www.aif.dehttps://www.aif.de/deAiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.Mon, 18 Oct 2021 12:52:59 +0200Mon, 18 Oct 2021 12:52:59 +0200TYPO3 EXT:newsnews-10332Thu, 14 Oct 2021 08:50:52 +0200Wissenschafts- und Innovationssystem: Die nächste Ausbaustufe zündenhttps://www.aif.de/news/details/wissenschafts-und-innovationssystem-die-naechste-ausbaustufe-zuenden.htmlFührende Wissenschaftsorganisationen und Wirtschaftsverbände appellieren anlässlich der bevorstehenden Regierungsbildung auf Bundesebene, den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland weiter zu stärken und die erforderlichen Veränderungen rasch und mutig anzugehen. Angesichts enormer Herausforderungen wie Klimawandel und Covid-19-Pandemie muss nun die „nächste Ausbaustufe des Wissenschafts- und Innovationssystems gezündet werden“, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme.

Das Berliner Forschungsnetzwerk, zu dem auch die AiF gehört, fasst seine Forderungen und Empfehlungen für die Forschungs- und Innovationspolitik der 20. Legislaturperiode in sechs Handlungsfeldern zusammen: „Forschung und Innovation prioritär behandeln“, „Schneller, entschlossener und vernetzter handeln“, „Talente gewinnen und exzellente Ausstattung sicherstellen“, „Start-up-Förderung und Transfer vorantreiben“, „Digitale Transformation voranbringen“, „Forschung und Innovation zu Kernthemen der EU machen“.

Ganz konkret wird u.a. gefordert: Forschung und Innovation müssen höchste Priorität für die künftige Bundesregierung haben und damit zur „Chefsache“ werden. Deutschland muss das 3,5-Prozent-Ziel für Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis 2025 erreichen. Der Erkenntnistransfer ist wesentliche Voraussetzung zur Lösung der ökologischen und ökonomischen Probleme und muss durch eine intensiviere Vernetzung der Innovationskräfte in der Grundlagenforschung, der anwendungsnahen und industriellen Forschung unbedingt ausgeweitet werden. Für den Mittelstand sind breitenwirksame Bottom-up-Ansätze wie die Industrielle Gemeinschaftsforschung zentral. (frd)

Hier finden Sie die gesamte Stellungnahme als Download.


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news-10329Tue, 12 Oct 2021 12:03:27 +0200AiF trauert um Altpräsident Johann Wilhelm Arntzhttps://www.aif.de/news/details/aif-trauert-um-altpraesident-johann-wilhelm-arntz.htmlIm Alter von 82 Jahren ist am 6. Oktober 2021 AiF-Altpräsident Dipl.-Wirtsch.-Ing. Johann Wilhelm Arntz in Remscheid verstorben. Johann Wilhelm Arntz hat sich im Innovationsnetzwerk der AiF besondere Verdienste um die Forschung für den Mittelstand erworben. Von 2002 bis 2007 war er Präsident der AiF und von 1973 bis 1995 Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW). 2008 hat ihm die AiF für sein ehrenamtliches Engagement die Otto von Guericke-Medaille verliehen. Mit Johann Wilhelm Arntz verliert die AiF eine herausragende Persönlichkeit, die ihr eigenes mittelständisches Familienunternehmen in sechster Generation mehr als dreißig Jahre lang erfolgreich geprägt hat.

Der amtierende Präsident der AiF, Professor Sebastian Bauer, sagt über seinen verstorbenen Amtsvorgänger: „In den Reihen der AiF hat Johann Wilhelm Arntz durch seine Aufgeschlossenheit, seine Begeisterungsfähigkeit und seine Empathie unverwechselbare Spuren hinterlassen. Höhepunkte seiner Amtszeit waren der Empfang der AiF mit Bundeswirtschaftsminister Werner Müller im Neubau des Kölner Wallraf-Richartz-Museums im Jahr 2002 und das fünfzigjährige Jubiläum der AiF im Jahr 2004, das mit einem Festakt im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin gefeiert wurde. Unter den zahlreichen Gästen konnte Johann Wilhelm Arntz den Bundespräsidenten, Johannes Rau, und den Bundeswirtschaftsminister, Wolfgang Clement, begrüßen. Wir sind Johann Wilhelm Arntz für seinen Einsatz in den Reihen der AiF zu größtem Dank verpflichtet und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Johann Wilhelm Arntz gehörte dem Präsidium der AiF bereits seit 1983 an und war von 1998 bis 2001 zunächst einer ihrer beiden Vizepräsidenten. Er hatte den stellvertretenden Vorsitz im Kuratorium der Stiftung Industrieforschung inne und war Mitglied des Vorstands des Deutschen Verbandes Technisch-Wissenschaftlicher Vereine e.V. (DVT). Darüber hinaus war er Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid und ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Im Jahr 1989 wurde Johann Wilhelm Arntz das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen und im Jahr 1995 das Verdienstkreuz 1. Klasse. (Hui)

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news-10309Thu, 07 Oct 2021 14:12:04 +0200Aussetzung der ZIM-Antragsannahme ab 7. Oktober 2021, 20:00 Uhrhttps://www.aif.de/news/details/aussetzung-zim-antragsannahme-ab-07-oktober-2021-2000-uhr-1.htmlIn den letzten Monaten ist die Nachfrage nach Förderung aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) erheblich gestiegen.

Vor dem Hintergrund der begrenzten verfügbaren Mittel und der bereits sehr deutlich verlängerten Bearbeitungszeiten sind gemäß Nr. 1.2 der ZIM-Richtlinie steuernde Maßnahmen notwendig.

Die ausführliche Meldung finden Sie auf der ZIM-Website.

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news-10303Tue, 05 Oct 2021 09:42:46 +0200DFG-Förderatlas 2021https://www.aif.de/news/details/dfg-foerderatlas-2021.htmlAm 5. Oktober 2021 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in einer virtuellen Veranstaltung die neue Ausgabe des DFG-Förderatlas vorgestellt. Der Bericht präsentiert umfassende Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Analysen, die in nach Fächern und Fördergebieten differenzierter Form über den Drittmittelerfolg von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen bei der DFG, im Rahmen der direkten FuE-Förderung des Bundes sowie im EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 informieren. Ergänzend werden im aktuellen Förderatlas zwei historische Ereignisse als Schwerpunktthemen aufgegriffen: das 100-jährige Bestehen der DFG sowie die deutsche Wiedervereinigung, die sich 2020 zum 30. Mal jährte.

Kennzahlen aus dem AiF-Netzwerk

Die im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisierte Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird in Kapitel 2.3.4 dargestellt und an mehreren Stellen der Publikation berücksichtigt. Dabei liegen Daten zu laufenden oder abgeschlossenen Vorhaben im Zeitraum 2017 bis 2019 zugrunde. In diesem Zeitraum wurden über die AiF Vorhaben der IGF mit einem Gesamtvolumen von rund 532 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. An diesen Vorhaben waren Hochschulen mit 53,5 Prozent und außeruniversitäre Einrichtungen mit 46,3 Prozent beteiligt (Tabelle 3-1). Unter den beteiligten Hochschulen steht die RWTH Aachen mit 49,1 Millionen Euro an der Spitze, gefolgt von der TU Dresden mit 26,2 Millionen Euro und der TU München mit 24,6 Millionen Euro (Tabelle 4-21).

Die Förderlinie Kooperationsprojekte des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), die von der AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger des BMWi betreut wird, wird im Förderatlas mit allen anderen Förderlinien von ZIM in die Darstellung der direkten FuE-Förderung des Bundes einbezogen.

Unter www.dfg.de/foerderatlas finden Interessenten die Online-Fassung der Publikation mit zusätzlichen Downloadmöglichkeiten, thematischen Kurzeinführungen und interaktiv bedienbaren Karten. (di)

 

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news-10300Thu, 30 Sep 2021 11:53:54 +0200CORNET und IraSME: Internationale Fördernetzwerke verzeichnen weiterhin hohe Antragszahlenhttps://www.aif.de/news/details/cornet-und-irasme-internationale-foerdernetzwerke-verzeichnen-weiterhin-hohe-antragszahlen.htmlAm 29. September 2021 endeten die aktuellen Ausschreibungsrunden der internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME. Bis zu diesem Stichtag hatten Projektbeteiligte aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, Anträge für internationale Kooperationsvorhaben einzureichen. Auch in der aktuellen Ausschreibungsrunde bewegten sich die Antragszahlen auf einem weiterhin hohen Niveau.

CORNET – die internationale Variante der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)

CORNET ermöglicht internationale Projekte der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung, die auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden. Die hohe Erfolgsquote von durchschnittlich 66 Prozent macht CORNET zu einem wichtigen Förderinstrument für den Mittelstand, der von dem ergänzenden Know-how internationaler Partner profitiert und sein Innovationspotenzial so deutlich stärken kann.

In der 32. CORNET-Ausschreibungsrunde wurden 30 Anträge eingereicht. Die Projektvorschläge sind thematisch vielfältig und reichen unter anderem von der Entwicklung nachhaltiger, nährstoffreicher Süßigkeiten sowie antimikrobieller Verpackungen im Lebensmittelsektor bis hin zur effizienten Energieumwandlung im Automobilbereich. Unter den Antragseingängen befinden sich Kollaborationsprojekte mit deutschen, flämischen, wallonischen, österreichischen, polnischen, schweizerischen, türkischen und französischen Partnern. Neben bilateralen Kooperationsprojekten wurden vier Projektvorschläge eingereicht, bei denen sich jeweils drei Länder und Regionen zusammengeschlossen haben.Zusätzlich zu Kooperationen aus dem europäischen Raum sind auch zwei Projekte mit Partnern aus Japan sowie drei Projektvorhaben mit Partnern aus Brasilien eingereicht worden, das Ende 2018 nach Peru als zweites Land aus Südamerika dem Netzwerk beigetreten und mittlerweile mit zwei Förderorganisationen in CORNET vertreten ist. Ob ein Projektantrag infolge der Evaluierung durch internationale Experten bewilligt wird, erfahren Antragsteller im April 2022.

Weitere Informationen zu CORNET finden Interessenten bei den Förderangeboten auf der AiF-Webseite oder in englischer Sprache auf der CORNET-Webseite.

IraSME – internationales Netzwerk zur Antragsunterstützung im BMWi-Förderprogramm Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen und regionalen Förderprogrammen. Es ermöglicht Antragstellern, aus den teilnehmenden nationalen Förderbudgets finanzielle Unterstützung zu beantragen. Vorhaben der deutschen Projektpartner können vorbehaltlich einer positiven Förderzusage aus ZIM-Mitteln gefördert werden.

In der 28. IraSME-Ausschreibungsrunde, koordiniert durch die AiF Projekt GmbH in Berlin, konnten 13 gemeinschaftliche Anträge mit Partnern aus Alberta (Kanada), Belgien,  Deutschland, Russland und der Türkei registriert werden. Die binationalen Konsortien decken vielfältige Technologiegebiete ab, darunter, „Smarte Textilien“, Abfallrecycling, Agrartechnologie, Elektrokatalyse, Biobrennstoffe, Kommunikationstechnologien, molekulare Diagnostik und Veterinärmedizin.

