www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Mon, 06 Apr 2020 09:28:20 +0200Mon, 06 Apr 2020 09:28:20 +0200TYPO3 EXT:newsnews-9305Fri, 03 Apr 2020 11:07:08 +0200AiF Projekt GmbH bleibt ZIM-Projektträger https://www.aif.de/news/details/aif-projekt-gmbh-bleibt-zim-projekttraeger.htmlDie AiF Projekt GmbH, eine hundertprozentige Tochter des AiF e.V., wird auch in den nächsten Jahren im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mit der Projektträgerschaft der FuE-Kooperationsprojektebetraut sein, der am stärksten nachgefragten Fördersäule im gesamten ZIM. Das gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt bekannt. Bislang begleitete die AiF-Tochter im Zuge ihrer ZIM-Projektträgerschaft über 32.500 Forschungs- und Entwicklungsprojekte von mittelständischen Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitenden Forschungseinrichtungen mit einem zugesagten Fördervolumen von mehr als 4,6 Milliarden Euro.

Effektives, themenoffenes Programm mit unkomplizierter Antragstellung

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer zeigte sich hocherfreut über die Fortführung der Projektträgerschaft: „Das ZIM ist ein überaus effektives Mittelstandförderprogramm. Gleichzeitig sind sowohl die Antragstellung, als auch die administrative Projektabwicklung sehr unkompliziert. Das ist gerade für kleinere Unternehmen sehr wichtig,“, betonte Bauer und dankte dem BMWi für das entgegengebrachte Vertrauen. „Der Zuschlag beweist auch, dass die Qualität unserer Arbeit am ZIM-Programm, die wir in der Vergangenheit geleistet haben, überzeugen konnte. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft viele tolle Kooperationsprojekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen begleiten zu dürfen.“

ZIM 2020: 555 Millionen zur Förderung des innovativen Mittelstandes

Das ZIM ist das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstands. Mit der neuen ZIM-Richtlinie, die am 18. März 2020 in Kraft getreten ist, sollen Mittelständler jetzt noch besser gefördert werden: Für 2020 stellt das Bundeswirtschaftsministerium im ZIM Haushaltsmittel in Höhe von 555 Millionen Euro zur Verfügung. Die drei Fördersäulen des ZIM werden von verschiedenen Projektträgern betreut. Neben der AiF Projekt GmbH, die für die FuE-Kooperationsprojekte verantwortlich zeichnet, ist die EURONORM GmbH für die FuE-Einzelprojekte zuständig, während die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Ansprechpartnerin für die Förderung von Innovationsnetzwerken ist.

Neue Einzel- und Kooperationsprojekte sowie Innovationsnetzwerke können bei den zuständigen Projektträgern zur Förderung beantragt werden. Die Antragsformulare werden in Kürze verfügbar sein. (brg)

Foto: © stock.adobe.com/EkaterinaGr / AiF Projekt GmbH

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news-9301Wed, 01 Apr 2020 09:14:00 +0200Ausschreibung: Leittechnologien für die Energiewendehttps://www.aif.de/news/details/ausschreibung-leittechnologien-fuer-die-energiewende.htmlDie Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und erfordert die Umsetzung technologischer Innovationen in allen Bereichen des Energiesystems. Mit dem Voranschreiten der Energiewende werden die auftretenden Forschungsaspekte komplexer und eine themenübergreifende Zusammenarbeit immer wichtiger. Denn nur durch systemische Lösungsansätze und branchenübergreifende Synergien sind die Herausforderungen eines tiefgreifenden Umbaus des Energiesystems effizient zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund wurde 2016 eine Programmkooperation zwischen dem Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit der AiF realisiert, die mit ihrem branchen- und technologiefeldübergreifenden Netzwerk von Forschungsvereinigungen und mittelständischen Unternehmen wichtige Forschungsbeiträge zur Realisierung der Energiewende für die Praxis leisten kann. Als Dialogplattform zur Umsetzung der Programmkooperation hat sich in diesem Zuge auch die AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet, deren Forschungsbeirat die Aufgabe hat, Empfehlungen zur finanziellen Förderung von IGF-Forschungsvorhaben mit Energiewende-Bezug auszusprechen.

Einreichungsfrist bis 15. Juli 2020

Die 2016 etablierte Programmkooperation mit dem Energieforschungsprogramm wird nun auf eine neue Basis gestellt. Ab dem Jahr 2020 wird das BMWi IGF-Vorhaben im Bereich der Energiewende regelmäßig über die in der IGF-Richtlinie vorgesehene Variante „Leittechnologien für KMU" fördern. Eine erste Ausschreibung wurde nun vom BMWi veröffentlicht und ermöglicht die Einreichung von Anträgen bei der AiF bis zum 15. Juli 2020. Über die Fördermodalitäten der aktuellen Ausschreibung informiert die erste Bekanntmachung „Leittechnologien für die Energiewende". Weitere Bekanntmachungen werden im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel in regelmäßigen Abständen folgen. (di)

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news-9279Mon, 09 Mar 2020 07:33:00 +010020. Kolloquium: Gemeinsame Forschung in der Klebtechnikhttps://www.aif.de/news/details/20-kolloquium-gemeinsame-forschung-in-der-klebtechnik.htmlAm 3. und 4. März 2020 fand in Würzburg das 20. Kolloquium „Gemeinsame Forschung in der Klebtechnik“ statt. Die Veranstaltung ist seit zwei Jahrzehnten das Forum für Klebstoffentwickler, -hersteller und Anwender, um die fachlichen Kenntnisse und Kompetenzen nicht nur im eigenen Bereich zu vertiefen, sondern auch den Blick über den Tellerrand in angrenzende Gebiete der Klebtechnik zu werfen.

Übersichtsvorträge, Präsentationen von Klebstoffherstellern und Ergebnisse aus der gesamten Bandbreite der klebtechnischen Gemeinschaftsforschung vermitteln ein umfassendes Bild vom aktuellen Stand in Forschung und Anwendung. Die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Veranstalter des Kolloquiums, das als AiF-Anwenderforum durchgeführt wird, sind die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, die Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren des DVS, die Forschungsvereinigung Stahlanwendung (FOSTA) und der Internationale Verein für Technische Holzfragen (iVTH). Alle Veranstalter sind Mitglieder der AiF und bilden seit 2005 den Gemeinschaftsausschuss Klebtechnik (GAK), dessen Industriemitglieder branchenübergreifend über Forschungsanträge insbesondere im Rahmen der IGF beraten.

Wachsende Herausforderungen

Gegenüber anderen Fügeverfahren hat sich das Kleben in den letzten zwei Jahrzehnten sehr schnell und mit einem enormen Spektrum hinsichtlich der Materialien, Prozesse und Anwendungen entwickelt. Die Relevanz gemeinsamer Forschung bleibt aber auch zukünftig ungebrochen, da die Herausforderungen in der klebtechnischen Anwendung weiter ansteigen. Trendthemen, die die Zukunft des Klebens mitbestimmen, sind beispielsweise nachhaltige Klebstoffe mit geringem CO2-Fußabdruck, Recycling und der Einzug von Industrie 4.0 für gesteigerte Prozesssicherheit, intelligente Automation und systemübergreifende Simulation.

Um diese wachsenden technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu erfüllen, bedarf es einer praxisnahen Forschung, die von einer starken klebtechnischen Gemeinschaft aus Unternehmen, Forschungsvereinigungen und Forschungseinrichtungen getragen wird. Es ist notwendig, dass alle Beteiligten in der industriellen Wertschöpfungskette kontinuierlich Know-how zusammen mit kompetenten Partnern auf Seiten der Wissenschaft aufbauen, vertiefen und umsetzen. Dazu bietet der GAK die besten Voraussetzungen. (di)

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news-9240Mon, 02 Mar 2020 15:54:00 +0100CORNET feiert 15-jähriges Jubiläumhttps://www.aif.de/news/details/cornet-feiert-15-jaehriges-jubilaeum.htmlDas internationale Netzwerk CORNET, das Programme der Gemeinschaftsforschung miteinander verknüpft, feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Es startete am 1. März 2005 als eines von ca. 70 Projekten der ERA-NET-Initiative (European Research Area Network) und wurde während einer Laufzeit von drei Jahren durch das Sechste Rahmenprogramm der Europäischen Kommission finanziell unterstützt.

Ziele des ERA-NET CORNET

Projektziel war es, eine Plattform für den Austausch zwischen nationalen und regionalen Förderprogrammen im Bereich der Gemeinschaftsforschung zu schaffen, die zur Erreichung eines Europäischen Forschungsraums beitragen sollte. Forscher sollten in die Lage versetzt werden, zum Nutzen europäischer kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) grenzüberschreitend zu arbeiten, wodurch die Duplizierung von Forschungstätigkeiten in Europa vermieden werden sollte. Die neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sollten in ihren Bemühungen unterstützt werden, Förderprogramme für Kollektivforschung einzuführen. Ein weiteres Ziel war es, eine Entscheidung über eine gemeinsame Finanzierung von Projekten zu treffen.

Erwartungen der EU-Kommission

Den offiziellen Startschuss für das ERA-NET Projekt CORNET gaben die Vertreter von 23 europäischen Ministerien und Fördereinrichtungen, die das Entscheidungsgremium „Council“ bildeten, am 21. Juni 2005 in Köln. Der Projektverantwortliche seitens der Europäischen Kommission, Wolfgang Wittke, der an dem Treffen teilnahm, erinnert sich an die Erwartungen, die er damals hatte: „Bei der Initiierung der ERA-NETs war es unser klares Ziel, Netzwerke zu etablieren, die über die Dauer der EU-Förderung hinaus tragfähig werden.“

Finanzierung der Pilotprojekte von Anfang an

Die aus heutiger Sicht wichtigste Entscheidung des Council war die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Kick-Start Projects“ (Pilotprojekte). Diese hatte die Aufgabe, fünf handverlesene grenzüberschreitende Pilotprojekte gemeinsam zu evaluieren und die positiv evaluierten Projekte zu finanzieren. Mitglieder dieser Task Force waren nicht nur die beteiligten Förderorganisationen, sondern auch die Koordinatoren der geförderten Projekte, wodurch ein direktes Feedback der Projektdurchführenden an die Förderorganisationen gewährleistet wurde.

Förderorganisationen haben viel gelernt

Drei der fünf beantragten Pilotprojekte wurden positiv evaluiert und gefördert. In diesem Prozess lernten die CORNET-Partner viel über ihre jeweiligen nationalen Förderprogramme und deren Gemeinsamkeiten, aber auch über die Unterschiede. Es stellte sich heraus, dass Selbstverständlichkeiten der Begutachtung und Förderung von Forschungsprojekten wie „Antrag“, „Förderfähigkeit“, „Evaluierung“ oder „Förderquote“ in jedem Land eine andere Ausprägung haben, dass jedes Förderprogramm über eigene Zeitpläne und Entscheidungsprozesse verfügt und die Schwierigkeit darin besteht, diese Aspekte in grenzüberschreitenden Projekten inhaltlich und zeitlich zu synchronisieren.

