schutzschirm der Bundesregierung mit unterschiedlichsten Maßnahmen abgefedert. Doch aus vergangenen Krisen wissen wir, dass es jetzt darauf ankommt, die mittelständischen Unternehmen gezielt in ihrer Innovationsaktivität zu unterstützen“, erklärt Bauer. Einer gemeinsamen Analyse des Austrian Institute of Technology (AIT) und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zufolge kommen innovative Unternehmen besser durch Krisenzeiten. So konnten Unternehmen, die ihre Innovationsaktivitäten entgegen der konjunkturellen Entwicklung in der Finanzkrise 2008/2009 antizyklisch erhöht haben, die Auswirkungen der damaligen Rezession wesentlich besser überwinden.

Innovationskraft des Mittelstands jetzt erhalten

Mit den beiden mittelstandsorientierten Innovationsförderprogrammen „Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)“ und „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) stehen zwei höchsteffektive Instrumente zur Verfügung. Beide Programme sorgen erwiesenermaßen dafür, dass technologische Trends initiiert werden und sich schnell im gesamten Wirtschaftssystem ausbreiten. „Genau das brauchen wir jetzt“, betont Bauer. „Daher hoffen wir auf zusätzliche Mittel im Rahmen der Projektförderung, denn insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollten aufgrund ihrer Bedeutung für Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und die Wirtschaftsleistung finanziell unterstützt werden. Eine Erhöhung der IGF- und ZIM-Fördermittel wäre jetzt ein ermutigendes Signal für alle mittelständischen Unternehmen“, empfiehlt Bauer.

Steigende Antragszahlen in IGF und ZIM: Unternehmen wollen innovativ bleiben

Der Innovationswillen der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) scheint während der Corona-Krise ungebrochen. Dafür spricht die Antragslage in der IGF: Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres stiegen die Antragszahlen im März und April 2020 um 47 beziehungsweise 23 Prozent.

Eine Aufstockung des ZIM zur nachhaltigen Konjunkturbelebung in Krisensituationen wurde von unabhängiger Stelle explizit empfohlen: Als gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand bescheinigte das RKW Kompetenzzentrum dem ZIM eine nachhaltige Konjunkturbelebung in Krisensituationen. Im Zuge der Umsetzung der neuen Richtlinie werden neue ZIM-Anträge noch ab diesem Monat möglich sein.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Hier geht es zum PDF der Presseinformation.

Foto: © ChoknitiKhongchum / Pexels. Foto zum Download in druckfähiger Auflösung

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news-9367Thu, 14 May 2020 14:19:00 +0200Online Matching-Day: Supply Chain Managementhttps://www.aif.de/news/details/online-matching-day-supply-chain-management.htmlGerade im Supply Chain Management und in der Logistik gibt es oftmals noch große Innovationspotenziale. Am 9. Juni 2020 bietet die AiF F∙T∙K GmbH, eine 100-prozentige Tochter des AiF e.V., zu diesem Thema von 09:30 bis 11:00 Uhr einen exklusiven online Matching-Day an. Unternehmen haben in diesem Rahmen die Möglichkeit, innovative Lösungen und Start-Ups kennenzulernen, die wertvolle Innovationsimpulse in den Bereichen Supply Chain Management, Warehousing und Transport liefern können. Außerdem stellt die AiF F∙T∙K GmbH Instrumente vor, mit denen etablierte mittelständische Unternehmen die Zusammenarbeit mit Start-Ups noch ertragreicher und nachhaltiger gestalten können. Alle vorgestellten Lösungen können direkt in die Praxis umgesetzt werden und sind auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten.

Hier geht´s zu weiteren Informationen zum online Matching-Day: Supply Chain Management.

Eine Teilnahme am Matching-Day ist nur auf persönliche Einladung oder Bewerbung möglich. Bewerben Sie sich unter: https://bit.ly/3chtpQp. (di)

Foto: © AiF F∙T∙K GmbH

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news-9363Tue, 12 May 2020 16:43:00 +0200Hohe Wertschätzung für wissenschaftliche Expertisehttps://www.aif.de/news/details/hohe-wertschaetzung-fuer-wissenschaftliche-expertise.htmlDas Vertrauen der Deutschen in Wissenschaft und Forschung ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Das zeigt das aktuelle Wissenschaftsbarometer Corona Spezial, eine Sonderausgabe des sonst jährlich von Wissenschaft im Dialog (WiD) herausgegebenen Wissenschaftsbarometers.
Drei von vier Deutschen geben in der Erhebung an, dass sie Wissenschaft und Forschung vertrauen. In den vergangenen Jahren erklärte dies rund die Hälfte der Deutschen. Dabei zeigen sich mit 20 Prozent aktuell deutlich weniger Befragte unentschieden bezüglich ihres Vertrauens in Wissenschaft und Forschung als in den vergangenen Jahren.

