Deutscher Zukunftspreis vom Bundespräsidenten verliehen

Prof. Kurt Wagemann (DECHEMA, AiF-Vizepräsident), Dr. Christoph Gürtler (Covestro Deutschland AG), AiF-Präsident Prof. Sebastian Bauer (v. l.)

29.11.2019 |

„Process Mining – Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Arbeit und Wertschöpfung in Unternehmen“ ist der Titel des Gewinnerprojektes des Deutschen Zukunftspreises 2019. Die Wissenschaftler und Unternehmer Alexander Rinke, Martin Klenk und Bastian Nominacher von Celonis SE aus München nahmen am 27. November 2019 den Preis vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier entgegen. Insgesamt drei Projekte waren für den Preis, der die wirkungsvolle und zukunftsweisende Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft würdigt, nominiert.

„Die Nominierten tragen mit großartigen Leistungen dazu bei, das Leben in unserem Land besser zu machen. Ihre Projekte sind innovativ und wissenschaftlich exzellent. Sie dienen dem Wohl der Menschen, ob es etwa um die Zukunft der Medizin, des Bauens, des Verkehrs, der Energie, der Robotik oder der Informationstechnik geht. Nicht zuletzt haben sie oft großes wirtschaftliches Potenzial und schaffen Arbeitsplätze“, erklärte Frank-Walter Steinmeier.

Allein die Nominierung zum Deutschen Zukunftspreis ist eine herausragende Ehrung von Spitzenleistungen in Forschung und Technologie. Die beiden weiteren zukunftsprägenden Projekte sind:

„CO2 – ein Rohstoff für nachhaltige Kunststoffe“
von Dr. Christoph Gürtler und Dr. Berit Stange, Covestro Deutschland AG, Leverkusen, und Professor Walter Leitner, RWTH Aachen University und Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC), Mühlheim an der Ruhr

sowie das Projekt

„Ultra-Hochfeld-MRT – Präzisionsmedizin zum Wohl von Patienten“
von Ph. D. Christina Triantafyllou, Siemens Healthineers AG in Erlangen, Professor Arnd Dörfler, Universitätsklinikum Erlagen und Friedrich-Alexander-Universität Erlagen-Nürnberg, und Professor Mark E. Ladd, Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

In den für den Preis zuständigen Organen und Gremien sind Wissenschaft und Wirtschaft gleichermaßen vertreten. Dazu gehören das Kuratorium, das vom Bundespräsidenten berufen wird, und die Jury, die auf Vorschlag des Kuratoriums gebildet wird.

AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer ist Mitglied des Kuratoriums des Deutschen Zukunftspreises und betont: „Bei der Auszeichnung mit dem Deutschen Zukunftspreis kommt es nicht nur auf die Höhe der wissenschaftlichen Leistung an. Die Marktfähigkeit von Innovationen und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen spielen bei der Bewertung eine besondere Rolle. Sowohl der Gewinner des Preises als auch die anderen Nominierten sind großartige Beispiele dafür, wie hoch der unmittelbare Nutzen von anwendungsnaher Forschung für die Gesellschaft sein kann.“

Die zu den Nominierten gehörende Covestro Deutschland AG ist Teil Netzwerkes der DECHEMA Gesellschaft für Chemischen Technik und Biotechnologie e. V. Die Forschungsvereinigung DECHEMA ist eine der insgesamt 100 Mitglieder der AiF. (frd)

Foto: © AiF

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