Die Projekte werden umgehend an die entsprechenden Förderagenturen übergeben. Nach einer avisierten vier- bis fünfmonatigen Begutachtungszeit soll im Februar 2022 eine beiderseitige Förderentscheidung vorliegen. Weitere Informationen zu IraSME finden Interessenten auf der ZIM-Webseite oder in englischer Sprache auf der IraSME-Webseite.

Weitere Ausschreibungen der Netzwerke

Die internationalen Fördernetzwerke CORNET und IraSME organisieren zwei Ausschreibungsrunden pro Jahr, immer mit gemeinsamer Deadline Ende März und Ende September. Die nächste Ausschreibungsrunde für CORNET- und IraSME-Projekte endet am 30. März 2022.

Wie genau sich beide Netzwerke unterscheiden und worin ihre Gemeinsamkeiten liegen, lässt sich übersichtlich auf der englischsprachigen CORNET-Seite nachlesen. (be)
 

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CORNET DEHomeNews
news-10294Tue, 28 Sep 2021 13:08:42 +0200Paneldiskussion zur Forschungszulagehttps://www.aif.de/news/details/paneldiskussion-zur-forschungszulage.htmlAm 27. Oktober 2021 veranstaltet das AiF InnovatorsNet von 15:00 bis 16:30 Uhr eine online-Paneldiskussion zur Forschungszulage. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulagengesetz, FZulG) ermöglicht die steuerliche Begünstigung von Forschungsausgaben. Die Forschungszulage ist als Breitenförderung konzipiert und soll möglichst vielen Unternehmen in Deutschland zugutekommen. Mit dem Betrieb der Bescheinigungsstelle Forschungszulage hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein aus der VDI Technologiezentrum GmbH, dem DLR Projektträger und der AiF Projekt GmbH bestehendes Konsortium beauftragt.

Um die Popularität der Forschungszulage zu steigern und Hemmschwellen abzubauen, bietet die 1 ½-stündige Diskussionsveranstaltung einen Überblick über das Förderinstrument und beleuchtet es aus unterschiedlichen Perspektiven. Diskussionsteilnehmende sind Dr. Peter Dültgen, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V., Jens Hansen, Geschäftsführer der Airstier Technologie GmbH, Dr. Thomas Kathöfer, Hauptgeschäftsführer des AiF e.V., Paulina Osiak, Bereichsleiterin Forschungszulage der AiF Projekt GmbH und Jörg Zylla, Leitender Entwickler der Werner & Mertz GmbH.

Hier geht´s zur Anmeldung „Paneldiskussion Forschungszulage“

Das AiF InnovatorsNet ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbänden, die nach Innovation streben. Es fördert den Austausch untereinander und bietet Informationsangebote zu Forschungsthemen, Branchentrends und praxisrelevanten Skills rund um das Thema Innovation und Förderung und wird von der AiF FTK GmbH koordiniert. (di) |

 

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news-10229Thu, 23 Sep 2021 11:58:00 +0200Mauerwerksbruch zur Dachbegrünunghttps://www.aif.de/news/details/mauerwerksbruch-zur-dachbegruenung.htmlVegetationssubstrate bilden die Grundlage für Dachbegrünungen, die einen wichtigen Beitrag zur positiven Beeinflussung des urbanen Mikroklimas leisten, indem sie beispielsweise die Umgebung durch Wasserverdunstung kühlen und Feinstaub binden. Vegetationssubstrate bestehen aus porösen Gesteinskörnungen wie Bims oder Lava und organischen Zuschlägen wie Torf. Auch sortenreiner Ziegelbruch hat sich hier bewährt.

Mauerwerksbruch aus porosierten Hochlochziegeln mit Putz- und Mörtelanhaftungen wird durch die Düngemittelverordnung bislang jedoch ausgeschlossen. Hier zeichnet sich großes Potenzial ab, da der hohe Porosierungsgrad eine höhere Wasserkapazität sowie einen größeren Einfluss auf die Reduktion der Transmissionswärmeverluste, die bei beheizten Gebäuden durch Energieabgabe an die Umgebung entstehen, erwarten lässt.

Im Rahmen eines aktuellen Vorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) soll daher die Eignung von Mauerwerksbruch aus porosierten Hochlochziegeln mit einem Massenanteil von bis zu fünf Prozent Putz- und Mörtelanhaftungen als Vegetationssubstrat untersucht werden. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Auswirkungen auf das hygrothermische Verhalten der Dachkonstruktion, die Reduktion der Transmissionswärmeverluste im Winter sowie der sommerliche Wärmeschutz. Ziel des Projektes ist es, eine valide Datengrundlage zu schaffen, die eine Aufnahme dieser Substrate in die Düngemittelverordnung und die Dachbegrünungsrichtlinien sowie die Nachweise zum sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz ermöglicht.

Durch die Entwicklung eines solchen Vegetationssubstrates kann die Rohstoffbereitstellung für die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Substrathersteller gesichert werden, da eine neue Sekundärrohstoffquelle zur Verfügung steht. Weiterhin kann die Akzeptanz von Gründächern durch die positiven bauphysikalischen und ökologischen Eigenschaften gesteigert werden. Das vorwettbewerbliche IGF-Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert. (di)

Forschungsvereinigung

AiF-Forschungsvereinigung Ziegelindustrie e.V.

Forschungseinrichtung

Institut für Ziegelforschung Essen e.V.

 

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Projekt-KollektionHomeNews
news-10275Fri, 17 Sep 2021 13:15:23 +0200Industrielle Gemeinschaftsforschung: Richtlinie verlängerthttps://www.aif.de/news/details/industrielle-gemeinschaftsforschung-richtlinie-verlaengert.htmlDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Richtlinie über die Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), die in der jüngsten Fassung von August 2017 in Kraft ist und zunächst bis Ende 2021 befristet war, unverändert bis Ende 2022 verlängert.

Das BMWi fördert Projekte der IGF in partnerschaftlicher Kooperation mit der AiF und ihren rund 100 industriellen Forschungsvereinigungen seit der Gründung der AiF, die 1954 zu diesem Zweck erfolgt ist. Die IGF ist die breitenwirksamste Maßnahme zur Förderung des innovativen Mittelstands in Deutschland. 2020 wurden rund 25.000 Unternehmensbeteiligungen an Projekten der IGF registriert, die das BMWi in diesem Jahr mit rund 200 Millionen Euro über die AiF gefördert hat.

Mit der Verlängerung der Richtlinie über die Förderung der IGF setzt das BMWi die erfolgreiche Kooperation mit der AiF und ihren Forschungsvereinigungen im Interesse des innovativen Mittelstandes in Deutschland fort. (Hui)

 

Hier geht’s zur Pressemitteilung, die das BMWi aus diesem Anlass veröffentlicht hat.

 

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IGFHomeNews
news-10270Wed, 15 Sep 2021 12:00:12 +0200Bundestagskandidat erlebt Mittelstandsforschung bei der Fogra hautnahhttps://www.aif.de/news/details/bundestagskandidat-erlebt-mittelstandforschung-bei-der-fogra-hautnah.htmlDr. Korbinian Rüger, SPD-Direktkandidat für die Bundestagswahl im Landkreis München-Land, besuchte das Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. und informierte sich über Forschungsaktivitäten des Mittelstandes. Das Institut mit Sitz in Aschheim bei München ist eines von rund 100 Mitgliedern der AiF. Es betreibt anwendungsorientierte Forschung und schafft Standards für Prozesse und Qualitätsprüfungen auf dem Gebiet der Druck- und Medientechnologien.

Der Fogra-Institutsleiter Dr. Eduard Neufeld stellte dem Politiker, der von der Aschheimer Gemeinderätin Ingrid Lenz-Aktas begleitet wurde, bei einem Rundgang das über sieben Jahrzehnte lange Forschungsengagement der Fogra vor. Wirkung und Ergebnisse der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und INNO-KOM waren vor allem Inhalt des ausführlichen Austausches zwischen den Vertretern der angewandten Forschung und der Politik. Die vorwettbewerbliche IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert.

Gemeinschaftsforschung durch den Zusammenschluss von hauptsächlich kleinen und mittelständischen Betrieben, die sich keine eigene wissenschaftlich arbeitende Forschungsabteilung leisten können, ist seit 1951 leitende Gründungsidee der Fogra. Deren Technischen Beiräte, die sich aus ihren über 900 Mitgliedern zusammensetzen, verbinden innovative Unternehmen der Branche und identifizieren neue Forschungsthemen. So wird sichergestellt, dass bei öffentlich geförderten Projekten genau die Themen bearbeitet werden, die für die Praxis von Bedeutung sind, und dass die Ergebnisse branchenübergreifend nutzbar sind. (frd)

Foto: © Fogra

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news-10230Tue, 14 Sep 2021 12:07:00 +0200Veranstaltungen und Terminehttps://www.aif.de/news/details/veranstaltungen-und-termine.htmlDie Sommerzeit neigt sich dem Ende zu und das zeigt auch ein Blick in den Veranstaltungskalender der AiF. Dieser ist seit September wieder gut mit Terminen der AiF-Forschungsvereinigungen gefüllt. Online und in allen Teilen des Landes gibt es Expertenforen, Jahrestagungen oder Schulungen zu den verschiedensten Themen. (di)

Interessiert? Hier geht´s zum filterbaren AiF-Veranstaltungskalender.

 

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news-10228Thu, 09 Sep 2021 12:04:00 +0200Wasserstoff-Leitprojekt geht an den Starthttps://www.aif.de/news/details/wasserstoff-leitprojekt-h2giga-geht-an-den-start.htmlH2Giga, eines der drei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wasserstoff-Leitprojekte, ist Ende August 2021 an den Start gegangen. Mit über 130 beteiligten Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft, organisiert in fast 30 eigenständig arbeitenden Verbünden, wird H2Giga die Herstellung von Grünem Wasserstoff im industriellen Maßstab entwickeln. Das AiF-Mitglied DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. koordiniert im Leitprojekt H2Giga den Austausch der Partner aus Wissenschaft und Industrie. Er soll der „Booster“ für die Entwicklungs- und Innovationsgeschwindigkeit bei der Implementierung von Grünem Wasserstoff sein, Synergien heben und Entwicklungshürden überwinden. Das Ziel von H2Giga ist die Grundsteinlegung für eine wettbewerbsfähige Herstellung von Grünem Wasserstoff im Gigawatt-Maßstab, damit dieser Schlüssel der Energiewende verfügbar und bezahlbar werden kann. Insgesamt ist für diese Aktivitäten eine Fördersumme von etwa 500 Millionen Euro vorgesehen. 

Mit Grünem Wasserstoff kann erneuerbare elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt und damit speicherbar gemacht werden. Die Speicherung elektrischer Energie wiederum ist eine wesentliche Voraussetzung, um Deutschlands Energiewirtschaft auf regenerative Quellen umstellen zu können.