Keine Scheu vor Kontroversen

Die Hälfte der Deutschen ist der Meinung, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich aktuell zu Corona äußern, deutlich unterscheiden zwischen gesichertem Wissen und noch offenen Fragen. Kontroversen zwischen Forschenden werden von der Bevölkerung auch in Zeiten der Corona-Pandemie eher positiv gesehen: Ähnlich wie in den Umfragen von 2018 und 2019 teilen rund zwei Drittel die Auffassung, dass Kontroversen zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hilfreich sind, damit sich die richtigen Ergebnisse durchsetzen.

Wertschätzung wissenschaftlicher Expertise und Erwartungen an die Forschung

Fast 90 Prozent der Bevölkerung halten die Expertise von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für wichtig, um die Verbreitung von Corona in Deutschland zu verlangsamen. 61 Prozent rechnen damit, dass es Forschenden in absehbarer Zeit gelingen wird, ein Medikament oder einen Impfstoff zu entwickeln, mit dem die Pandemie in den Griff zu bekommen ist.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen von der Politik beachtet werden

81 Prozent der Deutschen wollen, dass politische Entscheidungen im Umgang mit Corona auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Bei der Frage, ob Forschende sich selbst in Politisches einmischen sollten, liefert das Wissenschaftsbarometer Corona Spezial ein gemischtes Stimmungsbild: 39 Prozent sehen dies als Aufgabe der Wissenschaft, 26 Prozent sind unentschieden und laut 32 Prozent der Befragten sollten sich Wissenschaftler nicht in die Politik einmischen.

Klassische Medien sind wichtigste Informationsquelle

Mehr als drei Viertel der Deutschen fühlen sich über Corona gut informiert. Die meisten Bürgerinnen und Bürger beziehen ihre Informationen über Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung zu Corona über klassische Medien: Zwei Drittel der Bevölkerung informieren sich häufig oder sehr häufig über das Fernsehen, fast die Hälfte der Deutschen über Zeitungen und Magazine, 43 Prozent über das Radio. Knapp 40 Prozent der Befragten informieren sich häufig oder sehr häufig online in den sozialen Netzwerken über neue wissenschaftliche Entwicklungen zu Corona.

Repräsentative Bevölkerungsumfrage

Das Wissenschaftsbarometer ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage und erhebt regelmäßig die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung. Die Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers Corona Spezial basieren auf 1.009 Telefoninterviews, die im April 2020 von Kantar im Auftrag von WiD geführt wurden. Die AiF gehört zu den Trägerorganisationen von WiD. (di)

Weitere Informationen finden Interessenten unter www.wissenschaftsbarometer.de.

Foto: © Wissenschaftsbarometer Corona Spezial

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news-9352Tue, 05 May 2020 16:33:00 +0200Web-Seminare, virtuelle Showrooms & Co.https://www.aif.de/news/details/webinare-virtuelle-showrooms-co.htmlMessen und andere physische Treffen sind aktuell und auf absehbare Zeit nicht oder nur schwer zu realisieren. Damit sind digitale Alternativen gefragt, um Kunden und Interessenten weiter zielgerichtet kontaktieren und informieren zu können. In zwei kostenfreien Webinaren stellt die AiF F∙T∙K GmbH, eine 100-prozentige Tochter des AiF e.V., dazu kurz- und mittelfristige Maßnahmen vor, gibt Tooltipps an die Hand sowie Empfehlungen für die ersten Schritte. Referenten sind Christian Retz, Geschäftsführender Gesellschafter der divia GmbH und seit über 15 Jahren im digitalen Marketing und Vertrieb zu Hause, sowie Jan-Frederik Kremer, Geschäftsführer der AiF F∙T∙K GmbH. (di; Anm. der Redaktion: Korrektur (09.07.20) Begriff "Web-Seminar" statt "Webinar", si)

Hier gelangen Sie zur Anmeldung für die kostenfreien Web-Seminare:

7. Mai 2020, 09:00 bis 09:45 Uhr

12. Mai 2020, 16:00 bis 16:45 Uhr

Foto: Freepik.com

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news-9309Mon, 04 May 2020 13:03:00 +0200Deutsch-peruanisches CORNET-Projekt AMOR gestartethttps://www.aif.de/news/details/deutsch-peruanisches-cornet-projekt-amor-gestartet.htmlDas zweite deutsch-peruanische CORNET-Projekt AMOR ist am Start. Der Projekttitel AMOR steht für "AMarant als Quelle von Omega-Fettsäuren und glutenfreiem Getreide: Markerunterstützte Züchtung und Sortenauswahl zur Gewinnung funktioneller gesunder Öle und Rohstoffe für die Lebensmittelverarbeitung".