Nutzen bis heute

Von den Ergebnissen der Arbeitsgruppe „Kick-Start Projects“, die über die Jahre weiterentwickelt wurden, profitieren Antragsteller in CORNET bis heute: Es gibt ein einheitliches englischsprachiges Antragsformular für das gesamte CORNET-Projekt, feste Fristen für die Antragseinreichung sowie einheitliche Begutachtungskriterien.

Präsident Johann Wilhelm Arntz: KMU im Blick behalten

Der damalige Präsident der AiF, Johann Wilhelm Arntz, der das Familienunternehmen ARNTZ GmbH + Co. KG in Remscheid leitete, gab den Teilnehmern des Kick-Off Meetings einen Ratschlag mit auf den Weg: „Bei all unseren Diskussionen und Aktivitäten sollten Sie immer daran denken, dass Gemeinschaftsforschung zum Nutzen kleiner und mittelständischer Unternehmen durchgeführt wird. Als Vertreter eines solchen Unternehmens fordere ich Sie dringend auf, dies als oberste Leitlinie immer im Blick zu behalten.“

Weichen für die Zukunft gestellt

Die Teilnehmer am Kick-off Meeting wussten damals noch nicht, dass dieses Treffen die Weichen für den Aufbau eines Netzwerkes stellen würde, das auch 15 Jahre später noch existiert. Wolfgang Wittke: „Ich freue mich zu sehen, dass unser Ziel, mit CORNET eine nachhaltige Struktur zu etablieren, erreicht wurde.“ Heute ist CORNET ein Netzwerk, das allen Ländern weltweit offensteht und sich auf seine Kerntätigkeit konzentriert: die Organisation von gemeinsamen Ausschreibungen für internationale Projekte der Gemeinschaftsforschung. (di)

Foto: pexels

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news-7948Wed, 05 Feb 2020 16:22:00 +0100Innovationstag Mittelstand des BMWi am 18. Juni 2020https://www.aif.de/news/details/innovationstag-mittelstand-des-bmwi-am-18-juni-2020.htmlAuch in diesem Jahr ist die AiF Projekt GmbH wieder Gastgeber der traditionellen Leistungsschau „im Grünen“. Auf ihrem Freigelände in Berlin-Pankow werden rund 300 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kooperationsnetzwerke aus ganz Deutschland neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen unterschiedlichster Technologiebereiche und Branchen vorstellen, deren Entwicklung durch die technologieoffene Innovationsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt wurde.

Ein umfassendes Informationsangebot adressiert unter anderem die Neugestaltung der Förderkonditionen im ZIM, ein abwechslungsreiches Bühnen- und Vortragsprogramm wird topaktuelle Innovationsthemen aufgreifen und die „International Area“ den Blick über die nationalen Grenzen weiten, insbesondere zum Nachbarland Frankreich. 

Die eintägige Veranstaltung bietet Gelegenheit, sich zu den Programmen der Innovationsförderung des BMWi aus erster Hand zu informieren, Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu knüpfen und in entspannter Atmosphäre mit Vertretern von Politik und Regierung ins Gespräch zu kommen. Auf dem Programm stehen u. a. thematische Speed Pitch Sessions, geführte Rundgänge, Informationen zur Unterstützung transnationaler Kooperationen, innovationspolitische Statements, ein Vortragsprogramm, eine Job-und Praktikumsbörse sowie ein Get-Together zum Ausklang des Tages.

Präsentiert werden auf dem Innovationstag Ergebnisse erfolgreicher Projekte überwiegend aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), der vorwettbewerblichen  Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die im Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird, und dem Programm Innovationskompetenz (INNO-KOM). Die AiF Projekt GmbH ist Projektträger der stärksten Fördersäule des ZIM, ZIM-Kooperationsprojekte, und organisiert den Innovationstag im Auftrag des BMWi.

Aktuelle Informationen finden Interessenten auf der ZIM-Website. (di)

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news-9121Mon, 27 Jan 2020 08:47:00 +0100Bioreaktor Kuh – Antikörper aus der Kuh ersetzen Antibiotika https://www.aif.de/news/details/bioreaktor-kuh-antikoerper-aus-der-kuh-ersetzen-antibiotika.htmlKomplexe Lebensmittel wie Milch enthalten zahlreiche Einzelkomponenten, die für medizinische, ernährungstherapeutische oder technologische Zwecke genutzt werden können und damit die Wertschöpfung im Vergleich zum herkömmlichen Produkt signifikant steigern. So können mithilfe der sogenannten Milchproteinfraktionierung, einer speziellen Membrantechnik, aus der Milch gezielt geimpfter Kühe Antikörper gewonnen werden, die im Falle von Antibiotika-Resistenzen Anwendung finden. Antikörper spielen bei der Infektionsabwehr eine zentrale Rolle. Sie erkennen und markieren in den Körper eingedrungene Krankheitserreger und aktivieren daraufhin das Immunsystem.

Im Rahmen eines Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) haben Dr. Hans-Jürgen Heidebrecht und Prof. Dr. Ulrich Kulozik vom Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) an der Technischen Universität (TU) München diese Fraktionierungsmethode jetzt wesentlich verbessert. Mithilfe der von ihnen entwickelten neuartigen Mikrofiltrationsmembranen ist es möglich, spezifische Antikörper aus der Milch abzutrennen und soweit anzureichern, dass sie unter anderem als Ersatz für Antibiotika eingesetzt werden können. Das Projekt war im November 2019 unter den drei Finalisten bei der Wahl zum Otto von Guericke-Preis der AiF. Der Preis wird einmal im Jahr für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Medikamente auf Milchbasis

Durch die Ergebnisse des IGF-Projekts, das vom AiF-Mitglied Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) koordiniert wurde, ist der gesamte Prozess der Milchproteinfraktionierung deutlich effizienter geworden und eröffnet neue Anwendungsmöglichkeiten. So kann dieser innovative Ansatz perspektivisch zur Entwicklung von Medikamenten auf Milchbasis überall dort eingesetzt werden, wo es ein empfindliches Mikrobiom-Gleichgewicht gibt und dieses Gleichgewicht nicht mit unspezifischen Antibiotika zerstört werden soll.

Deutliche Verbesserung

„Bei der Mikrofiltration wird Milch mit Druck durch Membranen gepresst und dadurch in verschiedene Komponenten unterteilt“, erklärt Kulozik das Verfahren. „Die Methode war nicht neu. Damit aber die Antikörper im Filtrat landen und zudem von hoher Funktionalität und Reinheit waren, mussten wir die Membranen deutlich verbessern. Das ist uns gelungen“, freut sich der Forscher. Heidebrecht beschreibt die Gewinnung der Antikörper. „Im Prinzip setzen wir die Kuh als Bioreaktor ein und machen uns ihr Immunsystem zunutze. Indem wir die Kuh mit inaktiven menschlichen Krankheitserregern immunisieren, erzeugen wir ganz bestimmte Antikörper in der Kuhmilch. Die reichern wir dann entsprechend an und nutzen sie für die orale passive Immunisierung von Menschen.“ In einer Pilotanwendung wurden auf diese Art schon Antikörper gegen Krankenhauskeime erzeugt. Weitere mögliche Anwendungen sind die Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen, bakteriellen Hauterkrankungen oder Karies. Derzeit ist eine große Studie in Vorbereitung, um ein neues Medikament auf den Markt zu bringen.

Hohe wirtschaftliche Relevanz

Mittlerweile sind die neuen Membranen auch kommerziell verfügbar. Für Dr. Wolfgang Holzmüller von der Allgäuer Milei GmbH bedeuten diese einen massiven Technologievorsprung für das Unternehmen. „Die beiden Wissenschaftler haben eine Schlüsseltechnologie weiterentwickelt, die wegweisend für die Milchindustrie ist. Die Projektergebnisse eröffnen uns völlig neue Anwendungsgebiete“, betont Holzmüller. Die Milei GmbH war als einer von 19 Industriepartnern am Projektbegleitenden Ausschuss des IGF-Projekts beteiligt.

Dr. Volker Häusser, Geschäftsführer des FEI, weist auf die hohe Zahl der beteiligten Industriepartner bei diesem Projekt hin: „19 Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen haben dieses Projekt begleitet. Allein diese Zahl zeigt, wie relevant das Projektthema für die mittelständische Wirtschaft ist.“ Die Ergebnisse des Projekts werden perspektivisch gesehen milliardenschwere Märkte beeinflussen, ist sich Häusser sicher. „Vor allem aber werden die Ergebnisse positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen haben“, so sein Resümee.

Einen vierminütigen Film zum Projekt finden Sie in der AiF-Mediathek.

Ansprechpartner zum Projekt

Prof. Dr. Ulrich Kulozik, Zentralinstitut für Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZIEL) an der Technischen Universität (TU) München,
E-Mail: ulrich.kulozik@tum.de, Telefon: +49 8161 71-4205

Dr. Volker Häusser, Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI),
E-Mail: fei@fei-bonn.de, Telefon: +49 228 3079699- 0

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 101 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2019 setzte die AiF rund 475 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12,5 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 238.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V., Evelyn Bargs-Stahl, presse@aif.de, Telefon: +49 221 37680 114

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Gesundes LebenIGFProjekt-KollektionOtto von Guericke-PreisHomePresseinformationenAktuelle Presseinformationen Standard
news-7953Wed, 22 Jan 2020 11:38:00 +0100BMWi veröffentlicht neue Richtlinie für das ZIM https://www.aif.de/news/details/bmwi-veroeffentlicht-neue-richtlinie-fuer-das-zim.htmlAm 20. Januar 2020 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die neue Richtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) (PDF, 335 KB) veröffentlicht. Das neue ZIM optimiert das bewährte Programm an zahlreichen Stellen: Junge und Kleinstunternehmen sowie Erstinnovatoren erhalten zukünftig bessere Unterstützungsmöglichkeiten, um ihnen den Weg zu anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu ebnen. Kleine Unternehmen aus allen strukturschwachen Regionen profitieren zudem zukünftig von erhöhten Fördersätzen. Auch der nationale und internationale Wissenstransfer sowie der Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis werden intensiviert. Das neue ZIM ist damit auch ein konkreter Beitrag zur Transferinitiative des BMWi.

555 Millionen Euro Fördermittel in 2020

Das ZIM ist mit jährlich über 3.000 neuen Technologieentwicklungs-Projekten das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstands. 2020 stehen hierfür Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 555 Millionen Euro zur Verfügung.