Industrialisierung der Wasserelektrolyse

Die Herstellung von Wasserstoff aus Wasser und Strom, die „Elektrolyse“, ist ein seit langem bekannter Prozess, der mittlerweile eine beachtliche technische Reife errungen hat. Aktuell ist diese Technologie jedoch noch nicht in großen, für das gesamte Energiesystem relevanten Maßstäben vorhanden. Die Elektrolyseure werden derzeit noch weitgehend in Handarbeit aufgebaut, mit entsprechend hohem Kostenaufwand und geringer Fertigungskapazität. Hier greift das Leitprojekt H2Giga, indem es die Industrialisierung der Wasserelektrolyse zur Herstellung von Grünem Wasserstoff vorbereitet und vorantreibt. Die Partner von H2Giga entwickeln für die Herstellung von Elektrolyseuren Fertigungstechnologien, Automatisierung, Digitalisierung und Methoden zur Qualitätskontrolle, so dass die heute noch überwiegende Fertigung mit geringer Automatisierungstiefe auf eine industrielle Serienproduktion für den entsprechenden Markthochlauf umgestellt werden kann.

Über die Wasserstoff-Leitprojekte

Mit einem vorgesehenen Fördervolumen von insgesamt etwa 740 Millionen Euro unterstützt das BMBF Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft. Die Wasserstoff-Leitprojekte bilden einen zentralen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie und ermöglichen einen großen Schritt in Richtung eines nachhaltigen Energiesystems. In kürzester Zeit soll Deutschland eine führende Rolle in den Wasserstofftechnologien einnehmen und weiter ausbauen. Damit können Klimaschutz und Wirtschaft zunehmend in Einklang gebracht werden. Die Leitprojekte werden über eine Laufzeit von vier Jahren gefördert. Weitere Informationen unter www.wasserstoff-leitprojekte.de. (di)

 

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news-10220Fri, 03 Sep 2021 09:47:00 +0200Wahlprüfsteine der AiFhttps://www.aif.de/news/details/wahlpruefsteine-angefragt.htmlIm Vorfeld der Bundestagswahl hat die AiF die Parteien gebeten, die jeweils von ihnen in der nächsten Legislaturperiode geplanten Programme und Maßnahmen zur Stärkung der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes darzustellen.

Folgende Fragen hat die AiF gestellt:

  1. Mit welchen ordnungs- und prozesspolitischen Maßnahmen wird Ihre Fraktion sicherstellen, dass die Wertschöpfung insbesondere im Mittelstand gestärkt wird, damit aktuelle und absehbare ökonomische, ökologische und technologische Herausforderungen erfolgreicher bewältigt werden können?

  2. Mit welchen Programmen und Maßnahmen wird Ihre Fraktion Forschungs-, Transfer- und Innovationsaktivitäten zugunsten des Mittelstandes fördern?

  3. Was wird Ihre Fraktion im Rahmen einer „Innovationsoffensive Mittelstand“ tun, um die Wertschätzung gegenüber den Leistungen des „Rückgrats der deutschen Wirtschaft“ signifikant zu erhöhen und ihn zu weiteren Innovationsaktivitäten anzuregen?

  4. Mit welchen weiteren Maßnahmen wird Ihre Fraktion den „Wiederhochlauf“ der Konjunktur nach der Corona-Pandemie beschleunigen, damit Wertschöpfung, Wachstum, Beschäftigung, Steueraufkommen und damit gesellschaftliche Entwicklung gesichert werden? (di)

Hier geht´s zu den Antworten der Parteien

Wahlprüfsteine der AiF: Antworten der Parteien

 

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news-10225Wed, 01 Sep 2021 15:18:53 +0200Bundestagsabgeordneter Florian Hahn zu Besuch bei der Fograhttps://www.aif.de/news/details/bundestagsabgeordneter-florian-hahn-zu-besuch-bei-der-fogra.htmlMittelstandsforschung hautnah erleben: Dieser Einladung folgte das Mitglied des deutschen Bundestages (MdB) Florian Hahn, CSU. Er besuchte dazu eine der rund 100 Forschungsvereinigungen der AiF, das Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V., in Aschheim bei München. 1951 gegründet, ist die Fogra auch nach 70 Jahren von ihrer leitenden Gründungsidee geprägt: Gemeinschaftsforschung durch den Zusammenschluss von hauptsächlich kleinen und mittelständischen Betrieben, die sich keine eigene wissenschaftlich arbeitende Forschungsabteilung leisten können. In den Technischen Beiräten der Fogra, die sich aus ihren über 900 Mitgliedern zusammensetzen, bringt sie die Branche gemeinsam an einen Tisch und identifiziert neue Forschungsthemen. Dadurch wird sichergestellt, dass bei öffentlich geförderten Projekten genau die Themen angegangen werden, die die Praxis umtreiben, und dass die Ergebnisse für alle nutzbar sind.

Einblicke in die Forschungsarbeit

Bei einem ausführlichen Gespräch gab Fogra-Institutsleiter Dr. Eduard Neufeld dem Bundestagsabgeordneten Hahn einen Einblick in die Forschungsarbeit der Fogra und tauschte sich mit ihm zur mittelstandsorientierten Technologieförderung im Rahmen der Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und INNO-KOM aus, die aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert werden. Die vorwettbewerbliche IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert.

Institute der mittelständisch geprägten Forschung übersetzen die Erkenntnisse der Wissenschaft in anwendbare Technologien und bereiten so den Boden für Innovationen, die den deutschen Mittelstand weltweit erfolgreich machen. Von dieser Transferleistung konnte sich der Politiker ein Bild machen, denn die Fogra treibt als gemeinnütziges Institut innovative, nachhaltige und sichere Zukunftstechnologien voran und leistet damit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke des Mittelstands, zum technischen Fortschritt und zur zukunftsgerichteten Aufstellung der Druck- und Medienindustrie. (di)

 

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news-10210Tue, 24 Aug 2021 12:38:54 +0200Als Forschungseinrichtung profitieren: „Mittelstand Innovativ & Digital NRW“https://www.aif.de/news/details/als-forschungseinrichtung-profitieren-mittelstand-innovativ-digital-nrw.htmlMit dem Programm „Mittelstand Innovativ & Digital“ (MID) bietet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen (NRW) kleinen und mittleren Unternehmen eine Programmarchitektur, in der Technologietransfer, externe Entwicklungsarbeiten sowie die externe Unterstützung bei Digitalisierungsvorhaben gefördert werden. Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind im Programm berücksichtigt und können als Umsetzungspartner der Unternehmen in ganz Deutschland im Rahmen von Forschungsaufträgen profitieren.

Webkurs am 14. September 2021

Wie genau das funktioniert, zeigt ein kostenloser Webkurs, den die AiF FTK GmbH in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW anbietet. Am 14. September 2021 von 11:00 bis 12:30 Uhr können sich Mitglieder, Interessierte und Partner des AiF InnovatorsNet sowie von FORTRAMA über das Förderprogramm und darüber informieren, wie man dabei als Forschungseinrichtung mitwirken kann. Außerdem wird eine neue Initiative der AiF vorgestellt, die Forschungseinrichtungen im Rahmen des AiF InnovatorsNet bei ihrer Arbeit unterstützt.

Das AiF InnovatorsNet ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Start-ups, die nach Innovation streben. Es wird durch die AiF FTK GmbH koordiniert, unterstützt den Zugriff auf die Innovationsressourcen des AiF-Netzwerkes und schafft Möglichkeiten der Vernetzung in Innovations- und Forschungsprojekten.

Für Mitglieder des AiF InnovatorsNet erfolgt die Anmeldung im Bereich Events über InnovatorsNet HUB - Zugangsdaten sind dort kurz vor Beginn der Veranstaltung einsehbar. Interessentinnen und Interessenten können sich für die Veranstaltung über das Anmeldeformular des Hubs registrieren. (di)

 

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news-10190Tue, 17 Aug 2021 13:17:49 +0200Fortsetzung folgt: Roadshow der Bescheinigungsstelle Forschungszulagehttps://www.aif.de/news/details/fortsetzung-folgt-roadshow-der-bescheinigungsstelle-forschungszulage.htmlDie virtuelle Roadshow der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) geht ab September 2021 in die nächste Runde. In vier Online-Seminaren informiert die BSFZ gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen über alles Wichtige rund um die steuerliche Forschungsförderung (Forschungszulage) und gibt hilfreiche Tipps zur Anspruchsberechtigung, zum Antragsverfahren und zu den inhaltlichen Antragsdetails.

Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung wird die steuerliche Begünstigung von Forschungsausgaben ermöglicht. Das Gesetz soll Anreize setzen, in Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren und die Forschungsaktivitäten insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen anregen.

Für Unternehmen werden vier Termine angeboten:

Interessierte können sich für einen passenden Termin registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Zusätzlich gibt es für Steuerberaterinnen und Steuerberater spezielle Veranstaltungen mit zielgruppenspezifischen Informationen.

Hier gibt´s alle Termine und Informationen

Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) wird von der AiF Projekt GmbH und zwei weiteren Konsortialpartnern im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) betrieben. Sie prüft, ob es sich bei privatwirtschaftlichen FuE-Projekten um förderfähige Vorhaben im Sinne des Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (Forschungszulagengesetz) handelt. (di)

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news-10186Tue, 10 Aug 2021 11:31:30 +0200Webkurs: „Mittelstand Innovativ & Digital“ und neue AiF-Initiativehttps://www.aif.de/news/details/webkurs-mittelstand-innovativ-digital-und-neue-aif-foerderung.htmlDie Corona-Krise macht einmal mehr deutlich, dass in der Digitalisierung weit vorangeschrittene und hochinnovative Unternehmen Vorteile haben. Daher unterstützt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen (NRW) Unternehmen darin, Innovations- und Digitalisierungsprojekte zu identifizieren und umzusetzen.

Mit dem Programm „Mittelstand Innovativ & Digital“ (MID) bietet die Landesregierung kleinen und mittleren Unternehmen in NRW eine Programmarchitektur, in der Technologietransfer, externe Entwicklungsarbeiten sowie die externe Unterstützung bei Digitalisierungsvorhaben gefördert werden. Nun wird das Programm um ein weiteres Modul, MID-Invest, erweitert und erlaubt damit die Förderung von Investitionen in technologiebasierte Hard- und Software.

Die AiF FTK GmbH lädt aus diesem Anlass in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes NRW am 20. August 2021 von 11:00 bis 12:00 Uhr zu einem kostenlosen Webkurs ein, um Mitglieder des AiF InnovatorsNet und daran Interessierte über das neu aufgesetzte Fördermodul und das Programm zu informieren. Außerdem wird eine neue Initiative der AiF zu Gunsten von KMU und Start-ups vorgestellt, die Unternehmen dabei unterstützt, ihr Innovationpotenzial im Rahmen des AiF InnovatorsNet auszuschöpfen, zu erweitern und neue Märkte zu erschließen.

Das AiF InnovatorsNet ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Start-ups, die nach Innovation streben. Es wird durch die AiF FTK GmbH koordiniert und ermöglicht den Zugriff auf die Innovationsressourcen des AiF-Netzwerkes und schafft Möglichkeiten der Vernetzung in Innovations- und Forschungsprojekten.

