EFI-Gutachten 2019: Stärken und Schwächen des deutschen Innovationssystems

07.03.2019 |

Die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat am 27. Februar 2019 in Berlin ihr zwölftes Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands an die Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.

Die sechsköpfige Kommission ist damit beauftragt, Stärken und Schwächen des deutschen Innovationssystems im internationalen Vergleich zu analysieren und zu bewerten. Kernthemen des diesjährigen EFI-Jahresgutachtens 2019 sind die Rolle von Start-ups im Innovationssystem, Innovationen für die Energiewende, Blockchain und die Digitalisierung der Hochschulen.

Im  EFI-Gutachten 2018 forderte die Kommission eine zügige Weiterentwicklung der Hightech-Strategie (HTS) der Bundesregierung. In diesem Jahr begrüßt sie ausdrücklich die prominente Berücksichtigung der digitalen Transformation in der im September 2018 vom Bundeskabinett beschlossenen HTS 2025, mahnt jedoch eine rasche Umsetzung der angekündigten Maßnahmen an. In der HTS 2025 wird das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2025 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für FuE aufzuwenden. Die Kommission fordert die Bundesregierung dazu auf, ausreichend Mittel zur Verfügung zu stellen, damit dieses Ziel schrittweise erreicht werden kann.

Daneben drängt die Expertenkommission in ihrem aktuellen Gutachten auf eine zügige Einführung der steuerlichen Forschungsförderung (SFF). AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer mahnt dabei die Erhaltung des Auftragskostenansatzes an, damit die Maßnahme ihre Wirkung insbesondere mit Blick auf kleinere Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung nicht verfehlt. Zur Stellungnahme des AiF-Präsidenten Professor Sebastian Bauer zur SFF geht es hier.

Foto: © Pexels_256381 by pixabay.com

zurück

Mitglieder-Karte

Auf der Mitglieder-Karte finden Sie alle hundert AiF-Forschungsvereinigungen.