Das neue ZIM ersetzt die bisherige Förderrichtlinie, die am 31. Dezember 2019 ausgelaufen ist. Auch die ZIM-Projektträgerschaft wird neu ausgeschrieben. Dies wird voraussichtlich im ersten Quartal 2020 abgeschlossen und erlaubt dann eine Antragstellung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen. Förderanträge auf Grundlage der alten ZIM-Richtlinie, die bis 31. Dezember 2019 eingegangen sind, werden weiter von den bisherigen Projektträgern bearbeitet. Die AiF Projekt GmbH betreut in diesem Rahmen als beliehener Projektträger die stärkste Fördersäule des Programms, ZIM-Kooperationsprojekte.(di)

Hier geht´s zu den Kerninhalten der neuen ZIM-Richtlinie (PDF, 47 KB).

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ZIMHomeNews
news-8391Mon, 20 Jan 2020 10:04:00 +0100CORNET und IraSME öffnen internationale Ausschreibungsrundenhttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-oeffnen-internationale-ausschreibungsrunden.htmlDie internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME haben ihre nächsten Ausschreibungsrunden geöffnet. Die Initiativen verknüpfen Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Die Koordinierung beider Netzwerke wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. 

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

Bis zum 25. März 2020 können Anträge im Rahmen des internationalen Fördernetzwerks CORNET (Collective Research Networking) bei der AiF eingereicht werden. In der aktuellen 29. Ausschreibungsrunde sind elf CORNET-Partner mit an Bord. CORNET basiert in Deutschland auf der vom BMWi finanzierten Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Diese bietet Projektkonsortien bestehend aus Unternehmensverbänden und Forschungseinrichtungen aus mindestens zwei beteiligten Ländern die Möglichkeit, Anträge für gemeinsame Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung einzureichen.

CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig. Detaillierte Informationen zur Antragstellung, zu den Richtlinien und zu den Budgets der beteiligten Länder finden Interessenten auf der CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals. Anträge werden online über das Submission Tool eingereicht.

Bei weiteren Fragen oder der Suche nach Projektpartnern hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Allgemeine Fragen zu CORNET werden zudem in den FAQs beantwortet.

IraSME für angewandte FuE-Projekte

Deadline für die Projektvorschläge internationaler Partner des Netzwerks IraSME (International Research Activities by SMEs) ist der 26. März 2020. Kooperationsprojekte mit deutschen Partnern sind in diesem Call jedoch nur förderfähig, wenn die deutschen Partner ihre Anträge im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) bis 31. Dezember 2019 (Ende der Richtlinie ZIM) gestellt haben, da die Förderung aus den Mitteln des BMWi nach den Bedingungen des ZIM erfolgt.

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Die Koordination erfolgt durch die AiF Projekt GmbH.

Weitere Informationen zu Ausschreibungen und Partnerländern finden sich immer aktuell unter www.ira-sme.net. Bei Fragen zur Antragstellung steht das IraSME-Koordinierungsbüro gerne zur Verfügung. (di)

Foto: pexels

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news-8376Wed, 08 Jan 2020 13:10:00 +0100FEhS-Institut für Baustoff-Forschung wieder ordentliches Mitglied der AiFhttps://www.aif.de/news/details/fehs-institut-fuer-baustoff-forschung-wieder-ordentliches-mitglied-der-aif.htmlDas FEhS-Institut für Baustoff-Forschung e.V. ist seit 1. Januar 2020 wieder ordentliches Mitglied der AiF. Seit 1999 zählte das FEhS zu den außerordentlichen Mitgliedern der AiF, nachdem es unter dem vormaligen Namen Forschungsvereinigung Eisenhüttenschlacken e.V. (FEhS) bis 1998 bereits ordentliches Mitglied der AiF gewesen war.

Eisenhüttenschlacke, ein Nebenprodukt bei der Erzeugung von Roheisen und Stahl, ist ein qualitativ wertvoller, wirtschaftlicher und vielseitig verwendbarer Rohstoff, der beispielsweise in der Baubranche und der Landwirtschaft Verwendung findet. Das FEhS in Duisburg bietet als moderner Dienstleister Forschung, Prüfung und Beratung zu Eisenhüttenschlacken, Baustoffen und Düngemitteln und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit von Produkten. (di)

Foto: © istock.com

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news-8986Thu, 05 Dec 2019 09:58:15 +0100AiF-Präsident begrüßt Mittelaufwuchs für die Industrielle Gemeinschaftsforschung https://www.aif.de/news/details/aif-praesident-begruesst-mittelaufwuchs-fuer-die-industrielle-gemeinschaftsforschung.html„Wir begrüßen ausdrücklich die geplante Mittelerhöhung von elf Millionen Euro für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) im Bundeshaushaltsgesetz 2020“, erklärte Professor Sebastian Bauer, Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. „Der Bundeswirtschaftsminister würdigte noch vor wenigen Wochen den Mittelstand als Erfolgsmodell und den wichtigsten Innovations- und Technologiemotor Deutschlands. So ist es nur konsequent, wenn zur Bewältigung neuer technologischer Herausforderungen die IGF besser ausgestattet wird und dadurch die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit gerade der kleinen und mittelständischen Unternehmen gestärkt wird“, so Bauer weiter.

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschlossen am 29. November 2019 das Bundeshaushaltsgesetz 2020. Damit werden im kommenden Jahr insgesamt 180 Millionen Euro für die IGF zur Verfügung stehen. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 betrug der entsprechende Haushaltsansatz jährlich gleichbleibend 169 Millionen Euro für die IGF.
Im Einzelplan 09 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie innerhalb des Gesetzes heißt es dazu deutlich: „Die Industrielle Gemeinschaftsforschung fördert die dauerhafte Forschungskooperation in branchenweiten Netzwerken mit dem Ziel, insbesondere kleinen und mittleren deutschen Unternehmen den Zugang zu Forschungsergebnissen zu erleichtern, die sie benötigen, um den Anschluss an den technischen Fortschritt zu erreichen bzw. zu erhalten.“

Der AiF-Präsident führte weiter aus: „Die Forschungsvereinigungen, unsere Mitglieder, arbeiten mit zehntausenden innovativen Unternehmen technologieoffen, vorwettbewerblich und sehr erfolgreich zusammen. Unter diesen sind zahlreiche sogenannte Hidden Champions, die die deutsche Wirtschaft wesentlich tragen.“ Um angesichts des steigenden globalen Wettbewerbsdrucks und neuer technologischer Trends Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steueraufkommen im Mittelstand zu sichern, bestehe aber ein noch höherer Bedarf an IGF-Mitteln. „Diese Forschungsförderung für den deutschen Mittelstand hat eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Deshalb hoffen wir, dass mit diesem Schritt, der in die richtige Richtung geht, weitere Aufstockungen des IGF-Budgets zeitnah folgen werden“, erklärte Bauer.

Abschließend muss das Bundeshaushaltsgesetz 2020 noch am 20. Dezember 2019 vom Bundesrat sowie vom Bundespräsidenten bestätigt werden.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2018 setzte die AiF rund 475 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund zwölf Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, frauke.frodl@aif.de, Telefon: +49 30 64475 215

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Pressemitteilung zum Download (70 KB)

Foto: © AiF / AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer

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news-9131Wed, 04 Dec 2019 14:53:09 +0100ZIM wird 2020 mit neuer Richtlinie weitergeführt https://www.aif.de/news/details/zim-wird-2020-mit-neuer-richtlinie-weitergefuehrt.htmlAuf der ZIM-Website ist folgende Meldung zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erschienen, dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin als beliehener Projektträger betreut:

„Die aktuell gültige Richtlinie zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) wird Anfang 2020 durch eine modernisierte Folgerichtlinie abgelöst, die verschiedene Verbesserungen enthält. Damit ist auch eine Neuausschreibung der ZIM-Projektträgerschaft verbunden, die voraussichtlich noch im ersten Quartal 2020 abgeschlossen werden kann und dann eine Antragsbearbeitung unter den aktualisierten ZIM-Förderbedingungen erlaubt.

Um einen möglichst reibungslosen Übergang zwischen aktueller und zukünftiger ZIM-Richtlinie sicherzustellen, sind die aktuellen ZIM-Projektträger beauftragt, alle bis 31. Dezember 2019 eingehenden Anträge direkt zu bearbeiten – selbst wenn das Bearbeitungsverfahren mehrere Monate in das Jahr 2020 hineinreichen sollte. Auch die Bearbeitung bereits 2019 und vorher bewilligter Anträge ist dadurch in 2020 abgedeckt. Dies betrifft sowohl Anträge zu Einzel- und Kooperationsprojekten als auch Anträge zu Netzwerken und zu ergänzenden Leistungen zur Markteinführung. In der Zeit vom 1. Januar 2020 bis zur Neubeauftragung der ZIM-Projektträgerschaft können keine neuen Anträge gestellt werden.

Aktuell befindet sich die neue ZIM-Richtlinie in der finalen Abstimmung. Sobald sie endgültig ist, wird sie unter anderem auf www.zim.de veröffentlicht. Aktualisierte Formulare und ggf. Ansprechpartner-Informationen folgen nach Abschluss der Projektträger-Ausschreibung.“

Eine Antragstellung zur aktuellen Richtlinie ist bis zum 31. Dezember 2019 möglich. (di)

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news-8390Mon, 04 Nov 2019 14:10:00 +0100AiF-Forschungsallianz Energiewende: 50 IGF-Projekte auf dem Weghttps://www.aif.de/news/details/aif-forschungsallianz-energiewende-50-igf-projekte-auf-dem-weg.htmlDie Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und erfordert die Umsetzung technologischer Innovationen in allen Bereichen des Energiesystems. Die notwendigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit der anwendungsorientierten Projektförderung im Energieforschungsprogramm. Mit dem Voranschreiten der Energiewende werden die auftretenden Forschungsaspekte komplexer und eine themenübergreifende Zusammenarbeit immer wichtiger. Die engere Vernetzung der Forschungsakteure und die Kooperation mit anderen Förderprogrammen sind zwei Leitlinien, entlang derer das Energieforschungsprogramm weiterentwickelt wird. So wurde eine Programmkooperation zwischen dem Energieforschungsprogramm und der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) mit der AiF realisiert, die mit ihrem branchen- und technologiefeldübergreifenden Netzwerk von Forschungsvereinigungen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wichtige Forschungsbeiträge zur Realisierung der Energiewende für die Praxis leisten kann.