Amarant: Einzigartige Eigenschaften

Amarant ist eine Getreideart aus Südamerika, die in Europa immer beliebter wird. Die glutenfreien Körner enthalten die lebenswichtige Omega-3-Fettsäure DHA, die der Mensch über die Nahrungskette aufnehmen muss. DHA ist in Fisch, Pilzen und Algen enthalten. Für Menschen, die sich vegetarisch ernähren, kann Amarant deshalb als wertvoller Lieferant von DHA dienen. Zudem enthält das Getreide viele ungesättigte Fettsäuren sowie die Substanz Squalen, die laut neueren Studien dazu beiträgt, das Krebsrisiko zu senken. Diese einzigartigen Eigenschaften der Amarant-Körner eröffnen interessante Perspektiven als Quelle für Nahrungsergänzungsmittel oder Nutrazeutika für die Nahrungs- und Genussmittelindustrie.

Derzeit wird Amarant in Deutschland kaum angebaut, sondern hauptsächlich aus Lateinamerika importiert. In Peru beispielsweise werden rund 3.000 Amarant-Sorten angebaut, die bisher allerdings nur hinsichtlich ihrer landwirtschaftlichen Eigenschaften wie Ertragspotenzial oder Wachstumsperiode untersucht wurden.

Züchtung neuer Sorten zur besseren Nutzung

Hier setzt das CORNET-Projekt AMOR an: Es soll das Potenzial von Amarant als kommerzielle Quelle für funktionelle Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel heben. Die genetische Vielfalt der in Peru verfügbaren Amarant-Sorten soll charakterisiert werden, um vielversprechende Genotypen zu identifizieren.

Ziel ist es, neue Sorten zu züchten, die eine kürzere Zeit bis zur Marktreife und verbesserte Eigenschaften als funktionelle Lebensmittel haben. Das Projektteam plant, verschiedene Sorten des Getreides hinsichtlich ihres Nährwerts, ihres Öl- und Proteingehalts sowie ihres Fettsäureprofils zu untersuchen. Es ist geplant, Amarantöl in der Lebensmittelindustrie als Gourmetöl und als wichtige Zutat in funktionellen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zu verwenden. Im Ergebnis des Projekts AMOR werden Produktionskettenmanager die Landwirte besser dazu beraten können, welche Eigenschaften von Amarantöl von der Industrie benötigt werden und welche Sorten sie dementsprechend anbauen sollten.

Neuland

Koordinator des CORNET-Projekts ist das AiF-Mitglied IVLV - Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. Forschungspartner auf deutscher Seite sind die UHOH - Universität Hohenheim und das KIT - Karlsruher Institut für Technologie.

CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Die deutschen Projektpartner werden im Rahmen der vorwettbewerblichen  Industriellen Gemeinschaftsforschung finanziell unterstützt, die im Innovationsnetzwerk der AiF organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert wird.

Die Förderorganisation Innóvate Perú wird den peruanischen Anteil der Forschung finanzieren, die von APRODES, der Peruanischen Vereinigung zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung mit Sitz in Cusco, und UNSAAC, der Nationalen Universität San Antonio Abad aus Cusco, durchgeführt wird.

Tobias Voigt, Geschäftsführer der IVLV, sagt über das Projekt: „Die Zusammenarbeit mit unseren peruanischen Projektpartnern APRODES und UNSAAC bedeutet für uns Neuland. Wir freuen uns darauf, gemeinsam neues Wissen zu erwerben, und sind gespannt, was die Zusammenarbeit über die Kontinente hinweg bringen wird. Ohne CORNET wäre dieses Projekt nicht möglich.“

Weitere Informationen zum Projekt unter : http://www.botanik.kit.edu/botzell/2760.php. (mie/di)

Kontakt

Prof. Dr. Simone Graeff-Hönninger
Universität Hohenheim
Telefon: +49 711 45922376
E-Mail: simone.graeff@uni-hohenheim.de

Foto: © Universität Hohenheim

Amarant als Quelle für Omega-Fettsäuren und glutenfreie Körner – Projektsteckbrief 267 E