Für Mitglieder des AiF InnovatorsNet erfolgt die Anmeldung im Bereich Events über InnovatorsNet HUB - Zugangsdaten sind dort kurz vor Beginn der Veranstaltung einsehbar. Interessentinnen und Interessenten können sich für die Veranstaltung über das Anmeldeformular des Hubs registrieren. (di)

 

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news-10184Thu, 05 Aug 2021 13:37:55 +0200Zwei herausragende Dissertationen im Rahmen der IGFhttps://www.aif.de/news/details/zwei-herausragende-dissertationen-im-rahmen-der-igf.htmlAm 9. September 2021 um 11:00 Uhr verleiht der Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) den Friedrich‐Meuser‐Forschungspreis. Das AiF-Mitglied zeichnet damit einmal im Jahr die beste Dissertation in seiner Branche aus, die im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) entstanden ist. Erstmalig wird der Preis 2021 zweifach vergeben: an Dr. Johannes Schäfer und Dr. Karin Sebald in Anerkennung ihrer besonderen wissenschaftlichen Leistungen. Der Lebensmitteltechnologe Schäfer hat 2019 an der Universität Hohenheim promoviert. Die Lebensmittelchemikerin Sebald hat ihre Dissertation 2020 an der Technischen Universität München verteidigt.

Anlässlich der virtuellen Preisverleihung werden die Preisträger gemeinsam einen Tandem-Vortrag halten, in dem sie ihre Arbeiten vorstellen: „Produktionsprozesse optimieren und Lebensmittelressourcen schonen dank IGF: Sauermolkefreies Herstellen von nicht-bitteren Frischkäse-Produkten aus konzentrierter Milch“ lautet der Titel des Web-Vortrags. Anmeldungen sind ab sofort über die Website des FEI möglich; die Teilnahme ist gebührenfrei.

Die Arbeiten der Preisträger beruhen auf einem gemeinsam durchgeführten IGF-Projekt. Beide Dissertationen ragten unter allen eingereichten Vorschlägen aufgrund der wissenschaftlichen Qualität und zugleich hohen Anwendungsrelevanz in besonderer Weise heraus. Mit der Auszeichnung will die Jury auch ein Zeichen setzen für den Wert und Mehrwert einer interdisziplinären Themenbearbeitung durch die Fachgebiete Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie.

Der Preis, der 2019 erstmalig vergeben wurde, ist nach Professor Friedrich Meuser benannt. Der langjährige frühere Leiter des Wissenschaftlichen Beirats des FEI hat sich gleichermaßen um die Förderung der IGF wie um die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verdient gemacht.

Zu den Details und zur Anmeldung für den Web-Vortrag von Dr. Johannes Schäfer und Dr. Karin Sebald geht´s hier: www.fei-bonn.de/va-web-vortrag-2021-09-09-meuserpreis. (di)
 

Foto: © FEI

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news-10180Fri, 30 Jul 2021 08:47:13 +0200Henrich-Funke-Pschorr-Preis: Mehr Nachhaltigkeit im Hopfenanbauhttps://www.aif.de/news/details/henrich-funke-pschorr-preis-mehr-nachhaltigkeit-im-hopfenanbau.htmlIm Juli 2021 hat das AiF-Mitglied Wissenschaftsförderung der Deutschen Brauwirtschaft e.V. (Wifö) zum 9. Mal den Henrich-Funke-Pschorr-Stiftungspreis verliehen. Benannt ist die 1901 gegründete Stiftung nach drei Brauer-Persönlichkeiten: Karl Friedrich Henrich, Rudolf Funke und August Pschorr, alle drei verdiente Präsidenten des Deutschen Brauer-Bundes. Die nach ihnen benannte Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Brauwissenschaftlerinnen und Brauwissenschaftler auszuzeichnen, deren Arbeiten sich als besonders wertvoll für die Praxis erwiesen haben.

Der diesjährige Preisträger, Dr. Christoph Rupp, erarbeitete im Rahmen seiner Dissertation an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Einsatzmöglichkeiten von natürlichen pflanzlichen Extrakten zur Bekämpfung von Falschem Mehltau im Hopfenanbau. Unbehandelt kann der Befall zu kompletten Ernteausfällen führen, weshalb ein erfolgreicher Anbau der betroffenen Kulturen nur durch Maßnahmen zum Pflanzenschutz garantiert werden kann. Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines umweltfreundlichen Pflanzenschutzmittels, denn ohne jegliche Verwendung von Pflanzenschutzmitteln kann selbst der ökologische Landbau nicht überleben. Bereits bekannt war, dass verschiedene Wirkstoffe pflanzlichen Ursprungs eine hohe Wirksamkeit gegen den Erreger des Falschen Mehltau aufweisen.

Pflanzlicher Schutz

Besonders erstaunlich ist, dass sogar ein Extrakt aus den Dolden des Hopfens die Erreger inaktivieren kann. Die wissenschaftlich-technische Herausforderung bestand darin, die Hopfenextrakte in ein anwendbares, hochwirksames Pflanzenschutzmittel zu verwandeln. Dies erfolgte durch eine Mikroverkapselung mittels Sprüherstarrung. Die Optimierung der Mikrokapseln geschah dabei durch die Auswahl geeigneter Prozessparameter während der Produktion sowie durch Variation der Zusammensetzung der Mikrokapseln. Anhand von Blattscheibenversuchen konnte die biologische Wirksamkeit gezeigt werden und auch erste Freilandversuche bestätigten die Anwendbarkeit der Hopfenextrakt-Kapseln. Mangelnder Befall aufgrund der trockenen Wetterbedingungen ließ jedoch keine weiteren Aussagen zu.

Sollten sich die Hopfenextrakt-Kapseln bei weiteren Versuchen auch im Freiland bewähren, könnte mit dem Zulassungsverfahren begonnen werden, um die Kapseln in Zukunft als nachhaltige Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Übrigens: Die Sorge, dass dabei zu wenig Hopfen für die Bierbereitung übrigbleibt, ist unbegründet. Die hierfür benötigte Menge entspricht nur einem Bruchteil des durchschnittlichen Ernteertrags.

Eigenmittelfinanziertes Vorhaben der Gemeinschaftsforschung

Das vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschungsprojekt wurde aus den Mitgliedsbeiträgen der Wissenschaftsförderung und mit finanzieller und materieller Unterstützung durch die Firma Hopsteiner HHV GmbH gefördert. Die Freilandversuche wurden ebenfalls mit Förderung der Wifö am Hopfenforschungszentrum der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) durchgeführt. Die Ergebnisse des Vorhabens stehen allen interessierten Unternehmen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Henrich-Funke-Pschorr-Stiftungspreis und den bisher ausgezeichneten Preisträgern finden Interessenten auf der Website www.wifoe.org. (di)

 

Foto: © Wifö

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news-10162Thu, 22 Jul 2021 11:39:49 +0200Mehr Möglichkeiten für Innovationsakteure: Das AiF InnovatorsNet https://www.aif.de/news/details/mehr-moeglichkeiten-fuer-innovationsakteure-das-aif-innovatorsnet.htmlKleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die visionär in die Zukunft blicken und den Wunsch haben, sich mit interessanten Innovationsakteuren zu vernetzen, sind im AiF InnovatorsNet richtig. Seit Anfang 2021 bietet dieses „Netzwerk von Innovatoren für Innovatoren“, ein Produkt der AiF-Tochter AiF FTK GmbH, sein volles Programm. Dazu gehören neben Kontakten und Vernetzungsaktivitäten mit innovativen industrienahen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Start-ups auch Workshops und Events. Der AiF e.V. ist ein Mitglied+ im AiF InnovatorsNet. Durch diese Mitgliedschaft+ des AiF e.V. haben die Forschungsvereinigungen des AiF-Netzwerks kostenfreien Zugang zum AiF InnovatorsNet. Dies gilt auch für die ehrenamtlichen IGF-Gutachterinnen und Gutachter.

„Mission der AiF ist, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie industrienahen Start-ups zu stärken“, erklärt der AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. „Wir freuen uns daher, wenn sich Start-ups und besonders innovative KMU um geförderte Mitgliedschaften bewerben, die vom AiF e.V. ermöglicht werden“, so Kathöfer weiter.

Die Voraussetzungen für Sonderkonditionen und für die Fördermitgliedschaften „Innovative KMU“ und „Industrienahe Start-ups“ sind im Help Center des AiF-InnovatorsNet aufgeführt.

Grundsätzlich können alle Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Vereine und Verbände Teile des AiF InnovatorsNet werden. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein Antrag, der von einer Jury geprüft wird. Mit der Teilnahmeerklärung kann jederzeit ein Antrag auf Aufnahme im Netzwerk gestellt werden.

Digital dabei: Der AiF InnovatorsNet Hub

Das AiF InnovatorsNet erweitert die Möglichkeiten, die das Innovationsnetzwerk der AiF seinen Mitgliedern bietet, um viele interessante Perspektiven: So erhalten die Mitglieder regelmäßige News und Updates zu brancheübergreifenden Innovations- und Forschungstrends, Förderprogrammen, vorwettbewerblicher Forschung und Forschungsthemen. Teilnehmende Unternehmen erhalten eine qualitätsgesicherte, inhaltlich neutrale Einschätzung, beispielsweise zur Eignung bestimmter Förderprogramme für den unternehmerischen Kontext oder zum Einsatz von Zukunftstechnologien und Innovationen.

Mit dem InnovatorsNet Hub existiert eine digitale Plattform, auf der sich die Mitglieder zu Kooperationen austauschen und Angebote und Gesuche platzieren können. Zudem können sie sich in exklusiven Networking Events, Webtalks und Workshops informieren und präsentieren. Angestellte von Unternehmen haben die Möglichkeit, sich zu einem breiten Spektrum an Themen weiterzubilden. Dies ist möglich in 15-minütigen Vorträgen, den sogenannten MindSnacks, in ein- bis zweistündigen Webtalks und in Videos im Hub, die als Content-on-demand bereitgestellt werden. Pro Jahr stehen mindestens 100 Veranstaltungen an. Dabei geht die Themenspanne weit über Programme zur Innovations- und Forschungsförderung und best-practice Anwendungsszenarien hinaus. Auch Themen wie moderne Führung, erfolgreiches Innovationsmanagement, Technologie- und Innovationstrends, Kommunikation im Homeoffice, Start-up trifft Industrie oder Video Selling werden angeboten. Darüber hinaus haben alle Mitglieder Zugriff auf Online-Beratungen und Match-Making durch und mit Spezialisten im Netzwerk.

Mehr zum AiF InnovatorsNet gibt es im AiF Blog und auf der Website der AiF FTK GmbH. (brg)

 

Foto: © rodolfo/pexels

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news-10156Thu, 15 Jul 2021 19:42:00 +0200FDP-Vorsitzender Lindner: Vielleicht brauchen wir auch eine Innovations-Initiative Mittelstand?https://www.aif.de/news/details/fdp-vorsitzender-lindner-vielleicht-brauchen-wir-auch-eine-innovations-initiative-mittelstand.html„Wir setzen auf den Entwicklergeist von Firmen sowie Ingenieurinnen und Ingenieuren. Deshalb müssen Gesetze und Verordnungen so formuliert sein, dass die Chancen neuer Technologien im Fokus sind, und deshalb müssen auch die Programme der Forschungsförderung technologieoffen sein. Dann bekommen wir auch Klima- und Umweltschutz durch Innovationen“, erklärte Christian Lindner, Bundesvorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP) und Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, am 14. Juli 2021 bei dem Zukunftsgespräch „Die industrielle Transformation - der Wandel als Chance für `made in Germany´“ mit Unternehmern der KI-Branche im hessischen Haiger. „Die heutigen Gespräche zeigen mir, dass insbesondere im Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft Zukunft entsteht. Hier wird klar, welchen Forschungsbedarf unsere Unternehmen haben und so entstehen Ergebnisse, Produkte oder Dienstleistungen mit Weltniveau. Es braucht eine echte Innovationsstrategie, bei der zum Beispiel Mittel der Bundesprogramme an Zielerreichungen gebunden sind. Vielleicht brauchen wir auch eine ‚Innovations-Initiative Mittelstand‘“, schlägt Lindner vor.