Bereits im Jahr 2016 hat sich vor diesem Hintergrund die AiF-Forschungsallianz Energiewende gegründet. Sie dient als Dialogplattform zur Umsetzung der Programmkooperation. Die Initiative soll eine Brücke vom Forschungslabor zur Anwendung in KMU bilden. Ein eigens implementierter Forschungsbeirat hat die Aufgabe, Empfehlungen zur finanziellen Förderung von IGF-Forschungsvorhaben mit Energiewende-Bezug aus gesondert verfügbaren Mitteln der BMWi-Energieforschung auszusprechen. Das BMWi stellt dafür seit 2016 zunächst 18 Millionen Euro zur Verfügung.

Von bislang 113 in diesem Rahmen vorgelegten Projektvorschlägen hat der Forschungsbeirat 96 in der IGF-Begutachtung befürwortete Projekte beraten, von denen 57 Projekte für eine Förderung empfohlen wurden. Das Themenspektrum ist vielfältig: Es reicht von der Fernwärmeversorgung über flexible Lithium-Ionen-Zellen bis zur Unternehmenstransformation in der Windindustrie. Zu den empfohlenen Projekten wurden bislang 50 Anträge auf Förderung an das BMWi gestellt, von denen 40 bewilligt wurden.(di)

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news-8072Tue, 08 Oct 2019 08:27:00 +0200CORNET und IraSME: Internationale Fördernetzwerke verzeichnen Antragszuwachshttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-internationale-foerdernetzwerke-verzeichnen-antragszuwachs.htmlAm 25. September 2019 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME mit einem Antragszuwachs. Bis um 12 Uhr hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Das Themenspektrum der eingereichten Projektvorschläge ist vielfältig.

Internationale Variante der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET steht für „Collective Research Networking“ und ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen IGF, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. In der 28. CORNET-Ausschreibungsrunde, koordiniert von der AiF F.T.K GmbH, wurden insgesamt 24 Anträge eingereicht. Thematisch reichen die internationalen Projektvorschläge von der nachhaltigen Produktion von Lebensmitteln und Papier über Umweltsanierung bis hin zur Herstellung von Gummi- und Kunststoffprodukten. Unter den Eingängen befinden sich unter anderen jeweils ein Projektantrag aus Brasilien, Peru und der Türkei. Es wurden insgesamt zwei trilaterale Projektanträge eingereicht.

Alle eingereichten Anträge werden nun auf Vollständigkeit und Regelkonformität überprüft, anschließend beginnt die Evaluierung durch internationale Experten. Ob ein Projektantrag bewilligt wird, erfahren Antragsteller im April 2020. Für künftige Ausschreibungsrunden ist es möglich, gemeinsame Projektvorschläge mit türkischen Partnern einzureichen, da die türkische Förderorganisation TÜBITAK Mitte 2019 als derzeit jüngstes Mitglied dem CORNET-Netzwerk beigetreten ist.

Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und dadurch sein Innovationspotenzial deutlich stärken kann. Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten bei den Fördervarianten auf der AiF-Website oder in englischer Sprache auf der CORNET-Website (s.o.).

Internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im Zentralen Innovationsprogramm (ZIM) des BMWi

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets, finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus Mitteln des ZIM gefördert werden.

Im Rahmen der 24. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert von der AiF Projekt GmbH in Berlin, konnten 22 gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien, Luxemburg, Österreich, Russland, Tschechien, der Türkei und Deutschland registriert werden. Die binationalen Konsortien decken die Technologiegebiete Schiffbau, Medizintechnik, künstliche Intelligenz, Lastfahrzeugbau, Robotik, Photovoltaik, Regelungstechnik, Tiefbau, Recycling, Biotechnologie und Prüftechnik ab. Nach einer rund viermonatigen Begutachtungszeit soll im Januar 2020 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen. Weitere Informationen zu IraSME finden Interessenten auf der ZIM-Website oder in englischer Sprache auf der IraSME-Website (s.o.).

Weitere Ausschreibungen der Netzwerke

Die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr. Die nächste Ausschreibungsrunde für IraSME-Projekte öffnet voraussichtlich im November 2019, die für CORNET-Projekte voraussichtlich Mitte Dezember 2019. Die gemeinsame Deadline bei beiden Netzwerken ist der 25. März 2020.

CORNET und IraSME: Veranstalter des internationalen Partnering Events in Namur  

Am 27. November 2019 laden die internationalen Forschungsförderungsnetzwerke CORNET und IraSME im Rahmen der erfolgreichen Veranstaltungsreihe erneut zu einem Partnering Event – dieses Mal nach Namur – ein. Das kostenfreie Match-Making-Event gibt Vertretern von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), Forschungsvereinigungen und Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene mit potenziellen Partnern über die Realisierung gemeinsamer Forschungsprojekte auszutauschen.

Teilnehmer können sich über das Online-Registrierungstool “b2match” vorab registrieren und sich mit anderen Teilnehmenden für Face-to-Face-Meetings verabreden. (schuch)

Foto: © C. Schüßler / fotolia.com

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news-8148Wed, 11 Sep 2019 15:16:43 +0200Industrielle Gemeinschaftsforschung macht den deutschen Mittelstand fit für den Weltmarkthttps://www.aif.de/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-macht-den-deutschen-mittelstand-fit-fuer-den-weltmarkt.html„Ein innovativer Mittelstand ist für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft entscheidend. Mittelständische Unternehmen entwickeln dank ihrer Kreativität und Marktnähe besonders viele innovative Produkte und Dienstleistungen“, heißt es im Regierungsentwurf des Bundeshaushaltsgesetzes für 2020, das am 10. September 2019 in der ersten Lesung im Deutschen Bundestag debattiert wurde. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier beschrieb den Mittelstand kürzlich sogar als „Geheimwaffe der deutschen Wirtschaft“.

Diese Würdigung der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) unterstrichen der Präsident der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V., Professor Sebastian Bauer, und der AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. Sie nahmen gemeinsam mit Professor Volker Stich, Geschäftsführer des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) und Direktor des RWTH Aachen Campus Clusters Smart Logistik, und der Geschäftsführerin AiF-Forschungspolitik Andrea Weißig an einem parlamentarischen Austausch auf Einladung der AG Wirtschaft und Energie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 11. September 2019 teil.

Erhöhung von 169 auf 177 Millionen Euro im Bundeshaushalt für das Forschungsförderprogramm IGF geplant – mindestens 200 Millionen wären nötig

Professor Stich, dessen Forschungsinstitut AiF-Mitglied und somit antragsberechtigt für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist, forderte eine deutliche Unterstützung für die forschenden KMU in Deutschland: „Das IGF-System ist einmalig auf der Welt. Die Förderung dieser technologieoffenen und vorwettbewerblichen Forschung ermöglicht Innovationskompetenz verbunden mit anwendungsorientierter und somit bedarfsgerechter Forschung und Produktentwicklung für den Mittelstand. Die Mitglieder der AiF begrüßen die geplante Mittelerhöhung für die IGF innerhalb des Bundeshaushaltsgesetzes für 2020 von 169 auf 177 Millionen Euro. Der Forschungsbedarf ist aber wesentlich höher! Bisher können jährlich über 500 Forschungsvorhaben neu bewilligt und insgesamt 1.700 laufende Vorhaben verwirklicht werden. Aber: Es liegen auch sehr viele Vorhaben, die begutachtet, befürwortet und durch die erreichten Punktzahlen auch förderfähig sind, mit der Bitte um Bewilligung bereit.“

Eigentliches Ziel seien, laut Stich, mindestens 200 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für die Industrielle Gemeinschaftsforschung ab 2020. Das wäre ein gutes Zeichen, insbesondere im Kontext der vom Bundeswirtschaftsminister geplanten „Mittelstandsstrategie“.

„Made in Germany“: AG Wirtschaft und Energie der CDU/CSU diskutiert mit AiF

Altmaiers Parteikollege und wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Vorsitzender der AG Wirtschaft und Energie, Dr. Joachim Pfeiffer, bekräftigte am Morgen des 11. September 2019 innerhalb eines Parlamentarischen Frühstücks seine Haltung zum deutschen Mittelstand: „Wir wollen die Marke ‚Made in Germany‘ unbedingt weiter stärken. Die Innovationen, die aus dem Mittelstand kommen, bedienen weltweit höchste Standards.“ Das müsse so bleiben und damit auch von der Politik transparent und unbürokratisch gefördert werden. Pfeiffer kündigte vor den AiF-Vertretern konkrete Unterstützung an: „Wir wollen nicht, dass die deutschen KMU bei Zukunftsthemen und der digitalen Transformation international abgehängt werden. Deshalb engagieren wir uns als Union für eine stufenweise Erhöhung der Forschungsförderung in der mittelständischen Wirtschaft. Anstrebenswert wäre beispielsweise, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) auf 700 Millionen Euro, die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) auf 200 Millionen Euro und die Forschungs- und Entwicklungs(FuE)-Förderung gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen in strukturschwachen Regionen (INNO-KOM) auf 90 Millionen Euro anzuheben.“

An dem morgendlichen Austausch mit Vertretern der AiF innerhalb der ersten Sitzungswoche nach der Sommerpause des Bundestages nahmen nicht nur 16 Mitglieder des Bundestages (MdB) und Fachreferenten verschiedener Arbeitsgruppen teil, sondern auch der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und für die neuen Bundesländer Christian Hirte.

Zustimmung zur IGF-Mittelerhöhung aus den Fraktionen des Bundestages

„Mit den bisher geplanten 177 Millionen Euro für die Industrielle Gemeinschaftsförderung (IGF) und den geplanten ZIM-Mitteln in Höhe von 555 Millionen Euro sind diese Ausgaben innerhalb des Bundeshaushaltes 2020 im Verhältnis kleine Posten. Doch ihre Wirkung ist für die Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes von großer Bedeutung. Wirtschaftliche Forschungsförderung bedeutet immer auch Strukturförderung“, betonte der AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer.

Während der ersten Lesung zum Einzelplan 09 (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - BMWi) des Regierungsentwurfes des Bundeshaushaltsgesetzes 2020 äußerten sich die Bundestagsabgeordneten aller Parteien. Neben dem MdB Dr. Joachim Pfeiffer, der auch in der  Bundestagsdebatte einen weiteren Ausbau der Förderprogramme IGF und ZIM deutlich anregte, betonte unter anderem die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Anja Hajduk die besonderen Herausforderungen für die KMU. Hajduk, die auch Senatsmitglied der AiF ist, forderte, dass „die Investitionen glaubhaft gestärkt“ werden müssen. An den Bundeswirtschaftsminister gerichtet, mahnte MdB Karsten Klein (FDP) an, die „Technologieoffenheit in der Forschungsförderung zu gewährleisten“. MdB Heidrun Bluhm-Förster (DIE LINKE) erinnerte daran, dass ihre Fraktion seit Jahren für eine massive Stärkung der KMU in strukturschwachen Regionen und eine Erhöhung der Finanzmittel des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand plädiere. MdB Sabine Poschmann (SPD) erklärte ausdrücklich: „Mit mehr Mitteln im Haushalt wird auch die Industrielle Gemeinschaftsforschung gestärkt. Das ist der richtige Ansatz. Denn Kooperation ist die Ideen- und vor allem Umsetzungsschmiede der heutigen Zeit.“

Über die AiF

Die AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Bei der Umsetzung der Industriellen Gemeinschaftsforschung unterstützt die AiF das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen eines Vertrages. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund zwölf Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Honorarfreie Fotos stellen wir Ihnen gern auf Anfrage zur Verfügung. Die Rechte sind geklärt.