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news-9335Wed, 29 Apr 2020 10:52:00 +0200Innovative Unternehmen kommen besser durch Krisenzeitenhttps://www.aif.de/news/details/innovative-unternehmen-kommen-besser-durch-krisenzeiten.htmlDie wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie werden Unternehmen voraussichtlich dazu zwingen, ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) zurückzufahren. Allerdings zeigen die Erfahrungen aus vergangenen Rezessionen, dass innovative Unternehmen in Krisenzeiten deutlich widerstandsfähiger sind und weniger Beschäftigung abbauen als Unternehmen ohne Innovationen. Zwar wird die derzeitige Corona-Krise zahlreichen Unternehmen kreative Lösungen für Produktneuheiten abverlangen. Im Unterschied zu früheren Krisenzeiten fehlen jetzt allerdings viele Kooperationsmöglichkeiten mit externen Partnern – und das in Kombination mit Homeoffice-Arbeit erschwert die Bedingungen auch für eigene FuE in Unternehmen, zeigt ein aktueller ZEW policy brief des ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung zusammen mit dem AIT Austrian Institute of Technology.

Während die meisten Unternehmen in Deutschland ihre FuE-Ausgaben am Wirtschaftszyklus ausrichten und damit in der Rezession herunterfahren, haben etwa 34 Prozent aller deutschen Unternehmen ihre Innovationsaktivitäten in der Finanzkrise 2008/2009 antizyklisch erhöht. Die Folgen der damaligen Rezession wurden von innovativen Unternehmen in Europa wesentlich besser verkraftet, so mussten sie beispielsweise weniger Stellen streichen als Unternehmen, die nicht oder kaum innovieren.

Zahlreiche Prognosen gehen derzeit davon aus, dass die Pandemie des Corona-Virus auch für viele europäische Staaten eine schwerwiegende Rezession nach sich ziehen wird. Diese wirtschaftliche Rezession wird auch die Bereitschaft von Unternehmen, in FuE zu investieren, und ihre Möglichkeiten, neue Produkte und Dienstleistungen am Markt zu platzieren, einschränken. Die ökonomische Forschung zeigt jedoch, dass gerade FuE ein zentraler Treiber für Wirtschaftswachstum und damit auch für eine wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise ist. Dieser Treiber steht jetzt auf dem Spiel.

Liquiditätsengpässe für Innovationsprojekte überwinden

An Liquiditäts- und Finanzierungsproblemen in Folge von Krisen leiden vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Große Unternehmen dagegen verfügen meistens über mehr interne Finanzmittel und haben einen besseren Zugang zu den Kreditmärkten. Bei einer länger anhaltenden Krise sei davon auszugehen, dass die Unternehmen in Liquiditätsprobleme laufen, und das wirke sich auf die Möglichkeit der Unternehmen aus, in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Für die Politik bedeutet das aus Sicht der Autoren/-innen des ZEW policy brief, dass direkte und indirekte Finanzierungsinstrumente helfen können, Liquiditätsengpässe für Innovationsprojekte insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen zu überwinden und Zukunftserwartungen zu stabilisieren. Das grundsätzliche Problem für die Innovationstätigkeit in der derzeitigen Krise scheinen allerdings die Einschränkungen des Wirtschaftslebens zu sein. Wenn sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben wieder normalisiert, könnte eine zusätzliche Finanzierung notwendig werden, um zu verhindern, dass Unternehmen dauerhaft ihre Innovationsaktivitäten einstellen. (di)

Hier geht´s zum ZEW policy brief.

Foto: © istock.com / serts

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news-9323Wed, 22 Apr 2020 11:29:01 +0200Neues Förderprogramm zum Technologietransfer https://www.aif.de/news/details/neues-foerderprogramm-zum-technologietransfer.htmlEin neues Technologietransfer-Programm Leichtbau (TTP LB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) soll den branchen- und materialübergreifenden Wissens- und Technologietransfer insbesondere in marktnahen Industriebereichen verbessern. Das Programm soll den Leichtbau als Innovationstreiber für nachhaltiges Wirtschaften etablieren und einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten. Dafür stehen Fördermittel in Höhe von rund 280 Millionen Euro zur Verfügung.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Leichtbau beruht auf einem einfachen Prinzip: Weniger Material – weniger Gewicht – weniger Energie – weniger Emissionen! Das bedeutet konkret: Kluge Konstruktionen mit weniger oder leichterem Material senken das Bauteilgewicht, sparen dadurch Energie und senken damit Emissionen.“

Auch Mitglieder der AiF-Forschungsallianz Leichtbau (FAL) werden beim TTP LB Projektskizzen einreichen, denn das branchen- und technologiefeldübergreifende AiF-Netzwerk von Forschungsvereinigungen und kleinen und mittelständischen Unternehmen erforscht aufgrund der ökonomischen und ökologischen Bedeutung des Leichtbaus bereits seit vielen Jahren in IGF-Vorhaben erfolgreich Fragestellungen des konstruktiven und materialspezifischen Leichtbaus.

