IGF und ZIM sind Trendsetter und Trendbeschleuniger

16.04.2018 |

Die beiden mittelstandsorientierten Förderprogramme „Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)“ und „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind wichtige Transmissionsriemen im deutschen Innovationssystem: Sie wirken nicht nur als effektive Trendbeschleuniger, sondern zum Teil sogar als bedeutende Trendsetter und sorgen so für die Initiierung und die schnelle Ausbreitung von neuen technologischen Trends. Dadurch wird insbesondere die Zielgruppe der mittelständischen Unternehmen als eine der zentralen Säulen des hiesigen Innovationssystems in seiner Innovationskraft gestärkt und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft nachhaltig gesichert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des BMWi, die untersucht, wie sich thematische Trends in der technologieoffenen Förderung des Bundes verbreiten.

Sowohl die vorwettbewerblich ausgerichtete IGF als auch das marktnah fördernde ZIM fördern gemäß der Studie gezielt die Diffusion von Erkenntnissen der Forschung in neue Anwendungsfelder und stärken zugleich die interdisziplinäre Teambildung, die in vielen Fällen Voraussetzung für innovative Lösungen ist.

„Dass IGF und ZIM wichtige Katalysatoren für das Innovationsgeschehen unseres Landes sind, ist bekannt und mehrfach durch Evaluationen belegt worden. Dass die beiden Programme auch als Trendsetter und Trendbeschleuniger wirken, war uns zwar intuitiv schon bewusst, aber durch die BMWi-Studie konnte dies nun klar nachgewiesen werden, was uns selbstverständlich sehr freut.“, stellt AiF-Präsident Professor Sebastian Bauer fest. „Und wenn die neue Bundesregierung gemäß dem Koalitionsvertrag Transfer und Innovation insbesondere im Mittelstand fördern will, hat sie dafür mit der IGF und dem ZIM zwei Instrumente, für die sich ein weiterer Ausbau erwiesenermaßen lohnt.“, so Bauer.

Eine Zusammenfassung der BMWi-Studie gibt es hier.

Foto: © pexels

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