Pressekontakt:

Frauke Frodl, Pressereferentin Forschungspolitik, AiF e. V. Büro Berlin
Telefon: +49 30 64475215, E-Mail: frauke.frodl@aif.de

Pressemitteilung zum Download (300 KB)

Foto: ©AiF

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IGFHomePresseinformationen
news-8164Tue, 03 Sep 2019 15:46:00 +0200Bereits 4,5 Milliarden Euro für ZIM-Kooperationsprojekte durch AiF Projekt GmbH bewilligthttps://www.aif.de/news/details/bereits-45-milliarden-euro-fuer-zim-kooperationsprojekte-durch-aif-projekt-gmbh-bewilligt.htmlAls beliehener Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für ZIM-Kooperationsprojekte hat die AiF Projekt GmbH bisher mehr als 34.700 Förderanträge positiv beschieden. Mit einem zugesagten Fördervolumen von insgesamt 4,5 Milliarden Euro wurden dabei rund 31.500 FuE-Kooperationsprojekte auf den Weg gebracht und über 3.200 Anträge auf ergänzende Leistungen zur Markteinführung bewilligt.

Im seit 2008 bestehenden Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) können kleine und mittlere Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen eine Förderung beantragen.

Die AiF Projekt GmbH berät mittelständische Unternehmen und ihre Forschungspartner über die Fördermöglichkeiten im ZIM, nimmt deren Förderanträge entgegen, begutachtet die Förderwürdigkeit der Projekte, trifft die Förderentscheidung, zahlt die Fördermittel aus und prüft die abschließenden Verwendungsnachweise. (di)

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news-8280Wed, 31 Jul 2019 14:46:00 +0200Evaluation bestätigt Erfolg des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand https://www.aif.de/news/details/evaluation-bestaetigt-erfolg-des-zentralen-innovationsprogramms-mittelstand.htmlErfreut hat AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer den am 29. Juli 2019 auf der Website des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie veröffentlichten Evaluationsbericht zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Kenntnis genommen. „Die Studie belegt in vielen Aspekten die positive Rolle des größten deutschen Förderprogramms für innovative Mittelständler als themenoffenes Transferinstrument. Hiervon profitieren nicht nur die Unternehmen, sondern auch die kooperierenden Forschungseinrichtungen nachhaltig. Die AiF ist stolz darauf, dass ihre Tochter AiF Projekt GmbH als Projektträger der Fördersäule ZIM-Kooperationsprojekte zum Erfolg des Programms und zur positiv bewerteten Effizienz der ZIM-Administration beigetragen hat.“

Die umfassende Analyse zeichnet ein differenziertes Bild der Wirkungsweise des größten deutschen Förderprogramms für innovative Mittelständler. Sie kommt zum Ergebnis, dass geförderte Unternehmensprojekte Impulse für den Technologielevel in der gesamten Wertschöpfungskette liefern. Für den Transfer wichtig sind Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft – sie stärken Know-How-Flüsse in beide Richtungen und sind der größte ZIM-Förderbereich mit wachsendem Gewicht. Kernzielgruppe des ZIM bleiben kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten, darunter viele Erstfördernehmer. Die im Rahmen der Evaluation durchgeführten ökonometrischen Analysen schätzen, dass die geförderten Unternehmen ihre Forschungsintensität durch das ZIM verdoppeln.

Positiv werden auch die Effizienz der Administration und die Positionierung des ZIM in der Förderlandschaft bewertet. Ein Pluspunkt ist dabei der klare, themenoffene Bottom-Up-Förderansatz, bei dem die Unternehmen und ihre Partner aus der Wissenschaft die Richtung der Innovation selbst bestimmen. Als internationales Alleinstellungsmerkmal wird dabei die gelungene Verbindung von Netzwerk- und Projektförderung hervorgehoben.

Angesichts der positiven Ergebnisse ist die wichtigste Handlungsempfehlung der Evaluation, das ZIM unter Beibehaltung seiner Erfolgsfaktoren als breites, themenoffenes Programm weiterzuführen. Darüber hinaus empfehlen die Evaluatoren unter anderem die gezielte Stärkung des ZIM in Einzelbereichen wie die Ansprache junger und wenig forschungserfahrener Unternehmen.

Die externe Analyse wurde federführend von KMU Forschung Austria aus Wien durchgeführt. Hier geht´s zum Gesamtbericht.

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news-8307Tue, 16 Jul 2019 16:47:00 +0200Transnationale FuE-Kooperationenhttps://www.aif.de/news/details/transnationale-fue-kooperationen.htmlDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gegenseitigen Öffnung der Förderprogramme getroffen, um die Kooperation deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit ausländischen Partnern bei gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu erleichtern. Im Rahmen von Bekanntmachungen können die Antragsteller bei transnationalen FuE-Projekten jeweils nach den Bestimmungen der jeweiligen nationalen Programme gefördert werden. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Für die deutschen Antragsteller gelten die Bedingungen der Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), nach der deutsche KMU bei transnationalen Kooperationsprojekten einen um bis zu 10 Prozent erhöhten Fördersatz erhalten. Auch Forschungseinrichtungen sind als Kooperationspartner eines KMU antragsberechtigt.

Folgende Ausschreibungen sind geöffnet:

  • Netzwerk IraSME | 24. Ausschreibung bis 25.09.2019 | Partnerländer und -regionen: Alberta (Kanada), Flandern und Wallonie (Belgien), Luxemburg, Russland, Tschechische Republik, Türkei (neuer Partner!)
  • Argentinien | 2. Ausschreibung bis 29.11.2019 | Partner ANPCyT
  • Finnland | 10. Ausschreibung bis 15.11.2019 | Partner Business Finland
  • Frankreich | 6. Ausschreibung bis 29.11.2019 | Partner BPIfrance
  • Israel | 12. Ausschreibung bis 28.11.2019 | Partner ISERD/EUREKA
  • Kanada | 6. Ausschreibung bis 29.11.2019 | Partner NRC IRAP
  • Katalonien (Spanien) | 5. Ausschreibung bis 10.10.2019 | Partner ACCIO
  • Singapur | 2. Ausschreibung bis 25.09.2019 | Partner Enterprise Singapore
  • Taiwan | 2. Ausschreibung bis 03.09.2019 | Partner ITRI
  • Vietnam | 5. Ausschreibung bis 09.10.2019 | Partner MOST

Ausführliche Informationen sowie aktuelle Ausschreibungsunterlagen finden Interessenten unter www.zim.de/internationale-ausschreibungen. Unabhängig von diesen Ausschreibungen können deutsche Unternehmen jederzeit eigeninitiativ mit Partnern in anderen Ländern kooperieren. Im Rahmen des ZIM werden dabei nur deutsche Projektpartner gemäß den Bestimmungen der ZIM-Richtlinie gefördert.

Für weitere Informationen steht das Team International der AiF Projekt GmbH gerne zur Verfügung. Telefon: 030 48163-589 | E-Mail:  international@aif-projekt-gmbh.de.

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news-9067Tue, 18 Jun 2019 11:23:28 +0200CORNET und IraSME öffnen internationale Ausschreibungsrunden – wieder dabei: TÜBITAK aus der Türkeihttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-oeffnen-internationale-ausschreibungsrunden-wieder-dabei-tuebitak-aus-der-tuerkei.htmlNach einem erfolgreichen internationalen Netzwerkevent im Rahmen des Innovationstags Mittelstand am 9. Mai 2019 in Berlin öffnen die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME ihre nächsten Ausschreibungsrunden. Die Initiativen verknüpfen Förderprogramme verschiedenster Länder und Regionen miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zu ermöglichen. Beide Programme werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die AiF gefördert.

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

Bis zum 25. September 2019 können Anträge im Rahmen des internationalen Fördernetzwerks CORNET (Collective Research Networking) bei der AiF eingereicht werden, dessen Koordinierung finanziell vom BMWi unterstützt wird. In der aktuellen 28. Ausschreibungsrunde sind alle CORNET-Partner mit an Bord, einschließlich EMBRAPII aus Brasilien. Zudem ist es möglich, erneut Projekte mit Partnern aus der Türkei einzureichen. Durch ihre aktive Teilnahme am 28. CORNET-Call wird die langjährige vertrauensvolle Partnerschaft mit der türkischen Förderorganisation TÜBITAK wieder zu neuem Leben erweckt.

CORNET basiert in Deutschland auf der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und bietet Projektkonsortien bestehend aus Unternehmensverbänden und Forschungseinrichtungen aus mindestens zwei beteiligten Ländern die Möglichkeit, Anträge für gemeinsame Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung einzureichen. CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung, zu den Richtlinien und zu den Budgets der beteiligten Länder finden Interessenten auf der CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals. Anträge werden online über das Submission Tool eingereicht.

Bei weiteren Fragen oder der Suche nach Projektpartnern hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Allgemeine Fragen zu CORNET werden zudem in den FAQs beantwortet.

IraSME für angewandte FuE-Projekte

Ebenfalls bis zum 25. September 2019 können Anträge des internationalen Netzwerks IraSME (International Research Activities by SMEs) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Website in der Rubrik Current Call.

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Die Koordination erfolgt durch die AiF Projekt GmbH und wird vom BMWi gefördert. Weitere Informationen zu Ausschreibungen und Partnerländern finden sich immer aktuell unter www.ira-sme.net.

Bei weiteren Fragen zur Antragstellung steht das IraSME-Koordinierungsbüro gerne zur Verfügung.