Technologieoffenheit ist existenziell

Deutsche Industrieunternehmen in allen Branchen sind angesichts der angelaufenen Transformationsprozesse erneut herausgefordert, sich mit neuen Technologien, Produkten und Lösungen am Markt in Stellung zu bringen und entscheidende Wettbewerbsvorteile zu gewinnen. Der Ansatz der Technologieoffenheit ist hierfür existenziell. Hidden Champions und forschende Unternehmen in Deutschland waren Mittelpunkt des Dialoges zwischen Lindner, sechs weiteren Mitgliedern der FDP-Bundestagsfraktion und Vertretern der Friedhelm Loh Group, einem der wichtigsten Innovationsunternehmen Deutschlands, der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V., des ZVEI Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. und der DFAM Deutschen Forschungsgesellschaft für Automatisierung und Mikroelektronik e.V. im Rittal Innovation Center in Hessen.

Die industrielle Transformation nimmt mit technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, wie Edge- und Cloud-Computing, 5G, Analytics und KI, Datenstandardisierung sowie dem europäischen Digital-Projekt Gaia-X, einer Initiative für eine europäische Cloudstruktur, an Fahrt auf, waren sich die Teilnehmenden einig. „Wir sind mit der Friedhelm Loh Group und German Edge Cloud Mitbegründer von Gaia-X und engagieren uns im Netzwerk Catena-X. Ein sicherer und unternehmensübergreifender Datenaustausch entlang der Wertschöpfungsketten in der Industrie ist für die internationale Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahren ganz entscheidend. Wir investieren in diese Zukunftstechnologien und bieten unseren Kunden Lösungen wie die ONCITE an, das erste datensouveräne und nahezu echtzeitfähige Edge-Cloud-Rechenzentrum für die Industrie. Es kommt bereits in unserem Rittal-Werk in Haiger, bei Kunden der Großindustrie oder beim Fraunhofer Institut für Produktionstechnik zum Einsatz. Davon profitiert der Mittelstand und damit auch unsere Kunden und Zulieferer“, betonte Professor Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der gleichnamigen Group, dessen größtes Unternehmen die Rittal GmbH & Co. KG ist.

Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft sucht seinesgleichen in der Welt

„Insbesondere bei Industrie 4.0 helfen die Ergebnisse aus der Forschung den Unternehmen entscheidend zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland“, erklärte Judith Binzer, DFAM-Geschäftsführerin und Referentin Forschung im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „Die Industrielle Gemeinschaftsforschung hat im deutschen Maschinenbau eine große Bedeutung. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung. Die Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander und mit der Wissenschaft sucht seinesgleichen in der Welt! Das hat insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einen großen Nutzen.“

In der hochkarätigen Runde rückte ZVEI-Vorstandsmitglied Gunther Koschnick einen weiteren grundsätzlichen Aspekt ins Licht: „Die Elektroindustrie ist in einer Schlüsselposition für die Energiewende – sowohl in der eigenen Branche als auch darüber hinaus. Mit ihren Innovationen und Technologien bereitet die Branche den Weg zu einer All-Electric-Society und einer CO2-neutralen Industrie. Die Versorgungssicherheit aller Industriebranchen steht dabei an vorderster Stelle."

Wesentliche Erfolgsfaktoren für diese Transformationsprozesse seien die Vernetzung aller Akteure und der schnelle Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Praxis, so AiF-Hauptgeschäftsführer Dr. Thomas Kathöfer. Als Forschungsnetzwerk Mittelstand mit großer Hebel- und Breitenwirkung stärke die AiF die Innovations- und damit auch die Weltmarktfähigkeit von deutschen KMU.

Konsequent in Digitalisierung investieren

Abschließend erklärte Sandra Weeser (FDP), Abgeordnete und Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages sowie ausgebildete Betriebswirtin und vormalige Managerin: "Unternehmen müssen konsequent in die Digitalisierung investieren, Automatisierungspotenziale nutzen und ihre Geschäftsmodelle neu ausrichten. Wie das geht, zeigt der innovative Mittelstand unserer Heimatregionen - und besonders eindrucksvoll das Beispiel im hiesigen Innovation Center. Doch neben der Privatwirtschaft müssen auch Bund und Länder in Zukunft stärker als bisher in die digitale Infrastruktur unserer Republik investieren, damit Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig bleiben können." Weeser ist darüber hinaus Vorsitzende der FDP-Landesgruppe Südwest im Deutschen Bundestag.

Im Anschluss besichtigten die Bundespolitiker das neue Rittal-Werk und das Rittal Innovation Center, das mit über 250 vernetzten Maschinen und Anlagen auf der Basis einer integrierten 4.0-Konzeption gebaut wurde.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2020 setzte die AiF über 548 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 13 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, presse(at)aif.de, Telefon: +49 30 64475 21

Hier können Sie die PDF der Presseinformation downloaden.

Das beigefügte Foto (© Rittal GmbH & Co. KG) finden Sie in druckfähiger Auflösung zum Download auf unserer Website.

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news-10147Fri, 09 Jul 2021 15:23:16 +0200Forschung zur Verpackung schützt vor Verschwendung frischer Lebensmittelhttps://www.aif.de/news/details/forschung-zur-verpackung-schuetzt-vor-verschwendung-frischer-lebensmittel.html„Ergebnisse von Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) sind in unserem Industriebereich im wahrsten Sinne lebenswichtig und tragen zu einer nachhaltigen, sicheren sowie hochwertigen Lebensmittelversorgung der Zukunft bei“, sagte Dr. Tobias Voigt, Geschäftsführer Industrievereinigung Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV), am 6. Juli 2021 in der Gemüsering Stuttgart GmbH.

Das 1991 in der baden-württembergischen Landeshauptstadt gegründete Unternehmen ist mit Eigenproduktion und Vermarktung an zahlreichen Standorten bundesweit vertreten. „Als Unternehmen hat sich der Gemüsering Stuttgart schon vor einiger Zeit dazu verpflichtet, den Weg zur Klimaneutralität und Nachhaltigkeit konsequent zu beschreiten. Neben vielen anderen Aspekten ist in diesem Zusammenhang auch das Thema Verpackungen sehr wichtig. Der Schutz des Produktes und damit die Reduzierung des Food-Waste stehen dem Bestreben nach einer Reduzierung des Verpackungsmülls gegenüber. Durch die Kooperation innerhalb der IGF-Projekte sind für uns dauerhafte F&E-Aktivitäten möglich, mit denen wir unsere Ziele deutlich schneller erreichen können. Die Ergebnisse sind greifbar: Seit 2018 konnten wir mehr als 20 Prozent der Plastikverpackungen beim Gemüsering Stuttgart einsparen, ohne dass dies zu steigenden Lebensmittelverlusten führte. Bis 2023 werden wir zudem für alle in Eigenregie abgepackten Produkte zu 100 Prozent recyclingfähige Materialien nutzen“, erklärte Geschäftsführer Thorsten Beckmann. Jochen Schloemer, ebenfalls Gemüsering-Geschäftsführer, und Beckmann kamen mit Vertretern der AiF, der IVLV und des Fraunhofer-Institutes für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) zu einem Fachgespräch mit dem Mitglied des Bundestages Dr. Anna Christmann in Stuttgart zusammen.

"Ich halte die angewandte Forschung für ein wichtiges Moment bei der Entwicklung klimaneutraler Produktionsverfahren. ,Aus der Praxis für die Praxis' wirkt einfach effektiv - auch hier, am Wirtschaftsstandort Stuttgart. Bedarfsgerechte Lösungen entstehen schneller und direkter, wenn die Impulse für die Forschungsvorhaben aus den Unternehmen kommen", betonte die Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Obfrau der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz" sowie Mitglied der Ausschüsse Digitale Agenda und Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages. Die Wissenschaftler und Stuttgarter Unternehmer stellten der Bundestagsabgeordneten Christmann unter anderem ein IGF-Projekt vor, bei dem es ursprünglich um den Frischerhalt von Fleisch ging. Mit seinem Einstieg in die Forschungskooperation konnte der Gemüsering ein Verpackungskonzept für den schnell verderblichen Rucola ebenfalls erfolgreich angehen.

Der Gemüsering kooperiert mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Optimierung von Verpackungsprodukten innerhalb aktueller IGF- und CORNET-Vorhaben. Dabei geht es um die Regulierung der Lebensmittelfeuchtigkeit bis hin zur Vermeidung von Eigengerüchen des Verpackungsmaterials. „Hier arbeiten Forschungseinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Niederlanden und Polen mit und für Unternehmen zusammen. Von den Ergebnissen profitieren Unternehmen, die sonst kaum Zugang zu Forschung haben oder diese sich nicht leisten können. Reduzierung von Verderb mit so wenig Verpackung wie möglich ist ein zentrales Umweltthema, gegenwärtig und in Zukunft“, erwähnte Professor Sven Sängerlaub vom IVV.

 „CORNET steht für Collective Research Networking und ermöglicht transnationale Vorhaben. Die Initiative vernetzt nationale und regionale Programme der Gemeinschaftsforschung verschiedener Länder, um Forschungsprojekte zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen zu ermöglichen“, ergänzte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik. In Deutschland basiert CORNET auf der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Industriellen Gemeinschaftsforschung.

„Gerade zu Lebensmittelverpackungen ist die Gemeinschaftsforschung mit vielen Partnern aus der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette wichtig, um die aktuell großen Herausforderungen bezüglich Nachhaltigkeit bei gleichzeitig hoher Versorgungs- und Lebensmittelsicherheit zu meistern. Unsere Forschungsvereinigung, die eines von rund 100 AiF-Mitgliedern ist, engagiert sich derzeit gemeinsam mit über 250 Mitgliedsunternehmen und vielen weiteren Partnern in 40 IGF-Vorhaben“, sagte Voigt abschließend. (frd)

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news-10145Fri, 09 Jul 2021 09:08:29 +0200„Beispiel für notwendige Transformation der industriellen Produktion“https://www.aif.de/news/details/beispiel-fuer-notwendige-transformation-der-industriellen-produktion.htmlBohrer, Fräser oder Senker mit der Präzision von „made in Germany“ werden längst nicht mehr von Hand und mit scharfem Auge bearbeitet. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, smarter Verfahren, die von Anfang an Fertigungsprozesse verkürzen, beschleunigen und gleichzeitig die Produktqualität erhöhen, werden Standard. Die 1997 in Stuttgart gegründete ISBE GmbH Itterheim Softwaretechnik - Beratung und Entwicklung erarbeitet Softwarelösungen für die Werkzeugherstellung und ist auf Zerspanungswerkzeuge spezialisiert.

