50 Jahre Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA

04.01.2012 |

Am 9. Dezember 2011 feierte das Karl-Winnacker-Institut (KWI) in Frankfurt am Main sein 50jähriges Jubiläum. Seit 1961 forschen Ingenieure, Chemiker und Werkstoffwissenschaftler in diesem Institut der AiF-Mitgliedsvereinigung DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. unter einem Dach. Heute sind dort rund 70 Wissenschaftler, Doktoranden und technische Mitarbeiter tätig.

Die Forschungsaktivitäten richten sich vor allem auf die Entwicklung von nachhaltigen Lösungen für die Energiewandlung und -speicherung, den Korrosionsschutz, die Rückgewinnung anorganischer Wertstoffe und die Integration von chemischer und biotechnologischer Produktion. Viele der Projekte werden gemeinsam mit Industriepartnern durchgeführt. Aufgrund seiner ausgeprägten Brückenfunktion zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung stammt im Schnitt etwa die Hälfte der im KWI eingesetzten Fördermittel aus Mitteln der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF). Von diesem Programm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die AiF gefördert wird, profitieren vor allem mittelständische Unternehmen. Daneben führt das Institut eine Vielzahl von beruflichen Weiterbildungskursen durch.

Otto von Guericke-Preis der AiF für KWI-Wissenschaftler

Der Erfolg der Arbeit des KWI zeigt sich auch in den Auszeichnungen seiner führenden Wissenschaftler: So erhielt der stellvertretende Institutsleiter PD Dr. Jens Schrader in diesem Jahr den Otto von Guericke-Preis der AiF für die Entwicklung eines biotechnologischen Verfahrens zur Herstellung von Perillasäure. Prof. Dr.-Ing. Michael Schütze wurde bereits 2004 mit diesem Preis ausgezeichnet. Er entdeckte den technisch bedeutsamen Halogen-Effekt, dank dem der Einsatz von Leichtbauwerkstoffen für Hochtemperaturanwendungen deutlich verbessert werden kann.

Foto: DECHEMA

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