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news-8354Mon, 27 May 2019 09:43:00 +0200„International Area“ auf dem Innovationstag 2019https://www.aif.de/news/details/international-area-auf-dem-innovationstag-2019.htmlAuf dem diesjährigen Innovationstag Mittelstand am 9. Mai 2019 präsentierten mehr als 300 Unternehmen, Forschungsinstitute und Kooperationsnetzwerke auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin neueste Entwicklungen unterschiedlichster Technologiebereiche und Branchen, die über das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurden. Die transnationalen Forschungsförderungsnetzwerke CORNET und IraSME richteten in diesem Rahmen wie in den Vorjahren auch eine „International Area“ aus, die den Besuchern neben der Präsentation grenzüberschreitender Forschungsprojekte auch Führungen und ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm zu den Förderlandschaften beteiligter Länder bot.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem offiziellen Gastland Österreich. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und  Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung, Michael Esterl, Generalsekretär des österreichischen Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer besuchten gemeinsam die „International Area“ und würdigten die Innovationskraft kleiner und mittlerer Unternehmen, die durch die internationalen Kooperationsprojekte gefördert wird.

Ein besonders feierlicher Moment war die Unterzeichnung und Übergabe eines „Memorandum of Understanding“ an Carlos Eduardo Pereira, Direktor des jüngsten CORNET-Netzwerkpartners EMBRAPII (Empresa Brasileira de Pesquisa e Inovação Industrial) aus Brasilien – Symbol für die neue und starke Partnerschaft. Dr. Ole Janssen, Leiter der Unterabteilung Innovations- und Technologiepolitik des BMWi, und die CORNET-Vertreter Felix Rotter und Viktoria Cvetković übergaben das Dokument.

Success Stories

Die österreichische Beteiligung an internationalen Kooperationsprojekten ist in den CORNET- und IraSME-Netzwerken besonders hoch. Auf dem diesjährigen Innovationstag wurden insgesamt vier erfolgreich laufende Projekte ausgestellt, die die Effektivität der internationalen Gemeinschaftsforschung anschaulich demonstrierten.

Dr. Gerhard Grüll, HFA – Holzforschung Austria, vom CORNET-Projekt „SurfParquet“, das sich mit einer optimierten Beständigkeit von Holzböden gegen Bauchemikalien beschäftigt, erklärte: „CORNET fördert die aktive Zusammenarbeit mit der Industrie und bietet gleichzeitig eine sehr interessante und aktive Zusammenarbeit zwischen deutschen und österreichischen Forschungsinstituten.“ Weiter sagte er: „In einem CORNET-Projekt arbeiten sie an praktischen Problemen, sind am Zahn der Zeit und können der Industrie konkrete Lösungen anbieten.“

Nina Krempl, Montan-Universität Leoben, Lehrstuhl für Spritzgiessen von Kunststoffen, aus dem CORNET-Projekt „CARACOAT“, das sich mit innovativen Beschichtungen für Formen und Werkzeuge in der kunststoffverarbeitenden Industrie befasst, empfand den Innovationstag Mittelstand als eine „großartige Chance, eine Übersicht über andere erfolgreich finanzierte Projekte zu erhalten“. Aus ihrer Sicht bietet CORNET „eine ideale Plattform für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern“.

Alle CORNET-Aussteller kamen zu dem positiven Ergebnis, dass der Innovationstag für sie sehr erfolgreich war, da sie auf gut besuchte Stände und interessante Kontakte zurückblicken konnten.

Save the Date: Nächstes Partnering-Event in Namur

Das nächste Partnering-Event der beiden internationalen Netzwerke CORNET und IraSME findet am 27. November 2019 im belgischen Namur statt. Detaillierte Informationen hierzu werden rechtzeitig auf cornet.online veröffentlicht.

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news-8408Fri, 26 Apr 2019 17:31:00 +0200Innovationstag 2019: CORNET- und IraSME-Projekte werden in der „International Area“ ausgestellthttps://www.aif.de/news/details/innovationstag-2019-cornet-und-irasme-projekte-werden-in-der-international-area-ausgestellt.htmlIm Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgerichteten Innovationstags Mittelstand, der am 9. Mai 2019 auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin stattfindet, werden einige erfolgreich laufende internationale Forschungsvorhaben  vorgestellt. Die Projekte werden in der „International Area“ zu finden sein, die von den beiden transnationalen Forschungsförderungsnetzwerken CORNET und IraSME organisiert wird. Zusätzlich zu den Projekten gibt es dort ein vielfältiges Programm, das die erfolgreiche Zusammenarbeit in internationalen Projektkooperationen sichtbar macht.

In diesem Jahr werden drei CORNET-Projekte präsentiert. Die Projektbeteiligten stellen dort ihre Ergebnisse vor und teilen ihre Erfahrungen mit den Besuchern:

  • Surf~Parquet – Strukturierte Oberflächen von Holzböden mit optimaler Beständigkeit gegen Bauchemie
  • CARACOAT – Innovative Beschichtung von Formen und Werkzeugen in der kunststoffverarbeitenden Industrie
  • NoErgot – Entwicklung einer harmonisierten Methode zur Prüfung der Beständigkeit von Roggen gegen Mutterkorn.

Foto: © CORNET

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news-9123Wed, 10 Apr 2019 13:52:30 +0200CORNET und IraSME: Internationale Fördernetzwerke verzeichnen Antragszuwachshttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-internationale-foerdernetzwerke-verzeichnen-antragszuwachs-1.htmlAm 27. März 2019 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME mit einem Antragszuwachs. Bis um 12 Uhr hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Das Themenspektrum der eingereichten Projektvorschläge ist vielfältig.

CORNET – die internationale Variante der IGF

In der 27. CORNET-Ausschreibungsrunde, koordiniert von der AiF F.T.K GmbH, wurden insgesamt 22 Anträge eingereicht. Thematisch reichen die Projektvorschläge von erneuerbaren Energien im Automobil- und Bausektor über Textil und den 3D-Druck bis hin zur innovativen Lebensmittel- und nachhaltigen Verpackungstechnologie. Unter den Antragseingängen befinden sich mehrere Kollaborationen mit Japan und der Schweiz. Beide Länder sind CORNET 2017 beigetreten und bieten großes Kooperationspotenzial im Energiesektor.

Alle eingereichten Anträge werden nun auf Vollständigkeit und Regelkonformität überprüft, anschließend beginnt die Evaluierung durch internationale Experten. Ob ein Projektantrag bewilligt wird, erfahren Antragsteller im Oktober 2019.

Für künftige Ausschreibungsrunden ist es möglich, gemeinsame Projektvorschläge mit brasilianischen Partnern einzureichen, da die brasilianische Förderorganisation EMBRAPII Ende 2018 als derzeit jüngstes Mitglied dem CORNET-Netzwerk beigetreten ist.

CORNET steht für „Collective Research Networking“ und ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann. Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten bei den Fördervarianten auf der AiF-Website oder in englischer Sprache auf der CORNET-Website.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm ZIM

Im Rahmen der 23. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, konnten 13 gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien, Russland, Österreich und Deutschland registriert werden. Die bi-nationalen Konsortien decken die Technologiegebiete Geothermie, automatisierte Produktionstechnik, Medizintechnik, softwarebasiertes Energie- und Wartungsmanagement, Sensorik, Biomaterialien, Prüftechnik, Verwertung biologischer Abfälle, medizinische Computermodelle und Hochtemperaturkorrosionsschutz ab. Partner aus Tschechien werden in der kommenden Ausschreibung wieder vertreten sein. Nach einer rund viermonatigen Begutachtungszeit soll im Sommer 2019 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen. Weitere Informationen zu IraSME finden Interessenten auf der ZIM-Website oder in englischer Sprache auf der IraSME-Website.

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets, finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus Mitteln des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) gefördert werden.

Weitere Ausschreibungen der Netzwerke

Die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr. Die nächste Ausschreibungsrunde für IraSME-Projekte öffnet voraussichtlich Anfang Mai 2019, die für CORNET-Projekte Mitte Juni 2019. Die gemeinsame Deadline bei beiden Netzwerken ist der 25. September 2019.

CORNET und IraSME beim Innovationstag Mittelstand in Berlin  

Am 9. Mai 2019 lädt das BMWi zum alljährlichen Innovationstag auf der Freifläche der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow. Wie auch in den vergangenen Jahren sind die Netzwerke IraSME und CORNET wieder Gastgeber der „International Area“ und bieten Interessierten ein gesondertes Programm mit einem speziellen Fokus auf dem diesjährigen Gastland Österreich.

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news-8410Mon, 01 Apr 2019 17:25:00 +0200ZIM International: Aktuelle Ausschreibungen und Veranstaltungenhttps://www.aif.de/news/details/zim-international-aktuelle-ausschreibungen-und-veranstaltungen.htmlUm die Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit verschiedenen Ländern Vereinbarungen zur gegenseitigen Öffnung der Förderprogramme getroffen. Die Verfahren der Begutachtung und Bewilligung der FuE-Projekte sind unter den beteiligten Ländern abgestimmt. Die Projektpartner werden nach den Förderrichtlinien des jeweiligen Landes unterstützt – die deutschen Unternehmen nach der aktuellen Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi, die für transnationale Kooperationen einen um bis zu 10 Prozent erhöhten Fördersatz vorsieht. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren in allen technologischen Bereichen und Anwendungsgebieten. Antragsteller müssen dabei im Rahmen eines transnationalen Projektes marktreife Lösungen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren entwickeln, die über ein großes Marktpotenzial verfügen.

Vor diesem Hintergrund sind im März zwei neue Ausschreibungen gestartet:

  • 5. Ausschreibung mit Kanada (Deadline: 27. Juni 2019)
  • 5. Ausschreibung mit Vietnam (Deadline: 9. Oktober 2019).

Außerdem finden im April zwei Veranstaltungen zur Unterstützung und Anbahnung internationaler Kooperationsprojekte für Katalonien und Frankreich statt. Nähere Informationen dazu finden Interessenten unter: www.zim.de/veranstaltungen.

Alle aktuellen internationalen Ausschreibungen finden Sie unter www.zim.de/internationale-ausschreibungen. Bei Fragen wenden Sie sich an die AiF Projekt GmbH in Berlin, Koordinationsbüro Internationale Kooperation, Telefon: +49 30 48163-589, E-Mail: international@aif-projekt-gmbh.de.

Foto: © fotolia.de

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news-8556Tue, 19 Mar 2019 13:42:45 +0100Erstes Fachkolloquium der AiF-Forschungsallianz Medizintechnik am 9. April 2019https://www.aif.de/news/details/erstes-fachkolloquium-der-aif-forschungsallianz-medizintechnik-am-9-april-2019.htmlOb innovative Therapien, neue Wege zur Tumorfrüherkennung oder in der Herzdiagnostik, Wundmonitoring, neuartige Werkstoffe oder die Reinigung medizinischer Instrumente – die Anwendungsbereiche medizintechnischer Innovationen sind außerordentlich breit und vielfältig. Einen Einblick in diese Bandbreite ermöglicht das erste gemeinsame Fachkolloquium der AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM). Es findet am 9. April 2019 im Haus des AiF-Mitglieds DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie in Frankfurt am Main statt.