„Neben der ständigen Weiterentwicklung unserer Produkte und der Erstellung individueller Lösungen für unsere Kunden sind Forschungsaktivitäten für uns von fundamentaler Bedeutung. Die ISBE GmbH ist ein innovatives Unternehmen. Das setzt kontinuierlich beträchtliche Entwicklungsinvestitionen voraus. Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wirkt hier - wie auch andere Förderinstrumente - als nachhaltige und kooperative Unterstützung und ist ein wertvoller Bestandteil der Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens. Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich die ISBE GmbH in IGF- und anderen Projekten. Aktuell sind wir an einem Vorhaben beteiligt, Anfragen zur Teilnahme an weiteren Innovationsprojekten liegen vor“, erklärte Steffen Kluth, Mitglied der Geschäftsführung des mittelständischen Unternehmens. Immer wieder gehe es um Material- und Energieeinsparung bei der Herstellung und dem Einsatz von Werkzeugen. „Ressourcenreduzierung ist für kleine und mittlere Unternehmen vieler Branchen inzwischen ein Dauerthema. Das Gute ist: Die Forschungsergebnisse der jeweiligen IGF-Vorhaben werden von den Forschungsvereinigungen allen Unternehmen zur Verfügung gestellt“, beschrieb die AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik Andrea Weißig ein Prinzip dieser vorwettbewerblichen Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Über deren konkrete Vorgehensweise und Wirkung bei Unternehmen des baden-württembergischen Mittelstandes informierte sich Dr. Anna Christmann, Sprecherin für Innovations- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Obfrau der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz" sowie Mitglied der Ausschüsse Digitale Agenda und Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, am 6. Juli 2021 in ihrem Wahlkreis: "Mich interessiert, wie wir den Transfer der Forschungsergebnisse noch besser hinbekommen und wie die bestehenden Programme funktionieren. Wir Grünen haben uns immer für die Industrielle Gemeinschaftsforschung eingesetzt und halten sie für ein insgesamt sehr erfolgreiches Programm. Das Besondere daran ist: Mittelständische Unternehmen können niederschwellig in ihren F&E-Aktivitäten unterstützt werden und es wirkt in die Breite." Christmann hält die gemeinsame Datennutzung - eine sichere Infrastruktur vorausgesetzt - für einen hocheffektiven Wissenstransfer zwischen den Partnern. Die IGF könne dafür ein "geniales Fundament" liefern, dachte die Bundestagsabgeordnete mit den forschenden Unternehmern und Wissenschaftlern gemeinsam in die Zukunft. In Bezug auf den Stuttgarter Softwareentwickler für die Werkzeugherstellung erklärte Christmann: "Ich erlebe hier ein wunderbares Beispiel, wie die notwendige Transformation der industriellen Produktion umgesetzt werden kann."

Über 400 mittelständische Unternehmen in der deutschen Werkzeugindustrie profitierten von den IGF-Ergebnissen und sicherten mit ihrer Innovationskraft die Vorreiterrolle Deutschlands in diesem Technologiefeld, so der Geschäftsführer der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW), eines von 99 AiF-Mitgliedern, Dr. Peter Dültgen. „Mit aktuell 29 laufenden Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung werden innerhalb unseres Netzwerkes wissenschaftliche Trends und moderne Technologien in neuartige Produktideen überführt“, sagte Dültgen.

Zu den Schlagworten der IGF gehören auch Wissenstransfer und Förderung den akademischen Nachwuchses. So rekrutiert die ISBE GmbH nicht selten neue Mitarbeiter nach einer vorherigen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule für Technik in Stuttgart. (frd)

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news-10143Thu, 08 Jul 2021 13:01:47 +0200„Mr. Wasserstoff“: Unsere ganze Innovationskraft ist gefragthttps://www.aif.de/news/details/mr-wasserstoff-unsere-ganze-innovationskraft-ist-gefragt.htmlIn Stuttgart wurde das erste Auto Europas auf Wasserstoff umgerüstet – das war bereits Ende der 1970er Jahre. Das Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS) in der baden-württembergischen Landeshauptstadt war damals schon seiner Zeit voraus und leistet auch heute Pionierarbeit in der Fahrzeugantriebsforschung.

Wasserstoff gilt als ein Baustein der Energiewende. In der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung von Juni 2020 heißt es: „Wasserstoff ist ein vielfältig einsetzbarer Energie­träger. Er kann zum Beispiel in Brennstoffzellen die wasserstoffbasierte Mobilität befördern und zukünftig als Basis für synthetische Kraft- und Brennstoffe genutzt werden.“

Nicht nur der Pkw, auch Nutzfahrzeuge, schwere Bau- und Landtechnikmaschinen oder Schiffe und Flugzeuge benötigten zur Senkung ihrer CO2-Emissionen dringend alternative Energieträger, wie Wasserstoff, E-Fuels oder auch Ammoniak. Dazu gäbe es erheblichen Forschungsbedarf, erklärte Dietmar Goericke, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), verantwortlich für die vorwettbewerbliche Forschung zwischen Industrie und Wissenschaft und die Forschungspolitik des Verbandes sowie Geschäftsführer des Forschungskuratoriums Maschinenbau e.V. (FKM), der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V. (FVV) und der Forschungsvereinigung für Luft- und Trocknungstechnik (FLT) e.V. am 7. Juli 2021 in Stuttgart und führte fort: Unsere Forschungsvereinigungen haben aktuell mehr als 20 Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) laufen bzw. geplant, die diese Entwicklung grundlegend und branchenübergreifend voranbringen können. Hier wird unter anderem an leistungsfähigen Motoren bei einer erhöhten Wasserstoffkonzentration im Gasnetz und zu daraus folgenden Lösungen für die Gaswirtschaft und die Motorenindustrie geforscht. In einem anderen Projekt steht die Analyse der Leistungsfähigkeit von selbstgezündeten Wasserstoffmotoren im geschlossenen Arbeitsgas-Kreislauf im Vordergrund. Zur Verbesserung der Kooperation und Vernetzung in der Wasserstoffforschung im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung setzen wir auf die Forschungs- und Transferallianz Wasserstoff (FTAW) der AiF. Innerhalb FTAW kooperieren mindestens 15 Forschungsvereinigungen aus sehr unterschiedlichen Branchen, um Technologien zur Gewinnung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff weiterzuentwickeln. Ziel ist es, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus der Fahrzeugindustrie, dem Maschinenbau, aber auch der Grundstoff- bis hin zur Stahl- und Zementindustrie, bedarfsorientiert zu steigern.“

Mit herausragender angewandter Forschung starker Industriestandort bleiben

Dr. Stefan Kaufmann, der Innovationsbeauftragte „Grüner Wasserstoff“ beim Bundesministerium für Bildung und Forschung und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages – auch bekannt als „Mr. Wasserstoff“ - kam mit dem Geschäftsführer mehrerer Forschungsvereinigungen Dietmar Goericke, dem FKFS-Vorstandsmitglied und Lehrstuhlinhaber Fahrzeugantriebe Professor Michael Bargende, der AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik Andrea Weißig sowie Unternehmensvertretern der Fahrzeugindustrie im FKFS in Stuttgart zu einem fachlichen Austausch zusammen und betonte: „Grüne Wasserstofftechnologien sind ein Schlüssel für das Gelingen der Energiewende. Damit der Hochlauf einer grünen Wasserstoffwirtschaft gelingt, brauchen wir alle: Wirtschaft und Wissenschaft, kleine, mittlere und große Unternehmen. Unsere ganze Innovationskraft ist gefragt. Entscheidend ist, dass sich die Unternehmen individuell mit ihren Chancen im Bereich Wasserstoff auseinandersetzen. Denn die Chancen sind vielfältig und die deutschen Potenziale groß, gerade zum Beispiel im Maschinen- und Anlagenbau. Bei den Wasserstoff-Leitprojekten des Bundesforschungsministeriums sind rund ein Drittel der Unternehmenspartner aus dem Mittelstand. Ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass auch der Mittelstand die Chancen bei grünen Wasserstofftechnologien nutzen kann. Das Interesse bei den Unternehmen ist groß, das hat der heutige Dialog mit Vertretern aus Wirtschaft und Forschung erneut gezeigt. Deutschland muss auch in Zukunft ein starker Industriestandort bleiben. Das gelingt nur mit Innovationen und Technologieoffenheit sowie herausragender angewandter und transferorientierter Forschung.“

Innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kooperieren Unternehmen und andere Forschungseinrichtungen mit dem Institut für Fahrzeugtechnik Stuttgart (IFS) der Universität Stuttgart und bringen ihre Expertise in konkrete, bedarfsgerechte Forschungsvorhaben ein.  „Unser wichtigstes aktuelles IGF-Projekt in Sachen Wasserstofftechnologie ist das Forschungsvorhaben „DI-Wasserstoff-Brennverfahren“, das im Rahmen des CORNET-Programms zusammen mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Schweiz) bearbeitet wird. Die Herausforderungen bei der motorischen Verbrennung von Wasserstoff liegen in der geringen volumetrischen Energiedichte und der hohen Klopfneigung von Wasserstoff sowie der Entstehung von Stickoxiden bei dessen Verbrennung mit Umgebungsluft. Im Rahmen des Vorhabens sollen daher Lösungen für die genannten Punkte erarbeitet werden. Die erzielten Ergebnisse sollen wichtige Erkenntnisse über das Grenzpotenzial des Wasserstoffs für die motorische Verbrennung in mobilen Anwendungen liefern und dabei helfen die CO2-Emissionen im Verkehrssektor weiter zu reduzieren“, stellte Professor Bargende aktuelle Forschungsprojekte vor. Ein Grundprinzip dieser weltweit einmaligen Förderung ist, dass die Forschungsergebnisse dem Mittelstand branchenübergreifend zur Verfügung gestellt werden. (frd)

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news-10140Wed, 07 Jul 2021 12:05:00 +0200CORNET öffnet 32. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/cornet-oeffnet-32-internationale-ausschreibungsrunde.htmlNach erneut überdurchschnittlich hohen Antragszahlen in der vergangenen Ausschreibungsrunde hat das internationale Fördernetzwerk CORNET (Collective Research Networking) zum Sommer die nächste Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 29. September 2021 (12 Uhr) können internationale Projektkonsortien Anträge bei der AiF einreichen. An dem aktuellen, mittlerweile 32. Call sind bis auf die Tschechische Republik alle CORNET-Partner mit an Bord. Erstmals ist es auch möglich, Projektvorschläge in Kooperation mit Partnern aus Taiwan einzureichen.

Internationale Gemeinschaftsforschung mit CORNET

CORNET verknüpft Förderprogramme verschiedener Länder und Regionen miteinander, um internationale Projekte der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen zu ermöglichen. Auf deutscher Seite greift das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanzierte Programm der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

CORNET ist eine themenoffene Initiative – Projekte aus allen Branchen und Technologiefeldern sind willkommen und förderfähig. Detaillierte Informationen u.a. zur Antragstellung, zu den Richtlinien und der Timeline des aktuellen Calls finden Interessenten auf der CORNET-Website www.cornet.online in der Rubrik Calls for Proposals. Anträge werden online über das auf der Website eingebundene Submission Tool eingereicht.