Projektskizzen für die erste Antragsrunde sollen bis zum 1. Mai 2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Wegen der Einschränkungen durch das Coronavirus ist dies eine weiche Frist: Auch Skizzen, die nach dem Stichtag eingehen, werden bearbeitet und können das weitere Antragsverfahren durchlaufen. Um möglichst noch in diesem Jahr mit innovativen Leichtbau-Projekten starten zu können, werden Antragsteller gleichwohl ermutigt, ihre Projektskizzen schnellstmöglich einzureichen. Weitere Informationen finden Interessenten auf der TTP LB-Programmseite auf der BMWi-Website. (di)

Foto: © istock / Elosoblues

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news-9308Tue, 21 Apr 2020 15:17:00 +0200Alexa meets Industryhttps://www.aif.de/news/details/alexa-meets-industry.htmlAlexa, Siri, Cortana, Bixbi...: Diese Namen hört man mittlerweile in immer mehr Haushalten. Sprachassistenten übernehmen auf Zuruf viele Aufgaben, vom Einschalten des Radios über die Regelung der Beleuchtung bis hin zum Erstellen von Einkaufslisten. Mit zunehmender Verfügbarkeit smarter Geräte etablieren sich dabei immer mehr Anwendungen, die mit der Automatisierung von Abläufen die Hausarbeit erleichtern, lästige Aufgaben übernehmen, Zeit verschaffen.

Gehört die intelligente Spracherkennung und -steuerung heute im privaten Umfeld schon zum Alltag, hat sie sich in der produzierenden Industrie bisher kaum durchgesetzt. Hier sind nur wenige Anwendungen im Einsatz, wie beispielsweise das Verfahren „Pick by Voice” in der Kommissionierung oder die automatisierte Erfassung von telefonischen Anfragen im Kundenservice. Das soll sich durch ein aktuelles Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) in Zukunft ändern. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Sprachsteuerung eröffnet Optimierungspotenziale

Mit fortschreitender Digitalisierung und Vernetzung eröffnet die Sprachsteuerung auch weiteren Bereichen in der Produktion und Logistik Potenziale zur Optimierung von Prozessen, Tätigkeiten, Kosten und Qualität. Das jetzt gestartete IGF-Projekt „Smart Speaker” will diese Potenziale für mittelständische Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau erschließen. Das AiF-Mitglied FIR e.V. an der RWTH Aachen untersucht im Rahmen des Vorhabens gemeinsam mit dem International Performance Research Institute (IPRI gGmbH) sowie Partnern aus Unternehmen und Fachverbänden die Einsatzmöglichkeiten, die Effekte und den Nutzen von Sprachassistenzsystemen im industriellen Einsatz.

Ziel des IGF-Projektes ist es, Einsatzszenarien mit signifikantem Nutzen zu identifizieren, deren Wertschöpfungspotenzial zu analysieren und für Unternehmen nutzbar zu machen. Dazu soll innerhalb des Forschungsvorhabens das „Smart Speaker Playbook“ entstehen, das die spezifische Identifikation, Priorisierung und Umsetzung von Anwendungen mit dem für ein Unternehmen jeweils größten Nutzen erleichtert. Innerhalb der Projektlaufzeit von zwei Jahren sollen die Wertschöpfungspotenziale in Unternehmen durch Erschließung einer Vielzahl von miteinander kommunizierenden Anwendungen gestärkt werden. (di)

Weitere Informationen finden Interessenten unter smart-speaker.fir.de.

Foto: © istock / Vertigo3d

Smart Speaker – Projektsteckbrief 20983 N

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news-9307Fri, 17 Apr 2020 15:14:00 +0200FuE-Aufwendungen der Wirtschaft stiegen 2018 um 4,8 Prozent.https://www.aif.de/news/details/fue-aufwendungen-der-wirtschaft-stiegen-2018-um-48-prozent.htmlUm 3,3 Milliarden Euro sind 2018 die Ausgaben der deutschen Wirtschaft für eigene Forschung und Entwicklung (FuE) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Unternehmen erhöhten ihre internen FuE-Aufwendungen nominal um 4,8 Prozent auf 72,1 Milliarden Euro und stockten ihr Forschungspersonal um 3,3 Prozent auf 451.000 Vollzeitäquivalente auf. Die externen FuE-Aufwendungen – also der Wert von Forschungsaufträgen, die an andere Unternehmen, Hochschulen oder staatliche Forschungseinrichtungen vergeben werden – erhöhten sich um 6,1 Prozent auf 20,7 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis der aktuellen FuE-Datenerhebung der Wissenschaftsstatistik des Stifterverbandes im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Mit 3,13 Prozent erreichen Wirtschaft und öffentliche Hand damit erneut deutlich das Ziel der Strategie Europa 2020, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Forschung und Entwicklung auszugeben.

