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Netzdienliche Steuerung einer Ladeinfrastruktur

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  • Heidelberg (08.07.) und online (15.07.)

Forschungsgemeinschaft für Elektrische Anlagen und Stromwirtschaft e.V.

Ansprechpartner: Jasmin Altz

Tel.: +49 621 976807-20

 

Zielsetzung

Erarbeitung der Mindestanforderungen an eine standardisierte Schnittstelle zwischen den Anwendungen der Netzautomation und dem Lademanagement.

 

Inhalt

In Anlehnung an das „Smart Grid Architecture Model“ erarbeiten die Teilnehmenden die Mindestanforderungen an eine standardisierte Schnittstelle zwischen den Anwendungen der Netzautomation und dem Lademanagement. Dafür werden die Teilnehmenden zunächst anhand der Beispiele „Netzautomation – Spannungshaltung und Engpass­management“ und „Lademanagement – Betrieb einer Ladeinfrastruktur“ mit dem Smart Grid Architecture Model vertraut gemacht. Danach geht es in die konkrete Workshop-Arbeit, die von folgenden Fragen geleitet ist:

 

- Welche gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingen sind einzuhalten?

- Welche Funktionalität für die Netzautomation und das Lademanagement sind durch die angedachte Schnittstelle abzubilden?

- Welches System ist das führende?

- Welche Informationen sind über die angedachte Schnittstelle zu übertragen?

- Welche Anforderungen an das Kommunikationsprotokoll bestehen?

- Übertragung von Informationen in Steuer- und Melderichtung

- Übertragung von Quality of Service Informationen

- Erkennen einer Störung oder Ausfall der Übertragungsstrecke

- Welche Rückwirkungen ergeben sich für die jeweilige Anwendung bei einer Störung oder einem Ausfall der Schnittstelle?

- Welche Anforderungen aus Sicht der Informationssicherheit sind für die vorgesehene Schnittstelle umzusetzen bzw. einzuhalten?

 

Auf Grundlage der mit Hilfe des Smart Grid Architecture Model definierten Rahmen­bedingungen für die Schnittstelle erfolgt dann die Auswahl des möglichen Kommunikations­protokolls. Abschließend werden die Mindestanforderungen an die Prüfung der Schnittstelle definiert, um einen nachhaltigen Betrieb auch bei Erweiterungen und Update der angeschlossenen Systeme zu gewährleisten.

Die Ergebnisse des Workshops stehen allen Teilnehmenden zur weiteren Nutzung in ihren Unternehmen zur Verfügung. Um darüber hinaus die Arbeitsergebnisse auch einem größeren Kreis bekannt zu machen, ist es angedacht, diese den Fachgruppen des DKE zum Zwecke der Normung bereitzustellen.

 

Zielgruppe

Netzbetreiber, Hersteller, Projektierer und Dienstleister.

 

Workshopleitung

Die Leitung des Workshops übernimmt Herr Wolfgang Friedrich (entewa GmbH).

 

Veranstaltungsort

Schlosshotel Molkenkur, Klingenteichstr. 31, 69117 Heidelberg, www.molkenkur.de

 

Teilnahmegebühr bei Anmeldung bis 27.05.2021

FGH-Mitglied: 780 €

Nichtmitglied: 940 €

Teilnahmegebühr bei Anmeldung ab 28.05.2021

FGH-Mitglied: 850 €

Nichtmitglied: 1.020 €

 

Inkludiert sind die Workshopunterlagen und die Verpflegung während des Präsenz-Workshops. Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr erst nach Erhalt der Rechnung auf das dort angegebene Konto.

 

Ihre Ansprechpartnerin für dieses Seminar:

Jasmin Altz

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