Bei weiteren Fragen hilft das CORNET-Koordinierungsbüro gerne weiter. Allgemeine Fragen zu CORNET werden zudem in den FAQs beantwortet. Um über aktuelle Ausschreibungen, Erfolgsprojekte der internationalen Gemeinschaftsforschung sowie geplante Partnering-Events auf dem Laufenden zu bleiben, können sich Interessenten auch für den CORNET-Newsletter anmelden. (be) 

 

Foto: © Corinna71 / istockphoto.com

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news-10139Thu, 01 Jul 2021 16:52:54 +0200Dünne Schichten überallhttps://www.aif.de/news/details/duenne-schichten-ueberall.htmlWas haben Brillengläser und isolierende Häuserfassaden gemeinsam? Sie funktionieren erst, wenn ihre Oberflächen perfekt bearbeitet - oder besser - beschichtet sind. Im Alltag begegnen uns überall Dinge, die nur aufgrund ihrer Oberfläche ihre eigentliche Bestimmung finden: Computerchips, Kochfelder oder auch der wasserdichte und atmungsaktive Wanderschuh. Ganz aktuell: Innovative Beschichtungen bieten auch in der Medizintechnik oder Verpackungsindustrie nachhaltige Möglichkeiten für sehr wirksame Hygiene.

In nahezu allen Produktbereichen der Wirtschaft spielen die sogenannten „Dünnen Schichten“ eine herausragende bis sogar existentielle Rolle. Daraus ergibt sich ein dauerhaft intensiver Forschungsbedarf, insbesondere für zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Sachsen. „KMU können sich oft keine eigenen Forschungsabteilungen leisten. Dank der weltweit einzigartigen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie kooperieren sie technologieoffen und branchenübergreifend mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Forschungsvereinigungen und anderen Unternehmen und betreiben angewandte Forschung, Wissenstransfer und nicht zuletzt die Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchs. Die ‚fassbaren‘ Ergebnisse dieser vorwettbewerblichen F&E-Aktivitäten kommen über die Netzwerkaktivitäten der AiF-Mitglieder dem Mittelstand zugute“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik, bei einem Austausch mit dem Mitglied des Deutschen Bundestages Susann Rüthrich (SPD) und Vertretern der ASMEC Advanced Surface Mechanics GmbH und EFDS Europäische Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. am 30. Juni 2021 in der sächsischen Landeshauptstadt. Rüthrich hat ihren Wahlkreis in der Region Dresden-Meißen.

Expertise in Projektbegleitenden Ausschüssen

In der Elbmetropole engagiert sich die ASMEC GmbH im Rahmen der Projektbegleitenden Ausschüsse der IGF. Das 2003 von dem sächsischen Wissenschaftler und Unternehmer Dr. Thomas Chudoba gegründete Unternehmen entwickelt Messtechnik und Software, mit der mechanische Eigenschaften von Oberflächen und Schichten bestimmt und verbessert werden können. „Für uns sind ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit nicht nur Unternehmensleitbild, sondern ökonomische Basis. Umso wertvoller ist die direkte Zusammenarbeit im AiF-Netzwerk, insbesondere mit der EFDS - eine Kompetenz-Plattform für Entwickler und Anwender von Dünnschicht‑, Vakuum- und Plasmaoberflächen-Technologien. Wir arbeiten derzeit innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung an drei Projekten mit“, sagte der Experte für Oberflächenmechanik und Nanoindentation. Dabei gehe es unter anderem um die Entwicklung keramischer Schichten, die künftig hitze- und korrosionsbeständiger sind. Ziel sei unter anderem die Reduktion von Stickoxid- und Kohlendioxid-Emissionen durch effizientere Prozesse und hartbarere Komponenten.

„Wir schätzen die Expertise der ASMEC in den IGF-Vorhaben sehr“, erklärte Professor Andreas Leson, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des EFDS und Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden. Deren Messtechnik leiste einen bedeutenden Anteil für den Forschungserfolg. „Dank der Kooperation mit rund 100 Forschungsvereinigungen von Automobiltechnik bis Zellstoff- und Papierindustrie hat hier der mittelständische Unternehmer die Möglichkeit, dringend nötige Forschungsprojekte umzusetzen. Als AiF-Mitglied konnte die EFDS in den vergangenen drei Jahrzehnten Ergebnisse von insgesamt 114 IGF-Forschungsvorhaben zur Verfügung stellen; aktuell arbeiten wir an neun Projekten gemeinsam mit wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern bundesweit“, ergänzte EFDS-Geschäftsführerin Grit Köckritz.

Industrie und Forschung Hand in Hand innerhalb der IGF

Die Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich (SPD) informierte sich über das Engagement und die Bedürfnisse der forschungsaffinen mittelständischen Unternehmen in Dresden und darüber hinaus. Rüthrich erklärte dazu: "Die Dünnschichttechnologie hat eine große Tradition in Sachsen und deshalb freut es mich sehr, dass insbesondere hier in Dresden so viel zum Thema geforscht wird. Ich habe heute sehr anschaulich erfahren, dass der Bund auch in Zukunft Mittel für die transferorientierten Förderprogramme zugunsten des Mittelstands zur Verfügung stellen muss. Am Beispiel der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung wird deutlich, wie Industrie und Forschung erfolgreich Hand in Hand arbeiten, Arbeitsplätze entstehen, Fachkräfte ausgebildet und gebunden werden können." (frd)

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news-10134Wed, 30 Jun 2021 11:55:00 +0200MikroPuls: innovatives Laserstrahlschweißverfahren zur produktiveren Herstellung von Batteriezellenhttps://www.aif.de/news/details/mikropuls-innovatives-laserstrahlschweissverfahren-zur-produktiveren-herstellung-von-batteriezellen.htmlElektromotoren sind zum großen Teil verantwortlich für unser „bewegtes“ Leben – von Gebläsen, Kompressoren, Pumpen und Elektrogeräten bis hin zu Pkw- und Lkw-Motoren und vielleicht sogar bald Verkehrsflugzeugen. Der Aufbau leistungsfähiger Produktionszentren für Batteriezellen, die solche Motoren antreiben, steht daher weit oben auf der aktuellen Agenda der Industrie für Elektromobilität.

Um diesen Aufbau voranzutreiben, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT das Laserstrahlschweißen mit Kurzpuls-Strahlquellen erprobt (MikroPuls). Denn bei der Optimierung von Batteriezellen besteht eine besondere Herausforderung in der Verbindungstechnik, da Batteriezellen thermisch und mechanisch sehr empfindlich sind und ungleiche Materialien miteinander verbunden werden müssen. Eine präzise Steuerung der Einschweißtiefe und des Energieeintrags mit minimaler Bauteilbelastung ist dabei unerlässlich. Durch die Verwendung von Nanosekunden-gepulsten Strahlquellen bietet sich hier ein neuartiger Lösungsansatz zur besseren Kontrolle des Energieeinsatzes und zur Verbindung artungleicher Werkstoffe an.

Vorteile des Laserstrahlschweißens mit Kurzpuls-Strahlquellen

Eine Kurzpuls-Strahlquelle wie der Nanosekunden-gepulste Faserlaser wird normalerweise hauptsächlich für Anwendungen eingesetzt, bei denen Materialabtrag gewünscht ist, beispielsweise beim Laserbohren und Laserstrukturieren. Zur Kontaktierung von Kupfer- und Aluminium-Verbindungen hingegen werden in der Regel Faserlaser eingesetzt, die kontinuierlich betrieben werden (sogenanntes CW-Schweißen: Continuous Wave).

Versuche, unter anderem mit Kupfer-Aluminium-Verbindungen an Pouch-Zellen (die zum Beispiel für Smartphones und Tablets genutzt werden) und Kupfer-Stahl-Verbindungen an zylindrischen Zellen, haben ergeben, dass mit der MikroPuls-Fügung genauso stabile Verbindungen wie beim CW-Schweißen zustande kommen. Der Vorteil: Niedrigerer Energieaufwand, höhere Wiederholgenauigkeit und geringere intermetallische Phasen, bei denen chemisch unerwünschte Verbindungen in Form mikroskopisch kleiner Bestandteile auftreten könnten.

Flexibilität für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Eine Anlage des Fraunhofer ILT, die sowohl einen CW-Faserlaser als auch einen Nanosekunden-gepulsten Faserlaser integriert hat, ist bereits in Betrieb. Dabei lassen sich die Strahlquellen individuell ansteuern. Die Anlage ermöglicht neben dem Fügen auch den Materialabtrag, etwa, um Oberflächen zu strukturieren. Solch eine Anlage ist besonders für KMU interessant, denn es entstehen keine Mehrkosten durch eine Neuanschaffung: Bei bereits bestehender Anlagentechnik (beispielsweise für das Laserbohren oder Laserstrukturieren) lässt sich die Anlage mit überschaubarem finanziellen und zeitlichen Aufwand für einen Schweißprozess umrüsten. Außerdem verschafft der Nanosekundenlaser eine hohe Flexibilität insbesondere dort, wo mehrere Verfahren (unter anderem Strukturieren und Schweißen) parallel laufen sollen.

Die Inovan GmbH & Co. KG, Hersteller von stanztechnisch hergestellten Verbindungselementen für Anwendungen in der Elektronik und Elektrotechnik, ist einer der Industriepartner des Forschungsprojekts MikroPuls. Arno Marto, Leiter Forschung & Entwicklung bei der Inovan GmbH, erkennt in der Zusammenarbeit eine zukunftsweisende Relevanz: „Für uns als Hersteller der Verbindungselemente ist es wichtig, neue Technologien frühzeitig zu erkennen und in unseren Produkten zu berücksichtigen. So hat sich aus einem anderen Projekt für Inovan ein neues Produkt ergeben, das mittlerweile in Serie eingeführt ist. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Mitarbeit bei Forschungsprojekten ist auch der Transfer technologischer Kompetenz in unser Unternehmen – ein Alleinstellungsmerkmal der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Dieser Vorteil kommt uns in der Diskussion mit Kunden sehr zugute.“

Das vorwettbewerbliche IGF-Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Forschungsvereinigung

Forschungsvereinigung Schweißen und verwandte Verfahren e.V. des DVS

Forschungseinrichtungen

Fraunhofer-Gesellschaft e.V., Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

 

Foto: © Fraunhofer ILT, Aachen
 

Feinkontaktierung thermisch empfindlicher Werkstoffe der Elektrotechnik mittels kurzen Laserpulsen– IGF-Projektsteckbrief 20895 N

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IGFProjekt-KollektionHomeNews
news-10120Fri, 25 Jun 2021 07:07:26 +0200AiF-Präsident: Industrielle Gemeinschaftsforschung braucht Perspektive für dynamischen Budgetaufwuchs statt einer Kürzung der Mittel!https://www.aif.de/news/details/aif-praesident-industrielle-gemeinschaftsforschung-braucht-perspektive-fuer-dynamischen-budgetaufwuchs-statt-einer-kuerzung-der-mittel.html„Wir stehen aktuell vor gewaltigen ökonomischen, ökologischen und technologischen Herausforderungen, die nur mit zusätzlichen Erfolgen in Forschung und Innovation zu bewältigen sein werden“, betont Prof. Dr. Sebastian Bauer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.