Auf acht Seiten fassen die „facts“ die zentralen Ergebnisse der Datenerhebung zusammen. Unter dem Link https://www.stifterverband.org/fue-facts-2018 haben Sie die Möglichkeit, die Broschüre als PDF herunterzuladen. (di)

Foto: © fotolia.de

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news-9312Tue, 14 Apr 2020 08:12:00 +0200Im AiF-Netzwerk gegen Corona https://www.aif.de/news/details/im-aif-netzwerk-gegen-corona.htmlViele Mittelständer sind besonders hart von der Corona-Krise betroffen. Die Bundesregierung hilft mit Schnellkrediten und stellt Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen zur Verfügung. Doch auch der Mittelstand packt an: Mitglieder des AiF-Forschungsnetzes reagieren auf die gesundheitliche und wirtschaftliche Krise, indem sie ihre Erfahrungen und ihr anwendungsorientiertes Wissen nutzen und anderen zur Verfügung stellen.

„Das AiF-Netzwerk aus Forschungsvereinigungen, Unternehmen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen verfügt über vielfältige Kompetenzen. Wir sind ad hoc dazu in der Lage, an unterschiedlichsten Stellen bei der Lösung der derzeit akuten Probleme zu helfen“, erklärt AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. „Von der Herstellung von Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung über Logistik bis zum Virentest sind AiF-Forschungsvereinigungen und deren Partner in die Krisenbewältigung involviert“, so Kathöfer. „Mittlerweile gibt es so viele Aktionen innerhalb des Netzwerks, dass wir mit der Auflistung gar nicht nachkommen. Das freut uns, denn hier gilt: Viel hilft viel.“

Im Netzwerk gegen Corona - #AiFhilft

Unter der Überschrift „FIR hilft“ bietet das AiF-Mitglied FIR e. V. an der RWTH Aachen einen kostenlosen und unbürokratischen Service für Unternehmen an: Die Digitalisierungsexperten analysieren die individuelle, aktuelle Situation von Unternehmen mithilfe eines Remote-Assessments und schlagen daraufhin konkrete digitale Verbesserungsmaßnahmen vor. „Wir müssen unsere Arbeitsweisen umstellen, das ist allen klar“, betont Kathöfer. Für diejenigen Unternehmen, die wenig oder keine Erfahrung mit Homeoffice-Plätzen haben, denen Software- oder Hardwarelösungen fehlen, kann dieses Angebot Hilfe in der Not bieten.

Neuer Corona-Schnelltest spätestens im Sommer 2020

AiF-Mitglied Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e.V. forscht und entwickelt im Bereich Mikrosystemtechnik. Gemeinsam mit der Spindiag GmbH aus Freiburg erhält das AiF-Mitglied jetzt sechs Millionen Euro, um einen Corona-Schnelltest auf ihrer Diagnostik-Plattform zu etablieren. Das System soll spätestens im Sommer 2020 auf den Markt kommen und als so genanntes Vor-Ort-Testsystem überall dort eingesetzt werden, wo ein Testergebnis binnen kürzester Zeit nötig ist.

Testsystem aus künstlicher Haut hilft bei Desinfektionsprozessen

Das AiF-Mitglied Forschungskuratorium Textil e.V. (FKT) und seine Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten unter anderem an der Entwicklung neuer antibakterieller und antiviraler Textilien. Einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten stellt das FKT unter der Überschrift „Textil kann viel“ vor. Neben der Produktion von Schutzausrüstungen und Mundschutzmasken arbeitet die Branche an zahlreichen Virenschutz-Lösungen. Darunter ist auch ein innovatives Testsystem aus künstlicher Haut. Damit können verschiedene Händedesinfektionsmittel ohne Probanden auf ihre Wirksamkeit gegen Viren überprüft und auch die Virenabgabe von verschiedenen Oberflächen an die Haut nachvollzogen werden. Das Testsystem hilft dabei, Desinfektionsprozesse zu verbessern, um künftig Infektionsketten wie bei Corona besser durchbrechen zu können, so das FKT.

Aus Forschung wird Produktion

Vereinzelt stellen Forschungseinrichtungen im Netzwerk der AiF derzeit ihren Forschungsbetrieb auf einen reinen Produktionsbetrieb um: So werden da, wo normalerweise Forschung und Entwicklung betrieben werden, nun im Drei-Schichten-Betrieb die notwendigen Komponenten für dringend benötigte Schutzvisiere für den Klinikbetrieb hergestellt. Dabei hilft auch der wissenschaftliche Nachwuchs: Studierende beteiligen sich rund um die Uhr an allen Arbeiten im Schichtbetrieb.