Erfolgreiche IGF-Projekte

Im Rahmen der Veranstaltung werden erfolgreiche Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vorgestellt, die von den Mitgliedern der FAM koordiniert werden. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert und aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Den Auftakt macht hierbei die mit dem Otto von Guericke-Preis 2018 ausgezeichnete Entwicklung eines kindgerechten Skoliosetherapiegeräts. Mit dem Preis würdigt die AiF einmal im Jahr herausragende Leistungen auf dem Gebiet der IGF.

Ausgewählte ZIM-Projekte

Speziell an mittelständische Unternehmen richtet sich das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi, dessen stärkste Fördersäule ZIM-Kooperationsprojekte von der AiF Projekt GmbH betreut wird. Ausgewählte Beispiele zeigen auch hier den erfolgreichen Transfer von der Wissenschaft zur Innovation.

Die AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM)

In der Forschungsallianz Medizintechnik haben sich Ende 2018 sieben Forschungsvereinigungen der AiF zusammengeschlossen. Mit der Gründung der Allianz stellt sich die AiF einer der großen in der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung  adressierten Herausforderungen –  Gesundheit und Pflege – und erhöht hierfür ihre Wirkkraft. Durch die Kooperation der AiF-Forschungsvereinigungen können Synergien bei der Begleitung von IGF-Projekten genutzt und die Innovationskraft in der Medizintechnik gestärkt werden.

Interessenten finden das komplette Programm der Veranstaltung, weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter folgendem Link: https://dechema.de/Medizintechnik_2019.html. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Foto: © istock.de

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news-8431Wed, 06 Mar 2019 14:05:00 +010030.000. ZIM-FuE-Projekt bewilligthttps://www.aif.de/news/details/30000-zim-fue-projekt-bewilligt.htmlAls beliehener Projektträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für ZIM-Kooperationsprojekte hat die AiF Projekt GmbH das 30.000. Forschungs- und Entwicklungsprojekt bewilligt. Der Zuwendungsbescheid geht an die RED GmbH in Stuttgart, die in einer FuE-Partnerschaft an der Entwicklung eines hochintegrierten, vollautomatischen Systems für die individuelle Echtzeit-Detektion und -Analyse von Feinstaub und allergierelevanten Pollenarten in der Umgebungsluft beteiligt ist. Mit dem miniaturisierten Gerät soll beispielsweise Pollenallergikern geholfen werden, allergischen Reaktionen gezielt vorzubeugen und Therapiemaßnahmen optimal abstimmen zu können.

Neben der RED GmbH werden die FuE-Leistungen der Projektpartner Reiser GmbH, Hochdorf (Region Stuttgart), das Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) und das Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe gefördert.

Im seit 2008 bestehenden Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) hat das Team der AiF Projekt GmbH bisher rund 12.400 FuE-Verbundprojekte mit einem oder mehreren Kooperationspartnern positiv beschieden. Die Förderung können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen beantragen.

Die AiF Projekt GmbH, eine 100-prozentige Tochter des AiF e.V., berät innovationswillige KMU und ihre Forschungspartner über die Fördermöglichkeiten im ZIM, nimmt deren Förderanträge entgegen, begutachtet die Förderwürdigkeit der Projekte, trifft die Förderentscheidung, zahlt die Fördermittel aus und prüft die abschließenden Verwendungsnachweise.

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news-8436Thu, 21 Feb 2019 13:03:57 +0100Save the Date: CORNET und IraSME beim Innovationstag in Berlin https://www.aif.de/news/details/save-the-date-cornet-und-irasme-beim-innovationstag-in-berlin.htmlAm 9. Mai 2019 lädt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erneut zum Innovationstag Mittelstand ein – eine jährliche Open-Air-Innovationsschau, die traditionell auf dem grünen Außengelände der AiF Projekt GmbH in Berlin-Pankow stattfindet.

Beim Innovationstag Mittelstand werden die vom BMWi unterstützten internationalen Forschungsförderungsnetzwerke CORNET und IraSME wieder Gastgeber der „International Area“ sein. Die Initiativen verknüpfen nationale/regionale Förderprogramme verschiedenster Länder miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Besucher können sich hier über die erfolgreiche Umsetzung internationaler Forschungsförderungsprojekte informieren.

„International Area“ – neue Impulse für länderübergreifende Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene schafft wichtige Synergieeffekte. In der „International Area“ bringen CORNET und IraSME Innovationsinteressierte aus verschiedenen Ländern und Kontinenten zusammen und organisieren ein separates Programm, das Kurzpräsentationen zu den Förderlandschaften verschiedener Partnerländer und -regionen beider Netzwerke umfasst. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem offiziellen Partnerland Österreich, das auch ein „Flying Buffet“ in der „International Area“ ausrichten wird. Darüber hinaus können Besucher die ausgestellten transnationalen Erfolgsprojekte besichtigen und von den Ausstellern Tipps aus erster Hand für künftige Forschungsprojekte bekommen.

Die endgültige Agenda wird rechtzeitig auf der CORNET-Website zu finden sein. Die Teilnahme am  Innovationstag Mittelstand ist kostenlos. Eine Registrierung ist nicht erforderlich. Eindrücke vom Innovationstag Mittelstand aus dem vergangenen Jahr finden Interessenten hier.

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news-8502Wed, 30 Jan 2019 10:05:00 +0100Konstituierende Sitzung der AiF-Forschungsallianz Medizintechnikhttps://www.aif.de/news/details/konstituierende-sitzung-der-aif-forschungsallianz-medizintechnik.htmlAm 22. Januar 2019 fand in Berlin die konstituierende Sitzung der AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM) statt. Die FAM war im November 2018 von sieben Forschungsvereinigungen der AiF gegründet worden, um die potenzialreichen Synergien dieser Forschungsvereinigungen für die Innovationsschöpfung im medizintechnischen Bereich zu heben sowie die Sichtbarkeit der IGF-geförderten Forschung in diesem Bereich zu erhöhen. Zum Vorsitzenden der FAM wurde Dr. Markus Safaricz gewählt, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.). Anlässlich der Konstituierung sagte Safaricz: „Die AiF ist mit ihrem Netzwerk aus mehreren hundert Forschungseinrichtungen und einigen Zehntausend Wirtschaftsunternehmen wie keine andere Forschungsorganisation geradezu prädestiniert, einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu leisten. Die AiF-Forschungsallianz Medizintechnik greift das Themenfeld ‚Gesundheit und Pflege‘ der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung auf und betreibt Forschung aus den umfassenden Perspektiven ihrer Mitgliedsvereinigungen. Die FAM-Mitglieder wollen ihre Zusammenarbeit durch den neugegründeten Verbund verstärken.“

Geplante Themenschwerpunkte der FAM sind neue diagnostische Methoden und Testsysteme, die Anwendung von IT und internetbasierten Technologien für Digital Health, innovative Werkstoffe für die medizinische Therapie, die Weiterentwicklung von regenerativer Medizin und Tissue Engineering sowie sensorische und aktorische Systeme für gesundheitsrelevante Bereiche.

Sieben Gründungsmitglieder

  • Mitglieder der FAM sind die folgenden AiF-Forschungsvereinigungen:

Neben weiteren AiF-Forschungsvereinigungen betreiben schwerpunktmäßig diese Mitglieder der FAM vorwettbewerbliche Forschungsprojekte zur Untersuchung der industriellen Machbarkeit von Innovationsideen zu medizintechnischen Themen. Hierfür werden Fördermittel unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) eingeworben und eingesetzt.

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news-8644Thu, 10 Jan 2019 13:13:00 +0100CORNET und IraSME öffnen internationale Ausschreibungsrunden https://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-oeffnen-internationale-ausschreibungsrunden-1.htmlNach einem erfolgreichen Partnering-Event am 26. November 2018 in Aachen öffnen die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME ihre nächsten Ausschreibungsrunden. Die Initiativen verknüpfen nationale/regionale Förderprogramme verschiedenster Länder miteinander, um internationale Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Beide Programme werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die AiF gefördert.

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

Bis zum 27. März 2019 können Anträge im Rahmen des internationalen Fördernetzwerks CORNET (Collective Research Networking) bei der AiF eingereicht werden, dessen Koordinierung finanziell vom BMWi unterstützt wird. Erstmals ist es auch möglich, gemeinsame Projektvorschläge mit Partnern aus Brasilien einzureichen, da die brasilianische Förderorganisation EMBRAPII jüngst CORNET beigetreten ist und bereits an der aktuellen 27. Ausschreibungsrunde teilnimmt.

CORNET basiert in Deutschland auf der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und bietet Projektkonsortien aus Unternehmensverbänden und Forschungseinrichtungen aus mindestens zwei beteiligten Ländern die Möglichkeit, Anträge für gemeinsame Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung einzureichen. CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung, zu den Richtlinien und zu den Budgets der beteiligten Länder finden Interessenten auf der CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals. Anträge werden online über das Submission-Tool eingereicht.

Bei weiteren Fragen oder der Suche nach Projektpartnern hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Allgemeine Fragen zu CORNET werden zudem in den FAQs beantwortet.

IraSME für angewandte FuE-Projekte

Ebenfalls bis zum 27. März 2019 können Anträge des internationalen Netzwerks IraSME (International Research Activities by SMEs) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Website in der Rubrik Calls – Current Calls. Im Rahmen der letzten Partnering-Events sind außerdem einige Präsentationen zu Projektideen sowie Partnergesuche eingegangen und auf der IraSME-Website veröffentlicht.

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM). Die Koordination erfolgt durch die AiF Projekt GmbH und wird vom BMWi gefördert. Weitere Informationen zu Ausschreibungen und Partnerländern finden sich immer aktuell unter www.ira-sme.net.

Bei Fragen zur Antragstellung steht das IraSME-Koordinierungsbüro gerne zur Verfügung.

Foto: © fotolia.de

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news-8754Thu, 06 Dec 2018 11:10:14 +0100Partnering-Event in Aachen – Brasilien ist neues CORNET-Partnerland https://www.aif.de/news/details/partnering-event-in-aachen-brasilien-ist-neues-cornet-partnerland.htmlDas internationale Forschungsförderungsnetzwerk CORNET hat Brasilien – vertreten durch die Förderorganisation EMBRAPII  – als neuen Netzwerkpartner gewonnen. EMBRAPII ist im Wesentlichen industriegetragen und vergibt in Brasilien öffentliche Fördermittel auch für vorwettbewerbliche, KMU-relevante Forschungsprojekte. Ab dem 12. Dezember 2018 können AiF-Forschungsvereinigungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen aus Deutschland Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) gemeinsam mit brasilianischen Partnern als CORNET-Projekte einreichen.