„Die angestoßenen Transformationsprozesse, beispielsweise beim Klimaschutz und bei der Digitalisierung, sowie die anstehende Tilgung der Neuverschuldung im Kontext der Corona-Pandemie erfordern jetzt Impulse, die zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und damit zu größeren Wachstumsraten und höherem Steueraufkommen führen müssen“, erklärt Bauer. Vor diesem Hintergrund sei es begrüßenswert, dass mehrere Parteien in ihren Wahlprogrammen für die Bundestagswahl 2021 eine Stärkung der technologieoffenen Forschungsförderung vorsähen.

„Nicht nachvollziehbar ist deswegen, dass gemäß Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 gerade bei den Programmen der themen-, branchen- und technologieoffenen Projektförderung mit Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen, wie insbesondere der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), sogar eine Mittelkürzung geplant ist. Hier ist im Zuge der Beratungen des Bundeshaushaltsgesetzes für 2022 dringend nachzubessern“, fordert Bauer. Das Bundeskabinett hat am 23. Juni 2021 den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2022 beschlossen. Die darin für die IGF und das ZIM bislang vorgesehenen Budgets in Höhe von 180 Millionen Euro (200 Millionen Euro in 2021) beziehungsweise 560 Millionen Euro (635,5 Millionen Euro in 2021) müssten doch auf Werte oberhalb des aktuellen Niveaus angehoben werden, um die erforderlichen Impulse zur Sicherung von Wertschöpfung, Wachstum, Beschäftigung und Steueraufkommen generieren. Beide Programme werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Gleichzeitig wiederholte der AiF-Präsident seinen Vorschlag für eine „Innovationsoffensive Mittelstand“, die die Wertschätzung für die Leistungen des Mittelstandes unterstreichen und seine Innovationsfitness stärken soll. Analog zum „Pakt für Forschung und Innovation“ soll dabei ein jährlich dynamisierter Mittelaufwuchs für die mittelstandsorientierten Forschungsförderprogramme wie IGF und ZIM zugesagt werden, der allen Beteiligten im System Planbarkeit und Kontinuität gibt.

Über die AiF

Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und über 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert die Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. Im Jahr 2020 setzte die AiF über 548 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln ein. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie 13 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte 240.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Pressekontakt

AiF e.V. Forschungspolitik, Frauke Frodl, presse(at)aif(.)de, Telefon: +49 30 64475 215

Hier können Sie die Presseinformation als PDF downloaden.

Das Foto des AiF-Präsidenten Prof. Dr. Sebastian Bauer in druckfähiger Auflösung können Sie auf unserer Website downloaden.

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PolitikHomePresseinformationen
news-10103Thu, 24 Jun 2021 08:31:00 +0200IraSME öffnet die 28. internationale Ausschreibungsrundehttps://www.aif.de/news/details/irasme-oeffnet-die-28-internationale-ausschreibungsrunde-1.htmlDas internationale Fördernetzwerk IraSME hat seine 28. Ausschreibungsrunde geöffnet. Bis zum 29. September 2021 können Anträge für transnationale Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) bei der AiF Projekt GmbH eingereicht werden. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), dessen stärkste Fördersäule, ZIM-Kooperationsprojekte, die AiF Projekt GmbH in Berlin betreut.

Im Rahmen von IraSME werden nationale Förderprogramme mehrerer Länder und Regionen miteinander verknüpft, um transnationale FuE-Kooperationen für kleine und mittelständische Unternehmen zu ermöglichen. Finanziell unterstützt wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die AiF Projekt GmbH mit der Koordination beauftragt hat.

Partnerländer der aktuellen Ausschreibung sind Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Kanada (Provinz Alberta), Luxemburg, Russland und die Türkei. In Deutschland erfolgt die Förderung aus den Mitteln und nach den Bedingungen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des BMWi.

Die 27. Ausschreibungsrunde endete am 31. März 2021 mit einem Eingang von 44 transnationalen Projektanträgen – einem Rekord seit der Gründung des Netzwerks. Die bi- und multinationalen Konsortien deckten vielfältige Technologiegebiete ab, darunter Photonik, Robotik, Biomedizin, „Smarte Textilien“, additive Fertigung, technische Chemie, Geodesign, Baustoffentwicklung, Mess- und Sensortechnik und 3-D-Druck.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung und den Förderbedingungen finden Interessenten auf der IraSME-Webseite und auf der ZIM-Webseite. (di)

Kontakt

Koordinierungsbüro „Internationale FuE-Kooperationen“
Georg Nagel | Christian Fichtner | Jenny Gudlat | Paula Schnippering
Tel.: +49 (0)30 48163-589 | E-Mail: zim-international(at)aif-projekt-gmbh.de

 

Foto: pexels

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news-10105Sun, 20 Jun 2021 21:37:42 +0200NRW ganz vorn bei der Industriellen Gemeinschaftsforschung https://www.aif.de/news/details/nrw-ganz-vorn-bei-der-industriellen-gemeinschaftsforschung.html„Wir brauchen mehr volkswirtschaftliche Debatten, auch in Sachen Klima- und Umweltschutz. Die AiF als Schnittstelle zwischen Forschungsergebnissen und technischen Entwicklungen und eben der Transfer dieser Themen zu den Unternehmen und auch den Menschen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wie zum Beispiel heutige Herausforderungen im Bereich Luft- und Wasseraufbereitung durch Forschungsförderung angegangen werden können und warum das die industrielle, aber ökologische Zukunft ist, habe ich heute eindrucksvoll erfahren“, erklärte Dr. Georg Kippels, Mitglied des Deutschen Bundestages und Mitglied im Parlamentskreis Mittelstand der Bundestagsfraktion CDU/CSU, am 17. Juni 2021 bei der Boll & Kirch Filterbau GmbH in Kerpen. Er informierte sich über die Umsetzung von aktuellen Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) in Nordrhein-Westfalen (NRW) und tauschte sich mit Unternehmensvertretern, einer Forschungsvereinigung und der AiF aus.

Seit über 70 Jahren werden bei der Boll & Kirch Filterbau GmbH Spezial- und Industriefilter entwickelt und hergestellt. Die Anwendungsgebiete umfassen den Schutz von Wasser- und Reinigungssystemen, Motoren, Kompressoren und Turbinen. Dazu gehören beispielsweise die Reinigung von Abgasen, die Wasseraufbereitung zum Schutz des Meerwassers sowie das weite Feld der erneuerbaren Energien. „Wir sind ein global agierender Hersteller und Spezialist für maßgeschneiderte Filtrationslösungen. In der Filtration von Flüssigkeiten und Gasen setzen wir Maßstäbe zum Schutz von Umwelt und Leben; dabei liefern wir den maximalen Mehrwert für unsere Kunden. Um unsere Technologieführerschaft dauerhaft zu sichern und auszubauen, unterhalten wir eine große Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Dort arbeitet ein vielköpfiges Ingenieur-Team an neuen Filtern und Filterelementen. Zahlreiche durch Patente und Gebrauchsmuster geschützte Eigenentwicklungen belegen den Erfolg unserer Bemühungen. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Unternehmenserfolges ist aber auch die Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung neuer Produkte innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung", sagte Stefan Starke, Geschäftsführer der Boll & Kirch GmbH.

In drei ganz aktuellen IGF-Projekten, an denen das Unternehmen mitarbeitet, sollen unter anderem die Drainageeigenschaften von Filtern optimiert oder ein Werkzeug zur verbesserten Herstellung von Druckluftfiltern entwickelt werden. Das Unternehmen kooperiert dabei mit dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA) mit Sitz in Duisburg. Als AiF-Mitglied initiiert und organisiert die Forschungsvereinigung IGF-Projekte auf dem Gebiet der Energie- und Umwelttechnik. „Die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten, die in unterschiedlichster Form von den Ergebnissen der vorwettbewerblichen Forschung, beispielsweise durch aktive Einbringung bei der Projektgenese, durch projektspezifische Transfermaßnahmen und Mitwirkung in den projektbegleitenden Ausschüssen, profitieren. Wir sehen uns als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Derzeit arbeiten wir an 46 laufenden IGF-Projekten. In den vergangenen drei Jahrzehnten konnten wir über 260 Forschungsvorhaben innerhalb der IGF umsetzen“, erklärte Dr.- Ing. Stefan Haep, Geschäftsführer des Instituts.

In dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland werden die meisten IGF-Forschungsvorhaben realisiert. „Im vergangenen Jahr wurden dafür 56,4 Millionen Euro, mehr als ein Viertel des Gesamtbudgets der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, eingesetzt. Damit ist Nordrhein-Westfalen traditionell klarer Favorit bundesweit“, erklärte Andrea Weißig, AiF-Geschäftsführerin Forschungspolitik. Der weiter steigende Bedarf an dieser Innovationsförderung für kleine und mittlere Unternehmen in ganz Deutschland zeige sich auch an der hohen Anzahl der eingereichten und von den unabhängigen Gutachtern der AiF als „sehr gut“ bewerteten Vorhaben, die aber aus Budgetgründen noch nicht bewilligt werden konnten. (frd)

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news-10102Fri, 18 Jun 2021 09:12:33 +0200Altmaier: „Mittelständischer Innovationsgeist ist Wachstumsmotor“ https://www.aif.de/news/details/altmaier-mittelstaendischer-innovationsgeist-ist-wachstumsmotor.htmlAnlässlich des Innovationstags Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wurden am 17. Juni 2021 drei innovative Unternehmen und ein Innovationsnetzwerk für ihre besonders erfolgreichen ZIM-Projekte geehrt. Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi werden jährlich mehrere Tausend Innovationsprojekte angeschoben. Dazu sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Der Mittelstand ist das pulsierende Kraftzentrum unserer Volkswirtschaft und steter Quell unternehmerischer Kreativität. Aus der Vielfalt mittelständischer Ideen entstehen Zukunftsimpulse und Innovationserfolge für die gesamte Volkswirtschaft. Dieser Wachstumsmotor sichert Wohlstand und Arbeitsplätze im ganzen Land! Deshalb ist die Stärkung der mittelständischen Innovationskraft ein Kernelement unserer Wirtschaftspolitik.“

Die erste „digital edition“ des Innovationstags Mittelstand des BMWi beleuchtete außerdem innovationspolitische Maßnahmen wie die aktuelle Transfer-Initiative des BMWi und die themenoffenen Förderangebote aus dem verzahnten Konzept „Von der Idee zum Markterfolg“ – zu dem auch die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zählt, die unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert wird. Zum Programm gehörten mehrere Talkrunden mit erfolgreichen Innovatoren, 18 Webinare zu Unterstützungsangeboten für den Mittelstand, 15 virtuelle Beratungsstände zur Innovationsförderung sowie eine im Veranstaltungskontext organisierte Kooperationsbörse zur Partnersuche für gemeinsame Innovationsvorhaben. Auch der AiF e.V. war mit einem Beratungsstand und einem gut besuchten Webinar zur IGF dabei. (di)

Hier gibt´s nähere Informationen zu den geehrten ZIM-Projekten des Jahres 2021 .

 

Foto: © fotolia.de

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