Forschungsförderprogramme laufen weiter

„Forschung und Entwicklung spielen eine existenzielle Rolle bei der Bekämpfung der aktuellen Krise. Da ist es gut zu wissen, dass Forschungsnetzwerke funktionieren und die Förderprogramme des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) trotz Corona-Virus-Pandemie weiterlaufen“, erklärt Kathöfer. Anträge und Nachfragen zur Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) können wie gewohnt an die AiF gerichtet werden.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF über 496 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, evelyn.bargs-stahl@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

Website: https://www.aif.de Twitter: https://twitter.com/aif_ev  LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/aifev

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AiF e.V.IGFProjekt-KollektionPolitikHomePresseinformationen
news-9306Tue, 07 Apr 2020 14:47:00 +0200CORNET und IraSME: Ausschreibungen geschlossenhttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-ausschreibungen-geschlossen.htmlAm 25. März 2020 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME. Bis um 12 Uhr (MEZ) hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Das Themenspektrum der eingereichten Projektvorschläge ist vielfältig.

CORNET – die internationale Variante der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET steht für „Collective Research Networking“ und ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann.

In der 29. CORNET-Ausschreibungsrunde wurden insgesamt 21 Anträge eingereicht – ein leichter Rückgang der Einreichungen, der vermutlich auf die weltweite Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen zurückzuführen ist. Die Bandbreite der beantragten Forschungsprojekte reicht von der Metallerzeugung über die Abfallbehandlung bis zur Energieeffizienz. Auch in Bezug auf die teilnehmenden Länder und Regionen weisen die eingereichten Projektvorschläge eine große Vielfalt auf: Die Schweiz und Brasilien sind an je zwei Projekten beteiligt, sechs Vorschläge beziehen polnische Partner ein und Projektkonsortien aus der belgischen Region Wallonien beteiligen sich an acht geplanten Projekten. In Deutschland kann CORNET zwei Organisationen begrüßen, die zum ersten Mal Anträge einreichen: die AiF-Mitglieder Carbon Composites Leichtbau gGmbH und Forschungsvereinigung Programmiersprachen für Fertigungseinrichtungen e.V.

Die eingereichten Anträge werden nun auf Vollständigkeit und Regelkonformität überprüft, anschließend beginnt die Evaluierung durch internationale Experten. Ob ein Projektantrag bewilligt wird, erfahren Antragsteller im November 2020. Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten auf der AiF-Website oder in englischer Sprache auf der CORNET-Website.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern, aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus ZIM-Mitteln gefördert werden.

In der 25. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, gingen zehn gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien, Luxemburg, Russland, der Türkei, Tschechien und Deutschland ein. Die bi- und trinationalen Konsortien decken die Technologiegebiete Bautechnik, Recycling, Kraftfahrzeugtechnik, Sensorik, Energie- und Abwassermanagement, Radiographie, erneuerbare Energien, Optik, maschinelles Lernen sowie Prüftechnik ab. Die Partner aus Österreich werden voraussichtlich in der nächsten Ausschreibung wieder vertreten sein.

Nach einer avisierten viermonatigen Begutachtungszeit soll im Sommer 2020 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen. Weitere Informationen zu IraSME finden Sie auf der ZIM-Website oder in englischer Sprache auf der IraSME-Website.

Nächste Ausschreibungsrunden im Juni

CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr. Die nächste Ausschreibung für IraSME-Projekte öffnet voraussichtlich Anfang Juni 2020, für CORNET-Projekte kurz danach Mitte Juni. Die gemeinsame Deadline bei beiden Netzwerken ist der 30. September 2020.

Ausblick: CORNET und IraSME beim Innovationstag Mittelstand in Berlin am 10. Juni 2021

Schon jetzt können sich Interessierte den Termin im Kalender notieren: Am 10. Juni 2021 wird das BMWi zum Innovationstag Mittelstand einladen – eine traditionelle Innovationsschau im Grünen auf der Freifläche der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow. Die Netzwerke IraSME und CORNET werden wieder Gastgeber der „International Area“ sein und Interessierten ein gesondertes Programm bieten. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), KMU-Vereinigungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten, die transnationale Kooperationsprojekte und Projekte der Gemeinschaftsforschung mit ausländischen Partnern einreichen wollen. (di)

Foto: © pixelio.de

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ZIMIGFCORNET DEHomeNews
news-9305Fri, 03 Apr 2020 11:07:08 +0200AiF Projekt GmbH bleibt ZIM-Projektträger https://www.aif.de/news/details/aif-projekt-gmbh-bleibt-zim-projekttraeger.htmlDie AiF Projekt GmbH, eine hundertprozentige Tochter des AiF e.V., wird auch in den nächsten Jahren im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mit der Projektträgerschaft der FuE-Kooperationsprojektebetraut sein, der am stärksten nachgefragten Fördersäule im gesamten ZIM. Das gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt bekannt.

