Die AiF

Die AiF ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand. Sie fördert Forschung, Transfer und Innovation. Bereits vor mehr als 60 Jahren hat die Industrie die AiF ins Leben gerufen und finanziert sie über ihre branchenspezifischen Forschungsvereinigungen bis heute. Als Dachverband von 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit mehr als 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen leistet sie einen wichtigen Beitrag, die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Die Themenspektren der AiF-Forschungsvereinigungen reflektieren alle mittelstandsrelevanten Zukunftstechnologien: von der Materialforschung über die Biotechnologie bis zur Textilbranche. Dies befördert sowohl interdisziplinäre und branchenübergreifende Kooperationen. AiF-Forschungsallianzen adressieren die großen Zukunftsthemen unserer Zeit wie etwa die Energiewende oder die Brennstoffzellentechnik.

Die AiF als gemeinnütziger Verein organisiert Industrielle Gemeinschaftsforschung und betreut über die AiF Projekt GmbH und die AiF F∙T∙K GmbH, ihre einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand, insbesondere die stärkste Säule des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand – ZIM-Kooperationsprojekte – des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Die entlang der Innovationskette ineinandergreifenden Programme IGF und ZIM beschleunigen den Transfer wissenschaftlicher Lösungen in den Mittelstand und tragen dazu bei, schneller wettbewerbsbestimmende Hightech-Lösungen in Produkten und Verfahren auf den Markt zu bringen. Beide Programme sind technologie- und themenoffen, beide bringen Partner aus Forschung und Industrie zusammen und intensivieren deren Zusammenarbeit.

Im Jahr 2018 flossen über die AiF rund 475 Millionen Euro öffentliche Fördermittel in ca. 9.000 laufende Vorhaben. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 lenkte sie rund 12 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in neue Entwicklungen und Innovationen und brachte mehr als 235.000 Forschungsprojekte auf den Weg.

Die IGF

Die branchenweite und branchenübergreifende Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)  bildet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine einzigartige Innovationsplattform, um neueste Erkenntnisse für die Weiterentwicklung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen sowie zu Fragen der Qualitätssicherung, des Umweltschutzes oder der Normung zu gewinnen. Die Forschungsvereinigungen der AiF sorgen für die qualifizierte Auswahl der Themen gemäß dem Bedarf der KMU. Unternehmen begleiten die Forschungsarbeiten und sichern damit ihre Praxisrelevanz. Mehrere Hundert ehrenamtliche Gutachter bewerten die Förderanträge. Die Ergebnisse der IGF stehen allen interessierten Unternehmen zur Verfügung. Der besondere innovationspolitische Beitrag der vorwettbewerblichen IGF liegt darin, dass sie nicht nur punktuell in einzelnen Unternehmen, sondern strukturell und in die gesamte Breite der Branchen sowie auch über Branchengrenzen hinweg wirkt. Pro Jahr verzeichnet die IGF über 22.000 Unternehmensbeteiligungen – Tendenz steigend. Das BMWi förderte IGF-Projekte im Jahr 2018 über die AiF mit über 181 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter www.aif.de.

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