Diese erfreuliche Nachricht konnte beim  CORNET-und IraSME-Partnering-Event, das am 26. November 2018 in Aachen stattfand, verkündet werden. Das Matchmaking-Event bot interessierten Teilnehmenden eine ideale Plattform, um Kontakte zu potenziellen Partnern zu knüpfen und gemeinsam starke Projektideen zu entwickeln. Mehr als 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt kamen im Rahmen der Veranstaltung zusammen, um ihre Forschungs- und Entwicklungsideen, die in den Denkfabriken verschiedenster Forschungsbereiche entstanden sind, auszutauschen. Das Prolog-Gebäude auf dem Campus der RWTH Aachen mit seiner offenen Gestaltung war dabei der perfekte Ort, um die Ideen fließen zu lassen.

Wie in den Jahren zuvor waren ZENIT und das EEN Kooperationspartner der Veranstaltung. Die Forschungsförderungsnetzwerke CORNET und IraSME, die beide aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden, präsentierten ein abwechslungsreiches Programm, das die Teilnehmer über ihre verschiedenen Fördermöglichkeiten informierte und ihnen half, sich mit potenziellen Partnern zu vernetzen, um internationale FuE-Projekte zugunsten von KMU zu starten.

Die passende Fördermöglichkeit finden

Nach einer Einführung durch Dr. Benjamin Döbbeler, Oberingenieur der Abteilung Zerspanungstechnik des Labors für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (WZL) der RWTH Aachen, begann das Programm mit einer Präsentation der Forschungsförderungsnetzwerke CORNET und IraSME, gefolgt von Informationen von ZENIT, dem EEN und der NRW Bank.

Besonders interessant für potenzielle Antragssteller: Marco Günther, Chefingenieur des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen der RWTH Aachen, teilte seine Erfahrungen als Kooperationspartner eines CORNET-Projekts. Er sieht die Vorteile eines CORNET-Projekts vor allem in der gemeinsamen Wissenserweiterung, dem Zugang zu modernsten Technologien sowie neuen Problemlösungsperspektiven und dem Aufbau von internationalen Kooperationen für zukünftige Forschungsvorhaben. Eingebettet in eine Kurzvorstellung des GCCIR – German-Canadian Centre for Innovation and Research  – nutzten Vertreter aus 14 kanadischen Unternehmen die Gelegenheit, sich dem Publikum in jeweils 30 Sekunden als mögliche Projektpartner zu präsentieren.

Im Anschluss folgten die „Elevator Pitch-Sessions“, das Herzstück der Veranstaltung. Forscher und Entwickler sowie Unternehmer aus verschiedenen Fachgebieten stellten in fünfminütigen „Pitches“ entweder eine aktuelle Projektidee oder ihr Organisationsprofil vor. Wienke Reynolds, Gründerin und CTO von LignoPure, erläuterte, wie ihr Unternehmen nachhaltige und innovative Produkte auf Ligninbasis – Lignin ist einer der Hauptinhaltsstoffe von Holz – mit speziellen Eigenschaften entwickelt. Unter anderem haben die Gründer ihr hochwertiges Lignin bereits erfolgreich in Klebebändern und im 3D-Druck eingesetzt.

Face-to-Face-Meetings erleichtern Partnersuche

Parallel zu den Pitch-Sessions nahmen viele Teilnehmer die Möglichkeit wahr, sich in persönlichen Meetings auszutauschen, um  die richtigen Partner und das notwendige internationale Know-how zu finden, um zukünftige CORNET- oder IraSME-Projekte umzusetzen.

Die Matchmaking-Veranstaltung in Aachen bot sowohl für diejenigen, die bereits Erfahrung mit internationalen Kooperationsprojekten haben, als auch für Neueinsteiger einen großen Mehrwert. Alexia Fenollar Solvay, Forschungsgruppenleiterin im Bereich Mobilität und Logistik am IMA & IfU (RWTH Aachen), war noch nie Partner eines CORNET- oder IraSME-Projekts und beschrieb ihre Eindrücke folgendermaßen: „Ich finde den Rahmen der Veranstaltung sehr gelungen, da es mir darum ging, mich persönlich über die verschiedenen Netzwerke und Fördermöglichkeiten zu informieren. Das Event hat mir auch dabei geholfen, die richtigen Ansprechpartner für mein Anliegen zu finden.“

Eine Bildergalerie zur Veranstaltung finden Interessenten hier.

Der nächste CORNET-Call ist seit dem 12. Dezember 2018 geöffnet. Anträge können bis zum 27.März 2019 über das CORNET Submissions Tool eingereicht werden.

Foto: © Prolog-Gebäude RWTH Aachen / Bester

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news-8801Tue, 04 Dec 2018 16:14:00 +0100Für ein gesundes Leben: AiF-Forschungsallianz Medizintechnik gegründethttps://www.aif.de/news/details/fuer-ein-gesundes-leben-aif-forschungsallianz-medizintechnik-gegruendet.htmlDie neue Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung weist „Gesundheit und Pflege“ als eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen aus. Die AiF ist in besonderer Weise geeignet, sich dieser Aufgabe zu stellen. Mit ihrer umfassenden Erfahrung im Technologietransfer und ihrem weitreichenden transdisziplinären Netzwerk, bestehend aus AiF-Forschungsvereinigungen, kooperierenden Forschungseinrichtungen und eingebundenen Industrieunternehmen, kann die AiF substanziell dazu beitragen, dass industrielle Lösungen im Bereich der Medizintechnik gefunden werden.

Sieben Gründungsmitglieder

Vor diesem Hintergrund hat sich im November 2018 die AiF-Forschungsallianz Medizintechnik (FAM) gegründet. Mitglieder sind die AiF-Forschungsvereinigungen DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie, die Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (FSKZ), das Forschungskuratorium Textil (FKT), die Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.), die Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung, der Verein zur Förderung des Forschungsinstitutes für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) Freiberg/Sachsen (FVLK) und die Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen (IKV).

Neben weiteren AiF-Forschungsvereinigungen betreiben schwerpunktmäßig diese Mitglieder der FAM vorwettbewerbliche Forschungsprojekte zur Untersuchung der industriellen Machbarkeit von Innovationsideen zu medizintechnischen Themen. Hierfür werden Fördermittel unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) eingeworben und eingesetzt.

Fünf Themenschwerpunkte

Im Rahmen der AiF-FAM werden folgende Themenschwerpunkte im Fokus stehen:

  • Neue diagnostische Methoden und Testsysteme
  • Anwendung von IT und internetbasierten Technologien für Digital Health
  • Innovative Werkstoffe für die medizinische Therapie
  • Weiterentwicklung von regenerativer Medizin und Tissue Engineering
  • Sensorische und aktorische Systeme für gesundheitsrelevante Bereiche.

Synergien durch Kooperation

Durch die Gründung der AiF-FAM soll einerseits die Sichtbarkeit der umfassenden, IGF-geförderten Forschung im Bereich Medizintechnik erhöht werden. Andererseits sollen die potenzialreichen Synergien dieser Forschungsvereinigungen für die Innovationsschöpfung im medizintechnischen Bereich gehoben werden, um die Wirkung der eingesetzten Fördermittel noch weiter zu optimieren.

Foto: © i-stock

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news-8966Mon, 26 Nov 2018 09:43:11 +0100Bundeshaushalt 2019: Kein Mittelaufwuchs in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)https://www.aif.de/news/details/bundeshaushalt-2019-kein-mittelaufwuchs-in-der-industriellen-gemeinschaftsforschung-igf.htmlDas IGF-Budget für 2019 steht fest: Wie im laufenden Jahr werden auch 2019 wieder 169 Millionen Euro für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zur Verfügung stehen. „Natürlich freuen wir uns über 169 Millionen Euro für die IGF“, betont AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer. „Wir haben allerdings auf mehr gehofft als die bloße Erhaltung des gegenwärtigen Budgets“, so Bauer weiter.

Seit 2016 gab es verschiedene Signale aus der Politik, die mittelfristig einen Etataufwuchs auf 200 Millionen Euro für die IGF in Aussicht stellten. Ein weiterer Ausbau der IGF-Projektförderung lohne sich definitiv, erklärt der AiF-Präsident, denn die IGF eigne sich erwiesenermaßen ganz hervorragend, sowohl den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Anwendung als auch die Innovation im Mittelstand zu fördern. Bauer: „Da die Bundesregierung eben dies gemäß dem Koalitionsvertrag fördern will, sind wir nicht nur enttäuscht, sondern auch verwundert über das Ergebnis.“

IGF stärkt Innovationskraft des Mittelstands

Laut einer aktuellen Studie des BMWi wirkt die IGF als effektiver Trendbeschleuniger und Trendsetter in der Forschung und sorgt so für die Initiierung und die schnelle Ausbreitung von neuen technologischen Trends. Dadurch wird insbesondere die Zielgruppe der mittelständischen Unternehmen in ihrer Innovationskraft gestärkt.

Das Hightech-Forum der Bundesregierung spricht sich als Beratungsgremium in seinen Empfehlungen an die Bundesregierung für eine Erhöhung des IGF-Budgets aus.

10 Millionen mehr für ZIM

Das Programmvolumen für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) soll in 2019 um 10 Millionen Euro auf 559 Millionen Euro aufgestockt werden. Die AiF Projekt GmbH, eine  hundertprozentige Tochter des AiF e.V., ist seit 2008 beliehener Projektträger für FuE-Kooperationsprojekte, die am stärksten frequentierte Fördersäule des ZIM.

Daten und Fakten zur IGF

Im Rahmen der themen- und branchenoffenen IGF-Förderung werden ausschließlich solche Forschungsprojekte gefördert, die anwendungsorientiert, vorwettbewerblich und mittelstandsorientiert sind. Ziel der IGF-Förderung sind Ergebnisse, durch die die Wettbewerbssituation insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) nachhaltig verbessert wird. Der Transfer der Ergebnisse von der Wissenschaft in die Wirtschaft wird in der IGF von Anfang an mitgedacht. Während das BMWi die öffentlichen Fördergelder bereitstellt, betreut die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V. (AiF) die administrative Seite der IGF. IGF-Projekte, die im Netzwerk der AiF stattfinden, wurden 2017 mit rund 172 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln gefördert. Im selben Jahr wurden 668 neue IGF-Vorhaben bewilligt. Die Zahl der Unternehmensbeteiligungen an laufenden IGF-Projekten stieg in diesem Zeitraum von rund 16.500 auf über 20.500 an.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 brachte die AiF mehr als 230.000 Forschungsprojekte auf den Weg, darunter 27.000 ZIM-Kooperationsprojekte.

Foto: © Fotolia_41553839_S

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