Bislang begleitete die AiF-Tochter im Zuge ihrer ZIM-Projektträgerschaft über 32.500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mittelständischen Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitenden Forschungseinrichtungen mit einem zugesagten Fördervolumen von mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Effektives, themenoffenes Programm mit unkomplizierter Antragstellung

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer zeigte sich hocherfreut über die Fortführung der Projektträgerschaft: „Das ZIM ist ein überaus effektives Mittelstandförderprogramm. Gleichzeitig sind sowohl die Antragstellung als auch die administrative Projektabwicklung sehr unkompliziert. Das ist gerade für kleinere Unternehmen sehr wichtig“, betonte Bauer und dankte dem BMWi für das entgegengebrachte Vertrauen. „Der Zuschlag beweist auch, dass die Qualität unserer Arbeit am ZIM-Programm, die wir in der Vergangenheit geleistet haben, überzeugen konnte. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft viele tolle Kooperationsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen begleiten zu dürfen.“

ZIM 2020: 555 Millionen zur Förderung des innovativen Mittelstandes

Das ZIM ist das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstands. Mit der neuen ZIM-Richtlinie, die am 18. März 2020 in Kraft getreten ist, sollen Mittelständler jetzt noch besser gefördert werden: Für 2020 stellt das Bundeswirtschaftsministerium im ZIM Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen Euro zur Verfügung. Die drei Fördersäulen des ZIM werden von verschiedenen Projektträgern betreut. Neben der AiF Projekt GmbH, die für die FuE-Kooperationsprojekte verantwortlich zeichnet, ist die EURONORM GmbH für die FuE-Einzelprojekte zuständig, während die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Ansprechpartnerin für die Förderung von Innovationsnetzwerken ist.

Neue Einzel- und Kooperationsprojekte sowie Innovationsnetzwerke können bei den zuständigen Projektträgern zur Förderung beantragt werden. Die Antragsformulare werden in Kürze verfügbar sein. (brg)

Foto: © stock.adobe.com/EkaterinaGr / AiF Projekt GmbH

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news-9301Wed, 01 Apr 2020 09:14:00 +0200Ausschreibung: Leittechnologien für die Energiewendehttps://www.aif.de/news/details/ausschreibung-leittechnologien-fuer-die-energiewende.htmlDie Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und erfordert die Umsetzung technologischer Innovationen in allen Bereichen des Energiesystems. Mit dem Voranschreiten der Energiewende werden die auftretenden Forschungsaspekte komplexer und eine themenübergreifende Zusammenarbeit immer wichtiger. Denn nur durch systemische Lösungsansätze und branchenübergreifende Synergien sind die Herausforderungen eines tiefgreifenden Umbaus des Energiesystems effizient zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund wurde 2016 eine Programmkooperation zwischen dem Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit der AiF realisiert, die mit ihrem branchen- und technologiefeldübergreifenden Netzwerk von Forschungsvereinigungen und mittelständischen Unternehmen wichtige Forschungsbeiträge zur Realisierung der Energiewende für die Praxis leisten kann. Als Dialogplattform zur Umsetzung der Programmkooperation hat sich in diesem Zuge auch die AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet, deren Forschungsbeirat die Aufgabe hat, Empfehlungen zur finanziellen Förderung von IGF-Forschungsvorhaben mit Energiewende-Bezug auszusprechen.

Einreichungsfrist bis 15. Juli 2020

Die 2016 etablierte Programmkooperation mit dem Energieforschungsprogramm wird nun auf eine neue Basis gestellt. Ab dem Jahr 2020 wird das BMWi IGF-Vorhaben im Bereich der Energiewende regelmäßig über die in der IGF-Richtlinie vorgesehene Variante „Leittechnologien für KMU" fördern. Eine erste Ausschreibung wurde nun vom BMWi veröffentlicht und ermöglicht die Einreichung von Anträgen bei der AiF bis zum 15. Juli 2020. Über die Fördermodalitäten der aktuellen Ausschreibung informiert die erste Bekanntmachung „Leittechnologien für die Energiewende". Weitere Bekanntmachungen werden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel in regelmäßigen Abständen folgen. (di)

Foto: © fotolia.de

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